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Bei Makake-Affen ist der präfrontale Cortex ähnlich strukturiert wie bei Menschen. Bild: swp.de

Tierschützer blitzen vor Gericht ab: Versuche mit Affen an Uni und ETH Zürich sind erlaubt

20.04.17, 15:27 20.04.17, 15:53

Die Universität und die ETH Zürich können Versuche mit Primaten durchführen: Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat eine Beschwerde gegen die Bewilligung abgewiesen. Tierschutzorganisationen kritisieren den Entscheid als «bedenklich» und «empörend».

Forscher des Instituts für Neuroinformatik der Uni und ETH Zürich wollen das «komplexe Zusammenspiel von Nervennetzen in der stirnseitigen Hirnregion» besser verstehen. Sie versprechen sich dadurch neue Erkenntnisse für die künftige Behandlung von psychischen Erkrankungen – etwa Schizophrenie.

Hirnexperimente mit zwei Affen

Diese Erkenntnisse sollen mit Hilfe von Tierversuchen gewonnen werden: Uni und ETH haben deshalb vor rund drei Jahren ein Gesuch für mehrmonatige Hirnexperimente mit zwei Affen gestellt. Bei Makaken sei der präfrontale Cortex ähnlich strukturiert wie bei Menschen, schreiben die beiden Hochschulen in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

«Mit fixiertem Kopf werden die Affen gezwungen, jeden Tag während mehrere Stunden mit den Augen Aufgaben an einem Bildschirm zu lösen.»

Stiftung für das Tier im Recht (TIR)

Das Veterinäramt des Kantons Zürich bewilligte diesen Versuch im Juli 2014 auf Antrag der elfköpfigen Tierversuchskommission. Drei ihrer Mitglieder – die drei Vertreter von Tierschutzorganisationen – legten gegen diese Bewilligung Rekurs ein. Diesen lehnte der Regierungsrat im Dezember 2015 ab. Und nun wies auch das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde ab.

Güterabwägung zugunsten Forschung

Das Urteil wurde im Detail noch nicht veröffentlicht. Aber das Verwaltungsgericht hat offenbar wie zuvor der Regierungsrat in einer Gesamtbetrachtung befunden, dass der möglich Nutzen des Tierversuches die für die beiden Makaken entstehenden Belastungen überwiegt.

Uni-Rektor Michael O. Hengartner wird in der Medienmitteilung denn auch mit den Worten zitiert: «Wie die sorgfältige Güterabwägung aller Instanzen bisher gezeigt hat, überwiegen die möglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Studie.»

Die beiden Hochschulen seien sich der grossen Verantwortung gegenüber den Tieren bewusst, hält Hengartner weiter fest. Sie würden «respektvoll mit den uns anvertrauten Makaken umgehen». So sei die Zahl der Versuchstiere auf das Minimum beschränkt. Deren Belastung soll so gering wie möglich gehalten werden.

Harsche Kritik von Tierschützern

Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) kritisiert die Bewilligung für die Primatenversuche hingegen scharf: Das Leiden der Versuchsaffen sei massiv, die Tiere würden sowohl in ihrer körperlichen Integrität als auch in ihrer Würde erheblich verletzt.

«Mit fixiertem Kopf werden die Affen gezwungen, jeden Tag während mehrere Stunden mit den Augen Aufgaben an einem Bildschirm zu lösen», schreibt TIR. Für die richtige Lösung erhielten die Tiere ein paar Tropfen Flüssigkeit. Ansonsten würden sie, um sie zur Kooperation zu bewegen, durstig gehalten.

«Klares Fehlurteil»

Das Tierleid werde von den Forschern systematisch heruntergespielt, hält auch der Zürcher Tierschutz fest. Die Aufgaben der Versuchstiere würden «zynisch als freiwillige Computerspiele beschönigt, Begriffe wie Sklavenarbeit oder Folter wären angemessener».

Von einem «klaren Fehlurteil» spricht Nadja Brodmann vom Zürcher Tierschutz. Es gehe nicht nur um diesen Einzelfall: «Die Forschenden erhoffen sich einen Freipass für eine ganze Serie langjähriger Primatenversuche.»

Die Vorbereitungen starten

Sobald der Entscheid des Verwaltungsgerichts rechtskräftig ist, wollen die Forscher des Instituts für Neuroinformatik die Vorbereitungen zu ihrer Studie einleiten. Als erstes werden die Tiere aus einer anerkannten Zucht ausgewählt und nach Zürich gebracht.

Danach werden die Makaken «eingeführt und spielerisch an ihre Aufgaben herangeführt», heisst es in der Mitteilung. Erst wenn die Affen ihre Verhaltensaufgaben weitgehend stressfrei lösen, seien die erhobenen Daten auch aussagekräftig, wird der Forschungsleiter Valerio Mante zitiert. Mit den eigentlichen Versuchen könne frühestens im Herbst begonnen werden. (whr/sda)

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  • Menel 24.04.2017 09:45
    Highlight Mich würde es mal interessieren, wer von denen, die hier gegen Tierversuche wettern, in ihren Leben schon mal wirklich, richtig krank waren. Und wer hat dann auf alle medizinischen Errungenschaften verzichtet, aus Rücksicht vor den (Versuchs)Tieren?
    10 3 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 10:22
      Highlight Das ist eine unfaire und undifferenzierte Forderung. Tierversuche sind rechtlich vor Zulassung jedes Medis vorgeschrieben.
      2 0 Melden
    • Menel 27.04.2017 16:04
      Highlight Das war keine Forderung, das war eine Frage.
      2 0 Melden
    600
  • WilliMu 23.04.2017 23:02
    Highlight Viele Affen haben gemeinsame Merkmale , wie viele der Professoren, die ich während meiner UNI-Aufenthalte während 30 Jahren kennengelernt habe. Könnte man die nicht einfach austauschen? Ich sähe gerne den einen oder andern Professor auf einem der ausgeklügelten, computerisierten Versuchsstühle der Affen. Ich würde gerne mithelfen, sie zu füttern. Am liebsten vegan.
    6 5 Melden
    600
  • blaubar 23.04.2017 12:30
    Highlight "Bei Makake-Affen ist der präfrontale Cortex ähnlich strukturiert wie bei Menschen"

