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Staenderat und Parteipraesident Christian Levrat, FR, von der SP-Schweiz spricht bei der Lancierung des Referendums ãNein zum 350-Millionen Steuerbonus fuer reiche ElternÒ, am Montag, 7. Oktober 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Er geht: Nach 12 Jahren unter Christian Levrat sucht die SP eine neue Spitzenkraft. Bild: KEYSTONE

Sie könnten SP-Chef Levrat nachfolgen – und das sind ihre Vor- und Nachteile

Im April 2020 wählt die SP Schweiz eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten. Wer sind die Favoriten? Und welche Eigenschaften spielen dabei eine Rolle? Die watson-Analyse.



Zwölf Jahre war er das Gesicht der Schweizer Sozialdemokratie: Der Freiburger Christian Levrat, geboren 1970, Universitätsabschluss in Rechts- und Politikwissenschaften, Vergangenheit als Gewerkschafter. Ab 2003 sass er im Nationalrat. 2008 wurde er Parteichef, 2012 wählten in die Freiburgerinnen und Freiburger in den Ständerat.

Nun sucht die SP Schweiz eine neue Frau oder einen neuen Mann an der Spitze: Christian Levrat gab am Dienstag seinen Rücktritt bekannt. Ein Parteitag im April 2020 in Basel wird über Levrats Nachfolge befinden. Wer am Ende das Rennen macht, ist derzeit noch offen. Klar ist lediglich, dass verschiedene Kriterien dabei eine Rolle spielen werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Levrat-Nachfolge?

🌟 Glaubwürdigkeit für einen Neustart

Bei den Wahlen 2019 erzielte die SP Schweiz mit einem Wähleranteil von 16.8 Prozent das schlechteste Ereignis seit der Einführung des Proporzwahlrechts vor 100 Jahren. Im Nationlrat gingen vier Sitze verloren, im Ständerat drohen sogar noch grössere Einbussen. Die Grünen, bisher klarer Juniorpartner im linken Lager, sind die Partei der Stunde – während die SP weder von der Frauen- noch von der Klimabewegung profitieren.

Auch wenn weite Teile der Partei Christian Levrat Respekt zollen für seinen Einsatz, sein strategisches Geschick und seine Fähigkeit, die verschiedenen Flügel der Partei zusammenzuhalten: Der Wunsch nach einem Neustart ist gross. Die neue Person an der Spitze soll frischen Wind, eine thematische Erneuerung und einen anderen Führungsstil mitbringen, finden viele SPler.

⚓ Parteiinterne Verankerung

Christian Levrat, president du PS Suisse, parle lors de l' assemblee des deleguees du Parti Socialiste Suisse, dans l'usine electrique de La Chaux-de-Fonds, Samedi, 16 Avril 2016. (KEYSTONE/Christian Brun)

Es braucht ein offenes Ohr für die Basis: SP-Präsident Levrat an einer Delegiertenversammlung 2016. Bild: KEYSTONE

Der neue Präsident oder die neue Präsidentin der SP Schweiz braucht nicht nur das Vertrauen der Parteikolleginnen und -kollegen unter der Bundeshauskuppel. Er oder sie muss auch an der Parteibasis akzeptiert sein. Parteipräsidentinnen und -präsidenten sind immer auch die obersten Kümmerer ihrer Partei. Man muss raus zur Basis in den Kantonen und sich die Sorgen und den Unmut der einfachen Mitglieder anhören – gerade nach einer Wahlniederlage. Wer sich in der Vergangenheit vor solchen Aufgaben gedrückt hat, startet mit einem Nachteil ins Rennen.

📺 Erfahrung und Bekanntheit

Was Ersteres anbelangt, muss die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Christian Levrat grosse Fussstapfen ausfüllen. Der Freiburger galt als einer der taktisch begabtesten Parlamentarier. Immer wieder gelang es ihm, wichtigen Vorlagen einen SP-Stempel aufzudrücken. Insbesondere in seinen Spezialgebieten, der Sozial-, Wirtschafts- und Aussenpolitik konnte sich Levrat auf seine Dossierfestigkeit verlassen.

