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Sinnbild der Niederlage: Ein von israelischen Flugzeugen abgeschossener ägyptischer Kampfjet. Bild: AP

Blitzkrieg in der Wüste – wie Israel in sechs Tagen sein Gebiet vervierfachte

05.06.17, 13:32 06.06.17, 07:56

Im Frühsommer 1967 riecht es im Nahen Osten nach Krieg. Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser, der die arabischen Staaten unter seiner Führung einigen möchte, baut eine stets aggressivere Drohkulisse gegen Israel auf, obwohl Teile seiner Armee im Bürgerkrieg in Nordjemen gebunden sind.

«Araber, das ist unsere Chance, Israel einen tödlichen Schlag der Vernichtung zu versetzen, seine gesamte Präsenz in unserem Heiligen Land auszuradieren.»

Radio Kairo am 19. Mai 1967

Syrien, Jordanien, der Libanon und der Irak schliessen sich Kairo an, während der Rest der arabischen Welt wohlwollend zuschaut. 

Nasser wirft einen Juden über die Klippe, während die Armeen von Libanon, Syrien und Irak zuschauen. Diese Karikatur erschien kurz vor dem Sechstagekrieg in der libanesischen Zeitung «Al Farida». Bild: zionism-israel.com

Israel, der 1948 aus einem Teil des Britischen Mandats Palästina hervorgegangene jüdische Staat, reagiert mit einem massiven Präventivschlag auf die arabische Einkreisung. Der israelischen Führung ist klar, dass sie einen langen Krieg nicht durchstehen kann, da Israel seine Milizarmee nicht über längere Zeit mobilisiert halten kann.

Israelische Panzertruppen üben für den Ernstfall, 20. Mai 1967.  Bild: AP

Während in der israelischen Bevölkerung Ängste vor der Vernichtung des jüdischen Staates und einem neuen Holocaust verbreitet sind, ist die Mehrheit der militärischen Führung überzeugt, die arabischen Armeen schlagen zu können. Der überwältigende Erfolg des israelischen Präventivkriegs verändert vor 50 Jahren das Gesicht des Nahen Ostens und wirkt bis heute nach. 

Der Weg zum Krieg

Truppenkonzentration: Ägyptische Lastwagen am 25. Mai 1967 im Sinai.  Bild: KEYSTONE

TAG 1:
5. Juni 1967

07:45 Uhr (israelische Zeit)

Die israelische Luftwaffe (IAF) startet mit der Operation «Moked» (Fokus) einen Überraschungsangriff auf Militärflugplätze in Ägypten. Ihre Kampfjets – Mirages und Mystères aus französischer Produktion – vernichten in einer ersten Angriffswelle zahlreiche ägyptische Flugzeuge vornehmlich sowjetischer Herkunft. Fast alle werden am Boden zerstört. Raketenbeschuss beschädigt die Startbahnen, so dass auch intakt gebliebene Maschinen nicht mehr starten können. Bis auf 12 Maschinen nehmen alle 196 israelischen Jets am Angriff teil. 

Ein ausgebranntes ägyptisches Flugzeugwrack im Flughafen von El Auth. 

08:15

Mit dem Befehl «Sadin Adom» (Rotes Bettlaken) beginnt die israelische Bodenoffensive gegen die ägyptischen Stellungen. Eine Panzerdivision unter dem Kommando von Israel Tal stösst gegen das von der ägyptischen 7. Infanteriedivision verteidigte Rafah im südlichen Gazastreifen vor. Südlich davon dringen zwei weitere Divisionen unter Avraham Joffe und Ariel Scharon in den Sinai ein. 

Jordanische Truppen schiessen trotz wiederholten israelischen Warnungen, sich aus dem Krieg herauszuhalten, auf Ziele in Jerusalem. 

Israelische Panzer rücken auf Rafah vor.  Bild: AP GPO

09:34

Nachdem die israelischen Kampfflugzeuge in nur siebeneinhalb Minuten wieder aufgetankt und neu bewaffnet worden sind, starten sie zur zweiten Angriffswelle. Noch vor Mittag ist das Gros der ägyptischen Luftstreitkräfte ausgeschaltet. Israelische Jets schiessen zudem zwei syrische Maschinen ab. 

09:45

Die jordanische Luftwaffe bombardiert Ziele in Jerusalem und Zentralisrael. Jordanische und irakische Flugzeuge greifen Tel Aviv an. 

10:15

Nach heftigen Kämpfen erobern israelische Truppen Khan Yunis im Gazastreifen. Weitere Verbände dringen im Nordsinai gegen El Arisch vor. 

Israelische Truppen bei El Arisch. Bild: KEYSTONE

10:30

Jordanische Truppen besetzen das UNO-Hauptquartier in Jerusalem. 

12:00

Syrische Kampfjets beschiessen Haifa. 

12:15

Die dritte Angriffswelle der IAF beginnt. Die Kampfjets fliegen erneut Einsätze gegen Ziele in Ägypten, greifen nun aber auch syrische und jordanische Luftstützpunkte an. Zudem bombardieren sie eine Luftwaffenbasis im Irak.
Noch vor weiteren Angriffen auf ägyptische Flugplätze am Nachmittag und Abend besitzt die IAF die nahezu uneingeschränkte Luftherrschaft für den Rest des Krieges.
Etwa 100 ägyptische Piloten sind umgekommen; über 300 ägyptische und 60 syrische Kampfjets sind zerstört, die jordanische Luftwaffe ist vollständig ausgeschaltet. Die IAF verliert 19 Maschinen. 

Israelische Flugzeuge bombardieren jordanische Stellungen bei Jerusalem.  Bild: AP GPO

14:25

Im Norden des Westjordanlandes und in Jerusalem rücken israelische Truppen gegen jordanische Stellungen vor. Der Vormarsch ist zunächst eher defensiv motiviert: Der israelische Generalstab befürchtet, dass irakische und jordanische Truppen Israel an der engsten Stelle bei Natanja (ca. 15 km) durchtrennen könnten. 

