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Jede dritte Person in der Schweiz gibt zu viel für die Miete aus



Jede dritte Person gibt hierzulande zu viel für die Miete aus. Am stärksten belastet wird das Budget von Haushalten mit einem Einkommen unter 8000 Franken oder von Einzelpersonen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Internetvergleichsdienstes comparis.ch.

Generell wird empfohlen, für die Miete inklusive Heiz- und Nebenkosten maximal einen Viertel des Nettoeinkommens auszugeben. 29 Prozent der Befragten gibt aber an, dass ihre Mietkosten dieses Verhältnis übersteigen, wie comparis.ch am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind überdurchschnittlich Einpersonenhaushalte und Haushalte mit einem Einkommen unter 8000 Franken.

Feststellen lassen sich auch regionale Unterschiede. So geben 35 Prozent der Mieter, die in Agglomerationen leben, mehr als den empfohlenen Maximalbetrag für die Miete aus. In der Stadt sind es 28 Prozent und in ländlichen Gebieten noch 22 Prozent.

Aufgrund der Mietkosten müssen sich 40 Prozent der Mieterinnen und Mieter in anderen Bereichen finanziell einschränken. Gespart wird vor allem beim Ausgang und bei Restaurantbesuchen, bei den Ausgaben für Ferien oder beim Shopping.

Die Befragung wurde im letzten Dezember bei 1028 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt. (sda)

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