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bild: netflix/montage

Die Netflix-Serie «Aufräumen mit Marie Kondo» motiviert – aber uff, sie nervt

Elisabeth Kochan / watson.de



«Neues Jahr, neues Ich!», denkst du dir insgeheim, während du an Silvester um kurz vor Mitternacht mit einem Sektglas in der Hand dem TV-Bildschirm einen Countdown entgegenbrüllst. Da ist es nun also, das neue Jahr, und obwohl du selbst von dir behauptest, Neujahrsvorsätze seien nur was für Loser, schwörst du dir doch klammheimlich, 2019 weniger zu trinken, netter zu deinen Mitmenschen zu sein und dein Leben generell besser durchzustrukturieren. Und Letzteres beginnt in den eigenen vier Wänden.

«HA!», kichert sich währenddessen die Führungsetage bei Netflix ins Fäustchen – denn jetzt hat sie dich da gepackt, wo's wehtut. Als du nämlich am Neujahrstag nichtsahnend Netflix aufrufst, um genauso gammelnd ins neue Jahr zu starten, wie du das letzte abgeschlossen hast, lacht dich das Gesicht einer jungen Japanerin an. Neben ihr der Titel: «Aufräumen mit Marie Kondo.»

Aufräumen? Argh. Ich wollte doch nur chillen, Marie.

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bild: screenshot netflix

«Mit inspirierenden Entrümpelungsaktionen» will mir Marie Kondo also «bei der Beseitigung von Altlasten» helfen und «Raum für mehr Lebensfreude» schaffen, verspricht mir Netflix.

Und obwohl ich noch total im Neujahrskoma bin und doch eigentlich einfach bloss was Entspanntes zum Bingen gesucht habe, klicke ich sofort auf «Abspielen» – denn irgendwie hat sie mich doch getriggert, die nette Marie, die mir mit ihrem strahlenden Lächeln glaubhaft machen will, dass sie sogar meine Chaosbude auf Vordermann bringen könnte. Denn sie trifft einen Nerv, den ich mit vielen anderen teile: Ich will ja ordentlicher sein. Und gerade an Neujahr ist die Motivation noch besonders stark.

Wie diese Serie selbst dann aber gnadenlos daran scheitert, mir einen Tritt in den Allerwertesten zu geben, möchte ich hier erklären.

Aber zuerst ... wer ist diese Frau?

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bild: screenshot netflix

Bevor ich dazu komme, worum es eigentlich geht – nämlich darum, wie gut dieser Perfektionisten-Porno für Ordnungsfans denn nun ist –, stellt sich dir vermutlich eine entscheidende Frage:

Wer zur Hölle ist Marie Kondo?

Ja, mir ging es ähnlich, denn ich hatte von ihr nie zuvor gehört. Schande über mein Haupt, denn schliesslich ist die 34-jährige Marie Kondo aus Japan #1-Bestseller-Autorin der «New York Times». Worum ging es in ihrem erfolgreichsten Buch? Richtig geraten: ums Aufräumen. In «Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert» beschreibt sie die «KonMari-Methode™», die das Aufräumen in fünf Kategorien aufteilt, die nacheinander abgearbeitet werden (konmari.com). Und diese Methode wird so nun auch in der Netflix-Serie angewandt – an amerikanischen Familien, deren Haushalte von Marie Kondo in Topform gebracht werden. Obwohl, na ja, eigentlich weniger von ihr selbst ... aber dazu gleich mehr.

Jetzt aber mal Klartext: Was taugt «Aufräumen mit Marie Kondo»?

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bild: screenshot netflix

So begeistert ich auch von der Vorstellung war, jetzt würde mir eine Expertin im weiten Feld des Aufräumens und Organisierens mal klipp und klar sagen, wie ich mein Leben (oder zumindest meine Wohnung) auf die Reihe bekomme: Ich wurde bitter enttäuscht.

Denn, liebe Leute, «Aufräumen mit Marie Kondo» ist keine Wir-packen's-an!-Sendung à la «Einsatz in 4 Wänden» (ah, Tine Wittler, good times), sondern eine Art spiritueller Workshop darüber, wie du per Telepathie mit deinem Haus kommunizierst und zärtlich mit deinen abgetragenen Klamotten redest (ja, im Ernst).

