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Spektakulärer Fund in Israel: Erstmals Philister-Friedhof entdeckt – Goliath war tatsächlich der Grösste

Archäologen haben in Israel einen spektakulären Fund gemacht: In den Überresten einer jahrtausendealten Stadt entdeckten sie erstmals einen Friedhof, den zweifelsfrei das biblische Volk der Philister angelegt hat.

11.07.16, 14:17

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Es ist der weltweit erste Fund dieser Art: In Israel haben Archäologen einen grossen Friedhof in den Überresten einer Stadt des biblischen Volks der Philister entdeckt. Die Grabstätte am Rande der heutigen Küstenstadt Aschkelon geht bis ins zehnte Jahrhundert vor Christi Geburt zurück, wie Ausgrabungsleiter Daniel Master mitteilte.

«Dieser Friedhof mit 145 kompletten Skeletten ermöglicht endlich, die Philister von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen», so Master. Bisherige mutmassliche Friedhöfe von Philistern hätten nicht neben einer der grossen Philister-Städte gelegen. «Das ist der erste, bei dem wir uns sicher sind.»

Aufgrund der wenigen archäologischen Funden lieferte bislang vor allem das Alte Testament, der ältere Teil der Bibel, Informationen über die Philister. Denn sie waren die direkten Nachbarn der im hügeligen Inland lebenden Israeliten. So wird im Buch Samuel geschildert, wie die Philister die Bundeslade der Israeliten erbeuten. Im Anschluss kam es demnach zum Duell des Kriegers Goliath mit dem listigen David, der sich der Geschichte zufolge mithilfe einer Steinschleuder durchsetzte.

«Sicher ist aber bisher nur, dass sie Fremde im semitischen Siedlungsgebiet waren, wo sie von 1200 bis 600 vor Christus im Küstengebiet zwischen Gaza und dem heutigen Tel Aviv lebten.»

Ausgrabungsleiter Daniel Master

Die Knochenfunde lassen etwa auf harte körperliche Arbeit schliessen, wie die Anthropologin Sherry Fox erläuterte – wobei auch «die Zähne als Werkzeuge genutzt wurden, vielleicht beim Weben». Die Skelette wiesen im Übrigen auf eine «durchschnittliche Körpergrösse» der Philister hin, so Fox. Der grosswüchsige Goliath scheint also eine Ausnahme gewesen zu sein.

«Israel: Archäologen entdecken Philister-Friedhof.» YouTube/euronews (deutsch)

Die Entdeckung des Friedhofs bildet die Krönung einer 30 Jahre währenden Forschung: Grabungsleiter Master ist als Chef der privaten Leon-Levy-Expedition seit 1985 in Zusammenarbeit mit dem Semitischen Museum der Harvard-Universität in Aschkelon den Philistern auf der Spur. 

Die Philister assen Schweinefleisch – und Hunde

Bislang ist über das sagenumwobene Volk Vieles noch nicht bekannt. So sind etwa Fragen nach seinem Ursprung und seiner Lebensweise unbeantwortet. Die Kultur ging vor 2600 Jahren unter, als das Heer des Babylonier-Königs Nebukadnezar das Volk besiegte.

«Wir hoffen, nun nicht nur ihre Bestattungskultur zu verstehen, sondern in den Knochen auch Aufschlüsse darüber zu finden, wie sie lebten, sie quasi wieder zum Leben zu erwecken», sagte Master. Derzeit werden die Skelettfunde DNA-Analysen unterzogen, zudem bestimmen Experten ihr Radiokarbonalter. Auch neue Erkenntnisse über die Herkunft des Seefahrervolks erhoffen sich die Forscher.

«An den Zähnen sehe ich, dass sie kein leichtes Leben hatten. Wachstumsstörungen verweisen auf Fieberanfälle oder Mangelernährung in der Kindheit.»

Anthropologin Sherry Fox

Die ersten Gräber waren 2013 auf dem Hügel über dem altertümlichen Philisterhafen Aschkelon entdeckt worden, wo in der Blütezeit der Philister-Kultur 13'000 Menschen lebten. Heute liegt die archäologische Stätte in einem grünen Nationalpark an der Mittelmeerküste, der an die moderne Grossstadt grenzt. In diesem Sommer wird die Erkundung des Friedhofs beendet, die Grabungsstätte wird wieder verfüllt.

Das «See-Volk», wie die Philister zur Unterscheidung von ihren zeitgenössischen Küstennachbarn, den Kanaanitern, auch genannt wurden, stammte vielleicht ursprünglich aus dem mykenischen Kulturkreis in der Ägäis. Darauf lassen den Forschungen zufolge die rot und schwarz verzierten Tonwaren schliessen.

