Wissen

20 Gerichte aus aller Welt, die (mindestens) genauso merkwürdig sind wie Fondue

Publiziert: 24.10.16, 11:52 Aktualisiert: 25.10.16, 08:52

Präsentiert von

Pascal Scherrer
Pascal Scherrer

Klar, Fondue ist nicht merkwürdig. Für uns zumindest nicht. Doch für einen Peruaner ist es genauso wenig merkwürdig, ein gebratenes Meerschweinchen zu essen. Dieses und 19 weitere (aus unserer Sicht) schräge Gerichte gibt es in dieser Liste.

Rocky Mountain Oyster

Hmm, mit Ketchup! bild: wikipedia

Rocky Mountain Oyster heisst übersetzt soviel wie Rocky-Mountain-Auster. Wer jetzt bei Austern angewidert die Nase rümpft, kann sich gleich wieder beruhigen – vorerst. Denn bei diesem Gericht handelt es sich nicht um Muscheln, sondern um frittierte Hoden. Natürlich sind das nicht irgendwelche Hoden, sondern solche von Stieren, Schweinen oder Schafen.

Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach: Hoden schälen, in etwas Mehl wälzen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und dann einfach schön lang frittieren. Fertig.

Sōnghuādàn

Kein Fruchtgummi. bild: wikipedia

Tausendjährige Eier sind eine Delikatesse der chinesischen Küche und natürlich nicht wirklich eintausend Jahre alt. Bei den Eiern handelt es sich nicht etwa um Hühnereier, sondern um Eier der Ente. Diese werden in einem Brei aus Anis, Szechuanpfeffer, Teeblättern, Piniennadeln, Fenchelkörnern, Salz, warmem Wasser, gebranntem Kalk, Holzasche sowie Sägespänen drei Monate lang eingelegt (die exakten Zutaten können jedoch variieren).

Dies bewirkt, dass das Eiklar seine bronzefarbene, gelatineartige Konsistenz annimmt und das Eigelb sich fast schwarz verfärbt und ebenfalls teilweise fest wird. Wer tausendjährige Eier probieren möchte, muss – je nach Zutaten – mit einer Zitronennote sowie einem leicht beissenden, salzigen Geschmack rechnen. Tausendjährige Eier sind ohne Kühlung bis zu drei Jahre haltbar.

Frittierte Vogelspinnen

bild: pixabay

Die kambodschanische Stadt Skun hat eine Spezialität zu bieten, die nichts für schwache Nerven ist. Vogelspinnen gelten dort nämlich als nahrhafter Snack. Die grossen, haarigen Krabbelviecher werden im Morgengrauen gefangen, getötet und dann gleich ordentlich gewürzt, bevor sie in siedendem Öl landen. Anschliessend werden die frittierten Taranteln noch mit hauchdünnen Knoblauchscheiben garniert. Fertig ist die kleine Köstlichkeit für zwischendurch. Zwar sind Spinnen ein sehr guter Proteinlieferant, aber das sind eine Handvoll Cashewkerne auch.

Hakarl

Hakarl, oder auch Gammelhai, ist eine bekannte Spezialität auf Island. Es wird aus dem eigentlich mit Ammoniak durchsetzten Fleisch des Grönlandhais gemacht. Dieser wird unter Schotter und Sand begraben, wo er im Sommer etwa sechs Wochen und im Winter drei Monate lang liegen bleibt. Anschliessend wird er in einer Hütte aufgehängt, damit der Ammoniak vergasen kann und das Fleisch fest und trocken wird.

Das Fischerzeugnis hat den Ruf, ausserordentlich übel zu riechen. Auch beim Geschmack scheiden sich die Geister. So vergleichen ihn die Leute mit «sehr stinkendem Käse» bis hin zu «einer Kombination aus allen übel riechenden Aromen, die es gibt.»

Gleich geht's weiter mit den merkwürdigen Gerichten aus aller Welt, vorher ein kurzer Hinweis:

Du willst deinen Freunden trotzdem lieber eine klassische Schweizer Spezialität anbieten?

Dann stellt sich nur noch eine Frage: Was soll auf den Tisch kommen – Käsefondue oder Raclette? Egal, für was du dich entscheidest, mit unserer Käseauswahl liegst du auf jeden Fall richtig. Die ganze Fondue-Raclette-Welt auf einen Blick >>

Dausage

Bild: dausage.com

Was aussieht wie eine Wurst, die mit Konfitüre gefüllt ist, ist in Wahrheit ... eine Wurst, die mit Konfitüre gefüllt ist. Erfunden hat sie ein Waliser namens Liam Bennet. Was genau er sich dabei gedacht hat? Nun ja, Briten essen zu ihrem Frühstückstoast mit Konfitüre auch gerne ein Würstchen. Also was liegt da näher, als die Konfitüre gleich in die Wurst zu packen?

Durchgesetzt hat sich die kulinarische Kuriosität bisher aber noch nicht. Wer dennoch einmal in Grossbritannien unterwegs ist und die Dausage probieren möchte, hat die Wahl aus diversen Geschmacksrichtungen. Die Würste gibt es mit Rind- und Schweinefleisch und auch vegetarisch. Gefüllt sind sie unter anderem mit Erdbeer-, Himbeer-, oder Cassiskonfitüre. Wer es noch exotischer möchte, kriegt die kleinen Knacker auch mit einer feinen Vanillecremefüllung.

Kein Komisches Essen, aber komisches Geschirr:

Black Pudding

In England beliebt: Der «Blutpudding». bild: wikipedia

Blutpudding ist eine – vorwiegend britische – Speise, bei welcher Schweineblut zu einer mehr oder weniger festen Masse verarbeitet wird. Dabei wird das noch flüssige Blut gewürzt, dann in eine Auflauf- oder Puddingform gegossen und danach im Ofen in heissem Wasser pochiert. Vom Geschmack her ist der Blutpudding ähnlich wie unsere Schweizer Blutwurst.

Casu Marzu

Wenn dein Essen tatsächlich noch lebt. bild: wikipedia/shardan

Der Casu Marzu ist ein Schafskäse, der so lange reift, bis er Maden enthält. Diese ernähren sich vom Käse und wandeln ihn um, bis er schön cremig ist und ein kräftiges Aroma bekommt.
Gegessen wird die sardische Spezialität pur oder höchstens mit etwas Brot.

Allerdings kann der Verzehr dieses Käses gefährlich sein, da die Maden die Magensäure überleben und sich im Körper des Menschen einnisten können. Aus diesem Grund ist laut einem Fernsehbericht von 2005 die Produktion und der Vertrieb dieses Käses nach EU-Lebensmittelrecht verboten.

Haggis

Der grosse, fette Bruder der Leberwurst. bild: wikipedia/Jonathunder

Haggis. Die berühmte Spezialität aus der schottischen Küche. Wer sich solch ein Gericht zubereiten möchte, braucht erst einmal einen Schafsmagen. Diesen füllt man dann mit kleingehacktem Herz, Leber, Lunge und Nierenfett vom Schaf. Dazu gibt man noch Hafermehl und Zwiebeln und würzt es solange mit Pfeffer, bis es richtig scharf ist. Fertig.

Japanische Eissorten

Das ist Eis, keine Bouillon. bild: foxnews.com

Weltweit gibt es einige verrückte Eissorten. Pizza-Eis in den USA, Gestopfte-Gänseleber-Eis in Frankreich oder Krokodilei-Eis auf den Philippinen. Aber die Weltmeister der schrägen Eiscreme-Geschmacksrichtungen sind eindeutig die Japaner. Wasabi ist dabei noch der «normalste» Geschmack. Hier eine kleine Auswahl an Geschmacksrichtungen:

Oktopus, Knoblauch, Kaktus, rohes Pferdefleisch, Walfisch, Reiswein, Tomate-Kirsch, Karotte-Orange, Kirschblüte, Sojasauce, Kaviar, Fisch, Ochsenzunge, Crevetten, Schlange, Qualle, Tintenfischtinte, Curry, Aal, Holzkohle und Tofu.

