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ARCHIV --- ZUR ERWEITERUNG DER FLUGZEUGFLOTTE BEI HELVETIC AIRWAYS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Eine Maschine der Helvetic Airways landet auf dem Flughafen Zuerich Kloten am Donnerstag, 5. Maerz 2009. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Flugstaffel der Helvetic Airways wird in naher Zukunft vergrössert.  Bild: KEYSTONE

Helvetic-Inhaber und Milliardär Martin Ebner: «Ich fliege nur Economy-Klasse»

Investor Martin Ebner (72) befindet sich wieder im Höhenflug. Der Milliardär spricht über den neuen Mega-Deal seiner Airline Helvetic, Handelskriege und privaten Luxus.

22.07.18, 05:56 22.07.18, 16:32

Benjamin Weinmann / Schweiz am Wochenende



Im Restaurant eines Sportzentrums nahe des Flughafens Zürich wird er von den Gästen am Nebentisch nicht erkannt: Martin Ebner – «der Mann mit der Fliege», wie er in den 90er-Jahren genannt wurde – ist gut aufgelegt, als ihn die «Schweiz am Wochenende» zu einem seiner rar gewordenen Interviews trifft. Der 72-Jährige, einst gefürchteter Aktionär und Gegner der Schweizer Grossbanken, hat derzeit gut lachen. Er ist gerade aus England zurückgekehrt, wo er an der Luftfahrtmesse in Farnborough mit dem brasilianischen Flugzeugbauer Embraer einen Milliarden-Deal für seine Helvetic Airways abgeschlossen hat.

Herr Ebner, Sie kaufen 12 neue Embraer-Flugzeuge. Dazu haben Sie die Option für 12 weitere, was einer Verdoppelung Ihrer heutigen Flotte entspräche. Woher kommt dieser plötzliche Grössenwahn?

Martin Ebner: Von Grössenwahn würde ich nicht sprechen. Sie sagen es ja selbst: Auf sicher haben wir vorerst zwölf Flieger bestellt, also so viel wie wir heute schon haben. Die erste neue Maschine sollten wir im September 2019 in Betrieb nehmen können, dann geht es Schritt für Schritt weiter, und per 2021 haben wir dann die modernste, leiseste, umweltfreundlichste Regionalflotte der Welt.

Das war jetzt der Werbespruch.

Ich betone diese Adjektive nicht, weil ich extrem grün wäre. Der Lärm und die Umweltbelastung sind ein grosses Problem. Das hat die Aviatikindustrie aber inzwischen erkannt und deshalb werden die Flugzeuge immer leiser und effizienter.

Für Sie bestimmt zentraler: Die neuen Maschinen sind im Gegensatz zu Ihrer relativ alten Flotte günstiger zu unterhalten.

Na ja, zuerst sind sie erst mal teurer (lacht). Unsere alten Fokker-Flugzeuge waren schon acht Jahre lang im Betrieb. Die waren natürlich viel billiger als die brandneuen E2-Maschinen von Embraer. Aber klar, die Wartungskosten dürften in Zukunft tiefer liegen.

Mit Bio-Sprit könnte das Fliegen deutlich sauberer werden

Video: srf

Karriere mit Hochs und Tiefs

Martin Ebner focht in den 90er-Jahren als aggressiver Financier mit der SBG (heute UBS) harte Kämpfe. Er propagierte Aktienkäufe über seine Beteiligungsgesellschaften («Visionen»). Nach dem Platzen der Internetblase entging seine BZ Bank 2002 dem Vernehmen nach nur mithilfe von Freund und SVP-Stratege Christoph Blocher dem Bankrott. Viele Aktionäre verloren ihre Ersparnisse.

Seither befindet sich der Milliardär mit diversen Investments wieder auf Erfolgskurs, so auch bei der Helvetic Airways. «Wir rechnen wie schon im Vorjahr auch 2018 mit über 2 Millionen Passagieren», sagt Ebner. Dies nicht zuletzt dank den gut ausgelasteten Flügen, welche Helvetic im Auftrag der Swiss sowie der Lufthansa ab München ausführt. Die Firma mit Sitz in Kloten ZH zählt rund 460 Angestellte. (bwe)​

Helvetic fliegt viel für den Lufthansa-Konzern, was bisher ein Klumpenrisiko war. Werden Sie mit der Flottenerweiterung unabhängiger?