Arena vom 17.5.2019
Das EU-Puzzle
Moderator Sando Brotz im Gespräch mit Christian Levrat

Copyright: SRF/Oscar Alessio

Der oder die Neue muss «Arena»-tauglich sein: Moderator Sandro Brotz hört Christian Levrat zu (Mai 2019).

Die Bekanntheit kommt beim SP-Präsidium natürlich automatisch mit dem Amt – Einladungen in die «Arena» und Interviews mit zahlreichen Medien sind garantiert. Dennoch ist es für Levrats Nachfolge von Vorteil, wenn sie oder er bereits eine national bekannte Figur ist – die ihre Medientauglichkeit unter Beweis gestellt hat.

🎯 Politische Position

Die SP ist traditionellerweise eine debattierfreudige Partei – wenn man es positiv formulieren will. Negativ formuliert drohen die Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Flügeln die SP in zentralen Dossiers aufzureiben. Etwa in der Europafrage, wo der Gewerkschafts- und der Reformflügel beim Rahmenabkommen miteinander über Kreuz liegen. Auch bei Themen wie der Armee oder dem Strafrecht liegen die Positionen der Vertreter vom linken und vom rechten Rand der Partei teilweise weit auseinander.

Christian Levrat, selber vom Gewerkschaftsflügel stammend, gelang es in seinen zwölf Amtsjahren meistens, die verschiedenen Strömungen beieinander zu halten. Im Rahmen der Diskussion ums Rahmenabkommen wuchs jedoch der Frust im Reformflügel über den als zu gewerkschaftsnah empfundenen Kurs der Parteispitze. Wer Levrat nachfolgt, hat einen Vorteil, wenn er oder sie nicht von den Rändern der Partei herkommt und als integrative Person gilt, welche zwischen den verschiedenen Flügeln vermitteln kann.

Geschlecht und Region

Seit dem Rücktritt von Christiane Brunner 2004 wird die SP von Männern geführt. Seit 2012 ist mit dem Fraktionspräsidium auch das zweitwichtigste Parteiamt von einem Mann besetzt: Erst Andy Tschümperlin (bis 2015), dann Roger Nordmann. Nordmann wird auch in der neuen Legislatur Fraktionschef bleiben. Die Forderung, nun gehöre eine Frau an die Spitze der SP, ist dementsprechend laut zu hören innerhalb der Partei.

Sie SP will das Momentum des Frauenstreiks für eine Gleichstellungsinitiative nutzen. Das Thema ermittelt sie in einer Online-Abstimmung. (Archivbild)

Teilnehmerinnen des Frauenstreiks in Bern. Bild: KEYSTONE

Die wenigen Männer, die bisher zögerlich ihr Interesse bekundet haben, haben denn auch die Idee eines Co-Präsidiums ins Spiel gebracht – eine Doppelspitze mit einer Frau und einem Mann. Und es spricht alles dafür, dass das Parteipräsidium nach vier Jahren mit zwei Romands in den Spitzenämtern (Levrat/Nordmann) an eine Person aus der Deutschschweiz geht.

Und wie schneiden die potenziellen Levrat-Nachfolgerinnen dabei ab?

Am Tag des Rücktritts von Christian Levrat wagt sich noch niemand aus der Deckung. Konkrete Kandidaturen liegen noch keine vor, allerdings haben verschiedene prominente Sozialdemokratinnen bekundet, sie würden sich eine Kandidatur überlegen.

