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Wie aus einer römischen Orgie der Geburtstag von Jesus wurde

Beim Anblick von bunt geschmückten Schaufenstern, dumm grinsenden Samichlaus-Fratzen und durch Einkaufsstrassen hetzenden Menschen könnte ich kotzen. Doch eigentlich ist das der einzig wahre Sinn des Weihnachtsfests – und das seit über 2000 Jahren.  

24.12.16, 17:31 25.12.16, 03:53

Puristen verachten das Fest am Ende des letzten Monats im Jahr. «Alles bloss Kommerz, wir feiern unsere eigene Versklavung am Kapitalismus, so 'n Scheiss!», motzen sie vor sich hin und lehnen den Becher voller Glühwein, der ihr Ticket zur pathetischen Ausgelassenheit sein könnte, kommentarlos ab.

Renato Kaiser – Gedanken zum kommerziellen Weihnachtsfest

Video: watson.ch

Dem Vorwurf, dass Weihnachten, so wie wir es heute feiern, nur wenig bis gar nichts mehr mit der Huldigung von Jesu Geburt zu tun habe, würden wahrscheinlich sogar Hardcore-Christen zustimmen.

Atheisten feiern Weihnachten eigentlich am ehrlichsten

Nur ist dies nicht der Punkt. Die Geburt des christlichen Messias war nie wirklich der Grund, weshalb wir uns am 25. Dezember Geschenke machen, dekadent essen, Kerzen anzünden und Stechpalmen schmücken.

Das Weihnachtsfest ist ein Kult der schon seit Jahrtausenden anlässlich der Wintersonnenwende auf der nördlichen Hemisphäre zelebriert wird.

Von den Ägyptern über die Babylonier bis zu den Römern, den Germanen und Kelten – sie alle feierten die länger werdenden Tage mit kuriosen Bräuchen. Nur die ersten Christen weigerten sich dem heidnischen Fest zu frönen.

Die Saturnalien – ein Fest voller Wein und Ungezwungenheit 

Die römischen Saturnalien fanden traditionell am 17. Dezember statt. Sie waren ein ausgelassener Anlass, der von einem zunächst auf zwei und später sogar bis auf zehn Tage ausgedehnt wurde.  

Männer verkleideten sich als Frauen, Sklaven als Hausherren, es wurde gefressen bis zum umfallen, nackt gesungen und gevögelt, so viel man nur konnte.

Fenster und Plätze waren mit Pflanzen geschmückt. Mehrheitlich mit Lorbeersträuchern, deren rote Beeren an die heute überall verbreiteten Christbaumkugeln erinnern.

Ein gutes Imitat: Die Christbaumkugeln sind zu Glas gewordene Lorbeeren. bild: shutterstockT/ watson

Die Stände sind aufgehoben – das goldene Zeitalter wird gefeiert

Es wird geraucht, gesoffen und um Geld gewürfelt (was eigentlich verboten war). Die Herren haben die Sklaven bedient und man machte sich gegenseitig Geschenke. bild: wikimedia

Auch Richter, Polizisten und Politiker wagten es nicht während den höchsten Festtagen im Jahr zu arbeiten. Sie nahmen am kollektiven «Unsittlich-Sein» teil, sodass über ganz Rom tagelange Anarchie herrschte.

Sklaven, Kindern und Schülern war es erlaubt ihre Vormünder zu beleidigen, sie in kalte Brunnen zu schmeissen oder sie öffentlich nachzuäffen.

Gerechtfertigt wurde das antike To­hu­wa­bo­hu durch den Gott Saturn, Herr über Zeit und Saat. Für die Römer symbolisierte er das goldene Zeitalter, einen Zustand vor der Zivilisation, in dem perfekte Menschen ohne Macht und Habgier in Eintracht mit Natur und Moral lebten.

Das Goldene Zeitalter. Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren, um 1530, Alte Pinakothek, München. bild: wikimedia

Das Schwelgen im sorgenfreien Naturzustand hatte jedoch seinen Preis: Menschenopfer.

Die Festlichkeiten der Saturnalien begannen traditionell mit der Opferung eines Menschen im Saturntempel auf dem Forum Romanum. Ein besonders schönes Saturn-Fest soll es gegeben haben, wenn das Opfer ein Kind war.

Seh' nur ich die Parallelen?

bild: lionarray

Sol Invictus – der unbesiegte Sonnengott

Im Jahre 274 n. Chr. brachte der römische Kaiser Aurelian den unbesiegten Sonnengott Mithras von seinen Schlachten in Kleinasien nach Hause ins Römische Reich.