Das dürfte eine Konsequenz sein. Obwohl ich mir auch vorstellen kann, die Kooperation mit ihnen auszubauen, genauso wie mit anderen grossen Airlines. Denn an manchen Flughäfen wird die Lärmdebatte viel heftiger geführt als in Zürich. Insofern könnten wir mit unserer leisen Flotte ein attraktiver Partner für andere Airlines werden, die so Lärmgebühren umgehen könnten, wie sie zum Beispiel in London City anfallen.

Financier Martin Ebner auf einem Sonderflug der Helvetic Airways anlaesslich des Neuerwerbs eines Airbus 319 von Zuerich nach Bern am Freitag, 31. Mai 2013. Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wurde 2003 gegruendet und 2006 von Financier Martin Ebner uebernommen. Die Flotte besteht aus sechs Maschinen des Typs Fokker 100 und einer Airbus 319-100. Helvetic Airways beschaeftigt 210 Mitarbeiter. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

«Helvetic ist ein schönes, emotionales Investment, das Lieblingsinvestment meiner Frau Rosmarie»: Martin Ebner, Financier. Bild: KEYSTONE

Der Flughafen Zürich stösst laut eigenen Angaben nicht zuletzt wegen der Nachtruhe an Kapazitätsgrenzen. Sind Sie für eine Lockerung?

Dazu will ich mich nicht gross äussern, obwohl ich an einem Ort wohne, wo die Flieger drüberfliegen, vom Osten und Westen her, wenn auch relativ hoch. Wir haben super Fenster in unserem Haus, das wir vor sieben Jahren gebaut haben, hören gar nichts. Ich persönlich sehe den Flugzeugen gerne zu. Schlussendlich ist die Nachtruhe aber für uns eine Auflage, die wir befolgen.

Gemäss Listenpreis kosten die 24 Embraer-Flugzeuge rund 1.5 Milliarden Dollar. Wenn Sie zu Beginn zwölf Maschinen kaufen, mit einem branchenüblichen Rabatt, kostet Sie das rund 600 Millionen Franken. Wie finanzieren Sie diese Rieseninvestition?

Die 600 Millionen sind nicht ganz falsch. Ich will es gleich machen wie 2006, als ich die Helvetic übernahm und die damals geleasten Fokker-Maschinen kaufte. Wenn die Flugzeuge in unserem Besitz sind, bleiben wir flexibler. Auch für den Fall, dass es nicht so läuft wie geplant oder die Wirtschaft völlig zusammenbricht. Denn im Notfall kann man die Maschinen immer verkaufen.

Das heisst Sie bezahlen die Flugzeuge aus der eigenen Tasche, ganz ohne Fremdfinanzierung?

Das ist die Idee. Ich will den Deal vorerst mit Eigenmitteln finanzieren, über eine Tochter meiner Beteiligungsfirma Patinex. Wenn alles so läuft, wie wir es erwarten, sollte dies möglich sein. Und sonst behalte ich es mir offen, die Finanzierungsstruktur zu ändern.

Dabei wäre das Umfeld für eine Fremdfinanzierung mit den tiefen Zinsen zurzeit günstig.

Stimmt, die Versuchung, den Kauf fremdzufinanzieren, ist gross. Aber ich habe das Gefühl, wir würden an Freiheit verlieren. Und wir wissen ja nicht, was plötzlich alles passieren kann. Niemand hätte sich vor einigen Jahren vorstellen können, dass plötzlich alle Flugzeuge wegen eines Vulkanausbruchs am Boden bleiben.

«Überall, wo ich investiere, will ich Qualität. Ich investiere nichtin Schrott.»

Martin Ebner

Was wenn so ein Risiko plötzlich eintrifft, könnten Sie dann die Optionen für zwölf weitere Maschinen verkaufen?

Die sind nichts wert, insofern sind sie auch kein Risiko. Zudem erachte ich die Chance als gross, dass wir von der Option Gebrauch machen werden, sei es 2021 oder auch schon früher. Denn unser Geschäftsmodell wird auch in Zukunft noch funktionieren.

Ah, deshalb dauert das Boarding immer so lang!

Video: watson

Die Aussichten sind für Sie aber nicht nur rosig, gerade in Zürich. Dort bauen die beiden Billigairlines Vueling und Easyjet kräftig aus. Ihnen droht ein erbitterter Preiskampf.

