USA
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epa08453025 An image of George Floyd is on display at a makeshift memorial near the scene of the arrest of Floyd who died in police custody in Minneapolis, Minnesota USA, 29 May 2020. Floyd's life was cut short after a Minneapolis police officer pinned Floyd's neck to the street for several minutes earlier in the week. On 29 May, Hennepin County Attorney Mike Freeman announced third degree murder charges against the Minneapolis police officer who killed George Floyd.  EPA/CRAIG LASSIG

Der Tod von George Floyd bei einem Polizeieinsatz löste landesweite Proteste aus. Bild: keystone

Autopsie: George Floyd soll nicht nur durch knienden Polizisten gestorben sein

Die Autopsie von George Floyds Familie belastet weitere Polizisten. Schuld sei nicht nur der kniende Beamte, sondern auch zwei weitere.



Der Anwalt der Familie von George Floyd sagte am Montag, dass sein Tod Mord war, verursacht durch Erstickung und Verlust des Blutflusses zum Gehirn. Dies habe eine unabhängige Autopsie ergeben, die Floyds Familie selbst in Auftrag gegeben hatte.

>> George Floyds Tod: Alle News im Liveticker

Dies stellt die Analyse der Behörden in Frage. In einer ersten Stellungnahme hiess es, Floyd sei nicht an «traumatischer Asphyxie oder Strangulation» – sprich: durch Erstickung – gestorben. Die Gerichtsmedizin vermutete, dass mögliche Floyds Vorerkrankungen «möglicherweise zu seinem Tod beigetragen» hätten.

Weitere Polizisten beschuldigt

«Nicht nur das Knie an Georges Hals war eine Todesursache, sondern auch das Gewicht der beiden anderen Polizisten auf seinem Rücken, die nicht nur den Blutfluss in sein Gehirn, sondern auch den Luftstrom in seine Lungen unterbrach», sagte Antonio Romanucci, der Anwalt der Familie.

Ihre eigene Autopsie habe zudem ergeben, dass Floyd kein «zugrundeliegendes medizinisches Problem» hatte, das den Tod verursacht oder zum Tod beigetragen habe.

Benjamin Crump, ein weiterer Anwalt der Familie, belastet damit nicht nur den Polizisten, der der minutenlang auf Floyds Nacken kniete, sondern auch zwei weitere Polizisten.

Die vier Polizisten, die am Einsatz beteiligt waren, wurden entlassen. Der Mann, der Floyd sein Knie auf den Nacken drückte, wird wegen Mordes angeklagt und ist in Untersuchungshaft. Ein weiterer Bruder von George Floyd, Philonise Floyd, hatte am Sonntag im Sender CNN gefordert, auch die anderen drei Polizisten, die beteiligt waren und nicht einschritten, müssten festgenommen werden. «Ich will Gerechtigkeit – jetzt.» (sda/dpa/pit)

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HiCh 02.06.2020 15:01
    Highlight Highlight Der, der auf ihm gekniet hat, wird am wenigsten zum Tod beigetragen haben. Durch Social Media wurde aber hauptsächlich sein Bild bekannt und deshalb wird er nun zur Rechenschaft gezogen für das unverhältnismässige Handeln von allen Beteiligten.
  • Else 02.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Dem ehemaligen Polizisten wirds gefallen im Knast...
  • SKA (1) 02.06.2020 12:42
    Highlight Highlight Ist ja nichts Neues. Neu wäre nur, wenn die Amis der Rassendiskriminierung und der Militarisierung der Polizei entgegenwirken. Das wird dort noch ewig so weitergehen. Vielleicht ändert es sich mit Kanye West als Präsident, warten wir's ab ;)
  • Der Rückbauer 02.06.2020 09:39
    Highlight Highlight Oje, jetzt wird es gerichtsmedizinisch. Etwas weiss ich: Das ein Polizist sein Knie auf dem Hals hatte und andere rundrum gestanden und nicht eingeschritten sind. Das ist Wahrheit, nichts als die Wahrheit.
    • Big ol'joe 02.06.2020 12:19
      Highlight Highlight Doch. Sie hatten ein Video des Mordes gemacht, was sich jetzt offensichtlich auszahlt, da Beweise vorhanden sind und es zu grossen Demonstrationen kommt. Viel mehr kann gegen mörderische Politeigewalt auch nicht gemachen werden...
  • Q anon = B annon 02.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Das krasse an der Geschichte ist, warum wurde dieser Mann Verhaftet? Er soll 20$ Falschgeld in den Umlauf gebracht haben. Hallo 20$! Vor 15j. war ich in London, da wollte ich im Pup mit 5£ Note bezahlen, sagte der Typ, sorry diese kann ich nicht annehmen. Ist leider Falsch!
    Oh, sorry, er nur versuche es im Warenhaus. Da merken sie es nicht. Okay! Gesagt getan.
    Sorry, es kann jedem von uns passieren das wir irgend wo Falschgeld bekommen und es nicht merken.
    Deshalb einen Mann zu viert Fesseln und auf den Boden Drücken? Sorry, nein!
    Bin überzeugt, bei einem Weissen wären die anders Vorgegangen!
  • tagomago 02.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Rassismus ist in den USA institutionalisiert. Gefängnisse ein Multi-Millionen Business. Über 90% der Gefangenen hatten keinen Gerichtsprozess. Die USA leidet schwer unter ihrer Regierung, egal ob Demokraten oder Republikaner. Auch unter Obama hat sich für Schwarze nichts getan. Wer sich mal richtig informieren möchte liest mal etwas von Chris Hedges, einem der wichtigsten Journalisten unserer Zeit.
    • Heidi Weston 02.06.2020 12:06
      Highlight Highlight „90% der Gefangen hatten keinen Gerichtsprozess?“

      Jetzt stochern sie aber gewaltig im Misthaufen der Verschwörungstheorien herum!
    • Baccaralette 02.06.2020 12:56
      Highlight Highlight Rassismus ist nicht nur in den USA institutionalisiert.
    • tagomago 02.06.2020 16:10
      Highlight Highlight @Heidi. Meine Quelle ist Chris Hedges, er unterrichtet in Gefängnissen. Vielleicht erzählt er unsinn. Ich denke eher nicht.
      94% geben eine Schuldanerkennung ab, da sie wenn sie vor Gericht gehen eine viel höhere Strafe erwartet da sie sich keinen Anwalt leisten können.

      https://www.truthdig.com/articles/a-society-of-captives/
  • Domino 02.06.2020 09:14
    Highlight Highlight Dass der Haupttäter und das Opfer zuvor im selben Nachtklub als Security gearbeitet haben und eventuell eine gemeinsame Vorgeschichte haben wird kaum erwähnt in den Medien.
    • Basti Spiesser 02.06.2020 09:36
      Highlight Highlight 20min hat berichtet.
    • Samurai Gra 02.06.2020 09:49
      Highlight Highlight Das macht es irgendwie noch Grausamer
    • Bee89 02.06.2020 14:02
      Highlight Highlight und wieso ist das wichtig? Der Polizist war in seiner offiziellen Tätigkeit als Polizist unterwegs. Wenn er also Vorurteile gegenüber Floyd aus früheren Zeiten hatte, macht es den Machtmissbrauch sogar noch schlimmer
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bee89 02.06.2020 09:04
    Highlight Highlight Die Argumentation, dass die Vorerkrankungen irgendeinen Einfluss an diesem sinnlosen Tod hatten, ist wie, wenn jemand mit AIDS von einem Auto überfahren wurde und stirbt, zu sagen dass die Person wegen AIDS gestorben ist.
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 10:34
      Highlight Highlight Bee
      Nein. Falscher Vergleich.
    • Bee89 02.06.2020 14:00
      Highlight Highlight ach und wieso? selbst wenn Vorerkrankungen die Situation verschlimmert haben, ohne diese Krafteinwirkung von einem erwachsenen Mann, der auf ihm kniete, hätten ihn seine Vorerkrankungen nicht in genau diesem Moment getötet.
    • Rabbi Jussuf 03.06.2020 15:12
      Highlight Highlight Bee
      Doch genau darum geht es. Dass eine Vorerkrankung genau in dem Moment tödlich wird. Z.B. ein Herzversagen oder ein Lungenschaden, etc.
  • Eskimo 02.06.2020 09:04
    Highlight Highlight Und sein Drogenkonsum ist im zweiten "neutralen" Bericht kein Thema mehr?
    • Oigen 02.06.2020 10:16
      Highlight Highlight ich nehme wohl auch drogen (canabis) deswegen habe ich weder gesunditdprobleme, noch atemstillstände noch einen RASSISTISCHEN namen
    • Q anon = B annon 02.06.2020 11:44
      Highlight Highlight Er hat ab und zu Gekifft!
      Das ist nicht in allen Staaten Verboten und wenn Kiffen reicht zum Sterben. Verabschiede Dich von 60% der Schweizer Bevölkerung! Ich kenne kaum eine Person in der Schweiz die noch nie Gekifft hat!
    • ChlyklassSFI 02.06.2020 11:51
      Highlight Highlight ?????

