FCSG
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16.02.2013; St.Gallen; Fussball Super League - FC St.Gallen - GC; Kristian Nushi (St.Gallen) prallt mit Torhueter Roman Buerki (GCZ) zusammen (Andreas Meier/freshfocus)

Grüsse aus dem Spital via Twitter

GC-Goalie Bürki erlitt bei Kopftritt eine Gehirnerschütterung

Böse Szene im Super-League-Spiel zwischen dem FC St. Gallen und den Grasshoppers. Kristian Nushi kommt gegen GC-Goalie Roman Bürki zu spät und trifft ihn mit voller Wucht am Kopf. Entwarnungen gibt es aus dem Spital. Bürki wird keine bleibenden Schäden davontragen.



Der FC St. Gallen rennt im Heimspiel gegen GC seit der 52. Minute einem 1:2-Rückstand hinterher. Nach 67 Minuten wird Kristian Nushi in die Tiefe geschickt. Doch der Kosovare, der beim FCSG momentan um eine Vertragsverlängerung kämpft, kommt einen Schritt zu spät, GC-Goalie Roman Bürki schnappt sich den Ball.

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Nushi trifft Bürki am Kopf. GIF: SRF

Nushi zieht dennoch voll durch und trifft Bürki mit voller Wucht am Kopf. Der GC-Goalie geht sofort k.o., ist nach Informationen von «Teleclub» kurz bewusstlos. Während der St. Galler die Rote Karte sieht, wird der GC-Keeper minutenlang auf dem Feld gepflegt. Schiedsrichter Alain Bieri schickt die Mannschaften in die Katakomben, sogar ein Spielabbruch steht zur Diskussion.

Bürki wird währenddessen weiterhin auf dem Platz versorgt. An ein Sauerstoffgerät angeschlossen und in eine Decke eingewickelt wird er auf einer Bahre abtransportiert und ins Spital gebracht.

Zum aktuellen Status von Bürkis Gesundheit sagt Bruno Dammann, Teamarzt des FC St. Gallens, im Interview mit dem SRF: «Bürki geht es Berichten aus dem Spital zu Folge gut, er ist ansprechbar und hat wenig Schmerzen.» Erste Untersuchungen hätten gezeigt, dass keine Blutungen vorhanden sind, fügt Dammann hinzu. «Wir gehen davon aus, dass es sich um eine leichte Gehirnerschütterung handelt und Bürki keine bleibende Schäden davontragen wird.»

bürki twitter

Grüsse aus dem Spital: Roman Bürki hat sich via Twitter bereits für die Genesungswünsche bedankt. Mit den Worten «Geht schon wieder besser» beruhigt er die Nerven seiner Fans. Bild: Twitter/Roman Bürki

Bürki nach zwei Minuten wieder ansprechbar

Die Partie wird nach einem 20-minütigen Unterbruch fortgesetzt, GC zeigt eine tolle Reaktion und gewinnt 5:1. Das Resultat verkommt nach der Verletzung von Roman Bürki aber komplett zur Nebensache. «Ich stehe in der Nähe, sehe genau, wie es passiert. Ob es Absicht ist oder nicht, weiss ich nicht. Was ich gehört habe, ist es nicht allzu schlimm. Wir hoffen das Beste», sagt GC-Verteidiger Michael Lang nach Spielschluss zu «Teleclub».

Michael Skibbe kann schliesslich Entwarnung geben: «Roman Bürki war fast zwei Minuten bewusstlos und hatte eine Verkrampfung im Arm. Jetzt ist er wieder ansprechbar. Es geht ihm deutlich besser. Er hat keine offene Wunde und auch die Schädeldecke ist nicht beeinträchtigt worden. Ich möchte Nushi keine Absicht unterstellen, aber da könnte er auch darüberspringen.» (pre)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Welder 16.02.2014 16:22
    Highlight Highlight Die Torhüter sollten verpflichtet werden einen Helm zu tragen. Dieser Fussball ist verdammt gefährlich geworden, und die Schiedsrichter sind überfordert.
    • Leosch97 16.02.2014 23:07
      Highlight Highlight Vielmehr sollten solche Aktionen härter bestraft werden. Die Aktion von Nushi war nicht zwingend nötig. Ich hoffe die Disziplinarkommission der SFL sieht das gleich und bestraft ihn dementsprechend. So könnten solche gefährliche Aktionen konsequenter verhindert werden.

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