Jordanische Soldaten im Westjordanland mit einem Porträt von König Hussein I.  Bild: Keystone

15:30

Israelische Einheiten erobern den befestigten jordanischen Stützpunkt bei Sur Bahir südlich von Jerusalem.  

17:00

Tals Panzerspitzen erreichen El Arisch im Norden des Sinais. ​

Jordanische Artillerie beschiesst Tel Aviv. 

Israelische Soldaten auf dem Sinai während einer Kampfpause.  Bild: KEYSTONE

18:30

Joffes Panzerdivision erreicht die Kreuzung bei Bir Lachfan im nördlichen Sinai. 

Syrische Artillerie beschiesst von Stellungen in den Golan-Höhen aus Rosch Pina in Nordisrael. 

19:30

Israelische Truppen nehmen einen jordanischen Radarposten und weitere jordanische Stellungen ein. 

TAG 2:
6. Juni 1967

02:30

Der Angriff von israelischen Fallschirmjägern auf die mit Schützengräben und Bunkern befestigte jordanische Stellung «Ammunition Hill» im Nordosten Jerusalems beginnt.   

Schützengraben beim Ammunition Hill. Bild: Wikimedia

03:00

Im Westjordanland erobern israelische Einheiten die jordanische Stellung bei Latrun und unterbrechen die Strassenverbindung von Jerusalem nach Ramallah. 

05:45

Syrische Artillerie beschiesst grenznahe Ortschaften in Nordisrael. Syrische Truppen rücken Richtung Tel Dan vor, wo ein Quellfluss des Jordans entspringt. Der Angriff scheitert.

06:00

Im nördlichen Sinai greift Scharons Division die strategisch wichtigen und von starken ägyptischen Kräften unter Generalmajor Sa'adi Nagib verteidigten Stellungen Umm Katef und Abu Ageila an. 

Jordanische Einheiten gehen westlich von Dschenin im nördlichen Westjordanland zum Gegenangriff über. 

Generalmajor Scharon befehligt die südlichste der drei israelischen Divisonen, die im Sinai vorrücken. Scharon wurde später Premierminister.  Bild: EPA GPO

06:15

Die Eroberung des «Ammunition Hill» in Jerusalem ist abgeschlossen. Mit 36 israelischen und 71 jordanischen Gefallenen handelt es sich um eines der verlustreichsten Gefechte an der jordanischen Front. 

08:00

Der Nordosten Jerusalems ist komplett in israelischer Hand. 

12:00

Auf dem Sinai vereinigen sich die Spitzen der Panzerdivisionen von Tal und Joffe. 

Die Eroberung von Gaza ist abgeschlossen. 

Israelische Panzer auf dem Sinai. Bild: AP IMD

13:00

Dschenin kapituliert. 

17:00

Die jordanische Gegenoffensive westlich von Dschenin bricht zusammen. 

17:20

Die israelische Armee nimmt Kalkilia im Westjordanland und Abu Tor bei Jerusalem ein. 

18:30

Auf dem Sinai erreichen Joffes Panzer Dschebel Libni südlich von El Arisch und vernichten dort die ägyptischen Truppen, die zur Verstärkung nach Umm Katef und Abu Ageila unterwegs sind. 

Israelischer Panzer während eines Manövers im Sechstagekrieg. Bild: KEYSTONE

19:30

Ramallah im Westjordanland kapituliert. 

20:00

Der ägyptische Oberbefehlshaber, Feldmarschall Abd al-Hakim Amer, befiehlt den Rückzug der ägyptischen Einheiten hinter den Suezkanal. Amer – durch die israelischen Vorstösse in Panik geraten – besiegelt damit die Niederlage seiner Armee, die zwar in Bedrängnis, aber noch nicht vernichtend geschlagen ist. Während sich die Ägypter unter chaotischen Umständen zurückziehen, dringen die israelischen Panzerspitzen weiter vor, um die feindlichen Streitkräfte zu überholen und einzukesseln. 

Feldmarschall Abd al-Hakim Amer. Bild: alchetron.com

24:00

Der jordanische König Hussein befiehlt aus Furcht vor einem israelischen Vorstoss ins jordanische Kernland den Rückzug der Truppen aus dem Westjordanland. Damit öffnet er der israelischen Armee den Weg zur vollständigen Eroberung des Westjordanlandes. 

TAG 3:
7. Juni 1967

Den ganzen Tag über beschiesst syrische Artillerie sporadisch von den Golan-Höhen aus Ziele in Nordisrael. 

06:15

Der israelische Verteidigungsminister Mosche Dajan befiehlt nach anfänglichem Zögern – er befürchtet die Beschädigung der Heiligen Stätten und internationale Sanktionen – die Einkreisung der Altstadt von Jerusalem und deren Eroberung. 

Tal und Joffe treffen einander bei Dschebel Libni, um den Plan für die nächste Phase des Feldzugs festzulegen.

09:00

Joffes Division rückt auf dem Sinai nach Bir al-Hasna vor und schneidet damit ägyptischen Truppenteilen, die sich nach Westen zurückziehen, den Weg zum Mitla-Pass ab. 

Verlassene ägyptische Panzer vor dem Mitla-Pass. Bild: AP

09:30

Israelische Einheiten erreichen die Damia-Brücke über den Jordan südöstlich von Nablus. 

09:50

Israelische Fallschirmjäger dringen in die Altstadt von Jerusalem ein. Kurz darauf erreichen sie die Klagemauer, die Westmauer der einstigen Tempelanlage und damit eine der wichtigsten religiösen Stätten des Judentums. General Motta Gur funkt: «Der Tempelberg ist in unseren Händen.» 