      Legitimiert der Drogenkonsum die Handlungen der Polizei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Talken 02.06.2020 09:01
    Highlight Highlight Wenn das in einem anderen Land passiert wäre, würden die USA mit Mr Trump wohl massiven Druck ausüben die Täter zu bestrafen und mit Sanktionen androhen. Die Sanktionen würden dann so oder so eingeführt. Mann sieht ja wie Trump die Täter schützt und die Opfer runter prügelt. USA first geht so!
  • FACTS 02.06.2020 07:50
    Highlight Highlight Der Titel von Watson ist falsch: In beiden Autopsieberichten war der kniende Polizist kausal für den Tod, es ist lediglich strittig, inwiefern Vorerkrankungen mitverantwortlich für den Tod waren. Letzteres kann wiederum einen Einfluss darauf haben ob der Polizist die Todesgefahr richtig einschätzen konnte und (eventual-)vorsätzlich oder "bloss" grobfahrlässig gehandelt hat (falls er die Gefährlichkeit seiner Aktion nicht ohnehin erkannt und den Tod in Kauf genommen hat).
    • FACTS 02.06.2020 09:33
      Highlight Highlight Offenbar hat Watson den Titel zwischenzeitlich angepasst, besten Dank.
    • Stachri 02.06.2020 10:02
      Highlight Highlight Der Polizist, hat sein Knie weiter auf Floyds Hals gedrückt, obwohl er selbst und die "Zuschauer" sagten, dass er nicht atmen könne! Was ausser "vorsätzlich" kann denn dies sein? Um dies zu erkennen braucht es keine Autopsie...
    • nicht_millenial 02.06.2020 10:27
      Highlight Highlight find ich auch. Nebst dem Fakt dass es drei Polizisten waren.
      https://edition.cnn.com/videos/us/2020/05/29/george-floyd-kneeled-on-by-three-officers-video-vpx.cnn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mamasita 02.06.2020 06:57
    Highlight Highlight Sch**** egal ob er an 10 Vorerkrankungen gleichzeitig gelitten hat. Dies rechtfertigt das handeln dieser "Gesetzeshüter" kein einziges bisschen. Alle dort anwesend Polizisten gehören hinter Gitter!
    • champedissle 02.06.2020 09:11
      Highlight Highlight "Sch???? egal ob 5 Polizisten gleichzeitig diesen Mann getötet haben. Dies rechtfertigt das handeln dieser "Demonstranten" kein einziges bisschen. Alle dort anwesend Demonstranten gehören hinter Gitter?"
    • ELMatador 02.06.2020 10:07
      Highlight Highlight @champedissle nein, die Demonstranten nicht die Randalierer Ja. Es gibt einen unterscheid zwischen der Freie-Meinungsäusserung und dass recht zu Demonstrieren/Streiken und Gewalttätigen Auseinandersetzungen.
  • DemonCore 02.06.2020 06:10
    Highlight Highlight Anatomie ist zwar schon eine Weile her, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es einen Luftstrom ins Gehirn gibt im normalen menschlichen Körper. Der Luftstrom führt von der Nase, bzw. dem Mund in die Lunge und wieder zurück.