Flavia Wasserfallen

Flavia Wasserfallen, SP-BE, spricht zur Grossen Kammer, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 3. Juni 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Zwar sitzt die 40-jährige Bernerin erst seit Mai 2018 im Nationalrat, als sie für die in die Berner Regierung gewählte Evi Allemann nachrutschte. Doch Wasserfallen kennt den Berner Politbetrieb bestens. Zwischen 2012 und März 2018 amtete sie gemeinsam mit Leyla Gül als Co-Generalsektetärin der SP Schweiz.

Wasserfallen gilt als gute Organisatorin und kennt das Innenleben der Partei bestens. Die studierte Politologin und Ökonomin engagierte sich stark für den Frauenstreik. Politisch ist sie in der Mitte der Partei zuhause. Der abtretende Parteichef Christian Levrat hält grosse Stücke auf Wasserfallen. Diese Nähe zu Levrat könnte ein Handicap sein: Will die Basis einen klaren Neustart, ist Wasserfallen dafür wohl die falsche Kandidatin.

Faktor glaubwürdiger Neustart 2/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor Bekanntheit und Erfahrung 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor parteiinterne Verankerung 5/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor politische Positionierung 4/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Barbara Gysi

Barbara Gysi, Nationalraetin SP-SG, Vizepraesidentin der SP Schweiz, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Verbilligung der Krankenkassenpraemien, am Montag, 28. Januar 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Bereits seit 2011 sitzt die St. Gallerin im Nationalrat, seit 2012 ist sie Vizepräsidentin der SP Schweiz. Als Präsidentin des St. Galler Gewerkschaftsbundes und des Personalverband des Bundes ist sie stark in der Gewerkschaftsbewegung verankert. Gysi gilt als dossierfest und sitzt in einflussreichen Kommissionen.

Eine Wahl der 55-jährigen Gysi zur Nachfolgerin des 50-jährigen Levrats wäre jedoch kein Signal für einen Generationenwechsel. Hinzu kommt, dass sie zwei wichtige Ausmarchungen verloren hat: 2015 unterlag sie bei der Wahl ums Fraktionspräsidium gegen Roger Nordmann, 2018 bei der Wahl des Präsidiums des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes gegen Pierre-Yves Maillard.

Faktor glaubwürdiger Neustart 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor Bekanntheit und Erfahrung 4/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor parteiinterne Verankerung 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor politische Positionierung 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Mattea Meyer

Mattea Meyer, Nationalraetin SP-ZH, spricht bei der Einreichung der 99-Prozent-Initiative, am Dienstag, 2. April 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Mit 31 Jahren ist die Winterthurerin die jüngste der möglichen Kandidatinnen. Nach vier Jahren im Zürcher Kantonsrat schaffte Meyer 2015 die Wahl in den Nationalrat. Dort hat sie sich bereits in ihrer ersten Legislatur Anerkennung als fleissige und dossierfeste Politikerin erarbeitet.

Die ehemalige Juso-Vizepräsidentin politisiert am linken Flügel der Partei. So gehörte sie etwa zur Minderheit, welche im Frühjahr die STAF-Vorlage ablehnte. Der Kompromiss zwischen SP und bürgerlicher Mitte bei den Unternehmenssteuern und der Altersvorsorge fiel in Meyers Augen zu vorteilhaft für die von ihr angeprangerten internationalen Grosskonzerne aus.

Eine Wahl Meyers würde für eine Stärkung des Bewegungscharakters der Partei stehen und ein Stück weit für eine Abwendung vom institutionellen, mit Kompromissen verbundenen Politisieren unter der Bundeshauskuppel.

Faktor glaubwürdiger Neustart 5/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor Bekanntheit und Erfahrung 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor parteiinterne Verankerung 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor politische Positionierung 2/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Min Li Marti

Min Li Marti (SP/ZH) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015, im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Die 45-jährige Zürcherin sitzt ebenfalls seit 2015 im Nationalrat. Davor prägte sie als Fraktionschefin im Gemeinderat während Jahren die Stadtzürcher SP. Marti steht damit für die urbane Wählerbasis der SP. Die Verlegerin und Chefredaktorin der linken Wochenzeitung «P.S.» und ehemalige «20 Minuten»-Kolumnistin bringt viel Erfahrung im Kampagnenbereich mit und gilt als gewiefte Kommunikatorin ohne Berührungsängste.

