Fussball
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Spieler des SC Buochs jubeln nach dem gewonnenen Fussball Schweizer Cup 1/16 Final Spiel zwischen dem SC Buochs und den Berner Young Boys am 20. September 2014 auf dem Sportplatz Seefeld in Buochs. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Riesiger Jubel, als Buochs 2014 die Young Boys aus dem Cup warf. Bild: KEYSTONE

Die Geschichte wiederholen! Buochs träumt vom Cup-Coup gegen die Grasshoppers

Viele Fussballer erleben am Wochenende ihr Karriere-Highlight – sie treffen mit ihren Amateurklubs im Cup auf Teams aus der Super League und träumen vom grossen Coup. Einer der weiss, wie das geht, ist Christophe Lambert, der Captains des SC Buochs.

yannick fischer und stefan salzmann / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Christophe Lambert, der Captain des SC Buochs, weiss, wie man den Grossen ein Bein stellt. 2014 traf der ehemalige Luzern-Profi im Cup auf die Berner Young Boys – und schoss das einzige Tor: das 1:0 für den SC Buochs in der vierten Minute.

«Das war der grösste Moment meiner Karriere.»

Christophe Lambert

Nach einem Missverständnis zweier YB-Verteidiger war Lambert der lachende Dritte und liess Torhüter Marco Wölfli keine Chance. «Nach dem frühen Tor dachten wir nicht, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Aber je länger das Resultat blieb, desto mehr glaubten wir daran», erinnert sich Lambert. Tatsächlich hielt das Resultat bis zum Ende des Spiels. Die Sensation war perfekt: Der Dorfklub aus Nidwalden hatte das grosse YB aus dem Cup geworfen. «Das war der grösste Moment in meiner Karriere. Ich habe zuvor in der Super League für Luzern Tore geschossen, aber ein Spiel zu entscheiden, in dem man so krasser Aussenseiter ist – das ist mit nichts zu vergleichen», sagt Lambert.

Die wichtigsten Cup-Partien vom Sonntag

Buochs – Grasshoppers, 14 Uhr
Dietikon – Lugano, 15 Uhr
Gland – Luzern, 15 Uhr
Ueberstorf – St.Gallen, 15 Uhr
Yverdon – Xamax, 16 Uhr​

Diesen Sonntag könnte sich die Geschichte wiederholen. Der 1.-Liga-Klub Buochs empfängt den Schweizer Rekordmeister GC. Obwohl es nicht das erste Mal ist, dass Lambert mit seinem SC Buochs auf einen Super-Ligisten trifft, sind die Gefühle beim Buochser Captain dieselben: «Ich freue mich extrem darauf. Ob beim ersten oder beim fünften Mal, die Vorfreude ist immer riesig. Ein Spiel gegen ein Team aus der Super League ist ein Event für die ganze Region.»

«Wenn du als Fussballer den Platz betrittst, dann willst du gewinnen. Egal, in welcher Liga du spielst.»

Christophe Lambert

Doch wie geht man in eine Partie, in der die Rollen so klar verteilt sind? Eine Underdog-Strategie gebe es nicht, sagt Lambert: «Das Ziel ist, die Partie lange spannend zu halten. Wenn man früh ein, zwei Tore kassiert, dann wird es unmöglich. Wir wollen so lange es geht ohne Gegentor bleiben. Und vor allem soll jeder das Spiel geniessen. Die Freude steht im Vordergrund.»

Trotzdem ist auch der Siegeswille vorhanden: «Natürlich will man gewinnen. Wenn du als Fussballer den Platz betrittst, dann willst du das Spiel gewinnen. Egal, in welcher Liga du spielst», sagt Lambert. Dabei werden die Buochser nicht etwa hinten reinstehen, sondern versuchen, mitzuspielen, verrät der Captain: «Wir haben unsere Stärken eher in der Offensive. Wir werden uns deshalb nicht gross zurückziehen.»

Image

Christophe Lambert erzielte 2014 das Siegtor gegen YB. Bild: az/claudio thoma

Das Spiel gegen GC zu gewinnen, dürfte trotzdem ein schwieriges Unterfangen sein, aber kein unmögliches. Dass Sensationen gelingen können, hat der SC Buochs ja bereits vor vier Jahren gezeigt. «Damals kam YB einfach nicht ins Spiel. Wir hingegen haben eine überragende Partie gespielt. Alles ist uns gelungen. Das war das Spiel unseres Lebens», sagt Lambert.

Trotz dem schwachen Start in die Saison ist GC klarer Favorit. Die Siegeschancen der Buochser sind minim, doch Hoffnung sei da, versichert Lambert: «Wenn bei GC alles funktioniert, dann haben wir keine Chance. Aber wenn nur zwei oder drei GC-Spieler die Partie unterschätzen und wir gleichzeitig unser bestes Spiel zeigen, dann wird es plötzlich gefährlich. Dann gewinnen wir vielleicht eins von zehn Spielen. Und wer weiss, vielleicht ist genau das am Sonntag der Fall.»

Fussballer im Büro

Play Icon

Video: watson/Angelina Graf

Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

Hobby-Fussballer aufgepasst! Wayne Rooney zeigt dir, wie allerletzter Einsatz geht

Link to Article

Bend it like Sturridge – das sind die 13 besten Aussenrist-Tore aller Zeiten

Link to Article

Gesucht! Das schönste Tor der WM-Vorrunde – Coutinho, Kroos oder doch Ronaldo?

Link to Article

Diese 17 Hammer-Treffer streiten um das Tor des Jahres 2017 

Link to Article

27 zeitlose Klassiker: Die  schönsten Tore der Schweizer Nati

Link to Article

Iniesta erzielt sein erstes Tor in Japan – es ist wunderschön und von Podolski vorgelegt

Link to Article

Barças Penalty-Pass: Der endete auch schon sehr peinlich – und Cruyff war nicht der Erfinder

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Genau hingehört! Das hatten sich Thorsten Fink und die GC-Fans zu sagen

Das Leben als Anhänger des einst so ruhmreichen Grasshopper Club Zürich war auch schon schöner. In der Liga mies und Vorletzter, im Cup ausgeschieden gegen das zwei Klassen tiefer spielende Nyon. Da muss der Frust raus.

Und so liess der enttäuschte und hässige GC-Anhang nach dem Schlusspfiff die Spieler und Thorsten Fink antraben. Der Trainer sprach dabei durch ein Megaphon mit den Fans. Wir haben genau hingehört:

Artikel lesen
Link to Article