Wissen

Vor 100 Jahren fand die grösste Seeschlacht aller Zeiten statt: «Irgendwas stimmt mit unseren verdammten Schiffen nicht»

31.05.16, 11:01 03.06.16, 16:48

Die Skagerrakschlacht

Im Frühjahr 1916 hatte die deutsche Flottenführung ein Image-Problem: Seit fast zwei Jahren tobte nun schon der Erste Weltkrieg, doch die kostspielige Kaiserliche Hochseeflotte lag nahezu untätig in den Heimathäfen. Nur zwei kleinere Scharmützel mit der überlegenen Royal Navy hatte es gegeben; beide hatten mit einer deutschen Niederlage geendet.

Die Briten dachten gar nicht daran, ihre wertvollen Schiffe in die Nähe der deutschen Küste zu bringen und eine Entscheidungsschlacht mit der zweitgrössten Flotte der Welt zu suchen. Statt ihre Seeherrschaft aufs Spiel zu setzen, sperrten sie die Nordsee zwischen Norwegen und Schottland und im Ärmelkanal. Diese Blockade traf die Kriegswirtschaft der Mittelmächte empfindlich. 

«Jellicoe war der einzige Mann, der den Krieg an einem einzigen Nachmittag verlieren konnte.»

Winston Churchill, damals Erster Lord der Admiralität, über die Verantwortung, die auf dem Kommandanten der Grand Fleet lastete.

Ausweg aus dem Patt

Ende Mai 1916 suchte die deutsche Admiralität einen Ausweg aus dem Patt: Die «schwimmende Wehr» lief aus. Ziel des Manövers war, zuerst mit den schnellen Schlachtkreuzern britische Marineverbände anzulocken und diese dann mit der überlegenen Hauptflotte zu vernichten, bevor die Hauptmacht der britischen Grand Fleet zur Stelle war.

Die deutsche Flotte läuft aus Wilhelmshaven aus.

Danach wäre es möglich gewesen, die geschwächte britische Flotte in einem Entscheidungskampf zu besiegen, die Seeherrschaft in der Nordsee an sich zu reissen und endlich die Seeblockade der Royal Navy zu beenden. 

Die Briten hatten aber einen Vorteil: Sie konnten die deutschen Funksprüche entziffern. Sie liessen daher ihre deutlich überlegene Grand Fleet ebenfalls auslaufen. Westlich des «Skagerrak» genannten Seegebiets in der Nordsee trafen die beiden Flotten am 31. Mai aufeinander.

Grösste Seeschlacht der Geschichte

Die Schlacht vor dem Skagerrak (engl. «Battle of Jutland») war nicht nur die grösste Seeschlacht des Ersten Weltkriegs –  sie gilt auch als grösstes Gefecht von Flotten, das als klassisches Artillerieduell ausgetragen wurde. Ähnlich viele Schiffe waren zwar an der Schlacht um die Philippineninsel Leyte im Zweiten Weltkrieg beteiligt, doch diese dreitägige See- und Luftschlacht bestand aus zahlreichen einzelnen Gefechten, die zudem vor allem durch Flugzeuge entschieden wurden. 

Enorme Feuerkraft

Die kombinierte Feuerkraft der rund 100 deutschen und 150 britischen Kriegsschiffe war ungeheuer – sie hätte ausgereicht, eine Grossstadt zu vernichten. Allein die Briten führten 37 Grosskampfschiffe – Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer – unter Oberbefehlshaber Admiral Sir John Rushworth Jellicoe ins Gefecht. Sein Gegenspieler, Admiral Reinhard Scheer, verfügte über 21 Grosskampfschiffe. 

Admiral John Jellicoe.

Admiral Reinhard Scheer.

Zuerst kamen die schnellen Schlachtkreuzergeschwader in Gefechtsberührung: Das britische Geschwader unter Vizeadmiral David Beatty traf auf den deutschen Verband unter Vizeadmiral Franz Hipper. Dieser befahl eine Wendung nach Südosten, um die Briten wie vorgesehen zur deutschen Hauptmacht zu locken.

