Unvergessen
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Race officials run toward Brazil's Aytron Senna after he crashed with his Williams-Renault during the San Marino F-1 Grand Prix in Imola Sunday May 1, 1994.  Senna died at a Bologna hospital later. Nearly three years after the fatal crash, six top Formula One figures, including Frank Williams, head of the successful Williams-Renault team, face manslaughter carges in a trial starting in Imola Thursday, February 20, 1997. (KEYSTONE/AP/PESCI)

Ayrton Sennas fataler Crash in Imola. Bild: AP

Unvergessen

Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

1. Mai 1994: An diesem Sonntag um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer».



Mit leicht geneigtem Kopf sitzt Ayrton Senna in seinem völlig zerstörten Williams. Der 34-jährige Brasilianer hat an diesem Sonntag um 14.17 Uhr in der siebten Runde des Grand Prix von Imola bei Tempo 321 die Kontrolle über seinen Boliden verloren und ist in der Tamburello-Kurve mit 214 km/h in spitzem Winkel in die Betonmauer gekracht. Alles bremsen nützt nichts mehr, sein Auto ist unlenkbar, es zerbricht in seine Einzelteile. Eine halbe Milliarde TV-Zuschauer hält den Atem an.

Es dauert lange, bis die Sicherheitskräfte bei Senna sind. Endlich scharen sich Sanitäter, Streckenposten und Ärzte um ihn. Der dreifache Weltmeister bewegt den Kopf, scheint bei Bewusstsein, doch er kriegt von allem um ihn herum nichts mehr mit. Senna hätte den Crash wohl mehr oder weniger unversehrt überlebt, hätte ihn nicht das herrenlose rechte Vorderrad mit voller Wucht am Kopf getroffen.

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Sennas Unfall mit dem Livekommentar von ORF-Legende Heinz Prüller. Video: YouTube/Manfred Doubek

Auf der Rennstrecke macht sich schnell Verzweiflung breit: Man sieht nur noch Schrott, gespannte Tücher, hektische Rettungsleute. Senna wird schliesslich mit dem Helikopter in ein Spital nach Bologna geflogen. «Ayrton lebte noch und lag in der Intensivstation an der Herz-Lungenmaschine. Wir konnten die fürchterlichen Kopfverletzungen sehen. Es war aussichtslos», erinnert sich Sennas Betreuer Josef Leberer später. Vier Stunden nach dem Unfall erklären ihn die Ärzte für klinisch tot.

Die Welt steht unter Schock. «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt», sagt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kurz nach dem Rennen, das nach einem 30-minütigen Unterbruch fortgesetzt und vom aufstrebenden Michael Schumacher gewonnen wird. Doch an diesem Rennwochenende zählen Resultate, Ränge und Punkte längst nichts mehr. «Ich kann mich über den Sieg nicht im Geringsten freuen. Hoffentlich kommt so etwas nie wieder vor», sagt Schumacher bei der Pressekonferenz.

APA18101058-2 - 28042014 - IMOLA - ITALIEN: ZU APA 084 SI - Das Autowrack der Formel 1-Legende Ayrton Senna aufgenommen am 1. Mai 1994, nach seinem tödlichen Unfall während des Grand Prix von San Marino in Imola, Italien. Am 01.05.2014 jährt sich der Todestag des Brasilianers zum zwanzigsten Mal. (ARCHIVBILD) APA-FOTO: EPA/JEAN-LOUP GAUTREAU

Das Wrack von Sennas Williams nach dem Unfall. Bild: APA

Schon in den Tagen vor Sennas Tod passieren in Imola zwei schwere Unfälle. Im freien Training vom Freitag hebt Rubens Barrichello in seinem Jordan plötzlich ab. Der Brasilianer hat Glück und bricht sich nur Arm und Nase.

Im Qualifying am Samstag stirbt Roland Ratzenberger nach einem Unfall in der Anfahrt zur Tosa-Kurve. An seinem Simtek bricht der linke obere Teil des Frontflügels. Ohne Anpressdruck ist der Wagen des Österreichers nicht mehr steuerbar und schlägt mit 300 km/h in der Abschrankung ein.

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«Die Formel 1 geht über Leichen» – ORF-Sondersendung zum schrecklichen Wochenende von Imola, als Roland Ratzenberger und Ayrton Senna starben. Video: YouTube/Peter Lein

Und dann eben der Tod der Formel-1-Ikone. Senna zählt mit seinen drei WM-Titeln, 41 Siegen und 65 Pole-Positionen nicht nur zu den erfolgreichsten Piloten der Geschichte. Er hat auch eine ganz besondere Aura. Seiner Ausstrahlung kann sich damals kaum einer entziehen. Der Brasilianer ist belesen, musikalisch, weltoffen, er spielt Klavier, sammelt Kunst, zitiert altgriechische Philosophen und liest Shakespeare und Freud.

«Keiner war so schlau, so ehrgeizig, so konzentriert.»

