Lateinamerika
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epa06316704 A handout photo made available by the Presidency of Colombiashows the Colombian President Juan Manuel Santos (R) speaking next to packages containing cocaine, in Apartado, in the Department of Antioquia, Colombia, 08 November 2017.  Colombian authorities seized more than 12 tons of cocaine belonging to the Gulf Clan in the department of Antioquia (northwest), the country's largest criminal gang, Colombian President Juan Manuel Santos said.  EPA/Efrain Herrera PRESIDENCY OF COLOMBIA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das Militär präsentiert den Rekordfund von Kokain.  Bild: EPA/PRESIDENCY OF COLOMBIA / EFE

«Narcos» lässt grüssen – Kolumbiens Polizei macht grössten Kokainfund der Geschichte



So viel Koks hat selbst Kartell-Legende Pablo Escobar nie gebunkert. Der Polizei und dem Militär in Kolumbien ist der grösste Kokainfund in der Geschichte des Landes gelungen: Insgesamt zwölf Tonnen Kokain wurden beschlagnahmt.

Die Drogen, die in vier Fincas in den Departements Antioquia und Choco sichergestellt wurden, sollen dem Kartell «Clan de Golfo» gehören. «Zwölf Tonnen Kokain sind ein überzeugendes Zeichen der Stärke unserer Streitkräfte», lobte Präsident Juan Manuel Santos den Rekordfund.

Ein Kilo Kokain, das in Kolumbien produziert werde, koste rund 1500 Dollar und könne etwa in den USA bis zu 30'000 Dollar einbringen. «Wenn wir diesen Kilopreis mit den 12 Tonnen multiplizieren kommen wir auf 360 Millionen Dollar.»

Aus der Luft attackiert

Santos sprach vom «grössten Schlag der Geschichte». Laut General Jorge Nieto waren an der Operation «Agamenón II» auch rund 100 Geheimdienstmitarbeiter beteiligt, um die Kokainfarmen ausfindig zu machen. Rund 400 Sicherheitskräfte hätten schliesslich bei dem Finale der lange vorbereiteten Operation mitgewirkt. Zum Teil wurden die Fincas aus der Luft attackiert.

Das Kokain sollte an verschiedene Händlerringe verteilt werden, verantwortlich sei Dairo Úsuga, alias «Otoniel», der Chef des Golf-Clans und einer der meistgesuchten Verbrecher Kolumbiens. Santos sagte, man hoffe nun, eine heisse Spur zu «Otoniel» zu bekommen. (sda/dpa)

Rio ist quasi pleite. Drogengangs machen sich dies zu nutze

Video: srf

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