Wissen

Thailänder im Gebet vor einer Buddha-Statue in Nakon, westlich von Bangkok (2016). Bild: EPA

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt

Publiziert: 08.10.16, 14:01 Aktualisiert: 11.10.16, 10:10

Religionen sind an allem schuld. Vor allem der Islam, aber auch das Christen- und das Judentum (etwas weniger der Buddhismus und Naturreligionen). Schuld an allen Kriegen und allen Übeln dieser Welt. Die Schlussfolgerung «ohne Religionen wären wir besser dran» und die Forderung «Religionen gehören abgeschafft» finden sich regelmässig in unserer Kommentarspalte und ernten stets Applaus.

Mich nervt dieses reflexartige Religions-Bashing. Es zeugt meines Erachtens nicht von Aufgeklärtheit, sondern von Unverständnis.

Unter der Oberfläche mancher Religionskritik schimmert die Geringschätzung des Glaubensakts durch. Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein Religiöser glaubt «nur». Als sei Wissen dem Glauben irgendwie überlegen. Es ist der sprichwörtliche Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Wissen gehört in die Wissenschaft, Glauben in die Religion. Sie schliessen einander nicht aus, aber wer sie vermischt, endet in der Sackgasse.

Wenn ein Kreationist behauptet, Intelligent Design sei eine wissenschaftliche Theorie, dann liegt er falsch. Ebenso schiesst ein Atomphysiker am Ziel vorbei, wenn er einem Gläubigen vorhält, es gebe keinen Beweis für die Existenz Gottes.

Wenn überhaupt, dann ist vielleicht der Glaube dem Wissen überlegen: Wissen kann jeder, wenn er denn will (manche wollen leider nicht). Glauben hingegen kann nicht jeder. Auch nicht, wenn er will. Wirklich glauben tut man, oder man tut es nicht. Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.

Der private Glauben ist schon in Ordnung, mögen einige einwerfen, aber institutionalisierte Religion nicht, weil sie den Glauben des Einzelnen korrumpiere. Sorry, aber wenn ein einzelner Mensch in seinem Glauben frei ist, dann dürfen doch auch mehrere Menschen dasselbe glauben. Oder gibt es hier eine Obergrenze?

Und der Extremismus? Der sexuelle Missbrauch von Kindern? Diese schändlichen Auswüchse gehören zweifelsohne auch zur Religion. Aber dasselbe liesse sich über Atombomben und die Wissenschaft sagen, um im selben Bild zu bleiben. Natürlich wäre die Welt eine bessere ohne diese mörderischen Waffen. Aber deswegen die gesamte Physik verteufeln?

Ein letzter Gedanke zur Frage, ob die Welt denn ohne Religion besser dran wäre (auf eine Auflistung ihrer vielen zivilisatorischen Leistungen in Kunst, Sprache – und Wissenschaften – wird an dieser Stelle verzichtet): So hypothetisch, wie sie klingt, ist sie gar nicht. 

Es hat in der jüngeren Geschichte durchaus Experimente mit der Verbannung von Religion aus der Gesellschaft gegeben. Verhielten sich kommunistisch regierte Staaten, seien sie in Zentralamerika, Afrika, Europa oder Asien, plötzlich viel moralischer? Haben sie die Menschen freier gemacht? Glücklicher?

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  • nib 12.10.2016 17:24
    Highlight Auch wenn diese Ansicht in den Zeiten von ISIS & co unpopulär ist, für mich ist das Konzept der Religiösen Gewalt (ein Hauptargument der Basher) nur ein Mythos. Bis zur Aufklärung gab es bei uns eine Teilung zwischen Religion, Staat und Persöhnlichem gar nicht. Daher kann man auch nicht sagen bis wohin Politik ging und wann Religion begann. Waren zb die Kreuzzüge religiös motiviert? Oder ging es Papst Uban II eher um die Ausbreitung seiner Machtsphäre? Abgelöst wurde Gott dann durch den Nationalismus. Mit bekannten Folgen in Europa. Am besten wir schaffen den Nationalstaat also auch gleich ab
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  • Fabio Peter 11.10.2016 13:44
    Highlight Der Trennung von Wissen und Glauben haftet etwas Dogmatisches an. Der Glauben sei eine eigene Sphäre, kann nicht durch Wissen verstanden und kritisiert werden. Man hat ihn oder nicht. Schliesslich kann niemand die Existenz Gottes beweisen oder widerlegen, das ist der Kern des heutigen Glaubensverständnisses. Früher hingegen haben Philosophen den Versuch gemacht, die Existenz Gottes logisch zu beweisen. Deiner Konzeption zufolge ist das nicht mehr nötig. Die Trennung von Glauben und Wissen erlöst jeden Glaubensinhalt von Kritik und Rechtfertigung. Ob er nun humanistisch ist oder nicht.
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  • Fabio Peter 11.10.2016 13:42
    Highlight Dein Artikel ist gut geschrieben und bringt das Argument, wonach Wissen und Glauben zwei verschiedene Sphären sind, gut auf den Punkt. Allerdings bin ich damit nicht einverstanden. In Anbetracht, dass eine grosse Mehrheit der Menschheit einer institutionalisierten Religion angehört und die Mehrheit der Minderheit, die es nicht tut, sich als agnostisch oder in irgendeiner anderen Weise als spirituell bezeichnet, ist ein Indiz dafür, dass du ein "Bashing" mehr heraufbeschwörst als dass es existiert. Und wie steht es mit deinem Respekt gegenüber emotional minder Intelligenten?
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  • amRhein 10.10.2016 14:09
    Highlight @Kian: Respekt muss man sich erst verdienen. Das können nur Menschen sein, nicht Dinge oder Vorstellungen/Weltanschauungen. (NB: Achtung gebührt mE allen Menschen.)

    Ideen, Vorstellungen, Argumente, Weltbilder oder Religionen können und dürfen abgelehnt oder kritisiert werden. Das ist ein wesentlicher Aspekt der Meinungs- und Religionsfreiheit.

    Wie kommst du auf das schmale Brett, Glauben verdiene unseren Respekt, wenn gleichzeitig Nicht- oder Andersgläubige/-denkende diskriminiert oder benachteiligt werden? (Beispiele wurden in den Kommentaren aufgeführt.)
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  • Kommemtar 10.10.2016 10:21
    Highlight In einem Religionskrieg geht es doch nur darum wer den cooleren Imaginären Freund hat.

    Glaub ein einzelner Mensch an etwas Fiktives ist er ein Spinner, glauben es Tausende so ist es Religion.

    Ich habe selbst erlebt was unterschiedliche Glaubensrichtungen alles zerstören kann.Von ganzen Landstrichen bis zu Beziehungen und Freundschaften.

    Religionen haben auch sehr viel gutes hervorgebracht. Sie bringet Menschen zusammen, spenden Trost und geben Halt.

    Meiner Meinung nach braucht es Religionen zur Stabilisierung der Gesellschaft.

    Kommt sie aber an erste Stelle wird es kritschisch.
    7 6 Melden
    • Bature 10.10.2016 12:07
      Highlight "Zu Stabilisierung der Gesellschaft" wirklich? Und in wie fern "stabilisieren"? Was predigen Religionen die bei sonst andere gesellschaftliche Konstrukte NICHT gepredigt wird? Das ist einzige was die Religion bisher vollbracht hat; sie hat die Menschheit davon überzeugt das ALLE gute Werte von ihr die Religion entstanden ist, sie hat die Menschheit davon überzeugt das sie die Religion alle gute Menschliche Eigenschaften "erfunden" hat. Und das ist NICHT WAHR, die gute Werte sind von der Menschheit entstanden und nicht von der Religion und langsam müssen wir alle das endlich mal erkennen.
      13 4 Melden
    • Kommemtar 10.10.2016 13:11
      Highlight Weil eine Religiöse Gemeinschaft jenen ein Zuhause gibt, welche sonst nichts haben. Es spielt absolut keine Rolle ob du Aussenseiter bist ob du eine Drogenvergangenheit hast oder einfach einen Neustart brauchst. Du wirst nicht nach deiner Vergangenheit gewertet. Eine Religiöse Gemeinschaft kann Ersatzfamilie sein.
      Es spielt keine Rolle was du tust. Der gemeinsame Glaube verbindet.

      Aber es ist sehr gefährlich! Man kann in eine Abhängigkeit fallen, wird radikalisiert und für irgendwelche Ideologien Missbraucht.

      Nochmals: Religion ist Richtig und Wichtig.

      Extremismus ist es nicht!
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    • Bature 10.10.2016 13:43
      Highlight jeder ein Zuhause geben? Ein Zuhause basiert und gebaut auf Unwahrheiten und Behauptungen, was für Zuhause ist das? Christentum belehrt uns alle das wir Krank und Sündhaft geboren sind und bietet uns gleichzeitig die Heilungsmittel und Lösung. Sorry, das für mich ist kein Zuhause und so ein Zuhause möchte ich wirklich NIEMANDEN wünschen.
      Gruss
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    • amRhein 10.10.2016 17:55
      Highlight @Kommemtar: Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Menschen sich selbst u. dem Nächsten Gutes tun, weil es uns allen hilft, nicht aus egoistischen Gründen, damit man vielleicht ins Himmelreich kommt, oder weil irgendein Gott das so geboten hat. Gerade jene, die Wenig oder Nichts haben, werden doppelt betrogen. Und das System (Religion und Kapitalismus) fördert dies auch noch. Soviel zum Zuhause sein.

      Es wäre dringend an der Zeit, dass man sich mal überlegt, warum man moralisch handelt. «Religionen zur Stabilisierung der Gesellschaft» ist Betrug. Schaut so Trost und Halt aus?
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    • Anam.Cara 11.10.2016 07:53
      Highlight Ich hab grad ein paar Blitze verteilt un möchte das noch kommentieren.
      @Bature: ich gehe mit Dir einig, dass die guten menschlichen Eigenschaften nicht von den Religionen erfunden wurden. Aber sie haben viel zu deren Verbreitung und Akzeptanz beigetragen.
      @amRhein: es ist mir herzlich egal warum jemand moralisch handelt. Warum ist es schlecht, wenn jemand aus religiösen Motiven ein guter Mensch ist?
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    • Bature 11.10.2016 08:42
      Highlight @Anam.Cara; "sie (die Religion) haben viel zu deren Verbreitung und Akzeptanz beigetragen" wirklich? ehe wohl kaum. Welche "Verteilung und Akzeptanz" wenn menschliche Tugenden gekoppelt mit Scham, Diskrimination gegenüber andere nicht Gläubigen und Schuld verbreitet wird? Was hilft ein Mensch wenn man ihm sagt "Sei gut zu Anderen sonst wirst Du bestraft von jaweh weil Du eh ein sündhafte, kranke wesen bist". " Du bist als defekte wesen zur Welt gekommen, aber gott liebt dich trotzdem und wird dir heilen". ist das die Verbreitung von denen Sie gesprochen haben? Tolle Verbreitung.
      5 1 Melden
    • amRhein 11.10.2016 20:38
      Highlight @Anam.Cara: wenn du gut findest, dass man Menschen Angst macht und sie unterdrückt, damit sie spuren, dann waren die Religionen erfolgreich. Sie missbrauchen so Menschen, als Mittel zum Zweck.

      Überleg dir vielleicht mal, was die «religiösen Motive» tatsächlich sind, damit Menschen sich wie gewünscht verhalten.
      5 1 Melden
    • Anam.Cara 12.10.2016 07:17
      Highlight @amRhein und Bature: Ihr habt recht, was die Machtpolitik der Kirchen betrifft. Das ist schade, denn gerade die christliche Botschaft ist eine viel positivere. Aber das wissen leider nicht alle.
      Auch wenn die Verpackung fehkerhaft war, bin ich überzeugt, dass die Kirche gerade in Europa eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Werten einnahm. Wir sprechen aber hier vom frührn Mittelalter...
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    • amRhein 12.10.2016 10:21
      Highlight @Anam.Cara/Teil1: es geht weder nur um eine «fehlerhafte Verpackung» noch nur um «früher». «Religionen [als Mittel] zur Stabilisierung der Gesellschaft» oder um Benachteiligten ein «Zuhause» zu geben, ist Betrug und nur eine Scheinlösung, schlicht, weil es nur um eine Glaubenszugehörigkeit und nicht um den Menschen geht. Der Mensch muss angenommen werden, ohne Wenn und Aber. Bedingungslos. Wenn das die religiöse oder christliche Botschaft wäre, dann gäbe keine Ausgrenzung/Benachteiligung von Schwulen, Ungläubigen, Muslimen etc
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    • amRhein 12.10.2016 10:30
      Highlight @Anam.Cara Teil 2:

      Für (humanistische) Werte braucht es weder eine Religion noch eine Glaubenszugehörigkeit. Und auch keine «christliche Botschaft», die per se nicht bedingungslos ist. So lange es dir «herzlich egal [ist] warum jemand (du?) moralisch handelt», so lange wirst du wohl nicht verstehen können, wie wenig eine «christliche Botschaft» wert ist.

      Es geht um den Menschen, nicht um Götter, einen Glauben oder eine Glaubenszugehörigkeit, in der man sich Zuhause fühlt.
      3 1 Melden
    • Bature 12.10.2016 11:10
      Highlight @Anam.Cara Teil 1 "Christliche Botschaft"? Was ist denn dises "Christliche Botschaft"? Wenn man 100 Christen diese Frage stellen würde, würde man 150 verschiedene Antworte bekommen. Und wenn Sie jetzt sagen das die "Christliche Botschaft" Liebe ist, dann ist diese Botschaft nicht "Christlich" sondern MENSCHLICH. Ich brauche keine Religion um zu wissen das ich meine Mitmenschen gut behandeln muss oder soll. Und woher weiss ich das? Weil ich weiss, wenn ich andere gut behandeln, werden sie mir auch gut behandeln. Damit sichere ich MEINE EIGENE Existenz.
      4 1 Melden
    • Bature 12.10.2016 11:14
      Highlight @Anam.Cara Teil 2
      Und genau das meine ich, die Religion hat menschliche Tugenden und Werte genommen, und danach behauptet das sie es erfunden haben. Was für eine Lüge!!! Die "Goldene Regel" bzw. „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst" wurde weder von jesus noch von christentum erfunden sondern einfach kopiert. Und fast alle Kulturen die von den christen und mosleme erobert und unterdruckt wurde, haben das auch schon BEREITS GEWUSST.
      3 0 Melden
    • Bature 12.10.2016 11:17
      Highlight @Anam.Cara Teil 3
      Was haben die christen denn gemacht? Die haben Sachen wie die "Hölle", "Ewige Bestrafung" und "Ewiges Leben" erfunden um die Leute noch MEHR unter druck zu setzen OHNE IRGEND ART von Beweisen zu präsentieren ob diese Sache überhaupt EXISTIEREN!!! Seit 100er von Jahren behauptet die Katholische Kirche das Wundern von Heiligen überall geschehen, hat sie bisher Beweise dafür geliefert? Nein, hat sie nicht. Und jedes mal wenn solche Fälle GRÜNDLICH untersucht worden sind, wurden keine Wünder entdeckt!
      3 0 Melden
    • Anam.Cara 13.10.2016 06:06
      Highlight Ganz ruhig ihr beiden. Niemand behauptet, das Christentum habe Werte wie Nächstenliebe oder Barmherzigkeit erfunden. Aber es hat sie institutionalisiert.
      Ich habe erlebt, dass Christen den Mut hatten, wahre Menschlichkeit zu leben, als andere noch lamentierten. Vielleicht hätten diese Leute das auch ohne ihren Glauben getan. Vielleicht auch nicht.
      Ich werde meinen Glauben nicht ablegen, weil Ihr beide dagegen seid. Und Ihr werdet nicht gläubig, weil ich es bin. Und: die Religionsgemeinschaften werden nicht toleranter, wenn ihr sie weiterhin mit Glauben gleichsetzt. Ich erlebe Christen, ...
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    • Anam.Cara 13.10.2016 06:16
      Highlight Teil2: ... die nicht nur "tolerant" sind, sondern aktiv auf "die anderen" zugehen und denen die Gemeinsamkeiten wichtiger sind als die Unterschiede. Vielleicht würden sie das auch ohne Ihren Glauben. Vielleicht nicht.
      Ich bin nicht wirklich religiös, Aber für mich ist der Glaube eine Konstante im Leben. Weil ich mich irgendwo für all die kleinen Wunder bedanken kann. Naiv? Möglich.
      Der Glaube bringt mich dazu, ein paar Dinge immer wieder mal zu überdenken. Weil er ein paar Werte zusammen fasst, die ich als richtig ansehe. Auch wenn Ihr behauptet, dass alles auf Lüge basiert.
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    • Anam.Cara 13.10.2016 06:28
      Highlight Teil3: Mir hilft der Glaube und die christliche Philosophie in meinem Bestreben, ein besserer Mensch werden zu wollen. Er hilft mir dabei, aktiv zu werden, wenn andere noch zusehen. Und er hilft mir dabei, auf "die anderen" zuzugehen.

      Ist das verkehrt, weil die Kirchen übles getan haben oder weil Ihr beide wisst, "wie wenig die christliche Botschaft wert ist". Ich sage es noch einmal: es ist mir herzlich egal aus welchem Grund jemand ethisch oder moralisch handelt, solange die Person es nur tut.

      In diesem Sinne: Friede sei mit Euch.
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    • Bature 13.10.2016 10:15
      Highlight schön ist das zu hören wie Sie denken, aber schauen wir unsere Welt an. Was machen viele Gläubigen auf der ganz Welt? Manche sprengen sich in der Luft, manche verbrennen Kinder weil sie fest davon überzeugt sind das sie hexen sind oder von Dämonen besessen sin, manche kämpfen VEHEMENT dagegen das homosexuelle gleich behandelt werden, manche kämpfen vehement dagegen das Frauen selber Entscheidungen treffen können wenn es um ihre eigene Körper oder Schwangerschaften geht, manchen kämpfen VEHEMENT gegen andere Menschen die auch gläubig sind aber glauben und was anderes....
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    • Bature 13.10.2016 10:18
      Highlight ...und wir normale 089 Menschen stehen da im Kreuzfeuer. Viel zu lange wurde die Gläubigen die Macht und Entscheidungsrecht überlassen und was geschah? Tja, alles was ich bisher geschrieben haben. Diese gott die Sie ehren verleitet Ihre Glaubensbrüder dazu schreckliche, schreckliche dinge zu tun. Und das seit Jahrzenten, sogar Jahrhunderte. Und was macht ihr gott? ja genau, nichts. Er schickt verschlüsselte Botschaften die man so verstehen mag wie man es gern hätte. Solange die Religion noch politische und soziale Macht hat, sollen und müssen wir Menschen uns dagegen wehren.
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    • Bature 13.10.2016 10:22
      Highlight Um ein bessere Mensch zu werden BRAUCHT MAN WEDER RELIGION NOCH GLAUBEN an irgendetwas über natürliches. Solange man ein bessere Mensch werden möchte, wird man das auch, so oder so. Wieso solche belastete Konstrukte wie Christentum, jaweh, allah usw auf sich aufnehmen wenn es ohne wenn nicht besser, sondern genau so gut geht? Das ist schwer zu verstehen. Wir menschen besitzen so viel MAcht, WIR haben jaweh in unserem eigenen Bild erschaffen und nicht umgekehrt. Sobald man das als Mensch endlich begreift wird man endlich befreit sein.
      1 0 Melden
    • amRhein 13.10.2016 14:25
      Highlight @Anam.Cara: Was fühlst du dich in deinem Glauben angegriffen? Du darfst und sollst glauben, was dir gefällt!

      Meinungen/Vorstellungen/Argumente/Religion/Glaube/Ideen usw verdienen keinen Respekt, Respekt verdienen einzig Menschen.

      Niemand erwartet, dass du deinen Glauben aufgibst, nur brauchen und wollen viele aus guten Gründen keine «christliche Botschaft» mehr.

      Warum meinst du können andere gut auf die «christliche Botschaft» verzichten, oder finden sie gar stossend?

      NB: Wir müssen nicht die gleiche Meinung haben.


      Peace out.
      1 0 Melden
    • Anam.Cara 14.10.2016 07:16
      Highlight @Bature: und Sie kämpfen mit Vehemenz und Verallgemeinerung gegen Religionen.
      Ich habe nie behauptet, dass man Glauben braucht, um ein besserer Mensch werden zu können. Ich sage nur, dass ich diesen Effekt bei Menschen beobachten kann.
      Ich spreche von guten Menschen, die sich u.a. über ihren Glauben definieren und Sie sprechen von Gräuelraten verblendeter Fanatiker, und leiten daraus ab, dass Religionen per se schlecht sind. Aber leider tun Menschen schreckliche Dinge. Auch dazu brauchen sie keine Religion...
      0 1 Melden
    • Bature 14.10.2016 08:34
      Highlight "...Aber leider tun Menschen schreckliche Dinge. Auch dazu brauchen sie keine Religion" hmm, da sind aber einzigartige böse taten die AUSSCHLIEßLICH von Religiös Leute verübt werden. ISIS, AL KAIDA, Kreuzritter lassen grüssen. Ja die Kreuzritter habe ich zusammen mit ISIS und AL KAIDA gennant wenn man betrachtet was für schreckliche Taten sie damals auf unschuldigen verübt haben. Ne, ne, um gewisse schreckliche Sachen zu tun, z.B. Ermordung von anderen anhand von ihrer Glaubensrichtung, oder fehlende Glauben, muss man religiös sein.
      2 1 Melden
    • Anam.Cara 17.10.2016 07:28
      Highlight ... und sie werden immer einen Gund finden um unschuldige zu massakrieren. Fanatismus lässt sich nun mal am Einfachsten über den Missbrauch von Religionen erzeugen. Aber es geht auch anders, wie wir in den 1930er Jahren in Deutschland gesehen haben.
      Wenn ich ein Auto herstelle und damit wird dann absichtlich jemand totgefahren - ist es dann meine Schuld? Missbrauch ist ganz gewiss nicht die Absicht und auch nicht die Schuld der Religionen.
      Denken Sie wirklich dass es weniger Krieg und Terror gäbe, wenn es auf diesem Planeten keine Religionen gäbe?
      2 1 Melden
    • Bature 17.10.2016 10:58
      Highlight hmm, "Wenn ich ein Auto herstelle und damit wird dann absichtlich jemand totgefahren - ist es dann meine Schuld? " nein, da sind Sie nicht Schuld. Wenn Sie aber ein Buch schreiben worin steht das man Nichtgläubige nicht nur soll, sondern MUSS ; Deuteronomium 17, dann sind Sie Schuld. Wenn Sie ein Buch schreiben worin steht Homosexuelle umgebracht werden soll und MUSS ; 3.Mose 20,13 dann sind Sie SCHULD wenn leute die Sie folgen und gehorchen das tun. Wenn Sie ein Buch schreiben worin steht das hexe getötet werden MÜSSEN; 2. Mose 22,17 dann sind SIE Schuld wenn diese auch umgebracht werden.
      2 1 Melden
    • Bature 17.10.2016 11:02
      Highlight Die Bibel mit einem Auto zu vergleichen ist traurig und komplett Unsinn. Die Bibel ist von Vorne bis Hinten Randvoll mit wirklich böse, böse Befehle die von Christen VERLANGEN und BEFEHLEN dass sie das gehorchen. Ich brauche bloss in Google folgendes eingeben "BIBLISCHE BRUTALITÄT" um Seitenweise Zitate aus dem Bibel zu bekommen. Ne, ich werde Sie wirklich empfehlen die Bibel GRÜNDLICH zu lesen, dann würden Sie auch sehen das kein Auto oder sonst irgend andere Gegenstand so böse und widerlich sein kann wie die Bibel
      2 1 Melden
    • Anam.Cara 19.10.2016 07:40
      Highlight Exremismus bringt die Menschen dazu, die Dinge sehr einseitig zu berachten.
      Es gibt nämlich auch kaum ein Buch, das zu soviel Nächstenliebe und Barmherzigkeit aufruft, wie das Neue Testament (welches für Christen der relevante Teil der Bibel ist).
      Die Christen, die ich kenne, haben keine Tötungsfanrasien. Sondern sie versuchen gutes zu tun u d anderen Menschen zu helfen.
      Sie haben eine extreme Abneigung gwgen Religionen. So sei es, das gönne ich Ihnen. Aber verurteilen Sie bitte nicht jene Gläubigen, die versuchen ein anständiges und hilfsbereites Leben zu führen. Denn das verdient Respekt
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    • Bature 19.10.2016 08:04
      Highlight "Es gibt nämlich auch kaum ein Buch, das zu soviel Nächstenliebe und Barmherzigkeit aufruft" ?sind Sie da sicher? Schon mal von Donald Duck Taschenbücher z.B gehört? ja, in denen ist genau so viel "Nächstenliebe und Barmherzigkeit" wie in der Bibel, und ich meine das sehr, sehr ernst. In der neue Testament wird gegen Frauen und Schwulen gepredigt. Sie sagten " Nächstenliebe und Barmherzigkeit" schon mal Die Offenbarung gelesen??? Ne, ne, die N.T. ist genau so böse und Abscheulich wie die A.T.
      Gruss
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  • SuicidalSheep 10.10.2016 08:57
    Highlight So oft wie mir religiöse Vertreter schon das Höllenfeuer androhten, weil ich nicht an ihren Gott glaubte, spricht Bände. Wer meine Lebensweise nicht akzeptiert oder wenigstens toleriert, ja warum sollte ich dann die Lebensweise dieser Person akzeptieren?
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  • Nevermind 10.10.2016 00:18
    Highlight Ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz ist es doch, die Gefühle und Bedürfnisse der anderen zu erkennen und sie zu befriedigen, in dem man ihnen einfache Antworten auf komplizierte Fragen des Lebens liefert.

