Samsung
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Das ist es also, das neue Samsung Galaxy S9. bild: twitter / @labacnotan

Das Galaxy S9 ist da! Bessere Kamera, neue Farbe, PC-Modus – und schon bald in der Schweiz

Beim neuen Galaxy S9 lässt Samsung die Kamera genauer hinschauen, wenn es schummrig wird. Ansonsten gibt es vor allem verbesserte Details. Und eine Richtigstellung.

Matthias Kremp, barcelona / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Richtigstellung betrifft den Fingerabdruckscanner. Nachdem der beim Galaxy S8 und dem Galaxy Note 8 neben der Kamera platziert war, liegt er jetzt wieder unterhalb der Linse. Beim Entsperren versehentlich mit dem Finger auf das Objektiv zu tippen, wird damit zumindest weniger wahrscheinlich.

This Wednesday Feb, 21, 2018, photo shows the camera lens of a Samsung Galaxy S9 mobile phone during a product preview in New York. The Galaxy S9 phones were unveiled Sunday, Feb. 25, in Barcelona, Spain, and will be available March 16. Advance orders begin this Friday. (AP Photo/Richard Drew)

Bild: AP/AP

Aber am S9 und seinem grösseren Gegenstück, dem S9+, kann man sich auch ohne Fingerabdruck identifizieren, per «Intelligent Scan». Mit diesem Begriff bezeichnet Samsung eine neue Technologie, die Gesichts- und Iriserkennung zusammenfasst. Wie gut, schnell und sicher das in der Praxis ist, ist noch unklar.

Die für Samsung offenbar zweitwichtigste Neuerung: Bei uns werden die neuen Galaxy-Smartphones ausser in Schwarz und Blau auch in einem Lilac-Purple genannten Farbton auf den Markt kommen. Ich nenne ihn mal einfach: Lila. Das sieht zugegeben ziemlich schick aus und orientiert sich an der von der Firma Pantone festgelegten Pantone-Farbe des Jahres.

Image

Samsung hatte sich beim Galaxy S6 schon einmal an Pantone orientiert und einen grünen Farbton angeboten. Zumindest ich habe den aber nie bei Irgendjemandem gesehen. Die in anderen Ländern angebotene Galaxy-S9-Farbe Titangrau ist für hierzulande nicht vorgesehen.

Die Bildschirme sind laut Samsung minimal grösser als die der Vorgänger, weil der Rahmen oben und unten etwas schmaler geworden ist. Die Auflösung hat sich aber nicht verändert und bleibt bei 2960 x 1440 Pixeln. Wie ihre Vorgänger sind auch die beiden neuen Modelle wasser- und staubdicht nach der Norm IP68. Auch an der kabellosen Ladefunktion hat Samsung erfreulicherweise festgehalten.

Mehr Licht und mehr Bilder für die Kamera

Beide Modelle sind mit einer 8-Megapixel-Frontkamera für Selfies bestückt. Auf der Rückseite hingegen zwei Kameraausführungen: Zum einen haben sowohl das S9 als auch das S9+ eine Weitwinkelkamera mit zwölf Megapixeln. Beim Plus-Modell ist die jedoch zusätzlich mit einer variablen Blende bestückt und wird von einer Zusatzkamera mit Teleobjektiv ergänzt.

Ist es beim Fotografieren hell, arbeitet die Hauptkamera mit dem Blendenwert F2.4. Geht die Helligkeit auf einen Wert von unter 100 Lux zurück, weitet sich die Objektivblende automatisch auf den Wert F1.5. So sollen 28 Prozent mehr Licht zum Fotochip durchkommen als beim Galaxy S8, dessen Kamera noch F1.7 hatte. Das Teleobjektiv arbeitet immer mit F2.4.

Neu ist auch, dass der Fotochip des S9 und S9+ mit einem eigenem Speicher bestückt ist. Sony hat das im vergangenen Jahr beim Xperia XZ Premium vorgemacht. Der Vorteil des integrierten Speichers: Man kann sehr viele Bilder sehr schnell nacheinander aufnehmen. Wie Sony nutzt Samsung das, um extreme Zeitlupen mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu ermöglichen. Der Speicher reicht allerdings nur für 0.2 Sekunden Echtzeit, die bei 960 Bildern pro Sekunde auf sechs Sekunden ausgedehnt werden.