Ikonisches Bild: Israelische Soldaten am 7. Juni 1967 an der Klagemauer in Jerusalem.  Bild: AP GPO

11:00

Im Westjordanland nehmen israelische Truppen Tulkarem und kurz darauf Nablus ein. 

Israelische Panzer bei Jerusalem. Bild: AP IMD

12:15

Drei israelische Torpedoboote nehmen den Hafen von Scharm-el-Scheich im Süden der Sinai-Halbinsel ein. Die ägyptische Infanteriebrigade, die dort stationiert war, ist bereits geflohen. Der Golf von Akaba und die Strasse von Tiran sind für die israelische Schifffahrt wieder frei. 

Die jordanische Armee erhält den Befehl zum allgemeinen Rückzug. 

Ägyptische Gefangene nahe bei Scharm-el-Scheich. Bild: EPA

14:30

Israelische Einheiten besetzen Bethlehem im Westjordanland. 

Tals Panzerdivision erobert die strategisch wichtige Kreuzung von Bir Gafgafa, 90 Kilometer östlich des Suez-Kanals. Fliehenden ägyptischen Truppen ist damit der Weg zum Suez-Kanal in diesem Sektor versperrt. 

Israelische Panzertruppen in Bethlehem. Bild: AP

18:00

Zwei israelische Panzer-Bataillone erreichen den 24 Kilometer langen Mitla-Pass, der den Zugang zum Suez-Kanal beherrscht. Kurz darauf blockieren Einheiten von Tals Division nördlich davon den Weg nach Ismailia am Suez-Kanal.
In den folgenden 30 Stunden versuchen die vor Scharons Division im Südosten fliehenden ägyptischen Truppen vergeblich, über den Mitla-Pass zum Kanal durchzubrechen. Der Pass wird zum «Valley of Death» für die ägyptischen Soldaten.
Anderen Einheiten gelingt der Rückzug über den erst später besetzten Giddi-Pass.

Im Westjordanland nehmen israelische Truppen Gush Etzion ein. 

Luftaufnahme von verlassenen und zerstörten ägyptischen Fahrzeugen beim Mitla-Pass.   Bild: AP

19:30

Israelische Einheiten besetzen Jericho am westlichen Jordanufer.

19:40

Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser lehnt in krasser Verkennung der militärischen Lage eine Waffenstillstands-Initiative des UNO-Sicherheitsrates ab. 

Der ägyptische Präsident Nasser überlebte die Niederlage politisch und blieb bis zu seinem Tod 1970 im Amt.  Bild: qantara.de

TAG 4:
8. Juni 1967

03:00

Eine ägyptische Panzerbrigade greift Tals Einheiten westlich von Bir Gafgafa an. 

05:55

Israelische Aufklärungsflugzeuge entdecken ein Schiff vor der Küste von Gaza. Sie identifizieren es als amerikanisches Kriegsschiff, die USS Liberty. Das Schiff wird in den israelischen Stabsplänen entsprechend markiert. 

Das amerikanische Aufklärungsschiff USS Liberty.  Bild: Wikimedia

06:30

Israelische Truppen besetzen Hebron im Westjordanland. 

08:00

Westlich von Hebron treffen die von Süden und von Norden her vorrückenden israelischen Truppen aufeinander. 

09:00

Israelische Flugzeuge entdecken die USS Liberty 30 Kilometer vor der Küste bei El Arisch. Das israelische Kommando nimmt Kontakt mit dem US-Marineattaché auf und verlangt, dass sich US-Schiffe identifizieren oder aus der Gefechtszone zurückziehen. 

11:00

Die israelische Luftwaffe greift die syrische Luftverteidigung an. Der Angriff dient der Vorbereitung einer möglichen Operation «Makevet» (Hammer) – der Eroberung der Golan-Höhen.

13:00

Die israelische Armee zerstört alle Brücken über den Jordan. Das Westjordanland befindet sich vollständig unter israelischer Kontrolle. 

13:41

Israelische Patrouillenboote entdecken die USS Liberty, können das Schiff aber nicht identifizieren und fordern Luftunterstützung an. Auch die Piloten erkennen die USS Liberty nicht als amerikanisches Schiff und beschiessen es. Weitere Jets bombardieren das Schiff mit Napalm. Der Vorfall kostet 34 US-Matrosen das Leben, 172 werden verletzt. Bis heute ist umstritten, ob die israelische Armee das Schiff wirklich irrtümlich angriff. Da die USS Liberty Funksprüche und Radarsignale aufzeichnete, könnte der Angriff auch absichtlich erfolgt sein, um die USA am Abhören der israelischen militärischen Kommunikation zu hindern. 

Die USS Liberty nach dem israelischen Angriff. Bild: Wikimedia

18:00

Israelische Truppen stossen trotz gegenteiliger Befehle von Mosche Dajan bis zum Suez-Kanal vor: Tals Panzerspitzen nehmen El Kantara nördlich von Ismailia ein. 

Israelische Panzer am 8. Juni 1967. Bild: AP

TAG 5:
9. Juni 1967​

01:00

Auch Joffes Panzerspitzen erreichen bei Ismailia den Suez-Kanal. 

Israelische Truppen auf dem Sinai.  Bild: KEYSTONE

03:20

Der ägyptische UNO-Botschafter akzeptiert den Waffenstillstand. 

07:20

Nachdem aus einer abgefangenen Botschaft Nassers hervorgeht, dass die ägyptischen Streitkräfte vor dem Zusammenbruch stehen, gibt der israelische Verteidigungsminister Dajan seine Bedenken gegen einen Angriff auf die Golan-Höhen auf. Da die syrischen Stellungen oben auf einer 500 Meter hohen Steilflanke liegen, gilt ein Angriff als riskant. 