    Offenbar nicht. Das sieht man am Verhalten der beiden Spezies doch recht eindrücklich.
    4 10 Melden
    600
  • blue7chair 23.04.2017 02:27
    Highlight Hier wie wild gegen wissenschaftliche Tierversuche hetzen aber morgen im Migros das Aktionspaket Chicken Nuggets aus Brasilien kaufen gehen und das Kopfweh mit einem Aspirin bekämpfen. Klar, Tierversuche sind unschön und wenn möglich zu vermeiden. Leider sind unsere alternativen Ansätze noch nicht soweit ausgereift um die komplexen Wechselwirkungen in Organismen zuverlässlich zu simulieren. Für den medizinischen Fortschritt und die Qualitätssicherung der Medikamente sind Tierversuche daher eine Notwendigkeit. Diese Forscher als Sadisten oder Nazi-Wissenschaftler zu bezeichnen ist verfehlt.
    21 4 Melden
    • blaubar 23.04.2017 12:28
      Highlight Quatsch! Aspirin wurde zufällig und ohne Tierversuche entdeckt. Chicken Nuggets aus Brasilien kauft man einfach nicht. Jeder der Tierversuche und ähnliches anstellt macht sich schuldig. Es schleckt keine Geiss weg.
      Ein Tier schlachten ist auch nichts schönes, und auch hier muss man sich über die Notwendigkeit und die Art und Weise Gedanken machen.
      Sich ständig was vormachen bringt überhaupt nichts. Wer vor dem Regal steht, muss die Augen aufmachen und denken.
      5 9 Melden
    • blue7chair 23.04.2017 15:52
      Highlight Aspirin steht stellvertretend für das Nutzen der medizinischen Errungenschaften in meinem Kommentar. Ich nehme an Sie haben dann auch kein Problem damit, wenn ab jetzt Medikamente ohne Test Menschen verabreicht werden und nehmen die Gefährdung in Kauf - oder sie verzichten ganz allgemein auf diese Errungenschaften. Wenn Sie tatsächlich das Gefühl haben Tierversuche werden einfach mal gemacht dann haben Sie weder eine Ahnung davon mit welchem Aufwand noch mit welchen Kosten solche Versuche verbunden sind.
      7 1 Melden
    • Menel 24.04.2017 09:38
      Highlight Ob etwas zufällig oder gezielt entdeckt wurde, sagt doch nichts darüber aus, ob es an Tieren getestet wird oder nicht.
      Früher war man nur etwas nachlässiger mit den Tests, dadurch kam es zu Fällen wie den Contergan Kindern.
      3 0 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 10:25
      Highlight "Etwas nachlässiger mit den Tests" ist so nicht korrekt. Man hat Contergan an verschiedenen Tierarten getestet und nur wenige hatten Missbildungen entwickelt. Deshalb dachte man, es sei sicher. Dies zeigt die Gefährlichkeit eines Rückschlusses des tierischen Organismus' auf den menschlichen.
      2 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 15:05
    Highlight Hat schon mal jemand daran gedacht, dass die Malaken ihre Arbeit gerne verrichten?, dass es ihnen Spass macht? - Nein, lieber betrachtet man die experimentierenden Wissenschaftler als Sadisten und professionelle Tierquäler.
    Für alle, die nicht an einer der zu erforschenden Krankheit leiden, ist diese Art Forschung überflüssig. Für die Betroffenen kann sie lebensrettend oder zumindest lebensverbessernd sein.
    17 33 Melden
    • blaubar 23.04.2017 12:29
      Highlight Tiere laufen auch freiwillig zum Metzger.
      6 0 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 10:26
      Highlight Völlig absurde Vorstellung. Wieso soll es bewegungsfreudigen Tieren "Spass" machen, mit fixiertem Kopf stundenlang auf einen Bildschirm zu starren und Übungen zu machen, weil sie sonst nichts zu trinken bekommen? Würde dies Ihnen Spass machen?
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.04.2017 14:12
      Highlight Svenja S.
      Sie sollten sich mit Behaviourism befassen. Und dann versuchen, etwas zu be-urteilen.
      0 0 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 15:17
      Highlight @Maria, warum erklären Sie nicht einfach, was Sie meinen?
      3 0 Melden
    600
  • blaubar 21.04.2017 12:20
    Highlight Was Krankheiten angeht: Der Ansatz, den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen, ist falsch. Die Menschen werden insgesamt nicht gesünder so.
    Wir sollten wieder lernen, das Gesamte zu betrachten, nicht den Menschen zu isolieren. Das ist wie wenn man mit Bomben Frieden herstellen möchte. Es funktioniert eben nicht. Es funktioniert nur, wenn man Dinge isoliert betrachtet, was sie eben nicht sind. Und das ist ausschlaggebend. Sonst könnte ich auch als Dieb mein Geld verdienen, das funktioniert auch. Kurzfristig.
    7 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 15:02
      Highlight Ach, blaubar, das stimmt nicht. Du könntest dein Geld als Dieb verdienen - auf lange Sicht. Denk doch mal an die Banker, an die steigenden Aktienkurse bei Entlassungen usw. Sind das die ehrlichen "Arbeiter"?
      10 4 Melden
    • blaubar 21.04.2017 18:29
      Highlight @Maria: Deine Sicht ist nicht lange genug. Und materieller Reichtum, sowie auch diese Tierversuche führen nicht ins Glück. Trotz Geld und erzwungener Gesundheit. Aber ich weiss schon, was Sie meinen...
      5 7 Melden
    600
  • AnitaDrink 21.04.2017 12:08
    Highlight Medizin für oder gegen psychische Krankheiten? Was uns betrifft soll auch an uns getestet werden. Tiere haben keinen Ich-Bezug (Ego), darum erkennen sie sich nicht im Spiegel. Selbstwahrnehmung kann man ihnen antrainieren, aber es liegt nicht in ihrer Natur. Für Verhaltensweisen wird ein Tier erst manipuliert und körperlich so unter Druck gesetzt das es leidet, Angst hat, durchdreht. Man prägt es über die Behandlungsarten, die auch erkrankte Menschen erfahren haben. Wären ETH + Pharma am Heil des Menschen interessiert, würden sie sich mit dem Menschen und nicht Labortieren auseinandersetzen.
    12 26 Melden
    • strange 21.04.2017 14:08
      Highlight Das stimmt nicht. Es gibt sehr wohl Tiere mit einem Ich-Bezug. z.B. Delfine erkennen sich im Spiegel. Rabenvögel und Menschenaffen zeigen sich in gewissen Intelligenztests dem Menschen als weit überlegen. Es ist vermessen zu glauben, dass Tiere kein Verständnis für sich selbst haben. Geisteskrankheiten treten ebenso bei Tieren auf. Depressionen sind auch bei Tieren verbreitet. Es ist einfach schwerer diese zu erkennen, da sich ein Tier nicht mittels Sprache mitteilen kann. Das rechtfertigt sicherlich keine Tierversuche. Im Gegenteil, es sollte sie noch mehr in Frage stellen.
      22 3 Melden
    600
  • strange 21.04.2017 07:24
    Highlight Ob man für oder gegen Tierversuche ist, ist eine Grundsatzfrage, die davon abhängig ist, wessen Interessen man höher wertet. Ich empfinde es als stossend, dass die Menschen immer weniger bereit sind Krankheit, Schmerz und Tod zu akzeptieren. Dafür sind sie bereit allen anderen Lebenwesen diese zuzufügen. Ich bin selbst chronisch krank, aber nehme mich persönlich nicht so wichtig, dass für mich unzählige Tiere ein abscheuliches Leben führen müssen. Wer sagt, dass ich wichtiger bin, als der Affe im Labor? Gewisse Versuche sind für mich vertretbar, aber diese überschreiten eine Grenze.
    39 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 07:37
      Highlight Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser dass sich die meisten Menschen immer noch als Krone der Schöpfung halten für ihren eigenen Erhalt alles erlaubt ist....

      Ich bin nicht besonders gläubig, glaube jedoch dass sich diese sogenannten Forscher eines Tages für alles rechtfertigen müssen.....
      22 17 Melden
    • Menel 24.04.2017 09:41
      Highlight @strange, dann nehmen sie also keine Medikamente um ihr chronisches Leiden abzumildern und ihre Lebensqualität zu verbessern?
      1 3 Melden
    600
  • rodolofo 21.04.2017 07:19
    Highlight Menschen, die solche Tierversuche mit Affen machen, sind wirklich psychisch krank und absolut respektlos gegenüber unseren nächsten Verwandten im Tierreich!
    Ich glaube nicht, dass diesen sadistischen Forschern die Psychopharmaka, welche sie mit ihren Experimenten entwickeln wollen (sie erinnern mich an die Versuche, welche die Nazis mit wehrlosen Juden und "Volksfeinden" in KZ's durchführten...), helfen können.
    Mit diesen sogenannten "Wissenschaftlern" müsste man genau solche Experimente durchführen, wie sie mit den Affen machen!
    Mitgefühl durch Nachfühlen!
    Oder eine Faust direkt ins Gesicht!
    22 49 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 07:38
      Highlight Es wird betont, dass die Affen keine Schmerzen haben werden. Aber was ist mit der Angst dieser Tiere? Aber wir alles Herrenmenschen sind über alles erhaben........
      17 14 Melden
    • Spino666 21.04.2017 08:52
      Highlight Woher wissen sie das die forscher sadisten sind?
      18 8 Melden
    • strange 21.04.2017 09:50
      Highlight Ein Sadist empfindet Freude oder gar sexuelle Erregung dabei, anderen Lebewesen Schmerz zuzufügen. Ich bezweifle, dass dies bei den meisten Forschern der Fall ist. Es ist ihnen jedoch egal, denn sonst könnten sie die Arbeit nicht durchführen. Um dies zu erreichen muss man eine Stück Empathie in sich abtöten. Sie könnten ihre Arbeit nicht tun, wenn sie die Gefühle der Tiere nicht konsequent ignorieren würden.
      18 3 Melden
    • Phil.A 21.04.2017 09:55
      Highlight @rodolofo
      Ich glaube dir fehlt dass verständnis für dass leid was gewise Erkrankungen mit sich bringt. (In diesem fahl Schizophrenie)
      Und nach deiner Einstellung müsste man dich zuerst schizophren machen damit du siehst wie sehr andere leiden...
      8 15 Melden
    • strange 21.04.2017 11:56
      Highlight @Phil.A man kann auch gegenargumentieren, dass Dir das Verständnis dafür fehlt, dass Krankheit, Schmerz und Leid zum Leben dazu gehören. Wir haben weder eine Garantie, noch einen Anspruch auf Gesundheit. Je mehr Krankheiten behandelbar sind, desto weniger wollen Menschen Krankheit akzeptieren.
      13 10 Melden
    • blaubar 21.04.2017 12:24
      Highlight Die Affenversuche sollen helfen, psychische Leiden zu lindern. Ehmmm. Da schliesst sich der Kreis. Weiss nicht, ob die Forscher und die Affen, dann diese Medis konsumieren. Besser wäre es, alles sein zu lassen.
      5 9 Melden
    • rodolofo 21.04.2017 12:49
      Highlight @ Phil.A
      Vielleicht weiss ich mehr über Schizophrenie als Du Dir vorstellen kannst...
      Und vielleicht habe ich ja eine Ahnung davon, wie sie "gemacht" wird.
      5 10 Melden
    • rodolofo 21.04.2017 12:53
      Highlight @ spion 666 und strange
      Ja, das ist tatsächlich wahr.
      Ein Sadist empfindet wenigstens noch eine perverse Lust, wenn er andere Lebewesen quält.
      Diese "Wissenschaftler" empfinden gar nichts mehr. Und keinen Zugang zu den eigenen Gefühlen haben ist für mich "teuflisch".
      Ich weiss sogar, wie sich dieser Zustand anfühlt!
      Darum können mir diese Tierquäler wirklich nur sehr sehr leid tun.
      7 12 Melden
    • michiOW 21.04.2017 14:32
      Highlight @rodolfo
      Wow momol super du

      Sie hören sich wie ein Islamist an, der über Christen schimpft.