Vizeadmiral David Beatty. 

Vizeadmiral Franz Hipper.

Artillerieduell über 15 Kilometer Distanz

Nachdem sich die Distanz zwischen den Verbänden auf rund 15 Kilometer verringert hatte, eröffneten die Deutschen das Feuer. Trotz der grösseren Reichweite ihrer Artillerie erlitten die Briten schwere Verluste. Zuerst sank die «Indefatigable» nach einem Volltreffer, kurz darauf explodierte die «Queen Mary» und sank innert kürzester Zeit. Von den jeweils 1200 Mann Besatzung der Schlachtkreuzer überlebten insgesamt nur 24.  

Die «Queen Mary» explodiert. Links der britische Schlachtkreuzer «Lion» unter Beschuss. 

«Irgendwas scheint mit unseren verdammten Schiffen heute nicht zu stimmen.»

Admiral David Beatty, Kommandant der schnellen britischen Schlachtkreuzer

Als die Hochseeflotte – für die Briten überraschend – in Sicht kam, drehten die britischen Schiffe ab. Nun versuchten sie ihrerseits, die Hochseeflotte zur Grand Fleet zu locken. Dies gelang – gegen Abend traf die deutsche Flotte auf Jellicoes Grossverband. Der britische Admiral war aufgrund von Kommunikationsproblemen mit Vizeadmiral Beatty zunächst nicht genau im Bilde über die Position der deutschen Verbände. 

«Ich wünschte, jemand würde mir sagen, wer schiesst und worauf geschossen wird.»

Admiral John Jellicoe

Noch rechtzeitig vor dem Eintreffen Scheers gelang es Jellicoe, seine Flotte in einer Kiellinie zu formieren. Dies erlaubte ihm, das Manöver «Crossing the T» (siehe Infobox) durchzuführen, das den britischen Schiffen ermöglichte, volle Breitseiten auf den Gegner abzufeuern.

Einzig mit einem gewagten Gegenmanöver, einer sogenannten Gefechtskehrtwendung, gelang es Scheer, sich von den Briten zu lösen. Nur knapp entging die Hochseeflotte einem Desaster. 

«Crossing the T» und Gefechtskehrtwendung

Admiral Jellicoe gelang es, seine Hauptflotte in einer Linie zu formieren, die quer zur Fahrtrichtung der sich in Kiellinie nähernden deutschen Kriegsschiffe lag. Dadurch konnten alle britischen Schiffe Breitseiten auf die Spitze der gegnerischen Formation abfeuern, während auf der deutschen Seite nur die vordersten Schiffe zurückfeuern konnten, und dies auch nur mit den vorderen Geschützen. Dieses Manöver wird «Crossing the T» genannt (den Querstrich über das T ziehen). 

Admiral Scheer entkam dem potentiell vernichtenden Manöver, indem er ein neues, zuvor geübtes Gegenmanöver umsetzte: die Gefechtskehrtwendung. Dabei drehten alle Schiffe des Verbandes gleichzeitig um 180 Grad und gingen auf Gegenkurs. Dies Manöver klingt einfach, verlangt aber hohe Präzision, damit es nicht zu Kollisionen kommt. 

Wikipedia

«Crossing the T»: Die blaue Flotte kann das Feuer von acht Geschützen auf die rote Flotte richten, umgekehrt sind es nur vier Geschütze. Grafik: Wikipedia

Rückzug im Schutz der Dunkelheit

Noch zwei weitere Male befahl Scheer dieses Manöver – zuerst, um durch diesen überraschenden Angriff den Rückweg zu öffnen; danach, um sich dem Feind wieder zu entziehen. Auch dieses Mal wurde die Annäherung an die britische Linie mit vernichtendem Feuer beantwortet. Zu Scheers Glück wollte Jellicoe einen Nachtkampf vermeiden, so gelang der deutschen Flotte im Schutz der Dunkelheit der Rückzug. Während der Nacht kam es noch zu vereinzelten Gefechten mit britischen Zerstörern. 

«Schlachtkreuzer ran an den Feind, voll einsetzen.»