11:30

Israelische Truppen unter dem Kommando von Generalmajor David Elazar greifen die syrischen Stellungen auf den Golan-Höhen an. Der Angriff findet im Norden statt, wo der Hang steiler abfällt und die syrischen Stellungen daher weniger stark besetzt sind. Der israelische Vormarsch mit Bulldozern und Panzern ist verlustreich und langsam, da die syrische Artillerie nicht ausgeschaltet werden kann. 

Israelische Truppen an der syrischen Front auf den Golan-Höhen.  Bild: AP IMD

18:20

Nach blutigen Gefechten vertreibt die israelische Golani-Brigade die in Bunkern verschanzten syrischen Truppen bei Tel Fahar. 

Israelischer Panzer auf dem Golan.

18:30

Während die ägyptischen Medien noch kurz zuvor einen ägyptischen Sieg verkündet haben, kündigt der ägyptische Präsident Nasser nun in einer im Fernsehen übertragenen Rede seinen Rücktritt an. Darauf bilden sich in Ägypten «spontane» Demonstrationen, die Nasser zum Bleiben auffordern. Nasser kommt daher später auf seinen Beschluss zurück. 
In seiner Rede beschuldigt Nasser die USA, sie hätten Israel militärisch unterstützt. Kurz darauf werden die US-Botschaften in der arabischen Welt von wütenden Demonstranten belagert. 

TAG 6:
10. Juni 1967

08:30

Das syrische Radio meldet, Kuneitra sei von israelischen Truppen erobert worden. Diese sind jedoch noch etwa zehn Kilometer von dem Hauptort des Golans entfernt. Mit der Falschmeldung hofft die syrische Führung, die Sowjetunion dazu zu bringen, mehr Druck für einen Waffenstillstand auszuüben. Die Nachricht wird aber von den syrischen Truppen auf den Golan-Höhen für bare Münze genommen; sie ziehen sich zurück, da sie befürchten, dass ihnen der Fluchtweg abgeschnitten wird. 

Panzerschlacht auf dem Golan. Bild: AP

14:30

Israelische Einheiten erobern Kuneitra. Damit enden die militärischen Aktivitäten der israelischen Armee fast vollständig. 

15:00

Der israelische Verteidigungsminister Dayan akzeptiert einen Waffenstillstand ab 18.00 Uhr. 

Dajan (r.) bei seiner ersten Pressekonferenz als Verteidigungsminister am 3. Juni 1967.  Bild: AP

19:30

Der vom UNO-Sicherheitsrat verfügte Waffenstillstand tritt in Kraft. Der Sechstagekrieg ist beendet. 
Die Kampfhandlungen haben auf israelischer Seite knapp 800 Tote und über 2500 Verwundete gefordert. Auf Seite der arabischen Staaten sind die Verluste ungleich höher: rund 12'000 Tote und 30'000 Verwundete. Auch die materiellen Verluste sind auf arabischer Seite viel höher. Während die israelischen Streitkräfte 46 Flugzeuge und rund 400 Panzer verlieren, sind es bei den arabischen Staaten mehr als 450 Flugzeuge und rund 1200 Panzer. 

Ägyptische Gefangene bei Rafah. Bild: AP GPO

Die Folgen

Der überwältigende Sieg der israelischen Armee demütigt die arabische Welt. Vor allem die Vormacht Ägypten mit dem ehrgeizigen Nasser an der Spitze sinnt auf Rache. Erst nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973, in dem die arabischen Armeen bedeutende Anfangserfolge erzielen können, ist Ägypten unter Präsident Anwar as-Sadat zu einem Friedensschluss mit dem jüdischen Staat bereit. 

Gebietsgewinne und drei arabische «Nein»

Israel vervierfacht durch die Eroberungen – Westjordanland, Gaza, Golan-Höhen und Sinai-Halbinsel – sein Gebiet, begradigt und verkürzt aber gleichzeitig die zu verteidigenden Grenzlinien. Dennoch ist Jerusalem zunächst bereit, die eroberten Gebiete – mit einigen Ausnahmen vornehmlich im Gazastreifen und dem Westjordanland – gegen einen Friedensschluss mit seinen Nachbarn zurückzugeben. Die arabischen Staaten verwerfen diese Möglichkeit. Am 1. September 1967 verabschiedet die Arabische Liga in Khartum eine Resolution, die drei «Nein» umfasst: kein Friede mit Israel, keine Anerkennung Israels, keine Verhandlungen mit Israel. 

Fläche vervierfacht: Israelische Gebietsgewinne im Sechstagekrieg. Karte: Wikimedia/Hoheit

Flüchtlinge ...

Durch die Gebietsgewinne gerät rund eine Million mehrheitlich palästinensischer Araber unter israelische Verwaltung. Wie schon beim Israelisch-arabischen Krieg von 1948 fliehen zahlreiche palästinensische Zivilisten aus dem Kriegsgebiet und verlieren ihre Heimat. Diesmal fliehen rund 300'000 aus dem Westjordanland nach Jordanien, wo sie die palästinensische Mehrheit verstärken. Nur wenige zehntausend  von ihnen können später zurückkehren. Aus den Golan-Höhen fliehen etwa 100'000 Menschen. 

