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illustration: rupi Kaur

«Du steckst zwei Finger in mich hinein ...» – Darum ist dieses Buch ein Riesen-Erfolg

Rupi Kaurs Gedichtband «Milch und Honig» ist der Beweis dafür, dass man auch ohne Satzzeichen Menschen erreichen kann.

28.04.17, 09:44 30.04.17, 01:13

Rupi Kaur hat ein Talent: Das progressive Gespür dafür, sich dorthin zu stellen, wo man sie nicht haben will. Ihre Social-Media-Posts halten sich in Form eines Gedichtbandes seit 53 Wochen auf der Bestseller-Liste der «New York Times» und ihr menstruierender Unterleib sorgte auf Instagram für Grundsatzdiskussionen. Sie ist eine südasiatische Frau, eine braune Frau, wie sie sich selber bezeichnet, und sie kämpft für mehr Selbst- und Nächstenliebe in unserer Kultur.

«es ist akzeptabler wenn eine frau verkauft was sie zwischen den beinen hat als wenn sie darauf zu sprechen kommt wie das was sie da hat funktioniert»

Eine Strophe aus einem Rupi-Kaur-Gedicht, ohne Satzzeichen, ohne Grossbuchstaben

Mit diesem Bild und ihrer Armee aus Followern trat Rupi Kaur 2015 den Kampf gegen die Instagram-Richtlinien an. Hier geht's zum Artikel. bild: rupi kaur

Nun ist ihr Buch «Milch und Honig» in deutscher Sprache erschienen. Die 24-jährige Kanadierin handelt darin vier grosse Themen in poetischer Form ab:

Das Cover ist denn doch eher Grafik-Erstsemestler als Tumblr-Ästhetik. bild: lago verlag

Die Themenauswahl könnte pathetischer nicht sein. Die Gedichte handeln von Vergewaltigung, seelischen Übergriffen, von hemmungslosen und hemmungsvollen Beziehungen. Sie irritieren im selben Masse, wie sie vertraut wirken, und sind oft so einfach geschrieben, dass man an ihrer Echtheit zweifelt. 

Wer das Buch denn auch ohne jeglichen Hintergrund in die Hände kriegt, dem scheint die Möglichkeit, ein manisch-depressiver Teenager habe die Tumblr- und Instagram-Posts seiner grössten Internetstars ausgedruckt und zu einem Buch zusammengeklebt, unglaublich plausibel. Weder reimen sich die Wörter, noch findet man Satzzeichen in Kaurs Poesie. Alles in Kleinbuchstaben und kein einziges «Gedicht» ist betitelt. Das ganze Werk schreit nach: «Wir sind die neue Generation. Und wir machen alles voll anders.»

Doch Rupi Kaurs Erfolg spricht für sich. Auf Instagram folgen ihr über eine Million Menschen. Und das entspricht ziemlich genau auch der Anzahl ihrer verkauften Bücher. Es scheint, als sei «Milch und Honig» eine Art Testament für eine wachsende Gruppe junger Frauen – und junger Männer – die Kaurs Haltung gegenüber Selbstliebe und Gesellschaftskritik zustimmen.

Aber wieso? – Seit 53 Wochen hält sich das Buch in der Bestseller-Liste, wobei es diese Woche erneut den ersten Platz belegt.

Ich habe mich durch das Buch geackert (damit ihr es nicht tun müsst) und mir bei allen vier Kapiteln die zwei Fragen «Worüber schreibt sie?» und «Wieso funktioniert das?» gestellt.

Der Schmerz

Worüber sie schreibt:

Aus «Milch & Honig», S. 38.  lago verlag

Im Kapitel «Schmerz» schreibt die Autorin von Missbräuchen und Missständen. Ersteres in Form von expliziten Übergriffen. Sie erzählt, wie es zu solchen kommt, wer Schuld trägt und wer nicht. Letzteres, die Missstände, erläutert sie in Form von Situationen. Sie skizziert Szenen, wie sie sich jede und jeder vorstellen kann, und eröffnet damit grosse und wichtige Fragen ohne konkret zu antworten. Sie weist keine Schuld zu, aber schafft es dennoch zu zeigen, dass die unterschiedlichen Rollen von unterschiedlichen Menschen evidente Probleme generieren. 

Wieso es funktioniert:

Aus «Milch & Honig», S. 22. lago verlag

Rubi Kaur wird verstanden. Sie verpackt schwere und komplexe Themen in einfache Sprache. Sie schreibt nicht von der patriarchalen Optik der Porno-Industrie, die mit ihren Inhalten eine heteronormative Gesellschaft ermöglicht; Kaur schreibt von Szenen und Gefühlen, die jeder erleben kann und deshalb ohne grosses Vorwissen zu verstehen vermag.  

Die Liebe

Worüber sie schreibt:

Aus «Milch & Honig», S. 63. LAGO VERLAG

Im Kapitel «Die Liebe» liest man viel über Verlangen, über die Macht der Liebe und was sie mit einem anstellt.

Aus «Milch & Honig», S. 63. illustration: rupi kaur  

Wieso es funktioniert:
Ist man verliebt, passiert es schnell, dass die Seele von der Realität wegdriftet. Man verliert die Fähigkeit, rationale Urteile zu fällen, und befindet sich oft in Momenten, in denen man so intensiv zu fühlen glaubt, dass die meisten Menschen gar nicht mehr in Bildern und Worten denken können. Rupi Kaur beherrscht es jedoch, die Gefühle in jenen Momenten wörtlich und bildlich wiederzugeben. Sie findet Ausdrucksarten, die ihrem jungen Publikum zeigen, dass man immer noch an die Liebe glauben darf, dass es normal ist, sich in ihr zu verlieren und dass man sich nicht für sie zu schämen braucht; auch wenn man auf Erlebnisse, wie sie im vorhergehenden Kapitel besprochen wurden, zurückblicken muss.

Das Zerbrechen

Worüber sie schreibt:

Aus «Milch & Honig», S. 82. lago verlag

«Das Zerbrechen» ist für Rubi Kaur keine Einzeltat. Sie schreibt im dritten Kapitel des Buches, wie die unbefangene Liebe aus Kapitel zwei zur Befangenheit wird. Und beim Lesen der Gedichte merkt man, es passiert einfach. Man ist machtlos.

Wieso es funktioniert:

Es gibt Situationen, mit denen ist man überfordert. Man macht Vorwürfe, Unterstellungen und man ist vor allem enttäuscht. Bei vielen Menschen kommen diese Gefühle durch das private Umfeld oder durch gesellschaftliche Gegebenheiten zustande. So auch bei Rupi Kaur. Die Qualität dieses Kapitels liegt jedoch darin, dass die Autorin erkannt hat, dass sie auch selbst Schuld an jenen Situationen hat. Und dass der Schmerz aus dieser Schuld ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist. 

Das Heilen

Worüber sie schreibt:

Aus «Milch & Honig», S. 155. lago Verlag

Wer Mühe hat mit Motivationssprüchen und Laienphilosophie, hüte sich vor dem Kapitel «Das Heilen». Denn es besteht genau aus dieser Art Geschreibe. Kurze aneinandergereihte Sätze, die so einen Augen öffnenden Charakter haben. Dabei stehen die Augen bereits schon lange offen. 

Aus «Milch & Honig», S. 155. illustration: rupi kaur

Wieso es funktioniert:
Die Sprüche machen sich gut unter einem schönen, nachdenklichen oder traurigen Selfie. Sie entsprechen der Philosophie von Rupi Kaurs Zielgruppe. Dazu gehören junge Menschen, die begreifen, dass mit der Welt etwas nicht in Ordnung ist, aber nicht ausdrücken können, was es genau ist, das sie denn stört. Gegenüber den vorhergehenden drei Kapiteln fällt der finale Teil des Buchs stark ab. Die Gedichte sind derart allgemein gehalten, dass sie vor lauter Pathetik keine Identifikation mehr zulassen. 

