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Diese 6 Typen triffst du garantiert in jedem Hostel (und ich bin einer davon)

bild: gregor stäheli

23.06.17, 15:03 24.06.17, 12:39

Mit ein paar Kollegen reise ich fürs Wochenende in die wunderschöne Region des Margaret Rivers im Süden Westaustraliens.

Einer der ersten Stopps: Die Canal Rocks. Schaut, wie schöööön. bild: gregor stäheli

Wir sind eine Gruppe von zehn Nasen, kompakt in zwei Suzuki Swifts verstaut. Hinzu kommen die Gepäckstücke. Manche bringen vier Taschen. Nicht alle haben verstanden, dass wir nur zwei Tage weg sind.

Etwa 1400 Kilometer legen wir insgesamt in diesem Auto-Tetris zurück. Selbst Sardinen werden in ihren Büchsen mit mehr Beinfreiheit gehalten. Trotzdem lohnt sich die Reise allemal, denn die Landschaft ist fantastisch, hier ein paar Eindrücke:

Über Nacht bleiben wir in einer Jugendherberge. Dabei fällt mir wieder einmal auf, dass eine solche Unterkunft ein eigenes Mikrouniversum ist. Und in ihm leben die verschiedensten Charakteren ...

Es folgt:

Ein Überblick der Personen, die dir GANZ SICHER in einer Jugendherberge begegnen werden.

Der enthusiastische Neuling

Und sie fotografieren alles. ALLES. bild: shutterstock

Frisch vom Gymnasium oder dem Lehrabschluss, noch nicht für ein Studium entschieden oder Job beworben, kehren Reisende dieses Typs auf ihrem ersten grossen Abenteuer ausserhalb der Heimat in der Jugendherberge ein. Mit grossen Augen bestaunen sie die Flyer der Tour-Unternehmen, die am Empfang rumliegen. Sie hören bei den lustlosen Instruktionen des Nachtschicht-Rezeptionisten aufmerksam zu und lesen jedes Schild sorgfältig durch. In der Regel sind sie zu zweit unterwegs und mit verblüffend grosser Wahrscheinlichkeit deutsche Mädchen.

Der Ich-dachte-dies-sei-ein-Hotel-Typ

Wenn er merkt, dass es doch kein Hotel ist. Mist. bild:shuttertsock

Beim Onlinebuchen nicht richtig aufgepasst oder die Unterkunft nicht selbst gebucht und schon steht diese zarte Blume mit gesenkter Kinnlade und poliertem Rollkoffer im Zwölfer-Schlag. Wohlbehütet in Luxusressorts auf den Kanaren oder Malediven aufgewachsen, ist sich der Reisende dieses Typs nicht gewohnt, einen miefenden Raum voller Doppelstockbetten mit fremden Menschen zu teilen. Etwas verlegen versucht er oder sie sich nichts anmerken zu lassen und kämpft sich durch die bereits gebuchten Nächte oder wechselt nach zwei schlaflosen Nächten ins nächste Hotel.

Die Bettwanze

Die Matratze ist schon an seinem Rücken festgewachsen. bild: shutterstock

«Ich habe für dieses Bett bezahlt, also nutze ich es auch», muss sich dieser Typ wohl denken. Denn egal ob du morgens, mittags oder spät nachts ins Zimmer trittst: Er liegt auf seinem Bett. Entweder schlafend oder mit dem Handy in der Hand. Er ist zwar der erste, der dir nach Anreise «Hallo» sagt. Dabei bleibt es dann aber auch. Zusammen mit dem «Tschüss» bei Abreise sind dies die einzigen beiden gewechselten Worte des ganzen Aufenthalts.

Der Übersoziale

«Hey, schau dieses lustige Katzenvideo. Haha. So lustig. Schau.» bild: shutterstock

Ganz anders geht es bei diesem Typ zu und her. Dein Rucksack hat noch nicht einmal den Boden berührt und schon geht die pausenlose Unterhaltung los:

Ab allen Antworten begeistert, doch von keiner zufriedengestellt, löchert er dein durch Jetlag stark beeinträchtigtes Hirn. Und das noch bevor du dich überhaupt akklimatisieren kannst. Das Interesse ist zwar schmeichelhaft, doch oft leider auch bloss oberflächlich.