Palästinensische Flüchtlinge überqueren die beschädigte Allenby-Brücke über den Jordan.   Bild: AP NY

... und Siedler

Bald nach dem Sechstagekrieg gründen überzeugte Zionisten erste Siedlungen im besetzten Land, die von der internationalen Gemeinschaft nahezu einhellig als illegal betrachtet werden. Seither hat die Zahl der Siedler im Westjordanland und in Ostjerusalem stetig zugenommen; nur die Siedlungen auf dem Sinai (1982 endgültig an Ägypten zurückgegeben) und im Gazastreifen (2005 geräumt) werden aufgegeben. Heute leben rund 400'000 Siedler im Westjordanland.
Die Besetzung ist zwar nicht Ursache des Konflikts, sondern eine seiner Folgen, doch die Tatsache, dass Israel eine Besatzungsmacht wird, verändert das Land.​

Vom David zum Goliath

Der Sechstagekrieg verändert die Sicht auf Israel: Die Wahrnehmung des jüdischen Staats als bedrohter David, der sich gegen einen arabischen Goliath wehrt, tritt zurück und macht Platz für eine Sichtweise, in der Israel als regionale militärische Grossmacht fungiert. Die israelische Führung, militärisch wie politisch, neigt nach dem klaren Sieg im Sechstagekrieg dazu , den Gegner zu unterschätzen. Diese Überheblichkeit kommt Israel im Jom-Kippur-Krieg teuer zu stehen. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • peeti 07.06.2017 11:34
    Highlight History porn mit watson. Paar Bilder und tagebuchartige Auflistung der Geschehnisse. Bei Letzterem frage ich mich nach dem Informationsgehalt. Viel wichtiger wäre eine bessere Einbettung dieses Krieges in die Vor- und Nachgeschichte:
    - Zum Krieg kam es eher durch ein Kräftemessen auf beiden Seiten (so hat auch Israel Syrien mit Jets über Damaskus provoziert).
    - Wieso sind die Gebiete 50 Jahre später immer noch besetzt? Israel müsste sich entscheiden: Annexion oder Rückgabe der Gebiete.
    3 23 Melden
  • Liselote Meier 06.06.2017 13:25
    Highlight In der Einleitung fehlen die wichtigsten Punkte als Vorgeschichte. Der "Suezkrieg" und die "Jordan-Wasserfrage".


    13 3 Melden
  • sheshe 06.06.2017 11:07
    Highlight Noch ein kleiner Nachtrag zum heutigen Stand:
    Die Ägypter hassen Israel nach wie vor. Dieser Hass ist tief verwurzelt und wird so schnell nicht nachlassen.
    ABER die Bedouinen mögen die Israelis. Sie gehen sogar so weit zu sagen, dass das Leben damals besser war, als sie unter israelischer Regierung standen. Viele langjährige Expats denken übrigens ähnlich.
    Quelle: Viele Gespräche mit Locals, habe zwei Jahre auf dem Sinai gelebt.
    39 2 Melden
  • coronado71 06.06.2017 08:27
    Highlight Tolle Zusammenstellung der Ereignisse! Danke :-)

    Zu erwähnen wäre evtl. noch die UN-Resolution 242 (22.11.1967), welche den Rückzug Israels fordert, aber in den verschiedenen offiziellen Sprachversionen ziemlich viel Interpretationsspielraum lässt (mal ist von "den Gebieten" die Rede, mal unbestimmt "aus Gebieten").



    Buchtipp: "1967 - Israels zweite Geburt" von Tom Segev.

    19 2 Melden
  • Xaver 05.06.2017 20:33
    Highlight Interessant ist an dieser Geschichte vor allem auch, dass jüdische Einwanderer während des britischen Mandats ein ziemlich gutes Verhältnis zu den Einheimischen pflegten. Da die Einheimischen auch recht profitieren konnten. Was wiederum den den Briten nicht passte. Da ein jüdischer Staat zu der Zeit kein Thema war, was sich dort die Briten wünschten. Dazu kam jüdischer Terror um die Autonomie zu erlangen. Daraufhin wurden die Briten aktiv und hetzten die Einheimischen gegen die Einwanderer auf. Irgendwann wurde der Staat Israel doch Realität, doch der Hass war bereits erfolgreich gesät worden.
    38 17 Melden
    • coronado71 06.06.2017 08:40
      Highlight Das ist so ein klassisches "wer hat angefangen?!"-Ding. Terror, Bombenanschläge und Massaker gab es in den 20er und 30er Jahren von beiden Seiten her - also nicht nur "jüdischer Terror".

      Der Historiker Tom Segev stellt das in seinem Buch "Es war einmal Palästina" anschaulich dar.

      Ebenfalls lesenswert vom gleichen Autor: "1967 - Israels zweite Geburt".



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  • Shin Kami 05.06.2017 20:03
    Highlight Gut zusammengefasst. Nächstes mal könntet ihr die Schritte noch auf der Karte einzeichnen.
    68 0 Melden
  • Zurichda 05.06.2017 19:55
    Highlight Think about. Guter Artikel
    49 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.06.2017 19:51
    Highlight Wie israel Dank Hilfe Gottes nicht nur überlebte, sondern gestärkt hervorging.
    42 131 Melden
    • peeti 07.06.2017 11:45
      Highlight Shit, ich habe das Herzli gedrückt. Sorry.
      Aron: Lass doch dieses Gottes-Gesäusel weg. Israel konnte die gesamte ägyptische Luftwaffe innerhalb von 3 Stunden (!) vernichten. Das hat mit militärischer Überlegenheit zu tun.