      Es geht nicht um Sadismus oder Gefühlslosigkiet, sondern um eine grundsätzliche Ansicht: Wieviel ist ein Menschenleben wert?

      Nur weil die Forscher eine ander Ansicht vertreten, müssen Sie diese ja nicht so verunglimpfen.
      8 8 Melden
    • Menel 24.04.2017 09:46
      Highlight @rodolfo
      "Vielleicht weiss ich mehr über Schizophrenie als Du Dir vorstellen kannst...
      Und vielleicht habe ich ja eine Ahnung davon, wie sie "gemacht" wird."

      Wie sie "gemacht" wird? Das müssen sie mir erklären!
      2 0 Melden
    • rodolofo 24.04.2017 22:18
      Highlight @ Menel
      Schwierig, das hier zu erklären.
      Es hat damit zu tun, dass wir gleichzeitig mit den verbalen Geschichten, die wir erzählt bekommen, non-verbale Geschichten erleben, die uns etwas ganz anderes beibringen.
      Daraus entstehen psychische Verwirrungen.
      Gedanken und Gefühle stimmen nicht überein.
      Fake-News-Hochstapler, wie Donald Trump einer ist, bilden nur die Spitze eines riesigen Eisbergs!
      Wenn Verpflichtungen als Liebe verkauft werden, spiegeln wir die empfangene Lieblosigkeit, fühlen uns dabei aber schlecht und undankbar.
      Wir bekämpfen unsere eigenen Gefühle mit aufgeschwatzten Gedanken.
      1 1 Melden
    • Phil.A 25.04.2017 08:00
      Highlight Verstehe ich...
      Als würde einer Meinen er hätte eine riesen Ahnung von Schizophrenie weil er ein paar Internet Beiträge gelesen hat darüber.
      Aber in Wirklichkeit muss man sich unzählige Stunden/Tage/Wochen damit beschäftigen...
      1 1 Melden
    • rodolofo 25.04.2017 22:00
      Highlight @ Menel
      Wir können gerne mal weiter über dieses Thema diskutieren, wenn wir unter uns sind.
      Hier lesen Tierversuchs-Fans mit.
      Und da ist es mir zu unwohl.
      Ich bin nämlich auch ein Tier, wenn Du verstehst, was ich damit meine.
      Diese Leute dürfen aber ruhig mitkriegen, dass sich etwas tut, vor und nach den von ihnen geleiteten und protokolierten Gruppentherapie-Sitzungen...
      0 0 Melden
    600
  • JonSerious 21.04.2017 00:05
    Highlight wooaah wieso haben alle Kommentare hier so viele Blitze?
    5 9 Melden
    600
  • Spino666 20.04.2017 20:12
    Highlight Liegt es nicht in der Natur des Menschen als Allesfresser andere Lebewesen zum eigenen Wohl zu benutzen?
    20 21 Melden
    • strange 21.04.2017 07:30
      Highlight Der Mensch gilt als das geistig überlegenste Tier auf der Welt. Soll er diese geistige Überlegenheit nun dazu nutzen, alles andere zu unterwerfen und zu missbrauchen? Oder bringt diese geistige Überlegenheit nicht die Verantwortung mit, alle schwächeren Lebenwesen zu schützen? Für mich stimmt das zweite, aber das ist wohl jedem selbst überlassen.
      15 6 Melden
    • Spino666 21.04.2017 08:53
      Highlight Doch Natürlich das war eine theoretische Frage praktisch sieht das natürlich anders aus
      0 0 Melden
    • strange 21.04.2017 09:46
      Highlight Die Frage hat ihre Berechtigung. Sie ist provokativ, aber trifft den Nagel auf den Kopf. Man hört es nicht gerne, aber im Endeffekt unterdrücken wir ständig andere Lebewesen. Seien es nun Tiere, andere Menschen oder Pflanzen. Wenn man sich dem einmal bewusst ist, kann man für sich selbst entscheiden wie weit man dabei gehen möchte. Wenn man sich eine Tablette, Lebensmittel, Kleidung oder was auch immer kauft, sollte man sich bewusst sein, was dahinter steckt. Und es steckt fast immer das Leid eines anderen Wesens dahinter.
      11 2 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 10:37
      Highlight Ich finde, die "Natur" soll niemals Verhaltensweisen des Menschen rechtfertigen. Was medizinisch machbar ist, wie wir unsere Ernährung produzieren, wie wir Pflanzen und Tiere manipulieren etc. hat mit "Natur" nicht mehr viel zu tun. Man könnte anders argumentieren, der Mensch hat als einziges Tier bestimmte kognitive Fähigkeiten, die es ihm erlauben, eine weiter gefasste Verantwortung zu übernehmen, als nur unmittelbar die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Und insbesondere auch zu überprüfen, ob seine Handlungen wirklich längerfristig "zum eigenen Wohl" sind ... Stichwort Klima, Ressourcen
      3 0 Melden
    600
  • Pingurin 20.04.2017 19:49
    Highlight Ekelhaft ich kann gar nicht in worte fassen was ich solchen menschen wünsche.
    27 52 Melden
    • batschki 20.04.2017 22:47
      Highlight ..
      3 7 Melden
    600
  • Thinktank 20.04.2017 17:03
    Highlight Warum testet man nicht an lebenslänglich Verurteilten oder Verwahrten? Wäre doch toll, Busse im Dienste der Wissenschaft?
    43 96 Melden
    • batschki 20.04.2017 19:07
      Highlight Weil Verbrecher und Soziopathen vielleicht Hirnstrukturen oder -Funktionen haben, die sich nicht zum Vergleich mit einem "normalen" Menschlichen Hirn eignet. Schade um verpuffte Forschungsenergie bei ungeeigneten Modellen.
      21 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 19:43
      Highlight @ihrbeide: OMG. Einer schlägt den Mengele vor und der andere schreibt vom Verbrecherhirn.

