Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Nationalisten sammeln Geld für Neonazis in Athen

A supporter of Greece's extreme right party Golden Dawn raises his hand in a Nazi-style salute during a rally in Athens on Saturday, Feb. 1, 2014. About 3,000 people took part in the rally to commemorate a 1996 incident which cost the lives of three navy officers and brought Greece and Turkey to the brink of war. Six lawmakers of the party, including the Golden Dawn's leader Nikolaos Michaloliakos, are in jail on charges of being members of a

Anhänger der Goldenen Morgenröte an einer Demo am 1. Februar in Athen. Bild: AP/AP

Rechtsextreme aus der Schweiz unterstützen die griechische Neonazi-Partei Goldene Morgenröte mit Geldern und Gütern. Am 18. Januar 2014 organisierten Aktivisten der Innerschweizer Kameradschaft Morgenstern ein Solidaritätskonzert im Kanton Luzern. Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, übergaben die Veranstalter den Erlös von mehreren Tausend Franken persönlich an Parteikader in Griechenland.

Dazu reisten sie gemäss Recherchen der Zeitung nach Athen. Bei einer Aktion Ende März verteilten Mitglieder der Goldenen Morgenröte auf der Ferieninsel Rhodos zudem Erste-Hilfe-Sets an die von der Wirtschaftskrise geplagte Bevölkerung. Die Pakete waren Teil einer Schweizer Lieferung.

Der rege Austausch von Schweizer Nationalisten mit ihren griechischen Gesinnungsgenossen fand am 22. März seine Fortsetzung. An diesem Tag reisten Vertreter der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) in das Thüringer Dorf Kirchheim, wo sie sich mit radikalen Rechten aus mehreren europäischen Ländern trafen. Mit dabei: eine Gruppe der besonders militanten Jugendorganisation der Goldenen Morgenröte.

Geheimdienst eingeschaltet?

Die Schweizer Sicherheitsbehörden schweigen zu den Kontakten der Fremdenfeinde. Die «SonntagsZeitung» spekuliert, dass sich jetzt der Geheimdienst des Falles annimmt.

In Griechenland droht der Partei ein Verbot. Nachdem im vergangenen September ein linker Musiker von einem Mitglied der Morgenröte erstochen worden ist, wollen die Behörden die Partei zu einer kriminellen Vereinigung erklären. Die Extremisten haben bereits vorgesorgt und eine neue Organisation gegründet – die «nationale Morgenröte». (rey)



Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Türkei: 74 lebenslange Haftstrafen für angebliche Putschverschwörer

Fast drei Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei hat ein Gericht in der Hauptstadt Ankara gegen 74 Soldaten lebenslange Haft verhängt, unter ihnen Helikopterpiloten des Militärs. Bei dem Verfahren ging es um Geschehnisse in der Putschnacht im Juli 2016.

Einige Piloten sollen nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu auch Angriffe auf den Präsidentenpalast und das Parlament in Ankara geflogen haben. Die Putschisten hatten demnach auch den damaligen Generalstabschef und heutigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel