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Gibt es eigentlich noch Frauen, die ihre natürlichen Haare zeigen?

Bild: Public Domain

Bedeckte Haare führen gerne und oft zu öffentlichen Diskussionen. Dabei ist die unbedeckte und natürliche Haarpracht in der Öffentlichkeit längst etwas sehr seltenes geworden. Die Gründe sind vielfältig.

07.08.17, 18:12

Durch die Kulturen existierten und existieren noch immer zahlreiche Beispiele, wie das weibliche Haar – aus ganz unterschiedlichen Gründen – bedeckt oder kaschiert wird. Und an vieles haben wir uns schon so sehr gewöhnt, dass es uns im Alltag auch gar nicht mehr auffällt. In manchen Fällen war es euch vermutlich nicht mal bewusst. 

Religion

Einige Passagen des Talmud bezeichnen das weibliche Haar als ‹Nacktheit›. Dadurch ordnet die jüdische Schrift das Haar in den innersten Kreis der Intimsphäre ein. Dass man diesen nicht mit der Öffentlichkeit teilt, ergibt sich daraus von selbst. Diese Passagen, die sich auf das Bedecken des Haares beziehen unterscheiden sich jedoch stets leicht im Unterton. In der Folge, wie so oft, wird seit Jahrhunderten darüber diskutiert, wie diese denn Auszulegen und was jetzt genau die ursprüngliche Motivation dahinter gewesen sei. Die Rabbis sind sich uneins. Die Ausprägungen in der Praxis sind genauso breit.

Gewisse kabalistische Theorien gehen sogar noch weiter, weshalb manche Frauen nicht einmal zuhause, alleine, ihr Haar entblössen. 

Das Gebot bezieht sich allerdings nur auf verheiratete Frauen. Dadurch wird nicht nur kommuniziert, dass die Frau vergeben ist, es wird auch ein Bereich geschaffen, der den Eheleuten alleine vorbehalten bleibt. Die Trennung von Privatsphäre und Öffentlichkeit stärkt gleichzeitig die Konzentration aufs Wesentliche. 

courtesy of forward.com

Doch jetzt zum eigentlich spannendsten Punkt: Warum fällt uns das gar nicht so auf im Alltag? 

Weil es zwar durchaus Untergruppen gibt, die soweit gehen, sich den Kopf zu rasieren und Kopftuch zu tragen, der Grossteil der orthodoxen Jüdinnen jedoch zur Perücke greift.
Und an dieser liesse sich schon einiges über die Religion der Trägerin ablesen ... wäre man sich der Perücke denn bewusst.  

Ein kurzer Einblick in die orthodoxe Perückenwelt:

Video: Vimeo/Jewish Daily Forward

Ethik

Dem Zwang purer Ästhetik ergeben sich die Frauen in Afrika. Im Abstand weniger Wochen unterziehen sie sich stets neuer Prozeduren, ihr krauses Haar zu Twists oder Cornrows zu flechten und mit Perlen, Farben und Extensions zu ergänzen. Was jedoch auf dem Kontinent Ausdruck von Stolz und Identität ist, wird in Europa und den USA zur Demonstration gesellschaftlicher Zwänge.

Das unkontrollierbare Haar sei einfach nicht schön und stehe nicht nur für mangelnde Ästhetik, sondern auch mangelnde Zivilisation. Daher wird mit Chemie geklotzt, nicht gekleckert, es wird gebügelt und gestreckt. 

«Es ist Gehirnwäsche. Uns wurde seit Jahrzehnten eingeredet, dass unsere Haare nicht schön sind. Wir haben nie gelernt auf unsere Haare stolz zu sein»

Subrinah Dolischka betreibt einen Haarsalon in Wien wiener zeitung

African Beauty Salon in Zürich

Bild: yelp

Einfacher und erst noch flexibler sind da Haarverlängerungen und Perücken. Denn manche der juckenden und ätzenden Cremes sollen auf Dauer sogar blind machen.

Seit einigen Jahren greift jedoch das Natural Hair Movement um sich. Oder wie es im französischen Sprachraum heisst: «Mouvement Nappy». Happy und Natural soll das Haar sein. Mädchen und Frauen von Lagos bis Paris, Dhakar bis New York bestärken sich gegenseitig in ihrer Identität. 