Er weihte ihm das pompöse Finale der Saturnalien. Der 25. Dezember, der im julianischen Kalender die Wintersonnenwende datiert, wurde fortan zum Geburtstag der wachsenden Sonne.

Alle fanden's toll oder es war ihnen egal. Denn das Saufgelage und die Orgien wurden unverändert, wenn nicht sogar derber (dem neuen Gott muss schliesslich gebührend Dank demonstriert werden) abgehalten.

bild: bradva

Die Wintersonnenwende war für etliche Kulturen Anlass zum Feiern:

Nur die ersten Christen hatten keinen Bock auf Saufen im Dezember.

Lukas 2,8

«In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.»

Beschreibung aus dem Lukas-Evangelium zur Nacht von Jesu Geburt

Auf freiem Feld. Mitten im Winter. Während der palästinensischen Regenzeit. – «Mhm, genau», dachten sich die damaligen Christen mit rollenden Augen und lehnten das Kultfest um die Wintersonnenwende ab.

Weil sie nicht mitmachen wollten (und in der Minderheit waren) wurden die Christen in Kampfarenen gezwungen am römischen Kultus zu partizipieren. bild: Eine christliche Dirke, Clemens von Rom

Ihre Sonne war Jesus Christus und über dessen Geburtstermin war gerade mal so viel bekannt, dass der 25. Dezember dafür definitiv nicht in Frage kommt.

Während sich also ganz Rom die Kante gab, blieben die Christen ihrem Heiland treu und warteten sehnlichst auf das Osterfest im Frühjahr.

«Halt, halt, halt!», mag die Stimme im Kopf des Abendländers nun protestieren, «Christen mochten Weihnachten nicht, also die Saturnalien, beziehungsweise die Sonnenwendfeiern – das heisst, Pfarrer Müller hat gelogen und in die Kirche ging ich die ganzen Jahre vergebens?»

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  • 4%Ich bin Zeuge Jehovas. Ich feiere keine Heidenfeste. Das war bei uns schon immer so.
  • 2%Was ist denn mit dem Nikolaus?
  • 15%Ach, was! Die Guetzli schmecken trotzdem.
  • 32%Mit Bernie Sanders wäre das niemals passiert!

Aber dann kam Konstantin …

Wer den Geschichtsunterricht nicht verpennt hat, weiss: Kaiser Konstantin ist der Grund, wieso das Dorfbild einer jeden zentraleuropäischen Gemeinde ein Kirchturm ziert, wir getauft werden, den Religionsunterricht über uns ergehen lassen und wieso wir Weihnachten feiern.

Angeblich war dem römischen Imperator während einer Schlacht Gott begegnet, weswegen er sein Reich vollständig «verchristlichen» liess und alle anderen Religionen verbot.

Konstantins Erleuchtung: Seine Truppen waren in der Unterzahl. Aber dann kam Gott mit seinem Kreuz und führte ihn zum Sieg. bild: roma antiqua

Zunächst versuchte er auch die feriae saturnalia zu streichen, womit er wohl ein ähnliches Ergebnis erzielen konnte, wie wenn man einem Achtjährigen die Geburtstagsparty zu verbieten versuchte.

Doch eigentlich kam das Fest um den 25. Dezember den christlichen Missionaren sehr gelegen. Im ganzen Reich von Konstantinopel bis Schottland hatten die verschiedenen Ethnien zu diesem Zeitpunkt ihre eigenen Feste.

Allen zu vertickern, dass mit der wachsenden Sonne, die sie seit Jahrtausenden feiern, eigentlich Jesus Christus gemeint ist, war politisch gesehen eine geniale Strategie zur Missionierung.

354 n. Chr. legte Papst Liberius schliesslich den 25.12. als offizielles Geburtstagsfest des Erlösers fest. Diesen Tag zu feiern war von nun an obligatorisch.

Die Mythologie ist tot und Gott ebenso

Die verschiedenen Bräuche um die geweihte Nacht schmolzen zum Fest zusammen, wie wir es heute kennen. 

Die Römer zogen sich Kleider an und frassen weiter, die Lichter der Germanen brennen noch heute in Form von bunten Kerzen in der Adventszeit und als Menschenopfer halten heute Gritti-Bänze den Kopf hin.

Die religiösen Hintergründe verschwanden zwischen Mittelalter und Neuzeit immer mehr und machten Platz für überdrüssige Festtagsmenüs (gell, Baroni), kitschige Blockbuster und übertriebene Weihnachtsgeschenke.

Das ist das richtige Weihnachten! Checksch?