Gerhard Berger, ehemaliger Teamkollege

«Senna war ein unglaublich charismatischer Typ, fahrerisch sensationell, im Regen unglaublich. Einfach eine Ausnahmeerscheinung», beschreibt Niki Lauda bei «auto, motor und sport» den Brasilianer. Für Gerhard Berger ist sein langjähriger Teamkollege bei McLaren «der mit Abstand charismatischste und der beste Rennfahrer» überhaupt. «Keiner war so schlau, so ehrgeizig, so konzentriert.»

FILE - In this May 12, 1990, file photo, Brazilian driver Ayrton Senna sprays champagne on the photographers to celebrate his career's 30th victory at the Monaco Formula One Grand Prix May 12, 1990.  Brazil’s adoration of Ayrton Senna transcends sports. It’s something only someone like Pele can relish in the country of football. When hundreds of thousands of people lined up for hours just to take a final glimpse of Ayrton Senna’s body before his funeral, they were paying tribute to more than a three-time Formula One champion. They were saying farewell to arguably the country’s greatest sporting idol. (AP Photo/Lionel Cironneau,File)

3 Weltmeistertitel, 41 GP-Siege: Ayrton Senna. Bild: AP

Aber Senna, den stets ein leiser Hauch von Melancholie umwehte, ist nicht immer nur der faire Sportsmann. Unvergessen sind auch die harten Duelle, die er sich bei McLaren mit seinem Teamkollegen Alain Prost liefert. Mit voller Absicht fahren sich die beiden Alphatiere ins Auto, nicht selten scheint eine Prügelei am Rande der Piste fast unvermeidlich. «Er hat eine Epoche geprägt, die es nie mehr geben wird», sagt Prost heute. «Senna hat mich gezwungen, über meine Grenzen zu gehen.»

Three-time Formula One world champion Ayrton Senna of Brazil poses for photographers during the presentation of the Williams team for the 1994 season at Estoril circuit on January 19, 1994. Senna died in a crash during the San Marino Grand Prix on May 1, 1994. (KEYSTONE/AP Photo/Armando Franca)

Senna wechselte auf die Saison 1994 von McLaren zu Williams. Bild: AP

Der plötzliche Tod des dreifachen Formel-1-Weltmeisters versetzt auch sein Heimatland in eine Art Schockstarre. Brasiliens Präsident Itamar Franco ordnet eine dreitägige Staatstrauer an. Denn der Pilot aus São Paulo gilt nicht nur als Garant für brasilianische Erfolge in der prestigeträchtigen Formel 1. Er ist zugleich Held und Hoffnungsträger in einem wirtschaftlich und politisch unstabilen Land. Sozusagen der Pelé des Motorsports.

Gebrochene Lenksäule, Fahrfehler oder Aerodynamik?

Die Unfallursache bleibt bis heute ungeklärt. Klar ist, dass die Lenksäule brach. An der Frage, ob dies vor oder nach dem Aufprall geschah, scheiden sich die Geister. Die italienischen Richter machten diesen Bruch für den Crash verantwortlich, Teamkollege Damon Hill sprach von einem Fahrfehler, die Konstrukteure verwiesen auf die fehlerhafte Aerodynamik des Autos.

So auch Adrian Newey, der Designer des Unglückswagens: Zum 20. Jahrestag der Katastrophe gibt er gegenüber der Zeitschrift «auto, motor und sport» zu, er habe diesen Mangel bereits vor dem Rennen festgestellt. Damals gab es aber noch keine Windkanäle und der Zeitdruck verhinderte schliesslich eine Korrektur.

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Die Tamburello-Kurve (oben links) wurde mit dem Einbau einer Schikane und einer Auslaufzone entschärft. Bild: Google Maps

Aber Sennas tödlicher Unfall löst ein sofortiges Umdenken im Motorsport aus. Der Automobilweltverband und wohl auch die Hersteller machen Druck auf sämtliche Serien. Die Rennstrecken werden entschärft, die Crashtests strenger. Es entstehen Auslaufzonen und Betonmauern werden verboten. Für Senna kommen diese Änderungen zu spät. Sein Betreuer weiss schon damals: «Ayrton ist irgendwie auch für die anderen gestorben.»

Seit seinem Unfall ist in 22 Jahren kein einziger Formel-1-Fahrer mehr auf der Rennstrecke ums Leben gekommen. Der letzte Todesfall in der Königsklasse war Jules Bianchi 2015. Er erlag neun Monate, nachdem er einen Abschleppwagen seitlich gerammt hatte, seinen Verletzungen.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende sportliche Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Wander Kern 01.05.2019 19:03
    Highlight Highlight Hä? Hat man Jesu Kreuzigung zeitversetzt in Golgatha ausgestrahlt?
    Im Ernst, Bernie, Senna war ein ganz grosser, aber den Onkel aus Nazareth können wir hier mal aussen vor lassen. Auch wenn der F1-Zirkus mehr als 5'000 speist...
  • crik 01.05.2019 18:08
    Highlight Highlight Etwas off topic: "Eine halbe Milliarde TV-Zuschauer hält den Atem an."

    Die Weltbevölkerung 1994 war etwa 5.5 Milliarden. Etwa 4 Milliarden hatten Zugang zu Elektrizität. In Asien lebten 3.5 Milliarden, schauten diese F1? Dazu war es in Ostasien schon Mitten in der Nacht.