Admiral Reinhard Scheer

Eindrückliche Animation zum Verlauf der «Battle of Jutland», erzählt vom Enkel des britischen Admirals Jellicoe (engl.). Vimeo/NIck

Schwere Verluste – kein Sieger

Nach der Schlacht reklamierten beide Seiten den Sieg für sich. Für die Deutschen sprach, dass sie den Briten trotz deren Übermacht klar schwerere Verluste zugefügt hatten. 14 versenkte Schiffe – 3 Schlachtkreuzer, 3 ältere Panzerkreuzer und 8 Zerstörer – und 6094 Tote waren auf britischer Seite zu beklagen. Die deutsche Flotte hatte demgegenüber nur ein älteres Schlachtschiff, 4 Leichte Kreuzer und 5 Torpedoboote verloren. Auch die Verluste an Menschenleben waren mit 2551 Toten deutlich geringer.

Diese deutsche Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg vergleicht die Verluste während der Schlacht. 

Für die Briten sprach dagegen, dass es der deutschen Flotte nicht gelungen war, die Kräfteverhältnisse entscheidend zu ändern. Zudem vermochten die Deutschen ihre Verluste nicht so schnell zu ersetzen wie die Briten. Vor allem aber änderte die Schlacht nichts an der britischen Seeblockade – die britische Seeherrschaft blieb strategisch unangefochten. 

Doku: Seeschlacht im Skagerrak. YouTube/deutsche Kriegsgeschichte

Fataler U-Boot-Krieg

Aus diesem Grund gelangte die deutsche Admiralität zur Überzeugung, dass die Grosskampfschiffe nicht dafür geeignet waren, die britische Seeherrschaft zu erschüttern oder auch nur die Handelsschiffahrt empfindlich zu stören.

Nun suchte man auf deutscher Seite das Heil immer mehr in einer neuen Waffe: Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg sollte die Versorgung Grossbritanniens abschnüren und das Inselreich so in die Knie zwingen. Stattdessen führte er zum Kriegseintritt der zuvor neutralen USA – und damit zur endgültigen Niederlage der Mittelmächte. 

Erinnerung, keine Feier

100 Jahre nach der verlustreichen Seeschlacht wollen Deutsche und Briten am 31. Mai der getöteten Matrosen gedenken. An der Gedenkveranstaltung zur Skagerrakschlacht will auch Prinz Edward teilnehmen. 

Die Gedenkfeier findet an dem Marine-Ehrenmal am Ostseestrand von Laboe nahe Kiel statt, einer mittlerweile internationalen Gedenkstätte. «Wir feiern hier nicht die Schlacht, sondern wir erinnern an die getöteten Soldaten», sagte der Historiker Jann Witt vom Deutschen Marinebund. 370 Gäste sind geladen, ausdrücklich «zu einer Gedenkveranstaltung an die Toten beider Seiten».

sda

Doku: «Jutland: Clash Of The Dreadnoughts» (Teil 1). YouTube/The Fog of War

Doku: «Jutland: Clash Of The Dreadnoughts» (Teil 2).
YouTube/The Fog of War

Geschichte – History

John F. Kennedy – sein Leben in 33 Bildern

Drogendealer in der Weltpolitik – das Leben von Panamas Ex-Diktator Noriega

Das bittere Ende der Frau, die den «Vater des Gaskriegs» nicht stoppen konnte

So haben dein Opa und deine Oma früher auf den Putz gehauen

«Der Slogan nach dem Krieg war ‹Nie wieder›» Und heute? Eine Holocaust-Zeitzeugin erzählt

Geschichte der Menschenversuche: Geköpfte unter Strom, Pestflöhe und Gasbrand

Das Schicksal der «Liederlichen»: Graubünden arbeitet seine dunkle Vergangenheit auf

Über die Sinnlosigkeit des menschlichen Treibens: Die Weltgeschichte in 20 Minuten

«Erst grosses Gelächter, dann Schreie»: Seilzieh-Weltrekord in Lenzburg endet in Tragödie

