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Nach Brand in russischem Einkaufszentrum mehr als 60 Tote geborgen



Nach einem Brand in einem Einkaufszentrum der sibirischen Stadt Kemerowo haben Rettungskräfte inzwischen über 60 Tote geborgen. Der Leiter des Zivilschutzes, Wladimir Putschkow, bestätigte am Montag laut Nachrichtenagentur Tass 64 Tote.

Nach mindestens sechs Personen werde noch gesucht. Unter den Toten sollen viele Kinder sein. Das Feuer war am frühen Sonntagabend im vierten Stock des Shopping-Centers in der Nähe eines Kinosaals ausgebrochen.

Es erfasste eine Fläche von rund 1600 Quadratmetern. Die Feuerwehr habe den Brand zwar unter Kontrolle bringen können, hiess es. An einigen Stellen sei das Feuer jedoch wieder aufgeflackert. Das Gebäude ist nach Angaben der Behörden einsturzgefährdet. Die genaue Brandursache ist nicht bekannt.

Wie viele Menschen sich in dem Einkaufszentrum aufhielten, war unklar, doch war es zum Unglückszeitpunkt gut besucht. Den Rettungsdiensten zufolge wurden 120 Menschen in Sicherheit gebracht.

Mehrere Festnahmen

Auch die Brandursache blieb unklar. Die Behörden leiteten Ermittlungen wegen «Verletzung der Sicherheitsbestimmungen» ein. Drei Menschen wurden festgenommen, wie Tass unter Berufung auf Polizeiquellen meldete. Unter den Festgenommenen sei auch der Direktor des Einkaufszentrums in der Stadt Kemerowo.

Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow reiste in die Industriestadt, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen, wie Ria Nowosti berichtete. Es war das schlimmste Brandunglück in Russland seit Jahren.

Kemerowo liegt in Westsibirien, rund 3000 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt. Mehr als 500'000 Menschen leben in der Industriestadt im Kusbass, Russlands grösstem Kohlerevier. (sda/dpa/afp)

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