Aus «Milch & Honig», S. 172. lago verlag

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • äti 29.04.2017 16:36
    Highlight Manchmal frage ich mich, warum es mir gut geht: ich habe nix Facebook, kein Twitter, zero Instagram und noch anderes nicht. Aber etwas Zeit für Allerlei. Und es geht mir gut. Was mache ich falsch?
    27 2 Melden
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  • Falco 29.04.2017 16:19
    Highlight Es gibt ein Wort namens " Brutalo". Ich habe noch nie gehört, dass es davon eine weibliche Form gibt. Als Mann weiss ich nur zu gut, wie unsensibel man oft mit Frauen im Bett umgeht.
    4 3 Melden
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  • Mr_Burton 29.04.2017 15:19
    Highlight Danke für die Rezension. Von dem was ich gelesen habe erinnert mich der erste Teil an Generation-Mimimi, der zweite Teil an https://m.facebook.com/WillyNachdenklich/

    Bücher die die Welt nicht braucht vong Posie her.
    14 3 Melden
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  • mia83 29.04.2017 11:25
    Highlight Krasse und und zum Teil leider wahre Gedichte. Den mit dem Schmerz kenne ich nur zu gut.
    8 9 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 29.04.2017 08:50
    Highlight Ich werde mich hüten über dieses Buch zu und teilen, bevor ich etwas darin gelesen habe.
    7 2 Melden
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  • R. Peter 29.04.2017 07:49
    Highlight Könnte es nicht auch sein, dass es gar keine böse Verschwörung der Porno- und Werbeindustrie gibt, die mit ihrer patriarchalen Optik eine heteronormative Gesellschaft ermöglichen, sondern sich diese einfachen den Bedürfnissen des Marktes richten? Was ist überhaupt schlecht an heteronormativ, bzw. warum soll homonormativ besser sein?
    17 11 Melden
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  • R. Peter 29.04.2017 07:43
    Highlight Ach ja, und wenn ich meinem Partner vorspiele, dass mir der Sex gefällt und ich ihn will, dann ist das KEINE Vergewaltigung.
    28 6 Melden
    • owlee 29.04.2017 20:28
      Highlight Das sagt auch niemand. Trotzdem können solche Erlebnisse traumatisch sein.
      7 4 Melden
    • R. Peter 29.04.2017 23:39
      Highlight Owlee, das klingt im Text aber schon so...
      3 2 Melden
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  • R. Peter 29.04.2017 07:38
    Highlight Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Menstruationsblut und anderen Ausscheidungen?
    11 14 Melden
    • R. Peter 30.04.2017 00:10
      Highlight An die fünf Blitzer: bitte antworten! Ich sehs wirklich nicht. Warum soll Menstruationsblut anders bewertet werden als Urin oder Stuhl?
      7 4 Melden
    • who cares? 30.04.2017 12:17
      Highlight Es kommt einfach heraus, man kann es nicht Unterdrücken bis man ein WC findet. Deshalb passieren diese Unfälle. Und meistens reagieren manche Männer (und auch gewisse Frauen) dann noch viel angekelter als bei Urin oder Stuhl. Ihr Ding in das Loch stecken wo das Blut rauskommt ist aber wieder okay.
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  • Eteokles81 28.04.2017 16:20
    Highlight Und natürlich muss dieses Bild wieder herhalten.
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  • Volare 28.04.2017 15:39
    Highlight Ihr habt mich neugierig gemacht und ich habe das Buch gleich in der Originalfassung englisch heruntergeladen. Es ist kurz und in 40 Minuten gelesen. Erstaunlich wie Rupi Kaur es schafft in schlichten, wenigen Worten so viel auszudrücken. Die Situationen sind nur angedeutet, so dass man selber die Lücken füllen kann. Ihre Worte bewegen, weil sie die tiefsten Gefühle in uns Menschen ansprechen. Sie macht es in einer Art Gedichteform, das aus der Kultur ihrer Herkunft (Punjabi) stammt. Ihre Familie ist nach Kanada ausgewandert. Ja, ich kann verstehen, dass es ein Bestseller ist.
    31 13 Melden
    • Gilbert Schiess 28.04.2017 17:20
      Highlight Ich habs mir auch geladen, jedoch noch nicht gelesen, bin aber gespannt darauf.
      4 6 Melden
    • Gilbert Schiess 29.04.2017 08:04
      Highlight ich habe es nun bis zur Hälfte gelesen, mehr schafte ich nicht.
      Nun was soll ich sagen, die Zeichnungen sind nett.
      Ansonsten stimme ich giandalf um 14:49 bei.
      2 2 Melden
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  • giandalf the grey 28.04.2017 14:49
    Highlight Sorry aber... WTF? Also zu den Perioden-Fotos... Komm' schon? Soll ich mit Morgenlatten-Pics mit-demonstrieren oder ist das dann pervers, weil's das männliche Geschlechtsteil betrifft?
    Bücher sind Geschmackssache...
    es scheint vielen leuten zu gefallen und hat daher sicher eine daseinsberechtigung aber so sehr die autorin inhaltlich recht haben mag stilistisch ist das eine absolute katastrophe das kann doch niemand richtig lesen
    Und die Sprache wirkt auf mich etwa ähnlich "pubertäres 13 jähriges Mädchen", wie der Inhalt der "Gedichte". Aber hey... Leben und leben lassen, wem's gefällt...
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    • Gelöschter Benutzer 28.04.2017 17:21
      Highlight Aus gründen
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    • giandalf the grey 28.04.2017 19:33
      Highlight Nur aus einem: ich äusserte mich negativ dazu. Ist übrigens vermutlich der selbe Grund aus dem Kaur solche Bilder postet. Effekthascherei.
      28 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.04.2017 20:32
      Highlight I just like to piss people off 😂
      10 17 Melden
    • giandalf the grey 28.04.2017 21:48
      Highlight Es sei dir vergönnt Mc ROTvier 😉
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  • AlteSchachtel 28.04.2017 12:49
    Highlight Hä??? Das Gedicht "Schmerz" schockiert mich total.
    Entstammt diese Autorin der Generation meiner Urgrossmutter oder wie kommt heutzutage eine Frau auf die Idee freiwillig, etwas zu erdulden, was sie nicht mag und etwas vorzutäuschen, was sie gar nicht fühlt?