Schwarze Tortilla Chips mit Knoblaucharoma

bild: frito-lay

Wenn du in der unglücklichen Lage bist, von Vampiren belagert zu werden, und gleichzeitig einen kleinen Hunger verspürst, gibt es jetzt die Lösung für dich: Tortilla Chips mit Knoblaucharoma. Dass sie dabei noch schwarz sind, ist ein zusätzlicher Bonus, um den Coolness-Faktor zu erhöhen. Natürlich kommt auch dieses Produkt aus Japan, woher auch sonst?

Du willst deinen Kuchen als Getränk tarnen? Bitte sehr:

Tepertö

Tepertö wird vor allem in Ungarn zubereitet. Für das Gericht werden Speckwürfel kleingeschnitten und in einer Pfanne so lange erhitzt, bis sich das Fett herauslöst. Anschliessend werden die ausgekochten Speckwürfel mit Rohmilch knusprig gebraten und gewürzt. Traditionell wird der Speck vom Schwein verwendet. Alternativ wird aber auch Speck von Hühnern, Enten oder Gänsen verwendet. Ein sehr ähnliches Gericht ist im Raum Österreich und Bayern unter dem Namen «Grieben» bekannt.

Sürströmming

Sürströmming ist ein sauer eingelegter Fisch. Für das typische Sürströmming wird Ostseehering verwendet, der dann in Salzlake eingelegt wird, wo er vor sich hingart, bis er richtig schön intensiv riecht. Anschliessend füllt man ihn in Dosen ab, wo er noch weiter gärt, was dazu führt, dass die Dosen sich wölben. Sürströmming macht dem Hakarl, was den unangenehmem Geruch angeht, durchaus Konkurrenz.

Cuy Chactado

Cuy Chactado ist ein traditionelles, peruanisches Fleischgericht. Es besteht aus Meerschweinchen, welche als ganzes angerichtet werden. Zuvor wird der Nager natürlich ausgenommen und mit Gewürzen eingerieben, bevor er in die Bratpfanne kommt. Meerschweinchen werden in weiten Teilen von Südamerika gegessen. Sie stellen eine wichtige Proteinquelle dar und die Zubereitungsart kann sich, je nach Region, unterscheiden.

Croissant mit Aktivkohle

bild: shutterstock

Croissants mit Aktivkohle sind tatsächlich normale Croissants, denen man einfach feinstes Kohlepulver beigemischt hat. Obwohl das Gebäck so schwarz ist, macht der Kohleanteil – angeblich – nur 0,43 Prozent aus. Aktivkohle soll angeblich Giftstoffe aus dem Körper ziehen und spricht daher vor allem Personen an, die den Detox-Trend mitmachen. Experten hingegen bezweifeln die positive Wirkung von Kohle eher.

Mole Poblano

Die Mole Poblano ist eine Variante verschiedener Saucen, die in Mexiko als «Mole» bezeichnet werden. Es gibt unzählige Variationen und je nach Rezept umfasst die Zutatenliste bis zu 75 Dinge. Die Mole Poblano ist eine der bekanntesten Mole-Saucen und wird aus Chilli und Schokolade hergestellt. Die Schokolade ist hierbei aber ungesüsst. Am besten passt diese Schokoladen-Chilli-Sauce zu Huhn oder Enchiladas.

Escamol

Escamol ist auch unter dem Namen Insektenkaviar bekannt, zumindest in Mexiko, wo dieses Gericht konsumiert wird. Verwendet werden dabei essbare Larven und Puppen von Ameisen. Diese werden aus den Wurzeln von Agaven geerntet.
Die Eier und Larven werden auf verschiedenste Arten zubereitet, unter anderem mit Knoblauchsauce. Die Konsistenz soll wie die von Hüttenkäse sein, während der Geschmack eher butterig bis nussig ist.