Einfach wird es sicher nicht. Aber wir werden ein Premium-Produkt anbieten können, da wollen wir nicht mit Billigpreisen operieren. Überall, wo ich investiere, will ich Qualität. Ich investiere nicht in Schrott. Gerade im Spezial-Charter-Geschäft sind wir in Europa top. Wir führen jährlich bis zu 100 solcher Spezialflüge durch, für Firmen, Sportclubs oder Geburtstagsreisen von Grossfamilien. Hier geht es mehr um die Qualität als um den Preis.

Ein Beispiel?

Einen Flug für eine 90-köpfige Hochzeitsgesellschaft gibt es ab 40'000 Franken.

Trotzdem: Bei den Linienflügen konkurrieren Sie durchaus mit den Billigairlines.

Nicht ganz. Denn sie haben grössere Flugzeuge, mit denen Sie die grösseren Flughäfen bedienen müssen, wie Berlin, Rom oder London. Das sind nicht unsere Destinationen, wir fokussieren uns auf Nischen-Destinationen wie Heraklion oder Rostock.

Sie fliegen von Zürich, Bern und Sion, sowie ab München im Auftrag der Lufthansa. Was ist mit Basel und Genf?

Basel und Genf könnten mit der Flottenerweiterung zum Thema werden, genauso wie andere Flughäfen in Europa auch. Wir haben die letzten zehn Jahre profitabel gearbeitet. Das gibt uns das nötige Selbstvertrauen.

«Natürlich hat Trump recht! Hätte er nicht gepoltert, gäbe es diese Diskussion nicht.»

Martin Ebner

In der Branche wurde gemunkelt, Sie seien in den letzten Monaten öfter in Frankfurt gesichtet worden. Haben Sie sich überlegt, Helvetic an die Lufthansa zu verkaufen?

Ich muss wohl einen Doppelgänger haben, denn ich war seit Jahren nicht mehr in Frankfurt! (lacht) Ein Verkauf war für mich nie ein Thema. Wenn unser Team das Gefühl hätte, ich würde die Firma irgendwann an einen Grosskonzern verkaufen, wäre das für die Motivation der Mitarbeitenden tödlich. Das macht den Charme von Helvetic aus, dass wir bis heute den familiären Geist beibehalten konnten. Diese Flottenerneuerung ist ein grosses Bekenntnis zur Zukunft der Firma.

Jetzt klingen Sie aber sehr wie ein Unternehmer und nicht wie der einst gefürchtete Investor!

Ja, mag sein (lächelt). Es war auch schön, zu sehen, welche Freude, die Nachricht von unserem Flugzeugkauf intern ausgelöst hat. Es ist doch so: Ich kann den Mitarbeitenden lange sagen, dass ich an Bord bleibe. Aber wenn wir die Flotte nicht erneuern, bin ich irgendwann nicht mehr glaubwürdig.

Zuletzt kam es im Markt zu einigen Turbulenzen, nicht zuletzt durch das Grounding von Air Berlin. Hat Ihnen die schlingernde Konkurrenz die Entscheidung, kräftig zu investieren, einfacher gemacht?

Nein, aber wir haben dieses Grounding schon seit einigen Jahren kommen sehen. Und ich rechne mit weiteren Konkursen und Konsolidierungen. Wir haben genau studiert, was Air Berlin richtig und falsch gemacht hat. Aus diesen Fehlern konnten wir viel lernen.

Nämlich?

Unser Geschäftsmodell ist denkbar einfach. Wir haben keine komplexen Strukturen mit Umsteige-Verbindungen. Langstreckenflüge werden wir nie anbieten.

Sie sind nach wie vor an vielen anderen Firmen wie Myriad oder Temenos kräftig beteiligt, am stärksten bei Vifor Pharma mit einem Anteil von 20 Prozent, was 2 Milliarden Franken entspricht. Wie zufrieden sind Sie damit?

Bei Vifor Pharma machen sie unter der Leitung von Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod einen super Job. Die Firma ist Weltmarktführer bei Medikamenten gegen Eisenmangel. Diese Erfolgsstory ist noch lange nicht fertig geschrieben. Denn Eisenmangel ist die Ursache von zahlreichen Gesundheitsproblemen. Helvetic ist ein schönes, emotionales Investment, das Lieblingsinvestment meiner Frau Rosmarie. Aber solche Pharma-Geschichten, bei denen neue Medikamente Leben verbessern oder gar retten können, haben nochmals eine ganz andere Dimension.