      Grosses Kino.
      56 7 Melden
    • batschki 20.04.2017 22:47
      Highlight @stipps: grosses Kino??
      Mengele war Judenquälerei unter dem Deckmantel "Forschung" - ohne wissenschaftlich verwertbaren Daten.
      Was das Verbrecherhirn betrifft, ist die Datenlage m.W. noch nicht schlüssig. Mir gefällt die Annahme einer Determination auch nicht. Einverstanden, dass frühere Tierversuche heute absolut inakzeptabel sind. Einverstanden, dass Menschenversuche heute gesellschaftlich und juristisch gesetzt, inakzeptabel sind. Aber das heute kreti & pleti jede Forschung nach deutscher Manier mit Gesetzen einschränken will nervt mich ebenso.
      7 13 Melden
    600
  • murphyslaw 20.04.2017 16:52
    Highlight Ärzte gegen Tierversuche:



    An alle befürworter dieser gräueltat ..

    52 60 Melden
    • blobb 20.04.2017 17:26
      Highlight B und G... ;)
      1 9 Melden
    • murphyslaw 20.04.2017 17:36
      Highlight Ich vermute die "blitzer" haben keine Sekunde dieses Videos gesehen... Nur feige blitzen kann jeder.
      Wie wäre es stattdessen mit einem Argument?
      34 51 Melden
    • FranzFerdinand 20.04.2017 19:27
      Highlight Irgendwann sterben die Affen sowieso 😉
      15 36 Melden
    • Spino666 20.04.2017 20:06
      Highlight Ich habe das ganze video gesehen und befürworte tierversuche weiterhin bin ich jetz ein fehler in der matrix?
      32 19 Melden
    • DieRoseInDerHose 20.04.2017 22:51
      Highlight Super Video, danke! 👍🏽🤔
      6 6 Melden
    • sikki_nix 21.04.2017 00:46
      Highlight Ich arbeite an einer Hochschule und bin in einem Projekt tätig, wo schlussendlich Tierversuche durchgeführt werden müssen. Dies beschäftigt mich oft und ich hoffe zutiefst, dass wir langfristig ohne Tierversuche auskommen. Das Video selbst ist jedoch zu reisserisch. U.A. Geht nicht hervor, dass es sehr wohl eine Ethikkommission gibt, bei welcher Bewilligungen eingeholt werden müssen. Diese sind je nach Schwere mit unterschiedlichen Auflagen verbunden. Und noch etwas an alle die gegen Tierversuche wettern; bitte auch mal den Fleischkonsum hinterfragen. Auch dort entsteht viel Tierleiden!
      22 4 Melden
    • rodolofo 21.04.2017 07:34
      Highlight @ sikki_nix
      Du arbeitest mit Tierversuchen und bekommst dafür einen Lohn.
      Mit solchen Belohnungen kann man auch Tiere in Tierversuchen dazu bringen, ein gewünschtes Verhalten an den Tag zu legen.
      Und dann ermöglicht Dir die Existenz einer sogenannten "Ethik-Komission", Dein Gewissen zu beruhigen.
      Versuche solche Mechanismen zu durchschauen!
      Und schau Dir das Tier in diesen Versuchen genau an!
      Wie fühlt es sich dabei?
      Was machst Du als Forscher mit diesem Tier?
      Wie würdest Du als Tier einen solchen Umgang mit Dir erleben und empfinden?
      Wo hört der Respekt auf?
      Wo beginnt das sadistische Quälen?
      11 18 Melden
    • rodolofo 21.04.2017 08:40
      Highlight In diesem Trickfilm wird auf dokumentarisch festgehaltene Bilder der Wirklichkeit verzichtet.
      Aber mit den Kindergerechten, niedlichen Darstellungen scheint das Grauen, welches dahinter liegt, umso deutlicher durch!
      Das ist vergleichbar mit einer Atomar verseuchten Landschaft:
      Alles wirkt sehr idyllisch: Sonnenschein, Postkarten-Himmel, saftige Wiesen und wunderschöne Blumen!
      Doch unsichtbar, wie ein böser Geist, lauert darin überall der Tod...
      Das Leben wird bereits zersetzt von Todeskräften.
      Die Zivilisation löst sich mit ihren wissenschaftlich vorgetäuschten Nazi-Methoden von innen her auf.
      5 17 Melden
    • sikki_nix 21.04.2017 08:56
      Highlight @rodolfo
      Ich selbst werde mit den Tierversuchen nicht in Berührung kommen, da ich keinen Zugang zu dieser Phase habe und kann mir deswegen leider oder auch zum Glück kein direktes Bild davon machen. Jedoch ist mein Gewissen in diesem Fall zu hartnäckig als dass es von einer Ethik-Komission beruhigt werden kann. Die Versuche an Lebewesen stellen meine Moral jeweils stark auf den Prüfstand und sehr oft finde ich auch keine Legitimation dafür. Jedoch muss ich sagen, dass ich sie in manchen Fällen als Notwendigkeit hinnehmen kann. Andere hier denken ähnlich, es sind also nicht alles Sadisten.
      12 3 Melden
    • rodolofo 21.04.2017 09:08
      Highlight @ sikki_nix
      Okay. Ein solcher wohl überlegter Mittelweg ist für mich akzeptabel.
      0 3 Melden
    • blaubar 21.04.2017 12:30
      Highlight Ein Affe, der für schwerwiegende Versuche (hier ist das Tierschutzgesetz AUSSER KRAFT) ausgesucht wird, wird der Ethikkommission zurufen: Danke vielmal, dass ich trotzdem ausgesucht wurde. Juhuuuu, ab in die Halterung!
      4 10 Melden
    600
  • JonSerious 20.04.2017 16:45
    Highlight «Mit fixiertem Kopf werden die Affen gezwungen, jeden Tag während mehrere Stunden mit den Augen Aufgaben an einem Bildschirm zu lösen.»