    Und dort ist doch der Erfolg der Kirchen und der Populisten festgemacht. Emotional intelligent sind also nicht zwingend die Gläubigen, sondern eher diejenigen, die seit jeher vom Glauben der anderen leben und deren Emotionen schamlos zum eigenen Vorteil ausnutzen.
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    • Anam.Cara 10.10.2016 08:06
      Highlight Also so simpel sind die Antworten in meiner Religion auch nicht gerade. Immerhin muss man Gleichnisse verstehen können...
      Das menschliche Bedürfnis nach einfachen Antworten zeigt sich noch in ganz anderen Themen. Z.B. wenn eine politische Partei ihre einfachen Slogans gebetsmühlenartig wiederholt.
      Für mich liegt der Wert des Glaubens nicht in den einfachen Antworten. Ich finde es einfach schön, die Existenz einer höheren Macht zu akzeptieren. Ich mag die Idee, dass es noch eine andere Dimension von Schöpfergeist gibt.
      2 8 Melden
    • Bature 10.10.2016 12:09
      Highlight Irgendart von Beweisen für diese "höhere Macht" die Sie hier behaupten? Irgend Rechtfertigung für dessen Existenz? wenn ja, bitte vorlegen. Bin ja gespannt.
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    • Bob Alexander 11.10.2016 10:59
      Highlight @Nevermind Ist es wirklich emotional Intelligent die Defizite anderer auszunutzen? Oder ein Missbrauch der aus einer emotionalen Verarmung kommt? Wie fühlt es sich an ausgenutzt zu werden oder andere auszunützen? Gut? Sie haben John D. Mayer/Peter Salovey zitiert. Was verstehen Sie unter„die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen? Neben der negativen Beeinflussung gibt es auch noch die positive d.h. wer sich versteht und weiss wie es sich anfühlt a) jemanden auszunutzen b) ausgenutzt zu werden, der hört auf damit, denn es tut (ganz einfach) weh!
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    • Nevermind 11.10.2016 12:58
      Highlight Mit der Intelligenz, ob emotionale oder die klassische, ist es wohl wie mit der Physik. Man kann damit gutes oder schlechtes anrichten.
      Dass jetzt Gläubige mit mehr emotionaler Intelligenz gesegnet sein sollen, wie im Artikel angetönt, erschliesst sich mir nicht. Und das tiefgläubige Menschen zu extremer Gefühlskälte fähig sind, können hunderte Menschen, die die Gnade katholischer Kinderheime erfahren haben bezeugen. So wie auch die Ungläubigen zu genauso grosser Grausamkeit befähigt sind.
      1 0 Melden
    • Anam.Cara 12.10.2016 07:28
      Highlight @Bature: ja, für mich habe ich einen Beweis für die Existenz einer höheren Macht. Aber dieser gilt nur für mich und kann nicht als allgemeiner Beweis angeführt werden. Wieso soll ich Ihnen die Existenz beweisen müssen? Ich will Sie ja nicht bekehren, sondern einfach darlegen, dass ich mit etwas Spiritualität und Glaube ganz zufrieden bin.
      @Nevermind: die oft zitierten Taten der katholischen Kirche waren leider reine weltliche oder persönliche Machtpolitik. Ich kenne einige sehr hilfsbereite und herliche Christen.
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    • Anam.Cara 12.10.2016 07:30
      Highlight Korrektur: herrlich sind sie vlt. auch, aber das sollte "herzlich" heissen.
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  • GhettoLeif 09.10.2016 22:39
    Highlight Ich finde es grundsätzlich gut, dass der Autor hier eine Gegenstimme zu unserer emotionslos rationalistisch dominierten Philosophie in der Schweiz verlauten lassen wollte - leider begeht er meiner Meinung nach den Fehler, das mit sachlichen Argumenten tun zu wollen; ein rhetorisches Mittel, das mit Spiritualität und Glaube schwer vereinbar ist.
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  • acvodad 09.10.2016 21:42
    Highlight Also... Was hat religionslos mit kommunistisch zu tun?
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    • Nevermind 10.10.2016 00:23
      Highlight Atheisten sind vermutlich nur in Diktaturen glücklich oder so. Keine Ahnung was das bedeuten soll.

      Oder du brauchst eine Diktatur um dem Volk den Aberglauben auszutreiben. Obwohl das noch in keiner Diktatur funktioniert hat.

      Vielleicht musste einfach ein Vergleich her um zu zeigen wie gottlos die Gottlosen sind.
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    • Anam.Cara 10.10.2016 08:09
      Highlight acvodad: sofern meine Informationen stimmen, waren Religionen in den meisten Sovjetrepubliken während der UdsSR verboten.
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    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:04
      Highlight @nevermind
      Was hat Kommunismus mit Diktatur zu tun?
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    • SemperFi 10.10.2016 17:34
      Highlight @Sir Jonathan live: Gem. Marx und Engels braucht der Kommunismus zur Überwindung des Kapitalismus die Diktatur des Proletariats. Und da sind ja dann wohl die meisten Staaten des real existierenden Sozialismus stecken geblieben.
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    • acvodad 10.10.2016 17:51
      Highlight @anam cara
      Aha! Also allenfalls kommunistisch -> religionslos.
      Aber nicht religionslos -> kommunistisch. Umkehrschlüsse sind heikel.
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  • Zäme! 09.10.2016 20:00
    Highlight Lese Ramezani grundsätzlich immer eher mit einer gewissen Skepsis und spare oft nicht mit Kritik...

    Aber dieser Beitrag - ist er wirklich Ramezani?
    Ein unglaublich kluger Beitrag mit richtig guten Vergleichen (Atombombe/Physik).

    Oder: "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz."

    Herzlichen Dank Herr Ramezani!! Starke Worte. Treffende Worte.

    Den Beweis des Glaubens (bzw. dass es Gott gibt) vergleiche ich oft mit der Liebe... auch nicht sichtbar, aber man fühlt sie. Man "glaubt" an sie.

    Weiter so Herr Ramezani!
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    • Nevermind 10.10.2016 00:07
      Highlight Vielleicht ist etwas aus voller Überzeugung zu glauben ohne es wissen zu können auch einfach eine unglaubliche Dummheit.

      Aber das finden wir in diesem Fall alle am Ende unseres Lebens selber heraus. 😇
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    • Anam.Cara 10.10.2016 08:14
      Highlight Dafür ist vorgesorgt, Nevermind. Jesus sagte: selig sind die geistig armen. Und da gehören die Naiven bestimmt dazu.
      Die Fähigkeit (oder der Drang) zu glauben kann nicht gemessen werden. Auch nicht mit Metriken wie IQ oder EQ. Eben deshalb finde ich es ein bisschen überheblich, wenn man gläubige Menschen generell als weniger Intelligent betrachtet.
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    • Nevermind 10.10.2016 10:12
      Highlight An welchen Gott glaubst du? JHWH? Allah? Shiva?

      Intelligenz sagt noch nicht viel aus. Und für mich sind Gläubige nicht dümmer als Atheisten. Viele davon sind wesentlich intelligenter als ich.

      Ich verstehe nur nicht, wie man als Gläubiger diesen wiederspruch aushält, dass dieser kleine Planet, am Rand der Galaxie, irgendwo im Universum, von mindestens 5 Göttern umworben wird. Götter die die Existenz selbst erschaffen haben.
      Das kommt mir vor wie ein Kind, dass sich die Augen und Ohren zuhält und laut singt, weil es in der Dunkelheit Angst hat.
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    • Firefly 10.10.2016 11:27
      Highlight "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz."

      das hat eventuell etwas mit emotionaler Stärke oder Willenskraft zu tun, aber mit Intelligenz hat das nichts zu tun.
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    • Zäme! 10.10.2016 13:08
      Highlight @Nevermind... der Vergleich mit dem Kind hinkt. Gewaltig.

      Was hat das mit Angst zu tun? Wenn man an eine höhere Macht glaubt? Viele Gläubige denken ja, Gott oder wer auch immer, habe nicht nur die Erde sondern generell das "sein" geschöpft.

      Man kann daran glauben oder auch nicht. Finde aber dass es nichts mit Angst zu tun hat.

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    • Nevermind 10.10.2016 13:58
      Highlight Wenn dir der Vergleich mit der Angst vor der Dunkelheit (das Nichtwissen woher wir kommen und wohin wir gehen) zu hart erscheint, dann nimm halt ein Kind, dass nicht hören will, dass es den Osterhasen nicht gibt.
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    • Zäme! 10.10.2016 14:42
      Highlight Nein, geht nicht um die Härte des Vergleichs. Ich verstehe nur nicht, wieso Sie Glauben mit Angst gleichsetzen? :D
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    • Firefly 10.10.2016 15:20
      Highlight @Z̶e̶n̶s̶i̶e̶r̶t̶ Angst vor dem Nichts.
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    • Zäme! 10.10.2016 16:05
      Highlight Ach so - nein die habe ich überhaupt nicht. Wenn es nichts gibt, gibt es halt nichts. Ist ja noch keiner vom "jenseits" zurück gekommen um zu berichten, was und ob einem nach dem Leben etwas erwartet.

      Somit: Leben geniessen sowie Leben und leben lassen :)
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  • Firefly 09.10.2016 19:20
    Highlight Glauben ist okay und wichtig und persönlich/privat. Religion ist Instrumentalisierung und missbrauch des Glaubens um Macht über Menschen auszuüben.
    43 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:07
      Highlight Das heisst ich darf glauben. Sobald ich aber einen Bruder in meinem Glaube finde und mit ihm zusammen glaube, ist das eine Instrumentalisierung und Missbrauch um Macht über Menscen auszuüben?
      C'mon...
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    • Nevermind 10.10.2016 10:17
      Highlight Sobald deine Glaubensgemeinschaft mir etwas vorschreiben willst, z.B. ob ich als Mann andere Männer lieben darf, oder ein Kondom verwenden darf und das mit dem unsichtbaren Mann im Himmel begründet, habt ihr diese Grenze überschritten.
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    • Firefly 10.10.2016 11:18
      Highlight @Sir Jonathan Ive: nö, nur wenn du sagt, meines ist der einzig wahre Glaube und wenn du mein Bruder sein willst musst du dieses und jenes glauben und tun.
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  • Brummbaer76 09.10.2016 16:32
    Highlight 2/2 So verhält es sich auch mit dem Religiösen Glauben. Rational hat man viele Zweifel. Irrational Glaubt man weiter.

    Glaube hilft einem nicht aufzugeben, jemanden Beizustehen auch wenn er noch soviel Scheisse gebaut hat.

    Ohne Glaube würde die Menschheit schon lange nicht mehr existieren.
    Ob man nun für den glauben eine Kirche braucht oder nicht sei dahingestellt.
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    • Anam.Cara 10.10.2016 08:24
      Highlight Danke Brummbaer.
      Gläubige Menschen sind fähig, Kraft aus ihrem Glauben zu schöpfen und manchmal über sich hinaus zu wachsen.
      Ungläubige Menschen schöpfen ihre Kraft anderswo und können manchmal über sich hinaus wachsen.
      Glaube kann Berge versetzen. Und er definiert ein paar grundsätzliche moralische Prinzipien, die das Zusammenleben vereinfachen. Bei den Christen eben z.B. Nächstenliebe oder Barmherzigkeit. Beides sind grossartige Konzepte.
      Die Religion brauche ich, damit sie mir diese Begriffe erklärt. Aber ich entscheide selbständig, wann ich sie lebe und wann nicht.
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  • kleiner_Schurke 09.10.2016 16:29
    Highlight Was wir brauchen ist nicht Religionsfreiheit, sondern Freiheit von Religion. Die US Stiftung Freedom From Religion https://ffrf.org/ dürfte hier Wegweisend sein. Wo immer es wieder Versuche gibt die Geschichtsbücher nach religiöser Manier zu ändern, wo versucht wird Intelligent Design im Bio Unterricht zu lernen, greift die FFRF ein. Warum müssen Frommen einem andauernd mit ihrem Märchenbuch auf die Nüsse stehen? Setzt auch auf Sofa und Glaubt an euren Gott, aber lasst uns mit diesem Hinterwäldler Zeug in Frieden.
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    • Maracuja 09.10.2016 18:13
      Highlight Ihr füllt ganze Foren mit eurem Atheismus, wollt den Gläubigen aber vorschreiben, dass sie still auf dem Sofa sitzen müssen und sich nicht an diesen Diskussionen beteiligen dürfen? Ich lebe meinen Glauben sehr privat, aber solange ihr das Thema Religion in der Öffentlichkeit breit walzt, nehme ich mir das Recht heraus mitzudiskutieren. Bezüglich ID und Bio-Unterricht bin ich hingegen mit Ihnen einer Meinung.
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    • lilie 09.10.2016 19:29
      Highlight @kleiner_schurke: Lebst du in den USA? Oder kannst du mir bitte ein Beispiel aus dem Schulunterricht in der Schweiz nennen, wo der Eingriff einer Organisation wie FFRF notwendig wäre?
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 19:51
      Highlight Wenn ich als Atheist ein Beerdigung zu organisieren habe, dann gibt es für eine atheistische Zeremonie nicht einen einzigen Raum in der Schweiz und das obwohl der Kanton Bern z.b. 20 Mio in ein Haus der Religionen invertierte. Gut 30% der Schweizer sind Atheisten und sie scheinen aus der Sicht des Landes, der Kantone und der Gemeinden schlicht nicht zu existieren. Und vor diesem Hintergrund verlangen dann Leute wie Herr Raman allen Ernstes mehr Respekt für den Glauben. Kein wunder türmen sich die Posts zu 100erten.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 19:51
      Highlight Ja wir füllen Foren mit unserem Atheismus. Die organisierte Kirche hingegen dominiert den Alltag ungebremst. Die 3 Landeskirchen kassieren pro Jahr 1.5 Milliarden(!) vom Staat. Es wird Allerorten gebimmelt was das Zeug hält, auch wenn längst bekannt ist, dass der Nachts Schlaf gestört wird. Allein im Kanton Bern gibt es 86 verschieden christliche Freikirchen, dazu kommen Sekten (Scientology, Zeugen Jehovas usw) und andere Glaubensrichtungen (Muslime, Mormonen usw.). Die Religion hat ein absoluter Deutungsrecht wenn u Rituale wie Taufen, Hochzeit, Tod geht.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 19:52
      Highlight @lilie
      Im Kanton Zürich wurde ebendieses versucht. Und nicht vergesse. Die ICF steht in engen Kontakt mit der Lakewood Church einer US Megachurch.
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    • Lami23 09.10.2016 19:52
      Highlight Wenn man sich nicht mehr öfentlich zu seiner Religion äussern darf, dass würde die Gesellschaft voran bringen? Im Ernst?
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    • Oxymora 09.10.2016 20:01
      Highlight @Maracuja
      Keine Angst, sobald die Religionen ihre Privilegien, ihre Machtansprüche, ihren Missionsdrang, die Stigmatisierung der Mitmenschen und das eintreiben von Ungläubigensteuern an den Nagel gehängt haben; wird sich der Atheismus in den Foren verflüchtigen.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 20:54
      Highlight @Lami 23 Die Kirche bimmelt mir jedes Jahr um die 100'000 mal um die Ohren, sie ist nicht zu überhören! In den Todesanzeigen werden als Füller fromme Sprüche eingeflochten, keine Atheistischen. Wir haben x kirchliche Feiertage, 0 atheistische. Warum Feiern wir nicht mal den Tag des Fleming Tag zu Ehren des Entdeckers des Penizillins? Immerhin hat er unzähligen das Leben gerettet. Ausnahmelos alle die das lesen haben von diesem Mann profitiert. In unserer Verfassung heisst es im Namen des Herrn... Und sie hätten echt Probleme damit wenn Jesus und Co ein wenig weniger präsent wären?
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    • lilie 09.10.2016 20:54
      Highlight @kleiner_schurke: Es gibt auch Möglichkeiten für atheistische Abdankungen in der Schweiz, jeder kann das gestalten, wie er will. Guckst du hier: http://www.frei-denken.ch/de/2008/02/faq-zum-kirchenaustritt/

      Freikirchen sind trotz der Medienpräsenz ein gesellschaftliches Randphänomen. Nur 1.6% der Schweizer Bevölkerung gehören einer Freikirche an: http://www.nzz.ch/schweiz/wenn-sich-jeder-seinen-eigenen-glauben-bastelt-1.18450292

      Dein Beispiel aus dem Kanton Zürich beweist gerade, dass es bei uns keine FFRF braucht - der Versuch wurde ja im Keim erstickt!
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    • FrancoL 09.10.2016 20:57
      Highlight @kleiner–schurke;
      Die Religion hat ein absoluter Deutungsrecht wenn u Rituale wie Taufen, Hochzeit, Tod geht.
      Was interessiert dich das, du brauchst ja diese Rituale nicht, Du kannst sie Dir nach Deinen Wünschen zimmern und ausleben.
      Was stört es mich wenn jemand Deutungshoheiten für Rituale hegt und pflegt die mich nicht kratzen?
      Rein gar nichts, ausser ich hätte eine Vorliebe anderen Vorschriften zu machen.
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    • FrancoL 09.10.2016 21:05
      Highlight @kleiner-schurke; hoffentlich hast Du vor lauter Regionsbashing noch genügend Kraft für die Entgegnung der wahren Probleme dieser Welt, die da sind vor allem die Ersatzreligionen.
      Solltest du allerdings, was ich fast glaube, die Religionen HEUTE tatsächlich als die treibenden Kräfte die uns in Verderben stürzen sehen, ja dann bleibt den Vernünftigen in unserer Gesellschaft nur das Glauben wenn Deine Ansicht obsiegt.
      Wach auf und schau in die Welt hinaus ohne die Religionskontrollbrille jeden morgen auf die Nase zu setzen, Du wirst bald einmal merken dass die Ersatzreligionen das Sagen haben.
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    • bubu108 09.10.2016 21:15
      Highlight @kleiner_Schurke
      Abdankungshallen sind heute meistens neutral gehalten. Ganz ohne Jesus am Kreuz.

      (im Bild: Abdankungshalle im Krematorium Norheim Zürich)
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    • lilie 09.10.2016 22:22
      Highlight @kleiner_schurke: Es gibt jede Menge atheistischer Feiertage, z.B. den Muttertag, Nationalfeiertag, Valentinstag, Neujahr, jede Menge lokale Feiertage wie das Sächsilüüte, das Knabenschiessen...

      Mir scheint, dein Glaube an die Übermacht der Religionen macht dich blind für die Wirklichkeit.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 22:56
      Highlight @lilie
      Die Freidenker, naja die sind halt so ein bisschen eigenartig und nicht jedermann Geschmack. Die ohnehin nicht mehr als vielleicht 2000 Personen in der Schweiz. Ich aber spreche von einem flächendeckenden Angebot und als Atheist mag ich nicht neben einer Kirche begraben werden. Du kannst dir kaum Vorstellen wie schwierig mache Pfarre oder Siegrist tun wenn man ein atheistisches Begräbnis in deren Territorium durchführen will. Da fliegen oft die Fetzen. Etwas das die Leute in ihrer Trauer sicher nicht auch noch bewältigen möchten.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 22:56
      Highlight Für mich ist Sechseläuten ein neutraler Feiertag und kein atheistischer. Explizit atheistische Feiertage sind z.b der Towel Day oder der Tag der Vernunft der am Bettag abgehalten wird. Keiner dieser Feiertagen ist anerkannt.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 23:02
      Highlight @lilie
      Ich kenne Leute die ihren Job verloren haben, als sie sich als Atheist geoutet haben. Leute die ihre Familie und ihren Freundeskreis verloren haben. Ich kenne Leute aus frommen Familie die von den eignen Eltern verstossen wurden, nur weil sie studieren wollten. Und ich kenne Homosexuelle die man aus ihrer Kirche raus gemobbt hat. Und du kannst dir kau Vorstellen was ich schon für Morddrohungen von frommer Seite bekommen habe. Wer in diesem Feld aktiv ist, kann was erleben. Die frömmsten sind die Schlimmsten. Eine FFRF täte dringend not.
      10 4 Melden
    • FrancoL 10.10.2016 00:32
      Highlight @kleiner-schurke; Du fühlst die benachteiligt, du kreidest den Gläubigen an, dass sie den Atheisten keine Platz lassen. Den Platz den Du beanspruchen willst ist der Friedhof, so zumindest interpretiere ich Deine Dispute mit den den Pfarrern/Sigristen. Wieso nimmst Du nicht die Urne nach Hause oder vergräbst sie in einem Stück Erde die dir wichtig ist?
      Du findest die Gläubigen offensichtlich nicht vernünftig, sonst würdest Du den Tag der Vernunft nicht den Atheisten zuordnen, also für manch einen eine satte Beleidigung.
      Deine Ansichten sind mehr als nur eine Maxime, sie ähneln einer Religion.
      7 8 Melden
    • FrancoL 10.10.2016 00:40
      Highlight @kleiner Schurke; Homosexuelle wurden aus der Kirche gemobbt, ok nicht gut, das geschieht aber auch in anderen Vereinen die nichts mit der Religion zu tun haben, und es sei auch noch zu bemerken dass zB die Schwulen nicht viel besser sind, denn sie pflegen zB in der Mode-Branche ihnen nicht genehme Heteros auch zu mobben, also offensichtlich kein religiöses Agieren sondern der Mensch ist da nicht tolerant.

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    • FrancoL 10.10.2016 00:44
      Highlight @kleiner-schurke;
      Zusammengezählt; der Mensch ob gläubig oder nicht ist ein Problemwesen, dass gilt für Dich wie für die Gläubigen.
      Vielleicht antwortest Du mir auch bei Gelegenheit auf meine Frage, ob Du in der Wirtschaft(Kapitalismus) auch immer nach der Begründung deren Götter fragst und ob Du da auch den Mut hast diese Götter als nicht existent zu betrachten und mit Vehemenz das Entfernen der Dogmen zu fordern und da sie dies nicht machen werden wirst Du sie da auch als dumm und rückwärtsgewandt apostrophieren?
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    • Lami23 10.10.2016 06:01
      Highlight Ja das mit den Todesanzeigen wählen die Menschen ja selber. Und bezgl Feiertage finde ich die Erfimdung des Penicillins auch sehr einschneidend. Aber an einem Feiertag habe ich doch lieber einen spirituellen Hintergrund. Nur meine Meinung.
      4 4 Melden
    • lilie 10.10.2016 08:39
      Highlight @kleiner_schurke: OK, ich sehe, du hast viele schlimme Erfahrungen gemacht. Jemand, der seinen Job verliert, nur weil er sich als Atheist outet, kann die Firma verklagen, denn das ist rechtswidrig. Dass sich auch das Umfeld abwendet, ist traurig, geschieht aber leider auch aus anderen Gründen.

      Feiertage/Beerdigung: Mir scheint, es ist wichtig für dich, dass du dich als Angehöriger einer Religion empfindest, die an etwas anderes als an Gott glaubt, z.B. an die Vernunft oder an Aspekte der Fantasyliteratur (Towel Day). Damit werden nicht alle etwas anfangen können.

      (Fortsetzung im Teil 2)
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    • Phrosch 10.10.2016 08:43
      Highlight Mit der Aussage, dass wir nicht Religionsfreiheit brauchen, sondern Freiheit von Religion, bist du, kleiner Schurke, bereits selbst Nutzniesser der Glaubens- und Meinungsfreiheit. Dein Recht, deine Meinung für die Bessere, die Richtige und damit Überlegene zu halten, gibt anderen das gleiche Recht, das Gegenteil für besser und überlegen zu halten. Bedenke, dass es dabei nie um Richtig oder Falsch geht, sondern um Überzeugungen, deine und die anderer.
      3 2 Melden
    • lilie 10.10.2016 08:49
      Highlight Teil 2

      @kleiner_schurke: Es gibt unterdessen mehr Leute, die aus der Kirche ausgetreten sind, als solche, die noch dabei sind. Deshalb müssen sich die Kirchen darauf einstellen, dass immer mehr Leute eine Begräbniszeremonie ohne Pfarrer wünschen. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es da ernstlich Probleme gibt. Und wenn doch, kann man ja auch je nach Grösse einen Gemeindesaal oder sonst einen Raum mieten.

      Und neben der Kirche muss heute auch niemand mehr beerdigt sein, der das nicht wünscht.
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 10.10.2016 14:38
      Highlight Letztes Jahr starb eine Verwandt von mir völlig überraschend. Sie war erst 14 und keiner hatte je daran gedacht das die Familie atheistisch ist. So musste nun eine Örtlichkeit für eine weltlich Feier innerhalb weniger Tage gefunden werden. Das erwies sich als unmöglich. Es bleib die Kirche, wo man (die Christen, die diese Kirche Führen) den Eltern jeden nur erdenklich Stein in den Weg gelegt hat. Das ist leider die Realität und es ist nicht der einzige solche Fall, wie ein Blick in die Presse zeigt. Am Ende gab es richtig üblen Streit.
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.10.2016 14:38
      Highlight @Lami 23 ich spreche nicht von den Todesanzeigen sondern von den Füllern dazwischen, die werden von der Zeitung mit frommen Sprüchen aufgefüllt, wenn Platz übrig ist.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.10.2016 14:42
      Highlight @Phrosch
      Mit dem Unterschied, dass das Christentum

      1.5 Milliarden pro Jahr vom Staat kassiert
      in der Bundesverfassung “im Namen des Herrn“ steht
      es keine öffentliche Bauten für atheistische Feiern gibt die vom Staat subventioniert sind
      wir nur christliche Feiertage feiern und keine atheistischen
      und und und

      Es geht also durchaus nicht um Meinungsfreiheit, sondern darum wer die Deutungshoheit hat in diesem Land und das ist eindeutig das Christentum.
      3 1 Melden
    • FrancoL 10.10.2016 15:01
      Highlight @kleiner–schurke;
      Es ist immer tragisch wenn junge Menschen sterben und man sollte für deren gebührende Verabschiedung niemandem Steine in den Weh legen. Wenn dies geschah dann ist das sehr verwerflich.

      Ich habe aber einen Satz gelesen, der mich doch sehr zum nachdenken gebracht hat:

      Sie war erst 14 und keiner hatte je daran gedacht das die Familie atheistisch ist.
      DIE FAMILIE steht, nicht das Kind und ich stelle mir die Frage; was war das Kind?
      2 3 Melden
    • lilie 10.10.2016 15:17
      Highlight @kleiner_schurke: Wenn das Mädchen und seine Familie aus der Kirche ausgetreten sind, dann können sie natürlich die Dienstleistungen der Kirche nicht mehr in Anspruch nehmen. Darüber wurde ich bei meinem Kirchenaustritt schriftlich informiert.

      Wenn sie aber einer atheistischen Glaubensgemeinschadt angehören, müssen sie sich auch selber für entsprechende Räumlichkeiten für ihre Rituale sorgen, warum soll der Staat da einspringen?

      Die Christen haben ihre Kirchen auch selber gebaut und die sonstigen Glaubensgemeinschaften kümmern sich auch selber um Räumlichkeiten, um sich zu treffen.
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    • kleiner_Schurke 10.10.2016 16:24
      Highlight Was denkst du wird mit den 1.5 Milliarden denn so gemacht, welche die 3 Landeskirchen jährlich vom Staat erhalten? Im Kanton Bern gehören die Kirchen dem Staat, als zahle auch ich als Atheist an deren Unterhalt. Warum aber kann derselbe Staat vom gleichen Geld nicht etwas für Atheisten springen lassen?

      Und Christen haben ihre Bauten immer selber bezahlt? Ich hoffen du kennst die Geschichte der Fugger, der Inquisition und des Ablasshandels? Und Hexen hat man übrigens ihre Folterverhöre in Rechnung gestellt....
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    • lilie 10.10.2016 16:38
      Highlight @kleiner_schurke: Du tust so, als wäre Atheismus eine Religion, welche die gleichen Rechte einfordern kann wie andere Religionen. Aber an welche Organisation soll der Staat denn zahlen?

      Einerseits forderst du Freiheit von Religion, andererseits aber Gelder vom Staat, um deine eigene Religion praktizieren zu können. Das widerspricht sich.

      Wenn dir Rituale wichtig sind, schliesse dich einer Gemeinschaft deiner Wahl an.

