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Der Golfstrom hört auf zu fliessen, Europa erfriert – Horrorszenario erhält neue Nahrung

Der Golfstrom hört auf zu fliessen, Europa erfriert – dieses Horrorszenario galt längst als widerlegt. Doch nun erkennen Klimaforscher eine Gefahr, die sie bislang übersehen haben.

23.01.17, 16:33 24.01.17, 17:08

Christopher Schrader

Strand bei Kapstadt, Südafrika. Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Ein Artikel von

Wenig Zeit? Oder einfach zu faul? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.

Der Atlantik vor Kapstadt ist kein sonderlich freundliches Gewässer: Das kalte Wasser zerrt an Schwimmern, der Untergrund fällt teilweise jäh ab, und im Wasser gibt es Haie. Baden ist nicht unbedingt zu empfehlen.

So fliesst der Golfstrom. grafik: spon

Die Qualität des Wassers vor und südlich der südafrikanischen Metropole ist jedoch nicht nur für Einheimische und Touristen interessant, sondern auch für alle daheimgebliebenen Europäer. Denn hier, wo Atlantik und Indischer Ozean ineinander übergehen, entscheidet sich auch die Zukunft des Golfstroms – der Fernheizung Europas. Seine Wärme sorgt für mildes Klima in Nordeuropa.

Segensreicher Golfstrom

Die warme Wasserströmung im Atlantik entspringt im Golf von Mexiko. Von dort gelangt das warme Wasser, gelenkt von Winden und der Erddrehung, nach Norden. Auf dem Weg kühlt es sich ab und wird immer salziger, weil ständig Wasser verdunstet. Seine Dichte steigt. Schliesslich sinkt das abgekühlte, salzreiche Wasser in die Tiefe und fliesst zurück nach Süden.

Wie aber beeinflusst der Klimawandel diese Prozesse? Hier kommt das ferne Kap der Guten Hoffnung ins Spiel, denn eigentlich beginnt die Strömung schon dort. Es geht um die Frage, in welche Richtung Indischer Ozean und Atlantik am 34. Grad südlicher Breite ihre Salzfracht austauschen.

Eine veränderte Salzbilanz könnte im hohen Norden, vor der Küste Grönlands, den Antrieb für die warme Meeresströmung stören – und so den Golfstrom zum Kollabieren bringen.

Minus fünf Grad in Norwegen

Von einer «übersehenen» Gefahr für den Golfstrom berichten nun amerikanische Forscher um Wei Liu vom Scripps-Institut im kalifornischen San Diego. Die Verhältnisse im Südatlantik machten Europas Fernheizung inhärent instabil. Ein möglicher Zusammenbruch des Golfstroms könnte die Temperaturen in Nordwest-Europa auf Talfahrt schicken:

Und das, obwohl die globale Erwärmung die Durchschnittstemperatur der Erde bis dahin wohl um mindestens zwei bis drei Grad angehoben haben wird.

Klimawandel und Golfstrom: Fragile Ozeanzirkulation

Die neuen Erkenntnisse wühlen eine Debatte auf, die längst beendet schien. Der Golfstrom versiegt, Europa stürzt in eine Eiszeit – dieses Schreckensszenario aus dem Kinofilm «The Day After Tomorrow» galt als wissenschaftlich widerlegt.

In seinem jüngsten Report hatte der Weltklimarat IPCC geschrieben, der Golfstrom könne sich zwar wegen des Klimawandels um 20 bis 30 Prozent abschwächen, aber er werde wohl nicht zusammenbrechen.

Das Gremium stützte sich dabei auf etliche Modell-Studien, die ein recht einheitliches Bild geliefert hatten. Nervös machte die Forscher allenfalls, was beim Abschmelzen des Eispanzers auf Grönland passiert. Den Salzaustausch im Süden hatte kaum jemand im Blick.

Die grössten Klimasünder

Messungen widersprechen den Modellen

«Nicht nur in der Öffentlichkeit, auch in der Gemeinde der Klimaforscher schien das Thema nur von geringem Interesse», sagt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. «Jetzt macht die Liu-Studie für viele das Fass sozusagen wieder auf. Es war allerdings für die wenigen Spezialisten nie wirklich zu gewesen.»

In der neuen Studie ist Salz das entscheidende Element. Wie viel davon bleibt im Atlantik, wie viel fliesst vor allem über die 34-Grad-Süd-Linie zwischen Kapstadt und Buenos Aires – und in welche Richtung?

In den Klimamodellen, auf die der IPCC sich stützt, steckt folgende Annahme: Der Atlantik importiert im Süden salzarmes Frischwasser, dadurch sinkt sein Salzgehalt. Schwächt sich die Nordströmung im Atlantik ab, und damit der Golfstrom, nimmt auch der Salzverlust ab.

