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Warum eine Heissleim-Pistole eine Waffe ist, ein Samurai-Schwert dagegen nicht

Das berühmte Bild von Martin Luther King, das symbolisch für die Polizeigewalt gegen Schwarze steht – «Hands up, don't shoot!» Bild: tumblr

Eine US-Universität wird evakuiert. Der Grund: Ein schwarzer Student hat mit einer Heissleimpistole an einem Kunstprojekt gearbeitet. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

19.05.17, 17:41 20.05.17, 16:30

Kennt ihr diese Leute, die zwischen guten und schlechten Ausländern unterscheiden? Das sind Leute, die zu Ausländern Dinge sagen wie: «Du hast einen anständigen Job und verhältst dich zuvorkommend. Du bist nicht wie die anderen. Gegen dich hab ich nichts.»

Die Colgate University in Hamilton, New York, verhält sich ein bisschen wie diese Leute. Sie belegt nämlich landesweit den dritten Platz hinsichtlich erfolgreicher Integration von afroamerikanischen Studierenden. Sie setzten sich also dafür ein, dass Schwarze keine grösseren Hürden bewältigen müssen, um an ihrer Schule aufgenommen zu werden, als Weisse.

Aber Rassismus auf solch einer institutionellen Ebene zu bekämpfen, reicht eben nicht, um Rassismus ganz vom Campus zu verweisen, wie die jüngsten Ereignisse an der Colgate zeigen.

Aus der Mücke einen Elefanten machen – oder aus Heissleim ein Attentat

Was genau passiert ist

Ein Student der Colgate University werkelt an einem Kunstprojekt herum. Er benötigt dazu Leim – Heissleim, um genau zu sein. Das Gerät, das man dabei verwendet, sieht aus wie eine Pistole.

 

Wer's nicht kennt: Das ist eine Heissleimpistole. bild: shutterstock

Also greift der nichts ahnende Student zu jenem Gerät, welches im Werkraum der Hochschule zur Verfügung steht. Kurze Zeit später geht eine Mail an alle Studierenden, Professoren und Angestellten:

Colgate Alert:

«Eine bewaffnete Person befindet sich auf dem Gelände. Jeder ist angewiesen, das Gebäude sofort zu verlassen oder sich in einen abschliessbaren Raum zu begeben.»

Auszug aus den insgesamt sechs Warn-Mails der Verwaltung der Colgate University. 

Was folgt, ist eine mehrstündige Abriegelung der gesamten Hochschulanlage. Mehrere hundert Menschen sind eingesperrt.

In unterschiedlichen Gruppen-Chats kursieren Informationen: Amoklauf! Komplizen seien im Spiel, behaupten die einen. Mehrere Schützen seien auf die verschiedenen Gebäude verteilt, bezeugen andere. Schüsse seien im Trakt der Naturwissenschaften gefallen. Einer der Amokläufer habe Suizid begangen. 

Auch auf Twitter wird die Situation ernst genommen.

Nach vier Stunden die Entwarnung

Nichts von alledem ist wirklich geschehen. Vier Stunden nach der ersten elektronischen Warnmeldung trudelt ein Statement des Dekans Mark Thompson in die Posteingänge der erschrockenen Universitätsleute ein.

[...] Die Strafverfolgungsbehörden haben herausgefunden, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Studenten handelt, der mit einer Heissleimpistole an einem Kunstprojekt gearbeitet hat. [...]

Aus der Mail des Dekans.

Dumm gelaufen, könnte man sagen. Ein witziges Missverständnis, wobei die Schulleitung doch recht professionell und vorsichtig gehandelt hat.

Ein mutmasslicher Zufall wird politisch

Was der Geschichte jedoch einen bitteren Nachgeschmack verleiht: Der bastelnde Student ist Afroamerikaner. Okay, noch ein Zufall, könnte man wiederum behaupten.

«So sehen weisse Privilegien aus.»

Jenny Lundt

Doch ein Facebookpost der Studentin Jenny Lundt entlarvt den offensichtlichen Rassismus in dieser Situation.

In ihrem Post schreibt Lundt zu einem Foto:

«So bin ich vor einem Jahr auf demselben Campus herumgerannt. Ich hatte ein krass scharfes Metallschwert in meiner Hand. Die Leute fanden es lustig und haben gelacht: Schaut, das quirlige weisse Mädchen mit seinem riesigen Schwert. So sehen weisse Privilegien aus.»

Lundts Post wurde inzwischen fast 16'000-fach geteilt und generierte über 1500 Kommentare.

Aufgrund ihres Social-Media-Statements wird nun eine Diskussion geführt, die sich mit der Frage der Verteilung von Privilegien befasst.

Lundt selber updatet den Status laufend mit den neusten Reaktionen und Kommentaren. Aus einem Post entwickelte sich so ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit.

