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Mmmh ...
bild: shutterstock

Weil die McDonald's-Filialen zumachen: 14 Burger, die 1000-mal besser sind als der Bic Mac

Die dreistöckige McDonald's-Filiale im Zürcher Niederdorf macht zu. Grund genug, sich über ein paar Burger-Alternativen Gedanken zu machen. 

04.08.16, 11:25 05.08.16, 14:30

In Bälde schliesst McDonald's seinen Fastfood-Laden im Zürcher Niederdorf. Wir sollten uns also schleunigst nach anderen Möglichkeiten umsehen. Wir wollen euch gleich 14 davon vorstellen.

Es gibt noch mehr als den Big Mac ... bild: ap

Bevor wir zu den Rezepten schreiten, schnell noch ein Wort zu den Brötchen: Leute, vermeidet diese «Hamburger-Buns» vom Grossverteiler mit US-Flaggen auf der Zellophanverpackung (ebendiese, die wir im obigen Bild verwenden)! Sie sind viel zu weich und fallen nach zwei Bissen gleich auseinander.

Stattdessen ...? Nun, hier haben wir ein Problem: Die Schweizer Weggli sind ein bisschen zu süss, die knusprigen Bürli zu knusprig und überhaupt sind viele Brötchen der hiesigen Fabrikation fast ein wenig zu ... gehaltvoll. Und die, die eigentlich perfekt wären – die Pausenbrot-Semmeli, etwa – sind oft zu klein, um nebst einem 200g-Burger noch Salat, Zwiebeln und Essiggurken und Saucen reinzukriegen. Nun, wir sind also froh um alle Tipps, die ihr in der Kommentarfunktion beisteuern könnt, ok?

Und die Unternehmungslustigeren unter euch können auch mal ohne allzu grossen Aufwand selbst gebackene Hamburger-Brötchen probieren:

Rezept hier (Englisch). YouTube/Food Wishes

Also, die passenden Brötchen hätten wir mal. Nun braucht man die Condiments und Toppings:

Salat, Zwiebeln, Röstzwiebeln, Avocado, Bratspeck, Käse, Blauschimmelkäse, Jalapeños, Ketchup, Mayo, Barbecue-Sauce, Chilisauce ... ach, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wichtig dabei: Mehr ist nicht gleich besser. Ein guter Burger braucht nicht das halbe Sortiment des örtlichen Gemüsehändlers, um richtig lecker zu sein.

Und nun zu den Rezeptvariationen! Fangen wir mit etwas Grundsätzlichem an:

Hardcore Beef Burger

bild: shutterstock

Zutaten: Rindshackfleisch, Salz.

Schaut, wenn man richtig gutes Rindshackfleisch hat, braucht der Burger nicht zwingend ein Ei oder Semmelbrösel oder in Milch eingelegtes Weissbrot zum Binden. Und auch nicht rauhe Mengen an gehackten Zwiebeln, Senfpulver, Oregano oder wasauchimmer. Besorgt euch gutes, frisches Hackfleisch – es wird eine Offenbarung sein!

Ah, nun denkt ihr, je edler das Fleisch, umso besser der Burger. Jein. Dreht man Entrecôte oder Filet durch den Fleischwolf, ergibt das einen um einiges weniger geschmackvollen Burger, als wenn man Hackfleisch mit 15-20% Fettanteil nimmt. Fat is where the flavour is. 

Und, ach ja: Ihr braucht keinen Stampfer. Man sollte beim Formen den Burger nicht zu Tode quetschen. Was aber hilft, ist eine kleine Delle in die Mitte zu machen, damit die Burger beim Braten nicht wie ein Rugby-Ball aussehen. 

Das Rezept des obigen Burgers lautet also:

Richtig guten Rinderhack auftreiben, ein wenig Salzen und danach mit den Händen zu Burger in der gewünschten Grösse formen. Es empfiehlt sich, die Burger etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen zu lassen (oder zehn Minuten im Freezer). Beim Grillieren die Grillseite des Burgers jeweils nochmals mit ein wenig frisch gemahlenem Salz und Pfeffer würzen. Nur einmal wenden. Zirka vier Minuten pro Seite sind eine gute Faustregel – je nach Grösse des Burgers und Vorliebe des Essers kann dies aber abweichen.

Das wäre also die Puristen-Version. Hier kommen aber noch Versionen mit allerlei Schnickschnack (die eben schon noch verdammt fein sind):

Blue Cheese Burger

Jap, Burger mit Blauschimmelkäsefüllung! 
Rezept hier.