Es bleibt also mehr von dem wichtigen Stoff im Meer, und der Golfstrom stabilisiert sich. Die Modelle sehen die Fernheizung als in sich stabil gegen natürliche Schwankungen.

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

Wie ist die Salzbilanz?

Messungen im Südatlantik zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild: Demnach importiert das Golfstromsystem das Salz, das seine Funktion stützt. Eine anfängliche Störung reduziert die Salzzufuhr und könnte sich darum selbst verstärken. Ein Teufelskreis.

«Eine solche sogenannte positive Rückkopplung bedeutet, dass das Golfstromsystem einen Kipp-Punkt hat, an dem es die Stabilität verliert und versiegt», warnt Rahmstorf. Der komplizierte Mechanismus des Wärmetransports wäre instabil.

Dass es diesen Widerspruch zwischen Modellen und Messungen gibt, bestätigt Johann Jungclaus vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. «Wir sprechen sicherlich seit zehn Jahren darüber, ob der Frischwasserfluss im Südatlantik das falsche Vorzeichen hat. Diese Diskussion dürfte nun intensiver werden.»

Er ist aber bisher nicht überzeugt, dass die Messungen genau genug sind, um die Modelle umzuprogrammieren. Bis vor etwa einem Jahrzehnt hatten die Forscher an dieser Stelle noch in ihre Simulationen eingegriffen, so Jungclaus, es dann aber «vorgezogen, mit den Fehlern zu leben». Jetzt zeige sich, dass «die Korrektur ein signifikant verändertes Verhalten mit sich bringen kann».

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie sich die Erde verändert hat

Neue Simulation – Klimawandel nonstop

Das Team um Wei Liu hat die Messdaten zum Salzfluss in seiner Simulation des Weltklimas berücksichtigt. Und weil es zunächst nur ums Prinzip ging, und sich so Rechenzeit auf dem Supercomputer einsparen liess, haben die Forscher einfach mit einer konstanten CO2-Konzentration von 560 ppm gerechnet – genau das Doppelte der Werte vor Beginn der Industrialisierung.

Die Einheit ppm steht für parts per million. Derzeit beträgt die CO2-Konzentration der Atmosphäre 400 ppm. Das Ergebnis war drastisch: Die Stärke des Golfstroms fiel binnen 100 Jahren um ein Drittel, nach 300 Jahren erreichte sie ein neues tiefes Plateau gut zwei Drittel unter dem Ursprungswert.

Der Golfstrom war, sagen die Forscher, zusammengebrochen. In einer Vergleichsrechnung ohne Eingriff in den Salztransport fiel die Stärke der Strömung nur um ein Fünftel – also in dem Rahmen, den der IPCC abgesteckt hatte.

Es geht bei Lius Studie nun zwar um das 24. Jahrhundert, aber die Weichen für diese ferne Zukunft werden durch weiter zunehmenden Ausstoss von Treibhausgasen in diesem gestellt – womöglich unwiderruflich. Die Verdopplung der CO2-Werte gegenüber der vorindustriellen Zeit ist in Sichtweite, eine Frage von Jahrzehnten und nicht einmal eine radikale Vision ungebremsten Klimawandels.

Grösste Produktion weltweit: Salz wird zum Verladen in Guerrero Negro in Mexico zusammengeschoben. Bild: Dario Lopez-Mills/AP/KEYSTONE

Szenario: Golfstrom passé, wenn der Klimavertrag scheitert?

Ob es wirklich so kommen muss, ist nach Lius Studie allerdings nicht sicher, dafür war die Berechnung etwas plump. Die Frage ist auch, wo die anfängliche Schwächung passiert, die sich dann auswächst, und wie stark sie ist.

Hier richtet sich die Aufmerksamkeit auf Grönland. Sein abschmelzender Eispanzer könnte grosse Mengen Frischwasser in den Nordatlantik schütten und dort das Salzwasser so verdünnen, dass es nicht mehr wie bisher in die Tiefe sinkt. Dieses Szenario lag 2004 dem Katastrophenfilm «The Day After Tomorrow» zugrunde.

«Ob zusätzliches Schmelzwasser einen Einfluss hat, hängt ganz erheblich davon ab, ob es in die Gebiete kommt, in denen Tiefenwasser gebildet wird», sagt Monika Rhein von der Universität Bremen. Die Verteilung des Frischwassers aber passiert auf Skalen von nur einigen Kilometern, das können die gängigen Klimamodelle nicht darstellen. Das erschwert die Analyse. «Sonst braucht man zu viel Rechenzeit», sagt Rhein.

Eine der wenigen Simulationen dazu kommt zum Ergebnis, dass der Golfstrom nur dann zusammenbrechen könnte, wenn der Pariser Klimavertrag nicht umgesetzt wird.