«Geheimnisvolle Seevölker: Woher kamen sie?»
YouTube/Videonews

«Sicher ist aber bisher nur, dass sie Fremde im semitischen Siedlungsgebiet waren, wo sie von 1200 bis 600 vor Christus im Küstengebiet zwischen Gaza und dem heutigen Tel Aviv lebten», so Master. Das Händlervolk der Philister praktizierte keine Beschneidung, sie assen Schweine- und Hundefleisch. Das belegen Funde aus Gaza, Gat, Aschdod und Ekron, den vier weiteren von ihnen gegründeten Städten.

Anthropologin Fox erläuterte, was die jetzt gefundenen Skelette über die Philister verraten: «An den Zähnen sehe ich, dass sie kein leichtes Leben hatten. Wachstumsstörungen verweisen auf Fieberanfälle oder Mangelernährung in der Kindheit

Grabbeigaben aus dem Friedhofsfund zeigt nun das Rockefeller-Archäologie-Museum in Jerusalem. Allzu morbide ist die Ausstellung mit dem Titel «Aschkelon: eine Retrospektive» allerdings nicht: Gezeigt werden etwa Krüge, Armreife, Bronzefiguren und Silbermünzen. (mxw/dpa/AFP)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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  • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 12.07.2016 15:06
    Highlight Die Überschrift ist etwas irreführend, denn ausserbiblisch ist die historische Person "Goliath" nicht belegt. Weiter wird heute in Fachkreisen vermehrt von "Philistokanaanäern" gesprochen, was betont, dass die Philister sich auch mit semitischen Anwohnern vermischt hatten.
    Der Artikel ist dennoch sehr interessant. Sehr schön, dass watson etwas zu diesem Thema berichtet
    7 2 Melden
    • john waynee 12.07.2016 15:38
      Highlight Herz für deinen Nick weil er mich an meinen Chef erinnert :)
      1 1 Melden
    • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 12.07.2016 23:36
      Highlight ;) :D
      0 0 Melden
  • Tom Garret 12.07.2016 14:57
    Highlight Ich finde das spannend, danke für den Bericht.
    7 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 11.07.2016 21:33
    Highlight Und warum sollen das nun Philister gewesen sein? Gibt es Artefakte die das belegen. Ich habe das nicht gefunden im Bericht.
    10 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 21:52
      Highlight Bei Interesse ein etwas informativerer Bericht in Deutsch. Aber schon toll das Watson den brachte.

      http://m.fnp.de/nachrichten/wissenschaft/Forscher-sind-Philistern-auf-der-Spur;art153,2104141

      Wirklich ein gelungenes Buch, dass die Entstehung wie Entwicklung der Menschen (Völker) in Vorderasien bis heute erklärt, ist das vom Historiker Eli Barnaví
      ausführliche Buch: Universalgeschichte der Juden. Zu empfehlen auch wenn du mit Religion nichts am Hut hast.
      20 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 12.07.2016 08:20
      Highlight @Don't try me ...: danke werde ich machen, interessant.
      3 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 15:13
      Highlight Wilhelm Dingo: Es ist bisher nur eine Vermutung, dass es Philister sind. Darauf deuten hin: die Nähe zu Aschkelon (eine Philister-Stadt); die Anzahl Gräber (keine Randgruppe); und auch die Grabbeigaben (die wurden im Artikel erwähnt).

      Tatsächlich sind Artefakte zu dieser Zeit Mangelware (1400-800vC). In diesem Sinne ist die Entdeckung des Grabs (so es denn tatsächlich Philister sind) von grossem historischen Wert mit dem Potential, einige bisher aufgestellte Theorien zu bestätigen oder zu widerlegen.

      Wir werden sehen... ;)
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 15:56
      Highlight Sorry Lorent Patron
      Man weiss noch nicht woher sie ursprünglich stammen. Also was sie für einen Ethnischen Ursprung haben. Man weiss aber durch Tempelfunde wie auch ein altes Stadttor, das es sich bei den im 2013 gefundenen Gräber; Wie erst jetzt bekannt wurde, es sich zweifelsfrei um Philister handeln muss.

      http://m.jpost.com/Israel-News/Bones-unearthed-in-Ashkelon-at-only-known-Philistine-cemetery-may-reveal-ancient-mystery-459973#article=6017QTAzNjY2Q0QxNkZBRkNDMjMzNEM3MTNEMENFNEUwMTc=

      https://www.bluewin.ch/de/news/wissen---technik/2016/7/10/forscher-sind-philistern-auf-der-spur.html
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 16:41
      Highlight Don't try me ...: Ich habe nur etwas Mühe, wenn Historiker etwas "zweifelsfrei" behaupten, oder sich angeblich "sicher sind".