Five-Spice Burger with Ginger Mango Salsa

Bild: food52.com

Hier kommt chinesisches Five-Spice-Gewürzpulver zum Einsatz.
Rezept hier (Englisch). 

Tuna Burger

Bild: jamie.com

Rezept hier (Englisch).

Salmon Burger with Wasabi Cream

bild: shutterstock

Rezept hier.

Marokkanische Harissa-Lammburger

Bild: pinterest

Rezept hier.

Turkey Bacon Burger

Bild: food52.com

Rezept hier (Englisch).

Beet Burger

Bild: food52.com

Haha. Nicht beef, sondern beet: Rote-Bete-Burger, Leute!
Rezept hier und hier (Englisch).

Nathan Outlaw's Seafood Burger

Bild: jamie.com

Aus dem südenglischen Cornwall: Geniales vom Fisch-Spezialisten Nathan Outlaw!
Rezept hier (Englisch).

The Elvis Burger!

Mit Speck. Und Erdnussbutter. Und gebratenen Bananen. Mehr Rock'n'Roll geht nicht!
Rezept hier.

Bánh Mi Pork Burger

Bild: food52.com

Vietnamesisches Streetfood in Burger-Form!
Rezept hier (Englisch).

Zucchini-Ceci-Korma-Burger

bild: shutterstock

Geschmackstechnisch auf der Achse England-Italien-Indien unterwegs. Ein Geschmackswunder!
Rezept hier (Englisch).

Griechische Lammburger mit Pistazien und Tzatziki

Rezept hier (Englisch).

Pulled Pork Burger

Bild: Shutterstock

Nein, das ist kein Grillrezept. Aber so was von guuuuuut.
Rezept hier.

Sloppy Joes

Ein Kinderfood-Klassiker, der alle froh macht – Erwachsene ebenso *duck*.
Rezept hier.

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  • Ruffy Uzumaki 07.08.2016 20:26
    Highlight klar machen die zu..seit ich geld verdiene, weiss ich, wie weh das tut sich dort jedesmal mit einem menu vollzustopfen. wohlgemerkt: stopfen. satt werde ich nie :/
    und trotzdem lecker. wäre es günstiger würde ich den MC öfters besuchen. so günstig wie im ausland...das wärs :)
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  • rasca 06.08.2016 10:54
    Highlight Zum Brötchen: im migros gibts Laugen Semmemi mit Käse überbacken die auch den fettigsten Burger zusammen halten. Laugen hamburger halt wtwas alternativ aber gut!
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  • Tom Garret 06.08.2016 00:53
    Highlight Ich mag den Bigmac.... Heisst nicht, dass ich andere Burger nicht auch mag, aber es ist doch wie immer Geschmacksache. Und der Erfolg von McDonald kommt ja nicht von irgendwoher. Dass nun viele aus Gesundheitsbedenken auf Essen verzichten, das ihnen eigentlich geschmeckt hat, macht das Essen selbst ja nicht plötzlich schlechter.
    Zudem ist der Weg zum McDonalds meistens nicht aus kulinarischen Gründen sondern aus Bequemlichkeit und Kostengründen (und auch weil es einem schmeckt, sonst geht man nicht hin :-)
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  • purzelifyable 05.08.2016 17:46
    Highlight Was ist ein "Bic Mac"???
    6 4 Melden
    • Launedernatur 06.08.2016 13:08
      Highlight Ist im Prinzip ein Double Whopper, aber eben nicht von Apple.
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  • Str ant (Darkling) 05.08.2016 14:06
    Highlight WTB McRib at MCD but cant :(
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  • Gelöschter Benutzer 05.08.2016 09:12
    Highlight wenn in zürich eine filiale schliesst befindet sich ganz watson im ausnahmezustand. für min. 1 woche. statt einfach 500m weiter ins nächste mäc zu gehen... :) nahrungsmittel kann man ausserdem auch noch in migros, coop etc. kaufen. auch burger-zutaten.. ;) also keine sorge, ihr werdet gewiss nicht verhungern! :)
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  • N_P 05.08.2016 08:44
    Highlight Habe schon viele Rezepte ausprobiert für die Burgerbuns. Diese hier sind der HAMMER: http://streusel.ch/burgerbroetchen-burgerbuns/
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  • blobb 05.08.2016 02:15
    Highlight Was auch viele Banausen falsch machen: Zwiebeln anbraten! Einziger Effekt "schlaberig" und der Geschmak ist weg. We dicker die Ringe, desto besser! Ich habe Fertig! (Reizthema für mich...)
    7 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.08.2016 09:15
      Highlight öh schonmal mit im mehl wenden probiert? :) git lecker zibeleschweizi. einfach dann in etwas butter anbraten, passt auch zum burger ^^
      10 3 Melden
    • atomschlaf 05.08.2016 17:47
      Highlight @blobb: Jedem das Seine, aber für mich sind rohe Zwiebeln im Burger ein absolutes No-Go. Da hat man nachher noch stundenlang diesen ekligen Zwiebel-Nachgeschmack im Mund. Nein, danke!

