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Die Gummipuppen der Firma Abyss Creations reifen zu vollwertigen Sexrobotern heran. bild: tag

Maschinen im Bett: Wenn es uns Roboter besorgen

Sexroboter versprechen die ultimative Befriedigung. Doch wollen wir Maschinenwesen im Bett? Fest steht nur: So clean war Sex noch nie.

Raffael Schuppisser / Schweiz am Sonntag



Lilly kann ihre Liebe nicht heiraten. Das Gesetz in Frankreich verbietet es ihr. Menschen dürfen keine Maschinen ehelichen; und Lilly liebt nun mal einen Roboter. «Ich fühle mich zu Robotern hingezogen», sagte die Französin dem australischen Online-Portal «News». Ihre beiden Beziehungen mit Männern hätten ihre sexuelle Neigung zu Maschinenwesen nur bestätigt.

Glaubt man David Levy, dem Autor des Buches «Love & Sex With Robots», wird Lilly bald keine Ausnahme mehr sein. Spätestens im Jahr 2050 werde Liebe zu Robotern so normal sein wie zu Menschen, schreibt der Experte für Robotik und künstliche Intelligenz. Der Futurist Ian Person ist sogar überzeugt, dass wir 2050 mehr Sex mit Maschinenwesen als mit Menschen haben werden. Ist Lilly bloss die Vorbotin einer sich anbahnenden sexuellen Bewegung, die mit den technologischen Fortschritten wächst?

Gummipuppen reifen gerade zu vollwertigen Robotern heran: mit sich echt anfühlender Haut, künstlicher Intelligenz und motorisierten Geschlechtsorganen. Die wohl bekannteste heisst Roxxxy und ist – wie könnte es anders sein – eine Frau. «Sie verhält sich genau wie ein Mensch. Sie hört, was du sagst, spürt, wenn du sie berührst, und reagiert so angemessen wie möglich», preist der Hersteller TrueCompanion seine Roboter-Lady an.

Douglas Hines, founder of True Companion, poses with a life-size rubber doll named Roxxxy during the Adult Entertainment Expo in Las Vegas, Saturday, Jan. 9, 2010. (AP Photo/Paul Sakuma)

Die wohl bekannteste Gummipuppe «Roxxxy» vom Hersteller TrueCompanion.   Bild: AP

Auf der Firmen-Website kann der Kunde das Aussehen seiner Roxxxy personalisieren. Er wählt den Hauttyp, die Augenfarbe, die Dicke der Augenbrauen, sucht aus einem Katalog von über 40 Frisuren die passende aus, entscheidet, wie dick das Make-up aufgetragen werden soll und bestimmt über die Rasur der Schamhaare. Der Charakter der Robo-Frau lässt sich nachträglich einstellen. Zur Auswahl stehen fünf Persönlichkeiten, darunter die abenteuerlustige «Wild Wendy», die schüchterne «Frigid Farrah» und die lernwillige «Young Yoko».

Spielt sich der Sex der Zukunft nur noch hinter 3D-Brillen ab?

Kampagne gegen Sexroboter

Wohin die Roboterliebe führen könnte, hat der Schriftsteller E. T. A. Hoffmann bereits im frühen 19. Jahrhundert beschrieben. In der Erzählung «Der Sandmann» findet sich nicht nur eine der ersten Roboterdarstellungen der deutschen Literatur, die mechanische Puppe Olimpia tritt auch als Sexroboter in Erscheinung. Sie ist so makellos, dass sich der Student Nathanael Hals über Kopf in sie verliebt. Olimpia lässt sich umarmen, küssen und ist ihm stets zugeneigt. Bald hat der Student nur noch Augen für sie und vergisst seine Verlobte Clara.

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Zeichnung aus E.T.A. Hoffmanns «Der Sandmann». bild: wikicommons

Werden wir uns wie Nathanael und Lily in Roboter verlieben, weil uns menschliche Beziehungen zu anstrengend sind? Sind Sexroboter eine Gefahr für unsere Gesellschaft? Solche Fragen wurden Ende Jahr am «International Congress on Love and Sex with Robots» an der Goldsmith University in London diskutiert. Zu den Warnern gehört die britische Ethikerin Kathleen Richardson, die eine Kampagne gegen Sexroboter initiiert hat. Sexroboter seien so programmiert, dass sie stets willig sind, nie widersprechen und nur darauf aus sind, männliche Lust zu befriedigen, moniert sie.