      Wenn du aber mit Religion nichts am Hut haben willst, beklage dich auch nicht!
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    • FrancoL 10.10.2016 17:36
      Highlight @kleiner–schurke; Welcher Religion gehört das verstorbene Kind an? Da es mit Dir verwandt war solltest Du das ja beantworten können, wäre doch ganz interessant zur Beurteilung ob da Unrecht gewaltet hat.
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    • kleiner_Schurke 10.10.2016 18:03
      Highlight @lilie
      Du demonstrierst hier ganz eindeutig wie krass Religion dieses Feld eben besetzt hält. So stark das du dir gar nicht vorstellen kannst, dass da noch was anderes ist. Ja denkst du denn nur eine Religion sei es Wert unterstützt zu werden? Es gibt Menschen wie mich (30% der Bevölkerung Tendenz stark steigend) die mit Religion einfach gar nix am Hut haben. Wir werden geboren, heiraten und sterben ohne Religion. Wie haben aber trotzdem Bedürfnisse nach Ritualen und Feiern, nur eben keine Religiösen. Ist das so extrem schwierig zu verstehen?
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    • amRhein 10.10.2016 18:11
      Highlight @lilie: «Aber an welche Organisation soll der Staat denn zahlen?» Die Landeskirchen sollte sich nicht auf Kosten Andersgläubiger oder -denkender Menschen (und Firmen) bereichern und wie jeder Verein, für seine Kosten selbst aufkommen. Und weitere Privilegien sollten endlich gestrichen werden, sprich wirkliche Trennung von Staat und Kirche. Und mit religiöser Argumentation endlich mal aufhören - sprich gleich lange Spiesse für alle, ganz egal was man glaubt oder nicht glaubt. Religion ist Privatsache.
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    • FrancoL 10.10.2016 18:48
      Highlight @amRhein; Bin da ganz einverstanden, allerdings versteh ich unter gleich langen Spiessen auch die moralische Verpflichtung für ALLE Seiten, die anderen nicht als blöd hinzustellen und schon gar nicht dass eine Seite die Vernunft für sich pachten will. Ich sehe hier im Netz eine ganze Armada von Missionaren für den Atheismus, die nicht viel weniger penetrant die anderen als Blödmänner bezeichnen und mit den unsinnigsten Listen versuchen die Gläubigen in die Ecke zu stellen, auch mit der kaum beantwortbaren Frage Gott zu beweisen. Ich bin nicht religiös aber ich glaube zB an die Kraft der Natur.
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    • lilie 10.10.2016 19:43
      Highlight @kleiner_schurke: Doch, ich habe es sehr wohl verstanden. Ich bin in der gleichen Situation wie du. Nur suche ich mir einfach die Möglichkeiten, die ich mir wünsche, anstatt den Staat für mein Glück verantwortlich zu machen.

      @amRhein: Das habe ich schon an anderer Stelle gesagt, dass ich das für einen alten Zopf halte, der ruhig abgeschnitten werden kann.
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    • FrancoL 10.10.2016 20:47
      Highlight @amRhein; Kleiner Nachtrag; ich würde die Kirche nicht mit einem Verein vergleichen das kann ganz schön daneben gehen, weil zB Vereine missionieren dürfen sie können beeinflussen und was aber viel wichtiger ist, die meisten Vereine werden aktiv vom Steuerzahler getragen. Schau Dir einmal den Wert der Fussballplätze in unserem Land an. Als Planer habe ich da guten Zugang zu den diversesten Grundstücken oder Hallen die durch Vereine zu einem Spottpreis belegt werden, zählt man das einmal richtig zusammen, ja dann leistet der Staat eine nicht zu unterschätzenden Beitrag an viele Vereine.
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    • kleiner_Schurke 10.10.2016 21:38
      Highlight @lilie
      Ich stelle nur fest, dass es keinen institutionalisierten Atheismus gibt in der Schweiz. Das es so ist nicht die Schuld des Staates, vielmehr der nicht organisierten Atheisten. Wäre evtl. An der Zeit so etwas zu gründen? Ein Zentralrat der Atheisten? (kleiner Scherz). Eine AVP = Atheistische Volkspartei (noch ein kleiner Scherz) oder vielleicht eher so etwas wie ein Verein der Säkularen Bürger?
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    • lilie 10.10.2016 21:47
      Highlight @kleiner_schurke: Kannst du ja gründen. ☺

      Was für Ziele sollte ein solcher Verein verfolgen?
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    • Lami23 10.10.2016 22:16
      Highlight Das die Christen auf dem Sofa sitzen und gefälligst auch dort bleiben :-)
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    • kleiner_Schurke 10.10.2016 22:31
      Highlight Den Atheisten eine Stimme geben. Den Bedürfnissen von Atheisten entsprechende Angebote. Seelsorge, weltliche Rituale, Sozialer Dienst... Alles basierend auf einer rationalen Auffassung der Weltanschauung.
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    • amRhein 10.10.2016 22:33
      Highlight @lilie: nun gut, aber dann stellte sich deine Frage @kleiner_Schurke (16:38), an wen man den zahlen sollte, nicht, und dass Atheismus eine Art Religion wäre. In deinem Beitrag um 15:17 argumentierst du, «die Christen hätten ihre Kirchen auch selber gebaut…» Zudem hast du um 19:43 scheinbar vergessen, dass der kleine_Schurke die «Möglichkeit» mitfinanziert hat. Deine Aussagen sind diesbezügl. widersprüchlich.

      @FrancoL: Die Allgemeinheit zahlt bereits jetzt. Ich bin überzeugt, sobald einseitige Privilegien und religiöse Argumente gestoppt werden, kehrt Ruhe ein, allerseits.
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    • amRhein 10.10.2016 22:37
      Highlight @lilie 21:47: die vollständige Trennung von Kirche und Staat.
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    • FrancoL 10.10.2016 23:46
      Highlight @am Rhein; Du schreibst:
      "und wie jeder Verein, für seine Kosten selbst aufkommen", also gehst Du davon aus dass die Vereine für ihre Kosten aufkommen, tun sie aber NICHT, wie ich in meinem Post bemerkte. Wenn es dich interessiert so belasten Vereine durch gewährte Vergünstigten zB das zur Verfügung stellen der Spielflächen die Allgemeinheit um zig KCHF.
      Dies lässt sich sehr einfach durch das Aufschlüsseln des Liegenschaftenvermögens überprüfen und quantifizieren.
      Darum finde ich die Vereine keine griffigen Beispiele, sie werden von der Allgemeinheit mitfinanziert und dies nicht zu knapp.
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    • FrancoL 10.10.2016 23:59
      Highlight @amRhein; Was heisst für Dich religiöse Argumente stoppen. Ich kenne gute , schlechte, richtige oder falscher Argumente. Ob diese Argumente dann religiös, politisch, weiblich oder männlich sind ist für mich sekundär.
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    • lilie 11.10.2016 08:59
      Highlight Finde die Diskussion hier richtig gut! 👍

      Da ich auf andere Sachen schon geantwortet habe, gehe ich nur auf die Idee "säkulärer Verein" ein:

      Zuerst ganz wichtig: Atheistisch und säkulär ist nicht das Gleiche. Zen-Buddhisten z.B. sind Atheisten, aber trotzdem religiös. Man kann an Gott glauben, ohne religiös zu sein.

      Das meiste ist schon abgedeckt:

      Stimme der Sekulären: Politik (ausser EVP und die CVP 😉)
      Säkuläre Seelsorge: Psychotherapie
      Sozialer Dienst: Was genau meinst du? alle Sozialdienste sind säkulär

      Wo mE aber wirklich Bedarf besteht, ist im Bereich säkulärer Rituale!
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    • kleiner_Schurke 11.10.2016 17:12
      Highlight @lilie
      An was ich denke würde ich eher als kritisch rational und humanistisch aufgeklärtes Weltbild bezeichnen. Ich gehe davon aus, dass es im Universum “mit rechten Dingen zugeht“ und das weder Götter, Geister, noch Kobolde oder Dämonen in die Naturgesetze eingreifen. Da fallen sämtlich Glaubensrichtungen weg, aber auch esoterische Weltanschauungen.
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    • kleiner_Schurke 11.10.2016 17:15
      Highlight @lilie
      Die SVP dürfte rel. viele Christen enthalten (Arbeit, Gott und Vaterland). Die Seelsorge ist eben eines dieser Sorgenkinder. Da tummeln sich viel Anbieter, viele leider auch mit christlichem Hintergrund, mehr noch mit esoterischen Hintergrund. Nicht alle Klienten sind in der Lage das zu erkennen. Wenn ich z.b. Im Altersheim sitze oder im Spital bin dann kommt der Pfarrer vorbei. Ich hätte keine Lust mit einem Pfarrer zu diskutieren, der ein christliche Weltbild vertritt, da würde ich mir eher eine neutrale Person wünschen.
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    • FrancoL 11.10.2016 18:34
      Highlight Schon erstaunlich was Herr kleiner-Schurke alles an der Gesellschaft (ob religiös oder nicht) zu bemängeln hat. Tönt nicht viel anders als bei den Religiösen die häufig auch überall etwas zu bemängeln haben.
      Auch schön ist die Umschreibung "ich gehe davon aus das es im Universum mit rechten Dingen zugeht", dh. er glaubt es, denn er weiss es nicht, sonst würde er wohl nicht schreiben "ich gehe davon aus".
      Wenn man das alles zusammen nimmt dürfte zB ein guter Teil meiner Familie mit rigorosem atheistischen Hintergrund sich die Augen reiben und fragen ist das wirklich noch Atheismus?
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    • lilie 11.10.2016 20:04
      Highlight @kleiner_schurke: Ich dachte, im Bereich Humanismus gibt es bereits Vereinigungen?

      Als mein Ex im Spital war, konnte er ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin verlangen (Pfarrer kam für ihn auch nicht in Frage).

      Ich bin da pragmatischer: Ich spreche mit allen, egal welcher Glaubensrichtung. Ich glaube daran, dass es in allen Religionen Aspekte gibt, die hilfreich sein können. Aber insbesondere glaube ich, dass jeder Mensch etwas Wertvolles einbringen kann, unabhängig von seinem Glauben.

      Deshalb schaue ich mehr auf den Menschen als auf seine Ansichten.
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    • lilie 11.10.2016 20:14
      Highlight @FrancoL: Bitte nicht diese Verwechslung von Atheismus und Areligiosität! kleiner_schurke glaubt nicht an einen Gott - damit ist er per definitionem Atheist.

      Das hält ihn aber nicht davon ab, an tausend andere Dinge oder Konzepte seiner Wahl zu glauben - er bleibt trotzdem Atheist.

      Niemand kann NICHT glauben. Selbst die Naturwisenschaftler müssen einen wesentlichen Teil glauben, denn Theorien können nur widerlegt, aber nie definitiv bewisen werden. Sie gelten einfach so lange, bis eine kommt, welche mehr erklären kann.

      Das heisst aber immer nicht, dass sie korrekt ist.
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    • amRhein 11.10.2016 20:20
      Highlight @FrancoL: «die meisten Vereine werden aktiv vom Steuerzahler getragen». Kannst du das belegen? Ich bezeweifle, dass die meisten Vereine Besitzer von Grundstücken oder Spielflächen sind, aber du kannst mich gerne eines anderen belehren.
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    • amRhein 11.10.2016 20:26
      Highlight @FrancoL: Betr. «Religiöse Argumentation?» Schlicht, weil seit 1874 die Religionsfreiheit gilt und somit keine Religion ein Primat für sich beanspruchen könnte. Wir leben seit 1874 auch nicht mehr in einem religiösen Land, sondern in einem säkularen, religiös geprägten Land.

      Ein konkretes Beispiel, warum dürfen Lesben und Schwule in der Schweiz immer noch nicht heiraten oder werden tw immer noch diskriminiert? Warum werden Türme auf Moscheen verboten? Und noch einiges mehr.

      Welche Religion hat den die besseren Argumente?
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    • FrancoL 11.10.2016 20:33
      Highlight @lilie; Gratuliere zu Deinen Deinem Post 20.04, insbesondere zu den beiden letzten Sätzen. Dies zeigt dass man auch mit manchen Fremden Ansichten etwas zusammenzimmern kann das zum Guten letztendlich gedeihen kann.
      Ich stamme aus einer Familie die seit mehr als 120 Jahren aus Gläubigen und Atheisten zusammengesetzt ist und es ist immer wieder erfreuliche, dass die Familie bestens funktioniert und die Diskussionen mehr als nur erbaulich sind. Allerdings sind da viele tolerante Leute dabei und ich habe noch nie vor der einen oder anderen Partei gehört; wir sind die Vernunft oder ihr seit Dumm.
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    • amRhein 11.10.2016 20:35
      Highlight @FrancoL. erkenntnistheoretisch ist der kleine_Schurke wohl ein Agnostiker, so wie die meisten Atheisten. Warum sollte er nicht konstruktive Verbesserungen einbringen können? Wenn du das nicht verstehst, solltest du dich mal etwas vertieft mit Weltbildern auseinander setzen.
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    • FrancoL 11.10.2016 20:41
      Highlight @lilie; Interessant ist: Wenn die Fetzen fliegen dann wegen der Politik oder der Wirtschaft aber eigentlich nie wegen der Religion.
      Man achtet und respektiert einander.
      Als kleine Anekdote; als mein Onkel starb, er war Atheist durch und durch, wollte er der Familie keinen Affront machen und auch die "Religiösen" beim Begräbnis mit dabei haben, so hat er im Testament verfügt dass er im Friedhof begraben werden möchte aber 2 Meter tiefer als die Gläubigen. Der Wunsch wurde erfüllt und das knapp 4 Meter tiefe Grab musste zusätzlich abgesichert werden. Er bedachte die Kirche mit einer Spende.
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    • kleiner_Schurke 11.10.2016 21:33
      Highlight @lilie
      Ich kann die Sachen durchaus auch pragmatisch angehen. Ich habe bezüglich der Religiösen auch keine Kontaktängste. Ich war in der Sepulchre der Al Aksha, der Klagemauer, dem Vatikan, dem Tabernakel, in Hindu, Shinto, Tao und Buddhistischen Tempeln. Ich habe orthodox geheiratet. Kein Problem. Und von mir aus sollen die nach ihrer Facon glücklich werden. Aber es geht aber ja nicht nur um mich selber. Es gibt ja, wie erwähnt, einen wachsenden Anteil an Atheisten in der Bevölkerung und diese zu organisieren und deren Bedürfnisse zu bedienen müsste ein gesellschaftliches Ziel sein.
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    • FrancoL 11.10.2016 22:12
      Highlight @amRhein; Verbesserungen einbringen? Ja das kann man wohl gleich welche Weltanschauung oder Weltbild man mit sich trägt, eine Voraussetzung ist aber der Respekt des Andersdenkenden und da erkenne ich beim kleinen Schurken nun sehr grosse Defizite, schon alleine die Aussage wir Atheisten haben eigentlich nur den Tag der Vernunft als Feiertag. Ist die Vernunft wirklich irgend einer Weltanschauung zuzuordnen? Ich glaube nicht. Und wenn er im letzten Post schreibet "sollen DIE nach ihrer Falcon glücklich werden" ist das zwar ein Schritt zum Dialog, aber für mich klingt es irgendwie verächtlich.
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    • FrancoL 11.10.2016 22:20
      Highlight @amRhein; Ich glaube auch nicht dass der kleine Schurke ein Agnostiker ist, zu stark brennt im das verurteilen "des an einen Gott glauben" unter den Fingernägeln. Ich habe bis jetzt noch kaum eine Zeile gelesen, die eine Öffnung, ein angedeutetes Verstehen zeigen würde. Auch keine Differenzierung der Glaubenseben. Nein alles was glaubt wird in eine Ecke gestellt und das zumindest in den letzten Posts mit brachialer Vehemenz.
      Dies hat nichts mit Agnostizismus zu tun.
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    • lilie 12.10.2016 08:12
      Highlight @FrancoL: Ich finde das sehr spannend, was du über deine Familie berichtest. Dein Grossvater war wohl eine Nummer für sich - 2 m tiefer als die Gläubigen! 😂

      @kleiner_schurke: Ich muss zugeben, ich durchschaue nicht ganz, was dein Anliegen ist. Einerseits fühlst du dich als Teil des wachsenden Anteils der Atheisten, für die du eine Stimme forderst, andererseits kannst du dich nicht mit all den säkulären Angeboten und Organisationen anfreunden, welche es gibt.

      Mit der Kirche muss man nichts am Hut haben, wenn man nicht will, und viele Menschen leben das auch so. Wo also ist das Problem?
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    • FrancoL 12.10.2016 09:12
      Highlight @lilie; Ja mein Onkel (it-Familien-Stamm) war eine Nummer für sich. Atheist wurde er weile er im Krieg als blutjunger Soldat den Russlandfeldzug machen musste und da solche Grenzerfahrungen machen musste dass ihm der Glaube an Gott total abhanden kam. Dabei hat er immer betont: es sei für ihn unwichtig ob es ihn geben, wenn es Gott gebe so habe er (mein Onkel) einfach kein Vertrauen mehr zu ihm, er glaube nicht mehr an ihn . . . .
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    • FrancoL 12.10.2016 09:17
      Highlight @iliie; . . . Dies Aussage meines Onkels scheint mir im Kontext relevant, weil sie im Rahmen der Religion, im vorliegenden Fall des Katholizismus, natürlich als Gotteslästerung gewertet wird, wenn man sich anmasst Gottes Werk zu hinterfragen.

      Die andere Seite zur Sicht meines Onkels ist natürlich auch ein Thema; wenn jemand eine sehr positive Erfahrung macht, die ihn dazu leitet (viele würden sagen verleitet) eine Gottheit zu suchen um das erhaltene Glück zu begründen (oder auch um Danke zu sagen) und dann wohl auch tief an diese Gottheit zu glauben.
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    • kleiner_Schurke 12.10.2016 10:02
      Highlight Wenn ich mich mit etwas arrangieren kann, heisst das noch lange nicht, dass es auch gut ist. Gut wäre wenn der Atheismus auf Augenhöhe mit den Religionen verhandelt würde. Das ist aktuell in keiner Art und Weise der Fall.
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    • amRhein 12.10.2016 10:32
      Highlight @FrancoL: es würde mich freuen, wenn du etwas genauer lesen würdest; ich schrieb, ich meinte er sei *erkenntnistheoretisch* ein Agnostiker, so wie die meisten Atheisten. Auch ich bin *erkenntnistheoretisch* ein Agnostiker und aus religiöser Sicht ein Atheist. Ich verstehe mich jedoch als säkularen Humanisten.

      Ich frage mich, wo du die «brachiale Vehemenz» in seinen Kommentaren siehst, und warum du andererseits nicht verstehen kannst, dass sich Nicht- oder Andersgläubige an der Ungleichbehandlung in der Schweiz nach wie vor stören. Steht doch ausführlich in den Kommentaren.
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    • lilie 12.10.2016 10:33
      Highlight @FrancoL: Korrektur zu meinem Kommentar vom 11.10 um 20:14: Ich meinte natürlich nicht Areligiosität, sondern Nicht-Glauben. Jeder Mensch glaubt irgendetwas.

      Leute, die bei uns aus der Kirche austreten, kann man eigentlich keiner Gruppe zuordnen, weil es x Gründe gibt, warum jemand nicht mehr in der Kirche sein will.

      Etliche dürften Gott als irrelevant für ihr Leben einstufen, das sind Agnostiker. Einige lehnen ein Konzept namens Gott ab, das sind Atheisten. Einige glauben an Gott, wollen aber mit der Kirche nichts zu tun haben - das wären wohl Kirchenkritiker. Und so weiter.
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    • amRhein 12.10.2016 10:40
      Highlight @lilie (20:14): Ungläubige suchen meist nicht nach absoluten Wahrheiten, wie das Gläubige suchen. Wenn Nicht-Gläubige glauben, dann ist das zumeist eine «Wahrscheinlichkeitsvermutung» und nicht ein «Vertrauen» in etwas Übersinnliches, Jenseitiges oder sonstwie Religiöses.

      @lilie (8:12): das Problem ist, dass Kirche und Staat nach wie vor nicht getrennt sind, und die Landeskirchen trotz der garantieren Religionsfreiheit in der Schweiz für sich ein Primat beanspruchen und auch erhalten.
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    • amRhein 12.10.2016 11:05
      Highlight @lilie (10:33): Agnostiker stellen sich auf den Standpunkt, dass man nicht weiss und nicht wissen kann, ob es etwas Übersinnliches gibt oder nicht.
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    • lilie 12.10.2016 11:26
      Highlight @kleiner_schurke: Wenn du mit Atheismus Säkulärismus meinst, muss ich dir recht geben, die Religionen haben da wirklich einen schweren Stand.

      Die Beträge, die jedes Jahr in die Kirchen fliessen - das ist natürlich ein Klacks im Vergleich zu dem, was in Institutionen fliesst, die zuvor Domäne der Kirche waren: Spitäler, Sozialdienste, Heime, Beratungsstellen, Begegnungszentren, Spitex, Angebote für Kinder etc.

      Wenn du aber Atheismus meinst, macht es keinen Sinn, weil sich das mit Religion überschneidet.

      Und wenn du Humanismus meinst - die scheinen keinen Bedarf zu sehen.
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    • lilie 12.10.2016 11:36
      Highlight @amRhein: ad1: Wenn du sowas sagst, hast du noch nie mit einem Wissenschaftler gesprochen, der absolut überzeugt ist von seiner Theorie. 😉

      Ich glaube (!), jeder Mensch sucht nach absoluter Wahrheit. Das ist Teil der menschlichen Natur. Und wir alle lassen uns unsere Erkenntnisse auch nicht so leicht ausreden.

      ad 2: Welche Privilegien ganz genau geniessen denn unsere Landeskirchen? Ich hab dazu nichts gefunden - ausser dass es in der Schweiz demokratische Strukturen für die katholische Kirche geben soll, welche weltweit einzigartig seien und im Widerspruch mit dem Vatikan stünden.

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    • FrancoL 12.10.2016 11:50
      Highlight @amRhein; Ich lese ordentlich genau. Auch unter Berücksichtigung der erkenntnistheoretischen Betrachtung sehen ich beim kleinen Schurken kaum Ansatz einer atheistischen Agnostik. Aber es ist jedem frei eine Interpretation des anderen anzudenken.
      Ich kann so ziemlich jedes Anliegen einer Minderheit gut heissen, ausser wenn diese Minderheit die anderen der völligen Unvernunft bezichtigt. Ich lese nun seit Monaten die Texte des kleinen Schurken zur Thematik Atheismus und, ja ich finde sie sind grenzwertig. Ungleichbehandlung korrigiert man nicht indem man die Fehler der Gegenpartei abkupfert.
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    • FrancoL 12.10.2016 12:00
      Highlight @lilie; Als Architekt habe ich auch Kirchen renoviert und damit habe ich auch einen engen Kontakt zur jeweiligen Bauherrschaft, zB dem Kirchenrat. Diese Aufträge bekomme ich in Konkurrenz und nicht wegen meiner Zugehörigkeit zu einer Landeskirche.
      Bei diesen Bauaufgaben wird man auch eng in die Kirchenstruktur muteinbezogen, weil diese ja häufig auch ihre Auswirkungen auf die Bauaufgabe hat.
      Du hast eine Liste der Gründe für einen Kirchenaustritt gepostet und da möchte ich aus obiger Erfahrung einen nicht unwichtigen Grund anführen: DIE STEUERN sind seit Jahren ein Haupt-Grund.
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    • lilie 12.10.2016 14:42
      Highlight @FrancoL: Klar sind die Steuern ein Hauptgrund. Aber man bezahlt ja gerne für etwas, was einem wichtig ist. Also reicht das nicht als Grund.

      @amRhein: Es gibt verschiedene Ausprägungen des Agnostizismus. Ich habe den pragmatischen Agnostizismus oder Apatheismus zitiert, weil das in meinem Umfeld die häufigste Art ist: Die Leute sagen, Gott hat - ob es ihn nun gibt oder nicht - keine Bedeutung in meinem Leben, warum soll ich in der Kirche sein?

      Es gibt auch einen theistischen Agnostizismus, der sagt: Ich kann zwar nicht wissen, ob es einen Gott gibt, aber ich glaube einfach daran.
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    • amRhein 12.10.2016 19:10
      Highlight @lilie: Wissenschaft ist nicht gleich Religion, nur schon deshalb nicht, weil Wissenschaftler konkret an/mit etwas arbeiten können. Übersinnliches bewegt sich jenseits unserer menschl. Vorstellungskraft.

      Ich, und viele meiner Freunde und Bekannten brauchen und suchen keine absoluten Wahrheiten. Das Leben wird viel entspannter. Deine Aussage stimmt so nicht.

      Zu den Sonderrechten sag ich nichts mehr, weil die Kommentare voll damit sind.

      Deine Erklärung (10:33) ging nicht auf das Wesentliche ein. An mehr Austausch mit dir ist mir zZ nicht gelegen. Wünsch Dir en schöne Abed.
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    • amRhein 12.10.2016 19:16
      Highlight @FrancoL: «das zumindest in den letzten Posts mit brachialer Vehemenz.» In deinem Kommentar hast du dich auf die *letzten Posts* bezogen. Jetzt meinst du: «Ich lese nun seit Monaten».

      Sorry, dein ständiges Ausweichen und nicht Eingehen auf die wesentlichen Aspekte einer Argumentation hat System und führt zu keinem konstruktiven Disput. Das interessiert mich nicht. Wünsch Dir en schöne Abed.
      1 1 Melden
    • lilie 12.10.2016 19:56
      Highlight @amRhein: Kein Problem. Lass es dir gut gehen! ☺
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    • Kian 12.10.2016 20:02
      Highlight Ich empfinde nichts als Bewunderung für die Ausdauer, die ihr hier an den Tag legt.
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    • FrancoL 12.10.2016 20:44
      Highlight @amRhein; ist es nicht so dass Du eigentlich immer am Ausweichen bist, so zB bei meiner Antwort zum Vergleich mit den Vereinen? Was hast Du da geantwortet? NICHTS.
      Wenn ich beim Kleinen-Schurken von den letzten Posts spreche da meine ich eben die letzten in einer langen Reihe von Kommentaren zum Atheismus und da hat es schon recht heftige dabei. Siehst Du das in einem anderen Licht, ok Deine Sache.
      Wenn du nun bereits mit zweien ein Problem mit der Argumentation hast, dann versuche einmal Deine Argumentation zu hinterfragen, vielleicht klappt es.
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    • kleiner_Schurke 12.10.2016 21:18
      Highlight Das zeigt nur wie aktuell das Tema doch ist.
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    • lilie 12.10.2016 21:32
      Highlight @Kian: Ist das jetzt gut oder eher besorgniserregend? 🤔

      Zumindest hat dein Artikel mehr Kommentare hervorgerufen als jeder Artikel von Provokateur Stamm - das ist doch schon mal was! 👍
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    • Kian 19.10.2016 21:11
      Highlight @lilie: Eine respektvoll geführte Debatte kann nicht verkehrt sein. Und das ist sie hier über weite Strecken gewesen.
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    • lilie 19.10.2016 21:37
      Highlight @Kian: Danke für das Feedback! Mir schien es eben auch so, als hätten wir hier einige Gedanken austauschen können, ohne dass es gleich zur üblichen "Frontenbildung" kam.

