Machthungrige Föten, der «Dude» als Prophet und Sex mit der Hohepriesterin: Die 13 durchgeknalltesten Religionen

30.06.17, 12:48 30.06.17, 13:45

daniel huber

Das Internet ist voll von Listen mit bizarren Religionen. Auffällig ist, dass die etablierten Religionen darin meist nicht vorkommen. Dabei sind für nüchterne Agnostiker im Grunde alle Religionen bizarr. Oder wie anders könnte man christliche Dogmen wie die Jungfrauengeburt oder die Dreieinigkeit bezeichnen? Die 613 Ge- und Verbote des Judentums? Die Kurzzeitehe bei den Schiiten? 

Doch die etablierten Religionen haben den Vorteil, dass sie schon lange da sind. Und sie zählen ihre Gläubigen nach Millionen, wenn nicht Milliarden. Deshalb beschäftigen wir uns hier nicht mit ihnen, sondern mit ein paar eher jungen Religionen, denen man von weitem ansieht, dass sie gaga sind. Hier 13 Beispiele:

«Rette den Planeten, bring dich um!»

Der Mensch als Negativposten. Bild: Youtube

Die 1992 von Chris Korda gegründete Church of Euthanasia ist nicht gerade das, was man einen menschenfreundlichen Verein nennen könnte. Die Religion, deren erklärtes Ziel die freiwillige Bevölkerungsabnahme zur «Wiederherstellung der Balance zwischen den Menschen und den anderen Spezies auf der Erde» ist, hat die in manchen fundamentalistisch-ökologischen Kreisen anzutreffende Menschenfeindlichkeit auf die Spitze getrieben. Wenn Menschen in grosser Zahl sterben, jubeln die Euthanasier. Die Anschläge vom 11. September 2001 feierte die «Church» mit einem Videoclip, in dem sie die Schreckensbilder mit Hardcore-Pornographie mixte. 

Die Zeit läuft: Die Menschheit ausrotten, so lange es noch geht!

Die Church of Euthanasia kennt nur ein einziges Gebot – «Thou Shalt Not Procreate» («Du sollst dich nicht fortpflanzen») – und vier «Pfeiler» (oder Prinzipien): Selbstmord, Abtreibung, Kannibalismus und Sodomie. Selbstmord – «Save The Planet, Kill Yourself!» – wird von den Mitgliedern zwar nicht verlangt, aber wer sich selbst entleibt, wird sofort ein Heiliger. Konsum nicht-menschlichen Fleischs ist tabu. Unter Sodomie verstehen die Anhänger der «Church» sämtliche Sexualpraktiken, die nicht zur Fortpflanzung führen. 

Ein Prinzgemahl als Gott

Anhänger des Kults auf Tanna. Bild: Wikimedia/Christopher Hogue Thompson

Der Prinzgemahl der Queen, Prinz Philip, hat eine den Globus umspannende Fangemeinde, die seine politisch nicht sehr korrekten Sprüche liebt. Auf einer Insel ziemlich genau am anderen Ende der Welt wird der Herzog von Edinburgh aber noch viel mehr verehrt: Für die Anhänger der Prinz-Philip-Bewegung auf der Insel Tanna im pazifischen Inselstaat Vanuatu ist Philip eine Gottheit. 

Sohn eines Berggeistes: Die hellhäutige Gottheit an der Seite der mächtigen Frau. Bild: ROBERT PERRY/EPA/KEYSTONE

Grundlage für den Kult waren wohl melanesische Mythen über hellhäutige Naturgeister, die dann mit der Ankunft der weissen Siedler im Zuge der Kolonialisierung neue Bedeutung erhielten. Laut alten Legenden war der hellhäutige Sohn eines Berggeists über das Meer in ferne Lande gezogen und hatte dort eine mächtige Frau geheiratet, bevor er dereinst wieder zurückkehren würde. Irgendwann in den 50er oder 60er Jahren identifizierten die Leute auf Tanna die Queen als diese mächtige Frau und damit den Prinzgemahl als ihren Gott. Der Kult erhielt neue Nahrung, als die Royals Vanuatu 1974 besuchten. Prinz Philip kennt den Kult und hat dessen Anhängern Bilder von sich zukommen lassen. 

Copy, Paste, Amen

Yin + Yang meets Copy + Paste. Bild: PD

Wenn das keine Religion für das digitale Zeitalter ist! Det Missionerande Kopimistsamfundet (Die missionarische Kirche des Kopimismus), 2010 in Schweden ins Leben gerufen, hält das Kopieren von Informationen für eine heilige Tugend. Die Kirche ist im Dunstkreis von illegalen Filesharern entstanden, die auch die bekannte Fileshare-Plattform Pirate Bay betrieben. Seit 2011 ist die Kirche in Schweden offiziell als Religion anerkannt.