«Auch wenn sich derzeit wohl die wenigsten Menschen eine Beziehung mit einem Maschinenwesen vorstellen können, muss man über die mutmasslichen Folgen von Sexrobotern sprechen.»

Maschinenethiker Oliver Bendel

Bei dieser feministischen Argumentation wird unterschlagen, dass es durchaus auch männliche Sexroboter gibt. Das maskuline Pendant zu Roxxxy heisst Rocky, benannt nach dem bekannten Pornostar. Und auch die amerikanische Firma Abyss Creations, die ihre handgefertigten, RealDolls genannten Sexpuppen mit künstlicher Intelligenz ausstattet, hat männliche Exemplare im Angebot. Willig und stets zur Kopulation bereit sind auch Rocky und Co. Letztlich geht es nicht um die Diskriminierung der Frauen, sondern um die Reduzierung des Menschen auf ein algorithmisiertes und robotisiertes Sexobjekt.

«In dreissig Jahren könnten Sexroboter so echt aussehen und sich so real anfühlen, dass wir sie auf den ersten Blick für Menschen halten und uns ab und zu sogar in sie verlieben.»

Oliver Bendel

«Auch wenn sich derzeit wohl die wenigsten Menschen eine Beziehung mit einem Maschinenwesen vorstellen können, muss man über die mutmasslichen Folgen von Sexrobotern sprechen», findet der Maschinenethiker Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er war Teilnehmer des Robotersex-Kongresses in London und setzt sich in einer dazugehörigen Fachpublikation mit den ethischen Fragen zu Sex mit Robotern auseinander.

Ein generelles Verbot von Sexrobotern erachtet er als falsch. Doch es brauche moralische Regeln. Sexroboter sollten etwa so programmiert sein, dass sie Menschen nicht ernsthaft verletzen – auch wenn Sadomasochisten dies von ihnen fordern würden. Und sie sollen dem Menschen immer wieder klarmachen, dass sie bloss Maschinen sind. Derzeit scheint das unnötig, da die Technologie noch zu unausgereift ist. Doch das wird sich ändern: «In dreissig Jahren könnten Sexroboter so echt aussehen und sich so real anfühlen, dass wir sie auf den ersten Blick für Menschen halten und uns ab und zu sogar in sie verlieben», sagt der Ethikprofessor.

Die Zürcher Sexologin Daria Schiftan sieht in Robotern, die immer willig sind und Sex stets verfügbar machen, kein Problem. Letztlich sei das ja bei Prostituierten nicht anders. Dass es Menschen gibt, die wie die Französin Lilly einen Maschinenfetisch entwickeln, sei grundsätzlich nicht besorgniserregend. «Erst wenn der Fetisch sie in ihrem sozialen Leben einschränkt, kann es gefährlich werden», sagt die Sexologin.

Es kann gut sein, dass durch die technische Entwicklung in der Robotik mehr Menschen eine Leidenschaft zu Sexrobotern entwickeln. Doch weder der Ethiker Bendel noch die Sexologin Schiftan glauben, dass Sexroboter über eine Nische hinaus populär werden. Dafür gibt es auch praktische Gründe. Einen Dildo kann man in der Nachttischschublade verstecken, einen Sexroboter nicht. Die wenigsten Menschen werden wohl so offen mit ihrer Neigung umgehen und ihren Rocky oder ihre Roxxxy im Wohnzimmer auf der Couch sitzen haben. Hinzu kommt der hohe Preis von derzeit rund 10'000 Dollar.

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Sex ohne Körperkontakt

Vielleicht sind Sexroboter ohnehin nur ein Übergangsphänomen. Virtual-Reality-Sex könnte sie überflüssig machen. Denn die Pornoindustrie dreht nicht mehr nur 360-Grad-Filme, die mit einer Brille betrachtet eine lebendige visuelle Illusion vermitteln. Längst werden auch Gadgets entwickelt, welche die optischen Eindrücke mit taktilen Reizen verknüpfen: So sieht man nicht nur die Darstellerin mit nackten Brüsten vor sich, sondern berührt gleichzeitig echte Silikonbrüste. Das Hirn verknüpft dann beide Eindrücke zu einem Erlebnis, das sich real anfühlt. Auch künstliche Vaginen und Penisse gibt es, die sich im Rhythmus der Darsteller bewegen.

Noch weiter geht die Firma Kiiroo, die männliche und weibliche Geschlechtsteile entwickelt, die sich übers Internet verbinden lassen. So lassen sich Berührungen und Kontraktionen übertragen. Legt die Frau am Dildo Hand an, spürt der Mann das über eine künstliche Vagina – und umgekehrt. Teledildonics werden solche Gerätschaften genannt, von denen erste experimentelle Prototypen bereits in den 70er-Jahren entwickelt wurden. Dank Virtual Reality erhalten sie eine neue Qualität. 

Kindersexroboter sollen Pädophilen helfen

Es ist eine heikle Frage: Darf man Sexroboter entwickeln, die Kindern gleichen? Die japanische Firma Trottla hat eine Kindersexpuppe auf den Markt gebracht mit dem anatomischen Körper einer Fünfjährigen. Der Unternehmensgründer Shin Takagi ist pädophil und hat nach einer Möglichkeit gesucht, seinen Trieb auszuleben, ohne dass jemand dabei zu Schaden kommt. Mit dem Verkauf der Puppe will er auch anderen Pädophilen ermöglichen, ihre Wünsche legal und ethisch auszuleben. «Solche Puppen auf dem freien Markt zu verkaufen oder sie in Bordellen zugänglich zu machen, erachte ich als sehr problematisch», sagt der Maschinenethiker Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz. Anders verhalte es sich unter Umständen, wenn solche Sexroboter in einer kontrollierten Therapieumgebung eingesetzt würden. Das plant der Robotik-Professor Ronald C. Arkin vom Georgia Institute of Technology – und stösst dabei auch auf Widerstand bei Fachkollegen. Denn es ist derzeit nicht klar, ob die Sexpuppen tatsächlich eine kathartische Wirkung haben oder ob sie allenfalls den Trieb nach Sex mit realen Kindern sogar noch verstärken. (RAS)

«Gerade in Fernbeziehungen könnte sich diese Art der sexuellen Befriedigung verbreiten», glaubt Bendel. So könnten etwa die Soldaten trotz Einsatz Sex mit ihren Partnerinnen zu Hause haben – und die internetfähigen Sextoys auch ausserhalb der Pornoschmuddelecke Akzeptanz erlangen.

Die britische Technologie-Journalistin Olivia Solon sieht bereits eine neue sexuelle Revolution auf uns zukommen. So wie in den 60er-Jahren die Pille den Sex von der Reproduktion getrennt hat, ermöglicht der sich anbahnende technologische Fortschritt einerseits Reproduktion ohne Sex dank künstlicher Befruchtung und anderseits Sex ohne Körperkontakt dank Teledildonics. Um sich gegenseitig zu stimulieren, braucht man sich nicht mehr anzufassen, man muss nicht einmal am gleichen Ort sein. Sensoren zeichnen Berührungen auf, verarbeiten sie zu Daten, die sich übers Internet übertragen lassen. Cleaner geht Sex nicht.

Orgasmen per Knopfdruck

Noch braucht es dazu die erwähnten Teledildonics als Transmitter. Doch irgendwann dürften sich dank der Fortschritte in der Bioelektronik Nervenzellen im Körper direkt ansteuern lassen. Dann werden, wie Solon in einem Essay schreibt, «Orgasmen per Knopfdruck» Realität. Wer braucht dann noch sperrige Sexroboter?

Mag sein, dass diese Entwicklung ebenso weit entfernt ist wie täuschend echten Sexroboter. Doch dass sie einmal Realität wird, ist mindestens so gewiss. Das muss nicht automatisch heissen, dass wir keinen direkten sexuellen Kontakt zu Menschen mehr wollen. Gerade durch die Omnipräsenz der virtuell-biotechnologisch herbeigeführten Höhepunkte könnte der Sex zwischen Menschen wieder an Reiz gewinnen.

Die Verknappung schafft Wert. Im 2011 erschienenen Science-Fiction-Roman «Ready Player One» von Ernest Cline erkennt der Teenager Wade Waats, dass die virtuellen Sex-Eskapaden ihn nicht glücklich machen. Und so lässt er sich auf ein Abenteuer ein, das ihm die virtuelle Welt nicht bieten kann: einem Menschen gegenüberzutreten, den er liebt.

Quiz
1.Was ist keine Art, Sex zu haben?
Bild zur Frage
Oralverkehr
Mammalverkehr
Tribadie
Vitralie
2.Wie viel km/h beträgt die durchschnittliche Ejakulationsgeschwindigkeit?
Bild zur Frage
Ca. 15 km/h
Ca. 25 km/h
Ca. 45 km/h
Ca. 155 km/h
3.Vergessen wir einmal den G-Punkt und wenden uns einer anderen interessanten Stelle des weiblichen Körpers zu: Wo liegt der U-Punkt?
Bild zur Frage
An der Innenseite des Oberschenkels
Im Bereich des Harnröhreneingangs
Direkt unter dem Bauchnabel
Unter dem Brustwarzenvorhof
4.Wie wird das «Perineum» umgangssprachlich genannt?
Sex Paar Perineum Liebesspiel
Nippel
Schamlippe
Eichel
Damm
5.Welches Sex-Gesetz gibt es NICHT in den USA?
Bild zur Frage
In Alabama ist der Verkauf von Sex-Toys illegal.
In Arizona darf man nicht zwei Dildos gleichzeitig im Haus haben.
In South Dakota sind Erektionen in der Öffentlichkeit illegal.
In Maryland darf man in Häusern, die neben Kirchen stehen, keinen Oralverkehr haben.
6.Was war nie eine verbreitete Verhütungsmethode?
Bild zur Frage
Schwimmblasen
Schwämme
Coca Cola
Weizen
7.In welchem dieser Länder dürfen zwei Männer miteinander schlafen?
Desfile del orgullo gay en Madrid, 2013.
Myanmar
Kuwait
Irak
Singapur
8.Wie viele Kalorien sind in einem durchschnittlichen Ejakulat von 200 bis 300 Mio. Spermien ungefähr enthalten?
Bild zur Frage
5 kcal
24 kcal
130 kcal
1703 kcal
9.Erotische Filmszenen machen uns im ersten Moment ...
Bild zur Frage
... blind
... lustlos
... geil
... klug
10.Ach, das frivole Frankreich! Was gab es dort NICHT?
Bild zur Frage
Eine Frau verklagte ihren Mann für mangelnde sexuelle Befriedigung und sie bekam recht.
Im 17. Jahrhundert konnten sich Frauen scheiden lassen, wenn ihr Mann impotent war.
Ein amtierender Präsident starb beim Oralverkehr.
Im Schloss von Versaille gab es einen Raum, der nur für die Anal-Plugs des Königs reserviert war.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Huber 16.01.2017 14:57
    Highlight Highlight Gibt doch nichts über eine echte Mumu !!
    • Intellektueller 16.01.2017 17:31
      Highlight Highlight zwei
  • Zeit_Genosse 16.01.2017 05:38
    Highlight Highlight Diese Befriedigungsgeräte beflügeln ja auch die Kreativität wie ich hier lese. Das lassen wir mal locker auf uns zukommen. Den Markt für diese Maschinen schätze ich beachtlich ein. Statt Solarien gibts dann Robotarien. Da stossen sich einige gesund daran.
