Digital-News

Diese App installierte sich heimlich auf Huawei- und Honor-Handys

20.11.17, 12:08 20.11.17, 15:08

Die Digital-News im Überblick:

Mit der SBB-App kann man neu Billette auf Monatsrechnung kaufen

Ab sofort können ÖV-Nutzer ihre mit der SBB-Mobile-App oder auf sbb.ch gekauften Billette bequem und einfach per Rechnung bezahlen, wie die SBB am Montag mitteilten.

Das Bezahlen mit Kredit- oder Debitkarte bleibe selbstverständlich weiterhin möglich. Kunden, die keine solchen Karten hätten oder diese nicht als Zahlungsmittel hinterlegen möchten, können Billette ab sofort auch auf Rechnung kaufen.

Diese Bedingungen gilt es zu beachten:

Um Billette per Monatsrechnung bezahlen zu können, benötigen die Kunden ein Swisspass-Login. Wird der Kauf über SBB Mobile abgewickelt wird, muss auf dem Smartphone die neuste Version der SBB-Mobile-App (iOS oder Android) installiert sein. Der Kauf auf Rechnung ist möglich für Kunden, die mindestens 18 Jahre alt sind und Wohnsitz in der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein haben. Aus Sicherheitsgründen muss zudem bei der Registrierung eine Mobiltelefonnummer angegeben werden. Nach der Kreditprüfung können nach einigen Sekunden Billette auf Monatsrechnung gekauft werden.

quelle: sbb.ch

Die SBB arbeite gemäss eigenen Angaben für diese neue Dienstleistung mit der Firma Byjuno in Zug zusammen.

PS: Rechnungen auf Papier kosten 2.50 Franken.

(dsc)

Diese App installierte sich heimlich auf Huawei- und Honor-Handys

Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei hat Ärger, weil er auf Android-Geräten von Kunden ungefragt eine App installiert hat. Es handelt sich um die Videobearbeitungs-App «Quik» des Action-Kamera-Herstellers Go Pro.

Betroffen sind eine unbekannte Zahl von Huawei-Smartphones sowie Geräte der zu Huawei gehörenden Marke Honor.

screenshot: user-input

Das Unternehmen hat sich laut einem niederländischen Tech-Blog  entschuldigt und spricht von einem internen Fehler, der zur ungewollten Installation der Bloatware App geführt habe.

Entgegen anders lautender Berichte soll sich die heimlich installierte App problemlos wieder vom Gerät löschen lassen.

Im Google-Play-Store hagelte es 1-Stern-Bewertungen, einzelne User nahmen die App aber auch mit Humor...

Hat sich selbstständig installiert, und somit vollständigen Zugriff auf meine Daten. Ich habe nicht mal eine Go Pro, sollten Sie mir diese gratis schicken, wäre das eine andere Sache :)

quelle: google play store

(dsc, via user-input)

Apple verschiebt Marktstart seines «smarten» Lautsprechers

Apple wird seinen vernetzten Lautsprecher HomePod doch nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt bringen. Jetzt soll er in den USA, Grossbritannien und Australien von «Anfang 2018» an verkauft werden. Man brauche «ein wenig mehr Zeit», um das Gerät für die Kunden fertigzustellen, teilte Apple am Wochenende mit.

Ursprünglich war bei der Ankündigung im Juni ein Verkaufsstart im Dezember in Aussicht gestellt worden. Apple machte keine Angaben dazu, was die Probleme sind.

Teurer als Konkurrenz

Der HomePod soll sich mit der Qualität der Musikwiedergabe und räumlichem Sound von den Rivalen abheben und zugleich Zugang zur Sprachassistentin Siri bieten. Durch die Einbindung des hauseigenen Streamingdienstes Apple Music könnte der Konzern eine einfachere Bedienung und Einrichtung als viele Konkurrenten bieten.

Mit einem Preis von 349 US-Dollar wird das Gerät zugleich teurer als andere Modelle. Bei der Vorstellung im Juni führte Apple zunächst nur die Musikwiedergabe vor, aber keine Funktionen der Sprachsteuerung.

Amazon hat Nase vorn

Mit dem HomePod will Apple in das boomende Geschäft mit Lautsprechern mit integrierten Sprachassistenten einsteigen. Der Onlinehändler Amazon hatte den Markt mit seinen Echo-Lautsprechern und der Sprachassistenzsoftware Alexa praktisch im Alleingang etabliert.