«So stirbt man also!» – 17 Berühmtheiten und ihre letzten Worte

Regierungsrat und Gulag-Opfer: Was aus Lenins Schweizer Genossen wurde

Die wilde Affäre von zwei Astrologen mit Hitler, der Schweiz und dem MI5

Die Schweiz im Untergrund: Tunnel, Bundesratsbunker und militärische Allmachtsphantasien

Erdogans langer Weg vom Strassenkämpfer zum neuen Sultan

Vom rettenden Orgasmus bis zur Lobotomie: 10 gruslige Therapien aus der Medizingeschichte

Gebär du mal 16 Kinder wie Maria Theresia und verteidige gleichzeitig dein Reich

Der gescheiterte Weltrevolutionär: Wie ein Schweizer 1917 über ein Telegramm stolperte

1980, Zürich brennt, die Bullen schiessen – Klaus R. schiesst mit der Kamera zurück

Das älteste Rezept der Welt ist für … BIER! #priorities

Von geliebten Männern weggesperrt: Das traurige Schicksal von Johanna der Wahnsinnigen

Einst streng geheim, jetzt auf Youtube – die Videos der US-Atomtests

Российская империя: So schön (und farbig) war Russland, als der letzte Zar abdankte

Syphilis, Gladiatoren oder die Hölle – In welches Jahrhundert gehörst du wirklich?

Vivi Kola und das Frauenstimmrecht: Wie ein Kind der 70er «Die göttliche Ordnung» erlebt

Arschtrompeten im Gebetsbuch und andere Obszönitäten aus dem Mittelalter

Kaiserin Theodora von Byzanz: Die Frau, die ihre Vagina mitten im Gesicht trug

«Neger fallen über weisse Frauen her»: Parallelen zur Fake-News-Epidemie von 1942 

Bier per Spitfire: So versorgten die Alliierten die Truppe mit kühlem Blonden

So schön war Peking, bevor die Kommunisten es mit Hochhäusern zupflasterten

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv – muss man sehen, um es zu glauben

Von Kaiser Wilhelm bis zum Atomzeitalter: Karikaturen des Zürchers «Bosco»

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

Eispickel, Regenschirm und Polonium: 9 ungewöhnliche Geheimdienst-Attentate

Sie nannten es das «Paris des Nahen Ostens»: So cool war Beirut vor dem Bürgerkrieg

Mata Hari – der Mythos der angeblichen Meisterspionin bröckelt

70er-Jahre Verkehrssendung: «Achtung, Frau am Steuer!»

Faszinierende Bilder aus dem alten Jugoslawien (vor Hitler, Tito und Milošević)

Exorziert die Würmer und hängt die Sau! – Tiere auf der Anklagebank

Gib Schweizern eine Kamera, Afrika, den Himalaya ... Krasse Reisefilme aus den 1930ern

Die keltische Kriegerkönigin Boudica, die tausende Römer niedermetzelte

Der Kampf ums Schweizer Frauenstimmrecht: Als Film göttlich absurd und höllisch traurig

Treffen der Schreibtischmörder: Sie planten vor 75 Jahren den Holocaust

Die 100 bedeutendsten Menschen aller Zeiten – auf Platz 80 tummelt sich ein Schweizer

Frauen, die Geschichte schrieben, Teil I: Die ägyptische Traumfrau Kleopatra

Das Rätsel um den letzten grossen Nazi-Verbrecher ist geklärt

«Die Zarin krault ihm die Eier»: Der Mord am gottlosen Scharlatan Rasputin 

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Jul-Tanne statt Christbaum: So versuchten die Nazis, Weihnachten umzudeuten

Mitten im 1. Weltkrieg kicken deutsche und britische Soldaten an der Front

Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Kaum zu glauben – diese historischen Ereignisse fanden zur gleichen Zeit statt

«Früher Brüste, jetzt Hassparolen»: Dieser Mann hat die American Nazi Party gegründet 

Der morbide Charme von verlassenen Bunkern

Rechnen wie Cäsar: Schaffst du diesen römischen Mathe-Test?

