Unvergessen
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Bild: Keystone

Sein schönstes Geburtstagsgeschenk

Unvergessen

Der Stern von Dario Cologna geht auf – und im Stazerwald landen Hunderte auf dem Hintern

11. März 2007: Mit Dario Cologna rechnet am Engadin Skimarathon niemand – ausser dem damals 21-Jährigen selber. Er ist der jüngste Sieger in der Geschichte und der erste Rätoromane.



Vom Engadin Skimarathon wollen alle, die mit Langlauf wenig bis gar nichts am Hut haben, bloss eines sehen: Bilder vom Stazerwald. Die Abfahrt auf den 42 Kilometern zwischen Maloja und S-chanf ist für die Profis in der Regel kein Hindernis – für weniger geübte Langläufer hingegen wird sie oft zur Falle:

Ein «Best of Stazerwald» aus dem Jahr 2012. Video: Youtube/Südostschweiz Emotion

Cologna im Endspurt unwiderstehlich

Im Jahr 2007 läuft Dario Cologna an seinem 21. Geburtstag während des ganzen Rennens an der Spitze mit. Führungsarbeit übernimmt er aber nicht. So lautet der Plan des Schweizer Teams und daran hält sich das grosse Talent. Cologna merkt, dass er immer noch über gute Beine verfügt und sucht im Finish den Windschatten des erfahrenen Italieners Pietro Piller Cottrer. «Ich wusste, dass er im Sprint nicht der Schnellste ist», sagt er nach dem Rennen, «wenn wir das Stadion gemeinsam erreichen, werde ich siegen.»

Das Duo kommt aber nicht weg, wird wieder eingeholt. Auf dem letzten Kilometer ist es nun Cologna, der attackiert. Im Endspurt ist er nicht zu schlagen. Er gewinnt den 39. Engadin Skimarathon vor zwei weiteren Schweizern, Toni Livers und Christian Stebler, was den «Blick» zur Schlagzeile «Schweizer Festspiele im Engadin» inspiriert. Denn auch bei den Frauen bleibt der Siegercheck im Land, bei Laurence Rochat.

Der Schweizer Langlaeufer Dario Cologna, links, Sieger Herren, bekommt einen Kuss von Laurence Rochat, Siegerin Damen, nach dem 39. Engadiner Skimarathon am Sonntag, 11. Maerz 2007 in S-Chanf. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Prominente Ehrendame: Die Frauensiegerin Laurence Rochat gratuliert Dario Cologna zu seinem Sieg. Bild: Keystone

Sieg praktisch vor der Haustür

Dario Cologna, Gewinner einer Bronzemedaille an Junioren-Weltmeisterschaften, wird zum ersten Mal von der breiten Öffentlichkeit wahr genommen. Auch für ihn ist es ein prägender Moment. «Vor so vielen Journalisten bin ich noch nie gesessen», sagt er an der Medienkonferenz.

Als erster Sieger des Engadin Skimarathons gibt der Münstertaler auch in Romanisch Auskunft. «Dieses Rennen zu gewinnen ist etwas vom Grössten, vor allem für einen aus dem nahen Val Müstair», freut sich Cologna.

Am 11. März 2007 weiss er nicht, was er in seiner Karriere noch alles schaffen wird. Aber vielleicht ahnt und bestimmt hofft er es: dass er eines Tages Olympiasieger, Weltmeister, Gesamtweltcupsieger wird. Dario Cologna wird all diese Ziele erreichen.

Der Schweizer Langlaeufer Dario Cologna, Mitte, gewinnt den 39. Engadiner Skimarathon vor den Schweizern Toni Livers, rechts, und Christian Stebler, links, am Sonntag, 11. Maerz 2007 in S-Chanf. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Der Drittplatzierte Christian Stebler (links) und der Zweitplatzierte Toni Livers lassen den Sieger hochleben. Bild: Keystone

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob eine hervorragende sportliche Leistung, ein bewegendes Drama oder eine witzige Anekdote – alles ist dabei.

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«Die nächsten Chancen warten» – Dario Cologna nach Skiathlon-Dämpfer kämpferisch

Dario Cologna gehörte beim Olympia-Skiathlon der Männer über 2x15 km in Pyeongchang zu den Geschlagenen. Die Podestplätze gingen allesamt an Norwegen.

Der als einer der Topfavoriten gestartete Cologna musste bei seinem ersten Einsatz in Südkorea mit dem 6. Platz vorlieb nehmen. Der Tour-de-Ski-Sieger machte zunächst einen starken Eindruck und hatte das Renngeschehen unter Kontrolle. 1,5 km vor dem Ziel musste er jedoch überraschend entscheidend abreissen lassen. Zu Bronze fehlten dem dreimaligen Olympia-Champion schliesslich 16 Sekunden.

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