Dabei fing es so vielversprechend an.

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bild: screenshot netflix

In der ersten Folge lernen wir die Friends kennen (Familienname, nicht TV-Serie), die sich darüber in die Haare kriegen, wer im Haushalt eigentlich wofür verantwortlich ist. (Spoiler: Er arbeitet 50, 60 Stunden die Woche, weswegen sie also nicht nur die beiden Kinder grossziehen, sondern neben ihrem Teilzeitjob auch noch den kompletten Haushalt stemmen soll. Okay, ohnehin eine recht verstaubt wirkende Einteilung, aber spätestens, als er ihr dann auch noch Vorwürfe dafür macht, dass sie für die Wäsche eine Haushaltshilfe engagiert hat, endet mein Verständnis.)

Auftritt Marie Kondo. Die schneit mit ihrer Dolmetscherin/Regenschirmhalterin ins Friend'sche Haus. Die Autorin spricht offenbar nur schlecht Englisch, kann mit ihrem (WIRKLICH) unablässigen Lächeln aber problemlos ihre Message kommunizieren: «ICH. WERDE. EUCH. RETTEN.»

Diese Rettung kommt allerdings nur sehr schleichend in Gange, um nicht zu sagen: gar nicht.

Denn nachdem die Entrümpelungsmeisterin dem Haus mit ihrem Geist mitgeteilt hat, dass es jetzt aufgeräumt wird, geht es an Kategorie eins: Kleidung. Und da muss fliegen, was keine Glücksgefühle auslöst – aber erst nach einer Danksagung. Hast du dich jemals bei einem Tank-Top mit der Aufschrift «SQUAD GOALS» für seine treuen Dienste bedankt? Nee? Marie Kondo schon.

Und nachdem sie den Friends gezeigt hat, wie man Klamotten ordentlich faltet, flattert sie davon – nach gefühlt einer halben Stunde, um danach eine Woche fernzubleiben und die Friends, die keinerlei Mitspracherecht bekommen, der spirituellen Aufgabe überlassen, keine Freude auslösende Kleidung mit Worten des Danks ins Nirwana zu schicken. «Aufräumen mit Marie Kondo»? Bestimmt nicht. Wohl eher «Aufräumen ohne Marie Kondo».

Bye-bye.

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Mit derselben Aufgabenteilung geht das Ganze dann im Wochentakt in den Kinderzimmern, in Garage und Küche weiter: Marie Kondo macht lächelnde Anweisungen (Pro-Tipp: KAUFT EUCH KISTEN FÜR ALLES!) und entschwebt dann wieder unter dem Regenschirm ihrer Dolmetscherin. Danke, Frau Kondo. Für ... nichts, wie ich finde, obwohl die Friends am Ende der festen Überzeugung sind, sie habe nicht nur ihr Haus, sondern vor allem auch ihre Ehe auf Vordermann gebracht. Dabei haben die Friends allein die gesamte Arbeit geleistet. Dankt euch lieber selbst, Leute!

Und dennoch ...

Obwohl ich persönlich nichts mit Marie Kondos zarter Aufräummethode anzufangen weiss: Inspiriert fühlte ich mich danach doch, denn irgendwie packte mich schon der Neid, als die Friends ganz stolz ihre ordentliche Garage präsentierten. Nicht, dass ich eine Garage hätte – oder überhaupt ein Auto –, aber der kleine Perfektionist in mir wünschte sich dann doch ein ähnliches, die Seele reinigendes Erfolgserlebnis. 

Und da war ich offensichtlich nicht allein.

Und ja, zugegeben, manche Tipps SIND nützlich.

Aber entscheide am besten selbst ... Was meinst du?

Umfrage

«Aufräumen mit Marie Kondo»: Motivation oder Zeitverschwendung?