Der Work-and-Travel-Typ

Ein grosser Teil der Betten ist von Leuten belegt, die für eine längere Zeit bleiben. Sie haben es sich in den Aufenthaltsräumen und Küchen gemütlich gemacht und sind zu einer kleinen Hostelfamilie geworden. Die Rede ist von Work-and-Travel- oder Working-Holiday-Gästen. Dabei lässt sich zwischen zwei Typen unterscheiden:

1. Der Erfolgreiche: Er oder sie macht tatsächlich das, wofür das Visum gedacht ist: arbeiten. Diese Typen stehen früh auf und kommen abends erschöpft von der Arbeitsstelle zurück. Nach ein paar Wochen oder wenigen Monaten wechseln sie in eine andere Stadt, um dort was Neues zu suchen.

2. Der Erfolglose: Schon lange ist dieser Typ im Hostel gestrandet. Es lässt sich einfach keine Arbeit finden. Das liegt aber auch daran, dass nicht wirklich welche gesucht wird. Zu gemütlich ist das Rumhängen im Hostel geworden. Weiterzureisen wäre eine Option, wird aber nicht mehr wirklich verfolgt. Stattdessen hat er sich ans Leben als Dauergast gewöhnt. Die simple Schlafzimmereinrichtung wurde durch einen Minikühlschrank, einen Fernseher und eine Mikrowelle ergänzt.

Der häufigste Typ: Nette Menschen

Das bin ich – ein ganz netter Typ. Hahaha. Ha. bild: gregor stäheli

Nach all diesem Schubladisieren muss ich natürlich zugeben, dass ein Grossteil der Jugi-Bewohner total angenehm, freundlich und hilfsbereit ist. Wer schon eine Weile da ist, hilft den Neuankömmlingen gerne dabei, die Waschmaschine zu verstehen und das Tagesprogramm zu planen. Es werden internationale Freundschaften geschlossen und Reiseerfahrungen ausgetauscht.

Auf unserem kleinen Wochenendausflug bleiben wir nur eine sehr kurze Nacht. Wir kommen spät an und sind sehr früh wieder weg. Dieser Aufenthalt ist zu kurz, um all diesen Typen zu begegnen.

Bis auf die Bettwanze. Die ist tatsächlich wieder da.

Habe ich irgendeinen Typen vergessen?
Welche fallen euch noch ein?

Noch ein weiterer Jugendherbergetyp – der Übermütige:

1m 20s

Liebe kennt keine Grenzen – oder vom dummen Australier, der im Krokodilfluss baden ging

Video: watson

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Seine Lehrer sagten früher: «Wenn du ständig überall deinen Senf dazugeben musst, wird nie etwas aus dir.» Diese Herausforderung nahm er dankend an. Heute ist Gregor Stäheli als Slam Poet vor allem auf Bühnen anzutreffen. Ein Austauschsemester in Perth zwingt ihn, diese für ein halbes Jahr zurückzulassen. Da er es dennoch nicht bleiben lassen kann, sich ständig mitteilen zu müssen, nutzt er diese Reise, um für mint zu schreiben. Seien dies Erlebnisse, Begegnungen mit Schweizern, Gespräche mit Freunden oder grundsätzliche Themen, die ihm unterwegs in den Sinn kommen. Das ist KEIN Reiseblog. Deshalb solltest du ihn nicht zu ernst nehmen – das tut er nämlich selbst schon nicht.

Stalke Gregor auf Facebook oder auf seiner Homepage.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Leider Geil 24.06.2017 12:05
    Highlight Der Typ, der schon 40+ ist und sich immer noch wie ein Teenager aufführt.
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  • neutrino 24.06.2017 07:30
    Highlight Interessant auch: auf der ganzen Welt trifft man immer wieder diese Hostelgänger - viele sehr austauschbar, aber alle fühlen sich unglaublich individuell und selbstbestimmt (hab mich auch so gefühlt). Und natürlich dem Massen-Hotelbunkertourist tausendmal überlegen.