      Ich sehe in diesem Fall schon eine grosse Plausibilität für diese Theorie, aber auch für entsprechende Zweifel, umsomehr der Artikel auch deutlich politisch eingefärbt wurde ("Fremde in semitischem Siedlungsgebiet").

      Es ist nicht sicher, ob es "Fremde" waren. Es ist unangebracht, das Gebiet als "semitisches Siedlungsgebiet" zu bezeichnen. Die gefunden Spuren weisen hin, das in den Küstenregionen andere Völker mengenmässig erheblich zahlreicher angesiedelt waren.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 17:14
      Highlight Wenn sie doch bloss wüsten wer da alles daran arbeitet..😉🤓. Historiker sind Geschichtensammler, die Bruchstücke des Zeitgeschehens sammeln, vergleichen und mithilfe von zig anderen Forschern der Öffentlichkeit verständlich zugänglich machen als Geschichte. Das ist ein grosses Team das interdisziplinär, international zusammenarbeitet. Mal schauen was die DNA-Analysen aber dann über deren Herkunft verraten. Bin gespannt auf diese Veröffentlichung.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 22:07
      Highlight yep, ich bin auch sehr gespannt, Don't try me...

      Aussagekräftiger als DNA-Analysen scheinen mir die Artefakte zu den verwendeten Kulturtechniken. Seit rund 6'000 Generationen (rund 200'000 Jahren) sind menschliche DNA-Profile praktisch identisch. Die unterschiedlichen Völker unterscheiden sich mehr durch Kulturtechniken (zB. Sprache) als durch ihre DNA.

      Philister sind vermutlich ein genetisch stark vermischtes Volk, das sich durch die Küstennähe und ihre exzellenten Handelsbeziehungen genetisch kaum von anderen Völkern unterscheidet, die alle auch den östlichen Mittelmeerraum besiedelten.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 04:06
      Highlight Lorent hat nie recht!!! Siehe auch Philister Wikipedia. Angehängter Link erklärt den Nutzen der genetischen Untersuchungen. Diese beziehen sich auf die Mytochondrien Mütterlicherseits. Es gibt Diskussionen auch dazu. Ändert aber nichts an den Verschiedenheiten des menschlichen Gnoms.
      Als genetische Genealogie wird die Anwendung der Genetik auf die Genealogie bezeichnet. Sie nutzt DNA-Analysen des menschlichen Genoms um den Grad der Verwandtschaft zwischen Individuen oder deren Abstammung nachweisen oder zumindest einschätzen zu können.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genetische_Genealogie
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.07.2016 13:04
      Highlight Don't try me ...

      Ich behaupte nicht, dass ich recht habe.

      Den sogenannten "Nutzen" von DNA-Analysen scheint mir begrenzt, mindestens soweit es diesbezügliche historische Fakten anbelangt. Allerdings verstehst du unter "Nutzen" vermutlich etwas anderes als ich.

      Die Frage ist einfach Unsinn: "Woher stammen die Philister?"

      Die Fragestellung suggeriert, dass die Philister von irgendwoher kamen und Fremde waren.

      Es gibt aber keinerlei historische Fakten, die ein invasives Verhalten der Philister belegen würden!

      Es scheint mir daher mehr der Mythenbildung als der Faktenfindung zu dienen.
      0 0 Melden
  • Alnothur 11.07.2016 19:08
    Highlight Bemooster Bursche zieh' ich aus, ade!
    Behüt' dich Gott, Philisterhaus, ade!
    Zur alten Heimat geh' ich ein, muss selber nun Philister sein.
    Ade, ade ade! Ja, Scheiden und Meiden tut weh!
    3 13 Melden
  • john waynee 11.07.2016 15:44
    Highlight Goliath war ein Riese wie in der Bibel beschrieben. Er gehörte dem Stamm der Refaim an. Stichwort Nephilim.-
    12 14 Melden
  • Homes8 11.07.2016 14:58
    Highlight "Sicher ist aber bisher nur, dass sie Fremde im semitischen Siedlungsgebiet waren."

    Aha
    28 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 17:57
      Highlight Für solche Dinge wurde der Begriff "Geschichtsverdrehung" wohl erfunden ;)
      13 14 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.07.2016 21:07
      Highlight Schon der Begriff "semitisches Siedlungsgebiet" scheint mir ziemlich unschön.

      Tatsache ist: Die Philister besiedelten das Gebiet und gründeten ihre Städte, lange bevor semitische Völker in die Region einwanderten.

      Tatsächlich wurde da etwas an den Fakten "verdreht".
      13 13 Melden
    • Daniel Huber 11.07.2016 23:50
      Highlight Was soll da an den «Fakten ‹verdreht›» worden sein? Die Philister dürften etwa um 1200 in das Gebiet zwischen Gaza und Tel Aviv eingewandert sein. Zu dieser Zeit, in der die ägyptische Oberhoheit über die südliche Levante allmählich zerfiel, lebten dort schon semitische Stämme wie die Amuriter, Kanaaniter, aramäische und hebräische Stämme. Daneben gab es auch andere nicht-semitische Völker wie die Hurriter.
      26 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 00:30
      Highlight Mag sein, Dani.

      Der Terminus war "semitisches Siedlungsgebiet" im Kontext mit "fremden", invasiven Philistern. Und "Sicher ist, ...". Das ist etwas viel auf's mal! Und absolut.

      Das weckt Zweifel.

      Es würde mich interessieren, woher der/die AutorIn die Sicherheit nimmt. Mir scheint das alles etwas unwissenschaftlich eingefärbt.

      Welche Reihenfolge ergibt sich denn, wenn man die historischen Belege chronologisch ordnen würde? Und wie definiert der Autor denn "Fremde"? Ist das nicht auch nur eine unwissenschaftliche Farbe? Oder existieren historische Belege für zB. Fremdenfeindlichkeit?
      12 20 Melden
    • wonderwhy 12.07.2016 07:49
      Highlight @Lorent Erst behauptest Du die Philister siedelten schon lange vor irgendwelchen Semiten in diesem Gebiet, was zum derzeitigen Stand der Forschungen nicht als belegt gilt. Dann störst Du Dich an den Bezeichnungen Fremde und semitisches Siedlungsgebiet! Sag doch gleich, dass Du diesen Beitrag als zionistische Propaganda betrachtest!
      16 4 Melden
    • AdiB 12.07.2016 08:54
      Highlight semiten sind nicht gleich juden oder zionisten. unter den semiten gibts heute verschiedene glauben. hebräer sind eigendlich die ersten juden, das volk moses das befreit wurde.
      was bei mir die frage aufwirft was aus den nachfahren der hebräer passiert ist, wieviele es noch hat.
      1 0 Melden
    • john waynee 12.07.2016 09:21
      Highlight Lorent Patron sag doch offen was du denkst.

      "Der Terminus war "semitisches Siedlungsgebiet" im Kontext mit "fremden", invasiven Philistern. Und "Sicher ist, ...". Das ist etwas viel auf's mal! Und absolut."

      Das hört sich schwer danach an, als sträubt sich in dir etwas mit dem Faktum klarzukommen, dass Juden schon sehr lange Zeit in besagtem Gebiet siedelten.
      3 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 14:03
      Highlight Das stimmt, John. Es fällt mir generell schwer, wenn Historiker "Fakten" präsentieren, die mir eher persönlich gefärbt vorkommen.

      Ich bestreite nicht, dass semitische Völker (und semitische Sprachen) in dieser Gegend schon sehr lange heimisch sind. Damit tu ich mich auch nicht schwer. Dazu gibt es historische Belege.

      Ich störe mich an der Absolutheit, die in "Sicher ist,.." zum Ausdruck kommt, weil es eben nicht sicher ist!

      Mich stört die persönliche Deutung "Fremde" (das waren sie vermutlich nicht). Und letztlich auch der politische Begriff "semitisches Siedlungsgebiet".
      4 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 14:15
      Highlight wonderwhy: Ich betrachte den Beitrag nicht gleich als Propaganda.

      Aber ich betrachte den Beitrag als gefärbt. Die Fakten geben die Deutung nicht her.

      Wenn sie Deutung hergeben, dann nicht im Ausmass von "sicher ist,...", sondern höchsten im Mass von Vermutungen.