      Welche Lösung willst Du für die besetzen (resp. offiziell gehaltene) Gebiete? Eine Annexion und damit eine Integration den palästinensischen Bevölkerung? Oder eine eine Rückgabe der Gebiete? Der Status quo kann keine Lösung sein. Die Palästinenser in den besetzen Gebieten verfügen weder über israelische noch über palästinensische Bürgerrechte.
      8 7 Melden
  • Wehrli 05.06.2017 17:58
    Highlight Und wieder: Wieso haben sich die Uno-Truppen zurückgezogen??
    51 5 Melden
    • Daniel Huber 05.06.2017 19:08
      Highlight Die UNEF-Truppen waren auf dem Sinai und in Gaza stationiert, mithin auf ägyptischem Gebiet. Wenn Ägypten deren Rückzug verlangte, konnte Generalsekretär U Thant wohl nicht viel dagegen unternehmen. Allerdings ist es seltsam, dass er der ägyptischen Forderung sofort, ohne Konsultation des Sicherheitsrates und ohne Rücksprache mit der israelischen Regierung nachkam.
      101 1 Melden
  • Waedliman 05.06.2017 17:52
    Highlight Es geht den Muslimen in ihrer Feindseligkeit gegenüber Israel nicht um den Staat, sondern um die Juden, die sie als Erzfeinde betrachten. Und wenn man in Afghanistan "Mein Kampf" im Buchregal stehen hat und Deutsche deshalb mag, weil sie im 3. Reich die Juden vernichten wollten, fass ich mir an den Kopf, was man dort eigentlich in den Schulen lernt und wie es um die Moral der Menschen bestellt ist.
    115 27 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.06.2017 11:30
      Highlight Du verwechselst hier etwas ganz gewaltig. Während insbesondere im Iran und anderen Muslimischen Ländern tatsächlich ein gewisser Antisemitismus vorhanden ist, waren die Israelisch-Arabischen Konflikte nie eigentliche Religions Konflikte. Die Kriege wurden von Agypten, Syrien, Libanon (das damals ca 1/3 Christen hatte) und Jordanien immer mit Pan-Arabischen Argumenten und nicht mit antisemitischen. Es ging also Tatsächlich um den Staat Israel, der wie ein Stachel zwischen den Arabischen Staaten wahrgenommen wurde.
      23 7 Melden
  • Informant 05.06.2017 17:16
    Highlight Meiner Meinung nach wird hier ein Angriffskrieg Israels, mit anschliessender Annexion und Einführung einer Apartheid als unausweichlicher Präventivschlag verkauft und verherrlicht.

    54 201 Melden
    • Daniel Huber 05.06.2017 19:35
      Highlight Klar doch.
      Du glaubst im Ernst, Israel hätte 1967 auch dann einen Angriffskrieg geführt, wenn Ägypten keine Truppen an seiner Grenze hätte aufmarschieren lassen?
      Schau dir mal die ersten Tage des Jom-Kippur-Krieges an. Damals gab es keinen israelischen Präventivschlag. 1973 musste die ägyptische Armee aber noch den Sinai durchqueren, um bis zur israelische Grenze zu gelangen. 1967 stand sie bereits dort.
      96 12 Melden
    • SemperFi 05.06.2017 19:45
      Highlight @Informant: Wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, ist Angriff die beste Verteidigung. Oder hätten die Israelis warten sollen, bis die bereitstehenden arabischen Armeen in Israel stehen?
      89 9 Melden
    • Informant 05.06.2017 21:08
      Highlight "A 50-Year Occupation: Israel’s Six Day War Started With a Lie"

      https://theintercept.com/2017/06/05/a-50-year-occupation-israels-six-day-war-started-with-a-lie/
      6 46 Melden
    • postmaterial 06.06.2017 00:03
      Highlight The Intercept ist ja soo seriös, wussten Sie, dass ein Redakteur dieser Seite gerade überführt wurde für viele der antisemitische Drohanrufe bei jüdischen Einrichtungen in den USA, die zuletzt auf ein grosses Medienecho stiessen?

      https://www.washingtonpost.com/news/post-nation/wp/2017/03/03/missouri-man-arrested-charged-with-threats-against-jewish-facilities/?utm_term=.6373bcfd0a33
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    • ElendesPack 06.06.2017 08:55
      Highlight Informant: Der von Dir verlinkte Artikel ist ein ganz klein wenig voreingenommen. Das Argument, dass Ägypten nicht angegriffen hätte, ist an den Haaren herbeigezogen. Es gab die ganzen Drohgebärden von den Nachbarn und auch wenn keine "ethnische Auslöschung" bevorstand (wer weiss das heute schon?), war der Staat an sich in Gefahr.
      Was die ewige Nörgelei bezüglich "besetzter Gebiete" anbelangt: Es ist nicht die längste Zeit, wie der Artikel behauptet, in der Gebiete besetzt werden, es ist vielmehr die längste Zeit, in der man eroberte Gebiete als besetzt bezeichnet.
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    • ElendesPack 06.06.2017 08:57
      Highlight Wenn man nämlich die Logik der Araber bezüglich "besetzter Gebiete" konsequent überall anwenden würde, dann müsste mindestens Polen mal mit Deutschland an den Tisch sitzen und diesem ein paar "besetzte Gebiete" zurückgeben.
      Klingt unrealistisch? Das liegt daran, weil Kriege nun einmal Tatsachen schaffen.
      24 4 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.06.2017 11:38
      Highlight ElendesPack: Was soll das mit Polen? So einen Mist habe ich selten gelesen. Dann müssten die baltischen Staaten sich selbst den Russen zurückgeben...?? Und was ist mit Elsass-Lothringen? Oder wie wärs Arizona und New Mexico zurück an Mexiko?