DNA-Analyse: Mücken brachten Rom ins Wanken

Pearl Harbor: Vor 75 Jahren stürzten sich 400 japanische Flugzeuge auf die US-Flotte

History Porn Teil XI: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Big Money im Weissen Haus: Die Rangliste der reichsten US-Präsidenten

Donald wie Ronald? Auch 1980 gewann ein «Hirnloser» – und die Welt ging nicht unter

«Hässlich, grossmäulig, kurzhaarig»: Amerika träumt seit über 100 Jahren von Hillary

Freispruch für «Patient Null»: Wie Aids die USA wirklich eroberte

Wie ein junger Fotograf 1973 auf Tuchfühlung mit Muhammad Ali ging

In London versteigern sie den Nazi-«Reichsbank-Schatz» 

History Porn Teil X: Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

Globalisierung anno dazumal: Archäologen finden in Japan römische Münzen 

«Innerlich kochte ich» – der GI, der beim Prozess die Ausreden der Nazis übersetzen musste

«Ich bin keine Jüdin» – eine Überlebende des Massakers von Babi Jar erzählt

Britischer Journalist soff wie Churchill – und das kam dabei heraus

Weltkriegs-Flüchtling in der Schweiz: «Wir mussten uns komplett ausziehen»

Aus der Geschichte lernen? Läuft ... Warum Duterte Obama «Hurensohn» nennt

Codewort Porno – wie Schwarzbrenner trotz Verbot Absinth verkauften

Der Fluch des Ötzi – wie die Mumie das Leben ihrer Finder veränderte

History Porn Teil IX: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Weil Wikinger dir beim Flirten helfen: 11 Fakten über die bärtigen Seefahrer

Wieder hat es Haiti getroffen – seit einem Pakt mit dem Teufel soll das Land verflucht sein

Belagert, ausgehungert, zerstört: Diesen 7 Städten erging es wie heute Aleppo

Wie Leni Riefenstahl zu Hitlers Reichsregisseurin wurde – und was ein Wasserfall im Tessin damit zu tun hat

Superkanone V3: Wie ein Kennedy Hitlers Hochdruckpumpe ausschalten sollte

Vor 70 Jahren ermordete ein polnischer Mob über 40 Juden, darunter Holocaust-Überlebende

Der Rebell und Selbstbezwinger: Ein Nachruf auf Götz George

«Operation Entebbe»: Wie Jonathan Netanjahu auf einem Terminal in Uganda zum Helden wurde 

Es ist nicht alles Putin – eine Reise in Russlands zaristische, revolutionäre und phantastische Seele

Diese 13 Fehler veränderten den Lauf der Weltgeschichte

Atemberaubend schön: 45 Bilder von Swissair-Stewardessen

Pendeln damals und heute: «Er liebt seine Familie, obwohl er sie nur am Abend zu sehen bekommt»

Vor 75 Jahren überfielen die Nazis die Sowjetunion: «Stark aufgeräumt, ohne Gnade»

Der letzte Schweizer Ölsoldat ist gestorben: Die Suva zahlte ihnen 46 Millionen Schmerzensgeld 

Die Schweiz, das kleine Russland: So gross könnte die Eidgenossenschaft wirklich sein

Life-Hacks aus der Ära des Alkoholverbots: So einfallsreich waren die Schmuggler während der Prohibition

Als die Schweizer Armee einen brünstigen Elefanten mit der Kanone erschoss

Cox, Bhutto, Rabin & Co.: 11 politische Morde und ihre Folgen

So sahen die Schweizer «Hooligans» im letzten Jahrhundert aus

Liebe Frau Flückiger: In den Alpen gab es schon Muslime, als noch keine Eidgenossen existierten

Anno dazumal auf dem Bürgenstock: 29 wahnsinnig schöne Bilder von Audrey Hepburn                 

Wie ein Schweizer mit einer Kampfhunde-Armee die Japaner im 2. Weltkrieg bezwingen wollte

Vor 100 Jahren fand die grösste Seeschlacht aller Zeiten statt: «Irgendwas stimmt mit unseren verdammten Schiffen nicht»