Ebenfalls neu ist eine Funktion, die mit dem Handy anvisierte Texte von einer Sprache in eine andere übersetzt. Wenn das in der Praxis genauso gut funktioniert wie in Samsungs Demonstration, kann man damit etwa im Urlaub Speisekarten übersetzen. Überdies gibt es die Möglichkeit, Ortsinformationen ins Kamerabild einblenden zu lassen, wie es einige Augmented-Reality-Apps schon seit Jahren tun.

Emojis zum Selbermachen

Populär könnten aber die sogenannten AR-Emojis werden, mit denen Samsung die Animojis von Apples iPhone X adaptiert und erweitert. So kann man etwa sein Gesicht digitalisieren und daraus einen Satz persönlicher Emojis erstellen lassen. Oder man steuert mit der eigenen Mimik eine der vorgegebenen Kunstfiguren und lässt sie einem Freund per Chat eine Nachricht als animierten Kurzfilm überbringen. Weil Samsungs AR-Emojis als GIF gespeichert werden, lassen sie sich mit jeder beliebigen Chat-App verschicken, egal ob WhatsApp oder Allo.

In this Wednesday, Feb. 21, 2018, photo, Samsung's Aaron Baker demonstrates the AR Emoji feature on a Samsung Galaxy S9 Plus mobile phone during a product preview in New York. The Galaxy S9 phones were unveiled Sunday, Feb. 25, in Barcelona, Spain, and will be available March 16. Advance orders begin this Friday. (AP Photo/Richard Drew)

Das neue Galaxy S9 macht dein Gesicht zum persönlichen Emoji.  Bild: AP/AP

Das Galaxy als PC

Angetrieben werden die Galaxy S9 und S9+ von einem neuen Octacore-Prozessor von Samsung. Vier seiner Rechnerkerne laufen mit bis zu 2.7 GHz, die übrigen vier mit bis zu 1.7 GHz. Der Arbeitsspeicher wurde zugunsten vieler parallel laufender Apps auf sechs GB aufgestockt. Der Massenspeicher ist wahlweise mit 64 GB oder 256 GB bestückt und kann per microSD-Karte um bis zu 400 GB erweitert werden.

Das wird man zumindest bei einem von Samsung beworbenen Anwendungsszenario auch brauchen: der prinzipiell schon vom S8 bekannten Nutzung des Smartphones als PC-Ersatz. Mithilfe einer neu gestalteten optionalen Dockingstation können Galaxy S9 und S9+ an einen Bildschirm oder Beamer angeschlossen und wie ein PC genutzt werden.

Image

Mit einer Dockingstation wird das S9 zum PC-Ersatz.

Dabei kann man wahlweise den Handybildschirm als Touchpad benutzen oder Maus und Tastatur anschliessen. Ein vollwertiger PC-Ersatz ist das sicher nicht, aber für ein wenig Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder eine Präsentation dürfte es ausreichen.

Interessenten können die beiden neuen Galaxy-Smartphones ab sofort bestellen, vom 16. März an sollen sie im Handel erhältlich sein. Das S9 wird 899 Franken (unverbindliche Preisempfehlung) kosten, das S9+ sogar 999 Franken (UVP).

Den Livestream der Samsung-Keynote verpasst?

