Mexiko
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Sohn des getürmten Drogen-Barons El Chapo führt die Polizei mit Twitter-Foto an der Nase rum



Rund zwei Monate ist es nun her, dass einer der gefährlichsten Drogen-Bosse der Welt über einen Tunnel aus dem Gefängnis geflohen ist – immerhin führte das «Forbes»-Magazin Joaquín Guzmán im Jahr 2009 auf Platz 41 der 100 mächtigsten Männer der Welt. Seither fahnden mexikanische Polizisten und die amerikanische Anti-Drogen-Behörde DEA fieberhaft nach dem Mann, doch von «El Chapo» fehlte jede Spur.

Bis zum 31. August, 17.59 Uhr. Das ist der Zeitpunkt, an dem sein Sohn Jesus Alfredo Guzmán aus Costa Rica ein Bild twitterte. Neben dem jungen Mann sind zwei Begleiter zu sehen, deren Gesichter von Emojis verdeckt sind. Laut «Fox» gehen US-Behörden davon aus, dass einer von ihnen «El Chapo» ist. Und weiter, dass das Bild in einer mexikanischen Stadt namens Costa Rica entstanden ist, nicht in dem Land.

Dem Alfredo will man auch nicht im Dunkeln begegnen.

Der Ganovensohn selbst scheint sich auch gar keine Mühe zu machen zu verhehlen, dass rechts neben ihm sein Vater sitzt. Zumindest retweetete er nonchalant die Behauptung eines Users, es handle sich um ein neues Foto des gesuchten Schwerverbrechers.

Vorausgesetzt es handelt sich wirklich um Joaquín Guzmán, zeigt das Twitter-Foto des Filius vor allem eins: Dass sich diese schrecklich nette Familie ihrer Sache sehr sicher ist und keinerlei Angst vor Mexikos Polizei oder oder DEA hat. Das Bild ist ein Schlag ins Gesicht der Strafverfolgungsbehörden.

(Zum Fall «El Chapo» findest du alle erklärenden Artikel unter den beiden Bildstrecken.)

«El Chapo» – die grosse Flucht

Technische Finessen von «El Chapos» Fluchttunnel

«El Chapo»

Die Geschichte des «El Chapo» ist filmreif – und genau das wurde ihm zum Verhängnis 

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«El Chapo» konnte bei seiner Flucht auf die Hilfe von Gefängnis-Experte bauen

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(phi)

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