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Ukraine

Bundesrat Burhalter: Verschleppung der OSZE Beobachter ist «inakzeptabel»

28.04.14, 06:20

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die sofortige Freilassung ihrer im Osten der Ukraine verschleppten Militärbeobachter gefordert. In einer Erklärung in der Nacht zum Montag kritisierte OSZE-Chef Didier Burkhalter die Festsetzung der Beobachter als «inakzeptabel».

Die Sicherheit der internationalen Beobachter im Land müsse garantiert werden, erklärte Burkhalter. Die OSZE verhandle weiter «auf allen Ebenen» und mittels ranghoher politischer Kontakte über eine Freilassung der am Freitag verschleppten Gruppe. 

Prorussische Milizen hatten am Freitag nahe Slawjansk im Osten der Ukraine mehrere ukrainische Soldaten sowie acht OSZE-Militärbeobachter gefangen genommen. Die Milizen betrachten die Festgenommenen als "Kriegsgefangene" und halten sie als Faustpfand zur Freipressung gefangener Gesinnungsgenossen fest. Die acht Männer seien "NATO-Spione", erklärten die Milizen. (jas/sda)



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Horny 28.04.2014 11:33
    Highlight Selbst die sogenannte neutrale Schweiz lässt sich in die westliche Propaganda ein.
    Wenn nicht, würde Burkhalter zumindest dazu stehen, dass diese Militärbeobachter nicht im Auftrag der OSZE unterwegs sind, sonder auf Einladung von Kiew.
    Ich persönlich finde es Erschreckend, was für Profielneurotiker in der Schweizer Politik tätig sind.
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