Wissen

Seltener Riesenkalmar in Spanien aus dem Meer gefischt

11.10.16, 18:56 12.10.16, 07:22

Im Nordwesten Spaniens ist einer der grössten jemals lebend gesichteten Riesenkalmare entdeckt worden. Einem Hobbyfotografen sei am Strand von A Coruña in Galicien eher zufällig ein Bild des 105 Kilo schweren Tieres geglückt, berichtete die Nachrichtenagentur EFE.

Hier ist der Riesenkalmar noch in seinem Element. Bild: EPA/EFE/Parque de la Vida

Das Tier in Spanien sei schwer verletzt gewesen, habe aber noch ein intaktes Auge gehabt, hiess es am Dienstag unter Berufung auf die Sammelstelle für die Erforschung und den Schutz von Meereslebewesen (Cepesma). Ein ähnlich grosser Riesenkalmar (Architeuthis) sei bisher nur einmal lebend gefilmt worden – vor zwei Jahren in Japan.

Und hier, naja, ist der Gute nicht mehr unter den Lebenden. Milde ausgedrückt. Bild: EPA/EFE / CEPESMA

Bild: EPA/EFE / CEPESMA

Es habe seine Farbe in ein leuchtendes Rot geändert, als es auf den Fotografen aufmerksam wurde. Vermutlich sei es zuvor von einem ähnlich grossen Artgenossen angegriffen und dabei verwundet worden, sagte Cepesma-Präsident Luis Laria und sprach von einem «Kampf der Titanen». Der Riesenkalmar sei kurz darauf gestorben und werde nun von Wissenschaftlern genauer untersucht.

Riesenkalmare leben normalerweise in der Tiefsee und verfügen über acht Arme und zwei lange Tentakel sowie riesige Augen. Um sie ranken sich viele Seemanns-Legenden, oft werden sie als vielarmige Meeresungeheuer bezeichnet.

(sda/dpa)

Noch mehr tierische Rekorde ...

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Polaroid-Foto, jeden Tag, 18 Jahre lang – bis Jamie stirbt

Junge Eritreer und das Alkoholproblem

So konsumieren Zürcher ihre Drogen – 11 Fakten zu Kokain, MDMA und Co.

Aus diesen 7 Gründen ist Trump der Chancentod aller Rechtspopulisten

Europa aus Schweizer Sicht – böse, böse, böse, böse, böse

17 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Jep, Xenia Tchoumi(tcheva) gibt es immer noch – und sie ist äusserst erfolgreich

9 falsche Vorurteile, die Menschen ohne Katze leider immer noch haben

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
Watson ist für mich das Nr. 1 Newsportal und wird es auch bleiben. So weitermachen!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
7 Kommentare anzeigen
7
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • AL:BM 11.10.2016 21:54
    Highlight Spannend dazu ist auch das Verhalten von Humboldt Kalmaren beim Zusammentreffen von Menschen.
    In Mexico und Kalifornien soll es Angriffe auf Menschen gegeben haben, die nicht selten tödlich endeten. Zudem ist auch Kanibalismus unter den Kalmaren bekannt...
    Seltsame Tiere.
    23 1 Melden
    600
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 11.10.2016 19:30
    Highlight IA IA Cthulhu fhtagn!
    Der wollte doch nur mit uns über seinen Herrscher sprechen.
    26 1 Melden
    600
  • E7#9 11.10.2016 19:20
    Highlight Wie der wohl schmeckt...?
    26 8 Melden
    • Sheez Gagoo 11.10.2016 20:22
      Highlight Wir werden es nie erfahren. Die Ringe passen in keine Friteuse.
      40 2 Melden
    • äti 11.10.2016 23:20
      Highlight Besser als "Rio Mare".
      7 1 Melden
    • Sheez Gagoo 13.10.2016 02:37
      Highlight Was hast du gegen Rio Mare?
      2 0 Melden
    • Fumo 13.10.2016 08:30
      Highlight Bei Meeresfrüchten gilt das Selbe wie bei Obst, je grösser desto geschmacksloser :/
      1 0 Melden
    600

Vom Engländer, der einen der seltensten Schmetterlinge tötete und nun verurteilt wird

Weil er in seiner Heimat extrem seltene Schmetterlinge gefangen und getötet hatte, ist ein britischer Sammler von einem Gericht verurteilt worden. Der Mann sei der Tötung, des Fangens und des Besitzes von mindestens zwei Exemplaren des Quendel-Ameisenbläulings schuldig, befand ein Gericht in Bristol am Freitag.

Das Strafmass wird Anfang April verkündet, dem Mann droht Gefängnis. Der 57-Jährige war dabei beobachtet worden, wie er in Schutzgebieten im Südwesten Englands …

Artikel lesen