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Gelungener Auftakt für die Rosenstädter.<br data-editable="remove">
Gelungener Auftakt für die Rosenstädter.
Bild: KEYSTONE

Perfekter Start für die Rapperswil-Jona Lakers

Den Rapperswil-Jona Lakers gelang ein perfekter Start in die Finalserie der Eishockey-NLB. Der Qualifikationssieger gewann das erste Spiel der Best-of-7-Serie gegen Ajoie mit 6:2.
20.03.2016, 21:0021.03.2016, 09:13

Schon im ersten Abschnitt resultierte mehr als eine Vorentscheidung. 3:0 führten die Lakers zur ersten Pause. Leandro Profico brachte Rapperswil nach neun Minuten in Überzahl in Führung, wobei Ajoies Miguel Orlando Proficos Hereingabe mit dem Schlittschuh ins eigene Tor abfälschte. Nach 16 Minuten erhöhte Ryan McGregor auf 2:0. Zwölf Sekunden vor der ersten Pause gelang Reto Schmutz auch noch das 3:0.

Die Lakers zeigten ein starkes erstes Drittel.<br data-editable="remove">
Die Lakers zeigten ein starkes erstes Drittel.
Bild: KEYSTONE

Ajoie bemühte sich um eine Aufholjagd, fand aber nie richtig ins Spiel. Die Goals der Jurassier zum 1:3 (durch Jonathan Hazen) und 2:4 (Miguel Orlando) konterten die Lakers nur 33 respektive 88 Sekunden später. Zwei Goals erzielte Rapperswil-Jona im Powerplay. Primär dem Überzahlspiel verdanken es die Lakers, dass sie nach einem 1:3-Rückstand in der Viertelfinalserie gegen Thurgau zuletzt acht Playoff-Partien hintereinander gewannen.

Gegen Ajoie erzielten die Lakers bereits die Powerplaytore Nummer 14 und 15 in diesen Playoffs. Etwa alle fünf Minuten trifft Rapperswil-Jona im Powerplay – ein vorzüglicher Wert.

Das gute Omen für Ajoie

Es darf erwartet werden, dass sich Ajoie in seinem zweiten NLB-Playoff-Final nach 1988 noch steigern wird. Schon im Viertelfinal gegen La Chaux-de-Fonds und im Halbfinal gegen Olten verlor Ajoie das erste Spiel der Serie. Goalie Gauthier Descloux spielte nicht so gut wie bislang in den Playoffs und wurde nach vier Gegentoren ausgewechselt.

Philip-Michael Devos nicht im Besitz seiner vollen Kräfte.<br data-editable="remove">
Philip-Michael Devos nicht im Besitz seiner vollen Kräfte.
Bild: KEYSTONE

Der Kanadier Philip-Michael Devos spielte trotz Krankheit. Und zumindest am Sonntag fehlte den Gästen ihr Schweizer Stürmer Steven Barras, der an der Nase operiert worden ist. An Stelle von Barras spielte Thimothe Tuffet neben den Kanadiern Hazen und Devos. Tuffet vergab nach 19 Minuten beim Stand von 0:2 und unmittelbar vor dem dritten Gegentreffer die erste Grosschance der Gäste. Nur wenn Tuffet getroffen hätte, wäre für Ajoie noch etwas dringelegen. (sda/syl)

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