    Angkor Wat, Uyuni, etc. und vor allem Machu Pichu sind dann die absoluten Spitzen der Individualität!



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    • efrain 26.06.2017 14:17
      Highlight Naja. Individualität heisst nicht Originalität. Und diese Reisenden sind ja tatsächlich meist "individuell" unterwegs..
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  • Dominik I. 24.06.2017 04:59
    Highlight Bin klar Typ 2 :-) brauche meinen Privatraum wenn ich unterwegs bin. Geteiltes Bad ist Okay, solange ich nicht ewig warten darauf muss. Mit mir selber hab ich auch normalerweise keinen Streit um Steckdosen & co.
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  • Unicorn* 24.06.2017 00:12
    Highlight Sorry aber jetzt mal in aller Ehrlichkeit;

    Die /der Exibitonist: sturzbetrunkener Sex in voller Lautstärke und ohne unnötigen Einsatz einer abschirmenden Decke im Massenschlag
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  • stef2014 23.06.2017 22:58
    Highlight 1. Der Lonely Planet Jünger
    2. Der nur Instant Noodles essende Sparfuchs
    3. Der Asiate der einen 20kg Reissack in der Gemeinschaftsküche stehen hat
    4. Nr. 2, der im Pub jeden Abend 50$ versauft
    5. Surferboy der sämtliche Tshirts zuhause gelassen hat

    Lesetipp: Are you experienced? Auf Englisch der Brüller zum Thema Backpacking 😂
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    • Charlie Brown 23.06.2017 23:53
      Highlight Yes! Jch liebe diesen Roman.


      Let's do some planning...
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  • L1am 23.06.2017 22:26
    Highlight Eigentlich schon witzig, man reist tausende Kilometer weit, sieht die halbe Welt aber die wirklich merkwürdigen und schrägen Sachen, passieren im Hostel :)

    Waren wir nicht mal alle jung...? ;)
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  • Cheesus 23.06.2017 21:59
    Highlight Der Typ, dem es kotzübel geht - und mit dem du kein Mitleid hast, weil du glaubst, er hätte zu viel gesoffen. Und sich dann herausstellt, dass er sich eine Lebensmittelvergiftung eingefangen hat. >.<
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  • Süffu 23.06.2017 21:53
    Highlight Der Pubcrawler! Oder die Überform der englische Pubcrawler! Ein scheues, nettes Wesen, das um 9 Uhr morgens im Vorgarten erwacht und sich stolpernd/purzelnd ins Zimmer bewegt und dann am nächsten Abend in halb verwesten Zustand auf den Weg macht um die Eskapade des letzten Abends zu wiederholen.
    35 0 Melden
    • 's all good, man! 24.06.2017 09:59
      Highlight Das erinnert mich an die Gruppe Engländerjungs letztes Mal in Cape Town. Die sind zu einem Cricketspiel angereist, die internationalen Tests dauern da jeweils mehrere Tage. Ich habe sowas echt noch nie gesehen und ich war selber, als ich noch getrunken habe, nun wirklich auch ziemlich trinkfest. Unglaublich, was die täglich reingeschüttet haben. Am nächsten Tag kurz vor Mittag aufgestanden, Frühstück, Kostüme anziehen und am frühen Nachmittag ging es wieder los.