    OMG Ich auch!! Hilfeee! Meine Uni begeht ganz klar gegen Studentenquälerei!! 😝
    63 85 Melden
    • demian 21.04.2017 01:40
      Highlight Zwingt dich ja keiner an die Uni hu gehen...
      14 4 Melden
    • JonSerious 23.04.2017 16:10
      Highlight Meine Güte das war ein Scherz.. 🙄
      1 1 Melden
    600
  • demian 20.04.2017 16:33
    Highlight «Wie die sorgfältige Güterabwägung aller Instanzen bisher gezeigt hat, überwiegen die möglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Studie.»

    Damit meint er die zukünftigen wirtschaftlichen Möglichkeiten überwiegen das Interesse des Tierschutzes.
    34 62 Melden
    • blaubar 21.04.2017 12:33
      Highlight Wer bestimmt das? Offenbar nicht ich. Der Mensch betrachtet sich leider oft isoliert. Was er nicht ist. Was macht es für einen Sinn, Tiere unnatürlich zu quälen und dafür Menschen gespnder zu machen? Es bringt letztlich nichts. Ehrlich wahr!
      2 7 Melden
    • Victarion 21.04.2017 17:19
      Highlight @blaubar
      Das ist ihre Meinung und nicht mehr. Sie können doch der Person XY nicht mit 25 in Gesicht sagen: "Da wäre zwar ein Medikament gegen ihre Krankheit (MS, Morbus Crohn etc) um Ihnen das leben erträglicher zu machen, aber ich erlaube es ihnen nicht es zu nehmen. Ich finde es bringt nichts. Ich bin zwar kerngesund aber kann trotzdem sehr gut mitfühlen mit einer 25 jährigen Mutter. Aber ihr Kind wird Ihnen dankbar sein wenn sie mit 35 an Magenkrebs sterben. Sie haben ja immerhin keine Medikamente genommen. Really?
      8 2 Melden
    • demian 22.04.2017 07:46
      Highlight Klar sind Krankheiten für den betroffenen tragisch. Das steht ausser Zweifel.

      Aber wo wollen wir hin? Soll jede Krankheit um jeden Preis geheilt werden können? Jeder soll 100 Jahre alt werden? Der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu.

      Was ja dann auch nur für die Industrienationen gilt. Wer kein Geld hat, bekommt auch kein Zugang zu den Medikamenten.

      Was Schlussendlich bedeutet, dass die Medis exklusiv für die erste Welt sind und somit nur einem kleinen Teil der Menschheit zu gute kommen, da es wie immer nur um wirtschaftliche Interessen geht.
      4 6 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 16:23
    Highlight Wenn Tiere gleich sind wie Menschen, sind Tierversuche unhaltbar.
    Wenn Tiere nicht gleich sind wie Menschen, sind Tierversuche sinnlos.
    99 56 Melden
    • Yes. 20.04.2017 16:46
      Highlight Viele universale biologische Prozesse, die auch im Mensch stattfinden, konnten anhand von Forschung an der Taufliege Drosophila melongaster und dem Fadenwurm C. elegans herausgefunden werden.
      Ist Forschung an Taufliegen unhaltbar? Sollten Taufliegen die gleichen Rechte wie Menschen haben Herr/Frau "Gelöschter Benutzer"?
      78 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 16:53
      Highlight Herr / Frau Yes:
      1. Stammt dieses Zitat nicht von mir, sondern von PETA.

      2. Ich weiss nicht, auf welche Prozesse Sie anspielen (Quellen??!!), daher kann ich dahingehend keine Stellung nehmen (auch wenn ich der Überzeugung bin, dass diese "universal biologischen Prozesse" ohne Tierversuche entdeckbar gewesen wären. Sicher nicht gleich günstig, aber möglich).
      17 65 Melden
    • Olaf44512 20.04.2017 17:11
      Highlight 1. Du sollst keine Zitate verwenden die du nicht rechtfertigen kannst.

      2. Viele biologische Prozesse sind in allen organismen gleich. Zum Beispiel sind Erkentnisse zur DNA auch mit Pflanzen DNA möglich. Sollten wir Pflanzen nun die gleichen Rechte einräumen?
      61 15 Melden
    • scrutinizer 20.04.2017 17:23
      Highlight @Gelöschter Benutzer

      Du weisst nicht, auf welche Prozesse er anspielt und trotzdem bist du scheinbar entschieden gegen Tierversuche? Praktisch alle Prozesse, die wir kennen, kennen wir dank Modellorganismen. Du willst Quellen? Dann lies irgendeine beliebige wissenschaftliche Publikation. Ist dir eigentlich klar, dass ein Grossteil der heutigen Medizin Tierversuchen zu verdanken ist? Nichts gegen Tierschützer - informierte Leute, die wissen wovon sie reden, braucht es. Aber solch eine Ignoranz ist zum Haare raufen.
      54 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 17:33
      Highlight 1. Ich kann dieses Zitat zu 100% vertreten.

      2. Wann habe ich die gleichen Grundrechte (was ja zB auch Meinungsfreiheit beinhaltet) für Würmer, Maden oder Pflanzen gefordert?

      3.


      Wenn ihrs geschaut habt und immer noch so denkt, tut ihr mir leid.
      33 44 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 17:50
      Highlight Zum Haare raufen finde ich Leute, die es toll finden, dass man vor x Jahren einfachste Erkenntnisse gewonnen hat (was man ja noch positiv sehen kan) und damit heutiges Tierleid für Kosmetika rechtfertigen.

      Übrigens, zu ungefähr der gleichen Zeit wurden unfolgsame Schüler noch mit Babmbusstöcken geschlagen, hat auch super funktioniert. Wollen wir das auch rechtfertigen?? Neeeein, natürlich nicht. Fortschritt ist ja nur dann toll, wenn der Virus "Mensch" davon profitiert!
      22 34 Melden
    • scrutinizer 20.04.2017 18:41
      Highlight Hä???

      Bei den Tests an der Uni und ETH geht es nicht um Kosmetika, sondern um psychische Krankheiten. Tiere für Kosmetika zu benutzen, finde ich genauso abscheulich.

      Tiermodelle dienen z.B. auch der Krebsforschung (v.a. Mäuse). Viele Tumorarten sind heute heilbar (z.B. Hodenkrebs). Das sind bestimmt nicht "einfachste Erkenntnisse"!

      Was das mit den. ambusstöcken hier zu suchen hat, ist mir ein Rätsel. Bitte ordne deine Gedanken bevor du schreibst.
      49 10 Melden
    600
  • ShadowSoul 20.04.2017 16:20
    Highlight So schade...ich hab keine Worte dafür...
    41 65 Melden
    600
  • meine senf 20.04.2017 16:08
    Highlight In der Regel bin ich ja eher auf Seite der Tierschützer.

    Aber ob «Mit fixiertem Kopf werden die Affen gezwungen, jeden Tag während mehrere Stunden mit den Augen Aufgaben an einem Bildschirm zu lösen» jetzt wirklich "Sklavenarbeit" oder "Folter" ist? Dann wird ja auch jeder Büroangestellte gefoltert.

    Und körperliche Versuche scheint es ja keine zu geben.

    All die Meerschweinchen und Kleinnager, die (ganz herzig) in einer Wohnung alleine in einem Käfig dahinvegetieren sind schlimmer dran.

    Aber man las auch schon mal "Schafe würden dazu *missbraucht* Rasen an Böschungen kurz zu halten" ...
    78 54 Melden
    • Silbermuschel 20.04.2017 17:03
      Highlight naja, da die tiere kein wasser bekommen, wenn sie die aufgaben nicht richtig lösen, würde ich dies schon als "folter" bezeichnen...
      56 22 Melden
    • meine senf 20.04.2017 17:33
      Highlight Nun, wenn man sie wirklich in qualvollem Durst belässt, wenn sie die Aufgaben nicht lösen, dann ist das sicher so.

      Vielleicht ist es ja aber auch eher so, dass man sie denoch nicht verdursten lassen würde. Eher so, wie wenn man einem folgsamen Hund ein Leckerli gibt. Das würde ja auch niemand als Folter bezeichnen.

      Da in diesem Fall die Tierschützer eine so überdramatische Sprache benutzen, könnte ich mir schon vorstellen, dass es eigentlich nur die zweite Variante wäre.
      40 14 Melden
    • meine senf 20.04.2017 17:50
      Highlight Ich bin natürlich gegen Tierversuche, wenn es um Kosmetika und ähnliches geht, wenn die Tiere irgendwie verstümmelt werden oder grössere Schmerzen erleiden müssen und wenn sie nicht dazu beitragen können Leben zu retten oder nennenswert zu verlängern oder grössere Leiden zu mindern.

      Aber das hier ist ja vergleichsweise wirklich harmlos. Die Tiere werden körperlich nicht gequält odr verstümmelt.

      Es wäre aber sicher ethisch angebracht sie ausserhalb der "Arbeitsstunden" sehr gut und artgerecht zu halten und ihnen nach dem Versuch (die ja keine Folgen verursacht) ein gutes Leben zu ermöglichen.
      21 6 Melden
    • aye 20.04.2017 22:35
      Highlight Die Regeln für die Haltung von Versuchstieren sind strenger als die für Haustiere oder landwirtschaftliche Nutztiere. Die gute Haltung ausserhalb der Versuchszeiten ist also gegeben.
      Ausserdem steht auch im Artikel, dass Stress die Ergebnisse verfälschen würde. Es ist also sehr wichtig, dass das Tier eben nicht gestresst ist.

      Ich weiss nicht, was in diesem Fall für die Zeit nach den Versuchen geplant ist. Die gesetzlichen Vorschriften schreiben aber nur die Vermeidung von unnötigen Schmerzen vor, der (schmerzlose) Tod von Tieren wird als unproblematisch gewertet - analog zur Landwirtschaft.
      9 1 Melden
    • meine senf 21.04.2017 12:34
      Highlight Das hier tönt schon deutlich weniger idylisch:

      https://www.bzbasel.ch/limmattal/zuerich/gericht-gibt-uni-und-eth-gruenes-licht-fuer-experimente-an-affen-131249158

      "... einer in den Schädel implantierten Stange ..."
      "Nach drei Jahren ist Schluss; die Tiere werden getötet."

      Unter diesen Umständen verstehe ich jetzt die Tierschützer sehr wohl. Ihre überdramatische Sprache und die fehlenden Details dürften für ihr Anliegen eher kontroproduktiv sein, wie meine eigene Reaktion belegte.
      4 2 Melden
    • blaubar 21.04.2017 12:37
      Highlight Ich war einmal bei einer Führung in der Ciba-Geigy bei einem Tuerversuch mit einer Ratte dabei. Ich hätte beinahe die Beherrschung verloren. Es ist einfach nicht recht. Punkt. Jeder Versuch, es zu legitimieren, basiert auf Selbsttäuschung.
      5 5 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 10:46
      Highlight Die Versuche werden mit dem höchsten Schweregrad kategorisiert.
      3 0 Melden
    600
  • Squalli 20.04.2017 16:07
    Highlight Nehmt für solche Experimente lieber Kinderschänder, Mörder und Vergewaltiger!
    In was für einer Welt leben wir eigentlich?!
    40 116 Melden
    • Normi 20.04.2017 16:45
      Highlight was machen Sie bei einem Fehlurteil ?
      55 15 Melden
    • blobb 20.04.2017 17:00
      Highlight "Nehmt für solche Experimente lieber Kinderschänder, Mörder und Vergewaltiger!"