    Masochismus? Märtyrernatur?

    71 17 Melden
    • Pfefferminza Viktualia 28.04.2017 13:54
      Highlight Dafür gibts etliche Gründe. Erziehung, Missbrauch im Kindesalter, diverse Persönlichkeitsstörungen usw..
      29 18 Melden
    • Pfefferminza Viktualia 28.04.2017 14:41
      Highlight es muss sich auch nicht zwingend um das Erlebnis einer erwachsenen Frau handeln. Was sie beschreibt kann ebensogut einer heranwachsenden passiert sein die vielleicht nicht genug Selbstbewusstsein hat um zu sagen was sie wirklich fühlt. Sich nicht traut den Mann bzw auch heranwachsenden Mann zurück zu weisen in den sie ja vielleicht verliebt ist.
      28 7 Melden
    • Christoph von Ballmoos 28.04.2017 15:16
      Highlight @Pfefferminza Viktualia: Ich finde deinen nickname nicht gut. Es gibt Dinge, die sind unantastbar. Pippi und ihre ewig unschuldige Natur gehört dazu.
      9 25 Melden
    • Volare 28.04.2017 15:40
      Highlight @AlteSchachtel

      Vielleicht war sie zu dem Zeitpunkt noch gar keine Frau....
      12 2 Melden
    • AlteSchachtel 28.04.2017 15:52
      Highlight @Pfefferminza V. Ja, das gibts und das ist auch schwierig für die Betroffenen.