      Ich sag dir was: Wenn eine Toilette als besetzt deklariert wurde, kommt etwa das gleiche dabei raus, wie wenn du über besetzte Gebiete laberst.
      4 20 Melden
    • ElendesPack 06.06.2017 12:57
      Highlight Ohniznacht: Nur damit Du es Dir bewusst bist, es gab Deutschland bzw. das Deutsche Reich schon vor dem 3. Reich. Somit sind Deine Vergleiche eher ein wenig geschichtsblind.
      Dass Du selten so einen Mist gelesen zu haben glaubst, liegt daran, dass Du noch nie ein Geschichtsbuch gelesen hast, das einfach nüchtern und unsentimental Fakten aufzählt.
      Und zu Deiner Toilettenfantasie: Was kann ich dafür, dass Du in keinen anderen Kategorien denken kannst?
      8 6 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.06.2017 18:06
      Highlight ElendesPack: Ja, Ostpreussen, Schlesien, Pommern waren Preussisch. Nun, was ist der Grund, dass Deutschland die Gebiete östlich von Oder und Neisse abgeben musste? Richtig, die Siegermächte haben Polen Land geben wollen und da sich die Russen den Östlichen Teil um Königsberg (Kaliningrad) unter den Nagel gerissen hatten, hat man die Oder-Neisse-Linie als Deutsche Grenze definiert und somit Polen quasi nach Westen geschoben. Man kann dies auch als Reparation für das geschundene Polen in den Weltkriegen (vorallem im 2.) sehen. Aber häng du nur an deinen Reichsbürger-Fantasien...
      6 6 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.06.2017 18:17
      Highlight ElendesPack: Wenn wir schon dabei sind, mit deinen Geschichtskenntnissen. Mach doch mal ein Reisli nach Rom und Frag die Italiener ob sie uns das Veltlin nicht auch wieder geben wollen. Ah und Südtirol zurück nach AT...Alle meine Beispiele von Elsass über Texas über Südtirol und Veltlin sind Gebiete, die in irgendeinem Krieg mal erobert wurden oder danach gewechselt haben. Noch mehr Beispiele gefällig? Nizza mit Umland gehörte mal zu Italien, Neuchatel gehörte dem Dt. Kaiser, Belgien hat sich mal von den Niederlanden getrennt...
      3 1 Melden
    • DerTaran 06.06.2017 20:56
      Highlight @Ohniznachtisbett

      Genau wie du schreibst, die Sieger annektieren das Land des Aggressors. Qed

      Nur Israel darf das nicht.
      9 4 Melden
    • rainbowWarrior 07.06.2017 01:45
      Highlight Elendes Pack: eine rückforderung der gebiete östlich der oder neisse grenze, wäre ilegitim und vertragsbrüchig. GER hat 1990 im 2+4 Vertag Art. 1 Abs 3&5 diese anerkannt.

      Dies ist in den besetzten gebieten nicht der fall.
      2 0 Melden
    • ElendesPack 07.06.2017 08:12
      Highlight Watson: Und aus welchem Grund genau wird meine Antwort auf Ohniznachts unterstellende und ganz eigentlich völlig fehldeutende Kommentare nicht freigeschaltet?
      Ich muss mir hier irgendwelchen Käse darüber antun, dass ich was mit Reichsbürger-Ideen oder ähnlichem Müll zu tun hätte, dabei sollte aus meinem ersten Posting relativ klar hervorgehen, dass ich solche Ideen eben genau NICHT unterstütze.
      Mit Eurer Freischaltepolitik lasst Ihr es
      1. zu, dass die Diskussion einen falschen Spin bekommt und
      2. dass ich mich stinkfrech anrotzen lassen muss, ohne adäquat antworten zu dürfen.
      7 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 07.06.2017 09:00
      Highlight ElendesPack: Wenn ich dich tatsächlich missverstanden haben sollte, dann tut es mir natürlich leid.
      3 0 Melden
    • ElendesPack 07.06.2017 10:06
      Highlight Ohniznacht: Ist in dem Fall akzeptiert und damit wäre ich dann auch froh, dass meine vorherige Antwort an Dich nicht freigeschaltet wurde, da sie ein wenig....herablassend war.

      Was ich mit dem Deutschland-Polen-Beispiel sagte, war, dass Kriege einfach Tatsachen schaffen, wie Du es ja mit Deinen Postings selber bestätigst. Deutschland kriegt Pommern nie zurück und die Araber werden auch die "besetzten Gebiete" nicht zurückbekommen. Weil beides eben nicht "besetzt" sondern "erobert" und "einverleibt" ist. Damit hat es sich in der realpolitischen Sphäre.
      4 0 Melden
    • peeti 07.06.2017 11:51
      Highlight Können wir uns erstens darauf einigen, dass der Sechstagekrieg eine Folge von gegenseitigem Kräftemessen war, das aus dem Ruder lief? Denke keine der Kriegsparteien wollte einen Krieg. Israel hatte auch mir Militärjets über Damaskus den Bündnispartner Syrien provoziert. Nasser brachte mit mit der Tiran-Schliessung dann das Fass zum überlaufen.
      1 5 Melden
    • peeti 07.06.2017 12:02
      Highlight und zweitens zur Besetzung @ElendesPack: Der Unterschied zu besetzten Gebieten in Polen & Co: Diese wurden nach den Kriegen annektiert oder zurückgegeben, die darin wohnenden Minderheiten bekamen Bürgerrechte.

      In den von Israel besetzten Gebieten (bzw. besser "gehaltenen Gebieten", denn bei einer Besetzung dürften gemäss Genfer Konvention keine Besiedelung erfolgen) haben die Palästinenser aber keine Bürgerrechte, sie leben seit 50 Jahren in einer befristeten Besetzung.
      2 4 Melden
    • DerTaran 07.06.2017 13:09
      Highlight Naja, meine Mutter wurde aus Schlesien vertrieben und bekam keine Bürgerrechte.

      Aber wie schon oben geschrieben, das ist Geschichte und fast niemand in Deutschland will etwas an den Grenzen änder und ich schon gar nicht.

      Mexico bekommt Texas auch nicht zurück.

      Übrigens, wenn Israel verloren hätte, dann gebe es heute keine besetzten Gebiete, Ägypten und co hätten sich das Land einverleibt und die Juden vertrieben oder getötet. Und Palästina gebe es auch nicht.
      10 1 Melden
    • peeti 07.06.2017 14:18
      Highlight Ja, weil sie vertrieben wurde. Im ersten Krieg 1946/47 wurden auch über 500'000 Palästinenser aus dem neuen Staat Israel vertrieben. Im Sechstagekrieg hält Israel die besetzten Gebiete aber auf unbestimmte Zeit und vertreibt niemand (ausser sie bauen eine illegale Siedlung ;).