Mouvement Nappy: Happy Hair

Hinter glatten Haaren verbergen sich stundenlange Arbeit, Chemie und Schmerz. Oder eine Perücke. 

Bild: public domain

Gesellschaft

Zunächst mal die Faktenlage klären: In den letzten 50 Jahren soll der Anteil blonder Menschen an der Gesamtbevölkerung von 40% auf 14% zurückgegangen sein. Nur 2% aller Frauen weltweit kommen noch blond zur Welt .... Fake News! 

Diese Zahlen sind völlig aus der Luft gegriffen. Aber: Das Gen für blonde Haare wird tatsächlich rezessiv weitervererbt. Es gibt immer weniger echte Blondinen da draussen. Und gleichzeitig dunkelt ein Grossteil derjeniger, die blond geboren werden, im Verlauf der Kindheit und Jugend nach.  

Und jetzt guck dich mal um ...

Wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit, dass sich die übrig bleibenden Blondinen jetzt grade alle gleichzeitig in deinem Büro/Bus/Café aufhalten?

Bild: giphy

Und das ist dabei ja nur die Spitze des Eisberges. Gemäss einer Umfrage von Schwarzkopf färben sich ein Drittel der Frauen die Haare. Dazu kommen Extensions, künstliche Ponys 🐴  und ganze Haarteile. Doch warum macht man sowas?

Weil wir begehren, was wir sehen. Und wir sehen ganz viele Schauspieler und Models. Dass wir die kaum je mit ihren eigenen Haaren sehen, da ihre unterschiedlichen Rollen auch ständig wechselnde Looks verlangen, das fällt dabei unter den Tisch. 

Frauen geben im Verlauf ihres Lebens durchschnittlich 19'000.- für ihre Haare aus. 

Erhebung für Toni&Guy her

Halten wir fest:

Bild: giphy

Die Gründe, an der eigenen Erscheinung zu arbeiten sind dabei so unterschiedlich wie individuell. Aber ob es sich jetzt um Jahrtausende alte religiöse Traditionen, ethnische und gesellschaftliche Zwänge oder schlicht Eitelkeit handelt: 

Das weibliche Haar stand und steht stets im Zentrum der Faszination. 

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39s

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Video: watson

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  • Frl Zucker 13.08.2017 15:17
    Highlight Ein Männerartikel über Frauen. Und alle Frauen so: "Hä?!".
    14 0 Melden
    • HonoLulu 13.08.2017 17:37
      Highlight Danke!
      2 0 Melden
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  • Charlotte Amalie 07.08.2017 20:22
    Highlight Äh, an den Beinen?
    14 5 Melden
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  • Mira Bond 07.08.2017 20:11
    Highlight Ja, ich habe ungefärbtes Haar...allerdings nicht mehr lange, da sie langsam grau werden.
    24 7 Melden
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  • Gilbert Schiess 07.08.2017 19:58
    Highlight Meine Frau hat rote Haare - echte. :)
    Ich mag aber auch gefärbte rote Haare, aber die sind dann halt nicht echt, das sieht man :o)
    32 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.08.2017 07:41
      Highlight Oh Gilbert Du Hengst...
      8 1 Melden
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  • Saraina 07.08.2017 19:49
    Highlight Interessanter Artikel. Mein Haar ist ungefärbt und echt. Aber das ist heute schon Ausnahme.
    28 35 Melden
    • Vespa Timo 07.08.2017 20:21
      Highlight Allerdings... Was ist an einer Frau noch echt?
      16 69 Melden
    • Holla die Waldfee 08.08.2017 00:25
      Highlight An mir ist absolut alles echt.
      31 5 Melden
    600
  • moedesty 07.08.2017 19:42
    Highlight schreib nicht "wir" nur weil es dich betrifft. wieder ein text für die tonne. dieses pauschalisierte "es ist so" oder "irgend jemand im internet sagt es, darum sind alle menschen so" geht mir auf die eier.
    117 8 Melden
    • Pakart 07.08.2017 20:25
      Highlight Genau; oder wie definiert sich Journalismus?
      35 1 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 07.08.2017 19:42
    Highlight Warum sind für Juden Haare nur bei Frauen Nacktheit und nicht bei Männern? Krasser Blödsinn sowas.
    109 9 Melden
    • Vespa Timo 07.08.2017 20:22
      Highlight Das nennt man Religionskacke... Sind viele Menschen von infiziert. Leider
      122 9 Melden
    • DerTaran 07.08.2017 23:21
      Highlight Orthodoxe jüdische Männer tragen immer Hut.
      17 0 Melden
    • Saraina 08.08.2017 06:43
      Highlight Weil Männerhaar deutlich weniger erotisch anziehend wirkt als das von Frauen?
      4 17 Melden
    • Phrosch 08.08.2017 21:12
      Highlight Bitte etwas Respekt vor anderen Auffassungen als eure eigenen. Es ist okay, religiöse Überzeugungen nicht zu verstehen und nicht zu teilen, aber Äusserungen wie die von Waldfee und Timo finde ich deplatziert.
      16 24 Melden
    • Holla die Waldfee 08.08.2017 22:31
      Highlight Die Haare eines Menschen für Nacktheit zu halten, die Haare eines anderen Menschen aber nicht ... Das hat nichts mit Überzeugung zu tun, sondern ist - möglichst höflich ausgedrückt - einfach nur noch blanker Unsinn. Unsinn, der krass an der Realität vorbeischrammt.