  • Abstimmen

1,573

  • Motivieren tut mich das schon, aber ich werde sicherlich nicht jedem weggeworfenen Schlüpfer für seine Arbeit danken.23%
  • Ich finde ihre Methode toll: So nimmt man sich wirklich die Zeit, um Weggeworfenes auch zu schätzen und sich strategisch durchzuarbeiten.27%
  • So ein Quark, echt. Wenn ich aufräume, dann mit Schmackes und ohne diesen spirituellen Kram!29%
  • Aufräumen? Ich?! Lololololol.21%

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    Alle Leser-Kommentare
  • Majoras Maske 07.01.2019 06:50
    Highlight Highlight Ich mag die Serie auch und habe gestern deswegen auch extra aufgeräumt während sie im Hintergrund lief. Es ist zwar möglich ihre Anweisungen esotherisch zu deuten, aber ich finde eher es ist Psychologie. Wenn man z. B. Kleider schlecht ausstortieren kann, glaube ich schon, dass es einem hilft dem Kleidungsstück "Danke" zu sagen. Aber logisch brauchen das nicht alle Menschen.
  • MoistVonLipwig 06.01.2019 23:20
    Highlight Highlight Muss morgen wohl leider in Unterwäsche auf die Baustelle. Bei meinen Arbeitskleidern hats leider nicht Ching! gemacht. Dafür ist der Kleiderschrank definitiv geräumiger.
    Ernsthaft: Ich weiss was die Autorin mit ihrer Kritik an Frau nervig-immer-grinsend und dem American Style of Life und wie man eine eigentlich glückliche aber am alltag scheiternde beziehung mit 5 einfachen Tipps im 45min Format retten kann.
    Das Produktionsformat an und für sich irgendwie nervig aber muss mich trotzdem doch der Mehrheit anschliessen das es zum aufräumen motiviert ;-)
  • Diva 06.01.2019 22:51
    Highlight Highlight Mir gefällt Marie Kondo und ihre Tipps sind angenehm unspektakulär gut. In der Serie kommt sie „fast“ ohne das voyeuristische Ass-kicking aus - ausser jenes, das von den Autoren filmisch reininterpretiert wird. Vielleicht ist es genau das, was anspornt.
    Wer das richtig Voyeuristische sehen will, dem empfehle ich „Consumed“. Danach fühlt man sich grossartig, im Sinn von „Scheisse, bin ich ordentlich im Vergleich zu denen“
  • zenbuddha 06.01.2019 21:26
    Highlight Highlight Ab und zu, liebe Elisabeth Kochan, braucht es ein wenig mehr Tiefe um etwas zu ergründen.
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 06.01.2019 20:16
    Highlight Highlight Ehrlich? Und mich nervt die Art und Weise wie die Autorin über die Serie und die Dame schreibt.
    Ich finde etwas mehr Dankbar- & Achtsamkeit würde unserer Wegwerfgesellschaft durchaus gut tun! Auch wenn es bspw um Kleidungsstücke geht.
  • DieRoseInDerHose 06.01.2019 18:22
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was die Autorin hat, ich finde die Serie sehr unterhaltsam und zugleich inspirierend.

