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FBI bestätigt Briefbomben an kalifornische Abgeordnete Waters



Die US-Bundespolizei FBI hat am Donnerstag (Ortszeit) bestätigt, dass auch an die demokratische Kongressabgeordnete Maxine Waters zwei Paketbomben adressiert waren. Damit steigt die Zahl der an prominente Demokraten versendeten Sprengsätze auf acht.

Weitere gingen unter anderem an Ex-Präsident Barack Obama und die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, aber auch an den US-Fernsehsender CNN. Die kalifornische Abgeordnete Waters ist eine scharfe Kritikerin von US-Präsident Donald Trump. Der ehemalige CIA-Direktor John Brennan und Ex-Justizminister Eric Holder waren ebenfalls Adressaten der Sprengsätze.

Die Päckchen ähnelten laut FBI jener Briefbombe, die am Montag im Briefkasten des Anwesens von Milliardär und Philantrop George Soros gefunden worden war. Soros und die zur Zielscheibe geratenen Prominenten haben Trumps Politik immer wieder scharf kritisiert.

Alles ähnliche Umschläge

Bei den nun versandten Sprengsätzen handelt es sich nach Angaben der Anti-Terror-Einheit von New York und des FBI offensichtlich um einfach gebaute Rohrbomben. Die PVC-Rohre enthielten Schwarzpulver, einen Zünder und vermutlich auch Granatsplitter, wie NBC unter Berufung auf drei Ermittler berichtete. Verletzt wurde bei den Funden in Washington und im Grossraum New York niemand. Die gepolsterten Umschläge wurden abgefangen, bevor sie ihre Adressaten erreichten. Laut FBI ähnelten sich die Umschläge.

FBI-Direktor Christopher Wray sagte, die Ermittlungen zu den Funden hätten «höchste Priorität». In New York wurden 100 weitere Soldaten der Nationalgarde eingesetzt, um Flughäfen, Bahnhöfe und andere Knotenpunkte zu überwachen. Zu den Rohrbomben sagte Gouverneur Andrew Cuomo: «Dies ist die Welt, in der wir leben.» (sda/reu/dpa/afp)

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