Ob Marti am Ende wirklich kandidiert, ist offen. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagte sie, sie könne sich eine Kandidatur grundsätzlich vorstellen. Allerdings gebe es «einige ungünstige Faktoren». Nebst Beruf und kleiner Tochter kommt bei Marti noch eine spezielle Konstellation dazu: Ihr Mann, Nationalrat Balthasar Glättli, ist als neuer Parteichef der Grünen im Gespräch.

Faktor glaubwürdiger Neustart 4/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor Bekanntheit und Erfahrung 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor parteiinterne Verankerung 4/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor politische Positionierung 4/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Cédric Wermuth

Cedric Wermuth, SP-AG, spricht waehrend der Debatte um die Volksinitiative “Fuer sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung - Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz“ im Nationalrat, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 20. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Der ehemalige Juso-Chef sitzt seit 2011 im Nationalrat und ist eines der national bekanntesten Gesichter der SP. Ähnlich wie Mattea Meyer politisiert der 33-Jährige auf dem linken Flügel seiner Partei und lehnte die STAF ebenfalls ab. Wermuth gilt als beschlagener Rhetoriker und bringt viel «Arena»-Erfahrung mit.

Seine eigenen Ständeratsambitionen musste der Aargauer trotz eines ambitionierten Wahlkampf bereits nach dem ersten Wahlgang beerdigen. Trotzdem kann sich Wermuth damit schmücken, dass er weiss, wie man Wahlen gewinnt. Unter seiner Führung legte die Aargauer SP zwischen 2014 und 2018 bei kommunalen und kantonalen Wahlen deutlich hinzu. Und im Oktober gelang es – wohl auch dank Wermuths Mobilisierungsbemühungen – einen dritten Nationalratssitz zu gewinnen.

Faktor glaubwürdiger Neustart 3/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor Bekanntheit und Erfahrung 5/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor parteiinterne Verankerung 4/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Faktor politische Positionierung 2/5

Sterneverteilung Levrat Nachfolge

Bild: watson

Sie wollen nicht

Am Tag von Levrats Rücktritt erklärten mehrere zuvor als an einer Kandidatur interessiert geltende SP-Exponenten ihr Desinteresse. Die Berner Nationalrätin und Wahlkampfleiterin Nadine Masshardt nahm sich aus dem Rennen, ebenso wie der Basler Nationalrat und bisherige Vizepräsident Beat Jans. Auch der neu in den Nationalrat gewählte Jon Pult, dessen Name in den Medien ebenfalls herumgereicht worden war, gab bekannt, nicht für das Amt zur Verfügung zu stehen.

Zur späten Stund' im Hotel Bellevue …

Präsident der SP gibt Amt ab

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 13.11.2019 14:53
    Highlight Highlight Jacqueline Badran