      Zwiebeln gehören sanft angebraten, damit sie schön caramelisieren, bevor sie in den Burger kommen.
      Sonst besser ganz weglassen.
      10 8 Melden
    • blobb 05.08.2016 18:12
      Highlight Du sagst es ja: Geschmack ;)
      2 0 Melden
    • Domino 06.08.2016 05:59
      Highlight Animal style: die Hälfte der Zwiebeln roh, die andere angebraten.
      2 0 Melden
    • Launedernatur 06.08.2016 13:09
      Highlight Lieber die gehackten, roten Zwiebeln bereits in den Rindshack mischen.
      3 1 Melden
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  • dommen 04.08.2016 23:56
    Highlight Es ist mit ein wenig Aufwand verbunden (wenn man was gutes will, muss man es häufig leider selber machen), aber hiermit geht einem "dä Schuss id Lümpä"
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  • Pana 04.08.2016 20:05
    Highlight Blue cheese all the way :)
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  • Whitchface 04.08.2016 16:35
    Highlight Den besten Burger der Welt gibts sowieso bei Ferg-Burger in Queenstown, NZ.
    1 18 Melden
    • jjjj 05.08.2016 11:58
      Highlight so cool, gleich um die Ecke!
      28 0 Melden
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  • chilli37 04.08.2016 15:59
    Highlight Herr Baroni auf 80%, darf's auch mal geben.

    Ein paar Burger hat's da, die echt fein aussehen (und es sicher auch sind).
    Was mir - allerdings erst seit die Burgerwelle über unser Land geschwappt ist - auffällt: die wenigsten dieser 'Dinger' sind für einen einigermassen zivilisierten Verzehr geeignet konzipiert: Türme die man weder mit Besteck noch von Hand richtig essen kann. Riesensauerei, das Fleisch quillt beim ersten Bissen raus, ebenso die Zutaten. Zum Schluss hat man ein Schlachtfeld von Burgerzutaten auf dem Teller.
    27 2 Melden
    • AdiB 04.08.2016 18:13
      Highlight Jep genau das ist ein wichtiger bestandteil eines burgers, man muss ihn mit den händen essen können ohne das gleich alles rausfliegt.
      14 2 Melden
    • one0one 06.08.2016 00:06
      Highlight Technik! Man darf dem burger vor dem verzehr ruhig mit sanftem druecken zu leibe ruecken damit man sich den kiefer nicht ausrenkt. Dann beim zubeissen schoen auf der gegenseite druck ausueben damit nix rausflutscht... Das ganze noch in der horizontalen. Eh voila :)
      3 0 Melden
    • Alnothur 07.08.2016 00:47
      Highlight Den kleinen Finger nicht auf den Burgerdeckel halten, sondern unter den Boden klemmen. Voilà.
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  • Luca Brasi 04.08.2016 13:52
    Highlight Ist das nicht fast der gleiche Artikel wie vom 18.7.2016? Ist ja wie bei den Burgern bei McDonald's: Noch einmal aufgewärmt. :D
    31 2 Melden
    • Anna Rothenfluh 04.08.2016 15:08
      Highlight @Luca Brasi: erwischt ... ;-)
      15 3 Melden
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  • PuRpLE_KusH 04.08.2016 11:54
    Highlight Besser als MC ist nicht schwer, aber was hier alles in der Liste ist, hat teilweise nicht mal die Bezeichnung Burger verdient.
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  • Kiyoaki 04.08.2016 11:32
    Highlight Soso, besser als der "Bic" Mac... :)
    15 2 Melden
    • dommen 04.08.2016 23:58
      Highlight Ich esse höchstens einmal im Jahr Big Mac/McDonalds (dafür dann meistens gleich drei hintereinander...)
      2 1 Melden
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