100 Jahre Armenier-Genozid: Der erste organisierte Völkermord des 20. Jahrhunderts

Seit 54 Jahren brennt es in Centralia: Wie ein Bergbaustädtchen zur Geisterstadt wurde

Krieg, Hoffnung, Zerfall: Das dunkle 20. Jahrhundert erzählt in 50 Bestsellern 

25.05.1935: Keiner ärgerte Hitler mehr als Jesse Owens – dabei hätte der Führer ja wissen müssen, was der Schwarze drauf hat

Das Réduit und der Streit, ob die beste Festung der Welt die Nazis abgewehrt hat oder nicht

Hitler, Stalin und Co: Erkennst du diese Diktatoren auch in jung?

Grosstante Margit tanzt, als 180 Juden massakriert werden – eine Familiengeschichte

Vom Kugelfisch-Helm bis zum geflügelten Husaren: Die sonderbarsten Rüstungen der Geschichte  

Als hätte H.R. Giger es entworfen: Bilder aus dem Innenleben eines deutschen U-Boots von 1918

So spektakulär war Brückenbau in der Schweiz früher

Traurig-schöne Bilder aus Somalia, als wir dort noch Badeferien machten und clubben gingen

History Porn Teil III: Geschichte in 40 Wahnsinns-Bildern

Mit dem Gondeli über den See – als in Zürich aus Visionen noch Realität wurde

Doch nicht durch die Schweiz: 2000-jähriger Kot verrät endlich Hannibals Alpenroute

So schön waren die Miss-Europe-Kandidatinnen anno 1930

Diese Bilder beweisen, dass es in Bern schon früher gemütlich zu und her ging

Kalaschnikow trifft auf Kajal: 8 Milizen, in denen Frauen kämpfen

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Darum bleibt Kurdistan ein Traum

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Der Mythos Mens: Die ewige Angst der Männer vor dem bisschen Blut

So schön war der Irak einmal: Diese Bilder stimmen irgendwie traurig

Obama und kein Happy End: Amerikas Schwarze stehen dort, wo sie immer schon standen

Wie ein niederländisches Kriegsschiff als Insel getarnt den Japanern entkam

Nazi-Schmierfinken, Mord und Blechschaden: Polizeibilder aus Zürich von damals

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Grossartige Fotos aus Basel, als über dem Birsig noch Plumpsklos hingen

Früher in Stein gemeisselt, heute im Internet zuhause: Die 6 ältesten Listicles der Menschheit

100 Jahre Schlacht von Verdun: Das Grauen in Zahlen

Fantastische Bilder aus einer Zeit, in der in Zürich noch keine Hipster rumkurvten

So stellten sich die Menschen vor 100 Jahren unsere Zeit vor

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

Die Schweiz und ihre Ausländer: Als die «Tschinggen» auf dem Pausenplatz verprügelt wurden

Zweite Röhre am Gotthard? Wie fantasielos! Diese 9 Megaprojekte sind wirklich visionär

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
18Alle Kommentare anzeigen
18
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Alienus 01.06.2016 09:48
    Highlight @SuicidalSheep

    Machen Sie nun bloß jetzt keinen Selbstmord.

    Die besagte Seeschlacht in der Nordsee vor dem Skagerrak war mit Hochseeschlachtschiffen.

    Die von Ihnen benannte Schlacht von Chi Bi war jedoch eine Kriegshandlung als kombinierte Schlacht von Flussschiffen und Landstreitkräften (Fußtruppen, Kavallerie).

    Ob da schon die „sagenhafte chin. Artillerie (Schießpulver)“ beteiligt war ist zweifelhaft. Wohl eher Schiffe mit Ballisten, als Brander(Feuerschiffe) und als Rammboote sowie für Enterungen.

    Also ist es eine große Binnen“see“schlacht.
    6 1 Melden
    • SuicidalSheep 02.06.2016 06:02
      Highlight Ist mir bewusst.