      Das fand ich überraschend, weil wir nun schon mehrere Debatten zum Thema hatten, und der Ton wurde manchmal schon recht scharf.

      Offenbar war dein Artikel mal nötig gewesen. ☺
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  • Brummbaer76 09.10.2016 16:28
    Highlight 1/2 Glaube gehört zum Mensch sein. Ich meine nicht zwingend der Glaube an einen bestimmten Gott, sondern einfach der Glaube oder auch Vertrauen.
    Bsp. der Glaube an sich selber. Der Glaube etwas zu schaffen zu erreichen. Man weiss ja zu beginn nicht das man es schafft.
    Oder man lernt jemanden kennen. Man Glaubt an das gute in der Person. Man verteidigt sie gegen aussen. Trotz der Fakten das die Person schon zig mal Scheisse gebaut hat. Rational sollte man die Person meiden, doch der Glaube das die Person doch was gutes hat lässt einem zu ihr stehen.
    11 9 Melden
    • Kian 09.10.2016 16:32
      Highlight Du scheinst einen Sofakomplex zu haben.
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    • Brummbaer76 09.10.2016 16:46
      Highlight Wie kommst du darauf. Argumentewären schön.
      1 4 Melden
    • Kian 09.10.2016 17:19
      Highlight Sorry @Brummbaer76, ich bin verrutscht. Der Kommentar galt @kleiner_Schurke. Er schreibt ständig, Gläubige sollen auf dem Sofa Platz nehmen.
      24 8 Melden
    • Brummbaer76 09.10.2016 17:59
      Highlight Entschuldigung angenommen!
      10 2 Melden
    • lilie 09.10.2016 19:27
      Highlight @Brummbaer76: Ein toller Kommentar! Danke dafür! ☺
      5 5 Melden
    600
  • L Gandi 09.10.2016 13:46
    Highlight In den Kommentarspalten wird "der Glaube" häufig der Wissenschaft gegenübergestellt. Ein solcher Widerspruch kennen die meisten christlichen Denker nicht. An folgender Veranstaltung vom 5. Nov. wird der Wahrheitsanspruch des Christentum kritisch unter die Lupe genommen. Empfehlenswert.
    http://www.vbg.net/ueber-uns/agenda/termin/3310.html

    Fundierte Beiträge zur Rolle und Wirkung von Religion in der Gesellschaft finden sich zudem bei: C.S. Lewis (Z.B. im Essay: "Ist Theologie Dichtung"), Miroslav Volf (Z.B.: in "Öffentlich Glauben") oder Robert Spaemann (Z.B.: "Das unsterbliche Gerücht")


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    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 15:46
      Highlight Programm
      ab 09:30 Eintreffen bei Kaffee und Brötchen

      Findi guet!
      Von solchen "Wahrheiten" liesse ich mich auch noch überzeugen.
      5 3 Melden
    • MR .Z 09.10.2016 16:14
      Highlight Ja klar! Wäre es ums judentum gegangen würden sie es nicht so toll finden.
      3 4 Melden
    600
  • L Gandi 09.10.2016 13:38
    Highlight Das ausgerechnet Watson zu Respekt für Religionen aufruft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Hier hat Herr Stamm eine neue Plattform für seine pauschalisieren, religionskritischen Blogs gefunden. Immer wieder äussersten sich Watson-Autoren ohne viel Fachkenntnis und dafür mit umso mehr Häme zu religiösen Themen. Kein Wunder sammeln sich in den hiesigen Kommentarspalten Religions-Basher aller Couleur. Das sich Watson mit diesem Beitrag jedoch seriös in die Diskussion zur Rolle der Religion in unserer Gesellschaft einbringt, finde ich sehr positiv.

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    600
  • lilie 09.10.2016 13:02
    Highlight Was mir einfach auffällt, ist, wie undifferenziert etliche Kritiker hier sind. Da wird Religion mit Glaube vermengt, Religion mit Christentum gleichgesetzt, da wird in jedem Gläubige ein Fundamentalistisch-Evangelikaler vermutet.

    Nicht jeder Gläubige fühlt sich einer Religion zugehörig, nicht jede Religion postuliert die Existenz eines Gottes, nicht jeder, der die Bibel liest, glaubt, dass die Erde in 7 Tagen erschaffen wurde oder dass man Wasser in Wein verwandeln kann.

    Aber klar, das ist das, was man in der Zeitung liest. Wenn man aber mit den Leuten spricht, siehts ganz anders aus.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 16:20
      Highlight Der Artikel dreht sich doch aber gerade um die institutionalisierte Religion, also kann es nicht wundern, wenn von der hierzulande häufigsten Religion die Rede ist. Diejenigen Menschen die zu Hause auf dem Sofa sitzen und ganz ganz ganz fest an Gott glauben, haben gesellschaftlich 0 Einfluss und das ist auch gut so. Wenn sie glauben wollen, sollen, müssen usw. dann sollen sie doch. Who cares?
      13 20 Melden
    • lilie 09.10.2016 18:23
      Highlight @kleiner_schurke: Dann lies den Artikel nochmals. Da ist eben genau z.B. von der Unterscheidung von Religion und Glaube die Rede.
      9 3 Melden
    • Zäme! 09.10.2016 20:06
      Highlight Danke Lilie!

      Bin selbst gläubig, aber nicht religiös. Aber gläubig.

      Allerdings hinterfrage ich sehr vieles und sehe (als Moslem) viel Gutes auch in anderen Religionen. Genau wie ich auch schlechtes im Islam sehe. Ich glaube an das was ich irgendwie als realistisch empfinde... aber trotzdem auch an die Existenz einer "höheren" Macht. Muss ja nicht ein personalisiertes Wesen in Form eines Menschen sein. Aber ich glaube nicht dass einfach alles "Zufall" ist.
      11 5 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:11
      Highlight @Zensiert
      2 0 Melden
    • FrancoL 11.10.2016 00:09
      Highlight Danke an @Lilie und an @Zensiert für die ausgewogenen Darlegungen, vor allem für das klare Auseinanderhalten von Glaube und Religion.
      Gut dargestellt finde ich die Erwägung an eine höhere Macht zu glauben ohne sie zu personalisieren oder ihr eine bestimmte Gestalt zu geben. Dies kann ich voll stützen und entspricht meiner persönlichen Sichtweise.
      2 0 Melden
    600
  • Anker 09.10.2016 12:06
    Highlight 3.These: Der christliche Glaube wurde durch eine neue Religion abgelöst: Kapitalismus; Ein System, welches bereits in seinem Ursprung gravierende Fehler aufweist, dennoch glauben wir krankhaft an das Buch Smiths & Co. und halten daran fest, auch wenn der Leichenberg täglich steigt, wir belügen uns selbst indem wir die Schuld bei andren suchen, anstatt mal tief und lange in den Spiegel zu schauen...
    22 8 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 13:49
      Highlight Anker, stimme Dir zu und staune immer wieder wie gerne man den neuen Glauben in den Hintergrund drängt und genüsslich die Fehler wo anders sucht. Das in den Spiegel gucken ist nicht die Stärke unserer Zeitgenossen.
      13 7 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:54
      Highlight Guter Einwand!
      1 2 Melden
    600
  • FrancoL 09.10.2016 11:41
    Highlight Eine breite Diskussion ist entstanden und weitgehend wird versucht zu begründen wieso die Religion Privatsache sein muss und die Religionen für viele Missstände verantwortlich sind.

    Das mag alles gut und recht sein.

    Ich gehe von einer anderen Überlegung aus:

    Hätten wir in der Wirtschaft und in der Ökologie die Hausaufgaben gemacht, dafür gesorgt dass nicht blinder Wachstum uns leitet dann hätten die Religionen auch keinen grossen Zulauf und würden auf die Ebene des Privaten schrumpfen.

    Es liegt in den Händen der Wirtschaft die Religionen zu relativieren.
    8 16 Melden
    • lilie 09.10.2016 18:33
      Highlight @FrancoL: Finde zwar deine Überlegung sehr gut, aber die Religionen haben doch eben gerade keinen Zulauf. Im Gegenteil, ihnen laufen die Anhänger davon, immer mehr Leute in der Schweiz und Deutschland fühlen sich keiner Religion zugehörig.

      Der Glaube an das unendliche Wachstum ist wohl zur Ersatzreligion geworden.
      5 5 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 20:39
      Highlight @lilie; Völlig einig mir Dir, darum stelle ich mir die Frage was das mit diesem Hochfahren der Religionsdiskussion in unseren Breitengraden bedeuten soll.
      Die Ersatzreligion macht mir für die Zukunft angst nicht die Religionen, denn selbst der Islam einmal am Markt der "Träume" angekommen schwächt sich ab und verliert seine Kunden. Ich erlebe das tagtäglich mit den jungen Türken, Kosovaren etc. deren UN florieren, da verliert die Glaubenskraft, zum Glück.
      Bei den Armen ja da hat eben gleich bei welcher Religion die Hoffnung und Gottessuche Vorrang.
      2 1 Melden
    600
  • Heinz Nacht 09.10.2016 11:38
    Highlight Menschen verdienen Respekt; Weltanschauungen nicht. Weltanschauungen, und in diese Kategorie gehören Religionen, dürfen und müssen kritisiert werden. Alle. Nur durch Kritik können sich gute weiterentwickeln und schlechte eliminiert werden.

    Übrigens machst du, Kian, den gleichen Fehler wie mancher. In den von dir genannten Beispielen am Schluss des Artikels, waren zwar Religionen aus der Gesellschaft verbannt. Das System an sich trat dafür aber an die Stelle der Religion, als totale und einzig gültige Weltanschauung. Schlussendlich kommt das aufs Selbe raus.
    26 5 Melden
    • Bluetooth 09.10.2016 17:18
      Highlight Anscheinend ist es eben unmöglich Religionen zu verbannen ohne es mit irgendeiner neuer Weltanschauung zu ersetzen.
      Es geht wohl bei den Beispielen nur zu zeigen, dass die Idee, die Welt wäre ohne Religionen viel besser dran, naiv ist, da der Mensch immer eine Weltanschauung brauchen wird. Ob es nun eine alte Religion oder eine modernere Ideologie, am Ende macht es kaum einen grossen Unterschied.
      6 7 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:55
      Highlight Sie darf und soll kritisiert werden. Aber nicht nur und bei jeder sich kleinsten bietenden Gelegenheit.
      3 5 Melden
    600
  • Anker 09.10.2016 11:00
    Highlight Meine zwei pseudothesen hinsichtlich der zahlreichen KommentatorInnen hier:
    1. Man muss nicht zu allem eine Meinung haben!
    2. Wenn du eine Meinung zu einem Thema hast, informier dich zuerst, wenn möglich etwas ausführlicher als mithilfe Wikipedias , dann bilde dir eine Meinung... Sonst verblöden hier noch alle... :-)
    Artik
    18 6 Melden
    600
  • Nyasa 09.10.2016 10:53
    Highlight Es wird flächendeckend beleidigt.
    Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung.

    -Wayne Aldaa, http://somuncu.de/shop/dvd/id-44
    12 2 Melden
    600
  • iNDone 09.10.2016 10:10
    Highlight Glaube was du willst aber Religion verdient KEINEN Respekt! Religionen sind nur dazu da Menschen zu manipulieren und unterdrücken.
    39 30 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:56
      Highlight Glaub du das, wenn du es willst.
      5 6 Melden
    600
  • Soaring 09.10.2016 08:56
    Highlight Guckst du dir meine Playlist auf YouTube an - insbesondere die Interviews von Anthony Magnabosco: http://www.youtube.com/playlist?list=PLbqI5U-26zh3FCMpGl5mWDzXgKt7vMtiy

    ...wenn du danach immer noch glaubst, dass "Glauben" der wissenschaftlichen Arbeitsweise (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Arbeit) überlegen ist, dann bist du entweder unehrlich oder unfähig, deine in der Kindheit erfolgte religiöse Indoktrination abzulegen...
    22 11 Melden
    • kleiner_Schurke 09.10.2016 16:23
      Highlight Matt Dilahunty ganz zuoberst. Was diese Leuten Leisten ist ganz erstaunlich. Schade gibt es das nicht auch hier.
      3 0 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 20:55
      Highlight Ihr seid ja richtig putzig mit eurer Angst vor Religion. Wobei so infantile logos-kommentare ja ganz unterhaltsam sein können. Ist eine Phase, geht vorbei, und irgendwann seid ihr erwachsen.
      4 9 Melden
    600
  • Denknach 09.10.2016 00:15
    Highlight Wenn man bedacht welcher technologische Fortschritt der Mensch durch dogmatisiertes religiöses Gedankgut die letzten 2000 Jahre eingebüst hat, ist dies nur einer der vielen Gründe, Religionen den Rücken zu zeigen.
    Nun ist z.B. Europa entlich etwas über die Schreckensherrschaft der Kirche hinweg und investiert fleissig in die Forschung und schon klopft die nächste im Mittelalter stehen gebliebene Religion an.

    40 14 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 20:56
      Highlight Wissenschaft ist auch nur eine Kirche. Eine wichtige, aber nicht die einzige.
      1 10 Melden
    600
  • michiOW 09.10.2016 00:14
    Highlight Optimismus ist auch irrational, aber ist er deswegen schlecht?
    11 10 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:02
      Highlight Wenn du voller Optimismus Lügen verbreiten würdest, dann sicherlich.
      28 7 Melden
    • michiOW 09.10.2016 08:41
      Highlight Egal in welcher Absicht?

      Oder wenn ich es nicht wissen kann, aber daran glqube, dass es so ist?
      6 10 Melden
    • Daniel Tiefenauer 09.10.2016 09:31
      Highlight Ja, egal in welcher Absicht. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.
      9 4 Melden
    • guby 09.10.2016 09:47
      Highlight Der Optimist ist sich zumindest bewusst, dass er falsch liegen könnte.
      19 1 Melden
    600
  • michiOW 09.10.2016 00:13
    Highlight Also der Grundtenor in den Kommentaren ist, dass glauben idiotisch ist und nur die wissenschaft gut.

    Statistisch gesehen sind Michaels schlechte Autofahrer. Wissenschaftlich bewiesen. Darf ich also nicht daran glauben, ein guter Autofahrer zu sein, da ich es ja nicht wissen kann und die Wissenschaft etwas anderes sagt?
    16 20 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:04
      Highlight Das soll Wissenschaftlich bewiesen sein? Klingt eher wie: Wer sex vor der Ehe hat muss das und das erleiden bla ^^
      15 8 Melden
    • michiOW 09.10.2016 08:47
      Highlight Zu deiner Frage: Ja, das ist es.

      Ich verstehe nicht, was das Ganze mit Sex vor der Ehe zu tun hat.

      Ach ja und ich finde, früher war dies sehr sinnvoll, denn Frauen hatten keinerlei Sicherheiten von Seiten des Liebhabers, wenn sie unverheiratet schwanger wurden.
      Da dies heute anders ist, ist es nicht mehr sinnvoll, aber wer dies so halten will, soll dies gerne tun.

      15 9 Melden
    • guby 09.10.2016 09:50
      Highlight @Michi: Michaels verursachen lediglich überproportional mehr Unfälle als z.B. Kevins. Das heisst aber nicht uweigerlich, dass du auch schlechter fährst. Es ist halt eine Verteilung, möglicherweise bist du am "guten" Ende davon. Das ist halt Statistik.
      14 1 Melden
    • michiOW 09.10.2016 11:25
      Highlight Wahrscheinlich hat Moses das Meer nicht geteilt, doch das heisst nicht, dass es nicht passiert ist.
      Es könnte ja auch ein Seebeben gegeben haben, welches einen Tsunami ausgelöst hat.
      Nicht sehr wahrscheinlich, aber ist es statistisch gesehen unmöglich?
      9 11 Melden
    • guby 09.10.2016 11:58
      Highlight Das Problem hier ist, dass es in der Quantenmechanik für einen Menschen auch statistisch möglich wäre auf den Mond zu tunneln. Nur halt sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich. Das mit dem Meer teilen ist wahrscheinlich, in ähnlichen Sphären der Wahrscheinlichkeit.
      10 0 Melden
    600
  • Tom Garret 08.10.2016 23:18
    Highlight Wissenschaft und Religion gehen schon miteinander. Es gibt viele Wissenschaftler die zB auf der Basis der Bibel forschen nur werden sie von den anderen (natürlich) nicht anerkannt.
    Zum Thema Schuld, die Menschheit würde erst dann merken dass nicht die Religionen am Schlechten Schuld sind, wenn es sie nicht mehr geben würde. Auch Kriege sind doch meistens nicht Religiöser Art, das wird nur so behauptet. 1. und 2. Weltkrieg, Vietnamkrieg, alle waren nicht aufgrund der Religion geführt worden. Es sind am Schluss die Menschen die schlechtes tun. Und dass nicht Religiöse besser sind sehe ich nicht
    25 17 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:05
      Highlight Du vergisst das Religion ein rein menschliches Produkt ist.
      17 11 Melden
    • Anker 09.10.2016 11:41
      Highlight Du vergisst dass ALLES ein menschliches Produkt ist, Sprache, Zahlen, Buchstaben, Glück, Fortschritt, unsichtbare Hände etc. ;-)
      6 5 Melden
    • Nevermind 09.10.2016 12:31
      Highlight Was für Forschungen nehmen die Bibel als Basis?
      7 2 Melden
    • Denknach 09.10.2016 16:35
      Highlight Grundsätzlich ist sicher nicht ALLES ein Menschliches Produkt. Schätzungen zur globalen Artenvielfalt gehen weit auseinander, sie variieren zwischen 3 und 100 Millionen angenommenen Arten. Da den Menschen als etwas höheres und nicht als Teil des Ganzen zubetrachten ist eben genau das wonach dann ein Hund oder ein Schwein etwas unreines sein soll, oder diverse nachtaktive Tiere verteufelt werden. Irgend ein Prophet oder der gleichen über den Dingen steht. Aber klar wie will man sich besser stellen ohne etwas anderes schlecht zumachen?
      5 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 21:36
      Highlight Nevermind
      Die Bibelforscher! :-))

      Heute auch Zeugen Jehovas genannt...
      2 0 Melden
    • Anker 10.10.2016 00:19
      Highlight "Grundsätzlich" bestehen alle unsere Erkenntnisse aus Worten, Zahlen, Symbolen. Falls du Erkenntnisse über die Welt findest die nicht konstruiert sind meld dich bitte, ich würde dich dann wohl als Gottheit anbeten... ;-)
      0 1 Melden
    600
  • Oxymora 08.10.2016 22:45
    Highlight Also dieses reflexartige Religions-Bashing.
    Ist es voll aus der Luft gegriffen?
    Ich persönlich möchte Allen danken, die mit helfen,
    dass unsere Demokratie nicht in die Theokratie absäuft.
    Und ich finde Menschen mit Unverständnis für religiöse Strafen (z.B: kleine Mädchen für nichts steinigen) sind aufgeklärt. Freiheit vor Religion ist für das zivilisierte Zusammenleben höchstwahrscheinlich wichtiger als Religionsfreiheit.
    Wie gehts ab, wenn Religion Boden gewinnt?
    http://www.watson.ch/International/Afghanistan/537301124-Ruksanas-Tod-und-die-Taliban-–-Rekonstruktion-einer-Steinigung
    25 21 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:58
      Highlight Das ist was der Mensch aus der Religion macht, nicht die Relegion selbst. Sonst würde hier ja auch gesteinigt. Gäbe es keine Religion, der Mensch würde schon einen anderen Grund finden, grausam zu sein.
      7 6 Melden
    600
  • Baba 08.10.2016 22:30
    Highlight Starker Kommentar, Herr Ramezani. Danke für Ihre Stellungnahme!
    45 40 Melden
    600
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:37
    Highlight … Wenn man all das, was wahrscheinlich historisch falsch ist, aus den Schriften tilgt, und den Gläubigen reinen Wein einschenkt, also etwa den Christen, dass es einen Jesus Christus vielleicht nie gegeben hat, dann möchte ich sehen, wie viele dann noch glauben wollen.
    Religion kanalisiert Wunschdenken, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe - wer die rationalen Erklärungen, woher die Religion kommen könnte, wenn nicht von Gott, erst mal angehört hat, der soll ruhig weiterglauben.
    Wer die rationalen Argumente nicht hören will, der wird weiter genervt werden.
    35 31 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:59
      Highlight Ich ersetze ein Wort in Deinem Satz:
      "Kapitalismus kanalisiert Wunschdenken, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe"
      Passt meines Erachtens bestens ohne Religion zu brauchen, denn es geht um Glauben:
      Glauben an Gott und Götter
      Glauben an Wachstum
      Glauben an freie Marktwirtschaft die es ja nicht ist.
      Und der Schlusssatz passt dann auch:
      Wer die rationalen Argumente nicht hören will, der wird weiter genervt werden.
      Wir sind auf dem Weg ein Dogma durch ein anderes zu ersetzen.
      20 7 Melden
    600
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:31
    Highlight Zum Untersch. Wissen und Glauben: Jahrhundertelang glaubten Christen, Gott habe die Welt in 7 Tagen geschaffen. Die 3 Buchreligionen entstanden auch, bevor es überh. Wissenschaft gab. Als Disziplin des Geistes um den eigenen Vorurteilen zu entgehen ist sie erst entwickelt worden. Dank ihrer überzeugenden Erfolge glauben heute viele Religiöse nicht mehr an die bibl. Schöpfg.
    Dag. hat sich noch kaum rumgesprochen, dass König David, Abraham und Moses keine hist. Gestalten sind, dass es den Auszug aus Äg. wohl nie gegeben hat. Die Widerspr. der chr. Evang. werden in der Kirche nicht thematisiert.…
    18 15 Melden
    • bubu108 08.10.2016 21:58
      Highlight "Jahrhundertelang glaubten Christen, Gott habe die Welt in 7 Tagen geschaffen"

      Glaubst du echt diejenigen welche dieses Buch geschrieben haben waren so ungebildet wie einige ihrer Anhänger und Kritiker?
      13 13 Melden
    • H.L. Mencken 08.10.2016 22:03
      Highlight Schau Dir von Monty Python 'Das Leben des Brian an' dann weisst Du Bescheid. :-)
      Kein Witz.
      13 2 Melden
    600
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:25
    Highlight Was soll das überhaupt sein, emotionale Intelligenz? Und wie stellt man fest, dass diese in religiösen Menschen gehäuft vorkommt? An den unmenschlichen Handlungen der Mutter Theresa?
    Ist die Floskel von der emotionalen Intelligenz nicht einfach eine Trostformel für die, die an klassischer Intelligenz wenig vorzuweisen haben?

    Auf diesem Gebiet ist der Artikel schon mal ziemlich schwach, und ich erwarte auch nicht, dass hier eine Klärung kommen könnte.
    36 22 Melden
    • Bob Alexander 09.10.2016 12:52
      Highlight Emotionale Intelligenz? Ein Erklärungsversuch. Thema Manipulation. Wer Menschen manipuliert hat Angst nicht das zu erreichen oder zu bekommen das man gerne will. Also bedient man sich der Manipulation um Menschen zu einem bestimmten Handeln oder Denken zu bewegen. Hinter der Manipulation steht Angst und Angst ist eine Emotion. Emotional Intelligente Leute gehen gar nicht erst dort hin. Sie haben es nötig andere für ihre Zwecke andere zu manipulieren. Man nennt sie dann z.B. „authentisch“. Wissenschaft und die Wirtschaft dahinter können z.B. Resultate manipulieren usw. Ps: Guter Artikel Kian!
      5 8 Melden
    • Nevermind 09.10.2016 18:36
      Highlight Ähhm. Nutzen nicht gerade Religionen den Glauben um Menschen zu manipulieren?

      Zitat Wikipedia:
      Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.
      7 0 Melden
    • Bob Alexander 11.10.2016 08:49
      Highlight @Nevermind Dann hören Sie auf John D. Mayer und Peter Salovey. Die beiden sagen zwar genau dasselbe, aber offenbar verstehen Sie deren Sprache besser als meine. Hinter dem Wort Religion stehen Menschen. Hinter Atheisten stehen Menschen. Hinter Kapitalisten, Sozialisten, Chauvinisten, Extremisten you name it... stehen?? Menschen!! Hinter Politiker, Unternehmer, dem Papst, Dalai Lama bis zum Dschihadist steht ein Mensch. Was glauben Sie, nutzen nur "Religionen" Ihre Position aus um Menschen (andere) zu manipulieren? Menschen manipulieren Menschen, Menschen missbrauchen Menschen.
      0 0 Melden
    600
  • Franz0506 08.10.2016 21:21
    Highlight Sehr geehrter Herr Ramenzani

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Offenbar hat er auf Watson keine grosse Wirkung, wenn einige Stunden später Herr Hugo Stamm seinen Bashing-Hammer gegen gläubige Menschen hervorholt.
    Aber es war ein guter Versuch.
    Vielleicht ist Watson ja auch nicht gar nicht interessiert an Lesern, die Glauben.
    40 27 Melden
    600
  • Nevermind 08.10.2016 20:17
    Highlight Whenever live gets you down Mrs. Brown
    7 0 Melden
    600
  • Joël 08.10.2016 20:15
    Highlight Kian, die Religionsfreiheit ist in der Schweiz nicht gefährdet. Sie ist in der Verfassung klar geregelt.

    Es ist traditionell so gewachsen, dass das linke politische Lager sich eher kritisch gegenüber Religionen äussert. Watson kann nicht alles haben: Man kann nicht eine linke Zielgruppe ansprechen wollen und gleichzeitig erwarten, dass die User sich religionsfreundlich äussert.
    Es gibt aber kein Religionsbashing. Es gibt es auf Watson, aber das ist begründet in der Zielgruppe. Es ist begründet in der Strategie von watson.
    Ich gehöre auch zu den Religionskritikern.
    29 3 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:24
      Highlight Ich staune ab dem Satz:
      "Man kann nicht eine linke Zielgruppe ansprechen wollen und gleichzeitig erwarten, dass die User sich religionsfreundlich äussert"
      Das ist bei Watson vielleicht so, ich verkehre in vielen Linksgruppierungen die weit mehr für das linke Spektrum machen als sich nur dazu zu begannen und die lassen der Religion den nötigen Platz. Er scheint hier bei Watson so eine Art Credo zu sein sich von den Religionen vehement zu distanzieren um einen freien Geist darzustellen. Zum Glück ist watson nicht die Welt.
      28 9 Melden
    • bubu108 08.10.2016 21:28
      Highlight Hätte auch eher in deine Richtung getippt, aber der Unterschied Links - Rechts punkto Religionszugehörigkeit scheint nicht so gross zu sein...
      12 1 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 22:06
      Highlight @bubu108; und vermutlich gibt es diesen Unterschied praktisch nicht weil der Glaube vor allem bei Linken klar Privatsache ist und man diesen nicht zur Schau trägt.
      Ich stehe links und habe viele Linke kennengelernt die den Glauben nicht manifestieren aber im Privaten durchaus als Gläubig zu betrachten sind. Dies ist vor allem bei Linken die in einfachen Verhältnissen aufgewachsen sind, damit meine ich nicht unbedingt die urbanen Schweizer Gegenden.
      15 2 Melden
    • Lami23 09.10.2016 20:00
      Highlight Und wieso genau kann ich nicht links und religiös sein?
      In einer urbanen Schweizer Gegend bin ich auch noch aufgewachsen :-)
      3 4 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 20:47
      Highlight @Lami23; Eine Schwalbe macht nicht den Frühling. Und ich habe "nicht unbedingt" geschrieben, was eine Relativierung eine totalitären Aussage ist. Es ist aber in Europaoffensichtlich dass in urbanen Gegenden der Zulauf zu den Religionen abgenommen hat. Es genügt in eine Kirche in Zürich zu gehen und dann den Vergleich mit einer weniger urbanen Gegend zu ziehen, dies fällt mir traurigerweise vor allem bei Beerdigungen auf.
      1 0 Melden
    • daenu 10.10.2016 08:07
      Highlight Solange Kinder staatlich organisiert den Religionen ihrer Eltern zugeschoben werden kann man nicht von Religionsfreiheit sprechen.
      1 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2016 09:25
      Highlight @daenu; Oh wie schön dieser Einwand.
      Solange Kinder in die unterschiedlichsten Umgebungen ihrer Eltern geboren werden kann man wohl kaum von einer Chancengleichheit sprechen, das wäre doch auch noch einen Satz denn man so posten könnte.