    Denke unsere Überfluss-Gesellschaft sollte sowieso Ressourcen mehr schätzen, sonst sehe ich noch „schwärzer“ für den Planeten als sowieso schon..
  • Beasty 06.01.2019 17:21
    Highlight Highlight Schade, zieht die Autorin das ins Lächerliche. Es würde uns allen gut tun, etwas mehr Dankbarkeit für die Fülle an Dingen zu zeigen, die wir im Überfluss haben. Darum geht es eben auch beim Kleider oder Bücher wegwerfen. Viele Elemente von ihr erinnern mich an Meditation: kurz innehalten, achtsam sein, dankbar sein. Das sind eben doch Schlüssel zum Glücklichsein. Zudem lachen Japaner in der Öffentlichkeit fast immer, warum das die Autorin nervt, lasse ich umkommntiert. Am Ende braucht wohl jeder Hype eine Gegenbewegung, die Autorin ist Teil davon. Viel Spass weiterhin im (inneren) Chaos.
  • ReziprokparasitischerSymbiont 06.01.2019 17:07
    Highlight Highlight In der heutigen Wegwerfgesellschaft finde ich es wichtig, wenn man seine Habseligkeiten wertschätzt, auch dann wenn sie ausgedient haben und weggewofen werden.
    Schlussendlich geht es bei der Methode ja nicht darum, ob und wie man sich von einem Gegenstand verabschiedet, sondern, dass man sich seiner Funktion und Bedeutung bewusst ist. Beim Wegwerfen und auch beim nächsten (nicht-)Einkaufen.
  • Karl Marx 06.01.2019 16:44
    Highlight Highlight Das Bucht gibts übrigens auf Spotify zu hören.
  • DerRömer 06.01.2019 16:33
    Highlight Highlight Als ich diese Serie gesehen habe, dachte ich zu erst auch, warum hilft die den nicht beim Aufräumen. Doch eigentlich ist es sinnvoller die Teilnehmer der Sendung räumen selbst auf, so lernen sie für die Zukunft was sie machen müssen. Im übrigen habe ich meine Kleiderschublade so umgeräumt wie von Marie beschrieben. Sieht schon besser aus.
  • Forrest Gump 06.01.2019 16:16
    Highlight Highlight Lieber sehe ich mir 10 Stunden eine weisse Wand an, als mir so etwas anzusehen.

    Und um doch noch auf das Thema einzugehen: Diejenigen, die ordentlich sind, benötigen keine solchen Methoden. Und bei allen anderen bringt es sowieso nichts, die Motivation ist das Problem, nicht dass man nicht wüsste, wie man etwas ordnet oder aufräumt. Ist doch so ähnlich wie bei Diäten, man machts 2-3 Mal und dann hat folgt der Rückfall..
    • esmereldat 06.01.2019 17:41
      Highlight Highlight Wenn man z.B. einfach selbst kein gescheites System hat und dann ein funktionierendes an die Hand bekommt und damit Erfolge hat, ist das doch sehr motivierend. Ich denke, dass kann sehr gut klappen.
    • HeforShe 06.01.2019 19:57
      Highlight Highlight Ich bin eine Chaotin vor dem Herrn und ich hasse es aufzuräumen. (Putzen dagegen macht Spass.)

      Nun habe ich mit ihrer Methode ausgemistet und besinne mich auf die zwei wesentlichen Punkte: Es kommt nur ins Haus, was Freude bereitet. Und alles hat seinen Platz.

      Es ist grundsätzlich übersichtlicher, offener und aufgeräumter geworden, man merkt, wie wenig man dann doch auch auf dem "wollen-Level" braucht, um zufrieden zu sein.

      Natürlich ist es ab und an wieder chaotisch, nur ist die Ordnung in wenigen Minuten wieder hergestellt.
  • Flötist 06.01.2019 16:14
    Highlight Highlight “Hast du dich jemals bei einem Tank-Top mit der Aufschrift «SQUAD GOALS» für seine treuen Dienste bedankt? Nee? Marie Kondo schon.“

    Ja, so ein bischen mehr Dankbarkeit im generellen würde den Leuten in unseren Breitengraden schon noch gut tun
    Aber nein, man sträubt sich und wir werden zu recht als eher kalt und distanziert beschrieben.

    Danke trotzdem für den Artikel, so ein bischen scheint Marie Kondo’s Methode hier auch anzukommen.
  • Scaros_2 06.01.2019 16:08
    Highlight Highlight An jene die ihre methodik kennen. Worin ist hier der unterschied zu 5S, kaizen etc? Firma vs. Privat oder?
    • ben_fliggo 06.01.2019 23:35
      Highlight Highlight Hä? Völlig zwei verschiedene paar Schuhe. Deine Business-Lessons musst du dir woanders holen.
    • Scaros_2 07.01.2019 05:52
      Highlight Highlight Du solltest glaub ich mal ein paar lessons in lesen und verstehen nehmen.

      Darum ausführlich. Ich habe eine 5S Zertifizierung. Welchen mehrwert gegenüber 5S hat ihre Technik? Ist es die gleiche Stossrichtung oder etwas sehr ähnliches dazu einfach auf den Haushalt antizipiert?

      Weil wenn die stossrichtung gleich ist sehe ich kein Mehrwert mich mit dem thema zu befassen. Ich will mein fuckbudget nicht unnötig verschwenden.
  • Antigone 06.01.2019 15:28
    Highlight Highlight Sind die Userkommentare bezahlt, dass die Meisten von ihr schwärmen, oder ist diese Marie wirklich so toll? 🤔

    Verleitet mich iwie mir mal ihre Sendung anzuschauen...
    • HeforShe 06.01.2019 19:53
      Highlight Highlight Nicht die Sendung schauen, ich würde dir für einen Überblick die Facebook-Gruppe "The Konmari Method" empfehlen - und dabei die Serien-Kommentare ignorieren... bevor die ganzen "nur-Serien-Schauer" gekommen sind, war es eine unglaublich friedliche, motivierende und menschlich unterstützende Gruppe!

      Die Methode scheint einfach für viele Menschen zu passen. Das Buch kostet irgendwas um die 15 Fr., ist einfach und übersichtlich und da kann man sich einlesen. Und wenn es keine Freude bereitet, weiterverschenken.
  • SJ_California 06.01.2019 15:15
    Highlight Highlight Die Serie ist echt nervig. Die drei Tipps (Marie‘s Faltmethode, alles in Kisten und ähnlich grosse Gegenstände zusammen) hätte man auch in 5min vermitteln können.
    • Sunny92 06.01.2019 18:55
      Highlight Highlight Keiner zwingt Dich es zu schauen.
  • lilie 06.01.2019 15:04
    Highlight Highlight Ich kenne weder die Sendung noch die Methode, aber ich finde, die meisten Methoden scheitern doch genau daran, dass die zwar im Fernsehen geil aussehen - aber die Leute TUN es nicht.

    Da finde ich es eigentlich recht überzeugend, dass Marie zumindest ihre Fernsehklienten dazu animiert, die Arbeit eben wirklich selber zu machen. Was nützt es, wenn die "Expertin" reinschneit, alles auf Vordermann bringt, wieder abrauscht, und 4 Wochen später siehts wieder gleich aus?

    Das ist doch dann nur ein Egotrip für jemanden, ders ja scheinbar bereits im Griff hat.
  • öpfeli 06.01.2019 14:43
    Highlight Highlight Ich konnte mich bisher nicht aufraffen, ihre Bücher zu lesen. Darum wird erstmal die ganze Wohnung ausgemistet. Mit allem was bleibt, möchte ich dann starten.
    • Das 06.01.2019 15:51
      Highlight Highlight Du könntest beim Aufräumen, das Hörbuch hören ;) (es ist auch auf Spotify)
    • esmereldat 06.01.2019 16:00
      Highlight Highlight Hab ich auch vor! Toitoi dir 👍
    • HeforShe 06.01.2019 16:05
      Highlight Highlight Im Prinzip solltest du dann mit ihrer Methode bereits ausmisten. Darum geht es ja.

      Sie räumt nicht auf, in dem Sinne, sondern man behält nur das, was einem Freude bereitet.

      Das kann auch indirekt gehen, vllt. hat man an dem teuren Kochmesser keine Freude, aber am Kochvorgang selber, wo es unentbehrlich ist.

      Wenn du also eh mit Konmari starten möchtest, dann am Besten gleich richtig. Das Buch ist auch nicht dick.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Das 06.01.2019 14:29
    Highlight Highlight Die Serie zeigt nur in kurzen Ausschnitten und auf die verschiedenen Episoden verteilt ihre Methode. Nach den Aufräum-Ergebnissen von den jeweiligen Häusern/Wohnungen zu Urteilen, haben die Personen aber schon mehr Informationen als die Zuschauer (Ausser du hast das Buch gelesen). Aber im Grunde ist die Methode sehr einfach und einleuchtend, darum so simple zum Umsetzen. Wenn du das Buch liest, macht auch die Serie mehr Sinn.
  • Frausowieso 06.01.2019 14:27
    Highlight Highlight Ich lebe nach einer ähnlichen Methode und finde Marie toll. Es bringt nichts, das Haus von unordentlichen Leuten aufzuräumen. Sieht zwar fürs TV gut aus, aber nach dem Dreh wird das Chaos zurück kommen. Man kann nur Ordnung halten, wenn man eine gesunde Beziehung zu Gegenständen pflegt. Eine Wertschätzung, aber auch die Fähigkeit loszulassen. Das versucht Marie zu übermitteln und es funktioniert nur, wenn die Besitzer es selbst tun. Marie kann nicht für sie fühlen.