Jibachi Senbe

bild: pinterest

Wieder ein Snack aus Japan. Ein Wespenkeks, sozusagen. Die Zutaten sind nicht weiter speziell: Zu einem ganz normalen Reiscracker werden 5 bis 6 echte Wespen hinzugefügt, fertig. Warum genau das jetzt besser sein soll als ein herkömmlicher Reiscracker, weiss wohl der Hersteller selbst nicht.

Dieser bewirbt den aussergewöhnlichen Keks mit Wortspielen wie «für einen stechenden Geschmack.» Und wie schmeckt so ein Wespenkeks denn nun? Da müssen wir auch auf die Firma verweisen, welche den Geschmack des Crackers als «leicht» bezeichnet. Aha. Immerhin, die Wespen stammen aus der Region, wie vom Hersteller betont wird.

Akutaq

Akutaq wird traditionell von den Inuit hergestellt und oft auch als «das Eis der Eskimos» bezeichnet. Tatsächlich sieht es auf den ersten Blick wie Glace aus und die Zutaten sind durchaus ähnlich, dennoch gibt es wesentliche Unterschiede: So dient als Grundlage nicht Milch, sondern Fett von Rentieren oder Elchen.

Dieses wird verflüssigt und dann schaumig geschlagen. Anschliessend wird noch Robbenöl und Wasser (auch in Form von Schnee) hinzugegeben. Die Masse wird dann so lange vermengt, bis sie eine ziemlich feste Konsistenz hat. Anschliessend kommen noch Beeren hinzu und fertig ist das Eis der Eskimos.

Für Zwischendurch: Foodporn.

Chasch

Chasch oder auch Khash ist ein traditionelles Fleischgericht aus Armenien, das aus Kuhfüssen besteht. Diese werden gründlich gereinigt und dann in kaltem Wasser eingelegt, bis sie ihren strengen Geruch verlieren. Anschliessend kocht man die Kuhfüsse eine Nacht lang in frischem Wasser, bis das Fleisch sich vom Knochen ablöst. War Chasch früher noch ein Gericht für Arme, gilt es heutzutage als Delikatesse und wird nur zu speziellen Anlässen zubereitet.

Durian

Bei der Durian handelt es sich eigentlich um eine stinknormale Frucht. Das Augenmerk liegt hier allerdings auf «stinknormal», denn diese asiatische Frucht stinkt tatsächlich äussert schlimm. Die Beschreibungen für den Geruch sind dabei sehr unterschiedlich: von «süsslich-faulig» über «wie Körpergeruch» bis hin zu «zwiebelig».

Wer sich vom speziellen Duft der Frucht nicht abschrecken lässt, wird mit einem Fruchtfleisch belohnt, dass einen unvergleichlichen Geschmack haben soll und an Walnuss und Vanille erinnert. Dennoch, der Geruch ist einfach übel. So übel, dass der Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln in gewissen Ländern, wo die Frucht angebaut wird, sogar verboten ist. Auch Taxifahrer meiden diese Frucht wie die Pest, sodass man wohl zu Fuss mit seiner Stinkfrucht nach Hause gehen muss.

Chli stinke muess es!

Hier findest du die gesamte Fondue-Raclette-Palette von Coop auf einen Blick >>

Hol dir die App!

User-Review:
naja, mir - 16.4.2016
Immer auf dem neusten Stand. Besticht mit sympathischem, intelligentem Witz!
49 Kommentare anzeigen
49
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • crust_cheese 25.10.2016 23:33
    Highlight Kleine Pedanterie: Surströmming heisst das Zeug, das schwedische Alphabet kennt nicht mal das ü.
    1 0 Melden
    600
  • DianaVrdrm 25.10.2016 12:14
    Highlight *KOTZ* Ich hab Bauchweh....nur vom gucken...
    2 2 Melden
    600
  • Edel Weiss 25.10.2016 10:13
    Highlight Mole Poblano habe ich im mexikanischen Hinterland gegessen und es war wirklich lecker. Seltsam war lediglich, dass das Poulet vier Beine hatte. Ich hoffe, niemand hat die Katze vermisst.
    4 1 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 24.10.2016 23:54
    Highlight Kamelfuss, gefunden in Guelmim (Sahara).
    3 0 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 24.10.2016 23:48
    Highlight Ich nenne ihn "Schweini", gefunden in Shanghai.
    4 0 Melden
    • Zypern 25.10.2016 09:18
      Highlight Krass :-)
      0 0 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 24.10.2016 23:47
    Highlight Durian Short Cake, gefunden in Shanghai.
    2 0 Melden
    600
  • deleted_807114855 24.10.2016 22:13
    Highlight Hmmmm... Eigentlich ganz interessante Sachen. Und eigentlich ist das, was wir essen nicht soviel harmloser. Wir verpacken das einfach klinisch, um nicht damit konfrontiert zu werden, was wir uns da so einverleiben. Beim Käse beginnt es: Kälberlab. Ich würde - falls gut zubereitet - jede dieser Speisen gerne ausprobieren.
    3 0 Melden
    600
  • anarchia. 24.10.2016 20:18
    Highlight in der Liste fehlt noch Balut:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Balut

    ... en guete! ;-)
    6 1 Melden
    600
  • aschgyyge 24.10.2016 18:41
    Highlight gratistipp zum sürströmming.
    öffnet die dose unter wasser...
    10 1 Melden
    600
  • Mia_san_mia 24.10.2016 16:42
    Highlight Bei Nr. 4, dem Hakarl, schreibt ihr es wird im Sommer 12 Wochen und im Winter 3 Monate gelagert 😂
    28 0 Melden
    • nilsnektarine 24.10.2016 17:27
      Highlight ist mir auch gerade durch den kopf :)
      6 0 Melden
    600
  • Jarl Ragnar 24.10.2016 15:59
    Highlight An Durian habe ich mich letztes Jahr am Streetfood Festival in Luzern gewagt. Stinkt in der Nase mehr als im Mund. Problem war nur das mein Atem nachher gerochen hat wie eine Kanalisation im Hochsommer.
    22 0 Melden
    • Neemoo 24.10.2016 16:58
      Highlight Kaugummi und so? Nützt nichts? Knoblauch? :D
      4 0 Melden
    • Jarl Ragnar 24.10.2016 17:36
      Highlight Knoblauch......
      Warum kamm es mir nicht in den Sinn. Hättest es auch früher sagen dürfen 😂
      6 1 Melden
    600
  • Statler 24.10.2016 15:10
    Highlight Frische Otternasen, Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne, gefüllte Jaguarohrläppchen, Wolfzitzen-Chips - greifen Sie zu solange sie noch heiss sind...
    25 4 Melden
    • SanchoPanza 24.10.2016 19:49
      Highlight Hach, Monty Python!
      10 0 Melden
    600
  • Alnothur 24.10.2016 14:04
    Highlight Und ich dachte, Gebäck mit ganzen Insekten drin gäbe es nur in Buchhaim...
    12 1 Melden
    • ManOWaRrior 24.10.2016 17:58
      Highlight Bienenbrot?
      3 0 Melden
    600
  • Caprice 24.10.2016 13:55
    Highlight Den casu marzu findet man - trotz Verbot - noch überall auf der Insel. Meine Mutter hat den geliebt, ich hab als Kind eher immer die Maden "gerettet".
    17 1 Melden
    • Jaing 24.10.2016 14:40
      Highlight Perfekt für Angler: Köder und Proviant in einem.
      22 1 Melden
    • cleopatra 25.10.2016 02:23
      Highlight Nr.9 Falschmeldung: Die Maden überleben die Magensäure nicht.
      3 0 Melden
    • Findolfin 25.10.2016 18:26
      Highlight Angeblich soll es durchaus möglich sein, dass Maden die Magensäure überleben.
      0 0 Melden
    600
  • stef2014 24.10.2016 13:31
    Highlight Wer auf ein paar gute Lacher aus ist, sollte mal auf YouTube nach Sürströmming suchen. Gibt ein paar äusserst köstliche Videos darüber, was geschieht wenn die Dose geöffnet wird. Allerdings sollte man keine Probleme haben beim Anblick von erbrechenden Menschen.... :)
    22 1 Melden
    600
  • Neemoo 24.10.2016 13:25
    Highlight Ich glaube ich hätte einzig mit den Taranteln etwas Mühe. Den Rest würde ich versuchen zu probieren. Vielleicht mit einem "Chlämmerli" an der Nase! :D Sehr interessanter Bericht :D
    13 2 Melden
    • Baba 25.10.2016 14:48
      Highlight Habe die Vogelspinnen in Kambodscha probiert... Die Marinade ist lecker, aber die Spinnenhärchen nachher zwischen den Zähnen einfach nur mühsam. Wird alles in allem überschätzt 😉
      3 0 Melden
    • Neemoo 25.10.2016 14:56
      Highlight Haare zwischen den Zähnen ist immer mühsam :D Aber die Spinne, hat sie einen eigen Geschmack?