      Ich arbeite viel mit Jugendlichen, bilde sie aus und wenn ich Etats nicht weiss von diesen Jugendlichen ist , zu welcher Glaubensgemeinschaft sie gehören. Dafür weiss ich aber sehr Vieles von Ihrem Umfeld, von ihren Eltern von dem was ihnen ihre nähere Umgebung gegeben oder eben nicht gegeben hat.
      0 2 Melden
    • FrancoL 10.10.2016 09:29
      Highlight @daenu; es ist schon fast ein Hohn wie da die Religion in der Vordergrund gestellt wird und ja ein Versagen gegenüber der Jugend wenn man meint dass deren Religionszugehörigkeit eine wichtige Rolle spielen sollte.
      Es ist klar die Umgebung, die Bildung ihrer Eltern, die finanziellen Mittel ihrer Eltern die da eine Rolle spielen. Ich nehme bei meinen Aussage das Judentum aus.
      Erwacht und macht was sinnvolles für unsere Jungend und nicht das Kleinprogramm um die wichtigen Probleme zu umschiffen.
      0 2 Melden
    600
  • cleo the leo 08.10.2016 20:11
    Highlight Thumbs up Kian! 👍 Das summiert, was mir beim Lesen der letzten x Artikel zum Thema Religion im Kopf herumgegangen ist. Religion wie Wissenschaft, politisch (extreme) Strömungen etc. können zum Guten wie auch zum Bösen dienen.
    28 27 Melden
    • guby 09.10.2016 09:57
      Highlight Wissenschaft ist keine "politische Strömung"...
      13 6 Melden
    • cleo the leo 09.10.2016 16:57
      Highlight Darum auch etc. als Aufzählung - weil ich auf verschiedene Funktionssysteme hinauswollte 🙈😄
      3 2 Melden
    600
  • Maracuja 08.10.2016 20:05
    Highlight Obwohl selbst gläubig bin ich der Meinung, dass Religion/Glaube genauso kritisiert werden darf/soll wie Parteien/politische Überzeugungen. Nach all den grausamen religiösen Irrwegen der Vergangenheit scheint es mir sogar lehrsam/wichtig für Anhänger von Religionen zu begreifen, dass man nicht über anderen steht, sondern genauso kritisiert werden darf wie jedermann. Wobei für mich nicht jede Religionskritik Respekt verdient, wer gläubigen Menschen eine Hirnlappenstörung attestiert und sich dabei hinter Wissenschaftler versteckt, die das angebl. gesagt haben sollen, der betreibt eher Bashing.
    31 3 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:32
      Highlight Ich bin auch der Meinung dass man jede Bewegung also auch die Religion kritisieren darf, ja und auch soll. Was ich falsch finde ist die der ewige Zwang vieler den Beweis dass es einen Gott gibt zu verlangend zu fordern und wenn dieser nicht erbracht wird, diese Gläubigen als dumm und unwissend zu erklären.
      Wir haben viele Arten von Glauben; da wäre zB der Glaube an die Wachstumstheorie als Basis unserer Wirtschaft. Fragt da einer nach der Unterlegung dieses Glaubens, besser nicht, denn dieser ist schon mathmatisch widerlegt: in einer endlichen Umgebung gibt es kein unendliches Wachsen.
      23 6 Melden
    • guby 09.10.2016 10:01
      Highlight @FrancoL: Ich glaube kaum, dass überhaupt jemand ernsthaft an die Wachstumstheorie glaubt. Es geht doch lediglich darum, wie den religiösen Führern auch, das Volk ruhig zu stellen um sich seine Taschen füllen zu können. Dabei hoffen, dass das System noch nicht am Ende angelangt ist bevor man selbst richtig geil abzocken konnte.
      5 3 Melden
    • Michael Mettler 09.10.2016 10:19
      Highlight @guby: schreiben sie über religiöse oder kapitalisten?
      3 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:37
      Highlight Was wir glauben NICHT an die Wachstumstheorie? Haben aber Hochschulen die für teures Geld junge Laute in eben dieser Theorie ausbilden. Was sind den ca 50% unserer Abstimmungen wenn nicht das verkappte Absegnen des Wachstums.
      Wieso erschreckt mehr als die Hälfte der Schweizer wenn die von einem Nullwachstum hören oder Angstzustände bekommen wenn das Wachstum als leicht rückgängig erklärt wird? Preist nicht ein guter Teil unserer Mitmenschen den Kapitalismus mit der Basis des Wachstum an und fordert für diesen Wachstum den völlig freien Markt?
      8 5 Melden
    • guby 09.10.2016 10:56
      Highlight @Michael: Ich versuche den von FrancoL gemachten Vergleich weiterzudenken bzw. kommentieren.
      3 0 Melden
    • guby 09.10.2016 11:02
      Highlight Weil diejenigen, die sich am System bereichern wundervolle Arbeit leisten beim im-Zaum-halten des gemeinen Bürgers. Das wird meistens mit der Behauptung erreicht, dass alle weniger haben werden wenn die Wirtschaft nicht wächst. Stimmt so auch. Und im Moment funktioniert das System auch nicht schlecht. Deshalb ist die Mehrheit wohl zu faul um etwas zu ändern. Und "wir" glauben da wohl eher nicht dran, so wie ich das sehe.
      7 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 11:15
      Highlight @guby; Es würde auch Dir gut anstehen wenn du das System weltweit betrachten würdest. Das Wachstum ist keines mehr, es ist eine Verdrängung.
      Ich empfinde es als eine Belastung zu wissen dass das Wachstum das mir Prosperität bringt durch Verdrängung also Verarmung von anderen zustande kommt.
      Und ich gebe ehrlich zu diese Tatsache belastet mit um ein Vielfaches mehr als die Religionen.
      Ich mag keine Dogmen, bei den Religionen nicht und im täglichen Leben schon gar nicht.
      11 3 Melden
    • guby 09.10.2016 11:40
      Highlight @FrancoL: Meine Aussagen sind auch global betrachtet gültig. Für "unsere" Wirtschaft. Punkto Verdrängung stimme ich mit dir überein.
      4 0 Melden
    600
  • Lord_Mort 08.10.2016 19:32
    Highlight Mich stört die Argumentation, dass Wissenschaft und Religion nicht überlappende Wissensgebiete seien (engl. NOMA). Die Frage ist, wo zieht man dann die Grenze. Hat dann die Esoterik oder Ähnliches auch ein eigenes Wissensgebiet, wo die Wissenschaft bzw. die Religion nicht mitargumentieren kann? Wenn nicht, frage ich mich, wie dann die Religion zu dieser Sonderstellung kommt, bzw. auf was für Argumenten basiert die Annahme, diese beiden Wissensgebiete (Religion und Wissenschaft) würden sich nicht überlappen?
    12 5 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 20:16
      Highlight Das ist die Lizenz zur Faktenfreiheit im eigenen Paradiesgärtchen. Praktisch!

      In der Wissenschaft müsste Unbewiesenes als solches deklariert werden und ich kann mir nicht vorstellen, wie der Papst von der Theorie der unbefleckten Empfängnis sprechen könnte, wo er doch der Fels ist, auf dem ER seine Kirche gebaut hat.
      24 5 Melden
    600
  • joséklopp 08.10.2016 18:33
    Highlight Nein, am Glauben und der Religion per se störe ich mich nicht. Jedoch blendet Herr Ramezani aus, dass Religion am Ende stets ein Instrument der Macht und der Herrschenden war. (Opium fürs Volk, siehe Marx/Lenin: Akzeptanz der irdischen Repression, für das himmlische Paradies. Eroberungszüge und erzwungenes Konvertitentum gingen in der Geschichte der Menschheit einher. Im Namen der Religion wurde gemordert und gefoltert - wie im Namen jeder anderen, bspw. nationalen oder kommunistischen Ideologie. Sie ist nichts anderes. Sie teilt in Wir und Sie, in Wahr-Unwahr - und dann wird es gefährlich.
    24 9 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:35
      Highlight Welche Bewegung die an der Macht war und ist bedient sich nicht der Macht für ihre Belange? Welche Macht unterdrückt nicht? Beim Versuch diese aufzuzählen dürfte die Liste sehr kurz ausfallen. Wir Menschen neigen dazu Macht zu missbrauchen!
      10 5 Melden
    • michiOW 08.10.2016 23:49
      Highlight Sie haben Recht, Glaube wird als Vorwand missbraucht, aber wenn es nicht der Glaube ist, ist es was anderes.
      4 6 Melden
    600
  • MR .Z 08.10.2016 18:33
    Highlight Löscht den Artikel er erzeugt nur Wut und Trauer in alle Lager.
    Manchmal ist es besser weniger zu sagen als alles zu bemängeln.
    3 60 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:25
      Highlight @MR .Z: lasst die Zweifler schweigen, sprach der Pontifex.

      MR .Z, die Suche nach der Wahrheit fordert Opfer. Es ist schon zur genüge bewiesen, dass es nicht Religionen sind, dafür ist unser Verständnis von der allgemeinen Existenz inzwischen zu gross, wenn man es denn anerkennen möchte.
      8 6 Melden
    • guby 09.10.2016 10:04
      Highlight Ohren zuhalten und "lalala" summen ist nie die Lösung. Sonst bleibt die Gesellschaft stehen. Diskussionen sind nötig und wichtig!
      14 0 Melden
    600
  • Angelo C. 08.10.2016 18:32
    Highlight In gar Manchem hatten und haben Kian und ich unterschiedliche Ansichten, politisch und weltanschaulich.

    Hier aber darf ich ihm einmal freimütig gratulieren, die absolut richtigen Worte gefunden zu haben, und dies von A bis Z. Würde ich so unterschreiben, eine ausgewogene und tiefgründige Betrachtungsweise.

    Dass Extremisten in ihrem Wahn zu bedauern sind, oder gegebenenfalls auch hassenswert sein können, ist unbestritten, aber die Suche nach Wahrheit und dem Sinn des Lebens zu grundsätzlich zu kritisieren ist armselig...

    Im schliesse mich daher weitgehend dem Votum Draculuis von 17:04 an 👏
    34 25 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:36
      Highlight Ja und schon wider einmal sind wir ganz gleicher Meinung, das mag wohl an unserem Alter liegen. ;-)
      9 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:23
      Highlight @Angelo C.: "aber die Suche nach Wahrheit und dem Sinn des Lebens zu grundsätzlich zu kritisieren ist armselig" - dann aber zu einem Artikel zu gratulieren, der den Dogmatismus verteidigt, ist unlogisch.

      In dogmatischen Glaubensvorlagen (sprich Religionen) kann man weder den Sinn des Lebens, noch die Wahrheit finden, da diese Konstrukte durch den geringsten Zweifel zerstört werden können - deshalb ist Zweifel oft auch verboten und geächtet.

      Es gibt pragmatische Glaubensbilder, an die man sich halten kann - die erklären einem aber nicht die Welt, das muss man schon selber erledigen.
      16 10 Melden
    • guby 09.10.2016 10:05
      Highlight Danke Maett.👍
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    • Angelo C. 09.10.2016 11:05
      Highlight @FrancoL: Sind wir tatsächlich schon sooo alt 😉?!

      @Maett : Völlig falscher Ansatz, von dem du da ausgehst. Erstens ist die Rede Kians vom RESPEKT gegenüber Gläubigen und Religionen, was ich insofern goutiere, als dass man sich in den Weltanschauungen diejenige auf der Suche nach Wahrheit aussuchen kann, die einem entspricht, wobei auch ganz andere als offiziell weltreligiöse Ansichten damit gemeint sein könnten.

      Was z.B. für mich zutrifft...somit hast du meine Botschaft nicht verstanden.

      Und, es geht um den Respekt, selbst gegenüber Dogmen die Einen persönlich nicht ansprechen.

      Amen 😉!
      10 6 Melden
    600
  • Dong 08.10.2016 18:31
    Highlight Danke Kian!
    Ich bin ja auch Atheist, war auch eher gegen Religion, das hat sich aber geändert, als ich das gelesen hatte:
    "... Faktisch gab es in Ländern, in denen sich die Inquisition durchsetzen konnte, eine viel geringere Anzahl an Hexenprozessen, und auch die Folter war eingeschränkt ..." (https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung - seeehr lesenswert!)
    Mittlerweile habe ich grossen Respekt vor den Weltreligionen - andernorts werden heute noch "Hexen", Albinos verfolgt, Behinderung als Strafe Gottes betrachtet, aber nicht von Christen, Muslimen, Juden oder Buddhisten.
    22 28 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 00:57
      Highlight Dong
      Lies doch bitte den ganzen Artikel, bevor du hier ein Loblied auf die Weltreligionen singst.
      Da wo sich die "Inquisition durchsetzen konnte" gab es zwar weniger Hexenprozesse, dafür umso mehr Häretikerprozesse. Welch grausame Rolle die Inq. zum Beispiel in Spanien spielte, müsstest du dir auch noch antun um ein abgerundeteres Bild zu erhalten.
      Und wer hat den Leuten wohl den Teufelsglauben eingeredet, wer?
      18 2 Melden
    • Pokus 09.10.2016 16:03
      Highlight @Dong: Du bringst da was mit der Aufklärung durcheinander. Das wäre dann dieser Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung
      Viel lesenswerter 😈
      3 0 Melden
    600
  • Hirnwinde 08.10.2016 17:46
    Highlight Nein! Religionen gebührt keine Achtung.
    Den Menschen gebührt Achtung. Jedem!
    39 14 Melden
    • Kian 08.10.2016 18:16
      Highlight Wirklich jedem? Auch überzeugten Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus?
      39 34 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:34
      Highlight Achten überzeugte Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus denn einander und auch den "Gottlosen"?
      37 10 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:39
      Highlight @Kian: Ja natürlich! Sie können ja nichts dafür, dass ihnen ihre Eltern so einen Unfug eingebleut haben.
      Was man sich als Kind aneignet, "sitzt" für den Rest des Lebens.
      Diese Indoktrination in der Kindheit ist übrigens auch der Fortpflanzungsmechanismus der Religionen. Gibt man die Religion nicht an die Kinder weiter, stirbt sie aus. Denn als Erwachsener findet kaum einer zum Glauben.
      Allerdings würde ich schon sagen, dass manchen Menschen nur eine eingeschränkte Achtung zusteht. Den Menschen, die andere Menschen unterdrücken, verfolgen, verletzen und töten.
      33 14 Melden
    • Kian 08.10.2016 18:42
      Highlight Ich weiss es nicht, da ich mir nichr anmasse zu wissen, wie Milliarden von Menschen ticken. Offenkundig scheint mir eher, dass du sie verachtest.
      29 41 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 19:00
      Highlight Nein, ich verachte die Gläubigen nicht, solange man nicht von mir verlangt, dass ich diese "Bewusstseinsstörung" (hey, das ist mein Glaube!) sogar als emotionale Intelligenz achten müsste. Der Glaube darf durchaus auch seine guten Seiten in die persönliche Überzeugung ausstrahlen, muss sich aber soweit reformieren, dass er mit der Kritik leben kann: es gibt wahrscheinlich keinen Gott, daher kann man auch ohne Furcht vor ihm anständig mit allen anderen umgehen. Einfach weil wir über derart viel emotionale und soziale Intelligenz verfügen.

      41 11 Melden
    • Kian 08.10.2016 19:27
      Highlight Wenn du ihren Glauben als Bewusstseinsstörung abtust, dann achtest du sie natürlich nicht.
      31 43 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 19:36
      Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen "achten" und "verachten" und es ist wohl müssig, Dich zu fragen, ob Du einen Agnostiker achtest, denn er hat aus Deiner Sicht das nicht erkennt, was für Dich das Höchste und Wertvollste ist - möchtest Du mich denn nicht retten?

      Dieses Problem haben alle Religionen mit dem absoluten Wahrheitsanspruch; als Agnostiker bin ich da ein wenig besser dran, weil ich die Existenz Gottes weder beweisen noch ausschliessen muss. Ich kann Euch Gläubigen bestens leben lassen, werde Euch aber nicht bewundern für eingebildete emotionale Intelligenz ...
      41 13 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:42
      Highlight @Steely Dan; Du magst viele Herzen bekommen aber ein Achten von anderen Menschen scheint Dir bei solchen Argumentationen nicht im Vordergrund zu stehen. Wäre ja gespannt zu sehen wie Du im allgemeinen in der Gesellschaft den Respekt an anderen zollen magst, aber vielleicht ist Dir das sowie Wurst.
      Zudem Deine Sicht des Gläubigen ist gar einfach gestrickt, zum Glück ist die Mehrheit der Gläubigen vielschichtiger und interessanter.
      16 18 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 22:08
      Highlight @FrancoL Ich verstehe nicht ganz, auf was Du hinaus willst. Ich habe Kian 2 x gefragt, ob die Gläubigen denn alle anderen Religionen und Atheisten achten und habe nur Gegenfragen bekommen. Auch Du meinst, Du könntest auf mich hinunterschauen und meine Sicht als "einfach gestrickt" bezeichnen. Ich nehme an, mir fehlt Dein göttlicher Beistand?

      Achtest Du denn meine Religion, den Agnostizismus? Warum kann ich mich hier in aller Öffentlichkeit dazu bekennen? Weil wir die Trennung von Kirche und Staat durchgesetzt und die Religion entmachtet haben. Danke, das ich leben darf.
      22 9 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 22:30
      Highlight @Steely; Du liegst falsch weil Du vermutlich tatsächlich nicht in der Lage bist zu erkennen um was es grundsätzlich geht, denn mir fehlt der göttliche Beistand nicht, den ich erwarte nichts von anderen darum auch nicht von Gott und ich habe weit vor Deiner Zeit schon immer für die Trennung von Kirche und Staat plädiert und sonst mich sehr kritisch gegenüber den Religionen geäussert, so kritisch wie gegenüber jeglichen Theorien.
      Ich will allerdings niemanden entmachten denn sonst würde ich bei der Wirtschaft anfangen und sicherlich nicht bei der Religion.
      Ich schau nicht, ich lese und werte!
      10 15 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 22:40
      Highlight Mit "weil Du vermutlich tatsächlich nicht in der Lage bist zu erkennen um was es grundsätzlich geht" fühle ich mich gleich extrem geachtet, momol. "weit vor meiner Zeit"? Jetzt wirst Du aber etwas überheblich, nicht? Was weisst denn Du von mir oder was glaubst Du zu "wissen"?

      Ich lese auch und sehe sehr viel Arroganz, FrancoL. Und vor allem keine dargebotene Hand, keine Liebe.

      Ich lasse jedem seinen Glauben, wenn er für diesen nicht auch noch belohnt werden will; denn es muss tatsächlich ein Geschenk sein, wenn man ihn als Quelle von Kraft und Weisheit nutzen kann.
      20 9 Melden
    600
  • El_Sam 08.10.2016 17:39
    Highlight Ok, naxh diesem stilvollen und gut formulierten artikel von herrn ramezani will ich mir die kommentare nicht antun.
    Deshalb nur: BRAVO!! gelungener artikel
    34 50 Melden
    • deleted_717784881 08.10.2016 18:15
      Highlight Stimmen tut ganz sicher, dass es auch totalitäre Staaten gibt und gab, die ganz ohne Religion totalitär sind oder waren.
      10 15 Melden
    • biosignal 08.10.2016 18:30
      Highlight Ich kann mich dem nur anschliessen! Mit dem Unterschied dass ich die Kommentare gelesen habe und feststellen muss, dass manche Gedankengänge ziemlich intolerant und oberflächlich sind.
      Lieber Kian, Dein Ansatz war gut - aber das Bashing geht leider weiter.
      16 17 Melden
    600
  • Lord_ICO 08.10.2016 17:28
    Highlight Mein grösstes Problem mit Religionen ist vor allem, dass sie sich immer als die moralische Instanz aufspielen. Beobachten wir die Schweizer Politik, in der die CVP krampfhaft versucht in einigen ihrer Gesetzvorschläge, christliche Ideologien einzubringen. So lange sich die Religion nicht aus unseren Staatsorganen raushält, nehme ich mir auch raus diese zu kritisieren.
    Hinzu kommt, dass ich als Atheist keinen religiösen Menschen beleidige oder ihn zu drehen versuche, jedoch schon von einigen religiösen Menschen stark beleidigt wurde, bis hin zum Mobbing. Soviel zu aggresiven Atheisten.
    59 4 Melden
    • michiOW 09.10.2016 00:03
      Highlight Du sollst/darfst die Religion auch kritisieren, wenn es weder CVP/EVP gäbe. Dies gehört zu einer Demokratie.

      Aber die christlichen Werte gehören zur Schweiz und die CVP will nicht die 10 Gebote in die Verfassung bringen, also lass mal die Kirche im Dorf bitte;)
      3 14 Melden
    • manhunt 09.10.2016 13:20
      Highlight @michiOW: "Aber die christlichen werte gehören zur Schweiz". welche werte genau? erzähl mal.
      7 1 Melden
    • michiOW 10.10.2016 00:17
      Highlight Die Moral.

      Die moralischen Werte und die Sittlichkeit.

      0 5 Melden
    • manhunt 10.10.2016 01:22
      Highlight seit wann sind moral und sittlichkeit christliche werte?
      4 0 Melden
    • michiOW 10.10.2016 07:05
      Highlight Ich meine wie deine Moral ist und was sittlich ist, kommt vom Christentum.

      Klar nicht zu 100% doch vie es kommt noch von früher. Moral und Sitte werden von der Kultur geprägt.
      0 2 Melden
    600
  • amRhein 08.10.2016 17:21
    Highlight «Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein religiöser glaubt ‹nur›». Natürlich stimmt das so nicht. Das Gegenteil von Glaube ist Unglaube, das Gegenteil von Wissen ist Unwissen. Wer umgangsprachlich «glaubt», geht von einer Wahrscheinlichkeitsvermutung aus, vermutet also zu wissen. Religiöse Menschen «vertrauen in/auf [etwas Übersinnliches]».

    Rel. Glaube und Wissen sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. So sollte man auch nicht eine Überlegenheit herauslesen wollen (oder andere abstruse Vergleiche), wenn man einen Absatz vorher feststellt, man ende damit in einer Sackgasse.
    26 7 Melden
    600
  • Denverclan 08.10.2016 17:12
    Highlight Wissen, Glauben, Kirche, Religion, Islam, Christen, Katholiken, Protestanden, Hindu.....was auch immer, es geht nicht darum etwas zu verteufeln oder zu beseitigen. Es geht darum, dass jeder Mensch für sich selbst und gegenüber seinem Nächsten Respekt und Anstand lebt.....dazu gehört die Liebe und das Loslassen des egoistischen Denkens und Handelns. Arbeit für jeden und jede Einzelne/n. Wir scheitern immer wieder an uns selbst. Es nützt niemandem etwas wenn er einer Religion angehört, aber die Grundelemente nicht lebt! Lieber einen Atheisten der handelt als ein Glaubender der nur missioniert.
    32 4 Melden
    600
  • dracului 08.10.2016 17:04
    Highlight Wenn ich hier die Kommentare lese, dann überkommt mich das Gefühl, dass die Wissenden den gedanklichen Tiefgang einer Regenpfütze haben. So geht eigentlich weder Wissen, noch Glauben ... Uns Menschen zeichnet aus, dass wir uns mit Fragen des Lebens beschäftigen und um Erkenntnis ringen und uns nicht vorschnell auf eine Seite begeben, um einen Punktesieg zu erreichen. Sowohl Wissen, wie Glauben töteten die philosophische Begegnung. Heute regieren die Moralisten und das Denken hat Pause. Ich finde Kians Gedankenanstoss top - es ist ein Anfang und genau davon bräuchten wir mehr!
    47 40 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:18
      Highlight "dass die Wissenden den gedanklichen Tiefgang einer Regenpfütze haben" währenddessen die Glaubenden sich die Welt in den schönsten Farben zusammenphantasieren können...

      Für mich ist hier die Frage: weshalb eingentlich dieser "Aufschrei" vom Religionsbashing, wenn die Glaubenden ihre Erfüllung gefunden haben? Werden die Zweifel nur überwunden, wenn alle an das Gleiche glauben?

      Aha. Jetzt kommt das Problem: welches ist der einzige wahre Glauben?
      48 11 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:30
      Highlight Stimmt schon, nur habe ich einen etwas anderen Blickwinkel: Sich mit den grossen Fragen des Lebens zu beschäftigen ist menschlich. Die meisten Gläubigen leben aber nach einer Religion, nach der sie erzogen und kulturell geprägt wurden. Nicht aus einer Wahl heraus. Der Weg des Glauben ist, entgegen Kians Sicht, meines Erachtens der wesentlich einfachere Weg.
      Was den "Tiefgang" betrifft, kann ich das gleiche wie du sagen, allerdings in Bezug auf die Strenggläubigen und Freikirchler aus meinem Bekanntenkreis...
      29 7 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:39
      Highlight Steely Dan:
      Korrekt, Religionen sind im wesentlichen immer und immer wieder kritikfeindlich und totalitaristisch/absolutistisch.
      Natürlich ist es absurd, wie Kian andeutet, dass Glauben und Religion "an allem Schuld ist". Ich bezweifle, dass die Welt zwingend ein besserer Ort wäre ohne Glauben. Und dennoch gibt es Tausend Gründe, Religionen und Glauben kritisch gegenüber zu stehen. Übrigens sollte wir ja nicht vergessen, dass wir als "normale" Bürger solche Kritik historisch erst seit kurzem überhaupt ungestraft äussern dürfen...
      18 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:18
      Highlight @dracului: welche Wissenden? Wer weiss denn schon? Wissen kann man nicht, höchstens glauben zu wissen. Das Problem bei Religionsanhängern ist, dass sie nicht mal glauben zu wissen, weil die Pragmatik widerspricht, so dass man sich dann in die Dogmatik flüchtet und immun gegenüber Argumenten wird.