Flugzeug-Passagiere des Grauens

Wie beurteilen Sie das aktuelle Börsenklima angesichts der drohenden Handelskriege? Sind Sie optimistisch?

Ich bin immer optimistisch. Es ist ja bisher viel mehr geschrieben worden, als dass effektiv passiert ist.

Donald Trump hat einige Ängste ausgelöst und Deutschland heftig kritisiert …

Wenn Trump sagt, hey Angela, wir haben Importzölle in der Höhe von 2.5 Prozent für deutsche Autos, ihr habt 10 Prozent für amerikanische, dann verstehe ich ihn. Hätte er nicht gepoltert, hätte es die Diskussion gar nie gegeben.

Sie finden er hat recht?

Natürlich hat er recht! Zumindest in diesem Fall, aber auch wenn er die Beiträge der USA an die Nato infrage stellt. Über die Jahre hinweg hat sich die Situation ergeben, dass die Amerikaner fast alles bezahlen. Dann ist es sein Recht zu sagen, wait a minute! Die USA haben die Möglichkeit, sich militärisch selber zu verteidigen, sie brauchen die Nato nicht unbedingt.

Fakt ist, dass die USA ein unberechenbarer Partner geworden sind.

Auf der politischen Ebene vielleicht. Aber wenn man schaut, was er wirtschaftlich bisher erreicht hat, dann war er erfolgreicher als viele seiner Vorgänger. Andererseits will er wieder gewählt werden, und da übertreibt er es oftmals mit seinen Sprachkeulen.

Wo hat Trump Ihrer Meinung nach nicht recht?

Es ist sicher falsch, dass er die Vorteile des internationalen Handels völlig runterspielt und sagt, die USA seien ständig ausgenutzt worden. Das stimmt natürlich nicht. Die Amerikaner haben enorm von billigen China-Importen profitiert. Das blendet er aus.

Also keine Gefahr, dass das Wirtschaftswachstum bald abgewürgt wird bis hin zu einer Rezession?

Die Gefahr einer Rezession gibt es immer, aber momentan sehe ich keine Anzeichen dafür.

Sie standen früher mit Ihren Kämpfen gegen die Grossbanken viel öfter in der Öffentlichkeit. Seither geben Sie nur noch im Namen von Helvetic Interviews. Weshalb dieser Rückzug?

Als Banker, insbesondere als Privatbanker wie ich, ist es nicht unproblematisch, wenn man sich in der Öffentlichkeit politisch äussert. Ich habe oftmals ganz andere Meinungen als unsere Kunden, zum Beispiel was die Geldpolitik der Nationalbank betrifft.

Fachkräftemangel über den Wolken wird zum Problem

Video: srf

Sie hatten sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber dem Negativzins geäussert.

Wie gesagt, ich will mich dazu nicht mehr gross äussern. Fakt ist, dass die Nationalbank nie eine Kosten-Nutzen-Rechnung ihrer Geldpolitik vorgelegt hat. Ich bin überzeugt, dass das aktuelle Machtverhältnis zwischen der Nationalbank und der Regierung nicht mehr dem entspricht, was unsere Bundesverfassung vorsieht.

Sie werden im August 73 Jahre alt. Wie feiern Sie Ihren Geburtstag?

Es ist nichts geplant, aber mit meiner Frau werde ich ganz sicher anstossen.

Was tun Sie für Ihre Gesundheit, um fit zu bleiben?

Sport. Ich gehe regelmässig laufen. Unter der Woche auf dem Laufband, und am Wochenende draussen.

In den Bergen?

Im voralpinen Raum.

In der «Forbes»-Liste der reichsten Menschen der Welt sind Sie die Nummer 729 mit einem Vermögen von 4.1 Milliarden Dollar. Welchen Luxus gönnten Sie sich zuletzt?

Keine Ahnung. Ich habe kein Auto mehr, benutze den öffentlichen Verkehr und meine Frau fährt seit Jahren einen Range Rover Evoque. Was ist Luxus? Ich wüsste nicht, welchen Luxus ich mir gönne, den Sie sich nicht leisten könnten.

Sie fliegen bestimmt Business- oder First Class.

