Ski
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Super-G in Val d'Isère

1. Lindsey Vonn (USA) 1:04.86

2. Sofia Goggia (ITA) + 0.31
3. Ragnhild Mowinckel (NOR) + 0.39
4. Nicole Schmidhofer (AUT) + 0.67

5. Joana Hählen (SUI) + 0.70

9. Lara Gut (SUI) + 1.00
10. Michelle Gisin (SUI) + 1.07
12. Corinne Suter (SUI) + 1.12
18. Jasmine Flury (SUI) + 1.42
19. Priska Nufer (SUI) + 1.49​

United States' Lindsey Vonn smiles in the finish area of an alpine ski, women's World Cup super-G, in Val d'Isere, France, Saturday, Dec. 16, 2017. (AP Photo/Marco Tacca)

Lindsey Vonn hat gut lachen: Sie gewinnt den Super-G in Val d'Isère. Bild: AP

Lindsey Vonn ist nur noch acht Siege von Ingemar Stenmarks Rekord entfernt

Die Amerikanerin gewinnt in Val d'Isère den ersten von zwei geplanten Super-G und feierte ihren ersten Weltcup-Sieg seit elf Monaten.

16.12.17, 12:04 16.12.17, 14:27


Die Italienerin Sofia Goggia wird Zweite, die Norwegerin Raghild Mowinckel Dritte. Beste Schweizerin ist überraschend Joana Hählen.

Die Berner Oberländerin ist als Fünfte so gut klassiert wie noch nie im Weltcup. Dass ihr die Piste in Val d'Isère behagt, hatte Joana Hählen schon zwölf Monate zuvor angedeutet, als sie Achte geworden war.

Switzerland's Joana Haehlen skis during an alpine ski, women's World Cup super-G, in Val d'Isere, France, Saturday, Dec. 16, 2017. (AP Photo/Gabriele Facciotti)

Joana Hählen gelang ein guter Lauf. Bild: AP

Lara Gut, die im Vorjahr in Val d'Isère den Super-G gewonnen hatte, muss sich mit einer Sekunde Rückstand mit Platz 9 bescheiden, unmittelbar vor Michelle Gisin. Jasmine Flury klassiert sich nach ihrem Überraschungssieg in St.Moritz auf Platz 17.

Die Liechtensteinerin Tina Weirather, die aktuelle Nummer 1 in der Weltcup-Startliste für den Super-G, schied durch Sturz aus.

Lindsey Vonn gewinnt zum 78. Mal im Weltcup und ist damit noch acht Siege vom Allzeit-Rekord des legendären schwedischen Skirennfahrers Ingemar Stenmark entfernt.

Anfang Jahr hatten sich Vonn und Stenmark getroffen.

screenshot: youtube

Letztmals hatte Vonn im vergangenen Januar nach der Abfahrt in Garmisch ganz oben gestanden – sechs Tage nach ihrem Comeback in Zauchensee. Wegen eines im November erlittenen Armbruchs war sie verspätet in den WM-Winter gestartet.

«Es geht mir besser», berichtet die Amerikanerin. «Schön, dass es wieder einmal geklappt hat. Zuletzt habe ich ja nicht so viel Glück gehabt. Damit kann ich Selbstvertrauen aufbauen.» Selbstvertrauen hatte sie nicht nur wegen des Missgeschicks in St.Moritz benötigt. Auch bei den ersten Speed-Rennen der Saison in Lake Louise war es ihr nicht rund gelaufen.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Sinner 16.12.2017 17:55
    Highlight Möchte es ihr gönnen. Sie scheint zwar nicht die Einfachste zu sein, aber sie hat Witz und Humor. Und sie spricht ein prakt. akzentfreies, österreichisch angehauchtes Deutsch. Chapeau! Zu Stenmarks Zeit: Wer weiss, was für Zaubertränke die einen hatten und die andern nicht. Wohingegen heute scheint´s + - flächendeckend Proben genommen würden (Chancengleichheit).
    2 6 Melden
    • _kokolorix 16.12.2017 20:44
      Highlight Diese Pauschalverurteilung kann man unmöglich so stehen lassen. Stenmark fuhr auschliesslich Slalom und Riesenslalom, beides sehr techniklastige Disziplinen welche allein mit Doping kaum eine solche Überlegenheit zulassen. Stenmark war Perfektionist durch und durch. Das ging vom eigenen Können, über die technische Vorbereitung des Materials, bis zum Training und der mentalen Stärke. Keiner der damaligen Konkurrenten konnte da mithalten
      2 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 16.12.2017 12:56
    Highlight Shiffrin wird diesen Rekord pulverisieren ...
    11 3 Melden

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