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Forscher beobachten bei südafrikanischen Kindern den Beginn einer Immunisierung gegen AIDS. Bild: MOHAMED NURELDIN ABDALLAH/REUTERS

Forscher entdecken Aids-Immunisierung bei südafrikanischen Kindern

01.02.17, 12:12 01.02.17, 12:23

Jährlich stecken sich etwa zwei Millionen Menschen neu mit HIV an. Laut UNO-Zahlen lebt die Hälfte aller HIV-Positiven in Ost- oder Südafrika. Nun haben Forscher in Südafrika aber eine erfreuliche Entdeckung gemacht: Die Kinder beginnen, sich gegen den Ausbruch von Aids zu Immunisieren. Dies schreibt der «Business Insider».

Anteil der HIV-Neuansteckungen an der Gesamtbevölkerung auf der Welt. bild aidsinfo/unaids

Diese Entwicklung wurde vorher schon bei Affen beobachtet. Sie haben über die Jahrhunderte durch natürliche Auslese eine erhöhte Immunität gegenüber dem Virus entwickelt. Nun wird der Beginn einer Immunisierung auch bei menschlichen Kindern beobachtet. 

Zwar sind die Kinder nicht immun gegen eine HIV-Ansteckung, doch ihr Immunsystem ignoriert den Virus, was den Ausbruch von AIDS verzögert oder sogar verhindert. Das Virus macht sich die erhöhte Aktivität des Immunsystems zu nutze, um den Körper zu schwächen und schliesslich auszubrechen. Weil das System der Kinder aber gar nicht reagiert, wird es auch nicht geschwächt.

Damit die Menschheit aber keine Jahrhunderte der natürlichen Auslese abwarten muss, beginnen nun Forscher, sich diesen Prozess zu nutze zu machen. So könnte der neue Ansatz, das Virus nicht direkt zu bekämpfen, sondern den Körper auf neue Weise auf den Virus reagieren zu lassen, die AIDS-Forschung revolutionieren, schreiben die Forscher. (leo)

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Brikne, 20.7.2017
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  • leu84 01.02.2017 13:25
    Highlight Dem sagt man Selektion bzw. Evolution. Lebewesen die einer Epidemie derben dahin. Einige überleben es. Früher oder später gewöhnt sich ein Körper einem Krankheitserreger. Wie haben unsere Vorfahren Epidemien ohne Medikamente überlebt?
    36 8 Melden
    • Monti_Gh 01.02.2017 13:53
      Highlight Sie haben nicht überlebt!
      38 10 Melden
    • Sageits 01.02.2017 20:03
      Highlight Laut Wiki starben im 14ten Jahrhundert geschätzte 25 Millionen Menschen an der Pest .... ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung.
      Bis heute ist die Pest nicht ausgerottet und ohne Antibiotika ist die Überlebensfrage lausige 50 %.🤓
      6 0 Melden
  • BananaJoe 01.02.2017 13:20
    Highlight Das freut mich wirklich👍
    schön solche Neuigkeiten lesen zu können😃
    35 2 Melden
  • solani 01.02.2017 12:51
    Highlight Es ist echt erfrischend mal good news zu sehen!!☺
    34 2 Melden
    • Radiochopf 01.02.2017 13:27
      Highlight Traurig/schön, dass es dort wohl so viel HIV-Kranke Menschen gibt, dass der menschliche Körper HIV schon als etwas "normales" anerkennt...

      @solani Da hast du Recht. leider ist das hier immer seltener der Fall geworden auf Watson.. frage mich momentan noch ob es mit Trump, Putin oder doch Watson selber zu tun hat.. ausser den Picdumps und Sport ist es hier ziemlich depressiv und aggressiv geworden.. wären nicht noch interessante Reiseberichte von Reto oder K. Zaugg + wirklich eigene Watson-Artikel, wäre watson kaum mehr von den direkten Konkurrenten (20min/Blick) zu unterscheiden..
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    • solani 01.02.2017 13:45
      Highlight @Radiochopf: Ich denke ziemlich alle Newskanäle sind im Moment leider etwas depressiv.
      Ich mag watson aber unter anderem vor allem wegen den Kommentaren. Bei der Konkurrenz kann ich die nicht mehr lesen. Das tu ich mir nicht mehr an..
      Mich nimmts aber wunder, ob watson einfach viel mehr Kommentare löscht als die anderen, oder ob das Publikum wirklich so anders ist? hmm..

      @watson: Eine Sparte "Good News aus aller Welt" wäre cool, watson! :)
      19 0 Melden
    • blobb 01.02.2017 16:20
      Highlight Es gibt sogar einen Ticker für Good News;)

      http://www.watson.ch/!942518187
      2 1 Melden
    • solani 01.02.2017 17:12
      Highlight danke blobb :)
      0 0 Melden

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