      Schubladisiere ja ungerne, aber Engländer, Australier und Südafrikaner sind fast immer vorne dabei, wenn es ums Saufen geht. 😮
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  • Nik Dobler 23.06.2017 20:42
    Highlight - Die laute und alkoholseelige Partycrowd (oft aus Israel direkt nach dem Militärdienst)
    - Der/die Kiffer und der Typ, der die Hostelbar nie zu verlassen scheint
    - Die Langzeit- oder Weltreisenden, die alles völlig routiniert angehen und die besten Tipps haben.
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  • Paraflüger 23.06.2017 19:49
    Highlight Da bevorzuge ich doch mein Zelt
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  • Pano 23.06.2017 19:18
    Highlight Auf dem Camino (800 km von Saint Jean Pied de Port nach Santiago) nennt man die Hostels "Albergues", ansonsten in etwa gleich: Lichterlöschen um 22h, am Morgen spätestens um 8h 'raus. Alle Nationalitäten und Altersgruppen. Typische Vertreter: 1. Schnarcher, 2. Furzer, 3. Raschler (Plastiksäckli) 4. Die Schlimmsten: Frühaufsteher (ab ca. 03:30h). Aber Erlebnis pur!
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  • demian 23.06.2017 17:59
    Highlight Der Schnarcher nicht zu vergessen! Besonders schlimm wenn sich mehrere Schnarcher zum nächtlichen Orchester versammeln.
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  • 45rpm 23.06.2017 16:57
    Highlight Ab 30 wird man effektiv vom Hostel- zum Hotel-Typ ;)
    Hostels sind wirklich die passende Orte mit kleinem Budget um Leute und Welt kennenzulernen.
    Und irgendwann wird man älter und will nur noch seine Ruhe haben! ;) Und falls man doch mit 35 in ein Hostel landet, dann kommt man sich wie Typ 2 vor :D
    Aber nichts desto trotz: Hostels waren eine bereichernde Erfahrung!
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    • esmereldat 23.06.2017 19:04
      Highlight Oh ja! "Zum Glück" gibt es in Hostels (zumindest in Westeuropa) immer häufiger auch kleinere Zimmer. Für Familien ideal, zum Teil gibts auch Zweierzimmer als günstige Alternative zum Hotel. Das find ich super. Ein 12er Schlag reizt mich auch nicht mehr so, wie vor 10 Jahren. :D
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  • Pana 23.06.2017 16:43
    Highlight Jahrelang beim Reisen immer in Hostels abgestiegen. Weil billig. Irgendwann fühlt man sich aber zu alt dafür (spätestens ab 30). Und dank Online Portalen kann man mittlerweile auch nette Hotels zu beinahe Hostelpreisen finden. Nette Erinnerungen, aber vermissen tu ich es ganz sicher nicht. Mein Kingbett und privates WC sind mir heilig :D
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    • 's all good, man! 23.06.2017 17:03
      Highlight Es gibt auch tolle Hostels mit Einzel-, Doppel- oder Twinzimmer (was du halt brauchst). Und: ich würde das nicht so generalisiert haben wollen, ich bin Ende 30 und gehe immer noch gerne in Hostels. Muss es nicht mehr immer haben, aber ab und zu hat es durchaus seinen Reiz.
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    • Das-Malo 24.06.2017 12:04
      Highlight Oh ich bevorzuge Hostels und bin 30 jahre alt. Bin ich nun einzigartig und ein echter Individualist?
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    • Gelöschter Benutzer 26.06.2017 05:15
      Highlight Das Alter - so glaube ich - hat wenig damit zu tun, sondern halt eher der Typ von Mensch.
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  • Der müde Joe 23.06.2017 16:26
    Highlight Ein Kumpel und ich waren mal in Wien in einem Hostel. Da lag den ganzen Tag ein Chinese in seinem Bett, nur mit Hemd und Boxershorts und hustete vor sich her. Der war uns vom ersten Moment an nicht geheuer und in der ersten Nacht stand er dann auch plötzlich vor dem Bett meines Kumpels und starrte ihn an!😑 am nächsten morgen wechselten wir dann in ein 2er-Zimmer.
    Meinem Kumpel läuft es noch heute kalt den Rücken runter wenn er daran denkt!😂
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    • Pana 23.06.2017 17:44
      Highlight Gut gemacht. Ansonsten, dein Kumpel ein paar Tage später so:
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  • Zünglein 23.06.2017 16:25
    Highlight Der Obdachlose Kleinwüchsige der Nachts auf Youtube lautstark und ohne Rüchsicht auf Mitbewohner Livestreams abhält, dabei jeden anbrüllt den er als Maske bezeichnet und sich in jeden User verliebt der einen weiblichen Nickname hat.
    Ja ich rede vom typ Kopfnuss Kali!
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  • maxi 23.06.2017 16:03
    Highlight irgen dl ein komplettverwirrter der ganze wochen trips macht dafür lediglich sein bauchtäschli dabei hat... solche auf fussballreisen schon desöfteren getroffen😂
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    • AdiB 23.06.2017 16:25
      Highlight Die kenn ich. Dann wenn du ihn dran errindrst das wir mind. 4 nächte bleiben, kommt ihm in den sinn, "ich hätte vielleicht unterwäsche, zahnbürste und ein par t-shirts mitnehmen sollen".😂
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  • Jasjmin 23.06.2017 15:55
    Highlight Der "weshalb-soll-ich-mein-Geschirr-selber-abwaschen?"-Typ fehlt definitiv. Auch fast jedes Mal getroffen: der "ich-muss-heute-schon-auschecken?"-Typ der dann hastig versucht noch ein Bett für die nächste Nacht zu buchen.
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  • sevenmills 23.06.2017 15:54
    Highlight Der Typ der die gleiche Route macht wie du und den du dann immer wieder in andern Hostels in andern Städten antriffst.
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  • 's all good, man! 23.06.2017 15:53
    Highlight Der hängen gebliebene Aussteigertyp in zerschranzten Stoffhosen, kaputten T-Shirts und ungewaschenen Haaren. In jedem Hostel. Immer.