      Und da unterscheiden sich die Diskussionsteilnehmer: Dogmatiker gegen die Pragmatiker (die Sie als Wissende bezeichnet haben). Beides sind aber Glaubensbilder, wovon eines einen Vorteil hat: Bequemlichkeit dank unbeweglichem Absolutismusanspruch (Pro-Tipp: es ist nicht der Pragmatismus).
      5 4 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 21:04
      Highlight Religion als organiserte Glaubensform kann sinnstifdend sein und dem Leben förderlich, falls das denn die Frage ist. Peinlich sind die Religionskritker mit ihren vollen Hosen, und einem sarkastischen Lächeln wenn Sie sich in Ihrem Nihilismus räkeln. Grow up!
      0 5 Melden
    • Danyboy 10.10.2016 09:07
      Highlight Wehrli:
      Whoohooo, wer also Religionskritiker ist, ist automatisch "Nihilist"?! Interessant... Hier kommt also wieder der Unsinn, dass nur Religion sinnstiftend sein kann. Dass Glauben und Religion sozial und gesellschaftlich auch Nutzen bringen kann, ist kaum bestritten. Nicht umsonst haben alle möglichen Formen von Glauben so lange überlebt...
      3 0 Melden
    600
  • amRhein 08.10.2016 17:00
    Highlight Unverständnis legen die abrahm. Religionen seit Jahrhunderten an den Tag, weil sie nicht akzeptieren können oder wollen, dass andersdenkende Menschen damit in Ruhe gelassen werden möchten. Es geht dabei nicht um lapidares Kirchengeläut oder penetrante Mission, sondern um gesamtgesellschaftl. Einfordern von Privilegien, vor allem aber oft um eine religiöse Argumentation (z.B. beliebt: «…wir leben in einem christlichen Land…»), obwohl Religion etwas zutiefst Persönliches/Privates ist. Mir ist die Religionsfreiheit sehr wichtig, für alle, jedoch ist sie ein persönl. Recht.
    35 7 Melden
    • michiOW 09.10.2016 00:08
      Highlight Ein kleiner Gedankenanstoss:
      Religionsfreiheit wird von allen Seiten als Argument benutzt, aber von allen anders interpretiert. In den USA zeigt soch der Gegensatz zur europäischen Religionsfreiheit extrem.

      Vielleicht sollte man die Religionsfreiheit mal genau definieren.
      2 5 Melden
    • amRhein 09.10.2016 09:51
      Highlight @michiOW: sollten wir in den Schulen den Kreationismus auch integrieren, wie das in den Staaten teilweise gemacht/befürwortet wird? Oder sollten wir wie in England Scharīʿagerichte zulassen? Oder sollte man die Religionsfreiheit soweit relativieren, dass, wer will, alles mit seiner Religionsfreiheit begründen und entsprechendes Recht anwenden darf? Etwa so, wie es die OIC-Staaten in ihrer «Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam» verstehen, in der die Scharīʿa als alleinige Grundlage der Menschenrechte definiert wird? Ein kleiner Gedankenanstoss.
      6 2 Melden
    • michiOW 09.10.2016 11:55
      Highlight Ich will auf keinen Fall eine solche "Religionsfreiheit" wie in den USA.

      Ich wollte nur darauf hinwtisen, dass die Religionsfreiheit teilweise ziem ich frei interpretiert wird leider.

      Ich definiere Reliogionsfreiheit so:
      Jeder darf seine Religion frei ausüben, solange er damit die Sicherheit und Privatsphäre tangiert. Keine Religion ist grundsätzlich verboten (Radikale Ableger, welche die Sicherheit gtfährden, sollten verboten werden dürfen).

      So interpretiere ich die Religionsfreiheit grundsätzlich.
      2 4 Melden
    600
  • Danyboy 08.10.2016 16:54
    Highlight Respekt für Gläubige? Ja, durchaus. Wer an etwas glauben will, soll das tun.
    Das Argument, dass Glauben aber schwieriger sei als "wissen", ist doch eher schwachbrüstig und amüsant. Und es auch noch als emotionale Intelligenz abzugrenzen? Na ja... Es ist historisch und auch heute noch wohl wesentlich schwieriger, der Ratio zu folgen. Denn letztlich ist es wahnsinnig viel einfacher, die Welt durch Glauben zu erklären und durch Glauben einen Sinn in so vielem zu sehen. Massiv einfacher...
    54 10 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:44
      Highlight Übrigens kann ich durchaus sagen, dass diese Ansicht auch auf persönlichen Erfahrungen beruht. Als Katholik erzogen, war das Leben im Schoss einer Kirche und eines Glaubens rein gefühlsmässig vielleicht schon geborgener, die Sicht auf die Welt und deren Sinn "ruhiger". Die Abkehr vom Glauben ist da geistig und was zb die Sinnfrage (Bedeutungslosigkeit/Kleinheit des Individuums) meines Erachtens ein anspruchsvoller Gang.
      18 1 Melden
    • guby 09.10.2016 10:11
      Highlight Dem kann ich nur beipflichten, ist mir genau so ergangen. Nur als Protestant.
      3 1 Melden
    600
  • Kian 08.10.2016 16:53
    Highlight Ich muss feststellen, dass einige nicht sehr aufmerksam lesen. Ich schreibe: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
    Ich schreibe nicht: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es zu wissen, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
    Beispiel: Können wir wissen, ob es einen Gott gibt? Die Antwortet lautet nein. Es trotzdem aus Überzeugung zu glauben, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.
    33 69 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:05
      Highlight Es ist nicht intelligenter, etwas zu glauben, was man gar nicht wissen kann, als etwas zu glauben, was man wissen könnte. Das eine ist eine schlichte Annahme, die im Falle von Religion jeder Logik widerspricht, das andere ist reine Faulheit bzw. Desinteresse.
      60 18 Melden
    • amRhein 08.10.2016 17:55
      Highlight @Kian: Ich hab keine Ahnung, was du unter «emotionaler Intelligenz» genau verstehst, aber in etwas Übersinnliches, von dem man keinerlei konkrete Vorstellung, ja noch nicht einmal eine Ahnung haben kann, zu vertrauen ist das eine. Dies aber als ein Akt von emotion. Intelligenz zu bezeichnen ist deshalb falsch, weil Glaube nichts mit Vernunft zu tun hat. Vor allem aber auch deshalb, weil Über-Sinnliches per se jenseits jeder Emotion und Wahrnehmung weder verfügbar noch erfassbar ist. Vertrauen (glauben) kann man in *alles* haben, nur ist das immer klug?
      25 3 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:55
      Highlight Nein, ist es nicht. Ihr Gottesglaube wurde Ihnen in der Kindheit eingepflanzt. Sie vollbringen keinerlei Leistung dabei. Kinder glauben, was Erwachsene ihnen erzählen, weil das ein evolutionärer Vorteil ist.
      Wenn die Eltern erzählen Zeus ist der einzig wahre Gott, werden die Kinder an Zeus glauben. Wenn die Eltern erzählen, Jahwe wäre der einzig wahre Gott, werden die Kinder an Jahwe glauben. Wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens.

      An einen Gott zu glauben, ist deswegen ein Akt emotionaler Ignoranz gegenüber den Fakten.
      29 4 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:15
      Highlight Emotional ist es sicher, an etwas fest und unumstößlich zu glauben, das mit Nichts bewiesen werden kann.
      Aber mit Intelligenz hat das nichts zu tun.
      17 1 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:28
      Highlight So, ich habe mir mal die Zeit genommen, https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz nachzulesen.
      9 0 Melden
    • guby 08.10.2016 18:28
      Highlight @Kian: Glauben ist das Eine. Sich aber von einer (!) der etablierten "mundgerechten" Religion zu bedienen bzw. als Kind eingepflanzt zu bekommen zeugt für mich nicht wirklich von emotionaler Intelligenz.
      16 0 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:32
      Highlight Emotionale Intelligenz ist aus meiner Sicht das Gegenteil davon, an etwas zu glauben, was man nicht wissen kann. Es geht darum, eigene und fremde Emotionen wahrzunehmen, zu nutzen, zu verstehen und zu beeinflussen. Mit "beeinflussen" ist aber nicht gemeint, sich in irgendwas reinzusteigern.
      17 1 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:50
      Highlight @Guby; Du bist sicherlich auch als Kind in diese Welt geboren worden. Viele Deiner Handlungen sind geprägt von Deinem Elternhaus und von der Gesellschaft. Nun die Frage: Wieviel von dieser Umgebung wagst Du wirklich zu hinterfragen? und wenn Du das tust auf was basiert denn Dein Beurteilen? Vermutlich wie fast bei allen der Boden auf dem Du aufgewachsen bist ist der Grundmasstab.
      Also nicht viel anders als bei der religiösen Erziehung.
      9 10 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:09
      Highlight @Kian: das ist emotionale Intelligenz auf Zimmertemperatur.

      Emotionale Intelligenz hat mit Empathie und den eigenen Emotionen, so wie mit dem Verständnis von Emotionen der Mitmenschen und Tieren zu tun, und nicht mit Ignoranz und Verbohrtheit.

      Können wir wissen, das Gott existiert? Nein. Also, warum glaubt man es denn? Wohl am ehesten aus Hilflosigkeit, weil man sich das Leben nicht anders erklären kann, oder zu bequem ist darüber nachzudenken, so dass man sich dann einer Vorlage mit Absolutismusanspruch bedient.
      11 4 Melden
    • guby 09.10.2016 09:46
      Highlight @FrancoL: Natürlich. Ich bin auch konfirmiert, habe also die ganze "Bildung" durchgemacht. Dabei habe ich die Rattenfängerei und gelebte Ignoranz hautnah miterlebt. Ich konnte mich glücklicherweise aus diesem Denkmuster befreien, da mir die bereitgestellten Antworten nie genügten. Deshalb bin ich ein so glühender Gegner, ich hoffe einige Menschen vielleicht zum Nachdenken bewegen zu können, die dann ihren Kindern die Wahl lassen. Kurz gesagt: Die Indoktrinierung, das ist mein Problem.
      6 2 Melden
    • namsawam 09.10.2016 09:58
      Highlight ... bist Du ganz sicher, daß Du nicht ""...ist ein beachtlicher Akt emotionaler" Idiotie." schreiben wolltest?
      Mindestens solltest Du aber hier ***nicht*** von "Intelligenz" schreiben.
      6 3 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:47
      Highlight @Guby; Ich hatte eigentlich nicht DEINE religiöse Bildung innerhalb der Familie sondern deine allgemeine Bildung des Weltbildes angesprochen, denn ich muss schon sagen es wird mir mehr als langweilig dieses Gehickhacke um Glauben und Religion und dies in einer Zeit wo ganz andere Denkmuster von Dogmatikern gelenkt werden, zB der Kapitalismus, der uns täglich eine gehörige Portion an Glauben abverlangt, denn nur so kann ich mir erklären dass man die Basis des Kapitalismus das Wachstum akzeptieren kann. Ein Wachstum dass in unserer endlichen Welt rein mathematisch nicht zu stützen ist.
      5 4 Melden
    • guby 09.10.2016 11:06
      Highlight @FrancoL: Die Religion ist auch nur stellvertretend für alle Bildung. Genau wie bei der Religion bin ich absolut kein Freund des Kapitalismus. Zumindest nicht so wie er in unserer Gesellschaft funktioniert. Aber diese Diskussion ist 1. unpassend und 2. sprengt sie den Rahmen.
      5 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 11:31
      Highlight @Guby; Sie mag den Rahmen sprengen, aber es ist meine Überzeugung dass wenn wir bei der Religion KAPITALISMUS unsere Hausaufgaben gemacht hätten die Religionen keine grossen Zulauf mehr verzeichnen würden und Glauben dann wirklich Privatsache wäre und es auch bleiben würde.
      2 6 Melden
    • guby 09.10.2016 11:41
      Highlight Das könnte stimmen. Denn die Denkmuster sind dieselbem
      3 0 Melden
    • Steely Dan 09.10.2016 11:48
      Highlight @FrancoL "wenn wir bei der Religion KAPITALISMUS unsere Hausaufgaben gemacht hätten die Religionen keine grossen Zulauf mehr verzeichnen" ist jetzt aber auch aus dem Nichts geschöpft. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist". Es sind gerade die Religionen, die Opium fürs Volk sind. Denn das Leben ist doch nur eine Prüfung und die Letzten werden die Ersten sein.
      5 4 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 13:59
      Highlight @Steely; Es ist nun mal erwiesen dass die Religionen aus dem Becken der Unzufriedenheit schöpfen, kann es kaum verstehen dass Dir dies entgangen ist.
      Und diese Unzufriedenheit wird mitunter durch die neue Religion dem Kapitalismus erzeugt.
      Opium für das Volk sind heute mehr den je Brot und Spiele, volle Stadien die Idolen nacheifern, eine Gesellschaft die auf ein System setzt, welches sich nur aufrecht erhalten lässt wenn man davon ausgeht dass man verdrängen kann. Die Verdrängten sind das Futter der Kirchen!
      Die Religionen sind heute mehrheitlich ein Auffangbecken nicht mehr der Motor!
      4 3 Melden
    • frater moss von lobdenberg 09.10.2016 15:11
      Highlight <blockquote>Ich schreibe: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
      Ich schreibe nicht: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es zu wissen, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»</blockquote>
      Beides mag nach der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz">Definition</a> korrekt sein, aber #1 ist ein Akt gefährlich großer Dummheit, während #2 eine nützliche Technik auf dem Weg zum Wissensgewinn darstellen kann. Du präferierst also Dummheit über Wissen.

      Keine weiteren Fragen.
      4 3 Melden
    • Steely Dan 09.10.2016 15:28
      Highlight Religion kann Auffangbecken sein, weil die Gläubigen sich weigern, völlig überkommene Inhalte, wie z.B. es gibt nur einen Gott und nur einen Weg zum Herrn, endlich zu revidieren. Damit werden sie zum "göttlichen Schwert" in der Hand von Skrupellosen. Klar, je mehr Wohlstand und mehr Bildung, desto weniger religiös sind die Menschen. Auch Kapitalismus ist nur ein System, das von Menschen bestimmt wird, d.h. wenn der Vermögende seine Verantwortung trägt, vermag es soviel Gutes wie der verantwortungsvolle Glaube.
      3 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 16:26
      Highlight Steely Dan:
      Dieser Satz tönt doch schon ganz anders und zeigt Gutes auf:

      "wenn der Vermögende seine Verantwortung trägt, vermag es soviel Gutes wie der verantwortungsvolle Glaube"

      Obwohl beim Kapitalismus wird er hapern denn die Grundidee ist schon recht wackelig (Wachstum um jeden Preis). Und wenn wir dieses System durchlässig und für viele verträglich machen ist es nicht mehr der Kapitalismus.
      1 2 Melden
    • Steely Dan 09.10.2016 16:45
      Highlight Das Problem in allen Systemen wird immer der Mensch sein, der Macht missbraucht oder sich missbrauchen lässt. Ich nehme an, Du träumst von den nicht real existierenden kommunistischen oder libertären Gesellschaftsformen.
      Das Wachstum ist auch Folge des Bevölkerungswachstums und wurde z.B. in China mit der 1-Kind-Politik durchbrochen: Mädchen wurden abgetrieben, Ehefrauen werden importiert und gehandelt, die Alterspyramide bricht zusammen.

      Ich glaube auch, dass dies das Problem sein wird, das unser Schicksal entscheidet. Gott dürfte sich gerne einmischen, er hat es ja auch verursacht ;-)
      3 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 17:22
      Highlight @Steely Dan; Ich träume nicht, schon gar nicht von Kommunismus oder Libertärem. Ich wende in meiner Umgebung eine faire soziale Markwirtschaftsform an und dies würde bereits schon genügen um das Ungleichgewicht entscheidend zu verbessern. Das Wachstum ist nicht nur Sache der Bevölkerung; die Schweiz hat eine gleichbleibende Bevölkerung (ohne Zuwanderung, leicht abnehmend) aber eine klare Zunahme zB beim Bedarf an Wohnfläche. WIR schaffen teilweise, der Wirtschaft zuliebe, Bedürfnisse die uns in naher Zukunft an den Rand des gesellschaftlichen Bankrotts führen werden, Gott ist da nicht im Spiel
      1 3 Melden
    600
  • Elvenpath 08.10.2016 16:48
    Highlight Ich muss hier noch mal nachlegen, weil mich die Gleichsetzung von Atheisten und Kommunisten echt wütend macht.
    Ich würde das schon als religiös-fundamentalistische Hetze bezeichnen.
    Herr Ramezani soll bitte zur Kenntnis nehmen, dass es bisher keinen freiheitlichen, atheistischen Staat gegeben hat, weil außer dem Kommunismus keiner die Macht der Religionen brechen konnte.
    Aber wir arbeiten dran! Länder wie Norwegen oder Island sind schon mehrheitlich atheistisch. Und völlig friedlich, human und sozial. Und die Menschen da sind glücklich. Auch, wenn es nicht in Ihr Weltbild passt, Herr Ramezani!
    57 13 Melden
    • Bluetooth 08.10.2016 17:09
      Highlight Eine Gleichsetzung von Atheisten und Kommunisten fand nie statt.
      Herr Ramezani hat schlicht und einfach die einzigen Beispiele aufgezählt, wo die Regierung tatsächlich versucht hat, die Religion aus der Gesellschaft zu verbannen.
      Kommunismus wurde nur als Beispiel für ein Religionsverbot erwähnt. Eer Glaube und Religionen können kaum abgeschafft werden, ohne dass der Staat totalitär regiert und es mit einer neuer Ideologie ersetzt.
      Länder wie Norwegen oder Island sind liberal. Religionen sind dort nicht verboten.
      16 8 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:27
      Highlight Dann solls endlich ein Paar solcher Staaten geben wo ihr alle in Frieden leben könnt.
      Aber halte euer maul mal es nervt langsam.
      2 20 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:29
      Highlight Ein Staat der Religion verbietet kann kein freiheitlicher Staat sein. Es geht bloss darum den Atheismus als gleichgestellte Lebenseinstellung zu akzeptieren und den Religionen keine Sonderrechte einzuräumen. Zum Beispiel sollte es untersagt sein zu behaupten man sei im Besitz der einzigen und absoluten Wahrheit. Das ist nämlich das extrem Störende an den abrahamitischen Religionen. Sie lassen neben sich keine anderen Lebensentwürfe zu, ausser sie werden mit Gewalt dazu gezwungen
      21 2 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:49
      Highlight @Bluetooth: Die Verknüpfung Atheismus und Kommunismus ist sehr wohl mit voller Absicht gewählt.
      Nur die allerwenigsten Atheisten wollen Religionen verbieten. Wir hoffen, dass Religion und Glaube sich von ganz alleine erledigen.
      Dass Herr Ramezani sozialistische Staaten als Negativbeispiele für "Religionslos" aufführt, ohne zu betonen, dass Atheisten bisher keine Chance hatten, einen freiheitlichen Staat ohne Religion zu verwirklichen, ist sehr wohl böswillige Hetze!
      19 5 Melden
    • daenu 08.10.2016 18:02
      Highlight Da aber die Religiösen den Hang dazu haben mir vorschreiben zu wollen was ich zu tun und lassen habe, notabene teils sogar verankert in Verfassung oder Gesetzen, fühle ich mich bedroht in meiner Freiheit. Ergo wäre ein Verbot gar nicht zu verachten.
      16 2 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:44
      Highlight Jeder soll seine Religion so leben, wie er will. Aber bitte privat.
      Die Forderung von uns Atheisten ist kein Verbot, sondern eine konsequente Trennung von Religion und Staat Keinerlei Privilegien für Religionen.
      Besonders keine, bei denen Menschen verletzt werden, wie bei der Beschneidung.
      Das "Beschneidungsgesetz" ist, nebenbei bemerkt, einer der größten Skandale in der Geschichte der Bundesrepublik. da wird, medizinische nicht indizierte, schwere Körperverletzung an den Genitalien von Kindern legalisiert. Es ist nicht nur schwere Körperverletzung, sondern auch sexuelle Gewalt.
      16 1 Melden
    • bubu108 08.10.2016 18:50
      Highlight @Elvenpath

      Inwiefern ist Island atheistisch?
      Die Mehrzahl der Bewohner dort glaubt an Elfen und Trolle - oder etwa nicht?
      2 9 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 19:41
      Highlight @bubu108
      Elfen und Trolle sind keine Götter :-)
      Und sie haben zudem keinerlei weltanschaulichen oder ideologischen Hintergrund, sondern sind eher so was wie unsichtbare Haustiere.
      14 2 Melden
    • Bluetooth 08.10.2016 20:11
      Highlight @Elvenpath
      Die Religion ist aber stark in der Kultur, Geschichte und Traditionen der meisten Staaten verankert. Die Schweiz wäre ohne den Christliche Glaube wohl nie so entstanden, wie es heute ist. Wie stellst du dich eine konsequente Trennung vor? Eine Schweiz ohne Schweizer Kreuz?
      4 12 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:05
      Highlight @Bluetooth: natürlich wäre die Schweiz ohne Religionen nicht so entstanden, immerhin prägen viele Religionskriege unsere Geschichte.

      Wenn wir heute aber nicht wüssten, dass es die Schweiz gäbe, würde uns der unbekannte Verlust dieser doch gar nicht stören?
      7 2 Melden
    600
  • Jason84 08.10.2016 16:39
    Highlight Ich habe selten einen sinnfreieren Artikel gelesen. Tut mir leid aber wie kann man haltlosen Glauben über fundiertes wissen stellen und das ganze auch noch als emotionale Inteligenz bezeichnen? Dann setzt der Autor Atheisten mit Kommunisten gleich als würde das voneinander abhängen. So viel geballten schwachsinn in einen Artikel zu bringen ist allerdings eine Leistung. Religionen schränken ein, grenzen aus, bremsen fortschritt und werten Menschen unterschiedlich. Wissenschafft, gleichstellung der Frauen, tolleranz, uvm. mussten gegen Religionen durchgesetzt werden.
    67 18 Melden
    • Griffin 08.10.2016 17:12
      Highlight Willkommen im Boot, es nervt übrigens auch wenn man Kommunisten mit Diktatoren gleichsetzt.
      15 8 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 08.10.2016 16:27
    Highlight Herr Ramezani

    Erfolge der Wissenschaft und Technik (Auszug):

    1. Antibiotika (rettete Milliarden von Leben)
    2. Mobil Telefone (verbindet Milliarden von Menschen)
    3. Röntgenapparat (half Milliardenfach Menschen zu genesen)
    4. Auto (half Milliarden Menschen zu Bewegen)
    5. Flugzeug (verbindet Kontinente)
    6. Laser (bei Operationen, bei der Herstellung von Werkteilen usw.)
    7. Computer (hat unser Leben revolutioniert)
    8. Internet (hat unser Leben nochmal revolutioniert)

    Erfolge des Glaubens und der Religion (Auszug):

    9. ?
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    11. ?
    12. Bitte hier einfüllen
    13. ?
    14. ?
    15. ?
    16. ?
    50 10 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:59
      Highlight Hier die Erfolge des Glaubens:

      9. Massive Behinderung und Ablehung von Menschenrechten
      10. Verfolgung Ungläubiger
      11. Verbrennung von Blasphemikern (z.B. Galilei)
      12. Indoktrination von Kindern
      13. Ausplünderung der Menschen (z.B. der "Zehnte")
      14. Machtmissbrauch und Korruption
      15. Sexuelle Gewalt gegen Kinder (Beschneidung)
      16. Religionskriege und Völkermorde
      46 15 Melden
    • rodolofo 08.10.2016 17:09
      Highlight Wie wär's mit der wunderbaren Gospel-Musik?
      23 13 Melden
    • Jol Bear 08.10.2016 17:11
      Highlight Dann ist ein Abstecher in den Bereich der Kultur zu empfehlen, Malerei der Renaissance, Literatur, z.B. nur allein schon die klassische russische. Architektur, Musik, überall sind grossartige Werke zu finden, die durch Religion und Fragestellungen dazu geprägt sind und ohne das nicht gäbe.
      23 18 Melden
    • Stichelei 08.10.2016 17:31
      Highlight @Jol Bear. Nicht zu vergessen: All die fantastischen religiös begründeten Gebäude und Kunstwerke, die das Wüten der Bilderstürmer und anderen religiösen Fanatiker nicht überstanden (s. jüngste 'Heldentaten' des IS). Unterm Strich wurde wahrscheinlich durch die Religion ebenso viel Kultur zerstört wie erschaffen.
      22 4 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:36
      Highlight @jol baer
      Es gibt auch tolle Musik, Gemälde, Architekturen, Tänze und Theater ohne religiösen Bezug. Die Behauptung ohne Religion hätte es diese Errungenschaften nie gegeben finde ich sehr undifferenziert. Aber ganz sicher hat die Religion mio von Künstlern in ihrem Schaffen behindert
      25 5 Melden
    • lilie 08.10.2016 17:46
      Highlight @kleiner_schurke: Erfolge des christlichen Glaubens (Beispiele):
      - Weiterentwicklung des Schriftwesens (um die Bibel besser vervielfältigen zu können)
      - Forderung nach Bildung für alle (um die Bibel lesen zu können)
      - Entwicklung des Buchdruckes (erstes Werk: die Bibel)
      - Weiterentwicklung der Architektur (zum Bau sakraler Monumentalbauten)
      - Verfeinerung von Kunst und Kunsthandwerk (es gab seit der Höhlenmalerei nur sakrale Kunst!)
      - Entwicklung der Wohlfahrt
      - Glauben als Privatsache (Errungenschaft der Reformation, die sich auf die Bibel zurückbesann)
      - etc.
      11 17 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:09
      Highlight Es gäbe diese Werke nicht. Aber dafür gäbe es andere Werke. Künstler finden immer etwas, was sie inspiriert.
      Leider haben wir nie Beethovens Galaxis-Symphonie gehört, oder Mozarts Evolutions-Oratorium. Oder den Atomwaltzer von Strauss.
      16 6 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:33
      Highlight @lilie

      All diese Dinge hätte es schon früher gegeben, wenn das Christentum nicht nachweislich für 1000 Jahre technischen und zivilisatorischen Rückschritt gesorgt hätte.
      Und dass"Glauben als Privatsache" eine Errungenschaft der Religion ist, glauben wohl nur in der Wolle gefärbte Religionsverfechter.

      In anderen Ländern, wie China, Japan, etc. gab es schon Kunst und Schrift auf höchstem Niveau, als die Christen in Europa noch im Dreck wühlten. Und so, wie ich verschiedene Dokumentationen im Kopf habe, waren diese Künste eher unreligiös: Staatswesen, Liebe, Philosophie.
      19 5 Melden
    • guby 08.10.2016 18:36
      Highlight @lilie:
      -Punkt 1 und 3 sind dasselbe.
      - "Förderung der Bildung"? Aber auch nur grad soweit um die Bibel lesen zu können. Alles drüber war dann schon wieder Ketzerei(Galilei).
      - "Architektur"? Wer braucht gigantische Kirchen, bezahlt durch erpresstes Geld von "Sündern"?
      -"Glauben als Privatsache"? Ohne Religion wäre dieser Punkt hinfällig.
      Im Kontrast dazu hat die Kirche jahrhundertelang gefoltert, gemordet, gestohlen, den Fortschritt gebremst und unterdrückt. Ist diese Liste wirklich dein Ernst?
      16 3 Melden
    • bubu108 08.10.2016 18:46
      Highlight @kleiner Schurke

      - Die Grundlage deines Computers basiert auf einem 5000 Jahre alten chinesischen Orakel Buch.
      - Antibiotika sind keine Erfindung des Menschen sondern der Natur. Natürliche Antibiotika kennt man schon seit Jahrtausenden.
      3 12 Melden
    • kleiner_Schurke 08.10.2016 18:47
      Highlight Ach! Und dachte immer in der Renaissance hätten die Christlichen Länder die längst existierend Kunst der Griechen wieder entdeckt. Die Bibel wurde gegen den erbitterten Widerstand der Kirche gedruckt. Über Jahrhunderte hinweg konnte kein Autor ein Buch veröffentlichen und kein Komponist ein Stück schreiben ohne es dem Allmächtigen zu widmen. Andernfalls drohten harte Straffen. Selbst Darwin musst sich dieser Regel beugen.

      Aber nun im Ernst. Welches sind den die Bahnbrechenden Errungenschaften des Glaubens? Und mit Bahnbrechend meine echt Bahnbrechend!
      21 3 Melden
    • guby 08.10.2016 18:53
      Highlight @bubu: Die Aufreinigung und Massenproduktion, sowie die Entdeckung synthetischer Antibiotika und die stetige Weiterentwicklung ist sehr wohl der Wissenschaft zuzuschreiben.
      13 0 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 19:01
      Highlight @bubu108:
      In einem 5000 Jahre alten Orakelbuch findet sich was über Halbleitertechnik? Über elektrischen Strom?
      Computer basieren nicht auf i Ging. Es wurde nur kürzlich heraus gefunden, dass der i Ging sich als Binärcode interpretieren lässt.
      Das war bei der Entwicklung von Computern und des Binären Zahlensystems aber vollkommen unbekannt.
      13 0 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 19:03
      Highlight @bubu108
      Antibiotika und ihre Funktion sind die Entdeckung eines Wissenschaftlers. Die weltweite Anwendung und Herstellung von Antibiotika sind der Wissenschaft zu verdanken.
      12 0 Melden
    • Dario Schlegel 08.10.2016 19:08
      Highlight 9. 63278h Freiwilligenarbeit
      10. Gassenküchen
      11. Notschlafstellen
      12. Kostenlose Seelsorge
      13. Div. Soziale Institutionen für Hilfsbedürftige Menscen
      14. Drogenentzugstherapieangebote
      15. Ferienangebote für Kinder
      16. Freizeitangebote (CEVI, ...)
      17. Hilfswerke und Entwicklungshilfe
      18. Kampf gegen Kinderprostition durch Obdach und Versorgung
      19. ....
      Ja zu jedem Punkt gibt es "berechtigte" negative abers usw.
      Wer etwas bewegt macht auch Fehler. Aufgrund dessen nichts anzupacken wäre falsch und der grössere Fehler. Das gilt nicht nur in diesem Beteich.

      9 14 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 19:31
      Highlight @Dario Schlegel:

      Freiwilligenarbeit und soziale Angebote gab und gibt es auch außerhalb der Religionen und sind keine Entwicklung der Religionen. Vor allem haben die Religionen, speziell das Christentum, erst seit Neuestem.

      Noch um die vor ca. 100 Jahren ging es bei religiösen Hilfsangeboten hauptsächlich darum, die "Seelen zu retten", also Missionierung. Was danach mit den Menschen geschah, war ziemlich egal.
      Und auch heute noch ist ein klarer Kritikpunkt, dass Hilfswerke und Entwicklungshilfe mit Missionierung, also mit eigennützigen Zielen, zusammengehen.

      16 7 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 19:47
      Highlight @dario
      Alle diese Punkte gibt es seit etwa 30 Jahren, weil die Kirchen massenhaft Mitglieder verlieren.
      Was ist mit den 2000 Jahren vorher?
      Und nebenbei 'Seelsorge'? Echt jetzt?
      11 3 Melden
    • bubu108 08.10.2016 20:28
      Highlight @Elvenpath

      German mathematician and philosopher Gottfried Wilhelm Leibniz was keenly interested in the I Ching, and translated I-Ching binary system into modern binary system.
      https://en.wikipedia.org/wiki/I_Ching%27s_influence

      Im ursprünglichen Sinne sind Antibiotika natürlich gebildete, niedermolekulare Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
      1 6 Melden
    • deleted_420198696 08.10.2016 20:39
      Highlight Da fällt mir ein, ich hab kürzlich irgendwo gelesen, dass zumindest in Deutschland diese ganzen Wohlfahrtprogramme der christlichen Kirche nur zu 5 % von der Kirche bezahlt werden. Der Rest kommt aus Steuergeldern.
      Schon noch gäbig. Da können sie sich als gut hinstellen und missionieren und werden dafür noch mit den Geldern der Ungläubigen bezahlt.
      12 6 Melden
    • Jol Bear 08.10.2016 20:46
      Highlight Es ist zu unterscheiden zwischen Religion i.S. von persönlicher Überzeugung, Glauben an spirituellem, Transzendenz usw,, Glaube an Gott oder Götter und dem, was im Namen der Religionen gemacht wird und wurde. All die negativen Folgen haben immer mit kollektivistischerInstrumentalisierung von Religionen zu tun, mit Machtstreben, Unterdrückung usw. Den rein materiellen Menschen ohne jeden Bezug zu irgendeiner Form von Spiritualismus gibt es wahrscheinlich gar nicht, das wäre dann am ehesten ein Roboter.
      3 4 Melden
    • Owl 08.10.2016 20:58
      Highlight Muss eine Religion bahnbrechende Erfolge vorweisen können? Ich denke nicht. Mir persönlich bringt mein Glaube viel und er hat mir schon durch schwere Zeiten geholfen. Kleiner_Schruke, das heisst nicht, dass ich Dir meinen Glauben aufzwingen will, aber bitte akzeptiere doch auch, dass es Menschen gibt, denen der Glaube etwas bedeutet. Und nein, dies sind nicht nur unterbelichtete Unterständige, wie du sie so gerne beschreibst. Ich darf mich als relativ gut gebildet bezeichnen (Bauingenieur ETH) und habe trotzdem kein Problem an einen Gott zu glauben.
      9 3 Melden
    • kleiner_Schurke 08.10.2016 21:33
      Highlight Das Christentum hat also 2000 (in Worten Zweitausend!) Jahre gebraucht um Gassenküchen, Drogenentzugstherapien und das CEVI zu erfinden – WOW, Hammer. Also CEVI ist geboten, wer bringt einen echten Knaller?
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    • FrancoL 08.10.2016 22:01
      Highlight Wieso Kleiner Schurke hast Du bei Deiner Liste die Errungenschaften im Einzelformat angeführt und die Religion als Glaubensform nicht etwa dem Kommunismus, der freien Marktwirtschaft oder der Wachstumstheorie gegenüber gestellt? Da geht es doch auch um Glauben?
      Bleibt noch zu bemerken dass Deine ersten 8 Punkte nicht nur zur Freude der Menschheit beigetragen haben!
      Es scheint nicht Deine Stärke zu sein ehrliche Vergleiche anzudenken, sondern Dir liegt wohl sehr viel an der Effekthascherei, ist ja irgendwie auch eine Art Credo.
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    • kleiner_Schurke 08.10.2016 23:00
      Highlight Ja bubu108, aber auf welcher Seite der Bibel kann ich nachlesen: “Und es sprach der HERR, züchte von diesem Pilze, zerkleinert ihn, extrahiert Penizillin auf das es den Menschen rette vor dem Tode“? Wo? Eben nirgendwo. Penizillin wurde nicht durch Beten, Glauben, Frohlocken, Vorhaut abschneiden, Frauen verhüllen, keinen Speck essen, keine Kühe essen usw. gefunden. Sondern durch die wissenschaftliche Methode. Die allwissenden Götter hätten hier ein leichtes Spiel gehabt sehr viele Menschen zu retten – bestanden aber auf Vorhaut abschneiden. C'est Pech.
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    • lilie 09.10.2016 00:08
      Highlight @Elevenpath: Wie du schreibst war in China die Schrift den Gelehrten vorbehalten, das gemeine Volk konnte nicht lesen. In Europa aber entstand die Forderung, dass jeder die Bibel lesen können sollte. Darauf brachte man auch dem Volk Lesen (und Schreiben) bei, später entstand darauf die Grundlage einer aufgeklärten Gesellschaft, in dem jeder eine Chance haben kann, nämlich die obligatorische Schulbildung für alle.

      Das ist einzigartig, keine andere Kultur hat das hervorgebracht.

      @guby: Der Bau sakraler Monumentalwerke erforderte eine Weiterentwicklung der Statik und des gesamten Bauwesens.
      3 8 Melden
    • lilie 09.10.2016 00:24
      Highlight @guby: "Glauben als Privatsache": Es gab in der Menschheitsgeschichte nach heutigem Stand der Erkenntnis kein Volk ohne Religion. Von den alten Ägyptern über die Inkas bis zu den alten Römern oder den Kelten.

      Eine Oberschicht schrieb jeweils Regeln des Glaubens vor.

      Das Christentum hat sich in seiner Urform von all diesen von oben diktierten Regeln abgewandt und das Gespräch mit Gott zur Privatsache gemacht. Das ging dann aber wieder vergessen, doch die Reformation besann sich darauf zurück.

      Somit ist "Glaube als Privatsache" ein Fortschritt, den es in dieser Form zuvor nicht gab.
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    • _kokolorix 09.10.2016 08:43
      Highlight @lilie
      Was für eine verzerrte Wahrnehmung. Es war nicht die Kirche welche die allgemeine Schulbildung einführte. Die kirchliche Bildung war für jahrhunderte nur den Mönchen und Nonnen vorbehalten. Als sie unter weltlichem Zwang auch die Kinder des gemeinen Volkes zu schulen begannen war das häufig nicht anders als es in heutigen Koranschulen zu und hergeht. Lesen war nur das Mittel um endlos Bibelverse rezitieren zu können.
      Der Grundgedanke der allgemeinen Schulpflicht entsprang der franz. Revolution mit ihrem Anspruch der Gleichheit aller Menschen. Etwas das die Kirche niemals wollte
      9 2 Melden
    • Michael Mettler 09.10.2016 10:29
      Highlight @ kleiner_schurke: Korrekt, solche bahnbrechende Erfolge hat der Glaube nicht vorzuweisen. Fangen wir doch mal bei dem Antibiotika an: Dir ist wohl klar das wir durch das übermässige Antibiotikum in Zukunft sterben werden. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/antibiotika-tausende-todesfaelle-durch-resistente-keime-a-1027947.html. Mobiltelefone verbinden, ja klar. Sie entsozialisieren jedoch auch. Schon nur unsere ewige Diskussion (welche ich sehr schätze) führen wir ohne das wir uns kennen. Bahnbrechend: Ja. Weltverbessernd: ich weiss nicht...
      1 9 Melden
    • lilie 09.10.2016 11:12
      Highlight @_kokolorix: Ich glaube, das ist ein Missverständnis. Ich wollte nicht andeuten, dass die Kirche die allgemeine Schulbildung einführte oder befürwortete.

      Mein Punkt war, dass der Glaube (nicht die Kirche!) den Prozess massiv beschleunigte.

      Speziell die Reformation setzte wichtige Impulse, denn zuvor waren alle Texte auf Latein, also Gelehrten vorbehalten. Nun wurde die Bibel ins Deutsche übertragen und durch die Erfindung des Buchdruckes unters Volk gebracht.

      Dies wiederum bereitete den Boden für die Aufklärung, die französische Revolution, Demokratisierungsprozesse etc.
      4 3 Melden
    • guby 09.10.2016 11:13
      Highlight @Michael: Wir sterben nicht durch "das übermässige Antibiotikum". Ohne Antibiotika wären diese Keime jetzt im Moment (und die letzten 50 Jahre) auch tödlich. Also hat Antibiotika bisher sehr viel für den Menschen getan. Es ist der unverantwortliche Umgang damit, der uns dieses Privileg wieder wegnimmt. Aber ohne wären wir jetzt genau so weit wie wir (vielleicht) in Zukunft wieder sein werden. Wie beim Mobiltelefon auch, es gibt die Möglichkeit für die Weltverbesserung, aber Viele posten nur Selfies auf Facebook. Dafür kann das Mobiltelefon aber nichts, das ist der Mensch.
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    • kleiner_Schurke 09.10.2016 12:06
      Highlight Wahrscheinlich wird es eine neue Methode geben. Vielversprechend ist z.b. Die Phagetherapie die, natürlich auch nicht Dank Religion und Glaube, gefunden wurde. Die Wissenschaft funktioniert, weil ihr Kernantrieb auf dem Wettstreit von Intellektuellen basiert. Sie bietet beeindruckende Antworten, weil sie schlaue Leute dazu nötigt, die Ideen anderer schlauer Leute zu verbessern. Wie schlau werden wohl die Menschen im 30sten, 40sten oder 50sten Jahrhundert sein? Der Glaube ist im Kern immer ein Dogma und bleibt wie das Christentum seit 2000 Jahren einfach stehen.
      5 2 Melden
    • Michael Mettler 09.10.2016 12:39
      Highlight @guby: klar, du sagst es richtig. Es ist immer eine frage des masses und des gebrauchs. Beim antibiotika und beim glauben.
      1 2 Melden
    • bubu108 09.10.2016 12:41
      Highlight @kleiner_Schurke
      Du bist einfach zu stark auf die Bibel fixiert :-)

      In einigen Regionen war die Heilkunde durchaus ein Bestandteil der Religion (Ayurveda, TCM, etc.)

      Viele medizinische Wirkstoffe sind auch nach Göttern oder anderen Fabelwesen benannt.
      1 3 Melden
    • Stichelei 09.10.2016 13:36
      Highlight @bubu108: Ayurveda und TCM mit wirksamer Medizin zu vergleichen passt zum Artikel: Glaube gegen Wissenschaft.
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.10.2016 13:58
      Highlight Tiegerpenisse essen und dergleichen – naja! Und wenn ein Wirkstoff nach einem Fabelwesen benannt ist, was bedeutet das? Richtig, gar nichts. Ich finde übrigens auch im Koran und der Thora oder ähnlichen Büchern nichts wirklich sinnvolles. Die Bibel ist in unseren Breitengraden nun mal (leider) das am weitesten verbreitete heilige Buch.
      4 2 Melden
    600
  • rodolofo 08.10.2016 16:16
    Highlight Das wissenschaftliche Denken tendiert dazu, sich in den Details zu verheddern, da es in einer Art von Perfektionismus alles genau wissen will.
    Gleichzeitig tauchen im Verlaufe von Entdeckungen immer neue Fragen und Theorien auf, ohne dass alle früheren Fragen abschliessend beantwortet werden konnten.
    Das literarische Denken wiederum begnügt sich damit, zu beobachten und zu erspüren.
    Es verarbeitet die Erlebnisse des Lebens, ohne zu moralisieren, oder zu bewerten.
    Das religiöse Denken dagegen ist ein streng moralisierender und bevormundender Teil des Erziehung-Systems und der Macht-Strukturen.
    17 9 Melden
    600
  • Hans Jürg 08.10.2016 16:10
    Highlight Soso. Glauben verdient unseren Respekt. Wieso? Gläubige respektieren ja keine Andersgläubige und schon gar keine Nichtsgläubige. Denn falls ja, würden sie ja ihren eigenen Glauben verraten.
    Ich als Nichtgläubiger akzeptiere, dass es Menschen gibt, die an irgend etwas Übersinnliches glauben, weil sie es entweder nicht besser wissen oder brauchen, um einen Sinn in ihrem Leben zu haben. Aber respektieren kann und will ich das nicht.
    53 27 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:43
      Highlight Momentan werden deines gleichen von Minderheiten nicht akzeptiert, stell dir vor es wäre die Mehrheit.
      Einfach unnöttig provozieren, einer seite jammert und zeigt mit den Finger auf den bösen Glauben auf der anderen seite macht ihr die gleichen fehler.

      3 11 Melden
    • The Origin Gra 09.10.2016 00:02
      Highlight Ich Respektiere Andersgläubige.
      Mir ist egal an was jemand Glaubt oder nicht.
      Menschen sind weder an ihrem Aussehen, ihrer Ethnie noch Religion zu Bewerten.
      Jeder Mensch soll tun und lassen was er will, solange er anderen nicht in irgend einer Art und Weise schadet.
      Ich bin diesbezüglich sehr Liberal obwohl ich Evangelisch Reformiert bin.
      Und Nein, wer nichts Glaubt Whatever landet nicht in der Hölle ;) Ich Glaube an einen Gütigen Gott, der keinen Einfluss im Diesseits hat oder haben will.
      3 3 Melden
    600
  • Jaromir 08.10.2016 16:04
    Highlight Wir Menschen müssen einfach für alles eine Erklärung finden. Somit ist ein Gottesglaube für viele ein Hirngespinnst und unmöglich.

    Ich habe Kopfschmerzen. Liegt am Föhn.
    Ich habe schlecht geschlafen. Vollmond.
    Ich habe Gelenkschmerzen. Liegt am Föhn/Biese.

    Nehmen wir an, wir seien jetzt in China und haben unerklärlich Kopfschmerzen. Da können wir es nicht mit dem Föhn erklären. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ein Chinese mir ein Phänomen nennen kann, dass mir meine Kopfschmerzen erklären kann.
    5 9 Melden
    • Citation Needed 08.10.2016 16:39
      Highlight Föhn kann schon Kopfweh auslösen. Really. Hat mir mal ein Geographielehrer erklärt und es leuchtet ein. Nach einem Knochenbruch spüre ich eine Zeit lang Wetterwechsel an jener Stelle, sofern die mit veränderten Druckverhältnissen einhergingen. Aber damit, dass wir immer Erklärungen suchen, hast Du auf alle Fälle recht.
      12 0 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 17:02
      Highlight Ging aus meinem Statement nicht heraus, aber ich stimme jenen Erklärungen durchaus zu. Habe mich auch mit den Druckverhältnissen beschäftigt und finde es eine logische Erklärung.
      Ich wollte mehr den Drang nach wissenschaftlichen Erklärungen herausstreichen.
      2 0 Melden
    • Citation Needed 08.10.2016 17:16
      Highlight Alles klar! dann geb ich Deinem Post 10/10! ;-)
      3 0 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 17:39
      Highlight Dankeschön ;-)
      3 0 Melden
    600
  • Kstyle 08.10.2016 16:04
    Highlight Berechtigte kritik an der religion ist gut und sollte auch erlaubt sein. Ich denke glaube und religion ist nicht das selbe und am glauben wird relativ wenig kritik ausgeübt. Glauben ist etwas gutes die frage ist was da sind wir bei der religion.
    17 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:51
      Highlight Wieso soll Glaube etwas Gutes sein?
      Warum soll die feste und unerschütterliche Überzeugung, dass ein antiker Mythos einer untergegangenen Kultur aus dem nahen Osten die absolute Wahrheit darstellt, etwas Gutes sein?
      23 6 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:45
      Highlight Untergagene Kultur? Naja lieber eine kultur als leer zu sein.
      3 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:23
      Highlight MR .Z: Aha. Und Atheisten sind nach Ihrer Meinung "leer"?
      Meinen Sie wirklich, dass es außerhalb der Religion keine Kultur und keine Werte gibt?
      Dann haben Sie nicht die geringste Ahnung, oder sind komplett verbohrt.
      13 2 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:01
      Highlight @MR .Z: leer? Hören Sie, jeder Mensch glaubt. Schliesslich basieren die Handlungen eines Menschen hauptsächlich auf Glauben, nicht auf Wissen, das wäre für das Gehirn viel zu anstrengend.

      Der Bequemlichkeit an ein bereits erarbeitetes dogmatisches Muster zu setzen (also Religionen), begegne ich aber nicht mit viel Verständnis, es sei denn man ist in einer religiösen Familie aufgewachsen und wurde darauf trainiert, nicht hinterfragen und reflektieren zu dürfen - dann kann man nichts dafür.

      Wir haben heute aber die Möglichkeit Religionen in Zweifel zu ziehen - zu Recht.
      9 0 Melden
    • MR .Z 09.10.2016 13:46
      Highlight Ob ihr die Möglichkeit habt oder nicht ist dahin gestellt, vielleicht ist es eine Illusion oder vielleicht ist die Zeitalter der Religione vorbei.
      Aber einfach mal eine ältere Kultur als Untergeganen zu bezeichnen und dann sich angegriffen zu fühlen wenn etwas zurück kommt ist etwas kindisch.
      2 5 Melden
    • Kstyle 11.10.2016 18:12
      Highlight Weil es gut tut an etwas zu glauben und weil es hoffnung gibt. An was du glaubst ist deine sache.
      0 0 Melden
    600
  • Elvenpath 08.10.2016 15:59
    Highlight Oh, je, viel zu wenig Platz um so viel Unsinn zu besprechen.
    1. Religion verdient keinen Respekt. Keine Ideologie verdient Respekt. nur Menschen verdienen Respekt.
    2. Religiöser Glaube kann sich nicht der Wissenschaft entziehen. Die Wissenschaft belegt zum Beispiel ganz klar, dass die meisten Geschichten aus der Bibel unwahr sind.
    3. Dass es keinen Beweis für einen Gott gibt, ist sehr wohl ein massiver Beleg, dass es keine Götter gibt.
    4. Ohne Wissen zu glauben, ist nur die Folge religiöser Indoktrination in der Kindheit und keine besondere Leistung und schon gar keine emotionale Intelligenz
    99 33 Melden
    • Dan Ka 08.10.2016 16:11
      Highlight Word!
      25 7 Melden
    • Adrian Habegger 08.10.2016 16:30
      Highlight Ohne Wissen zu Glauben ist extrem gefährlich und möchte hier einige Beispiele nennen: Klimawandelskeptiker, Raucher, Sportabstinenzler, Nazis und ihre Gefolgschaft, Sekten, Hexenverbrennung und verfolgung.... Weshalb nochmal sollte Glauben dem Wissen höher gestellt werden?
      25 2 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 21:10
      Highlight Aber du weisst, wer deine Mama ist oder? Hast den Geburtsschein gecheckt oder? Oder glaubst bloss Sie sei deine Mama, weil das alle sagen? Small world for simple people.
      0 4 Melden
    • Adrian Habegger 09.10.2016 22:54
      Highlight Es gäbe zur Not den DNA Test ;-) Basierend auf WISSENschaftlichen Fakten :)
      2 0 Melden
    • Kstyle 11.10.2016 18:18
      Highlight @elvenpath dann unterstellst du allen die glauben eine niedrige intelligenz. Oder versteh ich dich falsch? Wie passt dass zusammen mit vielen gebildeten die auch glauben? Wurden die alle in der Kindheit indoktriniert und haben nie reflektiert? Glaub ich nicht.
      Ich denke es gibt mehr als man vieleicht zur zeit wissenschaftlich erklären kann. Alle anderen als spinner abzutun finde ich undifferenziert.
      0 0 Melden
    600
  • Elvenpath 08.10.2016 15:59
    Highlight 5. Den Kommunismus als Beleg für eine (schlechte) Welt ohne Glaube zu nehmen ist einfach nur unseriös und dumm.
    Der Kommunismus war eine repressive Ideologie, die man nicht dem Atheismus anhängen kann. Als ob jeder Atheist Kommunist wäre. So ein Schwachsinn tut schon echt weh.
    Hier in Europa haben wir die unreligiöseste Zeit der Geschichte und wir haben die meiste Freiheit.
    Herrn Ramezani empfehle ich das Buch "Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas" von Daniel Everett. Es handelt von einem indigenen Stamm im Amazonas, die an keine Götter glauben.
    51 16 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:04
      Highlight Sollte natürlich heißen: "im Amazonasgebiet" und nicht "im Amazonas"
      ;-)
      6 0 Melden
    600
  • Knut Knallmann 08.10.2016 15:57
    Highlight Ich reagiere tatsächlich mit Unverständnis auf religiöse Menschen und die Religion an sich. Mit der Wissenschaft haben wir als Menschheit selbst die Möglichkeit erschaffen, die Welt auf eine logische Art und Weise zu erklären. Wieso im Leben nach hinten in religiöse Bücher blicken, wenn man auch nach vorne zu neuen Erkenntnissen (Wissenschaftlich, ethisch, gesellschaftlich, etc.) schauen kann?
    Abgesehen vom Inhalt mag ich auch den Aufbau des Artikels nicht. Er fühlt sich irgendwie zusammenhangslos an. Zudem wird auf durchaus debattierbare Aspekte meiner Meinung nach zuwenig eingegangen...
    47 12 Melden
    • PabloEscobar 08.10.2016 16:11
      Highlight Ganz genau. Ich gebe dir in jedem Punkt recht. Die Wissenschaft hat uns in 10 Jahren mehr gebracht als Religion in 1000en Jahren.
      28 13 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:41
      Highlight Um genau zu sein: Das Christentum hat uns 1000 Jahre lang zivilisatorischen und technologischen Rückschritt bzw. Stillstand gebracht, der erst mit der Aufklärung durchbrochen wurde.
      Das ist historisch belegt.
      26 7 Melden
    • Ivan der Schreckliche 08.10.2016 17:25
      Highlight Pablo, deine Aussage ist zwar übertrieben formuliert, aber trotzdem kann ich dir nicht recht geben. Das Christentum z.B hat die Entwicklung Europas in vielen Bereichen nach vorne getrieben, z.B im Recht.
      7 16 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:49
      Highlight Genau. Das römische Reich war für die freien Römer wirklich sehr frei und erlaubte unerhörte Querdenkerei ohne Probleme. Erst als das Cristentum Staatsreligion wurde entwickelte es sich zurück, zerbrach und führte zu einem jahrhundertelangen Stillstand in Europa. Was die Kirche während der Kolonialisierung alles getan hat sind Verbrechen die an das Nazitum heranreichen. Die heutigen Kirchenvertreter schaffen es noch nicht einmal das zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen
      13 2 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:50
      Highlight Manchmal ist langsame reifung besser als schnelle.
      4 10 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 18:45
      Highlight @ivan
      Gerade das römische Rechtssystem war wesentlich besser als alles was die Kirche je zustande brachte.
      Hat die Kirche die Leibeigenschaft bekämpft? Nein hat sie nicht. Hat die Kirche die Vorrechte des Adels angeprangert? Nein hat sie nicht. Hat die Kirche die Stellung der Frau verbessert? Nein hat sie nicht.
      Was für Rechte hat die Kirche denn vorangetrieben?
      13 3 Melden
    • Maett 08.10.2016 22:56
      Highlight @Ivan der Schreckliche: ganz im Gegenteil. Fortschritte wurden immer dann gemacht, wenn Religionen Nebensache waren oder gar keine Rolle gespielt haben. Da das im letzten Jahrtausend zum grössten Teil selten vorkam, wurde in den meisten Jahrhunderten auch nicht wirklich viel erreicht.
      9 1 Melden
    • Ivan der Schreckliche 09.10.2016 12:26
      Highlight "Das Recht der katholischen Kirche trieb die Entwicklung des deutschen Prozessrechtes, namentlich des Strafprozesses, stark voran. Auch das Schuldrecht ist zum Beispiel durch den aus dem kanonischen Recht stammenden Grundsatz pacta sunt servanda, wesentlich beeinflusst worden, weil damit die strenge Förmlichkeit des Römischen Rechts überwunden werden konnte. usw."- Wikipedia
      Auserdem waren die Kirchen bis Bologna die Vorreiter in der Bildung mit den Domschulen, weiter haben sie Infrastrukturen aufgebaut.
      Ich habe bei weitem nicht gesagt, dass alles gut war, aber gewisse Sache wurden besser.
      2 6 Melden
    • Ivan der Schreckliche 09.10.2016 12:59
      Highlight Und "immer, wenn die Religion zur Nebensache wurde.." die aufklärerische Guillotine grüsst!
      Ich bin nicht religiös, aber dieses geflame hier versteh ich nicht. Die Religion/Der Glaube kann sehr wohl einen Halt bieten, man sonst nichts hat im Leben, solang sie nicht andere zu beeinflussen versuchen, können sie glauben was sie wollen. Leben und leben lassen.
      0 5 Melden
    600
  • tobler-max 08.10.2016 15:49
    Highlight Etwas aus voller Überzeugung zu glauben,ohne es wissen zu können ist nicht emotionale Intelligenz, sondern die religiöse Freikarte für jeglichen Schwachsinn. Wenn man etwas nicht weiss, und davon gibt es genug, kann man es auch offen lassen.

    Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens. Johann Wolfgang Goethe

    Den Glauben wirft keine Vernunft aus der Bahn
    Denn Glauben erkennt absolut keine Scham
    Und ziehst du ihm noch so erfolgreich den Zahn
    Die Schafe verharren im frommen Wahn




    63 11 Melden
    600
  • Sheez Gagoo 08.10.2016 15:43
    Highlight Ich war selten mit einem Artikel so nicht einverstanden. Selbstverständlich ist Wis en dem glauben überlegen. Was ist das für eine Argumentation, dass glauben von hoher, emotionaler Intelligenz zeugen soll? Es zeugt von hoher, kognitiver Ignoranz. Es ist NICHT arrogant, wenn man Idioten nicht ernst nimmt. Religion war der erste Versuch die Welt zu erklären. Der erste Versuch ist halt meist der übelste. Wer solche Märchen braucht, dass er Halt im Leben hat und einen moralischen Kompass, dem ist nicht zu helfen. Amen.
    59 16 Melden
    • rodolofo 08.10.2016 16:25
      Highlight Glauben hat viel mit Vertrauen zu tun.
      Das muss nicht gleichbedeutend sein mit Naivität und Dumpfbacken-Borniertheit, sondern kann auch auf Erfahrungen und Feingefühl gründen!
      Aber solche "wahrhaft Gläubige" sind auch sehr wählerisch dabei, wem und was sie glauben wollen!
      Auch Schafe folgen übrigens nicht irgendeinem Schaf, das besonders originell "Bäää!" macht, sondern sie folgen dem erfahrensten Muttertier ihrer Herde.
      Sie sind also irgendwie sogar schlauer, als wir Menschen!
      Dem Bock folgt kein Einziges der Schafe.
      Das alles kannst Du einem erfahrenen "Schäfeler" wie mir ruhig glauben...
      7 15 Melden
    • Adrian Habegger 08.10.2016 16:31
      Highlight Punkt. Satz. Sieg!
      2 2 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:25
      Highlight Selbstverständlich. Die Schafe sind sehr wählerisch bei der Wahl ihrer schwachsinnigen Lebensanschauung. Es muss sophisticateter, individualisierter Schwachsinn sein. Dann ist man viel schlauer! Ich brauche keinen Schaftreiber, der mir sagt was falsch und richtig ist.
      8 1 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:28
      Highlight ...und doch. Glauben hat nur mit Naivität und Dumpfbackenborniertheit zu tun. Das ist dem Wort «Glauben» inhärent.
      7 1 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:39
      Highlight @Habegger: Wenn meinst du? Den Schäfer oder mich?
      2 1 Melden
    • rodolofo 09.10.2016 09:29
      Highlight @ Sheez Gagoo
      Was für eine Frage!
      Wenn er ein intelligentes Schaf in sich drin hat, das den "Bock" mit seinem Imponiergehabe nicht allzu ernst nimmt , dann weiss er instinktiv, dass der erfahrene Schäfer recht hat...
      2 4 Melden
    • Adrian Habegger 09.10.2016 22:56
      Highlight Gagoo ich meinte dich :)
      1 0 Melden
    600
  • trio 08.10.2016 15:43
    Highlight Ich glaube durchaus an die Kraft des Glaubens, allerdings ist eine Religion die perversierte Version davon. Zu behaupten, sie wäre für Krieg und Elend verantwortlich ist natürlich falsch, aber sie bietet eine perfekte Plattform dafür.

    Jeder kann doch glauben was er möchte. Wenn mich aber eine Kirche jeden morgen und abend um 6 Uhr mit ihrem gebimmel nervt und überall Gipfelkreuze stehen, nehme ich mir auch die Freiheit öffentlich gegen die Kirche zu wettern. Gott, Teufel, Himmel und Hölle?? Sorry, das kann ich doch nicht ernst nehmen!
    36 12 Melden
    600
  • Stogge 08.10.2016 15:40
    Highlight 2/2
    Der Satz, "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz", ist für mich fragwürdig. Also wenn ich etwas blind glaube, ohne zu hinterfragen, dann ist das intelligent?! Aus irgendeinem Grund haben wir einen Verstand erhalten, welchen jeden Menschen dazu befähigt, seine eigene Meinung zu bilden. Evolution sei Dank! Nachplappern kann man in der Kirche genug...

    Ich wünschte mir von den Menschen mehr Akzeptanz statt Ignoranz. Glauben kann jeder was er/sie will, aber auch Nichtgläubige dürfen das.
    27 9 Melden
    600
  • Stogge 08.10.2016 15:36
    Highlight 1/2
    Religionsbashing ist nicht in Ordnung. Religionskritik ist aber definitiv angebracht (sowie dies auch bei der Wissenschaft geschieht, um beim Vergleich zu bleiben).
    Die Religionen dieser Welt haben ein grundsätzliches Problem. Es gibt nur einen Gott (Oder eben Götter). Dies führt noch immer zu vielen Konflikten weltweit. Religionen sollen einander respektieren, bevor wir über das Verhältnis zw. Gläubigen und nicht Gläubigen diskutieren müssen. Kehrt zuerst vor der eigenen Haustüre.
    23 6 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:56
      Highlight Wenn wir das geschafft haben seid ihr am Arsch.muahahahaha, wollt ihr wirklich das wir ein gemeinsames ziel haben, really ???
      Eure Meinungen behaltet mal für euch.
      Wir bringen uns gegenseitig um, für dass brauchen wir keine ander Religion.
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  • Ismiregal 08.10.2016 15:32
    Highlight Wissenschaft und Glaube schliessen sich nicht aus. Wie konnte denn je etwas wissenschaftlich bewiesen werden wenn nicht jemand erst an etwas "glaubte" um sich danach die Mühe zu machen es zu beweisen.
    Erkenntnisse die wir heute haben waren früher Gottgegeben oder Teufelszeug.
    Auch Wissenschaftler suchen/hoffen auf die "Gottesformel" mit der sich alles erklären lässt.
    Glauben tut jeder. Nur wie und an was unterscheidet sich.


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    • Sir Affe 08.10.2016 16:09
      Highlight Sie scheinen die wissenschaftlichen Methoden nicht ganz verstanden zu haben....
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    • _kokolorix 08.10.2016 17:57
      Highlight Zwischen Glauben und einer Hypothese oder Theorie besteht doch ein ganz wesentlicher Unterschied: Eine Hypothese oder Theorie verlangt nach einem schlüssigen Beweis um weiterverfolgt zu werden. Der Glaube hingegen verlangt ihm zu folgen ohne ein Beweis, schon der Versuch Gott zu beweisen wird ja als Sünde gewertet!
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    • Ismiregal 08.10.2016 21:18
      Highlight @sir affe: Sie scheinen meinen Kommentar nicht verstanden zu haben.

      @_kokolorix: Das stimmt. Da besteht ja der Unterschied. Die einen nehmen etwas unerklärliches als Gottgegeben hin. Die anderen "glauben" an eine andere Erklärung und versuchen diese durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu beweisen. Der Glaube an ewtas steht also immer am Anfang.
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    • Maett 08.10.2016 22:52
      Highlight @Ismiregal: Wissenschaftler belegen Dinge die vorhanden sind, und versuchen die Gesetzmässigkeit zu erkennen.

      Z.B. die Schwerkraft: sie war offensichtlich schon immer da. Bis der Mensch rausgefunden hat, wie man sie definieren und messen kann, dauerte es sehr lange - daran geglaubt hat aber trotzdem niemand, weil sie schliesslich für jeden ersichtlich war.

      Kurz gesagt: die Wissenschaft entdeckt und beschreibt dann. Für die Beschreibungen werden Theorien ausgearbeitet und bewiesen. Das ist nicht Glaube, denn da schwingt auch immer viel Zweifel mit. Und das lässt religiöser Glaube nicht zu.
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    • Ismiregal 09.10.2016 05:07
      Highlight Ach, wie auch immer. Jeder glaubt das was er möchte.
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    • Ismiregal 09.10.2016 05:52
      Highlight @maett: "...belegen Dinge die vorhanden sind". Bevor man sich die Mühe macht dies zu belegen muss man an deren Existenz glauben. Sie sagen es selber in ihrem Kommentar:"
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    • Ismiregal 09.10.2016 05:57
      Highlight "Daran geglaubt hat aber trotzdem niemand" das will ich ja damit sagen. Man muss zuerst an etwas glauben bevor man es beweisen kann.
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    • _kokolorix 09.10.2016 08:52
      Highlight Das ist schlicht unsinn. An die Schwerkraft hat nie jemand geglaubt, das ist ein offensichtlicher und jederzeit zu beobachtender Effekt, den die einen als gottgegeben hinnehmen und die anderen eben zu erklären versuchen.
      Glaube verhindert tiefergehende Erkenntnis weil alles abschliessend von höherer Seite her geregelt ist und der Gläubige sich darum gar nicht kümmern muss. Schliesslich muss er frohlocken und beten!
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  • Confused Dingo #teamhansi 08.10.2016 15:24
    Highlight Stimme Kian zu. Glaube, Religion ist per se nicht schlecht. Gibt es vielen Menschen Halt, Hoffnung, Ansporn, Zugehörigkeit oder neue Perspektiven.
    Schlecht wird es erst wenn sie gegen andere Gruppen/Lebewesen ausgelegt wird und die Gläubigen ohne zu überlegen/hinterfragen, diese negativen Werte ausleben und verbreiten. So wie es Terroristen und leider viele Organisierte Religionen tun. Wer nur die eigene Auslegung als die einzig richtige ansieht und das Gefühl hat andere müssen das auch so sehen, begibt sich auf einen dunklen Pfad. Hier ist nicht die Religion das Problem, sondern der Mensch.
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    • Confused Dingo #teamhansi 08.10.2016 15:53
      Highlight By the way: sehr schöner Artikel :). Danke vielmals und ein schöner Gegenpol zum "Sektenblog" :)
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    • Elvenpath 08.10.2016 16:01
      Highlight Wenn man ohne Religion aufwächst, braucht man diese Krücke nicht.
      Man lernt Dinge zu akzeptieren, so , wie sie sind.
      Ich musste mir nie etwas schön reden. Und ich hatte schon verdammt schwere Zeiten. Gesundheitlich und Finanziell.
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    • Confused Dingo #teamhansi 08.10.2016 16:24
      Highlight Ich kenne auch leute die ohne Religion aufgewachsen sind und dann doch diese Krücke gefunden haben. Mal so mal so. Menschen sind verschieden. Und nicht alle haben die gleichen Bedürfnisse. Dazu gehört auch das Verlangen nach Religion/Glaube
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:23
    Highlight Teil 7 Nein, aber diese Staaten waren zwar theoretisch atheistisch beim Gottesglauben, aber der Hauptbestandteil der Ideologie war der Kommunismus. Glaub mir, in einem rein humanistisch-aufgeklärten Staat würde zwar nicht alles perfekt laufen, jedoch vieles besser, weil die Barbareien wie Homophobie, Sexismus, Patriarchismus, Religion etc. einfach nicht oder kaum mehr vorhanden wären.
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    • Jaromir 08.10.2016 15:53
      Highlight Wenn es einen Staat geben würde, bei dem alle nach dem biblischen Grundsatz "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", leben würden, gäbe es all diese Dinge auch nicht mehr. Da wir aber nicht in einer idealen Welt leben, wird dein Gedankenspiel, sowie auch mein Gedankenspiel, niemals in Erfüllung gehen. Da weder der Glauben, noch der Atheismus/Humanismus von Leuten gefeit sind, die den gegebenen Rahmen verlassen.
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    • Bluetooth 08.10.2016 16:07
      Highlight Humanismus ist schlussendlich genauso eine Ideologie, an der Menschen wie du glauben. Menschlichkeit, rationelles Denken, Vernunft, sind alles wissenschaftlich unklar definierte Begriffe, die bei jedem Mensch eine andere Bedeutung haben.
      Zum Beispiel steht die Existenz von Psychopathen, die unfähig sind Empathie zu empfinden, komplett im Widerspruch zur Idee des Humanismus.
      Was ich damit sagen will, ist, dass eine Welt ohne Glaube (sei es in Form einer Ideologie oder Religion) gar nicht existieren kann. [1/2]
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    • Bluetooth 08.10.2016 16:24
      Highlight "Glaube entsteht dort, wo noch nicht Wissen vorhanden ist ..."
      Problem mit dieser Aussage, ist, dass du davon ausgehst, dass die Wissenschaft in Lage ist/sein wird, jede Antwort zu beantworten, was falsch ist. Die Wissenschaft ist beschränkt. Sie beschäftigt sich nur damit die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, anhand Gesetze und Zusammenhänge zu beschreiben. Allein die Tatsache, dass sich die Welt tatsächlich anhand wissenschaftliche Gesetzte beschreiben lässt, ist nur eine Vermutung somit ein Glaube. Ausserdem beschäftigt sich die Wissenschaft explizit nicht mit die Frage Warum.
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    • guby 08.10.2016 18:41
      Highlight @Jaromir: Was ist den mit "Auge um Auge" passiert. So punkto biblischer Grundsätze.
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    • _kokolorix 08.10.2016 18:57
      Highlight @Jaromir
      Von den zehn Geboten beschäftigen sich sechs damit wie wir Gott zu huldigen haben!
      Dein Bibelspruch steht auf einer Stufe mit hunderten anderen wo wir aufgefordert werden Tiere und Kinder zu töten, unsere Töchter vergewaltigen zu lassen, ganze Städte niederzubrennen, unsere Frauen zu bestrafen, etc.
      Darauf kann man keinen Staat aufbauen, wie auch die neuesten Versuche mit der Scharia zeigen.
      Für jedes noch so abstruse Verbrechen gibt es in der heiligen Schrift eine Begründung
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:23
    Highlight Teil 6 Recht haben, frei zu entscheiden zu können, ob er glauben will und wenn ja was. Dies Recht wird jedoch von Religionen getrost ignoriert oder sogar bekämpft. Schliesslich hat man ja den „wahren“ Weg zum Paradies bereits gefunden. Und organisierter Glaube ist auch oke, solang einfach die strengen Grundsätze des Laizismus eingehalten werden, was auch nicht der Fall ist. Zum letzten Abschnitt noch etwas: Nein, aber diese Staaten waren zwar theoretisch atheistisch beim Gottesglauben,aber der Hauptbestandteil der Ideologie war der Kommunismus. Glaub mir, in einem rein
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  • mfur 08.10.2016 15:22
    Highlight Wow, hab noch nie so eine Anhäufung von Blödsinn gelesen bei Watson. Religionen (und noch viel mehr die Kirchen) gehören auf den Mistkübel der Geschichte!
    An irgendwelche Götter zu glauben mag vielleicht vor ein paar tausend Jahren noch nachvollziehbar gewesen sein, als man Blitz & Donner, Erdbeben & Überschwemmungen, etc. nicht erklären konnte. Seither aber haben Religion & Glauben nur Leid gebracht und die menschliche Entwicklung ausgebremst.
    Glauben sei Wissen überlegen? Ernsthaft??
    Ich glaube, Elvis lebt und die Erde ist flach - boah bin ich emotional intelligent... #facepalm
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    • Anded 08.10.2016 15:54
      Highlight Bei welcher Religion glaubt man an einen lebenden Elvis und eine flache Erde?
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    • Elvenpath 08.10.2016 16:03
      Highlight Religion als "emotionale Intelligenz" zu bezeichnen ist wirklich schon absurd.
      Religion ist Schwarmdummheit, wie Michael Schmidt-Salomon in seinem Buch "Keine Macht den Dummen" sehr schön beschreibt.
      Die religiöse Indoktrination in der Kindheit anzunehmen ist keinerlei besondere Leistung. Es ist eine Leistung, ihr zu widerstehen!
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    • Sir Affe 08.10.2016 16:11
      Highlight Ok, unsichtbare Herren im Himmel sind viel besser..
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    • mfur 08.10.2016 16:15
      Highlight @Anded: spielt doch keine Rolle. Ich könnte ja eine gründen... Unsinn bleibt Unsinn!
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    • trio 08.10.2016 16:17
      Highlight @mfur wissen ist auch nur glauben. Auch heute gibt es genug, das wir nicht erklären können. Ob wir jetzt an Gott oder die Wissenschaft glauben, ist doch genau das gleiche!
      Man stelle sich vor wie sie in 2000 Jahren über uns denken, die lachen doch über unsere "Wissenschaft" 😂
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    • Jason84 08.10.2016 16:48
      Highlight Na das mit der flachen Erde ist im Christlichen Glauben noch nicht soo lange her.
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    • Anded 08.10.2016 18:22
      Highlight @Jason Der christliche Glauben folgt heute den selben Grundsätzen wie vor 2000 Jahren. Die Beschaffenheit der Erde war dabei nie besonders relevant. https://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde
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    • guby 08.10.2016 18:44
      Highlight @trio: Immerhin versucht die Wissenschaft eine Grundlage zu legen. Und das klappt ziemlich gut. Mittlerweile schlagen sich erwachsene Menschen darüber den Schädel ein (oder jagen sich in die Luft) wer denn die besseren Märchen glaubt und wessen Prinzipien eher die gesamte Menschheit bekehren dürfen. Das klappt auch gut, ist aber möglicherweise weniger wünschenswert.
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    • trio 08.10.2016 19:42
      Highlight @guby versuchen, ja 😄 versteh mich nicht falsch! Über den Glauben lachen sie bestimmt viel lauter! 😂 aber der Wissenschaft zu glauben ist schlussendlich das gleiche.
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    • guby 09.10.2016 10:17
      Highlight @trio: Irgendwo muss man ja beginnen😉 Und es ist nicht das Gleiche. Eine Abhandlung darüber würde den Rahmen hier sprengen.
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:21
    Highlight Teil 4. Und doch, man kann Wissen und Glaube sehr gut vergleichen. Glaube findet dort statt, wo Wissen noch nicht vorhanden ist und die Menschen zu faul sind, Antworten auf wissenschaftlicher Ebene zu suchen und stattdessen sich lieber in angebliche Welten entfliehen die auf keiner Faktenlage basieren und somit abzulehnen sind. Somit ist Glaube kein Akt emotionaler Intelligenz sondern eine fahrlässige Realitätsverweigerung.Und ja privater Glaube ist in Ordnung. Allerdings nur wenn er nicht missionarisch ist und vor allem fern von Kindern gehalten wird, denn jeder Mensch sollte endlich das
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:20
    Highlight Teil 3. doch nicht an allem (oder sehr vielem) Schuld sind, machst du einfach einen plumpen Vorwurf und wirfst den Nicht-Gläubigen Unverständnis vor und eine Abschätzigkeit gegenüber Glauben und das man Wissen und Glaube gar nicht vergleichen kann, wobei ich dir zum einen Recht geben muss. Ich halte es für unvernünftig und sinnlos wenn jemand an etwas glaubt, wofür es keine wissenschaftlichen Beweise gibt und ich halte es für dumm und gefährlich, wenn an etwas geglaubt wird, was im klaren Widerspruch zu den wissenschaftlichen Fakten steht (Der Kreationist lässt grüssen).
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:20
    Highlight Teil 2. Taten reissen, weil sie glauben, dass wenn sie für ihre Religion sterben, also als „Märtyrer“ sterben, sie dadurch in den Himmel kommen (natürlich mit ganz vielen Jungfrauen wie es sich gehört). Dieses Bashing kommt auch daher, weil für einen Atheisten wie ich es bin, solche Konflikte die (in-)direkt durch Religion geprägt sind, völlig lächerlich wirken. Dass ist wie wenn sich zwei Konfliktparteien gewaltsam bekämpfen würden wegen der Frage, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke bringt. Doch statt den Vorwurf zu entkräften, dass Religionen aus deiner Sicht
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:19
    Highlight Teil 1. Geschätzter Kian: Auch wenn du vielleicht genau das Gegenteil mit deinem Artikel erreichen willst, bestätigst du mir nur die gängigen und immer stärker werdenden Vorbehalte die ich gegenüber Glaube und Religion (also organisierter Glaube) habe. Zuerst beklagst du dich, dass immer gegen Religionen gebasht wird und es viele Leute (zum Glück immer mehr) gibt, die Religion am liebsten abschaffen würden. Zum einen muss ich dir Recht geben. Religion ist nicht an allem Schuld. Sie ist jedoch bei sehr vielen Konflikten direkt oder indirekt involviert und lässt Menschen zu völligen inhumanen
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    • Anded 08.10.2016 16:02
      Highlight Diese mehrteiler-Kommentare nerven. Egal was drin steht. Wenn eure Schreibergüsse keinen Platz in einem einzigen Feld finden, verfasst eurer Manifest in einer anderen Form und sendet es über einen anderen Kanal an Watson. Die echten Kommentarleser und -schreiber danken.
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    • JaneSoda 08.10.2016 17:23
      Highlight Ich bin (auch) ne echte Kommentarleserin und habe dieses mehrteilige Statement gerne gelesen ;-)
      @liberal fighter - ich teile deine Meinung
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    • deleted_420198696 08.10.2016 20:32
      Highlight Ob Anded religiös ist?
      Weil in seinem kurzen aggressiven Kommentar hält er sich für echter als den komplexer schreibenden LiberalFighter. Und selbstverständlich will nicht er (Anded) sein Verhalten ändern, sondern fordert wie selbstverständlich, dass der andere sich anzupassen hat.

      Klassisch religiöses Verhaltensmuster. Aber sowas von!

      Wenn einer etwas Kluges zu sagen hat wie LiberalFighter, darf er gerne viele Kommentare verfassen.

      Diejenigen, die sich wegen sowas nerven, lösen das Problem am einfachsten, wenn sie die für sie nervigen Kommentare nicht lesen.
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    • Patamat 08.10.2016 20:43
      Highlight tldnr
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  • Stichelei 08.10.2016 15:17
    Highlight Wenn Respekt heisst, dass ich den Glauben und seine Objekte nicht anzweifeln darf, wenn ich mich verpflichtet fühlen muss, gemäss den Regeln und Geboten eines Glaubens zu leben, wenn ich im öffentlichen Leben und Umgang auf jede Empfindlichkeit irgendeines Glaubens Rücksicht nehmen muss und ich mich von solchen Glaubensgrundsätzen in meiner Freiheit einschränken lassen muss, ja, dann hat dieser Glaube von mir keinen Respekt verdient.
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    • deleted_420198696 08.10.2016 20:21
      Highlight Es ist total unlogisch, dass Nichtreligiöse auf die Sitten der Religiösen Rücksicht nehmen müssen.

      Es gibt so viele Religionen, Splittergruppen, Sekten, Glaubensrichtungen. Es ist ein Fass ohne Boden. Alle glauben was anderes.
      Es wäre doch massiv einfacher, wenn sich die Religiösen ausserhalb ihrer Tempel und Riten den Gepflogenheiten der Nichtreligiösen anpassen.

      Das ist wie mit Sprachen. Soll der Atheist/Agnostiker 1000 Sprachen lernen müssen, damit keiner beleidigt ist? Oder sollen alle zusammen eine Sprache lernen, damit man kommunizieren kann?
      13 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:09
      Highlight @Rhabarber; Ist es logisch dass ich als Anhänger der sozialen Marktwirtschaft gezwungen bin einen Teil meiner von etlichen geschätzten Ansichten über Bord werfen muss weil eine Mehrheit dem Diktat der freien Markwirtschaft folgt und dies meistens ohne einen Schimmer zu haben ob dieser feie Markt überhaupt existiert oder langfristig Sinn macht?
      Manchmal habe ich das Gefühl dass man heute auf die Religionen zeigt, um von der Wirtschaft unserem primären Umfeld abzulenken, um zu zeigen dass man anprangern will wenn etwas zu totalitär ist, aber eben nicht das anprangern mag was uns täglich trifft.
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    • deleted_420198696 09.10.2016 11:09
      Highlight Dass man intolerante Religionen nicht mag, bedeutet nicht automatisch, dass man intolerante Wirtschaft mag.
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    • FrancoL 09.10.2016 14:07
      Highlight @Rhabarber; Wenn ich die heute in diesen Kommentaren gelesenen Geisselungen der Religionen lese, dann muss ich davon ausgehen dass man die gleiche Vehemenz gegenüber den "neuen" Religionen und Dogmen anwenden mag, denn alle scheinen das Prinzip hochzuhalten. Und somit wird ab morgen Montag für manchen Wirtschaftsvertreter und Anhänger einer neuen dogmatischen Doktrin eine schlimme Zeit anbricht. Glaubt Du das dies so ein wird, ich nicht und darum mahne ich zu einer etwas ausgeglicheneren Sicht der Religionen, wenn man selbst nicht in der Lage ist die Doktrin die einem führt zu hinterfragen.
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    • deleted_420198696 09.10.2016 18:19
      Highlight Und du bist in der Lage, alles zu durchschauen, was dich führt? Na klar.

      Jemand, der an einen unsichtbaren Weissbärtigen glaubt, kriminalisiert Homosexuelle. Und Frauen, die vergewaltigt wurden, sind selbst schuld und müssen gesteinigt werden.

      Solchen Mist braucht keiner: "Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn." A. Hitler
      Oder solchen: "Die Bibel rechtfertigt den Mord an Homosexuellen." Pastor P. Peters, 'Wo