Proteste während der Pariser Klimakonferenz Ende November 2015. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

«Dem Golfstrom geht es gut»

Insgesamt gehört die Erforschung der Stabilität des Golfstromsystems zu den eher vernachlässigten Aspekten der Klimaforschung. Die Wissenschaftler messen zum Beispiel erst seit etwa zehn Jahren die aktuelle Stärke der Strömung und ringen noch um die Interpretation der Daten.

Plastikmüll im Meer

Dramatisch ist die Entwicklung bisher nicht. «Danke der Nachfrage, dem Golfstrom geht es gut», sagt Monika Rhein jedenfalls, wenn sie darauf angesprochen wird. Doch über die fernere Zukunft, die vielleicht innerhalb der kommenden Jahrzehnte entschieden wird, ist wenig bekannt.

Stefan Rahmstorf bekennt seine Frustration: «Wie wenig Fortschritt es in den 20 Jahren gegeben hat, die ich mit Pausen an dem Thema arbeite! Aber vielleicht kommt jetzt mehr Dynamik in die Forschung, vielleicht interessieren sich jetzt mehr Kollegen dafür.»

Zusammengefasst: Eine neue Klimasimulation zeigt, dass der Golfstrom infolge eines stärkeren Klimawandels zusammenbrechen könnte. Eine entscheidende Rolle spielt demnach der Salzaustausch zwischen Atlantik und Indischem Ozean. Verringert sich die Salzzufuhr, kollabiert den Berechnungen zufolge das komplexe Strömungssystem, das von der Karibik über Island und Norwegen bis nach Südafrika reicht. In der Folge würden die Durchschnittstemperaturen in Nordeuropa deutlich sinken.

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  • Waedliman 30.01.2017 18:10
    Highlight Der Klimawandel ist bewiesen. Der Anstieg der Welttemperatur ist Fakt. Was in bestimmten Regionen passiert, hat damit nichts zu tun. Es gibt schon lange die These, dass die Erwärmung in Teilen Europas zu einem widerläufigen Effekt führen wird, also einer Abkühlung. Das ändert nichts daran, dass Polkappen schmelzen, was weder auf Sonnenflecken noch allein auf zyklische Reaktionen zurückzuführen ist. Der Mensch beschleunigt den Prozess und scheint ihn irreversibel zu machen.
    2 1 Melden
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  • herschweizer 26.01.2017 08:38
    Highlight Sorry hört Mal auf mit amerikanischen Propagandafilmen wie the Day after Blabla... Der Golfstrom versiegt ja eh... Dann haben wir hier ein Klima wie in Neufundland... Unsere lieben Gletscher wachsen wieder juhui
    1 0 Melden
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  • Nationless 24.01.2017 19:45
    Highlight Oh Hilfe! Ist der Sommer zu heiss oder nass oder der Winter zu warm oder frostig, heisst es Alarm Klimawandel. Sollen wir jetzt die Stadt Zürich für autofrei erklären und uns noch ein Fleischkonsumverbot mit Selbstversorgung durch Urban Farming vom linksgrünen Gemeinderat diktieren lassen? Oh was ist denn mit dem Fliegen? Flughafen schliessen? Als Möchtegerne Weltstadt doch nicht oder?
    3 9 Melden
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  • Maya Eldorado 24.01.2017 10:30
    Highlight Es ist doch so:
    Das Klima wandelt sich ständig! Wir hatten schon Eiszeiten. Es war schon tropisch heiss bei uns - mit Palmen und so.
    Was aber neu hinzugekommen ist: Die Menschen waren noch nie in diesen Massen auf Erden wie heute und können durch die Technik aktiv am Klimawandel teilnehmen.
    16 2 Melden
    600
  • deleted_405783432 24.01.2017 07:20
    Highlight Kleiner Tipp: Die Klimaerwärmung ist nur eine Erfindung.

    Kaum schneit es das erste Mal im Winter und es ist unter Null dann ist die Klimaerwärmung nur ein Gespenst. Und wenn es im Sommer 37 Grad wird, dann ist das doch toll.

    Ironie aus.... und die Doofen sterben niemals aus. Weiter Gas geben im Mercedes AMG (natürlich in weiss).... und was interessiert mich die Welt.....
    28 31 Melden
    600
  • Informant 24.01.2017 01:04
    Highlight Zu geil. Wenn es in Zukunft also kälter wird, hat die "Wissenschaft" trotzdem wieder eine Erklärung: Es ist der anthropogene Klimawandel!
    Ich lach mich gerade schlapp.
    21 51 Melden
    • Nick Name 24.01.2017 10:27
      Highlight Sie sind aber gut informiert!

      Alternativ ;-) – falls doch noch Platz für etwas mehr ist: klimafakten.de
      16 1 Melden
    • Informant 24.01.2017 16:03
      Highlight Oh, klimafakten.de, wie wärs, wenn Sie nächstes Mal Wikipedia verlinken....oder ipcc? ;)
      6 8 Melden
    • Nick Name 03.02.2017 08:01
      Highlight Und was verlinken Sie in dieser Sache?
      Sich selbst, als Informant? Dirk Maxeiner? ExxonMobil? RT? Daniele Ganser? Mike Shiva? Oder welche Fachpersonen aus der "Wissenschaft"?
      Beispiele willkommen!
      1 0 Melden
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  • simply smarter 23.01.2017 23:02
    Highlight Zusammengefasst: Man weiss eigentlich noch gar nichts, ausser "Eine der wenigen Simulationen dazu kommt zum Ergebnis, dass der Golfstrom nur dann zusammenbrechen könnte, wenn der Pariser Klimavertrag nicht umgesetzt wird."
    Klingt nach der üblichen Angstpropaganda. 👎🏼👎🏼👎🏼
    48 38 Melden
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  • blaubar 23.01.2017 22:01
    Highlight Würde mich erstaunen, wenn überhaupt EIN Klimamodell auch nur annähernd eintreffen würde. Waldsterben etc. die Welt ist einfach zu komplex für solche Prognosen.
    Umweltfreundlich und nachhaltig kann man trotzdem leben. Aus Respekt vor der Natur.
    82 11 Melden
    • Posersalami 24.01.2017 06:02
      Highlight Die gemessenen Daten liegen in etwa zwischen dem mittleren und dem wordt case szenario, was vor 10-15 Jahren ausgegeben hat. Das hört unsere Spassfesellschaft nur nicht so gerne.
      18 2 Melden
    • blaubar 24.01.2017 11:30
      Highlight 19 Jahre OHNE erwarteten Temp.abstieg ist doch nicht der Mittelwert!? Das ist ein Fehler!
      Kennt ihr den Vergleich?

      Ein Wohnzimmer von 6x4m wird hermetisch abgeriegelt, ein Jahr lang. Wieviele Streichhölzer muss man in dem Raum nach einem Jahr abbrennen, um den CO2-Anstieg in der Aussenwelt auszugleichen?
      3 4 Melden
    • blaubar 24.01.2017 17:45
      Highlight Die Antwort ist: alle 20 Jahre eins.
      1 1 Melden
    600
  • Cpt Halibut 23.01.2017 21:52
    Highlight Wir werden alle sterben, haltet euch bereit.
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es so weit.
    Die Türen sind verschlossen, die Ampel steht auf rot,
    der Zug ist abgefahren, bald sind alle tot.
    23 20 Melden
    • Maett 24.01.2017 00:32
      Highlight @Cpt Halibut: ich gratuliere, Sie haben es erfasst: sterben tut man garantiert.

      Irgendwie, irgendwann, irgendwo.
      32 2 Melden
    600
  • Tom Garret 23.01.2017 21:44
    Highlight Hauptsache wir haben Angst
    16 15 Melden
    • Maett 24.01.2017 00:32
      Highlight @Tom Garret: ist doch grossartig. Damit lässt sich wunderbar Geld verdienen. Menschen akzeptieren neue Abgaben, Steuern und einschränkende Gesetze nur, wenn man ihnen im Voraus Angst macht.
      23 10 Melden
    600
  • bfm 23.01.2017 21:15
    Highlight Kein Problem. Köppel wird uns in der nächsten Ausgabe der Weltwoche schlüssig beweisen, dass das ganze lediglich eine Erfindung der Linken ist.
    53 21 Melden
    600
  • Wasmeinschdenndu? 23.01.2017 19:54
    Highlight Am Ende gibts ne Zusammenfassung 😂😂😂
    19 1 Melden
    600
  • Maria Bitterli 23.01.2017 19:49
    Highlight Brauchen wir jetzt ein Pariser-Abkommen gegen zunehmende Kälte? Müssen wir mehr CO2 in die Luft... Kohle, statt Sonnenzellen, Öl statt Wärmepumpe - Trump wäre fein raus.
    Oh, diese Klimatologen, oh diese. Gestern war es die Erderwärmung, heute ist es eine neue Eiszeit. Warum halten sie es nicht mit Sokrates: Ich weiss, dass ich nichts weiss?
    18 39 Melden
    600
  • Evan 23.01.2017 19:04
    Highlight Keine Angst Jungs, Trump wurde gewählt, es wird alles gut! Wir müssen nur alle aufhören an den Klimawandel glauben. ;)
    19 4 Melden
    600
  • simiimi 23.01.2017 18:57
    Highlight Und für uns ist das jetzt gut oder schlecht? Da soll noch einer drauskommen! Zum Glück habe ich Kleidung für jede Witterung
    9 7 Melden
    600
  • Pius C. Bünzli 23.01.2017 18:51
    Highlight klimaerwärmung ist doch nur Chinesische Propaganda Kappa
    6 5 Melden
    600
  • meliert 23.01.2017 18:43
    Highlight jahrelang hörten wir, die Erde erwärmt sich, nun dies!
    39 130 Melden
    • phreko 23.01.2017 18:58
      Highlight Ui, die Erde besteht wohl kaum bloss aus Europa.
      40 1 Melden
    • Energy4EverySoul 23.01.2017 19:41
      Highlight Wenn du richtig hingehört hättest, hättest du dieses auf Europa beschränkte Phänomen ebenfalls gehört.
      20 0 Melden
    • pamayer 23.01.2017 19:53
      Highlight Ich habe schon vor mehr als 10 Jahren von diesem Szenario gehört. Und warme Kleidung gebunkert.
      🐧🐧🐧
      13 4 Melden
    • Stipps 23.01.2017 21:24
      Highlight da kommt noch mehr - wenn im turbulenten system die turbulenz selber nur angenähert erfasst werden kann ... übrigens noch ein preis zur lösung ausgeschrieben ;-)
      3 13 Melden
    • Maett 24.01.2017 00:36
      Highlight @meliert: die Erde erwärmt sich nun schon seit fast 20 Jahren nicht mehr (der Artikel ist von 2013): http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/stillstand-der-temperatur-erklaerungen-fuer-pause-der-klimaerwaermung-a-877941.html