      In was für einer Welt leben wir, dass manche zu solchen Aussagen neigen?
      84 14 Melden
    • Spino666 20.04.2017 20:09
      Highlight Tut mir leid aber so viele kinderschänder gibt es nicht
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 07:43
      Highlight @blobb: In einer Welt, die einen Kinderschänder höher einschätzt als einen Affen. Erbärmlich oder?
      2 15 Melden
    • blobb 21.04.2017 12:13
      Highlight @Zeno
      Wow, echt jetzt?
      Also ein Kinderschänder wird ein bischen tiefer "eingeschätz" als ein Affe. Aber wenig höhen als ein Huhn. Er ist etwa 10'031 Ameisen wert. Oder 1.67 Robbenbabys. Und das bestimmt Herr Guggisberg von nebenan, der het nähmlich einen Hund in Spanien adoptiert und kennt sich sehr gut aus in diesem Gebiet.
      13 0 Melden
    600
  • stud90 20.04.2017 16:07
    Highlight Scheint mir ja eine sehr wichtige und notwendige Forschung zu sein. Total gerechtfertig. Wäre für einen Einbruch für die Tierbefreiung dabei, einfach melden.
    36 68 Melden
    • Jigsaw 22.04.2017 11:00
      Highlight Es "scheint" dir also so zu sein? Gute Grundlage für eine Argumentation. Und schon gar nicht für ein Verbrechen... Wenn Leute die keine Ahnung haben einfach mal sagen was sie so glauben statt sich einmal die Zeit zu nehmen und sich durch gute Quellen zu informieren (nicht Youtube Videos über Tierquälerei von denen die Hälfte Ereignisse in China zeigen).
      6 0 Melden
    600
  • Normi 20.04.2017 16:07
    Highlight Ich finde die Tierversuche die nur wegen den Haftungsgründen durchgeführt werden viel schlimmer
    32 5 Melden
    • blaubar 21.04.2017 18:31
      Highlight Und Botox: Ja! Für jede Ration müssen per Gesetz tausende Tiere sterben. zum drischutte!
      2 0 Melden
    600
  • Baba 20.04.2017 15:47
    Highlight Dieses Urteil finde ich sehr bedauerlich. Es wäre eine Gelegenheit gewesen, sich der Zivilisationsstufe, der die Schweiz angehörig zu sein glaubt, würdig zu erweisen...

    Ich mag da nur Ghandi zitieren: "Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit."


    Und ja, ich verurteile auch Massentierhaltung und versuche entsprechend zu leben und mich zu ernähren.
    62 57 Melden
    • Olaf! 20.04.2017 16:20
      Highlight Dann hoffe ich mal, du verzichtest zuliebe der Tiere auf Medikamente.
      84 26 Melden
    • Baba 20.04.2017 19:00
      Highlight Olaf, es sollte auch Dir klar sein, dass der Organismus, Stoffwechsel oder das Gehirn eines Tieres nicht mit dem des Menschen verglichen werden kann! Daher zeugt Dein Kommentar ganz einfach von Deiner Ignoranz darüber, dass es heute bessere und zuverlässigere Forschungsmethoden gibt, als jene mit Tierversuchen.

      Herzlichen Dank schon mal für alle Blitze auch für diesen Kommentar!

      Ich frage mich, ob die Blitzer so verroht sind oder wirklich so naiv den 'Hochglanzversprechungen' des "glücklichen Labortiers", bzw. an Tierversuchen an und für sich zu glauben...
      16 37 Melden
    • Olaf! 20.04.2017 20:14
      Highlight Welche denn meldest du dich freiwillig? Eben doch kann es verglichen werden, steht ja auch im Artikel. Meinst du etwa die machen Tierversuche weil es ihnen Spass macht Tiere zu quälen? Welche besseren und zuverlässigeren Methoden würdest du denn in diesem Fall empfehlen?
      23 5 Melden
    • Pinga 20.04.2017 20:45
      Highlight Baba du kannst beruhigt sein, wenn es eine gleichwertige Methode zur Erforschung gibt, bei der kein Tierversuch nötig ist, dann wird der Tierversuch von der Ethikkommission auch nicht gestattet. Informier dich doch mal über das Prozedere wie man eine Erlaubnis für einen Tierversuch bekommt.
      29 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 07:44
      Highlight Die Blitzer hier repräsentieren den grössten Teil der Bevölkerung. Wir sind die Krone der Schöpfung und können uns alles rausnehmen.... Die Menschen werden eines Tages von der Erde verschwinden wie die Dinosaurier. Und keiner weint ihnen eine Träne hinterher, obwohl sich hier einige schon sehr als Herrenmenschen aufspielen....
      3 12 Melden
    • Victarion 21.04.2017 15:29
      Highlight @ zeno. Sie sehen also die nature bzw die erde als ein geschöpf welches ohne uns besser dran wäre. Wieso sind sie noch fähig einen kommentar zu schreiben und haben ihr leben nicht freieillig beendet? Sie sagen ja ohne die menschen würde es der erde besser gehen. Wieso nicht mit sich selbst beginnen anstatt chronisch kranken personen zu unterstellen sie sind egoistisch.
      6 1 Melden
    • blaubar 21.04.2017 18:35
      Highlight Die Krone der Schöpfung sind wir zwar, aber auch nicht alle. Nur gerade der reiche Westen ist die Krone der Schöpfung. Alle anderen profitieren von der Ausbeuterei (zum Glück) nicht. Übrigens: Ein Schweizer ist auch nicht glücklicher als irgendein Indianer.
      1 2 Melden
    • blue7chair 23.04.2017 02:11
      Highlight @Baba Biologische Prozesse zwischen ausgewählten Organismen sind bis zu einem gewissen Grad sehr wohl miteinander Vergleichbar. Daher zeugt wohl eher Ihr Kommentar ganz einfach von Ihrer Ignoranz.
      Zudem würde es mich brennend interessieren welche wissenschaftlichen Methoden Ihrer Meinung nach den Tierversuchen in diesem Fall (und ganz allgemein) überlegen sind.
      6 0 Melden
    • Svenja_S 27.04.2017 10:56
      Highlight Es gibt keinen Konsens unter Wissenschaftlern, darunter Medizinern über die Nützlichkeit von Tierversuchen. Argumentarien dagegen finden sich bspw bei "Ärzte gegen Tierversuche", "Ärzte für Tierschutz" oder der Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner". Es ist für Laien schwierig zu beurteilen, welche Seite nun die besseren Argumente hat. Aus Gründen der Transparenz und Nachvollziehbarkeit und Nicht-Befangenheit zB. im Hinblick auf die eigene Forscherkarriere scheinen mir die Gegner glaubwürdiger zu sein.
      2 0 Melden
    600

Welche Frucht wächst eigentlich wo? Wer alles richtig hat, darf selbst anpflanzen!

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