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Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA
iOS 8 und OS X Yosemite

WWDC für Eilige: Die Höhepunkte der Apple-Keynote 2014 im zehnminütigen Video

03.06.2014, 09:0729.05.2015, 15:19

Zwei Stunden lang hat Apple am Montagabend Hof gehalten und seine neuen Betriebssysteme iOS 8 und OS X Yosemite (10.10) präsentiert. Der US-Techblog The Verge fasst die Keynote in einem zehnminütigen Video zusammen.

Die Beta-Version des neuen Mac-Systems steht nicht nur registrierten Entwicklern zur Verfügung, sondern kann laut Ankündigung von jedermann installiert werden. Allerdings nur nach vorheriger Online-Registrierung für das Testprogramm und nur wenn man schnell genug ist: Mehr als eine Million Testpersonen will Apple nicht zulassen.

Die beiden Systeme wachsen nicht nur optisch immer stärker zusammen, sondern werden in der Bedienung immer weiter verschränkt. Anrufe auf dem iPhone werden zugleich auf dem Mac-Bildschirm angezeigt und können dort entgegen genommen werden. Ein Mausklick auf eine Telefonnummer auf dem Mac-Bildschirm kann einen Anruf auslösen. Eine E-Mail, die unterwegs auf dem iPhone begonnen wurde, kann auf dem Mac fertiggeschrieben werden. Fotos tauchen auf allen Geräten auf.

So verschmelzen iPhone, iPad und Mac zu einer Einheit. Dieser Ansatz ist nicht völlig neu, aber vermutlich nirgendwo so elegant umgesetzt wie beim neuen Mac-System OS X Yosemite und dem neuen iOS 8, das im Herbst auf die neueren iPhones und iPads kommen soll.

Deutlich attraktiver erscheint nun auch das iCloud-Angebot von Apple, das im Wettbewerb mit Google, Microsoft, Amazon und anderen steht. Der Dienst wurde nun nicht nur deutlich preiswerter, wenn man über die kostenlosen fünf Gigabyte hinaus Speicherplatz mieten will. In iCloud tauchen nun auch die besten Ideen auf, die man beispielsweise vom Speicherdienst Dropbox oder dem Chatdienst WhatsApp her kennt – alles aber einen Tick schöner und sicherer.

Kaum kompatibel

Bei zwei Themen – Gesundheit und vernetztes Zuhause – leistet Apple mühsame Grundsatzarbeit. In den vergangenen Jahren sind unzählige Fitness-Gadgets und Medizin-Sensoren – etwa für die Kontrolle des Blutdrucks – auf den Markt gekommen.

Doch untereinander sind die Angebote kaum kompatibel. Der Pulssensor von Hersteller A spricht nicht direkt mit der über WLAN angeschlossenen Personenwaage von Hersteller B. Das Apple-System iOS 8 bietet nun eine Sammelstelle für Medizin- und Fitness-Werte, die in der App Health konsolidiert angezeigt werden können. In dieses Szenario würde sich natürlich eine Smartwatch von Apple mit Pulssensor hervorragend einfügen. 

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Schlaues Zuhause?

Vermutlich viel komplizierter ist derzeit die Marktsituation im Bereich Smart Home. Zu Steuerung von Licht, Temperatur oder Schliesssystemen gibt es nicht nur etliche nicht-kompatible Protokolle der verschiedenen Hersteller. Zum Teil funken die «schlauen» Gegenstände im Heim auch auf so unterschiedlichen Wellen, dass sie nicht zueinander finden können. Apples Plattform HomeKit könnte zumindest die Protokoll-Frage lösen. 

Über den Apple-Sprachassistenten Siri könnte der Nutzer dann dem System zum Beispiel einfach sagen, dass er ins Bett gehen will, erläuterte Apple-Softwarechef Federighi. HomeKit könnte dann die Systeme im Haus anweisen, die Lichter zu dimmen, die Haustür abzuschliessen und das Garagentor herunterzufahren. Und vielleicht steigt Apple ja auch wie Google mit dem Kauf von Nest hier ins Geräte-Business ein, um ein weiteres Geschäftsfeld aufzubauen. (dsc/sda)

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