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Falsche Opferzahlen

Honda zahlt Rekordstrafe in den USA



Die US-Verkehrsaufsicht zieht den japanischen Autobauer Honda mit ihrer höchsten jemals verhängten Strafe zur Rechenschaft - das Unternehmen soll die Opferzahlen in seiner Verletzten-Statistik zu niedrig angegeben haben.

Insgesamt 70 Mio. Dollar wird Honda im Rahmen eines Vergleichs zahlen, wie die Behörde NHTSA am Donnerstag mitteilte.

«Honda und alle anderen Autobauer tragen Sicherheitsverantwortung, der sie nachkommen müssen - es gibt keine Entschuldigungen», sagte Verkehrsminister Anthony Foxx laut Mitteilung. «Diese Strafen reflektieren unsere kompromisslose Haltung gegenüber denjenigen, die das Gesetz verletzen.»

epa04551457 (FILE) A file photo dated 20 April 2011 shows a Honda logo on display at the New York International Auto Show  in New York, New York, USA. Reports on 08 January 2015 state that the US federal government has fined Japanese car manufacturer Honda 70 million US dollars for failing to submit fatal accident and injury reports to the National Highway Traffic Safety Administration.  EPA/ANDREW GOMBERT

Selbst für einen Riesen wie Honda sind 70 Millionen viel Geld.  Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

Eigentlich kann die NHTSA nur Bussgelder von maximal 35 Mio. Dollar verhängen. Weil Honda der Aufsicht bei den regelmässigen Frühwarn-Berichten 1729 Verletzungs- und Todesfälle nicht korrekt gemeldet und zusätzlich auch bei der Angabe von Garantieansprüchen von Kunden Fehler gemacht haben soll, wurde der Firma aber nun die Höchststrafe gleich doppelt aufgebrummt.

«Wir haben diese Sache aus der Welt geschafft und werden die wichtige Arbeit fortsetzen, die Honda wegen der Nachlässigkeiten bereits unternommen hat», sagte der Vize-Amerika-Chef von Honda, Rick Schostek, laut einer Mitteilung. (feb/sda/dpa)

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