Luftfahrt
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BMI bleibt künftig am Boden bild: wikipedia

Wegen Brexit: Britische Airline Flybmi gegroundet



Die britische Regional-Fluggesellschaft Flybmi hat unter anderem wegen des Brexits Insolvenz angemeldet. Das teilte die Fluggesellschaft am Samstagabend auf ihrer Webseite mit.

Alle Flüge wurden mit sofortiger Wirkung gestrichen. Flybmi-Kunden wurden gebeten, für die Erstattung des Flugpreises ihre Kreditkartenanbieter, Reiseagenturen oder Partnerfluggesellschaften von Flybmi zu kontaktieren. Die Airline hat mit 17 Maschinen Flüge zu 25 europäischen Zielen angeboten.

Für die Entscheidung gebe es mehrere Gründe, darunter allgemeine Schwierigkeiten in der Branche, aber eben auch der für Ende März geplante Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union, teilte das Unternehmen mit.

Brexit-Unsicherheit gab Todesstoss

Dazu gehörten höhere Kerosinpreise, die auf den teilweisen Ausschluss britischer Airlines vom Emissionshandel durch die EU zurückzuführen seien. Die anhaltende Unsicherheit habe auch dazu geführt, dass der Fluggesellschaft wertvolle Verträge entgangen seien.

Insgesamt beschäftigt die Fluggesellschaft 376 Mitarbeiter in Grossbritannien, Deutschland, Schweden und Belgien. «Schweren Herzens müssen wir diese unvermeidbare Ankündigung heute machen», hiess es. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 17.02.2019 10:54
    Highlight Highlight Eine gut aufgestellte, zukunftsgerichtete Firma kann mit Dingen wie einem Brexit umgehen. Ist gerade gut, wenn solche Firmen den Markt verlassen.
  • Nevermind 17.02.2019 10:11
    Highlight Highlight Da bei einem No Deal britische Fluglinien keine Flüge mehr zwischen europäischen Destinationen mehr anbieten können sondern nur von UK nach EU und zurück erstaunt das nicht. Die müssen vermutlich länger als 1 Monat im Voraus planen und in einem umkämpften Markt ist diese Unsicherheit nicht gerade von Vorteil.
    Aber vermutlich gehört das auch zum Project Fear und die sind selber schuld, dass sie ihr Geschäft auf die EU ausgerichtet haben ohne Reserven für ein Jahr Unsicherheit in dem man nicht weis ob man seine Flüge nach dem 29.3.19 noch anbieten darf.
  • atomschlaf 17.02.2019 09:33
    Highlight Highlight So wie in der Schweiz in den vergangenen Jahren immer wieder der "starke Franken" als Ausrede für unternehmerische Fehlleistungen missbraucht wurde, ist dies nun in Grossbritannien offenbar der Brexit. 🙄
    • Chääschueche 17.02.2019 09:59
      Highlight Highlight Also wurden in der Schweiz hunderte KMUs (Keine Multinationalen Unternehmen) in der Maschinen und Mechanischen Industrie von unfähigen geleitet?

      Im Internet kann man den Mund aber eben schon aufreisen...ist ja alles Anonym. auch wenn man die Branche keinen cm kennt.
  • Beat-Galli 17.02.2019 08:41
    Highlight Highlight Normalerweise groundet eine Fluggeselschaft in erster Linie, weil das Geld alle ist.
    Punkt.

    Ich mag das Wort „hohe Kerosinpreise“ nicht mehr höhren.

    Die scheiss Airlines krigen das Zeugs fast gratis.

    Ich bin klar dafür gleichviel Steiern auf diesen Sprit zu erheben, wie der Autofahrer bezahlt. Punkt.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 17.02.2019 08:34
    Highlight Highlight „Wegen Brexit...“
    muss ich lachen. Pöser Brexit.
  • Muselbert Qrate 17.02.2019 07:36
    Highlight Highlight Eine Katastrophen-Airline war das!
    Ich musste geschäftlich viel mit denen zwischen UK und Skandinaven fliegen.. und oft sind sie dann eben, aus was für erlogenen Gründen auch immer, nicht geflogen.

    Gingen denn AirBerlin etc auch wegen dem Brexit Konkurs? Nöd oder? Eine letzte Lüge zum Abschluss..

    • max julen 17.02.2019 12:19
      Highlight Highlight die fluglinien passen sich immer ihren gästen an, muselbert!
  • Evan 17.02.2019 04:34
    Highlight Highlight Brexit war sicherlich ein Faktor, aber angesichts der zahlreichen Airline Insolvenzen und des harten Konkurrenzkampfes kann das wohl nicht der einzige Grund gewesen sein. Die schwachen nimmts aktuell wohl einfach, Brexit ist aber ein einfacher Sündenbock.
    • Shelley 17.02.2019 04:55
      Highlight Highlight Der Brexit ist der Todesstoss, nicht der Sündenbock. Glaub es endlich, GB hat sich völlig unnötig in beide seiner Füsse geschossen und geht jetzt den Bach runter. Traurig.
    • bebby 17.02.2019 06:53
      Highlight Highlight Wer einen Blick auf die Bewertungen auf tripadvisor wirft, der kommt ebenfalls zu diesem Schluss...
    • Eskimo 17.02.2019 09:06
      Highlight Highlight Ich würde sogar behaupten der Brexit war kein Faktor sondern eine Ausrede um anderen die Schuld zu geben...
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  • c_meier 17.02.2019 00:52
    Highlight Highlight hm vor drei Jahren flog flyBMI noch die Strecke Bern-München, war fast wie in einem Privatjet mit etwa 30-40 Plätzen :) war sehr zufrieden
  • Walter Sahli 17.02.2019 00:38
    Highlight Highlight Flybmi? Tönt nach Schwestergesellschaft von FlyLo...
  • qolume 16.02.2019 23:31
    Highlight Highlight And so it begins.
  • Pafeld 16.02.2019 23:28
    Highlight Highlight Aber hey. Gibt ja auch hier in der Community noch immer Leute, die nicht müde werden, den Brexit als Riesenchance für die britische Wirtschaft zu vergöttern. Von den verlorenen Arbeitsplätzen in der Autobranche haben wir ja bis jetzt auch nur die Spitze vom Eisberg erfahren.
  • Kimelik 16.02.2019 23:05
    Highlight Highlight Mag ich der Airline gönnen. Auf einer Firmenreise haben die mich mal in MUC sitzen lassen, weil der Flug nicht ausgelastet war...
    • Freedom Fighter 16.02.2019 23:36
      Highlight Highlight Oje, und weil der arme Kimelik mal sitzengelassen wurde, gönnt er gut 400 anderen Menschen die Arbeitslosigkeit... doch doch...

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