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Ein Gastkommentar

Keine Angst vor Schwarzmalern

Wenn der «Blick» bei einem Vergewaltiger vor allem die schwarze Hautfarbe und die Herkunft herausstreicht, stellt er wegen einem Einzelfall eine Minderheit und Volksgruppe an den Pranger. Diese Angstmacherei darf sich nicht lohnen. Deshalb: Gutmenschen, wehrt euch!

08.10.14, 17:14 09.10.14, 12:40

knackeboul / rapper & beatboxer

Wer hat Angst vor dem Schwarzen Mann?

«Wenn in einer Zeit, in der die globalen Missstände zeitgleich mit dem Fremdenhass in Europa dramatisch zunehmen, bei einem Verbrechen so auf die Herkunft des Täters fokussiert wird, hat das bald viel verheerendere Folgen für unser Land, als alle vermeintlich kriminellen Asylbewerber, die scheinbar die Schweiz bedrohen! Lasst euch nicht von der Angst blenden! 

Kräfte, die in diesem Land mit der Angst Propaganda machen, werden es genau in den Abgrund stürzen, vor dem sie es zu retten vorgeben. Die Geschichte hat es uns tausendfach gezeigt: Gesellschaftliche Konzepte und politische Einstellungen die von Angst, Rache, Neid und Ausgrenzung animiert sind, vergiften das soziale Klima und führen früher oder später ins Verderben.

Ich finde es auch schlimm, wenn Menschen vergewaltigt, unterdrückt und getötet werden. Aber ich ordne diese Greueltaten nicht einer gewissen Nationalität, Hautfarbe, sozialen Schicht oder Religion zu. Ich weiss, dass diese Probleme nach komplexen Lösungsansätzen verlangen. Aber ich lasse mich nicht als verblendeten Gutmenschen abstempeln, nur weil ich daran glaube, dass diese Lösungen nur mit einem klaren und informierten Verstand zu erörtern sind, der die Angst nicht als Berater hinzuzieht.

