St Gallen
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Bahnhof St.Gallen: Das 80 Millionen teure Facelifting ist gelungen



Nach rund fünfjähriger Bauzeit ist der neu gestaltete Bahnhof St.Gallen am Freitag eingeweiht worden. Für die aufgefrischte «Visitenkarte» der Stadt gab es allseits Lob. Verbesserungspotenzial sehen die Behörden noch bei der S-Bahn St.Gallen.

Blick auf den neu gestalteten Bahnhofsplatz mit der neuen Ankunftshalle, augenommen am Sonntag, 26. August 2018, in St. Gallen. Der neue Bahnhof fuer 80 Millionen Franken wird heute Freitag nach drei Jahren Bauzeit eroeffnet. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Stadtpräsident Thomas Scheitlin begrüsste zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft zur festlichen Eröffnung des Bahnhofs, der täglich von 80'000 Personen und 1700 Bussen frequentiert wird. Bis im Jahr 2030 sollen es täglich 110'000 Reisende sein.

Blick auf den Bahnhofsplatz mit neuer Ankunftshalle, augenommen an der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Bahnhofs und Bahnhofplatz, am Freitag, 31. August 2018, in St. Gallen. Der neue Bahnhof fuer 80 Millionen Franken wird nach drei Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Der Bahnhof, laut Scheitlin die «wichtigste ÖV-Drehscheibe in der Ostschweiz», wurde modernisiert, die Unterführungen vergrössert und die Haltestellen von Bussen und Postautos auf dem Bahnhofplatz neu angeordnet. Markant ist die neue Ankunftshalle in der Form eines weissen Glaskubus.

Darbietung von Rigolo Swiss Nouveau Cirque in der neuen Ankunftshalle, augenommen an der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Bahnhofs und Bahnhofplatz, am Freitag, 31. August 2018, in St. Gallen. Der neue Bahnhof fuer 80 Millionen Franken wird nach drei Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Darbietung von Rigolo Swiss Nouveau Cirque in der neuen Ankunftshalle am Freitag. Bild: KEYSTONE

Rund 80 Millionen investiert

Für SBB-Chef Andreas Meyer ist der St. Galler Bahnhof beispielhaft für den neuen Umgang der SBB mit ihren Immobilien. So wurden die Ladenflächen in der Unterführung beim Rathaus deutlich vergrössert. Als «exemplarisch» bezeichnete Meyer auch die gelungene Kooperation zwischen SBB, Stadt und Kanton. Knapp 60 Millionen Franken haben die SBB investiert, weitere 22 Millionen die Stadt.

Blick auf den neu gestalteten Bahnhofsplatz mit der neuen Ankunftshalle, augenommen am Sonntag, 26. August 2018, in St. Gallen. Der neue Bahnhof fuer 80 Millionen Franken wird heute Freitag nach drei Jahren Bauzeit eroeffnet. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Neu gestaltet wurde der Kornhausplatz vor dem Bahnhof. Dort steht jetzt wieder der Lämmler-Brunnen, eine hoch aufragende Bronzeplastik in Form eines faltenwerfenden Tuchs. Der Stadtrat wollte das Werk des St.Galler Künstlers Köbi Lämmler (1934-1989) entfernen, krebste aber nach kontroversen Reaktionen wieder zurück.

SBB-CEO Andreas Meyer, Regierungsrat Bruno Damann, Stadtpraesident Thomas Scheitlin, und Stadtraetin Maria Pappa, von links, augenommen beim Laemmlerbrunnen auf dem Kornhausplatz an der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Bahnhofs und Bahnhofplatzes, am Freitag, 31. August 2018, in St. Gallen. Der neue Bahnhof fuer 80 Millionen Franken wird nach drei Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

SBB-CEO Andreas Meyer, Regierungsrat Bruno Damann, Stadtpräsident Thomas Scheitlin, und Stadträtin Maria Pappa am Freitag beim Laemmlerbrunnen auf dem neugestalteten Kornhausplatz. Bild: KEYSTONE

Neuer Doppelstock-Zug getauft

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde der erste neue Fernverkehrs-Doppelstockzug der SBB auf den Namen «St. Gallen» getauft. Er wird laut Andreas Meyer ab dem Fahrplanwechsel im Dezember zwischen St. Gallen und Genf eingesetzt. Die SBB beschaffen 62 solche Doppelstöcker für rund 1,9 Milliarden Franken.

Blick auf den neu gestalteten Bahnhofsplatz mit der neuen Ankunftshalle, augenommen am Mittwoch, 29. August 2018, in St. Gallen. Der neue Bahnhof fuer 80 Millionen Franken wird heute Freitag nach drei Jahren Bauzeit eroeffnet. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Die städtische Baudirektorin Maria Pappa wünscht sich als nächstes eine Verbesserung der S-Bahn und eine schnellere Verbindung nach München. Laut dem kantonalen Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann dürfte dies aber nicht so schnell gehen: Das Fahrgastaufkommen sei noch zu klein für eine S-Bahn im Viertelstundentakt. (whr/sda)

Neubau am Basler Bahnhof SBB

So sehen die neuen SBB-Züge von Innen aus

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • stereo 01.09.2018 07:27
    Highlight Highlight bei 1700 busse 🚎 pro tag würde die infrastruktur aber kollabieren ..........
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 31.08.2018 16:17
    Highlight Highlight Mir gefällt er nicht, bin aber froh das die arbeiten vorbei sind.
    • Money Matter 01.09.2018 00:06
      Highlight Highlight Trotz Schmid-Stand?
      Mir gefällts..
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 01.09.2018 07:22
      Highlight Highlight Für ne schüblig 8.50? Isch jetzt ganz johr OLMA?

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