      Jedoch sollte man sich vor Augen führen, wie eine Seeflotte von der knapp der der Hälfte der Grösse gegen den Feind einen solch vernichtenden Schlag durchführen konnte - und das zu einer Zeit, wie Sie sagen, Schiesspulver noch nicht für Handfeuerwaffen verwendet wurden.

      Das Problem bestand ja darin, dass der Angriff beinahe in die eigene Flotte in Brand setzte weil der Wind in die falsche Richtung wehte.
      4 0 Melden
    • danmaster333 29.09.2017 04:07
      Highlight Und die Schiffe waren zusätzlich durch eine eine List des Gegners zusammengekettet, damit setzte das Feuer noch leichter auf andere Schiffe über.
      0 0 Melden
  • pamayer 01.06.2016 00:36
    Highlight Vollkomnen irr, so viele schiffe aufeinander los, wenn du Glück hast, ziehen sich die anderen zurück bevor dein schiff in die luft und du ins wasser gehst.
    Sah mal eine doku uber wwII, Soldaten auf us schiffen unterwegs nach Europa in den krieg, die Angst auf den gesichtern der jungen Männer. Den u-booten ausgeliefert auf den Schiff. An land könnten sie ev nich wegrennen, auf'm schiff nur hoffen.
    4 0 Melden
  • SuicidalSheep 31.05.2016 18:54
    Highlight Ja, es war eine grosse Seeschlacht. Aber die Schlacht von Chi Bi um 210 n. Chr. in China war um einiges heftiger.
    1 13 Melden
  • JThie 31.05.2016 15:32
    Highlight Total spannend! Danke!!
    41 0 Melden
  • Nicosinho 31.05.2016 14:27
    Highlight mega spannend, MERCI für diesen tollen Artikel!
    48 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.05.2016 12:56
    Highlight Toller Artikel mit beeindruckenden Bildern, vielen Dank dafür! Aber nach welchem Kriterium bemisst sich denn die Aussage, Skagerrak sei die grösste Seeschlacht aller Zeiten gewesen? Z.B. Lepanto dürfte, gemessen an der Anzahl Schiffe (über 550) und den Todesopfern (knapp 40'000) grösser gewesen sein, auch wenn die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind.
    37 1 Melden
    • Daniel Huber 31.05.2016 13:33
      Highlight Medien lieben nun mal den Superlativ ;-)
      Aber in der Tat gibt es verschiedene Kriterien dafür, welche Seeschlacht man als grösste bezeichnet. Für die Skagerrakschlacht spricht die Gesamt-Tonnage der beteiligten Schiffe, möglicherweise aber auch deren Feuerkraft bzw. die verschossene Munition.
      https://en.wikipedia.org/wiki/Largest_naval_battle_in_history
      31 0 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 31.05.2016 12:38
    Highlight Das zeichnet Watson aus: Die Mischung aus News, Seich und shit-I-didntknow. Merci ❤️
    82 3 Melden
  • Mnemonic 31.05.2016 11:57
    Highlight "Irgendwas stimmt mit uns verdammten Menschen nicht"...
    73 6 Melden
  • Lord_Curdin 31.05.2016 11:57
    Highlight Super geschrieben und dargestellt. Bitte mehr!


    Bild 25. Schreibfehler lette anstatt letze
    44 4 Melden
    • Olaf 31.05.2016 12:06
      Highlight Ja, hat Dani Huber wirklich klasse gemacht.

      Danke für den Hinweis. Habs korrigiert.
      26 4 Melden
    • Daniel Huber 31.05.2016 12:08
      Highlight Danke für Lob und Hinweis! Der Fehler ist korrigiert.
      35 4 Melden
    • Nicosinho 31.05.2016 14:47
      Highlight würd mich noch interessieren, welcher Witzbold überall einen Blitz macht.....
      17 11 Melden
  • pulcherrima* 31.05.2016 11:40
    Highlight Danke für den interessanten Artikel <3
    64 2 Melden
  • Eisenhorn 31.05.2016 11:12
    Highlight Moar History Pron! (ja PRON!)
    82 5 Melden
    • Hexentanz 01.06.2016 12:46
      Highlight Signed!
      3 1 Melden

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

Artikel lesen