  • fabsli 16.01.2017 01:25
    Highlight Highlight Heute stand hier auch, dass 1955 atombetriebene Staubsauger vorhergesagt wurden. Also locker bleiben und den Tennisarm immer gut massieren.
    • Intellektueller 16.01.2017 09:03
      Highlight Highlight Also ich massiere 'was anderes.
  • Mouker 16.01.2017 00:55
    Highlight Highlight Also ich bekomme da "noch" keinen hoch :P
  • Hugo Wottaupott 16.01.2017 00:33
    Highlight Highlight Wollte eh schon mal mit dem Programmierer der Holden Weiblichkeit ein Wörtchen reden!
  • Pirat der dritte 15.01.2017 23:41
    Highlight Highlight Können die auch putzen und kochen? ..... Hahahaaa
  • Pfützentreter 15.01.2017 23:29
    Highlight Highlight Ich würde mir eine kaufen. Ich würde viel Geld dafür ausgeben. Den neutral aussehenden Holzverschlag, der am Tag X unten vor dem Haupteingang des Mietshauses steht, würde ich alleine, mit schmerzverzerrtem Gesicht (weil sauschwer) in den Lift schieben, ach nein, hier hats gar keinen Lift, also warten bis es Nacht wird, mit dem Handy als Taschenlampe im Mund die Kiste öffnen, die Puppe wie ein Schwerverbrecher über die Treppe nach oben ziehen und sofort loslegen. Am Tag Y fiele sie dann mal vom Sofa runter. Würde ich dann einen Techniker bestellen, der an meiner Wichsvorlage rumfummelt? Hm...
  • Gummibär 15.01.2017 23:17
    Highlight Highlight Die Freude währt nicht lange. Sobald die Roboter etwas schlauer werden, vögeln sie sich gegenseitig und wir müssen uns wieder selbst behelfen..............
  • Intellektueller 15.01.2017 23:16
    Highlight Highlight Sex mit Robotern mache ich erst, wenn sie auch selbstreinigend sind.
    • Fly Baby 17.01.2017 13:53
      Highlight Highlight Wenn bei jedem Stoss die Augen anschwellen, solltest du die Roboterlady leeren.
    • Gavi 17.01.2017 16:08
      Highlight Highlight Ich finde Sex mit Robotern eine gute Idee. Da muss niemand dazu ein freundliches Gesicht machen und keiner regt sich auf, wenn man sich umdreht und einschläft. Und es kommt auch kein: Na, wie war ich? :-))))
  • Str ant (Darkling) 15.01.2017 23:02
    Highlight Highlight My 5 cents to this are Roboter müssen erst noch durch das uncanny Valley und auch die AI muss noch einiges besser werden bevor man von einer Gefahr sprechen kann
  • OkeyKeny 15.01.2017 22:55
    Highlight Highlight Ich hoffe bloss, dass nur weil man dann mit diesen Robotern alles machen kann, dass man Roboter dann nicht mit Menschen verwechselt. Die Roboter wären aber vielleicht eine Alternative zu Prostituierten, weil ich den ach so tollen ältesten Beruf der Menschheit für absoluten Stuss halte, da man Frauen dort im Namen des "freien Willens" ausbeutet, weil es Männer gibt (nein, ich hasse Männer nicht), die denken, freier Zugriff auf weibliche Körper sei ein universales Recht. Ist es aber eben nicht.
    • Intellektueller 15.01.2017 23:21
      Highlight Highlight Wieso wird bei der Prostitution eine Frau ausgebeutet, aber im Frisörsalon verdient eine Frau ihr eigenes Geld durch ehrliche Arbeit?

