DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kampf um Aleppo: Assad-Truppen versuchen Rebellen zurückzudrängen

03.07.2015, 02:4303.07.2015, 17:35

Im nordsyrischen Aleppo eskalieren Kämpfe zwischen Islamisten und Regierungstruppen. Einheiten von Machthaber Baschar al-Assad flogen am Freitag Luftangriffe gegen Stellungen der Rebellen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte.

Sollte die Stadt in ihre Hand fallen, würden künftig die streng islamischen Regeln der Scharia gelten, erklärten die Rebellen. Die der Opposition nahestehende Beobachtungsgruppe für Menschenrechte teilte mit, die Rebellengruppen, zu denen auch der Al-Kaida-Ableger Nusra-Front gehöre, hätten Hunderte Artilleriegranaten auf den Westen Aleppos abgefeuert, der von Regierungstruppen gehalten wird.

Sollte die Wirtschaftsmetropole Aleppo ganz an die Rebellen fallen, wäre dies ein herber Rückschlag für Präsident Baschar al-Assad. Sein Einflussbereich wäre dann weitgehend auf ein Gebiet beschränkt, das sich von der Hauptstadt Damaskus bis zum Mittelmeer erstreckt.

De facto wäre Syrien damit geteilt - im Westen hätte Assad das Sagen, das übrige Gebiet wäre unter Kontrolle verschiedener Rebellengruppen. Auch die radikal-islamische Miliz Islamischer Staat (IS) kontrolliert weite Teile Syriens und des Nachbarlandes Irak. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Türkei beginnt neuen Militäreinsatz gegen PKK im Nordirak

Die Türkei hat eine neue Offensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK im Nordirak gestartet. Die Luftwaffe habe unter anderem Verstecke, Tunnel und Munitionsdepots bombardiert, teilte das Verteidigungsministerium am Montag mit. Dabei seien Kampfjets, Hubschrauber und bewaffnete Drohnen eingesetzt worden. Die Türkei begründete den Einsatz mit dem Schutz vor Terrorangriffen und dem Recht auf Selbstverteidigung. Über Opfer war zunächst nichts bekannt.

Zur Story