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Mit einem demonstrativen (Damen-)Toiletten-Besuch in einem Trump-Hotel hat sich Caitlyn Jenner, geboren als Bruce Jenner, gegen ein Transgender-Gesetz eingesetzt. Die Aktion kann als Unterstützung von Trumps liberaler Haltung in der Frage gewertet werden. 
Mit einem demonstrativen (Damen-)Toiletten-Besuch in einem Trump-Hotel hat sich Caitlyn Jenner, geboren als Bruce Jenner, gegen ein Transgender-Gesetz eingesetzt. Die Aktion kann als Unterstützung von Trumps liberaler Haltung in der Frage gewertet werden. 
Bild: Paul A. Hebert/Invision/AP/Invision

Caitlyn Jenners Beitrag zur Diskussion um Transgender-WC: Sie geht im Trump-Hotel aufs Damen-WC

29.04.2016, 05:1729.04.2016, 06:05

TV-Star Caitlyn Jenner hat sich in die Debatte um ein diskriminierendes Gesetz in den USA eingemischt – und ist dafür demonstrativ zum Pinkeln in ein Hotel des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump gegangen.

Hintergrund ist eine vor kurzem verabschiedete Regelung im Bundesstaat North Carolina, nach der Transgender in öffentlichen Gebäuden jene Toiletten benutzen müssen, die mit dem Geschlechtsvermerk in ihrer Geburtsurkunde übereinstimmen. Das Gesetz, das seit Wochen in der Kritik steht, verhindert unter anderem die Einrichtung von Unisex-Toiletten.

Die 66-jährige Jenner, die als Bruce 1976 Olympiasieger im Zehnkampf der Männer war, hatte im vergangenen Jahr verkündet, sich künftig Caitlyn zu nennen – und den Wandel unter anderem in einer TV-Serie dokumentiert.

«Niemand wurde belästigt»

Ihre Hotel-Aktion zeigt sie nun in einem Video. Darin erklärt sie zu Beginn: «Donald Trump hat letzte Woche gesagt, dass ich in einem Trump-Gebäude überall auf Toilette gehen könnte, also werde ich zum Pinkeln auf die Damentoilette gehen.» Anschliessend fragt sie sich zu den Klos durch und verschwindet hinter einer Tür. In der nächsten Szene kommt sie wieder hinaus und sagt: «Danke, Donald. Ich schätze das wirklich sehr. Und übrigens Ted, niemand wurde belästigt.»

Trump hatte gesagt, dass es jedem Menschen erlaubt sein müsse, die Toilette zu benutzen, die er benutzen möchte. Sein Konkurrent Ted Cruz bezeichnete das als absurd. Der erzkonservative Senator von Texas argumentierte, das Gesetz verhindere, dass Frauen und Kinder in Toilettenräumen belästigt würden. Jenner hatte noch vor kurzem erklärt, sie möge Cruz. (trs/sda/dpa)

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