      Wenn es sicher sei (was Historiker bezweiflen), dass Philister Fremde seien (das stimmt eher nicht), und dass sie in "semitisches Siedlungsgebiet" (die Bezeichnung ist falsch) eindrangen (taten sie nicht), dann sehe ich darin eine stark zionistisch gefärbte, unwissenschaftliche Deutung von Fakten, die das aber nicht hergeben.
      3 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 14:28
      Highlight AdiB. Sogar Araber sind in diesem Kontext semitischer Abstammung. ;)

      John waynee: Die ältesten Belege von Juden (soweit mir bekannt) in besagtem Gebiet stammen aus der Zeit 1000-800vC.

      Ältere historische Fakten gehen auf andere Völker (darunter auch Philister) zurück. Vermutlich ist auch das gefundene Grab älter als alle bisher gefundene Spuren jüdischer Kultur.
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    • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 12.07.2016 15:18
      Highlight @ Lorent Patron: Wie der Artikel es klar darstellt, ist es gut belegt, dass nach der Eroberung durch den babylonischen König Nebudkadnezar, die Philistäische Kultur unterging. Warum also der Name "Palästina" für diesen Landstreifen? Römer und Byzantiner griffen diesen Begriff nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem und der anschliessenden Vertreibung einer grossen Anzahl der dort lebenden Jüdinnen und Juden auf, um diese in ihrem angestammten Siedlungsgebiet auch mittels Sprachgebrauch zu entmachten. Es lebten auch nach 132 v. Chr. Jüdinnen und Juden in Palästina- und Samaritaner*innen!
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.07.2016 15:35
      Highlight NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste:

      Es geht im Artikel um die Zeit ca. 500 bis 1'500 Jahre vor den babylonischen Königen (Nebukadnezar 1-3). Der Artikel beleuchtet eine Zeit zwischen 1'500-800vC. Historische Belege zu dieser Zeit gibt es fast keine. Deshalb ist die Entdeckung dieses Philister-Grabs so interessant und wertvoll.
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    • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 12.07.2016 23:28
      Highlight Gut, der Artikel beschreibt den Untergang der philist. Kultur nicht explizit. Dieser wird quasi als selbstverständliches Faktum vorausgesetzt. Dennoch widerspricht der hist. Faktenlage die Frage nach propagandistischer Ausschlachtung von Semitinnen und Semiten im Ggs. zu Nichtsemit*innen zu stellen, weil evident ist, dass die philist. Kultur mit dem heutigen Konflikt wenig zu tun haben kann. Die palästinensische Bevölkerung setzt sich zusammen aus Nachkommen der vom röm. und byzant. Reich Angesiedelten, Eingewanderte der islamischen Reiche danach und auch Viele ab dem 19. Jh. - meist a. d. R.!
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    • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 12.07.2016 23:42
      Highlight Bliebe dabei die Frage nach (Zwangs-)Konversionen von Christinnen und Christen, Jüdinnen und Juden und v. A. von Samaritanerinnen und Samaritanern, die auch sozusagen zur Urbevölkerung des Gebiets zählen. Letztere bildeten zur Zeit des späten römischen Reichs und des frühen byzantinischen Reich noch die Mehrheit im "palästinischen" (!) Gebiet!
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    • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 13.07.2016 01:11
      Highlight Am besten für den Landstrich einfach Südwestlevante verwenden. Das ist zwar eurozentrisch, befreit aber vom ganzen historisch-religiösen Ballast!
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    • NarzisstisteinbloedesmodewortichbinderGrösste 13.07.2016 02:02
      Highlight @ Lorent Patron: Ihre Interpretation meines Kommentars ist schon etwas verdreht. Im Artikel steht geschrieben (mit Verlinkung):

      "Bislang ist über das sagenumwobene Volk Vieles noch nicht bekannt. So sind etwa Fragen nach seinem Ursprung und seiner Lebensweise unbeantwortet. Die Kultur ging vor 2600 Jahren unter, als das Heer des Babylonier-Königs Nebukadnezar das Volk besiegte."

      Meine Aussage ist überhaupt nicht falsch, sie geht vielleicht nicht auf den Haupterzählstrang des Artikels ein, aber schliesslich habe ich auf Ihren Kommentar geantwortet. Der Feldzug Nebudkadnezars II. ist Fakt.
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    • Gelöschter Benutzer 13.07.2016 10:35
      Highlight @Daniel Huber
      Danke das Watson eingegriffen hat. Historische Fakten zum alten Testament benötigen sofern überhaupt möglich Anerkennung und nicht dauernde dem widersprechende Verunsicherungen. So weiss man auch nicht wie die Beschaffenheit eines zu erwartenden Messias sein müsste. Das wäre ein Teil den man anhand der Kabbala, der jüdischen geheimen Mystik versucht zu erklären.
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Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

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