Google
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Schon seit längerem können Gmail-Nutzer verschickte E-Mails innerhalb von 30 Sekunden wieder «zurückholen». Dies kann in den Einstellungen unter «E-Mail zurückrufen» aktiviert werden. So werden E-Mails mit 30 Sekunden Verzögerung verschickt. bild: Google LLC

Googles Gmail ermöglicht E-Mails mit Verfallsdatum

Google verpasst seinem E-Mail-Dienst Gmail neue Funktionen, die dem Sender mehr Kontrolle über versendete Nachrichten geben sollen.



Google führt in seinem E-Mail-Dienst Gmail neue Sicherheitsfunktionen auch mit Blick auf die Nöte von Geschäftskunden in Zeiten ausufernder Hacker-Angriffe ein.

So wird es im neu eingeführten «Vertraulich»-Modus möglich sein, Mails mit einem Verfallsdatum zu versehen oder sie nachträglich zu widerrufen.

Der Zugang auch zu einzelnen Nachrichten kann mit zusätzlicher Authentifizierung per SMS geschützt werden. Ausserdem wird man die Optionen zum Weiterleiten, Drucken oder Herunterladen von E-Mails blockieren können, um eine absichtliche oder versehentliche Weiterverbreitung zu vermeiden. Das verhindert natürlich nicht, dass jemand einen Screenshot oder ein Foto der E-Mail macht.

Mit den Massnahmen sollen wichtige Informationen geschützt werden, auch für den Fall, dass das Postfach des Empfängers gehackt wird, erklärte Google in einem Blogeintrag am Mittwoch. 

Der Internet-Konzern prescht mit seinen Cloud-Angeboten in scharfer Konkurrenz unter anderem mit Microsoft seit Jahren ins Geschäft mit Unternehmen vor, die mehr Schutz für vertrauliche Informationen wollen. Auch der Diebstahl von E-Mails der Parteiführung der US-Demokraten im Präsidentschaftswahlkampf 2016, an die mutmasslich russische Hacker mit Hilfe einer Phishing-Mail kamen, schärfte das Bewusstsein für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen.

Ausserdem führt Google bei der Gmail-Erneuerung weitere Funktionen auf Basis maschinellen Lernens ein. So wird der Nutzer mit «automatischen Erinnerungen» auf ein paar Tage zurückliegende Mails wieder aufmerksam gemacht, die nach Einschätzung der Software relevant sind.

Bild

bild: Google LLC

Die zunächst in den Smartphone-Apps eingeführte Funktion «Intelligente Antworten», die selbstständig Antwortvorschläge formuliert, kommt auch in die Web-Version. Zudem sollen die Benachrichtigungen stärker nur auf wichtige Mails eingeschränkt werden können. (sda/dpa)

«Wie verwöhne ich sie?» Dank Google wissen wir's

Video: watson/Emily Engkent

Besser als iPhone X und Galaxy S9? Das taugt Huaweis P20 Pro

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

Die dritte Auflage des Fairphones klingt nicht nur in der Theorie gut, das Android-Smartphone macht auch im Alltag Spass – wenn man über ein paar Schwächen hinwegsehen kann.

«Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist», schrieb watson Ende August, als das Smartphone erstmals präsentiert wurde. Nach meinem mehrwöchigen Test kann ich dies ruhigen Gewissens unterschreiben.

Der niederländische Hersteller hat im dritten Anlauf vieles richtig gemacht. Wer mit dem neuen Fairphone liebäugelt, sollte aber auch dessen Schwächen kennen. Kommen wir also ohne weitere Umschweife zu den Erfahrungen meines Alltagstests.

Um es vorwegzunehmen: Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel