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Studie belegt: Kaffeetrinker leben länger

Wer Kaffee trinkt, lebt länger. Dies zeigen Daten von über 200'000 US-Amerikanern. Das Überraschende: Die gesundheitsfördernde Wirkung gilt offenbar auch für koffeinfreien Kaffee.

18.11.15, 08:45 18.11.15, 10:12

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Zu viel Kaffee führt zu Abhängigkeitserscheinungen, kann den Schlaf hemmen, ist aber gut fürs Herz, oder vielleicht doch nicht? Die Wirkung von Kaffee auf den Organismus ist in vielen Studien untersucht und umstritten. Nun gibt es wieder eine neue Untersuchung, die jüngste Erkenntnisse stützt, dass von Kaffee eine gesundheitsfördernde Wirkung ausgehen könnte. Die Forscher der Harvard University schreiben der schwarzen Bohne sogar eine lebensverlängernde Wirkung zu. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt im Fachmagazin Circulation veröffentlicht.

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Für ihre Studie analysierten die Forscher mehr als 200'000 Datensätze aus drei grossen fortlaufenden Untersuchungen, die seit über 30 Jahren die Ernährungsgewohnheiten von medizinischen Angestellten erfassen. Darunter von 74'890 Frauen in der Nurses' Health Study, 93'054 Frauen in der Nurses' Health Study 2 und 40'557 Männern in der Health Professionals Follow-up Study.

Wie viel Tässchen dürfen es sein?

Das Ergebnis: Menschen, die ein paar Tassen Kaffee pro Tag trinken, erkranken seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes als Nicht-Kaffeetrinker. Sogar vor neurologischen Beschwerden und Suizid könnte der Koffeingenuss schützen. Und das Beste: Das gelte auch für entkoffeinierten Kaffee.

Die Analyse beruht allerdings allein auf statistischen Zusammenhängen – eine echte Ursache-Wirkung-Beziehung ist damit nicht bewiesen. Es könnte auch sein, dass Menschen mit einer besseren gesundheitlichen Konstitution – aus welchen Gründen auch immer – besonders gern Kaffee trinken.

Die Forscher vermuten aber, dass möglicherweise die chemischen Inhaltsstoffe der Kaffeebohne der Grund für den positiven Effekt sein könnten. Sie geben die Gesundheitsauswirkung des Koffeinkonsums sogar tassengenau an: Ein bis fünf Tassen Kaffee wirken demnach lebensverlängernd. Ab der sechsten Tasse soll es keinen zusätzlichen Effekt mehr geben, mehr Kaffee schade aber auch nicht.

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video: YouTube/watson

Der Kaffeehandel

khü

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  • Miauzgenau 11.12.2015 09:35
    Highlight Bis jetzt haben mich genau solche Artikel von 20min, Blick usw. ferngehalten, schade, dass nun Watson auch solche "Studien"-Artikel bringt.
    Ein reisserischer Titel soll die Klicks bescheren, der Artikel ist schwach von A-Z.
    Für einmal: Macht NICHT weiter so Watson.
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.11.2015 11:59
    Highlight Dabei hab ich in der Schule damals gelernt, dass der "Türkentrank" nur was für willensschwache Muselmänner ist.

    C-a-f-f-e-e,
    trink nicht so viel Caffee!
    Nicht für Kinder ist der Türkentrank,
    schwächt die Nerven, macht dich blass und krank.
    Sei doch kein Muselmann,
    der ihn nicht lassen kann!


    Darauf trink ich grad noch eine Tasse. Wohl bekomms!
    12 0 Melden
  • f303 18.11.2015 11:14
    Highlight Lebensverlängernd? Muss stimmen, denn ohne Kaffee würde ich keinen einzigen Tag überleben. ;-)
    13 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.11.2015 10:29
    Highlight Es gab doch dieses Jahr eine Studie darüber, dass es zu viele Studien gibt. Kein Witz, auch wenn es so klingt.

    Die Wissenschaft hat als Gott der Moderne ausgedient, weil ihre Essenz - wie alles andere - von den Händlern verseucht wurde.
    Heutzutage darf man Studien nur noch trauen, wenn man weiss, wer sie finanziert hat. Ohne Offenlegung Finanzierung und Interessengruppen ist eine Studie heute nicht mehr wert, als ein x-beliebiger Artikel in einem Boulevard-Magazin.
    7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.11.2015 12:01
      Highlight truae keiner studie die du nicht selbst gefälscht hast.
      7 0 Melden
  • Pogo 18.11.2015 10:17
    Highlight Schön zu wissen, dass ich doch gesund lebe...Aber wie soll Kaffee bitte vor Suizid schützen? Indem man auf der Brüstung stehend öfters merkt, dass man seinen täglichen Kaffee noch nicht gehabt hat und es sich auf dem Weg zur Kaffeemaschine wieder anders überlegt, oder wie? O_o
    9 0 Melden
    • phreko 18.11.2015 11:38
      Highlight Weniger Müdigkeit
      --> weniger Depressionen
      --> weniger Suizide
      Wäre mal so ein Ansatz. Jetzt muss ich nur noch eine Studie dazu machen...
      3 1 Melden
  • beatz 18.11.2015 10:16
    Highlight Wieder so eine Studie, die irgendetwas «beweist», bis eine andere kommt, die das Gegenteil behauptet.
    3 5 Melden
    • Joe putz 18.11.2015 13:29
      Highlight ähem, die Studie hat nichts bewiesen und das behauptet sie auch nicht, die statistische Auswertung ihrer Ergebnisse hat nur klar erkennbare Tendenzen aufgezeigt. Warum das so ist, kann rein theoretisch von sehr vielen Faktoren abhängen die garnichts mit Kaffee zu tun haben, darauf wurde auch am schluss des Artikels hingewiesen. Bitte genau lesen!
      4 0 Melden

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