Nein. Auf Europaflügen sitze ich immer in der Economy. Nur auf Langstreckenflügen buche ich Business, aber das kommt nur noch selten vor. Ich trinke auch keinen teuren Wein. Wir haben uns einzig ein schönes Haus gegönnt, das wir jeden Tag schätzen. (aargauerzeitung.ch)

Pilot nebelt Passagiere ein

Video: watson/nico franzoni

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54
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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 22.07.2018 12:27
    Highlight "Keine Ahnung. Ich habe kein Auto mehr, benutze den öffentlichen Verkehr und meine Frau fährt seit Jahren einen Range Rover Evoque. Was ist Luxus? Ich wüsste nicht, welchen Luxus ich mir gönne, den Sie sich nicht leisten könnten."

    das ist das problem mit sogenannten "bodenständigen" milliardären. horten das geld und bringen es nicht mehr in den umlauf.
    58 12 Melden
  • Paddiesli 22.07.2018 11:24
    Highlight "Ich fliege nur Economyklasse... (solange niemand sonst in meinem Flieger mitfliegt). 😉
    40 12 Melden
  • Ökonometriker 22.07.2018 10:59
    Highlight Das Argument mit den Zöllen stimmt schon. Zölle sollten weltweit verboten werden. Sie schützen gutvernetzte Industriezweige auf Kosten des kleinen Mannes.
    Subventionen wären effektiver und sozialer - sie würden die Nachfragestruktur weniger verzerren und würden über die Steuern bezahlt, welche wiederum nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit erhoben werden.

    Trump hat also seine gute Seiten - wenn er Europa endlich die Zölle ausreden kann, hat er für den europäischen Konsumenten mehr getan als jeder andere US-Präsident seit dem 2. Weltkrieg.
    13 31 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 12:52
      Highlight @falsch Oekonometriker; Die Subventionen könnten eben sogst über die MwSt finanziert werden und dann käme es den zöllengelich. Denkst Du wirklich dass Politiker bei einer Abkehr der Zölle die Subventionen über die ordentlichen Steuern finanzieren würden? Wohl kaum ausser man schraube an den Steuersätze so lange bis der Mittelstand diese Subventionen mehrheitlich berappen kann.
      9 2 Melden
    • Ökonometriker 22.07.2018 17:50
      Highlight @FrancoL: rechnen wir mal nach. MWSt. wird um max. 1 Prozentpunkt erhöht um die Ausfälle der Bauern (2.6 Mia, gem. Preisüberwacher) zu decken. Lebensmittelpreise fallen auf EU Niveau (-43% gem. Konsumentenschutz.ch). Durchsch. Haushalt spart also 2736 p.J. gem. BFS. Er müsste also min. 273'600 Franken mehr für Konsum ausgeben um durch die Erhöhung der MWSt. schlechtergestellt zu sein.
      So viel geben die wenigsten Haushalte für Konsum aus...
      8 4 Melden
  • Mguli 22.07.2018 10:41
    Highlight Ich werde hier auf Watsen immer wieder kritisiert wenn ich von der kranken Gesellschaft schreibe! Aber genau so funktioniert das eben egal ob von links oder rechts, dem kleinen Mann wird vorgegaukelt wie schlecht das die Geschäfte laufen, Frankenschwäche usw. auf der andern Seite wird abkassiert und Mia Gewinne gemacht. Einfach krank aber Realität!!!!
    42 12 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 12:55
      Highlight Richtig, aber der Mecano dass es so ablaufen kann ist nicht aus der Küche der Linken entsprungen. Es hat seine Mütter und Väter zB. Im Neoliberalismus.
      25 11 Melden
  • Bodicore 22.07.2018 10:13
    Highlight Hinter jedem grossen Vermögen steckt eine Schweinerei.

    54 17 Melden
    • karl_e 22.07.2018 18:25
      Highlight Ausser jenem von Dr. Ch.Blocher! :-o
      12 7 Melden
  • pistolpete 22.07.2018 09:06
    Highlight Mit seiner Vita traute ich mich auch nicht mehr, über den Atlantik zu fliegen...
    33 4 Melden
  • N. Y. P. D. 22.07.2018 08:57
    Highlight Ein Rat an euch alle :

    Man geht nicht zur Bank, um sich beraten zu lassen.

    Man geht zur Bank um Fragen zu stellen. Man muss zwingend schon Grundlagenwissen haben.

    Meine Eltern hatten von ihrem Berater mal einen Wisch mitbekommen zum unterschreiben.

    Ein Fonds ! 20'000.- Einlage.