    Bitte die Übersetzung nochmals anschauen.
    • ELMatador 02.06.2020 10:10
      Highlight Highlight Die Sauerstoffzufuhr ins Gehirn wird über die Blutversorgung geregelt. Dabei tragen die Rote Blutkörperchen Sauerstoff durch den Körper und Verteilen es an die Zellen. Die sogenannten Arteria carotis communis führen das Blute über die Seite des Nackens in den Kopf wo dass Blut entsprechend feinverteilt Zirkuliert. Wird entweder die Zufuhr oder der Ausfluss verstopft , gelangt weniger bis kein frischer Sauerstoff in die Organe.
  • McStem 02.06.2020 05:45
    Highlight Highlight Ob er eine Vorerkrankung hatte spielt in meinem Verständnis keine Rolle. Wenn der Mann ohne das ganze noch am leben wäre, ist es trotzdem Mord. Denn, dass das Opfer sterben könnte muss einem in 8 Minuten einfallen.
  • grimalkin 02.06.2020 04:46
    Highlight Highlight Dieser Artikel Ist nicht sauber recherchiert. Auch die offi. Autopsie sagt, dass er ermordet wurde: https://content.govdelivery.com/attachments/MNHENNE/2020/06/01/file_attachments/1464238/2020-3700%20Floyd,%20George%20Perry%20Update%206.1.2020.pdf
    Beide Reports sagen somit vor allem, dass er ermordet wurde: z. B. https://www.bbc.co.uk/news/world-us-canada-52885964

    Da steht etwas von „Luftstrom zum Gehirn“... Und ihr veröffentlich sowas???????

    Wir brauchen eine nutzbare Bezahloption, von mir aus in Form eines Freiwilligen Abos, damit ihr euren Job machen könnt.
    • McStem 02.06.2020 10:20
      Highlight Highlight Wurde korrigiert. Jetzt steht "Luftstrom in die Lunge", was mehr Sinn ergibt.
    • nicht_millenial 02.06.2020 10:33
      Highlight Highlight Im Artikel steht nicht "Luftstrom zum Gehirn" - Ein freiwilliges Bezahlabo gibt's bereits. Ich seh da leider korrektes lesen nicht inbegriffen. ;-)

      Zitat aus Artikel oben:

      Weitere Polizisten beschuldigt
      «Nicht nur das Knie an Georges Hals war eine Todesursache, sondern auch das Gewicht der beiden anderen Polizisten auf seinem Rücken, die nicht nur den Blutfluss in sein Gehirn, sondern auch den Luftstrom in seine Lungen unterbrach»,
    • McStem 02.06.2020 13:51
      Highlight Highlight @nicht_millenial: Es steht nicht mehr, aber es stand mal.