      1 0 Melden
    • Baba 25.10.2016 15:22
      Highlight @Neemoo - nein, hat sie nicht wirklich. Wie gesagt, die Marinade war sehr fein - aber das drunter hätte irgendwas sein können, hatte aber tatsächlich die Form einer Vogelspinne. Es war in der Tat nicht daaaaas kulinarische Erlebnis.
      1 0 Melden
    600
  • C0BR4.cH 24.10.2016 13:24
    Highlight Diese Tortillas! MUSS. HABEN. TUN. IMFALL O_o
    10 3 Melden
    600
  • Oetli 24.10.2016 13:13
    Highlight Soviel zum durian.. aufgenommen im Lift eines Hotels in Indonesien...kann ich nur bestätigen durian stinkt bestialisch...
    0 0 Melden
    600
  • Buebi 24.10.2016 13:06
    Highlight Ich bin kein Chemiespezialist oder so, aber Aktivkohle wird in den ABC Schutzfiltern verwendet um Kampstoffe fernzuhalten. Ich weiss nicht ob ich Aktivkohle wirklich im Gipfeli will.
    15 2 Melden
    • lilie 24.10.2016 14:22
      Highlight @Buebi: Aktivkohle wird in der Medizin als bekanntes Mittel bei Durchfall und bestimmten Giften eingesetzt: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Aktivkohle

      Ausserdem hast du vermutlich mehr Kohle an irgendwas vom Grill als in diesen Gipfeli enthalten ist. 😊
      23 1 Melden
    • Baba 25.10.2016 14:55
      Highlight 'No Durians' Schilder finden sich auch in Thailand, Vietnam oder Singapur an vielen Hotels (wohl fast überall in Südostasien). Wer sich nicht daran hält, muss gewärtigen, das Zimmer noch für zwei/drei Tage länger bezahlen zu müssen. So lange soll sich der wirklich üble Geruch etwa halten...
      In Singapur ist auch der Transport von Durians im öffentlichen Verkehr verboten. Sie sind tatsächlich eine Beleidigung für die Nase, schmecken aber eigentlich recht gut.
      2 0 Melden
    • Buebi 26.10.2016 13:34
      Highlight Iilie: danke... ich kannte sie nur durch den ABC Schutz.
      1 0 Melden
    600
  • Gilbert Schiess 24.10.2016 13:05
    Highlight Die europäische Alternative für Rocky Mountain Oisters, wäre in der Schweiz "spanische Nierli", oder in Frankreich Rognon Blanc.