    Schon eine Welt für sich. Aber ich mag es irgendwie. Man trifft schon auf spannende Leute mit spannenden Geschichten. Und auf mühsame Gestalten, aber das gehört halt auch dazu.

    Nach einer Weile fangen die Woher-kommst-du-was-hast-du-schon-»gemacht«-Konversationen jedoch schon etwas bemühend zu werden.
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    • cada momento 23.06.2017 20:36
      Highlight Und der aussteigertyp kann super ketteli chnüpfen und ohrenringe drehen...
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  • frankyfourfingers 23.06.2017 15:50
    Highlight dann gibt es noch die, die im 12er schlag vögeln.
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    • AdiB 23.06.2017 16:29
      Highlight Ich hatte mal in einem hostel eine, die war irgendwie wie die bettwanze. Nur konnte jeder der rein kamm und wollte ran. Irgendwie ne bettwanze-nymphomanin. Hässlich war sie nicht.😅
      41 3 Melden
    • stef2014 23.06.2017 23:03
      Highlight "Ich hatte eine..." ist als eindeutig zweideutig zu verstehen in diesem Kontext? 😁
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  • ND_B 23.06.2017 15:49
    Highlight Der Dreadlock-Gitarren Typ:
    Er klimpert den ganzen Tag verträumt auf seiner Gitarre. Nach einiger Zeit bildet sich eine veritable Traube an jungen Frauen welche ihn anhimmeln. Die Männer sitzen derweil leicht angepisst an der Bar und trinken Bier.

    Der Sparfuchs:
    In der Strasse des Hostels gibt es zig Restaurants bei denen man für umgerechnet vier Franken satt wird. Das kümmert den Sparfuchs nicht. Er zaubert sich in der schlecht eingerichteten Hostelküche seine Spaghetti mit Tomatensauce. Er meidet jegliche Aktivitäten welche Geld kosten und ist dafür seit 2 Jahren am reisen.
    116 1 Melden
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  • YOLOzärn 23.06.2017 15:44
    Highlight Der Dauerbetrunkene
    64 0 Melden
    • hektor7 23.06.2017 17:27
      Highlight und sein direkter Verwandter: Der In-Den-Hostelgang-Chötzli

      Dann wird ein WET FLOOR Schild aufgestellt und evt am Morgen geputzt.
      31 0 Melden
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  • kleiner_Schurke 23.06.2017 15:30
    Highlight Ja mich. Der nicht anwesende. Ich gehe lieber in sehr gutes Hotel.
    58 71 Melden
    • one0one 23.06.2017 22:09
      Highlight wo man gehobenes Deutsch spricht...
      33 4 Melden
    • kleiner_Schurke 23.06.2017 23:24
      Highlight Nein meist Englisch, was gewisse Anforderungen stellt.
      9 5 Melden
    • one0one 26.06.2017 15:33
      Highlight In guten Hotels wirst du auch auf Deutsch bedient... Warst wahrscheinlich doch noch nie in "eines gutes Hotel" ;)
      1 6 Melden
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