    🌟🌟🌟🌟🌟

    📺📺📺📺📺

    ⚓⚓⚓⚓⚓

    🎯🎯🎯🎯🎯
  • Jo Blocher 13.11.2019 13:02
    Highlight Highlight Realität ist, dass Wermuth nur proforma zur Wahl steht.
  • TheBase 13.11.2019 07:51
    Highlight Highlight Cédric ist mein Wunschkandidat, wobei ich mich mit Flavia ebenfalls zufrieden geben könnte. Min Li wenn es denn unbedingt sein muss, aber bitte, BITTE auf gar keinen Fall Barbara.
  • La Plaga 13.11.2019 07:35
    Highlight Highlight Hätte die Grünen wählen sollen. SP wähöen aus Mitleid war keine gute Idee
    • Juliet Bravo 13.11.2019 13:07
      Highlight Highlight So frei von der Leber - wen würdest du denn als Wählerin am liebsten an der Spitze sehen?
  • Hofer Ernst 13.11.2019 07:25
    Highlight Highlight Von dieser Auswahl ist für mich der richtige C.Wermuth
  • pamayer 13.11.2019 07:02
    Highlight Highlight Min Li Marti for president!
  • mad_aleister 13.11.2019 00:14
    Highlight Highlight Als Wähler würde ich mich Wermuth wünschen. Fand ihn früher zu Juso-Zeiten immer leicht übertrieben, finde aber mittlerweile, als SP-Wähler, sehr kompetent. Ich nehme ihn als Macher-Typ wahr und dass braucht die SP dringend!
  • Joypad 12.11.2019 23:04
    Highlight Highlight Die politische Situation in der Schweiz ist leider wirklich sehr traurig. Man kann praktisch keine "richtige" Partei wählen. Es ist seit Jahren mehr ein "ich suche mir das geringste Übel" heraus und das ist halt wie so oft die SVP.

    Die Linken-Parteien drücken unsere Gesellschaft und vor allem die Schweiz mit Ihrer Politik ins Out. Es gibt Meinungen, Perspektiven usw. und es gibt Fakten...
    • Merida 13.11.2019 09:15
      Highlight Highlight Die SVP als das geringste Übel zu bezeichnen finde ich, vor Allem mit Blick auf sogenannte „Fakten“, eher fragwürdig.
      Dank dem SVP Steuersparkurs für die sehr Reichen fehlt nicht nur der Bildung sondern auch den meisten sozialen Einrichtungen das Geld...
    • Juliet Bravo 13.11.2019 13:09
      Highlight Highlight Was für Fakten sind denn das?
    • 54er 13.11.2019 13:37
      Highlight Highlight Also z.B. die Fakten dass es die Klimaerwärmung nicht gibt ? 😂

      Aber klar müssen sie bei der Bildung sparen.. sonst kommen sie mit solchen Fakten nie durch (;
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stänkerer 12.11.2019 21:45
    Highlight Highlight Für mich hat C. Wermuth die besten Chancen: Er politisiert links genug und kann die Frauenanliegen am Besten vertreten.
    • Daevu 13.11.2019 06:54
      Highlight Highlight Finde auch, dass Wermuth am besten passen würde. Nur ist er leider keine Frau. Ich denke das wir ihm am Ende zum Verhängnis (nicht zum ersten Mal).
  • Leon1 12.11.2019 21:29
    Highlight Highlight Merkwürdig, dass das Geschlecht hier unter dem Titel "Geschlecht und Religion" subsumiert wird und als Faktor im Vergleich erst gar nicht auftaucht.

    Möchte das auch gar nicht bewerten. Aber es ist sonnenklar, dass die SP bei der momentanen politischen Grosswetterlage eine Frau zur Präsidentin machen wird.

    Welchen Einfluss dieser Fokus auf den Punkt "glaubwürdiger Neustart" hat, das lassen wir mal offen...
  • so war es doch nicht gemeint 12.11.2019 20:59
    Highlight Highlight Diese Kandidatinnen und Kandidaten sind die ideale Schlaftabletten, um mich in meinen Schlaf zu wiegen.

    Mein Büsi, unten auf der Bettdecke, ist auch schon eingedöst.


    Da muss mehr kommen.


    • ubu 12.11.2019 23:36
      Highlight Highlight "Da muss mehr kommen" - typischer Nörgelkommentar. Sag konkret, wer oder was kommen muss oder lass es doch einfach mit dem Kommentieren.
    • so war es doch nicht gemeint 13.11.2019 07:34
      Highlight Highlight @ubu
      Denk du dir etwas aus. Bring dein Wissen und deine Kreativität mit ein.

      @Manuce
      Gilt auch für dich.


      Da muss einfach mehr kommen.