      Die Lunge kam erst nachträglich dazu.
  • Ökonometriker 02.06.2020 02:31
    Highlight Highlight Wow, d.h. eine der Obduktionen ist erlogen. Sollte der staatliche Pathologe korrupt sein, wäre das ganz starker Tobak. Alle von ihm durchgeführten Obduktionen müssten dann nochmals neu analysiert werden...
    • Chastity 02.06.2020 07:44
      Highlight Highlight Ich empfehle dazu einer Recherche über Obduktionen in den USA. Viele Coroner seien gar nicht medizinisch ausgebildet 🙈.
      Play Icon
      (LWT recherchiert sehr gut über ihre Themen)
    • Leela 02.06.2020 08:39
      Highlight Highlight Nein das ist normal, so funktioniert das „Rechtssystem“ dort. Die Staatsgewalt in den USA ist ein sich gegenseitig schützender Filz.
    • Eskimo 02.06.2020 09:18
      Highlight Highlight Die zweite Obduktion wurde von der Familie des Opfers in Auftrag gegeben. Berichte erfüllen immer die Erwartungen des Auftraggebers. Somit werden wohl beide Berichte nicht der Wahrheit entsprechen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Octavius 02.06.2020 00:22
    Highlight Highlight Hoffe werde ich nicht falsch verstanden, Rassismus ist nicht tollerierbar. Aber, man muss schon auch erwähnen wie viele weisse von schwarzen ermordet werden,vie viele schwarze sich gegenseitig umbringen,vieviele schwarze ihre eigene Leute mit Drogen überschwemmen,wo ist da die Empörung? Wie mit den Polizisten umgegangen wird,spricht auch niemand,es herrscht praktisch kein Respekt. Die Jungs machen jeden Tag,einen gefährlichen job und man kann es nicht wie bei uns vergleichen ,da geht s einiges anders zu.
    • ELMatador 02.06.2020 10:15
      Highlight Highlight @Octavius Dann dürfen aber die vielen Weissen die Mrd hinterziehen und den Mittelstand an die Grenze des über-lebensnotwendigen drücken auch genannt werden ( Bezos/Madoff/Glencore/ect).

      In der USA sind viele Polizisten mit der Situation masslos überfordert, zudem hilft das Amerikanische Justizsystem die Lage zu entschärfen. Es werden beispielsweise überproportional viele Minderheiten wegen Marihuana verhaftet obwohl es über die Gesellschaft gesehen ähnlich viel verwendet wird.

      Es ist ein Teufelskreis dass gerochen werden muss.
    • Oigen 02.06.2020 10:18
      Highlight Highlight "Aber, man muss schon auch erwähnen wie viele weisse von schwarzen ermordet werden"

      Thema verfehlt.

      Es geht um STAATSGEWALT, Polizei (dein freund und helfen)
    • nicht_millenial 02.06.2020 10:39
      Highlight Highlight das was derzeit geschieht, nennt sich systematische, strukturelle Gewalt. Sie richtet sich hauptsächlich gegen Nicht- Weisse. Schwarze, die festgenommen werden, können nur gegen hohe Bailouts freikommen. Nicht selten haben sie dieses Geld nicht. Im Knast verlieren sie dann über eine ganze Weile, während sie auf den Prozess warten, zum Beispiel die Wohnung. Weil dort das Mietgesetz nicht 90 Tage wie in der CH fristet. Und beim ganzen gibt's noch einen weiteren Fakt: Als Schwarzer GEBOREN zu sein, ist schon einmal eine andere Ausgangslage als sich für EINEN JOB als Polizist zu entscheiden.
  • Lucida Sans 02.06.2020 00:12
    Highlight Highlight Also, George hatte Vorerkrankungen, ist demzufolge selber schuld an seinem Tod.

    George hat einfach die Luft angehalten, er wollte sterben.

    Auf gar keinen Fall, nein, gar nie und nimmer sind diese guten, lieben, weissen Polizisten, die nichts anderes tun, als gute, liebe, weisse Bürger zu beschützen, an Georges Tod schuld.
    Pfui Teufel!
  • trichie 02.06.2020 00:08
    Highlight Highlight Auch wenn es wohl vergeblich ist... lasst uns hoffen dass diese Polizisten mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden und das am Ende tatsächlich eine Signalwirkung für andere Polizisten hat. Vom Freund und Helfer sind die in 'murica inzwischen weit entfernt.

    Gottseidank haben wir in der Schweiz keine solchen Zustände. Wenn ich in einer amerikanischen Großstadt durch eine dunkle Gasse laufen müsste hätte ich inzwischen wohl mehr Angst ein Opfer von Polizeiwillkür als ausgeraubt zu werden.
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 10:43
      Highlight Highlight Du wirst nicht die Gelegenheit erhalten. Die No Go Areas sind in jeder grösseren Stadt bekannt. Da gehst du nicht freiwillig rein.
  • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 01.06.2020 23:37
    Highlight Highlight die nicht nur den Blutfluss in sein Gehirn, sondern auch den Luftstrom in sein Gehirn unterbrach

    Alles gut und recht aber: Luftstrom ins Gehirn? Hatte sein Gehirn so was wie Kiemen?
    • McStem 02.06.2020 10:20
      Highlight Highlight Wurde korrigiert. Jetzt steht "Luftstrom in die Lunge", was mehr Sinn ergibt.
  • Vanessa_2107 01.06.2020 23:37
    Highlight Highlight Bananenrepublik!🍌🍌🍌
  • GoldjungeKrater 01.06.2020 23:37
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es eine Rechtsmedizin! 👍
    • ChlyklassSFI 02.06.2020 11:58
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist sogar für deine Verhältnisse beschämend.
  • Basti Spiesser 01.06.2020 23:34
    Highlight Highlight Gemäss „The Sun“ will die Familie Dr. Michael Baden die Autopsie durchführen lassen.

    Den kennen wir doch irgendwo her? Epstein, JFK, OJ Simpson und Martin Luther King. Interessant...
  • Dark Monty 01.06.2020 23:31
    Highlight Highlight Habe ich doch gesagt, die lügen sich den Mord zurecht. So wird am Schluss ein Unfall daraus "gebastelt" und die verantwortlichen Polizisten kommen glimpflig aus der Sache heraus. Das Ganze hat System, genau deshalb sind die Menschen auf der Strasse. Polizisten können ohne Konsequenzen Morden und werden vom Staat und der Justiz geschützt.
    • Helios 02.06.2020 10:22
      Highlight Highlight Und das schlimme ist, in der Schweiz gibt es genau solche Strukturen auch, man befasse sich mal mit dem Baukartell Skandal in Graubünden und den Vorgängen in der dortigen Behörde.

      https://www.republik.ch/2018/04/24/das-kartell-teil-1-der-aussteiger
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 10:44
      Highlight Highlight Artikel nicht gelesen?
    • Helios 02.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Kommentar zum Artikel den ich oben gepostet habe (51 Wochen alt), die Polizei hat wie im Fall on den USA, minutenlang auf dem Whistelblower gekniet!

      Ich bin sprachlos!

      Benutzer Bild
  • Basti Spiesser 01.06.2020 23:24
    Highlight Highlight Was ist jetzt mit der Story, dass sich der Polizist und das Opfer bereits kannten? Ist da was dran?
    • Helios 02.06.2020 10:16
      Highlight Highlight Dass dürfte den Polizisten dann womöglich schwer belasten, sollte das wahr sein.
  • Freethinker 01.06.2020 23:08
    Highlight Highlight Tja, ich sage schon lange, dass die USA überhaupt nicht als Vorbild für den Rechtstaat oder als eines für das Gesubdheitssystem herbeigezogen werden sollte.
  • Helios 01.06.2020 22:58
    Highlight Highlight Und was passiert mit dem Gerichtsmediziner der Behörden, wird der auch angeklagt wegen versuchter Vertuschung?
  • Lami23 01.06.2020 22:45
    Highlight Highlight "Nicht nur den Blutfluss in sein Gehirn, sondern auch den Luftstrom in sein Gehirn unterbrach" . Aha. Gibt es dafür separate "Wege" ? ;-)
    • lilie 01.06.2020 22:58
      Highlight Highlight @Lami: Es ist wohl unsorgfältig formuliert, aber es geht um Folgendes: Wird jemand gewürgt, hat das zwei mögliche Folgen, die beide unabhängig voneinander tödlich sein können, kombiniert aber natürlich am verheerendsten sind: Es kann einerseits die Luft abgeschnitten werden, dann erstickt der Betreffende. Oder aber es kann der Blutfluss zum Hirn blockiert werden, dann kann das zum Hirntod führen.

      Das erste betrifft die Luftröhre (natürlich in die Lunge, nicht ins Hirn - das Hirn ist aber besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel), das zweite die Halsschlagader.

      Hoffe es ist nun klarer. 🙂
    • i schwörs 01.06.2020 23:05
      Highlight Highlight "Luftstrom in sein Gehirn" ..bitte was? Deswegen kommt aus einigen Hirnen wohl nur heisse Luft raus... Unglaublich.
    • ands 01.06.2020 23:06
      Highlight Highlight Es dürfte sich da um einen Flüchtigkeitsfehler des Journalisten handeln. Es geht natürlich um die Luftzufuhr in die Lunge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RicoH 01.06.2020 22:39
    Highlight Highlight Der Diskurs zu den Autopsien ist selbstredend. Die Behörden versuchen, die Täter zu entlasten – was den Demonstrationen eine zusätzliche Legitimation verleiht.

    Aber egal, was die Autopsien hervorbringen: es waren vier Polizisten beteiligt. Einer hat den Mord verübt. Die anderen drei haben den Mord nicht verhindert, sondern mit ihrer Passivität gebilligt. Daher sind sie so oder so am Mord mitschuldig.

    Dass jetzt nur einer angeklagt wird, unterstreicht wiederum die latente Ungerechtigkeit für die schwarze Bevölkerung!
    • Jonaman 01.06.2020 22:56
      Highlight Highlight Die anderen müssten eigentlich für Beihilfe zu Mord oder zumindest unterlassene Hilfeleistung oder ähnlich angeklagt werden.
      Aber wie man Amerika kennt wird wohl jeder so wenig wie medial vertretbar drankommen.
    • je-maison 01.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Ja, die beruehmte Amerikanische Kuscheljustiz.
    • Ninha 02.06.2020 00:32
      Highlight Highlight Und um zu wissen, dass den anderen 3 eine Mitschuld zur Last gelegt werden, soll/muss, braucht man ja nicht mal Jura studiert zu haben. Da reichen einige Folgen Law & Order... mitgefangen, mitgehangen. Aber natürlich gilt das nur, ab einer gewissen Pigmentierung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 01.06.2020 22:35
    Highlight Highlight gibt es eigentlich ein offizielles statement von anderen ländern?
    was sagt die schweiz, deutschland, frankreich, england, china und andere länder dazu, dass ein teil der US staatsgewalt ihre bürger niederschlägt?
    • BetterTrap 01.06.2020 22:49
      Highlight Highlight Und das am Wochenende über 100! Angriffe gegen die Pressefreiheit gezählt wurden - 19! wurden festgenommen, 36! wurden durch Gummigeschosse verletzt.
    • leverage 01.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Andere Länder wollen und sollten sich meiner Meinung nach nicht einmischen. Rassissmuss und Polizeigewalt sind zwar grosse Probleme in gewissen Teilen der USA aber das Rechtesystem und die Bürgerrechte sind durchaus vorhanden (wenn auch weniger als auch schon).