      Aber diese Gedichte werden ja als Zitat: "eine Art Testament für eine wachsende Gruppe junger Frauen – und junger Männer – " gehandelt.
      Und das finde ich verheerend, weil gerade die Zeilen zum Schmerz jungen Menschen suggerieren, dass der Mann allwissend, hellsichtig und hellfühlig wissen muss, was der Frau gefällt. Und sie ist das Opfer, wenn er das (natürlich) nicht kann....
      21 10 Melden
    • Malina 28.04.2017 16:19
      Highlight Es liegt an Unsicherheiten, man will den Partner nicht verletzen, man traut sich nicht zuzugeben dass das nicht funktioniert, man denkt es sollte sich gut anfühlen (schliesslich hört man links und rechts was einem gefallen soll) und vor allem junge/unerfahrene Frauen zwingen sich dann, weil sie denken, sie seien die Ausnahme
      25 3 Melden
    • Pfefferminza Viktualia 28.04.2017 16:43
      Highlight @Christoph von Ballmoos was geht dich mein Nickname an? Ich mag Pipi und ich nenne mich wie ich will! ;) beste Grüße
      16 7 Melden
    • Pfefferminza Viktualia 28.04.2017 16:48
      Highlight @AlteSchachtel ja, mir ist bewußt, dass es schwierig ist, was du da ansprichst. Aber weder können Männer so hellsichtig sein immer, noch Frauen immer sagen was sie wollen und was nicht. Es kann genügend Gründe dafür geben warum man es nicht kann. Natürlich sollte im Optimalfall bei Sexualität immer und ehrlich kommuniziert werden, aber die Realität sieht eben anders aus und genau das beschreibt sie. Es ist aus der Sicht einer Person geschrieben, die eben nicht kommunizieren kann was sie nicht will. Deswegen gerade finde ich es richtig und wichtig darüber zu schreiben.
      16 4 Melden
    • R. Peter 29.04.2017 07:31
      Highlight Malina, klar, geht aber allen Unsicheren (weil unerfahrenen) Menschen so. Warum schon wieder explizit Frauen in die Opferpose?
      8 4 Melden
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  • ThomasHiller 28.04.2017 11:52
    Highlight Klingt mir arg nach einer Frau, die mit ihren Partnern nicht über das sprechen will/kann, was sie will/mag.
    Daß das im prüden Amerika ankommt, verwundert nicht. Aber in Europa?
    97 24 Melden
    • Toerpe Zwerg 28.04.2017 20:45
      Highlight Prüdes Amerika? Jäso.
      5 28 Melden
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  • Pfefferminza Viktualia 28.04.2017 11:31
    Highlight Ich finde der Artikel ist ziemlich negativ geschrieben. Ich denke ich werde mir das Buch kaufen :) ich mags
    25 51 Melden
    600
  • owlee 28.04.2017 11:22
    Highlight Ich finde, bei so persönlichen Texten geht durch die Übersetzung schon etwas verloren. Und auf Deutsch funktioniert das ohne Satzzeichen einfach auch nicht so richtig. Kommata haben durchaus eine Funktion.
    76 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.04.2017 15:16
      Highlight Jep, ohne Satzzeichen wird es durchaus spannend bis verwirrend
      59 2 Melden
    • pedrinho 28.04.2017 20:00
      Highlight @Vrenelis Gärtli

      "Heinrich Böll bemerkte 1973, dass eine Sprache weder an Informationswert noch an Poesie verliere, wenn sie von der Groß- zur Kleinschreibung übergeht."

      Damit meine ich, Dein beispiel ist etwas an den haaren und so..., das selbe, mit ausgesuchten beispielen mach ich mit satzzeichen, meinem ach so geliebten komma, oder etwas "moderner" mit woerten welche mit "alt-" anfangen, deutsche sprache eben.
      4 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.04.2017 20:49
      Highlight hey pedrinho
      aber darüber ein wenig lachen konntest du hoffentlich trotz altbacken und an den haaren herangezogen beispielen schon die welt ist doch schon trist genug
      13 0 Melden
    600
  • Wolf2000 28.04.2017 11:07
    Highlight Ist das Werbung für Instagram?!? Muss ich das haben? Nein Danke..... Und diesen " Exhibitionismus " unterstütze ich nicht. Auch werde ich nicht mehr geliebt wegen mehr " likes" und auch muss ich nicht mit dem Rest der Welt flirten....
    83 22 Melden
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Schaffe chasch au spöter: PICDUMP!

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