    • Juliet Bravo 13.11.2019 13:11
      Highlight Highlight Nein sag doch mal, wer wär denn für dich die beste Option?
  • Garp 12.11.2019 20:30
    Highlight Highlight Ich bin enttäuscht von der SP. Man versprach im AHV Steuerdeal, dann auf kantonaler Ebene zu kämpfen, bei den kantonalen Abstimmungen. War nix zu merken davon, nur heisse Luft.
    Die SP ist in ihrer Basis zu breit gefächer und hat keine klare Linie mehr. Da kann sie nur noch weiter abschmieren.
  • Baron Swagham IV 12.11.2019 20:21
    Highlight Highlight Wie schon geschrieben: als grosser Sympathisant besagter Partei geht es mir nicht um Weiblein/Männlein oder Boomer/Millenial etc Quatsch.
    Ich will eine glaubwürdige und kompetente Person mit Elan, Mut und Ideen.
    Von daher kommt für mich von den Vorgeschlagenen nur Wermuth in Frage- selbst wenn er nicht von meinem Flügel kommt.
    Wasserfallen gefällt mir auch- aber sie ist, zumindest für mich, eher Typ Fraktionspräsidentin und nicht die für jede Hundsverlochete.
    • Guten Tag 12.11.2019 21:47
      Highlight Highlight Bin auch für Wermuth. Aber nur damit es richtig bachap geht.
  • aerdbeerimoeuch 12.11.2019 20:14
    Highlight Highlight Wieso genau hat watson das Gefühl, parteiinterne Verankerung abschätzen zu können? Mattea Meyer würde ich (als SP-Mitglied) sofort 5 Punkte geben. Sie ist meistens da wenn irgendwelche Parteianlässe stattfinden, redet mit den Leuten (egal, wie „wichtig“ diese sind) und ist bestens vernetzt und (übrigens auch bei Leuten vom eher rechten Parteiflügel) geschätzt als angenehme und diskussionsfreudige Genossin. Vielleicht hat sich die watson-Redaktion da ein wenig verschätzt? ;-)
  • Guten Tag 12.11.2019 20:04
    Highlight Highlight „Eine Wahl der 55-jährigen Gysi zur Nachfolgerin des 50-jährigen Levrats wäre jedoch kein Signal für einen Generationenwechsel“

    Die SP diskriminiert offenbar nicht nur die Männer sonder giftelt auch gegen ü50er.
    Über die Senioren macht sie sich sowieso nur noch lustig.
    Ein weiterer Grund für den Sinkflug
    • Baron Swagham IV 12.11.2019 22:53
      Highlight Highlight ehm nein macht sie nicht? Der Ü50 Kommentar kommt ja nicht von der Partri😉
      by the way: wer macht sich für den Kündigungsschutz von älteren Arbeitnehmern stark? Kleiner Tipp: nicht glp, CVP, BDP, FDP oder SVP.
      Aber psssssst😎
    • Guten Tag 12.11.2019 23:32
      Highlight Highlight Baron. Ein kleiner Teil vielleicht. Die SP will aber, letztendlich mit beiden Flügel in die EU. Und nichts wird die unteren Einkommen sowie ältere Arbeitnehmer härter treffen als dies.
      Weshalb schützt die CH-SP nicht die Schweizer Arbeitnehmer?
      Diese sind Ihr offenbar Wurst. Sie möchte halt lieber auf internationalem Parkett politisieren. Genossen halt.
    • Amboss 12.11.2019 23:51
      Highlight Highlight Inwiefern macht sich die SP über Senioren lustig?
      Da hätte ich die Quelle schon gern. Ich mache mir aber wenig Hoffnung, dass du mir da was lieferst. Fake News zu verbreiten ist witziger.

      Und den Ü50 Kommentar hat ja nicht die Partei gemacht, sondern ist die journalistische Einschätzung des Autors dieses Artikels. Aber interessiert dich wohl auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen

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