    Name des Fonds : 6 englische Wörter. Multiple etc.

    Der Fonds ! bestand zu 70% aus Optionen.

    Meine Eltern kennen nicht mal den Unterschied zwischen Aktien und Obligationen.

    Also : Wenn ihr euch beraten lässt, nehmt jemanden mit, der Ahnung hat.

    Die Eltern haben nicht unterschrieben.
    119 8 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 10:31
      Highlight Da genügt Wissen häufig nicht, wenn die Konstrukte bewusst so angelegt sind dass der Verlust so vorprogrammiert ist oder leichtfertig eingebaut ist.
      31 5 Melden
  • CH-Bürger 22.07.2018 08:40
    Highlight Schön wenn er wieder zu den Miliardären gehört so könnte er doch bevor er für sich und seine Firma kräftig Eigenwerbung macht, seinen ehemaligen Anleger das verlorene Geld zurück bezahlen.
    Dies wäre immerhin eine ehrliche Imageaufbesserung.
    124 10 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 10:32
      Highlight Sorry aber der 1. April kommt erst nächstes Jahr wieder.
      34 3 Melden
    • Don Sinner 22.07.2018 10:53
      Highlight Das ist ja wohl nicht im Sinne des Erfinders, dass der Dieb das Diebesgut zurückgibt. Leider, muss ich ergänzen. Damit man mich richtig versteht.
      33 3 Melden
    • Chääschueche 22.07.2018 13:34
      Highlight @CH-Bürger
      Dann sollte er wohl bei der Wall-Street (Techblase)und bei Al-Qaida anklopfen. Die sind ja mitschuldig? 🤔

      4 2 Melden
  • Butzdi 22.07.2018 08:28
    Highlight Tja, jemand der über Leichen ging und viele in den Ruin trieb muss den Trump ja gut finden. Auch seine Aussagen zum Welhandel oder der Nato zeugen von wenig Weitsicht. Zum Glück ist diese Generation schon bald irrelevant.
    198 41 Melden
    • Paddiesli 22.07.2018 14:47
      Highlight Ich befürchte, dass die (Selfie) Generationen, die nach kommen, nicht wirklich besser sind.
      @Watson: könnt ihr mal einen Artkel über die 1. Generation der Millennials bringen, die dieses Jahr erstmals abstimmen dürfen? Wär sicher eine Analyse wert, die mich interessieren würde.
      15 2 Melden
    • Alnothur 22.07.2018 20:17
      Highlight "1. Generation der Millennials bringen, die dieses Jahr erstmals abstimmen dürfen"

      "Millennials" dürfen alle schon lange abstimmen. Falsche Generation. Wir sind bereits eins weiter.
      5 2 Melden
    • Paddiesli 22.07.2018 22:34
      Highlight Ähm, Alnothur, du weisst aber schon, dass wird 2018 haben, oder?

      https://www.ch.ch/de/demokratie/abstimmungen/wer-ist-stimmberechtigt/
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.07.2018 08:24
    Highlight Ein echter Mann des Volkes also!
    Mit einer Schere in der Hand und einer Schere im Kopf, auf dass die Schere zwischen "Arm" und "Reich" weiter aufgeht, dank dem von Ebner erfundenen "Shareholder-Value"-Denken der Profit-Maximierung.
    99 15 Melden
  • Makatitom 22.07.2018 08:22
    Highlight Der Heuschrecken-Ebner, der, zusammen mit seinem Heuschreckenkumpan Blocher, tausende Kleinsparer um ihr Erspartes gebracht hat? Der tausende von Schweizer Arbeitsplätzen auf dem Gewissen hat? Der Firme aussaugte und extra an die Wand fuhr? Und der besitzt jetzt Helvetic? Danke, jetzt weiss ich wenigstens mit welcher Gesllschaft ich NICHT fliege
    223 53 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 10:29
      Highlight Aber ihm geht es doch gut, spielt es da eine Rolle wenn dass andere mit Einbussen bezahlen mussten?
      Trump hat gemäss seiner Auslegung auch Erfolg , ist auf dem richtigen Weg. Spielt keine Rolle dass der kleine Amis nichts davon hat oder gar weniger als vorher.
      Diese Herren spielen in einer Liga über den Wolken und das dumme ist viele unter den Wolken schauen erfreut zu und hoffen einmal nach oben zügeln zu können.
      Aber wenigstens ist er ehrlich und zeigt wo sein Herz hängt, sicherlich nicht bei den Kleinanlegern, die ihr Geld verloren haben.
      30 7 Melden
    • sintho 22.07.2018 11:20
      Highlight Heuschrecken-Ebner? Oder Investment-Grüsel? Arbeitest du bei Blick? ;-)
      23 12 Melden
    • durrrr 22.07.2018 12:20
      Highlight "Und der besitzt jetzt Helvetic?"

