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Täter von Texas hatte persönliche Beziehungen in Kirchengemeinde

06.11.17, 19:44


Der Mann, der in einer Kirche in Texas 26 Menschen erschossen hat, hatte persönliche Beziehungen in die Gemeinde. Am Montag verdichteten sich Hinweise auf ein familiäres Motiv des Täters.

Man wisse, dass er wütend auf seine Schwiegermutter gewesen sei, sagte Freeman Martin vom texanischen Ministerium für Öffentliche Sicherheit bei einer Pressekonferenz. Er habe ihr Textnachrichten mit Drohungen geschrieben. Die Schwiegermutter habe die Kirche in der Vergangenheit besucht. Am Sonntag war sie aber nicht dort.

Auch die Ex-Frau des Täters habe den Gottesdienst dort jeweils besucht, sagte der örtliche Sheriff Joe Tackitt mehreren US-Sendern. Am Sonntag, als die Tat passierte, seien sie aber nicht im Gottesdienst gewesen, fügte Tackitt am Montagmorgen (Ortszeit) gegenüber den Sendern NBC und CBS hinzu.

Der 26-Jährige hatte in der Kirche des kleinen Ortes Sutherland Springs am Sonntag während des Gottesdienstes das Feuer eröffnet und 26 Menschen getötet. Etwa 20 weitere wurden verletzt. Die Opfer sind den Angaben zufolge zwischen 5 und 72 Jahre alt.

23 Tote wurden in der Kirche gefunden, zwei davor. Ein weiteres Opfer starb Behördenangaben zufolge später im Spital. Der Schütze wurde nach der Tat tot in seinem Wagen gefunden.

Kein Zufall

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hielt es für unwahrscheinlich, dass der Täter den Ort der Bluttat zufällig ausgewählt hat. Nach und nach kämen Informationen ans Licht, warum er die Kirche wählte, sagte Abbot NBC. «Diese Informationen könnten heute oder morgen herauskommen, aber ich glaube nicht, dass dies ein zufälliger Amoklauf war.»

Der 26-Jährige soll sich nach der Tat selbst erschossen haben. Er richtete eine Waffe gegen sich, nachdem er auf der Flucht von einem bewaffneten Bürger angeschossen worden war, berichteten mehrere US-Sender unter Berufung auf Tackitt.

Eine Sprecherin der US-Luftwaffe sagte dem Sender, ein Militärgericht habe den heute 26-jährigen Mann im Jahr 2012 wegen Angriffen auf seine Frau und das gemeinsame Kind verurteilt. Zwei Jahre später sei er aus der Luftwaffe entlassen worden. (sda/dpa)

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