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Wegen Verspätungen und Annullationen verlieren Schweizer Flugpassagiere Millionen



An Schweizer Flughäfen haben sich die Verspätungen und Annullationen verdoppelt. So ist die Zahl der Flugverspätungen im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr von 508 auf 982 angestiegen. Noch grösser ist der Anstieg bei den Annullationen, wie die SRF-Sendung «10vor10» berichtet: Insgesamt waren es im ersten Halbjahr 2018 4654 Annullationen – mehr als doppelt so viele im Vergleich zum Vorjahr. Diesen massiven Anstieg zeigen Zahlen der Fluggastentschädigungs-Firma EUclaim.

Fachkräftemangel über den Wolken wird zum Problem

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Video: srf

Für den Anstieg gibt es laut dem SRF mehrere Gründe. So verschuldeten Flugstreiks wie in Italien oder Frankreich einen Grossteil der Annullationen und Verspätungen. Aber auch die immer stärker ausgelasteten Flugpläne würden dazu beitragen.

Wird ein Flug annulliert, steht den Passagieren eine Entschädigung zu. Daraus resultiert allein in den vergangenen 12 Monaten eine Summe von 130 Millionen Euro, die insgesamt 440'000 Passagieren in der Schweiz zusteht. Doch obwohl den Passagieren das Geld zusteht, wird nur ein Bruchteil davon ausbezahlt. Dies, weil Passagiere ihr Geld gar nicht erst zurückfordern, das Verfahren meist viel Aufwand erfordert oder die Airlines Entschädigungen ablehnen. (kün)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 20.07.2018 08:47
    Highlight Highlight Der Konkurrenzdruck zwingt die Fluggesellschaften immer billiger zu werden. Von den sinkenden Preisen profitiert der Fluggast. Allerdings müssen bei immer günstigeren Preisen halt auch Kosten gespart werden, sonst geht die Rechnung nicht mehr auf.
    Streiks und fehlendes Personal sind dann die Folge der Sparübungen. Dafür können die Fluggäste nichts. Allerdings müssen sie sich dieses Umstandes bewusst sein (bzw. werden). Die immer kleineren Preise sind eben nicht immer nur von Vorteil.
  • el heinzo 20.07.2018 07:28
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach: Weniger oft zumeist völlig sinnlos und überflüssig in der Weltgeschichte umherdüsen, dann werdet ihr auch weniger oft über den Tisch gezogen. Mein Mitleid hält sich in äusserst überschaubaren Grenzen. Voll die "first worls problems" hier. Kauft euch doch Fahrräder und GAs mit dem eingesparten Geld.
    • mogad 20.07.2018 08:33
      Highlight Highlight Dem muss ich zustimmen. Danke.
    • mrmikech 20.07.2018 11:04
      Highlight Highlight Dich beklagen über themen die dich betreffen: das ultimative first world problem!
    • el heinzo 20.07.2018 15:11
      Highlight Highlight @mrmikech Ohje, womit soll ich da bloss anfangen? Ich probiers einfach mal. Erstens: Ich nehme an, dass in deiner Antwort ein "nicht" fehlt. Ansonsten ergibt dein Satz nämlich überhaupt keinen Sinn. Zweitens: Betriff mich das Thema sehr wohl! Die globalen Ressourcen, wie auch die Qualität der Atmosphäre, gehen JEDEN etwas an. Schliesslich haben wir nur einen Planeten, und ich bin dagegen, dass dieser von den gierigen und meistbietenden zerzaust wird. Drittens: Wie arm ist es eigentlich, Kommentare zu kommentieren, nur um dem Kommentierenden Überflüssigkeit zu unterstellen? Geradezu läppisch.
  • Paddiesli 20.07.2018 06:46
    Highlight Highlight An alle, die immer meinen, wir hätten zu viele Gesetze:
    ohne Regulierungen, Kontrollen und Gesetze nutzen die Wirtschaft und Industrie schamlos alles aus, was sie können.