Play Icon

Hier kannst du die Wiederholung anschauen. Video: YouTube/Samsung

Galaxy S9 und S9 Plus im Video

Play Icon

Video: YouTube/Mobilegeeks.de

Alle technischen Daten: S9 und S9 Plus im Vergleich

Image

tabelle: samsung

Wie das Smartphone unseren Alltag verändert hat

Play Icon

Video: srf/SDA SRF

Abonniere unseren Newsletter

30
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EinePrieseR 26.02.2018 18:55
    Highlight Highlight Ein Samsung zu dem Preis? Echt jetzt? 😂
  • Wolf2000 26.02.2018 16:52
    Highlight Highlight Es gibt nichts über eine Spiegelreflexkamera mit Vollformatchip... Da kommt kein Handy ran.
    • Zwerg Zwack 26.02.2018 18:02
      Highlight Highlight Für die Hosentasche? 😉
    • Wolf2000 26.02.2018 18:17
      Highlight Highlight Vergleich mal die Bilder. Vorallem die Sonne. Auf Smartphones ist die Sonne nur ein Fleck. Auf Photos einer Vollformatkamera ein Stern.
    • Zap Brannigan 26.02.2018 18:28
      Highlight Highlight Vollformat ist nur Kleinbild (35mm). Wenn schon Mittelformat 😁 Alte Regel: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 26.02.2018 12:50
    Highlight Highlight Muss ich sofort kaufen. Mein Galaxy S8 hat das neuste Android OS noch nicht erhalten. Android Version 7.0. Letztes Sicherheitsupdate November 2017. Beim neuen ist wohl fast der aktuellste stand drauf.
    • Madison Pierce 26.02.2018 13:50
      Highlight Highlight Werde ich auch so machen. Samsung hat eine gute Updatestrategie: statt mühsamer Updates für alte Geräte gibt es in kurzen Abständen neue Geräte.

      So wird man bei älteren Geräten nicht plötzlich von neuen Features überrascht und hat keine Probleme mit hängenden Updates etc. Einfach jährlich ein neues Gerät kaufen und man ist wieder auf dem aktuellen Stand.
    • droelfmalbumst 26.02.2018 16:06
      Highlight Highlight #ironieoff
  • Gubbe 26.02.2018 09:23
    Highlight Highlight Kann man damit besser telefonieren, Whats App gebrauchen und Fotos machen? Als Berner spreche ich mit neuen Mobiltelefonen nicht schneller und schreiben auch nicht. Schnappschüsse sind auch mit meinem 4-järigen Galaxy möglich. Für mich ein Rätsel, wie Menschen jedes Jahr für hunderte Franken ein neues Phone kaufen und dafür noch Schlange stehen.
    • Triumvir 26.02.2018 11:48
      Highlight Highlight Wer Wert auf bessere Fotos und Videos legt, der kauft sich gerne ca. alle zwei Jahre ein neueres Handy. Dein alter Knochen kann hier mit den aktuellen Handys nicht annähernd mithalten und ist auch Punkto Sicherheit nicht mehr vorne mit dabei...
    • droelfmalbumst 26.02.2018 16:07
      Highlight Highlight wer gerne Fotos oder Videos macht, soll sich eine Fotokamera zulegen...ein Handy ist auch heute nachwievor für professionelle Fotos nutzlos..spätestens wenn man das zeug in anständiger Qualität printen möchte
    • Triumvir 26.02.2018 17:17
      Highlight Highlight @droelfmalbumst: Die Realität sieht heute aber schon lange anders aus...der 08-15-User braucht schon lange keine separate Kamera mehr. Ich übrigens auch nicht mehr. Das einzige was ich z.B. noch in die Ferien zusätzlich - ausser meinen beiden Handys - noch mitschleppe, ist eine GoPro für Action- oder Unterwasservideos...Mir reicht die Quali heutiger Handycams und die Fotos werden erst noch schön und sicher archiviert...
  • Nasi 26.02.2018 07:35
    Highlight Highlight Kleine info an alle, die das mit dem live-übersetzen cool oder witzig finden - und dafür nicht extra ein neues Handy kaufen wollen:

    Die Google Translate App kann das auch (schon lange) :)
    • bcZcity 26.02.2018 08:49
      Highlight Highlight Der Microsoft Übersetzer sogar noch länger 🙃
  • walsi 26.02.2018 06:01
    Highlight Highlight Was mit in diesem Artikel fehlt, den Hinweis darauf, dass es Werbung ist. Er liest sich jedenfalls so.
    • TheMan 26.02.2018 13:02
      Highlight Highlight Dan lies mal Schurter wen er über Apple schreibt. So hochgelobt wird von ihm kein anderes Smartphone. Der Beitrag ist dan fast bezahlt von Apple.
  • 19_Invictus_21 25.02.2018 22:51
    Highlight Highlight Wenn man die Bildbeschreibung zum Klinkenanschluss so liest könnte man meinen es sei etwas schlechtes dass Samsung ihn weiterhin behält.

    Ich bin sehr froh darüber! Bluetooth Kopfhörer will ich nicht und Typ C/Lightning bieten in Sachen Musikqualität keine Vorteile.