Stellvertretend für die fehlenden Götter: Der Coca Cola Truck ist der zeitgenössische Botschafter von Weihnachten. bild: algazina 

Dem X-Mas-Fest kommerziellen Charakter vorzuwerfen ist etwa genauso lächerlich, wie deinem Grosi zu unterstellen, sie trage altmodische Klamotten.

Die Dezemberfeste drehten sich schon immer darum, sich selbst und seinen Nächsten etwas Besonderes zu gönnen. Früher war das eine Massenorgie und heute ist es halt Glühwein.

Boah geil! Geschichte macht Spass! Deshalb: History Porn Teil XI –Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

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User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
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33 Kommentare anzeigen
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  • Rodge 26.12.2016 14:53
    Highlight Haha, jaa jaa...alle wollen sie nun orgien. Bei den römern fanden diese wohl im erweiterten familienkreis statt. Wollt ihr das? Wollt ihr das??!! ;-)
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  • Sandokan 26.12.2016 13:48
    Highlight Naja, dieser Link zu den römischen Saturnalien ist doch all zu gewagt.
    2 2 Melden
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  • Hoppla! 25.12.2016 13:27
    Highlight "Früher war das eine Massenorgie und heute ist es halt Glühwein."

    Alles Spassbremsen heute...
    71 1 Melden
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  • Shin Kami 25.12.2016 12:53
    Highlight Von anfang bis ende korrekt und nichts neues.
    27 3 Melden
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  • dmark 25.12.2016 11:53
    Highlight Orgien, wir brauchen wieder mehr Orgien...
    79 1 Melden
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  • St. Just 25.12.2016 11:19
    Highlight Der Artikel ist durchaus unterhaltsam, allerdings geht er viel zu locker mit der Historie um. Da habe ich schon weit besser recherchierte Artikel auf Watson zum Thema Geschichte gelesen. Z. B. gabs bei den Römern Menschenopfer höchstens in der Republik, und dann noch den Link zu Grittibänzen zu machen ist wirklich haarsträubend und tönt brutal pseudowissenschaftlich.
    39 17 Melden
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  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 25.12.2016 10:44
    Highlight Ich erwartete sinnloses Weihnachts/Religions-Bashing, fand aber akkurater geschichtlicher Hintergrund. Danke.
    53 5 Melden
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  • Pirat der dritte 25.12.2016 01:27
    Highlight bin für orgien aber gegen menschenopfer
    118 4 Melden
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  • Sib Cheshire 25.12.2016 01:16
    Highlight Ein toller Artikel der mir die Festtage versüsst. Danke!
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  • Mia_san_mia 25.12.2016 01:12
    Highlight Solche Artikel sollten verboten sein, vor allem jetzt...
    20 179 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 08:51
      Highlight ach jetzt auf einmal ist Zensur wieder recht und "policial correctness" in deinem Sinne gefordert?

      Spassbremse.
      80 6 Melden
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  • michel. 25.12.2016 00:57
    Highlight Well done, Sir. Musst lachen beim Menschenopfer Grittibänz :)
    52 7 Melden
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  • Gilbert Schiess 25.12.2016 00:52
    Highlight Elegant zusammengefasst und stimmig.
    Bereits als Kind hatte für mich Weihnachten eher die im Artikel erwähnte römische Variante einfluss , auf was ich mich freute.
    Die Geburt eines vermeintlichen Erlösers war für mich nie relevant.
    Die 2000 jährige Geschichte, nach dieser omminösen Geburt, bestätigt meine Intiution bereits damals, als ich noch Kind war.
    44 14 Melden
    • Gilbert Schiess 25.12.2016 11:07
      Highlight Verdammt! War schon ziemlich spät, als ich das geschrieben hab.
      Kam von einem frivolen Gelage, die Gastgeberin bat ich, mir den Digestive abzufüllen, damit ich ihn zuhause fertig trinken kann.
      Muss mich wohl heute noch bei ihr entschuldigen....
      10 3 Melden
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  • Tropfnase 24.12.2016 22:19
    Highlight Und da ist es wider das all jährliche, anti religions, Komerz mimimimi. Lasst doch den Menschen ihren Glauben wenn sie das wollen. Hier Hat Watson eine hervorragende Gelegenheit verpasst seinen Lesern einfach mal frohe Weihnachten zu wünschen und sich für ihre Treue zu bedanken...
    40 119 Melden
    • Gustav.s 25.12.2016 09:55
      Highlight Die Geschichte sollte trotzdem nicht vergessen werden. NIE
      83 8 Melden
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  • hiob 24.12.2016 19:14
    Highlight teufelsbeitrag! brennen werdet ihr in der hölle für euren unmut! tut buse, sünder!
    99 25 Melden
    • thompson 24.12.2016 23:13
      Highlight Zuerst laufen sie in den thompson Hammer
      12 4 Melden
    • Aussensicht 24.12.2016 23:17
      Highlight hihi, er hät buse gseit!
      119 1 Melden
    • thefru1 24.12.2016 23:34
      Highlight höhö, buse!
      46 1 Melden
    • michel. 25.12.2016 00:57
      Highlight *busse ,)
      12 1 Melden
    • Ingolmo 25.12.2016 09:51
      Highlight Ab wie viel Buse gilt es als Orgie?
      68 0 Melden
    600
  • kliby 24.12.2016 19:00
    Highlight die einzige orgie, die die heutigen religionen/moralvorstellungen zulassen, ist das shopping.
    104 12 Melden
    • Aged 24.12.2016 20:02
      Highlight Leider 😈
      45 5 Melden
    • Eskimo 25.12.2016 11:43
      Highlight Zum Glück ist niemand verpflichtet sich an die Moralvorstellungen zu halten.
      18 1 Melden
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  • Raphfa 24.12.2016 18:32
    Highlight Toller Artikel. Ist mit Spass geschrieben.

    Wenn man einmal von den Menschenopfern absieht, würde mir die römische Variante des Festes doch mehr zusagen als als Feiern der Geburt eines Kindes, dessen Mutter ohne überlieferte Einwilligung durch göttliches "Wirken" zur Mutterschaft kam. Wo sind die Proteste der Feministinnen?
    Jesu Leben begann laut der Bibel schon schrecklich. Herodes liess auf der Suche nach ihm alle Kleinkinder in Betlehem und Umgebung töten. Auch das Ende, der Tod am römischen Folterinstrument war grausam.

    Tolle Geschichte für unsere Kinder? Njet. Wir feiern nur Neujahr.
    116 30 Melden
    • _kokolorix 24.12.2016 19:36
      Highlight Und Neujahr ist wie genau definiert?
      24 3 Melden
    • Piwi 24.12.2016 19:50
      Highlight Feiern wir halt, dass Jesus der beste Schüler der Klasse war (leider auch der einzige, siehe oben).
      48 4 Melden
    • Heinz Nacht 25.12.2016 02:59
      Highlight Dann feierst du Neujahr? Also konkret die Aufnahme Jesu in der jüdischen Gemeinde durch Beschneidung am achten Tag nach seiner Geburt? Ansonsten bin ich mit dir einverstanden.
      15 0 Melden
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  • Momo_1 24.12.2016 18:24
    Highlight 😊Wünsche trotz des ernüchtetnden Berichtes allen schöne Weihnachtstage😊
    62 5 Melden
    600
  • Edel Weiss 24.12.2016 18:00
    Highlight Ich finde wir sollten diese alten Traditionen pflegen. Gut, die Menschenopfer sind nicht unbedingt nötig. Eine zehntägige Orgie an Weihnachen würde das Fest aber definitiv aufwerten und den Stress etwas vermindern.
    183 13 Melden
    • Olaf! 24.12.2016 18:51
      Highlight Genau! Heidnische Orgien tönen für mich irgendwie spassiger als irgendwelche heilige Babys. Macht mal wer eine Initiative?
      120 13 Melden
    • pamayer 25.12.2016 00:28
      Highlight Street Parade.
      Einfach die falsche Jahreszeit.
      36 7 Melden
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Weihnachts-«Arena»: Gott verliert den Krieg der Sterne gegen Atheist Abgottspon

In der letzten «Arena» vor Weihnachten drehte sich alles um: Weihnachten. Darunter lässt sich nach Meinung der Diskussionsteilnehmer freilich ziemlich viel subsumieren. In keiner bestimmten Reihenfolge: Emanzipation, Lotto, Logik – und: Star Wars. «Freidenker» Valentin Abgottspon sei Dank.

Jonas Projer wirkte nicht verzweifelt. Aber ein bisschen ratlos. Was war passiert? Das: Die «Arena»-Gäste waren sich für einmal einig. Kein Widerspruch, kein Vorbehalt, kein klitzekleines «ja, aber», das die Harmonie trübte. Ein Novum, eine historische Marke in der Geschichte des Debatten-Formats.

Dabei hatte sich Projer die grosse Eintracht selber zuzuschreiben. Für eimal sollte es im Rund der «Arena» nämlich besinnlich zu und her gehen. Miteinander, statt gegeneinander sollte heute Abend …

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