Im vergangenen Jahr zog Google mit dem Konkurrenzgerät Home und dem Google Assistant nach und steht in den Startlöchern mit neuen Modellen. Darunter ist auch die grössere Version Google Home Max, die es direkt mit dem HomePod aufnehmen soll.

Amazons Alexa rückt unterdessen in das Geschäft mit Geräten von Hifi-Anbietern wie Yamaha oder des Spezialisten für vernetzte Lautsprecher Sonos vor. Der Onlinehändler besetzt zudem den Markt mit kräftigen Rabatten auf seine eigenen neuen Echo-Modelle im Weihnachtsgeschäft.

Im vergangenen Jahr hatte Apple bereits den Start seiner AirPods-Ohrhörer verschoben, um länger daran zu arbeiten. Statt Oktober kamen sie erst im Dezember auf den Markt – und waren danach noch monatelang schwer zu bekommen.

(dsc/sda)

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

59s

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

Video: srf

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BärenAdler 20.11.2017 21:54
    Highlight Das mit der Quik App war doch schon im vornherein bekannt.

    Hier nachzulesen:
    https://www.videoaktiv.de/2017041315411/news/editing/gopro-quik-videoschnitt-app-in-huawei-p10-integriert.html
    1 0 Melden
  • Madison Pierce 20.11.2017 14:43
    Highlight Huawei begnügt sich wenigstens mit einer App. :) Samsung hat da weniger Hemmungen und deren Bloatware lässt sich nicht deinstallieren...
    57 0 Melden
    • Pedro Salami 20.11.2017 18:04
      Highlight Bloatware wird man auch auf einem Samsung los, wenn man will. Bringt etwas Aufwand mit sich aber es lässt sich auf den meisten Modellen machen.
      9 16 Melden
  • Posersalami 20.11.2017 14:27
    Highlight Integriert doch lieber mal einen Dienst wie Apple Pay oder Pay Pal! Ich vertraue der SBB in Sachen Sicherheit eigentlich nicht genügend, um ihr meine KK Daten zu geben.

    Apple oder Pay Pal traue ich deutlich mehr Kompetenz zu. Vor allem da die Papierrechnung so unverschämt teuer ist.
    15 24 Melden
    • Tsetse 20.11.2017 15:45
      Highlight Apple Pay funktioniert mit der SBB App
      14 1 Melden
    • E. Edward Grey 20.11.2017 15:48
      Highlight Apple Pay lässt sich schon länger mit der SBB App nutzen, auch jetzt und ohne SwissSpyPass Login.
      8 1 Melden
    • Posersalami 20.11.2017 16:26
      Highlight Cool, habs noch gar nicht gesehen, danke!

      ..uuuuuund fix die hinterlegte KK bei der SBB gelöscht.
      12 0 Melden
  • Sheldon 20.11.2017 13:03
    Highlight Wollte mit der neuen App ein Ticket lösen. Habs noch immer nicht. Und bei jedem update muss man die Grunddaten neu eingeben. Appsolut nicht gut.
    10 3 Melden
  • E. Edward Grey 20.11.2017 12:44
    Highlight Die SBB vergisst den Anreiz für die Kunden. Zahle ich mit Kreditkarte (Apple Pay) so benötige ich kein SpyPass-Login und bekomme Prämienpunkte gutgeschrieben, auf Kosten der Kartengebühr zu Lasten SBB.
    Wo ist der Incentive für Kunden wenn diese Zuger Firma die Gebühren einsackt?
    6 13 Melden

Warum 1+2+3 beim iPhone-Taschenrechner 24 ergibt

Der Taschenrechner-App des iPhones bereiten selbst einfachste Rechenaufgaben Schwierigkeiten. Schuld an der Mathe-Schwäche ist wohl ein simpler Fehler.

Die Taschenrechner-App des iPhones ist unter bestimmten Umständen mit Aufgaben überfordert, die keinem Primarschüler Probleme bereiten würden. Wir haben auf einem iPhone 7 und iPhone 6S mit der Betriebssystem-Version 11.0.3 einfache Rechnungen ausprobiert. Als Ergebnis für die Rechnung 1+2+3 gab die App 24 an, 9-6-3 ergab bei unserem Test 63.

Die Rechenschwäche wird derzeit intensiv in Foren diskutiert und tritt auch in der erst seit wenigen Wochen verfügbaren neuen iOS-Version 11 auf. …

Artikel lesen