    • Holofernes 06.01.2019 16:18
      Highlight Highlight Genau deiner Meinung ich kannte Marie noch nicht. Aber nach der Serie habe ich meine Schubladen gleich nach ihrer Medode eingeräumt . Es funktioniert einwandfrei. Toll!
  • Daenerys Targaryen 06.01.2019 14:10
    Highlight Highlight Ich muss zugeben, eben gerade habe ich zwei Schubladen mit Kleider umgeräumt, mit der Faltmethode welche Marie zeigt- und ich habe so Freude! Es ist viel übersichtlicher und ich habe das Gefühl, ich habe mein Leben im Griff... Und Marie war nicht mal bei mir. Ich denke das ist der Sinn und Zweck, jeder muss selber aufräumen und die Freude daran finden.
  • HeforShe 06.01.2019 14:09
    Highlight Highlight Und sich bei den Objekten zu bedanken - wenn man sich darauf einlässt - macht Sinn. Es ist einfach eine ganz andere Art des Aussortierens und für uns eher ungewöhnlich, da wir mehr nutzen- und wertorientiert sind, oft unter Zeit- oder Gelddruck.
    Wenn ich aber verstehe, dass die Aufgabe eines Squad Goals-Tops ist mir im Laden ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern, aber Zuhause keinen Platz hat, dann passiert der Fehler nicht mehr und man kann die Freude am Top nach Hause nehmen - und das Top selber im Laden lassen. Es hat auch mit Selbsterkenntnis zu tun.
  • SelahM 06.01.2019 14:08
    Highlight Highlight Die Serie nervt schon ein bischen aber die Konmarie Methode hilft beim lernen loslassen, ich glaube das ist der Sinn wenn sie rät, sich bei einem Objekt zu bedanken. Man muss es nachher vielleicht nicht jedesmal machen (Tschüss hässlicher Tanktop). Man versteht, dass den Überfluss uns auch negativ beeinflusst, es raubt Platz und Energie im Leben... aufräumen hat oftmals auch mit Emotionen und Veränderung zu tun, und das kommt in der Serie gut zur Geltung.
  • HeforShe 06.01.2019 14:05
    Highlight Highlight Habe im Sommer mit dem Buch angefangen. Ich liebe es. Es ist einfach, es macht Sinn, es ist nicht stressig... Und ich bereue nichts.
    Benutzer Bild
  • Ziblizabli 06.01.2019 13:56
    Highlight Highlight Yea! Wir sind dieses Weekend am aufräumen. Dabei hat uns wohl Marie beeinflusst. Sicher ist es komisch und nicht nötig mit dem Haus oder alten Kleidern zu reden. Dennoch hat sie uns geholfen:
    -Aufstellen statt legeb hilft mindstens bei Socken, T-Shirts und Plasticktüten (weiter sind wir leidet noch nicht)
    -Es muss spass machen und die Freude am aufräumen soll man den Kindern weitergeben (funktioniert tatsächlich, wenn auch nur ne ziemlich begrenzte Zeit)
    -Man (ich jedenfall, meine Frau spührt nichts), wenn man an einem Kleidungsstück hängt. Alle anderen kommen weg.
  • Drank&Drugs 06.01.2019 13:54
    Highlight Highlight what did i just read... 🤦‍♂️
    • Drank&Drugs 06.01.2019 22:51
      Highlight Highlight ooops... da hab ich wohl in ein sektennest gestochen 😂
  • Simon 06.01.2019 13:52
    Highlight Highlight Ich hab mich damals mit dem Buch auf die Methode eingelassen und möchte nicht zurück.

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