    Was man in der Auflistung noch hinzufügen könnte, die Andouillette eine franz. "Kuttel Wurst"
    17 0 Melden
    • honeylila 11.11.2016 11:07
      Highlight Wurde einmal in Paris dazu gezwungen, diese Andouillette zu riechen. Im selben Restaurant hat jemand diese Spezialität bestellt. Essen konnte ich ab dem Moment, in dem die Wurst serviert wurde, nicht mehr.
      Am nächsten Tag war ich in einem Park spazieren. In diesem Park konnten kleine Kinder auch Eselreiten. Plötzlich dachte ich mir: Nein! Die essen Andouillette auch in Pärken!?
      Doch es war nur die Eselpisse, die danach gerochen hat.
      0 0 Melden
    • Gilbert Schiess 11.11.2016 11:29
      Highlight Sie sind schon etwas speziell, diese Würste. Ich brauchte mehrere Anläufe, bis ich eine probierte.
      Seither servier ich die immer, wenn ich ungeliebten Besuch habe.
      0 0 Melden
    600
  • Bongalicius 24.10.2016 12:46
    Highlight So, mal alles probieren auf der nächsten Weltreise :P
    12 3 Melden
    600
  • Floh Einstein 24.10.2016 12:41
    Highlight Über Hákarl gibt's bei "Scandinavia and the World" einen Comic, wie das Rezept wohl entstanden ist http://satwcomic.com/icelandic-cookbook
    11 1 Melden
    600
  • p4trick 24.10.2016 12:38
    Highlight Fondue merkwürdigt? Welches Land ist kein Käse und/oder kein Brot?? Der Titel ist absolut unpassend gewählt...
    11 34 Melden
    • Neemoo 24.10.2016 14:14
      Highlight Für manche Menschen anderer Kulturen kann ich mir durchaus vorstellen, dass Fondue etwas sehr seltsames ist... ;) Beispielsweise in asiatischen Ländern. Wo viele Milch und Käseprodukte nicht vertragen.
      27 3 Melden
    • exeswiss 24.10.2016 17:09
      Highlight @neemoo aber nicht vertragen mit stinken oder kulinarischen katastrophen (dausages) zu vergleichen ist bisschen happig.
      4 11 Melden
    • Volande 24.10.2016 21:39
      Highlight Man laufe mal an einem warmen Sommertag durchs Niederdorf: Fondue kann richtig merkwürdig sein, trust me.
      15 0 Melden
    • Donald 25.10.2016 01:47
      Highlight An vielen Orten wird kein Käse gegessen. Und "verfeinert" (bzw. ertränkt) das Essen auch nicht überall mit Rahm und Milch.
      7 0 Melden
    600
  • Rampart 24.10.2016 12:30
    Highlight Hakarl: "Im Sommer 12 Wochen und im Winter 3 Monate..." 🤔 ...
    66 1 Melden
    • dä dingsbums 24.10.2016 13:24
      Highlight Dachte ich mir auch :)
      9 1 Melden
    • Mia_san_mia 24.10.2016 16:51
      Highlight Das ist mir auch aufgefallen 😊
      3 1 Melden
    600
  • meili 24.10.2016 12:24
    Highlight diese aktivkohlegipfeli wären gut zum desserd wenn man vom restlichen essen durchfall hat
    36 1 Melden
    600
  • Closchli (ehem. T...) 24.10.2016 12:21
    Highlight Herzlichen Dank für diese köstlichen Apetizer zur richtigen Mittagszeit und en guete (oder auch nicht) allerseits.
    22 1 Melden
    600

Foodporn ist anders

25 Schweizer Menüs aus deiner Jugend, die deine Kinder schon nicht mehr kennen werden

Wann hast du zum letzten Mal Pastetli mit Brätkügeli gekocht? 

Oder zum letzten Mal Gästen ein festliches Partyfilet aufgetischt? 

Und wie viele Restaurants kennt ihr, die Zigeunerschnitzel servieren?

Die Antworten lauten vermutlich: 1. Lang, lang ist's her. 2. Noch nie. 3. Mir kommt jetzt grad keins in den Sinn.

Zeiten ändern sich, Geschmäcker auch, und wenn man ganz ehrlich ist: Das ist auch gut so. Allzu sehr trauern wir dem «Sulzkuchen» nicht nach, denn das Green Curry beim …

Artikel lesen