Ich habe Hoffnung und glaube an eine Zukunft in der weltoffene Menschen gemeinsam nach Wegen aus den verschiedenen Krisen suchen und Verstand und Herz Angst und Schwarzmalerei entlarven.»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • charli 09.10.2014 08:33
    Highlight Danke Knack!
    Wenn nicht sofort ein umdenken stattfindet, besonders bei jungen Menschen, wird diese Angst Propaganda in der Schweiz weitergehen und ein Ausmass annehmen, bei dem mir nicht mehr wohl ist. Ich möchte in einem Land leben wo es für alle einen Platz hat.
    22 15 Melden
  • Christian Denzler 09.10.2014 07:13
    Highlight Danke Knack für diesen intelligenten und offenen Kommentar. Die Schweiz braucht mehr Gutmenschen denn warum es schlecht ist, ein guter Mensch zu sein, das kann wohl nur die SVP verstehen. http://www.christiandenzler.ch/abwaertsspirale-der-intoleranz/
    19 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.10.2014 10:29
      Highlight Der redet immer von "Einzelfällen". Wenn ich mir z.B. in Olten diese Agressivlinge mit Bürstenschnitt anschaue kann ich über so einen Artikel nur müde lachen. An manchen Orten in der Schweiz fühlt man sich wie in einem Gehtto. Aber klar, wenn man in einer Bonzengegend wie der Goldküste wohnt bekommt man sowas nicht mit ;-)
      8 14 Melden
    • philipp meier 09.10.2014 14:34
      Highlight agressivlinge mit bürstenschnitt? meinst du neo-nazis? ;-)
      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.10.2014 15:53
      Highlight @Philipp Seit wann haben Neo Nazis einen Bürstenschnitt?
      4 5 Melden
    • Christian Denzler 09.10.2014 18:34
      Highlight Also ich wohne und arbeite alles andere als an der Goldküste aber auch bei uns kein Problem. Es sind halt wirklich Einzelfälle. Und um den Vorfall in Aarau aufzugreifen: Wieviele Frauen wurden von ihren Schweizer Männern in dieser Zeit misshandelt? Das weiss man nicht, weil keine Statistiken vorliegen und es hinter verschlossenen Türen passiert. Es ist auch völlig egal weil Misshandlungen kriminell und verwerflich sind. Generell und nicht weil jemand eine dunkle Hautfarbe hat oder eben auch nicht. Darum geht es in dem Fall. Es ist ein kriminelles Individuum und kein Asylant der die Frau verprügelt hat. Mit Wut und Angst kann Also ich wohne und arbeite alles andere als an der Goldküste aber auch bei uns kein Problem. Es sind halt wirklich Einzelfälle. Und um den Vorfall in Aarau aufzugreifen: Wieviele Frauen wurden von ihren Schweizer Männern in der Zeit verprügelt? Das weiss man nicht weil keine Statistiken vorliegen und es hinter verschlossenen Türen stattfindet. Es ist auch völlig irrelevant. Misshandlung ist kriminell und verwerflich in jedem Fall. In Aarau wurde die Frau von einem kriminellen Individuum verprügelt und nicht von einem Asylanten. Charakter und nicht Hautfarbe oder sozialer Status sind dafür verantwortlich. Mit Wut und Angst kann man aber diese feine Unterscheidung nicht mehr machen und das ist fatal.
      15 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.10.2014 01:49
    Highlight Soso Knäck. Grosse Sprüche klopfen bis es dir and den Kopf äääh Kragen geht.
    14 19 Melden
    • oskar 11.10.2014 12:21
      Highlight du fühlst dich in olten wie in einem ghetto??? scheinst ein besonders ängstlicher zeitgenosse zu sein
      2 0 Melden
  • Moe Mentmal 09.10.2014 00:41
    Highlight Ich glaub ich spinn. Da macht der Blick in bester Hetzblattmanier einen auf 'Der Stürmer' ?
    Diese Story zu bringen ist ok. Aber so?
    Haben da der Ulrich Schlüer und der Hans Fehr die Redaktion übernommen?
    Nach der x-fachen Nennung der Nationalität kennt jeder Leser das neue Feindbild: Der Eritreer. (“Die zur Ghettobildung neigen“ Hmmm.... Das Argument kenne ich doch schon irgendwoher??!)
    Was diese junge Frau erlebt hat ist krass und Probleme müssen thematisiert werden. Die Art und Weise wie der Blick das hier macht, finde ich beängstigend.
    Wer das nicht versteht soll mal einen Blick in Deutsche Zeitungen der 1930er Jahre werfen.
    23 5 Melden
  • Bowell 08.10.2014 22:08
    Highlight "....dass diese Lösungen nur mit einem klaren und informierten Verstand zu erörtern sind..." und genau in solchen Aussagen sehe ich die Wurzel allen Übels. Es gibt die Intelligenten, die alles durschaut haben und wissen wies geht und dann gibts die Bünzlis, die zu dumm sind und auf die Masche der Rassisten hineinfallen? So einfach ist es nicht, man muss die Sorgen beider Seiten ernst nehmen.
    21 23 Melden
    • philipp meier 08.10.2014 23:02
      Highlight was ist in diesem zusammenhang genau die sorge, die man ernst nehmen sollte? wie unterscheidet sich diese sorge von derjenigen, wenn ein schweizer eine frau überfällt und vergewaltigt?
      18 6 Melden
    • phreko 09.10.2014 00:33
      Highlight Man soll vor der Dummheit kapitulieren und Rassismus akzeptieren? Auch das ist Dummheit!
      19 4 Melden
    • Hugo Wottaupott 09.10.2014 07:36
      Highlight Ein Riesenübel dass nicht alle Menschn gleich denken!
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.10.2014 10:33
      Highlight @ Hugo Wottaupott Rauchen Sie weniger Pott. Dann sehen Sie die Welt wieder ohne rosarote Brille.
      1 9 Melden

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