      Demonstrationen sind möglich und die Untersuchung ist am laufen. Klar der Fall ist so populär, dass gute Anwälte am Fall dran sind, was viele nicht haben, aber in diesem spezifischen fall wird es realtiv fair ablaufen.
    • Dark Monty 01.06.2020 23:32
      Highlight Highlight Die haben Angst. Ein Muks und man wird von der USA mit erfundenen Gründen sanktioniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FlohEinstein 01.06.2020 22:33
    Highlight Highlight Ich denke "Luftstrom in sein Gehirn" ist wohl etwas sehr frei übersetzt, liebes Watson.
    Kenne die englische Originalformulierung nicht, aber ich tippe mal auf "flow of oxygen", also "Sauerstoffzufuhr"
    • MasterPain 02.06.2020 09:50
      Highlight Highlight Luftstrom ins Gehirn wäre wohl ziemliche ungesund.
  • Luukituuki 01.06.2020 22:33
    Highlight Highlight Lagebedingtes Ersticken in kombination mit einem vermiderten Blutfluss lässt mich persönlich am Ausbildungsystem der amerikanischen Polizisten zweifeln. Wie natürlich auch deren Einstellung.

    Ein wahrhaft grausamer Tod den ich niemanden wünschen würde!
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Dieser Tod ist nicht grausam. Das geht sehr schnell und zudem verliert man vorher noch das Bewusstsein. Da ist Krebs wesentlich grausamer.
    • Baccaralette 02.06.2020 13:05
      Highlight Highlight Ausbilungssystem? Weiss nicht genau ob ein sechswöchiger Crashkurs wirklich als Ausbildungssystem bezeichnet werden kann.
  • BetterTrap 01.06.2020 22:27
    Highlight Highlight Ich bin schockiert...

    War in diesem Polizeistaat etwas anderes zu erwarten?
    • Dominik Treier 01.06.2020 22:58
      Highlight Highlight Die USA haben schon Ewigkeiten tief greifende Probleme mit ihrem Justizsystem. Seit sich Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts ein Strafsystem entwickelt hat, dass oft nicht nur an der Grenze der Härte operiert, sondern auch sehr viele Bagatellen mit aller Härte, parteiisch und durchtränkt von bestehendem Rassismus ahndet.
    • Dominik Treier 01.06.2020 22:59
      Highlight Highlight So haben die USA nicht nur die meisten Menschen auf 100'000 im Gefängnis, sondern auch die geringste Rehabilitationsrate aller westlichen Staaten.
      Diese strengen Regimes werden häufig gefordert, sind streng logisch aber absoluter Mumpitz.

      Norwegen ist dahingehend Musterland mit seinen freien wenig hierarchischen und auf Integration und Toleranz basierenden Anstalten.
    • Dominik Treier 01.06.2020 23:00
      Highlight Highlight Kaum Probleme, nur 30% Rückfallquote selbst unter Schwerverbrechern und trotzdem, dass man in Norwegen auch als Verbrecher noch menschlich behandelt wird, sind die USA auch in ihrer Kriminalitätsrate viel schlechter aufgestellt, also ist nicht einmal eine viel besungene abschreckende Wirkung wäre gegeben, wenn man denn unbedingt den Zweck die Mittel heiligen lassen wollte.
      Wie, auch wenn ja erwiesen ist, dass die Strafe bloss weh zu tun braucht um zu wirken, was Freiheitsentzug immer tut.
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  • Pfauenauge 01.06.2020 22:25
    Highlight Highlight Man hat ja sowas ahnen können.

    Trotzdem, das Ergebnis wird die Situation drüben nicht gerade beruhigen.

    Autsch...

Ein Basler Pathologe erzählt, was alle «seine» Corona-Opfer gemeinsam haben

Weltweit zögern viele Pathologen, Covid-Opfer zu obduzieren. Nicht so Alexandar Tzankov vom Basler Unispital.

50 Personen aus dem Kanton Basel-Stadt sind bisher am Coronavirus verstorben. Der Kanton Baselland verzeichnet 32 Todesfälle. Alexandar Tzankov, Leiter des Fachbereichs Autopsie am Universitätsspital Basel, hat gemeinsam mit seinen Kollegen am Kantonsspital Baselland 21 Verstorbene obduziert. «Wir tun hier einfach unseren Job», sagt Tzankov, angesprochen auf Medienberichte aus Deutschland. Dort wird er fast schon als Held beschrieben, da er auch in der aktuellen Situation weiter Autopsien …

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