      Es ist deplaziert, wenn ein Mensch einem anderen nur aufgrund seines Geschlechts vorschreibt, Haare anders zu tragen. Aber wenn ein anderer Mensch das für Irrsinn hält, soll ihm das verboten werden? Gahts no?

      Ich hab's satt, dass immer noch zu viele Religiöse ständig den Respekt einfordern, den sie selbst anderen nicht gewähren.
      50 6 Melden
    • Vespa Timo 09.08.2017 09:19
      Highlight Merci für die Worte Holla... Ich bin nicht allein... Juhuuuu!
      22 3 Melden
    • Saraina 09.08.2017 12:07
      Highlight Nackter Oberkörper ist ja bei Männern auch akzeptiert, fällt aber bei Frauen immer noch ziemlich auf.

      Was mich interessieren würde ist, wieso die Frauen ihr Haar ausgerechnet unter einer Perücke verbergen? Wann hat das begonnen? Hat es etwas mit Diskriminierung zu tun, indem man auf den ersten Blick weniger auffiel? Trugen die Frauen vor dem Holocaust im Schtedtl Perücken?
      5 0 Melden
    • strange 10.08.2017 12:08
      Highlight Das orthodoxe Judentum und der Islam haben viele Gemeinsamkeiten. Ich persönlich finde eine Abdeckung mit Kopftuch ehrlicher, als eine Perücke. Wenn das Haar einer Frau sexualisiert wird, dann ist es doch egal, ob man das echte Haar oder die Perücke sieht. Man sieht vor sich eine Frau mit schönen Haaren- wirkt beides gleich attraktiv. Das ist nur eine der diskrimnierenden Regeln, die orthodoxen Frauen auferlegt wird. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich mich nicht solchen Regeln unterwerfen muss.
      6 0 Melden
    • Saraina 10.08.2017 12:40
      Highlight Ich wüsste gerne von orthodoxen Juden selber, wie es zum Brauch mit den Perücken kam, vor allem denen, die in ihrer Einförmigkeit und mit den kleinen Bedeckungen doch sehr auffällig wirken. Lässt sich an der Haartracht die Zugehörigkeit zu einer Schule erkennen?

      Das Frauenhaar wird auch in unserer Gesellschaft sexualisiert, deswegen wird darum so viel Aufwand betrieben. Nur kennt "der Westen" keine Unterscheidung zwischen gesellschaftlich und privat mehr, oder die Sexualität wurde halt öffentlich.
      2 0 Melden
    • strange 10.08.2017 12:58
      Highlight @Saraina oder unsere Gesellschaft hat sich von religiösen Fesseln gelöst und kann mit Sexualität im Alltag umgehen. Meine Sexualität ist, so glaube ich, noch ziemlich privat. Sie wäre auf jeden Fall nicht privater, wenn ich meine Haare bedecken würde. Die meisten können sehr wohl zwischen gesellschaftlich und privat unterscheiden. Mir widerstrebt es einfach, wenn man Menschen sexualisiert und sie deswegen diskriminiert. Frauen einzureden ihre Haare seien schamhaft, kann ich nicht gutheissen. Sorry.
      8 0 Melden
    • Saraina 10.08.2017 16:00
      Highlight Ich wollte dich oder deinen Standpunkt überhaupt nicht angreifen, Strange. Ich bin einfach neugierig, und an genauerer Information über andere Standpunkte interessiert.
      1 0 Melden
    • Saraina 10.08.2017 16:04
      Highlight Zu früh abgeschickt! Frauen einzureden, sie müssten schlank, attraktiv, jugendlich, modisch etc. sein, und ihr Haar dicht, glänzend, und nicht grau, finde ich auch nicht so gut, aber ganze Wirtschaftszweige leben davon.

      Der weibliche Körper scheint eben von grossem Interesse für die Gesellschaft zu sein...
      1 0 Melden
    • Lichtblau 13.08.2017 19:04
      Highlight Die verheirateten orthodoxen Jüdinnen tragen ein "Tichel" (okay, noch nie gesichtet) oder eben eine Perücke. Im Gegensatz zu den Musliminnen werden sie aber nicht von locker gekleideten Männern begleitet. Auch die bedecken ihr "Haupt", entweder mit Hut oder Kippa. Zudem tragen die Herren auch bei grösster Hitze dunkle Anzüge und oft sogar Mäntel, während die Frauen offenbar lediglich die Arme bedeckt halten müssen. Kein Vergleich mit den Damen im Tschador und deren Gatten in Shorts. Sehe ich alles täglich, weil ich im Zürcher Kreis 3 arbeite.
      4 0 Melden
    • Saraina 13.08.2017 21:38
      Highlight Musliminnen in Tschador und Frauen in Shorts sind Touristen. Sieht grässlich aus, stimmt. In den Golfländern tragen die Männer übrigens nie Shorts, sondern ein langes Hemd und Tuch über dem Kopf.

      Die einheimischen Musliminnen die ich kenne, tragen Kopftuch, nicht Tschador, sind meistens ohne ihre Männer unterwegs, zum Arbeitsplatz, zum Einkaufen, zum Spielplatz. Deren Männer sind so gekleidet wie Hinz und Kunz, nicht in Shorts. Wie die Juden, wollen die Leute einfach in Frieden ihre Überzeugung leben.
      2 0 Melden
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  • Neunundneunzig 07.08.2017 19:39
    Highlight Habe seit eh und je eine schwierige Beziehung zu meinen Haaren, denn sie entsprechen nicht dem seidigen, glänzenden Typ, wie er uns als Ideal vorgegeben wird. Meine sind dick eir Rosshaar, unregelmässig gewellt und so frizzy, dass man mich als Messgerät für die aktuelle Luftfeuchtigkeit anstellen könnte. Habe schon alles probiert, auch Produkte für afrikanisches Haar. Zu allem Übel hat das Grauen, äh Ergrauen, genetisch bedingt bereits Ende 20 begonnen, ergo kommen immer mehr dicke & störrische Haare dazu (werden aber gefärbt). Ein Pluspunkt als Frau: eine Glatze werde ich kaum bekommen...
    51 4 Melden
    • Holla die Waldfee 08.08.2017 22:35
      Highlight Ich habe seidig glänzende, glatte Haare. Würde sehr gerne dickes unrgelmässig gewelltes Haar haben. Störrisch passt gut zu mir. Wenn es möglich wäre, würd ich mit dir tauschen.
      Grau wär mir auch noch grad egal. Das ginge bei mir altersmässig schon auf. Aber ich hab tatsächlich Haare geerbt, die wohl niemals grau oder weiss werden. Meine Vorfahren hatten alle bis zu ihrem Tod (bei den meisten irgendwo zwischen 75 und 95) immer noch dieselbe Haarfarbe wie als Kind.
      9 2 Melden
    600
  • Caturix 07.08.2017 19:12
    Highlight Ich mag Frauen nicht die ihre Haare färben. Alle sollten sie natürlich lassen. Auch die anderen Farbspielereien (Augen, Lippen, Nägel...) müssen nicht sein.
    32 94 Melden
    • who cares? 07.08.2017 19:55
      Highlight Ich mag Männer nicht, die aufgrund von Äusserlichkeiten Frauen beurteilen. Alle sollten das lassen. Auch der befehlende Ton müsste nicht sein.
      127 16 Melden
    • Gigle 07.08.2017 19:56
      Highlight Mmmhh aber glauben 'natürliches Make Up' sei ungeschminkt.
      80 3 Melden
    • öpfeli 07.08.2017 20:29
      Highlight @who cares
      Das ist nunmal der Geschmack von Caturix. Ist doch ok. Ich mag auch keine Gel- Haare oder gezupfte Augenbrauen bei Männer.
      Du wirst auch etwas nicht so toll finden an deinem bevorzugten Geschlecht. Dass heisst nicht, das wir gleich oberflächlich sind und das Gegenüber nach dem Aussehen beurteilen.
      36 10 Melden
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  • DanielaK 07.08.2017 19:05
    Highlight Stimmt schon, ich kenne sooo viele Frauen, die sich die Haare verändern. Manchmal zum Vorteil, aber nicht selten auch zum Nachteil. Find ich schade. Ich selbst laufe seit Jahren mit meinen eigenen Haaren herum und benutze meist nicht mal Haarspray oder einen Fön. Hat sich noch keiner beschwert😅
    33 7 Melden
    • Das-Malo 07.08.2017 20:27
      Highlight Bei mir dasselbe. Die lassen sich sowieso nicht bändigen, also lass ich es einfach.
      15 0 Melden
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  • Flusch 07.08.2017 19:05
    Highlight Ich bin der Meinung, dass den meisten Menschen ihre natürliche Haarfarbe am besten steht, die passt nämlich zum Teint.
    Auch gepflegtes graues Haar sieht oft besser aus als eine unpassende Modefarbe.

    Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, meine eigenen Haare zu färben...
    45 5 Melden
    • koalabear 07.08.2017 20:53
      Highlight Wenn du mit nicht mal Mitte 30 nur noch graue Haare hast...
      23 6 Melden
    • Lami23 08.08.2017 15:51
      Highlight Die meisten wählen ja nicht eine komplett andere Farbe, sondern eine natürliche. Meiner Meinung nach ist eine gute, natürliche Farbe (was einen guten Coiffeur voraussetzt) durchaus ein Gewinn. Muss aber nicht sein. Jeder wie er mag.
      9 4 Melden
    600
  • Thanatos 07.08.2017 19:03
    Highlight Ach Herr Oppermann, ich muss Ihnen endlich zu Ihren brillianten Artikeln gratulieren (ausser der letzte). Sie bringen mich immer wieder zum Grübeln mit Ihren wunderbaren Artikeln.


    PS: white power ftw! (im Sinne von blond ;))
    1 45 Melden
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  • Lügensperber 07.08.2017 18:58
    Highlight Die meisten Frauen an der EM hatten mittel- bis lange Haare. Habe dies noch nie so klar festgestellt. Finde ich schön.
    5 5 Melden
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  • Luesae 07.08.2017 18:38
    Highlight Ja, mich zum Beispiel (-:
    7 2 Melden
    • Guetzli 07.08.2017 19:49
      Highlight Ich auch! Grau, dick, störrisch und wild! Passt!
      8 0 Melden
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  • G. Schlecht 07.08.2017 18:19
    Highlight Da haben Sie aber nen ziemlich komischen Fetisch, Herr Oppermann. Weniger online, mehr Reallife. Sie werden staunen!
    44 4 Melden
    600

Studie beweist: Veganer sind unglücklicher als Fleischesser

It's science, Leute ... wir sagen ja nur.

Aufstrecken, wer einen Veganer kennt, der nichts lieber tut, als von seiner fleischlosen Ernährung zu schwärmen und davon, wie glücklich er deshalb sei! Ja – den Typen kennen wir alle. Er ist aber offenbar eher eine Ausnahme. Oder aber er übt sich im Schönreden. Denn während eine allzu einseitig fleischlastige Ernährungsweise vielleicht die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Fettleibigkeit, Diabetes etc. erhöhen kann, soll das Umgekehrte schlicht zu Unglücklichsein führen. Sagt …

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