Einige Erkenntnisse daraus:

Racial Profiling

Racial Profiling bedeutet, dass man vom Aussehen einer Person auf deren Ethnie schliesst und aufgrund dessen sein Verhalten gegenüber dieser Person anpasst.

In beiden Fällen war die «Waffe», mit der hantiert wurde, egal. Niemand konnte sich vorstellen, dass Jenny Lundt mit ihrem Schwert jemanden verletzen wollte. Auch wenn dies durchaus möglich gewesen wäre. Alle haben Jenny als harmloses weisses Mädchen gesehen, von dem man nichts Böses zu erwarten hat.

Beim schwarzen Studenten hingegen ist die Situation genau umgekehrt. Hätte die Person, die Alarm schlug, einen zweiten Blick auf das Gerät in seiner Hand geworfen, wäre die Situation niemals derart eskaliert. Doch der Anblick eines schwarzen Mannes wurde offenbar als Bedrohung wahrgenommen.

Weisse Privilegien

Dass Lundt diesen Post machen kann, hängt stark mit ihren Privilegien als weisse Person zusammen. In einem Update zu ihrem Post schreibt die Studentin:

«Dieser Post kriegt mehr Aufmerksamkeit, als ich erwartet habe. Ich will klarstellen, dass es dabei nicht um mich und meine Gefühle geht, sondern um die Personen, die tagtäglich mit dieser Form von Diskriminierungen umzugehen haben. Das ist nicht mein Kampf; es ist der Kampf von Nicht-Weissen. Denn sie wurden während dieses «Zwischenfalls» terrorisiert. Nicht ich. Sie wurden daran erinnert, dass, wenn sie einer ganz normalen Sache nachgehen, wie dem Basteln an einem Kunstprojekt, sie darüber nachdenken müssen, wie sie von der Mehrheitsgesellschaft wahrgenommen werden und inwieweit ihre Hautfarbe das Einschätzen einer Situation krass (negativ) beeinflussen kann. Das sollte uns von diesem Vorfall in Erinnerung bleiben. Nicht ich und mein blödes Schwert.»

Weisse Privilegien

Der Term «Weisse Privilegien» bezieht sich auf die Vorteile, welche weisse Personen in westlichen Ländern gegenüber nicht-weissen Personen geniessen. Man spricht vor allem dann von «weissen» Privilegien, wenn das Umfeld, in dem sich Diskriminierungen abspielen, von weissen Menschen dominiert wird, und wenn es von sich behauptet, dass eine rassische Gleichberechtigung sichergestellt ist.

In den Kommentaren wird der Frage nachgegangen, was man denn mit seinen Privilegien anfangen kann und ob man sich dafür schämen muss. Mann könne ja nichts dafür, dass man weiss sei.

Privilegien bedeuten Verantwortung

Der Tenor in der Kommentarspalte ist der folgende: 

Ins Beispiel von Lundt übersetzt, heisst das: Obwohl auch andere, nicht-weisse Studenten der Colgate University sich über das Racial Profiling im «Heissleim-Attentat» ausgelassen haben, blieb Lundts Post der folgenreichste.  

Sie selber sagt, dass dies daran liege, dass sie nicht als Verliererin dastehe, sondern auf ungerechte und perverse Weise von Situationen wie dieser profitiere. Dieses Engagement komme in einer egoistischen Welt unerwartet, weil sie davon selbst keinen Eigennutzen trage – ausser das Gefühl, zu einer besseren Welt beizutragen.

Wie man Privilegien nicht einsetzten sollte:

Video: YouTube/Newsbroke

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  • ZH27 21.05.2017 15:35
    Highlight Jaja, die "weissen Privilegien". Müssen wir jeden Mist, der aus den USA kommt auch hier diskutieren? Wieso kümmern wie uns nicht mehr um unsere eigene Gesellschaft, wo wie auch etwas bewirken können. Themen hätten wir genug.
    26 10 Melden
    • todesnachti 22.05.2017 11:52
      Highlight Racial Profiling ist zum Beispiel auch ein Problem in der Schweiz (abgesehen von latentem Rassismus generell), also ist der Artikel auch für die Schweiz relevant, auch wenn die Verhältnisse in der Schweiz vlt. nicht ganz so schlimm sind.
      8 1 Melden
    600
  • manhunt 20.05.2017 17:29
    Highlight murica...
    5 6 Melden
    600
  • Mr.President 20.05.2017 11:14
    Highlight Nach dem video dachte ich: das ist wirklich wahr! Obwohl die Schwarzen, Chinesen und Mexikaner mittlerweile die Hälfte der US-Bevölkerung ausmacht (was die deutsche, Italiener, Jugoslaven in Schweiz sind) - sind die (weissen) Amerikanos immer noch nicht über das Problem hinweg? Why? Ist doch egal welche Rasse man ist! Ich dachte die tägliche Konfrontation in Multikulti-Land fördert die Toleranz...
    8 14 Melden
    600
  • Hayek1902 20.05.2017 09:52
    Highlight Wie viele Amokläuferinnen gab es? Ev. War es nicht die hautfarbe, sondern eher das Geschlecht in kombination mit einer person, die sich beim anblick einer (potentiellen) schusswaffe schon einnässt.
    23 6 Melden
    600
  • Ravelle 20.05.2017 09:35
    Highlight Sehr viel Interpretation vorhanden, man zieht Schlüsse, ohne harte, relevante Fakten (keine Anekdoten, FAKTEN) miteinzubeziehen. Solches kennt man sonst eher vom Stammtisch. Oder von der Huffington Post. Ich hoffe nicht, dass das watsons Anspruch ist. Ziemlich schwacher Artikel.
    Setzen, sechs!
    28 19 Melden
    • Sensenmaa 20.05.2017 11:34
      Highlight Waren Menschen nicht schon immer so
      1 3 Melden
    600
  • Sensenmaa 20.05.2017 07:27
    Highlight Guter Artikel.
    13 29 Melden
    600
  • Mia_san_mia 20.05.2017 05:18
    Highlight Es liegt am Geschlecht... Wieder mal viel überlegt beim schreiben, bravo 👏🏻
    41 14 Melden
    600
  • The Host 20.05.2017 04:31
    Highlight Das Lernvideo zum Schluss ist wirklich sehr hilfreich
    4 1 Melden
    600
  • The Host 20.05.2017 04:24
    Highlight Dabei sind doch die meisten Amokläufer weisse...
    31 4 Melden
    600
  • Judge Dredd 20.05.2017 02:42
    Highlight Über 90 Prozent der Amokläufe auf Schulen wurden von männlichen Jugendlichen verübt. Ebenfalls meist mit Feuerwaffen (deshalb hinkt der Vergleich mit dem Mädchen welches einSchwert trägt). Rassismus ist in den USA, aber auch überall anders auf der Welt, immer noch ein grosses Problem. Im vorliegenden Fall dürfte er aber eher eine sekundäre Rolle spielen.
    29 6 Melden
    600
  • supremewash 19.05.2017 22:06
    Highlight Rassistische Vorurteile gibt es weltweit in allen Varianten, richtig. Doch da hier eine (vermeintliche) Schusswaffe im Spiel ist, muss ich leider sagen: "Only in America!"
    34 4 Melden
    600
  • Typu 19.05.2017 20:21
    Highlight Dieser artikel ist der elefant, das ereignis die mücke.
    69 19 Melden
    600
  • jjjj 19.05.2017 20:14
    Highlight 2017
    Oder:
    Alle sind empört!
    52 8 Melden
    600
  • Phrosch 19.05.2017 20:14
    Highlight "Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?" In diesem Fall wohl nicht so viel, scheint eher eine typisch amerikanische Überreaktion.
    63 7 Melden
    600
  • Bärerklär 19.05.2017 18:36
    Highlight Ob es nicht eher am Geschlecht als an der Rasse liegt?
    103 19 Melden
    • Ruffy 19.05.2017 18:57
      Highlight Wohl eher
      47 6 Melden
    • grmir 19.05.2017 20:05
      Highlight Gute Idee. Würzen wir doch die Rassismusdebatte noch mit einer Prise Gender Equality ;)
      60 7 Melden
    • Gustav.s 19.05.2017 20:06
      Highlight Erstens dies und zweitens die Art der Waffe. Seh ich etwas Schwertähnliches hab ich eher das, vielleicht irrationale Gefühl: harmlos. Da kannst du sogar noch abhauen.
      Bei Schusswaffen(ähnlichem) ist es eher eine Panikattacke.
      37 8 Melden
    • Petrum 19.05.2017 23:59
      Highlight Gustav, nicht wenn man fett ist.



      Wollte noch ein bisschen bodyshaming untermi
      schen.
      33 5 Melden
    • papipapo 20.05.2017 08:33
      Highlight Oh oh... Rasse Check, Gender Check, Bodyshaming Check ... Hm ... das ist doch eher ein Generationen-Ding. Die Jungen sind da doch drüber!
      12 1 Melden
    • Ruffy 20.05.2017 12:11
      Highlight Was lernen wir daraus? Niemand hat angst vor dicken mit schwertern
      15 0 Melden
    • Bärerklär 20.05.2017 13:15
      Highlight Es fehlt noch eine religiöse Komponente...
      5 1 Melden
    • Ruffy 20.05.2017 14:11
      Highlight Keiner hat angst vor dicken weiblichen weissen christinen mit einem schwert?
      10 1 Melden
    600

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