    • Paddiesli 20.07.2018 11:30
      Highlight Highlight @Hosch
      meine Worte
  • mrmikech 20.07.2018 06:42
    Highlight Highlight Mein flug wurde am sontag gestrichen. Im sms stand nur "flug gestrichen, neuen flug morgen abend" mit zeit (18:30) und flugnummer. Einen ganzen tag später also. Keine angaben über den grund, was zu tun oder wem zu kontaktieren. Man fühlt sich wirklich wie vieh. Habe also hotel buchen müssen, und ausgaben für versorgung machen müssen. Ich hoffe SWISS wird die kosten rasch zurückerstatten.
    • Flötist 20.07.2018 09:50
      Highlight Highlight Vieh bekommt kein SMS. Ist Mist, ich weiss, aber wenn sie dir den Grund angeben hilft dir das für die Hotelbuchung auch nicht weiter.
    • mrmikech 20.07.2018 11:03
      Highlight Highlight @Flötist: hilft aber bei rechtliche lage
  • Howard271 20.07.2018 01:07
    Highlight Highlight Ich hatte letztes Jahr einen überbuchten Flug - konnte ca. 2,5 Stunden später mit dem nächsten Flug gehen und bekam 250€ Entschädigung (einiges mehr als der Flug kostete), die Airline kam selbst auf uns zu. Wenn sie wollen, kann es also schon klappen... sollte einfach konsequent durchgesetzt werden.
  • Olaf44512 20.07.2018 00:07
    Highlight Highlight Interessant ist auch dass die Verspätungen alle Airlines etwa gleichermassen treffen, und nicht nur die Billigflieger. Also man kann sich überhaupt nicht mehr auf Flugzeiten verlassen, selbst wenn man mehr fürs ticket bezahlt. Das ist sowohl nervig wie auch schlecht für die Wirtschaft.
  • B. Bakker 19.07.2018 23:53
    Highlight Highlight Frechheit, dass die Airlines sich da teilweise so sehr gegen Entschädigungen wehren. Ich finde da ist auch die Politik gefordert, damit der Kunde besser geschützt ist und die Airlines nicht einfach machen können, wies ihnen passt.
  • Watcher 19.07.2018 23:51
    Highlight Highlight Weniger fliegen, weniger Geld ausgeben, weniger Geld verlieren...
  • Carlitos Fauxpas 19.07.2018 22:35
    Highlight Highlight Von wegen der Kunde ist König..., die Fluggesellschaften sind die Topgauner der Lüfte mit quasi Freibrief sofern sich der gebeutelte Kunde nicht wie ein Geistesgestörter um sein Recht bemüht. Da hilft nur eine dann halt zwangsmässige Meldepflicht der Ausfälle sowie lückenloser Nachweis der ausbezahlten Entschädigungen.
    Schäbiges Pack diese Raubritterluftibusse.
    • velolove 20.07.2018 06:34
      Highlight Highlight Kann ich bestätigen! Ich streite mit der swiss seit zwei Monaten um 200.-, eine Hotel Übernachtung wegen eines ausgefallen Fluges. Swiss versucht mit allen Mitteln und Tricks sich aus der Verantwortung zu ziehen. Einfach nur traurig, diese Firma :-(
    • Flötist 20.07.2018 07:36
      Highlight Highlight Schäbig? Mitnichten! Dank der modernen Luftfahrtbranche kann ich und auch du 5-6 mal im Jahr für 90-180 Franken übers Wochenende in europäische Hauptstädte reisen, was vor weniger als 100 Jahren nicht mal 1% der Bevölkerung möglich gewesen wäre und dann wärs erst noch jeweils eine mehrwöchige Reise gewesen, da es damals die kommerzielle Luftfahrt noch nicht gab. Also, nicht jammern!
    • Carlitos Fauxpas 20.07.2018 08:42
      Highlight Highlight @flötist

      Freut mich für dich, dass du dich so verwirklichen kannst. Allerdings mach diese Mätzchen mal wenn du Familie hast oder sonst so grade über die Runden kommst, also nicht ein habgieriger Airline Manager oder sonstiger betuchter Schnösel bist..
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