    In meinem Umfeld schaute eine ziemlich kleine Anzahl F1, auch bei einem Nati-Spiel sind es meist nur ca. 10% der Bevölkerung.

    Selbst wenn ein Großteil der damals 150 Millionen Brasilianer vor dem Fernsteher sass, ist es schwer vorstellbar, dass fast 10% der Weltbevölkerung den Unfall live sah.
  • Bacchus75 01.05.2019 16:38
    Highlight Highlight Es gibt so Momente im Leben wo man noch genau weiss wo man war, was man machte und was man dachte als man die Nachricht hörte. Dies war ein solcher Moment...
  • rundumeli 01.05.2019 14:10
    Highlight Highlight bin ein schlechter christ ... aber dieser vergleich dem herr jesus ist doch ein bisschen bizarr ... hat sich ja selber hopps gemacht , der andere
  • Ghostrider 01.05.2019 11:49
    Highlight Highlight Ich erinnere mich noch genau, der tag an dem ich mir geschworen habe, nie wieder ein F1 rennen zu schauen. Habe ich bis heute durchgezogen!
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 01.05.2019 09:41
    Highlight Highlight Danke, Senna, werde dich nie vergessen!

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  • Timbooked2 01.05.2019 08:07
    Highlight Highlight Helden in Seifenkisten:
    Senna, Prost, Lauda, Mansell, Berger, Piquet und Co - 16 x jährlich konnte man sich den Wecker stellen und wurde verlässlich mit wahren Asphalt-Schlachten belohnt, wie man sie sich heute gar nicht mehr vorstellen kann: Plötzlich explodierender Feuerlöschern an Bord (Berger), Mansell platzt i.d. letzten Runde der Reifen und verliert die WM, Lauda versucht verzweifelt seinen McLaren ohne Sprit über die Zielgerade zu schieben und verliert die WM, die ‚Teamkollegen‘ Senna und Prost gehen sich live im Kiesbeet an die Gurgel - Sie alle sind Helden und Senna sowieso.
    • the Wanderer 01.05.2019 20:18
      Highlight Highlight Bist Du da ganz sicher?

      Wo hat Lauda seinen McLaren über die Ziellinie geschoben?
      Ich kann mich gut an Alain Prost erinnern, wie er 1986 in Hockenheim seinen McLaren über die Ziellinie geschoben hat wegen Spritmangel.

      Und wo sind sich Prost und Senna im Kiesbett an die Gurgel gegangen?
      Senna hat Prost beim Start in Suzuka 1990 beim Einlenken in die erste Kurve nach dem Start torpediert und beide sind ins Kiesbett abgeflogen, an die Gurgel sind sie sich aber nicht.
    • Timbooked2 01.05.2019 22:05
      Highlight Highlight Da liegst Du in der Tat richtig: Der Sprit ging Prost aus (auch mal Mansell und kollabierte daraufhin im heissen Dallas). Und in Suzuka 1990 wartete Senn beim zurücklaufen in die Boxen auf Prost, dann schwenkt die Kamera ab. Der Rest war wohl meine Fantasie oder aber Roger Benoits Schreibmaschine geschuldet 😉
      Piquets Showeinlagr kennt man aber vielleicht noch:

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  • Provinzprinz 01.05.2019 07:41
    Highlight Highlight Ein guter Bericht darüber was 1994 passierte. Ich war gerade 7 Jahre alt und mag mich noch recht gut daran erinnern, Damals war Senna mein Lieblingsfahrer. Nach seinem Tod wollte ich lange keine Rennen mehr schauen.
  • Bort? 01.05.2019 07:39
    Highlight Highlight Ich war damals noch ein (junger) Teenager...und grosser Senna Fan. Ich hatte das Gefühl einen schlechten Traum zu haben... :(

    Seit dem Unfall habe ich kein einziges F1 Rennen mehr in voller Länge geschaut.
  • Anam.Cara 01.05.2019 07:36
    Highlight Highlight R.I.P. Ayrton. Und alle anderen, die im Rennsport umgekommen sind. Und alle anderen, die auf der Strasse umgekommen sind.
    Erst nach einer Doku konnte ich erahnen, was in Brasilien damals abging und warum Senna eine Art Messias war für die Brasilianer. Er war schon jemand ganz besonderes. In jeder Hinsicht.

    Ich habe über 20 Jahre lang fast jedes Rennen gesehen. Ausser die letzten paar, weil langweilig. Ausserdem mag ich den vorprogrammierten Sieger nicht.
    Wenn dann irgendwann auch wieder mal ein Auto ohne Stern gewinnen kann, schaue ich vielleicht wieder Rennen.
  • SYV 01.05.2019 07:05
    Highlight Highlight Auch wenn es pervers tönt, aber damals und auch in den früheren Jahren, waren diese Piloten Helden, mit einem ungeheuren Nimbus umwoben, doch der Tod fuhr jedes Mal mit. Heute hat die F1 den früheren Glanz dieser Helden verloren, es gibt aber zum Glück auch fast keine Todesfälle mehr. Letztlich ist es heute besser so.

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