      Ob Ägypten das Gebiet einverleibt hätte ist reine Mutmassung. Aber Juden hätten keine vertrieben werden müssen, es gab ja zuvor keine. Erst mit der Besetzung enstanden die neuen Siedlungen.
      0 7 Melden
    • DerTaran 07.06.2017 16:04
      Highlight Wir reden von Israel, das warscheinlich von Ägypten angegriffen worden wäre. Natürlich gab es dort vor dem 6-Tage-Krieg Juden.
      Und da damals das Existenzrecht Israel bestritten wurde (wie noch heute von vielen Arabischen Staaten), kann man davon ausgehen, das Israel verschwunden wäre.

      Ich bestreite übrigens nicht, dass Israel auch viele Schlimmes gemacht hat (oder machen musste).
      5 0 Melden
  • Captain Downtown 05.06.2017 17:16
    Highlight Echt eine verhedderte Geschichte. Einerseits verstehe ich das Bedürfnis der jüdischen Gemeinschaft nach mehr Autonomie und einem Lebensraum nach den Jahrhunderten und vor allem nach WW2 in Europa. Andererseits verstehe ich auch die Unakzeptanz der arabischen Welt für die jüdische Einwanderung/Besiedlung und schliesslich den Teilungsplan. Die Ohnmacht muss gross sein. Aber Gewalt hatte bisher immer nachteilige Ergebnisse.
    Die Lösung kann eigentlich nur in einem schrittweisen und stetigen Aufeinander-Zugehen liegen. Historisch und kulturell wären die Gemeinsamkeiten ja nicht gering.
    70 25 Melden
  • Randy Orton 05.06.2017 16:54
    Highlight Sehr spannend geschrieben. Ich habe immer Mühe mit diesen einseitigen Sichtweisen auf solche Konflikte. Auch wenn Israel hier eventuell zu gut weg kommt, zeigt es klar auf, welche Hintergründe der Konflikt im Gaza und im Westjordanland haben und welche Mitschuld die Moslems tragen.
    121 16 Melden
    • xlt 05.06.2017 19:55
      Highlight Mühe mit einseitiger Sichtweise aber von "den Moslems" schreiben passt nicht ganz zusammen.
      22 39 Melden
  • hoi123 05.06.2017 16:41
    Highlight FREE PALESTINE
    65 164 Melden
    • TheMan 05.06.2017 17:02
      Highlight Ich bin dagegen, solange die Arabische Liga und Palästina, Israel nicht akzeptiert und Toleriert. Und die Juden dort in Ruhe lässt. Übrigens jeder Moslem, welcher die Juden dort weg haben möchte, handelt gegen den Koran. Macht somit Blasphemie. Den im Koran steht: Israle gehöre Gottes Volk. Die Juden sind das Augapfel Gottes, die Kinder Israel.
      103 43 Melden
    • Kubod 05.06.2017 23:08
      Highlight FROM HAMAS
      7 12 Melden
  • Genital Motors 05.06.2017 15:13
    Highlight habe ein Buch dazu gelesen von einem israelischen Kriegsreporter, der mit den Panzertruppen in den Golan Höhen dabei war. unglaublich spannend und zugleich furchteinflössend. (klar, nicht neutral geschrieben) dennoch packend.
    94 4 Melden
    • Hayek1902 05.06.2017 16:15
      Highlight weisst du den Titel und Autor gleich noch? würde mich auch interessieren.
      35 1 Melden
    • Genital Motors 05.06.2017 16:55
      Highlight Muss ich mal nach schauen. melde mich.
      26 3 Melden
  • nostawrivelo 05.06.2017 14:42
    Highlight Toller Artikel! Wäre schön mehr Geschichte auf Watson zu sehen
    142 4 Melden
  • flugsteig 05.06.2017 14:41
    Highlight Sehr guter Artikel. Einen zweiten Teil über den Jom-Kippur-Krieg wäre klasse.
    👌🏻👍🏻
    168 4 Melden
    • The Origin Gra 05.06.2017 16:53
      Highlight Ja allerdings

      Lob an den Autoren.
      Ein relativ trockenes Thema, also der Militärische Aspekt, wurde recht spannend rübergebracht
      76 1 Melden
  • Biggie Smalls 05.06.2017 14:08
    Highlight Israel, der 1948 aus einem Teil des Britischen Mandats Palästina hervorgegangene jüdische Staat...
    32 61 Melden
    • goschi 05.06.2017 15:25
      Highlight ja?
      Was wollen Sie uns sagen?
      71 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 05.06.2017 15:38
      Highlight Ja?
      58 9 Melden
    • peeti 07.06.2017 12:10
      Highlight Ev. will er damit den Ursprung des ganzen Konflikts aufzeigen: Das war nicht irgendeine leerstehede Fläche, sondern ein von Palästinensern besiedeltes und von GB kontrolliertes Gebiet. Nach dem ersten Krieg (1948/49) wurden Hundertausende Palästinenser vertrieben, das Staatsgebiet Israels entstand und damit nahm der Konflikt seinen Lauf. Die Probleme waren von Anfang an vorprogrammiert.
      5 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.06.2017 14:02
      Highlight Denke eher, dass die Anstrengungen, die Juden zurück ins Meer zu treiben legitimiert werden sollen.

      Israel ist Fakt.
      6 2 Melden
    • peeti 07.06.2017 15:44
      Highlight Das liest Du aus dem Kommentar?!

      Klar ist Israel Fakt. Die Frage ist, was für Fakten Israel in den besetzten Gebieten schafft. Annexion oder Rückgabe.
      1 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.06.2017 16:34
      Highlight Der Artikel dreht sich um den 6-Tagekrieg. Die angestrebte Vernichtung des jungen Staates ging gründlich schief. Seither haben es die Palästinenser stets abgelehnt, Israel anzuerkennen. Ist es wirklich als Faktum akzeptiert?
      4 0 Melden

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