USA
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In den USA wurden zwei verurteilte Mörder hingerichtet



In den USA sind am Donnerstag (Ortszeit) zwei zum Tode verurteilte Mörder mit der Giftspritze hingerichtet worden. Im Bundesstaat Tennessee wurde das Todesurteil gegen den 68-jährigen Donnie Edward Johnson vollstreckt.

FILE - This Oct. 18, 2016 file photo shows inmate Donnie Johnson at Riverbend Maximum Security Institution in Nashville, Tenn. Tennessee is preparing to execute its fourth prisoner since August, after a hiatus stretching back to 2009. Johnson is scheduled to die by lethal injection on Thursday night, May 16, 2019 for suffocating his wife, Connie Johnson, in a Memphis camping center that he managed in 1984. (AP Photo/Mark Humphrey, File)

Donnie Edward Johnson brachte 1984 seine Frau um. Bild: AP/AP

Dieser sass wegen der Ermordung seiner Frau im Jahr 1984 im Todestrakt. In Alabama wurde zudem der 41-jährige Michael Brandon Samra hingerichtet, der 1998 wegen eines Vierfachmords zum Tode verurteilt worden war. Beide Vollstreckungen wurden von den zuständigen Behörden bekanntgegeben.

Johnson soll seine Frau mit einer Plastiktüte erstickt haben. In einem Gnadengesuch an Tennessees Gouverneur Bill Lee hatte Johnson darauf verwiesen, dass er sich im Gefängnis der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten angeschlossen hat. Obwohl sich deren Oberhaupt, katholische Bischöfe und die Tochter seines Opfers für ihn einsetzten, lehnte der Republikaner eine Begnadigung aber ab.

Tot im Namen des Gesetzes

Samra, dem in Gerichtsunterlagen mangelnde Intelligenz attestiert wurde, hatte 1997 im Alter von 19 Jahren zusammen mit dem 16-jährigen Mark Duke vier Menschen umgebracht: den Vater seines Mittäters, dessen Freundin und deren sechs und sieben Jahre alte Töchter. Beide wurden zum Tode verurteilt.

FILE - This photo provided by the Alabama Department of Corrections shows Michael Brandon Samra. His attorney has asked the governor to halt his Thursday, May 16, 2019 lethal injection while a Kentucky court weighs the appropriateness of the death penalty for people who were under 21 at the time of their crimes. Samra was 19 when he participated in the 1997 slayings in Shelby County of four people, including two children. (Alabama Department of Corrections via AP)

Verurteilt wegen vierfachen Mordes: Michael Brandon Samra. Bild: AP/Alabama Department of Corrections

Dukes Todesurteil wurde später aber in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt, weil der Oberste Gerichtshof der USA 2005 entschieden hatte, dass Täter unter 18 Jahren nicht hingerichtet werden sollen. Samra hatte sein Todesurteil daraufhin ebenfalls angefochten und darauf verwiesen, dass er zur Tatzeit noch nicht 21 Jahre alt war. Der Oberste Gerichtshof lehnte eine Änderung der Altersgrenze aber ab.

Alabamas Gouverneurin Kay Ivey wies auch ein Gnadengesuch von Samras Anwälten zurück. Mit der Vollstreckung des Todesurteils werde «Gerechtigkeit» geschaffen, erklärte die Republikanerin.

In diesem Jahr gab es in den USA bisher bereits fünf Hinrichtungen, drei in Texas, eine in Georgia und eine in Alabama. (sda/afp)

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Im Todestrakt seit 1995

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • trueteller 17.05.2019 08:37
    Highlight Highlight bin sehr gespalten gegenüber der Todesstrafe. aber warum einen zum Tode verteilten noch 35 Jahre durchfüttern und Millionen ausgeben?
    • Magnum44 17.05.2019 09:07
      Highlight Highlight Die Todesstrafe ist teurer als Gefängnis.
    • trueteller 17.05.2019 11:04
      Highlight Highlight das habe ich auch gehört. jedoch kann ich mir nicht vorstellen, woher all diese horrenden Kosten kommen.
    • Sauraus 17.05.2019 16:55
      Highlight Highlight Man hat auch schon verurteilte nach dreissig Jahren aufgrund neuer Hinweise welche di Unschuld bewiesen wieder freilassen müssen.
  • Out of Order 17.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Mal ganz im Ernst, watson: wer verdammt nochmal interessiert es, wenn die Hinterwäldler wieder im Namen der Gerechtigkeit morden?! 😡
    • Grossmaul 18.05.2019 08:52
      Highlight Highlight Ja, mir geht es ähnlich. Samstagmorgen, die Vögel zwitschern, die Arbeitswoche war der Horror, ich krieg meinen Arsch nicht aus dem Bett und jetzt ist mir kotzübel von diesem Artikel. Manches würde man lieber nicht wissen. Ich wünschte <ignorance is bliss > würde bei mir funktionieren. Am Ende will ich's halt doch wissen.
      🤢🤮
  • malu 64 17.05.2019 07:55
    Highlight Highlight Gerechtigkeit!?
  • Gulasch 17.05.2019 07:09
    Highlight Highlight I don't get it... in Alabama wollen sie Abtreibungen verbieten, selbst bei Vergewaltigungsopfer, aber in Tennessee nehmen sie das Leben trotzdem.
    Aus meiner Sicht pures, konservatives und hyperreligiöses Mittelalter!
    • I bims 17.05.2019 07:29
      Highlight Highlight USA! USA! USA! Isch wie bi üs der Kantönligeischt nur schlimmer😂
    • dä dingsbums 17.05.2019 07:48
      Highlight Highlight Wahrscheinlich stehen in der Bibel irgendwo ein oder zwei Sätze, die man so deuten kann, dass das alles so dem Willen Gottes entspricht.
    • Aliminator 17.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Und erst die Giftspritze, die einen selbst gepanschten Mix aus (illegal) beschafften Mitteln beinhaltet und von ungeschulten Wärtern verabreicht wird. Der erste Wirkstoff lähmt meist bloss den Körper (anstatt Vollnarkose). Bei vollem Bewusstsein, ohne die Möglichkeit zu kommunizieren setzt dann das Gift ein, welches in den Venen brennt wie Feuer. Der Todeskampf dauert nicht selten über 45 Min. Diese Art Hinrichtung muss als Folter mit Todesfolge bezeichnet werden. Da wundert es nicht, dass manche Todeskandidaten Antrag auf Hinrichtung mit dem elektrischen Stuhl stellen....

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