Zürich
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So sieht die neue Zürcher «Gemüsebrücke» aus



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Bild: Stadt Zürich

Die Brücke beim Stadtzürcher Rathaus, auch bekannt unter dem Namen «Gemüsebrücke», ist sanierungsbedürftig und genügt den Anforderungen an den Hochwasserschutz nicht mehr. Sie wird deshalb ersetzt. Nun steht das Siegerprojekt fest.

Den entsprechenden Studienauftrag gewann das Projekt des Teams um Bänziger Partner AG, 10:8 Architekten und F. Preisig AG. Dies teilte das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Montag mit.

Das Projekt überzeuge durch eine gelungene Interpretation der Brücke als klar strukturierte Platzebene über der Limmat und ausgewogenen Aufenthaltszonen mit langen Sitzbänken an beiden Brückenrändern, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem weise es eine hohe Flexibilität für unterschiedlichste Nutzungen auf.

Die neue Rathausbrücke wird kleinflächiger, schlanker und filigraner als die heutige Brücke. Eine flächenartige Trapezform wird sich um das «Haus zum Schwert» spannen, ausgehend von Schipfe und Weinplatz hinüber zu den im Wasser stehenden Gebäude der Polizeiwache und des Rathauses.

«Die Seilleuchten passen zur freien Fläche und lassen eine ausgewogene Ausleuchtung in allen Nutzungszuständen zu», heisst es weiter. Die Brückenoberfläche wird aus Gussasphalt bestehen, einem Gemisch aus feinen und groben Gesteinskörnungen.

Die freie Platzmitte kann etwa für die Stände des Wochenmarkts oder für das Karussell «Rösslirytschuel» genutzt werden. Die heutigen Kioskaufbauten werden abgerissen. Der Bau der neuen Rathausbrücke ist ab 2023 geplant und wird, wenn immer möglich, mit der Sanierung des Rathauses koordiniert.

Auch Abfluss verbessern

Die heutige Rathausbrücke wurde 1972/73 errichtet und ist sanierungsbedürftig. Zudem bildet sie ein Engnis in der Limmat für den Abfluss von Hochwasser aus dem Zürichsee.

Durch den vom Kanton Zürich projektierten Entlastungsstollen zwischen Langnau am Albis und Thalwil, der Hochwasserspitzen aus der Sihl in den Zürichsee leitet, wird die Rathausbrücke verstärkt zum Engpass für die dadurch anfallenden grösseren Wassermengen. Daher ersetzt das Tiefbauamt die Brücke und erhöht durch eine Änderung der Pfeilerkonstruktion und ein Absenken der Limmatsohle die Abflusskapazität der Limmat.

Die Rathausbrücke verbindet schon seit dem frühen Mittelalter die beiden durch die Limmat getrennten Altstadtteile und ist bis heute ein zentraler Begegnungs- und Versammlungsort. Ab dem 14. Jahrhundert diente die Brücke auch als Marktplatz, was ihr die im Volksmund geläufige Bezeichnung «Gemüsebrücke» gab. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MadPad 20.05.2019 18:52
    Highlight Highlight Danke für die vielen blumigen Worte. Ich stelle sie mir jetzt vor meinem geistigen Auge vor und sie ist wunderschön! 🤣
  • Der Bojenmensch 20.05.2019 16:33
    Highlight Highlight Aufgrund fehlenden Bildmaterials kann ich mir immerhin schon mal vorstellen, dass eine Brücke durch eine Brücke ersetzt wird. Schon mal 1leuchtend vong Konstrukssion.

    Aber immerhin ein neues Wort gelernt "Die Engnis"... welch possierlich Sätze sich fürderhin daraus konstruieren lassen dürften!
  • Donald 20.05.2019 13:10
    Highlight Highlight Danke für das eine Bild. Man erkennt fast einen Unterschied.
  • Wooz 20.05.2019 13:05
    Highlight Highlight Wie wärs mit weiteren Fotos ;-)? Gibt es sonst bei den Kollegen von der NZZ usw.
    • Fritz N 20.05.2019 15:12
      Highlight Highlight Lustigerweise, erkenne ich auch auf dem NZZ-Bild kaum Unterschiede :)
      Bin aber ehrlich gesagt auch nicht so oft im 1...
    • TheRealDonald 20.05.2019 21:17
      Highlight Highlight Interessant auf den NZZ-Bild: Der Saxophonist trägt Pelzmütze und Handschuhe und der/die CellistIn sitzt da in einer Bluse :-) Und der Koffer für die Geldsammlung passt weder zum einen noch zum anderen Instrument...
      Aber es geht ja um die Brücke. Einmal mehr eine kahle und kühle Angelegenheit, wie der Opernhausplatz.
  • majortom79 20.05.2019 12:42
    Highlight Highlight Sieht toll aus!

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