Zürich

Zürich: Ausschreitungen nach dem Cup-Halbfinal

08.04.15, 11:38

Nach dem Cup-Halbfinalspiel FC ZürichFC Sion vom Dienstagabend in Zürich haben FCZ-Fans die Sion-Fans und die Polizeikräfte attackiert. Die Zürcher Stadtpolizei hat Gummischrot und Reizstoff eingesetzt, um die aggressiven Fussballfans zu stoppen, schreibt sie in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Eine Person wurde vorübergehend festgenommen. Über verletzte Personen lägen keine Meldungen vor, heisst es im Polizei-Communiqué.

Vor dem Fussballspiel sei es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen. Im Stadion wurden dann während des Spiels in beiden Fankurven pyrotechnische Gegenstände wie Handlichtfackeln, Rauchtöpfe und Böller gezündet worden, schreibt die Polizei.

200 bis 300 FCZ-Fans versuchten nach Angaben der Polizei nach dem Spiel wiederholt, die gegnerischen Fans anzugreifen. Der Polizei sei es gelungen, die Zürcher Fans stadteinwärts zurückzudrängen. Dadurch hätten die Fans des Gastclubs in die bereitstehenden Reisecars einsteigen und die Heimreise antreten können.

Danach wurden die Polizeikräfte mit Steinen und anderen Wurfgegenständen attackiert. Kurz vor Mitternacht habe sich die Situation schliesslich beruhigt. (wst/sda)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Gefoltert, vergewaltigt, in Zürich inhaftiert – Nekanes Kampf gegen die spanische Justiz

Wie die 43-jährige Baskin Nekane Txapartegi die Schweiz in ein diplomatisches Dilemma bringt, weil sie ihr eigenes auflösen will: Die Gefolterte will wieder ganz werden. 

Donnerstagmorgen, 10. Dezember, 10:51 Uhr, Besucherraum 5, Untersuchungsgefängnis Zürich: «RAKAFAS Kemal» entziffere ich die Buchstaben, die ein Besucher Jahre zuvor in die hölzerne Ablage vor der Trennscheibe geritzt hat, «habt Erbarmen mit Kemal». Ob Kemal noch sitzt? 

Da dreht sich ein Schlüssel im Schloss, die Tür auf der anderen Seite der Glaswand öffnet sich. Eine zierliche, schlanke Frau mit leicht vornüber hängenden Schultern huscht in den beengenden Raum. Nekane lacht, schiebt …

Artikel lesen