    Mit dem Klinken kann ich dafür Musik hören und mein Handy laden. Mach ich relativ oft. Also danke Samsung!
  • SeineEminenz 25.02.2018 22:42
    Highlight Highlight Heisst auch dass ich dann das S8 für 400 kriegen kann oder
  • Barracuda 25.02.2018 21:51
    Highlight Highlight Samsung macht ohne Frage gute Smartphones. Aber solange sie an den Pseudo-innovativen und nervigen abgerundeten Kanten festhalten, kommt Samsung bei mir nicht in Frage.
  • Flötist 25.02.2018 21:34
    Highlight Highlight Die AR-Emojis sind nice, aber sehen ziemlich creepy aus. Der Erfolg von Bitmoji bisher war der, dass die Charaktere sehr ansprechend gezeichnet sind. AR-Emojis würde ich so kaum einsetzen ausser zum einmaligen spass.
    • droelfmalbumst 26.02.2018 16:09
      Highlight Highlight schon tragisch dass Samsung oder auch Apple dieses argument verwenden und dafür das doppelte an preis verlangen...
  • fw_80 25.02.2018 20:10
    Highlight Highlight Blende 1,5 statt wie bisher 1,7? Glaubt bitte einfach nicht an deutlich sichtbare Resultate. Klar ist mehr Licht immer besser, aber in dieser Grössenordnung ist das primär Marketing.
    • Pain in the Ass 26.02.2018 00:26
      Highlight Highlight 28% mehr Licht ist für dich also nur Marketing. Immerhin ist es eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Ausserdem ist die verstellbare Blende ein nennenswerter Fortschritt und in der Smartphonetechnik einmalig. Wenn man das Samsung nicht gönnen mag, dann macht es keinen Sinn mehr überhaupt noch weiterzuentwickeln. Man sollte in der Smartphoneentwicklung keine Quantensprünge erwarten. Es dürfen auch kleinere Schritte geschätzt werden.
    • droelfmalbumst 26.02.2018 16:10
      Highlight Highlight keine quantensprünge erwarten ist richtig. bin ich voll bei dir. man sollte aber da es keine quantensprünge in der Technik gibt, auch keine quantensprünge beim preis machen... und 100.- mehr weil die Emojis sich bewegen finde ich schon peinlich... (nicht auf Samsung bezogen, sondern allgemein)
  • SPANKYswissHAM 25.02.2018 20:08
    Highlight Highlight mimimi...“dises und jenes isch vo apple kopiert“...mimimi

    ah nei haut! söttägi kommentär gits ja nir wenn apple äs neus produkt bringt, sorry 🤦🏻‍♂️🤷🏻‍♂️
    • Flötist 25.02.2018 21:32
      Highlight Highlight Wow du bist ja der Obermimimi.
    • RAZZORBACK 26.02.2018 01:40
      Highlight Highlight Soll das Deutsch sein???
    • The Destiny // Team Telegram 26.02.2018 07:28
      Highlight Highlight @razorback, es nennt sich Schweizerdeutsch.
  • Hüendli 25.02.2018 20:01
    Highlight Highlight Grüsse von nirgendjemandem, Herr Kremp 😉 Wurde aber mittlerweile durch ein Essential Phone ersetzt, welches ich gerne in seegrün gehabt hätte, wäre die Farbe nicht in weniger als einer Woche ausverkauft gewesen. Schicker als dieses Flieder (mal lilac im Dictionnaire nachschlagen) ist beides.
    User Image

Ich habe Huaweis Mate 20 Pro vier Wochen getestet – und das ist die ungeschminkte Wahrheit

Der chinesische Smartphone-Riese Huawei geht gleich mit drei neuen Modellen ins Weihnachtsgeschäft. Wir haben das Top-Modell Mate 20 Pro ausführlich getestet und mit den günstigeren Modellen Mate 20 und Mate 20 Lite verglichen.

Das Mate 20 Pro von Huawei ist der wohl meistgenannte Anwärter auf den Titel «Smartphone des Jahres 2018». Viel wurde in den letzten Wochen darüber geschrieben und meist fanden die Tester löbliche Worte. Doch setzt die Dreifach-Kamera mit bis zu 41-Megapixel-Auflösung wirklich neue Massstäbe? Ist der Akku so ausdauernd, wie gemunkelt wird? Oder ganz allgemein gefragt: Ist das Mate 20 Pro fast 1000 Franken wert?

Ich habe das «nicht ganz günstige» Android-Smartphone der Chinesen in den …

Artikel lesen
Link to Article