      Es werden zwar Theorien aufgelistet, dass es dennoch weitergeht, aber Klimatheorien sind ja erfahrungsgemäss kritisch zu sehen, da wir es offensichtlich nicht schaffen, auch nur annährend stimmige Berechnungen anzustellen. Die Komplexität ist wohl zu hoch.
      10 11 Melden
    • Stipps 24.01.2017 08:41
      Highlight @Maett: "wohl zu hoch" ist noch untertrieben - wäre schon froh, wenn das Wetter die kommenden 6 Tage exakt vorausberechnet werden kann, aber in Paris bestimmen sie Zentigrad und sind stolz, die Erderwärmung auf 1.5 Grad fixiert zu haben, nach langem Ringen.

      Grotesk! Leider spielt die Wissenschaft dabei eine zweifelhafte Rolle im Dilemma zwischen Forschungsgeldern und "Betreuung" der Politiker.
      8 7 Melden
    600
  • dmark 23.01.2017 18:38
    Highlight Mist, die falschen Klamotten gekauft. Ich dachte es würde wärmer werden...
    76 8 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 23.01.2017 18:21
    Highlight Anders formuliert:

    Man weiss noch nichts, das aber gründlich.
    100 54 Melden
    • rite 23.01.2017 18:35
      Highlight Das nennt sich Forschung.

      Man weiss etwas nicht und versucht es rauszufinden.
      Willkommen in der Aufklärung!
      134 24 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.01.2017 19:33
      Highlight Das nennt sich Publizieren.
      15 11 Melden
    600
  • Theodorli 23.01.2017 18:15
    Highlight Ich frage mich jeden Winter wenn ich sehe wie
    Tonnen von Salz in die Abwässer gelangen um unsere
    Straßen fahrbar zu halten. Dann gibt es heute
    7 Milliarden Menschen welche täglich Salz zu sich nehmen was auch wieder ausgeschieden wird und in die Umwelt gelangen. Das Salz wird aus zum Teil uralten Salzstöcken welche unterirdisch einmal abgelagert wurden und so kommt es wieder in den Wasserkreislauf.
    Ob das Letzt endlich nicht auch ein Einfluss auf den Golfstrom haben könnte.
    12 69 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.01.2017 18:35
      Highlight Meerwasser enthält pro Liter 35 Gramm Salz.

      Die Meere enthalten 1.4 mia km3 Wasser.

      Rechne.
      57 6 Melden
    • trio 23.01.2017 22:24
      Highlight @Theodor gleichzeitig schmilzt aber auch auf der ganzen Erde das Eis zusammen. Ich glaube, das hat einen grösseren Einfluss.
      Nicht destotrotz wäre ich froh, würde endlich mit dieser Salzerei im Winter aufgehört.
      20 4 Melden
    600
  • Jokerf4ce 23.01.2017 17:42
    Highlight Entweder das oder de 3. Weltkrieg
    28 16 Melden
    600
  • ast1 23.01.2017 17:30
    Highlight Umso mehr unverständlich, dass Europa in der internationalen Politik nicht mehr für die Vermeidung von Emissionen macht.
    75 16 Melden
    600
  • Jimmy :D 23.01.2017 17:27
    Highlight Schnee den ganzen Winter wuuuhuuu
    74 35 Melden
    • öpfuringli 23.01.2017 21:54
      Highlight schnee das ganze jahr wuuuuhuuuuu
      15 1 Melden
    600
  • Lorent Patron 23.01.2017 17:19
    Highlight Psychologen haben eine Impfung entwickelt, die uns gegen alternative Klima-Fakten resistent machen soll:

    "Die Studie über die Einstellung [von US-Bürgern zum Klimawandel] zeigte, dass die Impfung zu einer Meinungsverschiebung führt, und zwar gleichermassen bei Republikanern, Demokraten und Unabhängigen."

    https://phys.org/news/2017-01-psychological-vaccine-immunize-fake-news.html
    8 74 Melden
    • Lorent Patron 23.01.2017 19:00
      Highlight Ich habe diesen Kommentar um 17:19 geschrieben. Stand jetzt, 19 Uhr:

      33 Blitze, null Herz, null Kommentar. Ich fühle mich etwas düppiert. ;)

      Was soll das denn?

      Auch wenn es vielleicht etwas unpassend erscheint, und ich auch kein Fan von Manipulation bin, würde ich diese Studie dennoch ernst nehmen.

      Die Studie stammt von Wissenschafftern der Universitäten Cambridge/UK, Yale/US und George Mason/US. Sie untersuchten Stichproben (Amerikaner) von N=1000 und N=2100. Das scheint mir ziemlich seriös.

      http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/gch2.201600008/full
      4 10 Melden
    600
  • Thinktank 23.01.2017 17:19
    Highlight Der Mensch verändert die Erde und er kann sich anpassen. So what?
    30 118 Melden
    • Xeno 23.01.2017 17:49
      Highlight In der ganzen Geschichte der Menschheit waren (selbst geringfügige) Änderungen des Klimas für die Menschen grösstmehrheitlich eine Katastrophe. Es gibt keine Indizien, dass sich das geändert haben könnte.
      71 11 Melden
    • trio 23.01.2017 17:53
      Highlight Grundsätzlich stimmt das. Aber dan sollten diejenigen den ganzen Schlamassel bezahlen, die ihn verursachen. D.h. Erdöl z.B. müsste massiv mehr kosten.
      37 18 Melden
    • Platon 23.01.2017 18:11
      Highlight @Thinktank
      Unglaublicher Bockmist! Der Mensch kann sich anpassen, allerdings ist er von seiner Umwelt abhängig, die sich eben nicht so gut anpassen kann.
      39 13 Melden
    • Pokus 23.01.2017 18:17
      Highlight Nur will der Mensch viellicht nicht nur sich selbst. Durchaus auch mal einen Apfel, der an einem Baum wächst, der mal von einem Bienli bestäubt wurde, und mit Wasser das aus dem Himmel fiel getränkt.
      Aber ok, geht auch mit einer VR Brille. So geil...
      50 3 Melden
    • Alex23 23.01.2017 18:20
      Highlight .... sprach Trump.
      34 6 Melden
    • trio 23.01.2017 22:20
      Highlight @Thinktank Anpassen müssen sich ja unsere Kinder und Kindeskinder, wenn sies dann schaffen. Aber das ist nicht unser Problem oder?
      Man, werden die uns hassen! 😢
      16 1 Melden
    600
  • jjjj 23.01.2017 17:15
    Highlight "minus sieben Grad Celsius im Winter in Island"

    sieben Grad kälter als bis jetzt oder die neue Durchschnittstemperatur im Winter? oder die neue Tiefsttemperatur? oder Höchsttemperatur?

    relativ postfaktisch diese Aussage... ;)
    65 21 Melden
    • trio 23.01.2017 17:31
      Highlight @jjjj logisch wäre sieben Grad kältere Durchschnittstemperatur. Manchmal kann man auch zu weit überlegen, ist ja kein wissenschaftlicher Artikel.
      51 10 Melden
    600
  • A7-903 23.01.2017 17:12
    Highlight Welche Auswirkungen hätte ein versiegen des Golfstroms mit gleichzeitiger Erderwärmung auf die Niederschlagsmenge in Europa?
    21 5 Melden
    • fuegy 23.01.2017 17:49
      Highlight Abhängig von der Form und Weite der Umlaufbahn der Erde gegenüber der Sonne, der Veränderung des Winkels der Erdachse, der Sonnen- und Kosmischen Strahlung, Sonneneruptionen und Sonne/Erde Magnetfeldveränderungen.
      17 6 Melden
    • blobb 23.01.2017 21:17
      Highlight Was hat das mit der Niederschlagsmenge zu tun?
      2 0 Melden
    • Tomac 23.01.2017 23:26
      Highlight Kältere Luft nimmt weniger Wasser auf - es würde also trockener werden in Europa. Das könnte ein RIESIGES Problem werden - auch in der Schweiz.
      12 0 Melden
    • fuegy 24.01.2017 08:58
      Highlight All die oben aufgezählten Dinge beeinflussen das Klima, Erderwärmung, Wolkenbildung (Niederschlagsmenge) direkt.
      1 1 Melden
    • blobb 24.01.2017 15:54
      Highlight @fuegy
      Die Erdumlaufbahn und wird sich bis dann wohl nicht verändern ;)
      Die Indikatoren die du aufzählst sind zu vernachlässigen.
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    • fuegy 24.01.2017 17:03
      Highlight @blobb
      Da sich die Umlaufbahn der Erde ständig, wenn auch nur wenig, ändert, ist der Wandel auch so, nicht? Kannst du mir erklären warum diese zu vernachlässigen sind?
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    • blobb 24.01.2017 17:42
      Highlight is mir zu blöd, sorry. ich denk ich weiss auf was du hinaus willst und es ist mir wie gesagt zu blöd.
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    • fuegy 24.01.2017 20:32
      Highlight Worauf will ich denn hinaus? Schade ist keine Diskussion möglich... Gerne hätte ich deine Erklärung gelesen. Meine Frage war ernst gemeint.
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  • Tom B. 23.01.2017 17:06
    Highlight Kräht der Hahn auf dem Mist...
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    • Zerpheros 24.01.2017 19:51
      Highlight Wetter 《--》 Klima
      Ist das einfach genug?
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  • BeWi 23.01.2017 17:05
    Highlight Interessant: man kennt die Fakten nicht genau, aber die Lösung scheint klar.. na ja.. Ich würde einfach etwas nachsalzen...
    45 28 Melden
    • trio 23.01.2017 17:44
      Highlight Von welcher Lösung schreibst du? Ich habe im Artikel nichts von einer Lösung gelesen, wäre auch ziemlich bahnbrechend, oder?
      22 8 Melden
    • BeWi 23.01.2017 19:43
      Highlight Lies mal genau: das Pariser Klinaabkommen ist die Lösung gem. Artikel..
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  • Stipps 23.01.2017 17:02
    Highlight Soviel zum Sonnen- und Windstrom ... haha! Wird wohl etwas kühler in der Stadtwohnung ;-)
    31 121 Melden
    • 10%luck20%skill 23.01.2017 17:31
      Highlight stipps du solltest dein Profilbild in ein Trollface umwandeln
      Das würde zu dir passen-.-

      So als Vorwarnung da man dich nicht ernst nehmen kann.
      79 16 Melden
    • trio 23.01.2017 17:36
      Highlight Was genau hat Sonnen- und Windstrom mit der Temperatur in der Stadtwohnung zu tun? Oder ist das einfach nur billige Polemik ;)
      38 6 Melden
    • Stipps 23.01.2017 18:05
      Highlight @70%missing: Deines ist sehr ernst zunehmen!
      12 46 Melden
    • Stipps 23.01.2017 18:29
      Highlight @trio: Wenn du da keinen connex siehst, dann wirds schwierig ... haha!
      6 53 Melden
    • Dewar 23.01.2017 20:30
      Highlight Genau, weil die Sonneneinstrahlung ja direkt mit der Temperatur (oder noch besser, dem Golfstrom) korreliert... NICHT.
      12 0 Melden
    • trio 24.01.2017 04:49
      Highlight @Stipps also doch nur billige Polemik.
      6 0 Melden
    • Stipps 24.01.2017 08:33
      Highlight @Alias: Empfehle dir mal die Lektüre, wie der Nebel vor deinem Fenster entsteht haha! Cheers!
      0 9 Melden
    • Dewar 24.01.2017 10:54
      Highlight Ich empfehle dir mal die Lektüre IRGENDENES wissenschaftlichen Artikels zum Thema, aber du verschwendest deine Zeit offenbar lieber zum Rumtrollen.
      Für diejenigen, die noch nicht im Zeitalter der alternativen Fakten angekommen sind: Mit dem Abstellen des Golfstroms wäre Westeuropa tenrenziell trockener und niederschlagsärmer, also weniger Wolken. Es wäre ein Desaster, aber am wenigsten wegen fehlender Sonneneinstrahlung.
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    • trio 24.01.2017 10:59
      Highlight @Stipps dann googelst du mal, wie geheizt wird. Ein kleiner Tipp, nicht mit Strom haha!
      1 0 Melden
    • Stipps 24.01.2017 11:29
      Highlight Putzig:

      Nebel entsteht, wenn mit Wasserdampf gesättigte Luft abkühlt. Dann kommt es zur sogenannten Kondensation. Weil kühle Luft nach unten sinkt, entsteht Nebel meist zunächst in Senken und Tälern sowie dicht über dem Boden.