      Prostitution ist eine Dienstleistung, wie jede andere auch, z. B. an jedem Billettschalter, einer Aztpraxis, oder im Reisebüro.

      Eine Prostituierte wird genau so wenig ausgebeutet, wie ein Schwarzarbeiter auf dem Bau. Sie wissen, was sie tun und wofür.
    • mrgoku 15.01.2017 23:37
      Highlight Highlight Sie schreiben als ob es nur weibliche Prostituiton gibt 🙄
    • OkeyKeny 16.01.2017 01:06
      Highlight Highlight Es gibt auch Männer die ausgebeuter werden, klar. Aber ich glaube die deutliche Mehrheit sind Frauen. Man entschliesst sich nicht einfach mal so, Prostituierte zu werden und jeden Tag mehrere Freier zu haben. Man rutscht da rein. Es kann nicht mit Schwarzarbeit verglichen werden, selbst wenn diese Leute auch (finanziell) ausgebeutet werden, weil den eigenen Körper verkaufen zu müssen, diesen Frauen die menschliche Würde raubt. Aber viele wollen's eben doch nicht abgeschafft sehen, für den Fall dass sie ja mal müssten, gell...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leidergeil 15.01.2017 22:28
    Highlight Highlight Der Gerät wird nie müde...
  • Mia_san_mia 15.01.2017 22:16
    Highlight Highlight Es ist doch so einfach. Man kann ins Bordell gehen und hat dann sogar eine richtige Frau...
    • Intellektueller 15.01.2017 23:21
      Highlight Highlight manchmal auch zwei.
  • chilli37 15.01.2017 21:35
    Highlight Highlight Ist schlussendlich jedem selber überlassen ob sie/er sich das antun will.
    Die demografischen Auswirkungen eines breiten Einfluss solcher Roboter sind aber nicht zu unterschätzen. Das lässt sich in gewisser Analogie bereits in Japan feststellen.

    PS:"...sondern berührt gleichzeitig echte Silikonbrüste."
    Finde das Wort das zuviel ist :)
    • Intellektueller 16.01.2017 09:01
      Highlight Highlight Die demografische Auswirkung der Vergreisung hat einen anderen Grund: die Löhne sind zu tief, als dass man sich eine Familie leisten kann. Unsere Gesellschaft will sich offenbar keinen eigenen Nachwuchs leisten. Andernfalls wären z.B. die Löhne von Kinderlosen halb so hoch und deren Rente gleich auch. Das erste Kind kostet seine Eltern gut 1 Mio. Franken. Die Wirtschaft profitiert vom Nachwuchs, investiert aber nichts in den Nachwuchs und zahlt für Eltern keine höheren Löhne, als für Kinderlose.
      Es lohnt sich, kinderlos zu sein. Ein stets williger Roboter wird nie schwanger. Klarer Fall.
  • Aged 15.01.2017 20:38
    Highlight Highlight Nun ja, ich mag nicht beim Kauf zwischen Wild, Young, Frigid und Haartracht entscheiden, das muss on-the-fly einstellbar sein. Die Feature Drink, Kaffee, etc bringen mitsamt Abwasch fehlt auch. Da baue ich mir lieber mit dem Meccano so ein Ding selber, was sogar Witze erzählen und Post holen kann. Tanzen auch.
  • A_C_Doyle 15.01.2017 20:34
    Highlight Highlight Sicher erschreckend der Gedanke aber vieles was wir heute tun wäre früher undenkbar gewesen. Ich denke gerade in einem so privaten Thema muss das letzlich jeder für sich entscheiden, ohne das ihm jemand da reinredet.

    Zu den Bedenken wegen den Regeln die Roboter bräuchten um krine Gefahr darzustellen, die gibt es schon lange.

    Asimovs 3 Regeln der Robotik.

    Sicher nicht unfehlbar aber ein guter Ansatz, sofern man die Nullte Regel kritisch hinterfragt.

    • blobb 15.01.2017 21:09
      Highlight Highlight Diese Regeln machen nur Sinn, wenn der Roboter sie auch versteht. Die KI -Entwicklung ist noch nicht annähernd so weit, dass das möglich wäre.
      Wenn A passiert, mach B. Mehr versteht ein Programm nicht.
  • Menel 15.01.2017 20:30
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass der Akku beim Akt, dann nicht im entscheidenden Moment schlapp macht *lach*
    • Señor Ding Dong 15.01.2017 21:03
      Highlight Highlight Fehlercode 188252: Das passiert mir sonst nie 😂
    • azoui 15.01.2017 21:04
      Highlight Highlight Oder das ding einen kurzschluss hat
    • Pedro Salami 15.01.2017 22:09
      Highlight Highlight Bei Ladestand <10% beschleunigt es einfach die Sache. So verpasst man den entscheidenden Moment nicht. Kann halt etwas früher sein als gewünscht, so wie im richtigen Leben. ;-)

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