      Würde man das Interview auch wirklich lesen, wüsste man, dass er Helvetic eigentlich schon seit 12 Jahren besitzt^^

      Was hast du abgesehen davon überhaupt für ein Problem damit, dass deine Heuschrecken ihre Moneten anlegen und investieren?? Sollen sie es lieber bunkern und darin baden wie Dagobert Duck? Würde das der Gesellschaft denn mehr bringen?

      Billige JuSo-Floskeln ohne Substanz....
      16 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 22.07.2018 08:06
    Highlight "..... entging seine BZ Bank 2002 dem Vernehmen nach nur mithilfe von .... Christoph Blocher dem Bankrott. Viele Aktionäre verloren ihre Ersparnisse".

    Diese Aktionäre waren tausende von Kleinsparern, welchen er (im Vorfeld der Dotcom-Blase) das Blaue vom Himmel versprochen hatte. Die Verluste zogen für diese Familien unvorstellbare Tragödien nach sich. Moralisch gesehen hätte man ihn einsperren müssen. Oder? Wie den Rattenfänger von Hameln auch.

    Das Quartett Blocher, Holenweger, Ebner und Vögeli ("Vontobel-Connection") zog Verwüstungen quer durch die Bankenwelt.
    115 17 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 10:33
      Highlight Und vergiss Schildknecht nicht.
      29 4 Melden
    • pistolpete 22.07.2018 15:38
      Highlight Und M. Ospel und Konsorten lassen aus der Steueroase Schwyz ebenfalls lustig grüssen
      13 3 Melden
    • Alnothur 22.07.2018 20:19
      Highlight Man investiert kein Geld, auf das man nicht verzichten kann, so einfach ist das...
      10 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 22.07.2018 07:54
    Highlight hin- und hergerissen ich bin bei dem kerl ... unterdessen geht es ihm wohl wirklich darum, der nachwelt in halbwegs guter erinnerung zu bleiben.
    60 8 Melden
  • N. Y. P. D. 22.07.2018 06:44
    Highlight Viele Aktionäre verloren ihre Ersparnisse.

    Seither befindet sich der Milliardär mit diversen Investments wieder auf Erfolgskurs..

    Das ist doch schön für Martin Ebner.

    Von 0 auf Milliarden.

    Einfach neu anfangen mit Christoph.

    Die Ersparnisse der kleinen (naiven) Leute sind aber nach wie vor weg.
    245 40 Melden
    • Raphael Stein 22.07.2018 08:09
      Highlight Wie war das mit dem Alusuisse Raubzug gewesen, Herr Ebner?


      Sowas vergisst man nie. Ein Lehrstück wie man an sich gesunde Firmen filetiert und riesen Gewinne absaugt. Blocher und Ebner, zwei Finanzgangster.
      116 10 Melden
    • rodolofo 22.07.2018 08:37
      Highlight @ Raphael
      Danke für die deutlichen Worte!
      Aber pass auf, dass die Dich nicht wegen "Übler Nachrede" verklagen!
      Dann hast Du einen langwierigen Prozess am Hals, bei dem Anwälte und Richter fette Honorare einstreichen!
      So machen es die Finan-Gangster nämlich immer mit Leuten, die sich getrauen, eine Meinung zu äussern, welche nicht mit der Fouchsmeinung des "Man wird ja wohl noch sagen dürfen, Kotz Rotz!" übereinstimmt.
      Neuestes Lehr-Beispiel:
      Italiens Aussenminister Salvini klagt gegen Mafia-Experten Saviano wegen Verleumdung, nachdem ihn dieser "Minister der Unterwelt" genannt hat...
      54 13 Melden
    • AlteSchachtel 22.07.2018 08:50
      Highlight "Blocher und Ebner"....

      und ihre "Lehrbuebe", die heute gefeiert werden, weil man sie offiziell nicht mit Ebner & Co. in Verbindung bringt, wie z.b. der Hans-Ulrich....
      61 7 Melden
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