      Deine Annahme der trockener Luft widerspricht der Annahme der Klimaerwärmung (global vs. lokal) haha!

      @trio: Sozialexperiment: an deiner Heizung das Kabel suchen und das mal ausstecken und schauen was passiert :)
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    • trio 24.01.2017 14:11
      Highlight @Stipps sorry, absolut nicht ernst zu nehmen dein geschreibsel. Darum klappt das auch nicht mit deiner Überheblichkeit.
      Der Stromverbrauch einer Heizung ist relativ klein. Sollte es dafür nicht mehr reichen, haben wir noch ganz andere Probleme. Und das hat weder etwas mit Solar- oder Windstrom zu tun, noch mit Stadtwohnungen.
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  • Peter Rohr 23.01.2017 17:00
    Highlight Wir wissen auch schon , wer schuld ist…TRUMP..;-=
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    • stan1993 23.01.2017 21:38
      Highlight Oder Putin? :P
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    600
  • Lowend 23.01.2017 16:44
    Highlight Die neuen alternativen Fakten besagen aber, dass es gar keinen Klimawandel gibt und wer es nicht glaubt, der soll auf https://www.whitehouse.gov mal suchen, denn seit Trump den Gröfaz spielt sind diese Themen von der Seite verschwunden. So lösen echte alt-rechte Trumpler ihre Probleme! Aus den Augen, aus dem Sinn ...
    134 31 Melden
    • Stipps 23.01.2017 16:59
      Highlight Waas, das Klima wandelt sich? Dachte das bleibt konstant, etwa so wie die Internationale? Alles Einheitsmenschen und daher doch auch das Einheitsklima?! *kreeeisch*

      ps: Brennt dein Instrument oder Blech? Gibt warm.
      37 119 Melden
    • Lowend 23.01.2017 17:04
      Highlight In Ihrer alt-rechten Wirklichkeit bleibt wenigstens die inhaltliche Qualität der trolligen Kommentare konstant und die tendiert seit je her gegen Null.
      70 23 Melden
    • Walter Sahli 23.01.2017 17:15
      Highlight Stipps, Du Landei, sag, hältst Du die eine Hand Papa Staat hin, weil das Wetter zu feucht, zu trocken, zu heiss oder zu kalt ist und Du deswegen unbedingt mehr Subventionen brauchst, während Du mit der anderen Hand Kommentare wie den obigen schreibst?
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    • Stipps 23.01.2017 18:10
      Highlight @lol: Haha! Ihr seid ja so günstig in der Stadt ... so gesund vorallem :D Würde mal die Fingerchen wärmen, wenns wieder heisst, für eine warme Wohnung sorgen ;-) Uiuiui, die Zukunft spricht wirklich nicht für euch ...
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    • Alex23 23.01.2017 18:26
      Highlight Wenn sich einer Stipps nennt und
      "kreeeisch" schreibt, dann weiss man, dem Armen ist nicht mehr zu helfen.
      Oder: der steht so nah am Rand der Scheibe, die er für die Erde hält, dass er gleich ins All wegkippt.
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    • Stipps 23.01.2017 18:42
      Highlight @Alex23: Alex23 ist natürlich demgegenüber sehr viel besser und gerade die Sache mit der Scheibe und dem Wegkippen sehr anschaulich. Wächst das hier im Wald?
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Ein Glas Abfall pro Jahr? Das geht – und es ist bald auch bei uns möglich

Wir Schweizer sind Weltmeister im recyceln. Allerdings gehören wir mit 700 Kilogramm pro Kopf und Jahr auch zu den grössten Abfallsündern überhaupt. Das könnte sich nun ändern. Gleich mehrere Zero Waste-Läden drängen auf den Markt, die Bewegung fasst Fuss. Doch es geht um mehr als nur um abfallfrei einzukaufen. 

Ich stehe vor einem riesigen Bagger. Seine Schaufel ist gefüllt mit Abfall. Es ist Abfall aus meinem Quartier – und es ist ziemlich genau die Menge, die ich pro Jahr produziere. 

Siedlungsabfall heisst das, was wir in den Müll werfen. 700 Kilogramm pro Kopf und Jahr produzieren wir in der Schweiz. Damit landen wir auf Platz 3 – weltweit. Nur die Menschen in den USA und in Dänemark leben noch verschwenderischer als wir. 

Und wir verbessern uns nicht. Im Gegenteil. Die Abfallmenge steigt …

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