Das heilige Symbol der Kopimisten. Bild: PD

Für die Kopimisten (von «kopimi» für «copy me») ist Kommunikation heilig und daher auch das Internet, das Kommunikation enorm erleichtert. Freies Teilen von Information ist, so glaubt die Kirche, der Weg zur Harmonie im Universum. Heilig sind auch die Symbole «ctrl + c» und «ctrl + v» sowie das Symbol für den Kopimismus, ein K oder C – je nach Sprache – in einem Dreieck. Das Symbol versinnbildlicht das Gegenteil des Copyright-Symbols, da die Kopimisten das Urheberrecht ablehnen.  

Klonen für die Unsterblichkeit

Das ursprüngliche Symbol der Raëlianer verbindet den Davidstern mit dem Hakenkreuz (l.). Nach Protesten von jüdischer Seite änderte Vorilhon das Symbol. 

Hätte Erich von Däniken eine Religion gegründet, wäre wohl etwas Ähnliches entstanden: Ende 1973 hatte der französische Journalist Claude Vorilhon nach eigenem Bekunden eine Begegnung mit einem Ausserirdischen namens Yahweh, was ihn dazu brachte, einen eigenen Kult ins Leben zu rufen. Bald hatte Raël, wie sich Vorilhon seither nennt, zahlreiche Anhänger – möglicherweise auch deshalb, weil der UFO-Kult alles andere als körper- und lustfeindlich ist. 

Begegnung mit Yahweh: Claude «Raël» Vorilhon 2003.  Bild: KEYSTONE

Der Raelismus geht davon aus, dass die Menschen vor rund 22'000 Jahren von technologisch weit fortgeschrittenen ausserirdischen Wesen – den Elohim – geschaffen wurden. Sobald die Elohim zurückkehren, bricht ein neues Zeitalter an, in dem die Wissenschaft die Religionen ablösen wird. Die Raëlianer sind besessen vom Klonen – es erscheint ihnen als erster Schritt hin zur Unsterblichkeit. Sie behaupten, 2002 sei es ihnen gelungen, erstmals einen Menschen zu klonen: Eve. Zudem wollen sie Hitler klonen – um ihn für seine Untaten nachträglich vor Gericht zu stellen. 

Dieser Kult hat die «Macht»

Jediismus-Gründer Daniel Jones: Guru mit Hoodie. 

Daniel Jones und sein Bruder Barney hatten vermutlich einen «Star-Wars»-Film zu viel gesehen, als sie 2008 die neue Religion des Jediismus gründeten. Der Name des synkretistischen Kults, der spirituelle Elemente des Christentums und fernöstlicher Religionen zusammenführt, ist jedenfalls dem Orden der Jedi aus der Science-Fiction-Reihe «Star Wars» entlehnt. Die Anhänger sind gehalten, sich von der dunklen Seite der «Macht» fernzuhalten, die zu Angst, dann zu Hass und schliesslich zu Leiden führe. 

Der Jediismus verbindet Elemente aus Christentum, Buddhismus, Daoismus und Shintoismus miteinander. 

In Australien bekannten sich in einer Volksbefragung mehr als 70'000 Menschen zum Jediismus. Wie bei ähnlichen Vorgängen in England und Wales war vermutlich nur ein kleiner Teil von ihnen wirklich Anhänger des Kults – andere mokierten sich so über die Volkszählung oder machten sich einen Spass daraus, deren Resultat zu verfälschen.  

«Beginne den Tag mit einem Lächeln»

Michelangelo-Zitat: Wandmalerei in der «Church of Cannabis».  Bild: Wikimedia/Janulus144

Rausch und Religion, besteht da nicht eine uralte Verbindung? Sicher im Falle der noch recht jungen First Church of Cannabis, die 2015 in Indianapolis im US-Staat Indiana gegründet wurde. «Grand Poobah» – der Begriff aus dem Film «The Flintstones» bedeutet hier etwa Chef-Priester – ist Religionsgründer Bill Levin. Da der Konsum von Cannabis in Indiana vorerst illegal ist, wird im Gottesdienst nicht gekifft. Levin hat den Staat Indiana und die Stadt Indianapolis verklagt, weil das Cannabis-Verbot die Religionsfreiheit verletze. 

«Vergifte deinen Körper nicht mit schlechtem Essen und Limonade»: First-Church-of-Cannabis-Gründer Levin.  Bild: weedrush.news21.com

Dieses Vorgehen ist möglicherweise nicht ganz im Einklang mit einem der zwölf Gebote, die Levin die «göttlichen Dutzend» nennt: «Beginne nie einen Kampf – beende ihn nur», lautet das sechste Gebot. In der Liste finden sich neben Klassikern wie «Tue keinem anderen weh» und eher hanfinspirierten Geboten wie «Beginne den Tag mit einem Lächeln» auch sehr zeitgemässe Vorschriften wie «Sei kein Troll im Internet». 

Weisser geht nicht: Uriellas Fiat Lux

Uriella und ihr Gemahl Icordo 1999 in ihrem Heiligtum in Ibach. Bild: EPA DPA

Der Orden «Fiat Lux», 1980 von der ehemaligen Chefsekretärin Erika Bertschinger alias «Uriella» gegründet, ist ein heimisches Gewächs im Garten der Kulte und Religionen. Uriella erhielt die Gabe der Hellsichtigkeit, nachdem sie 1973 bei einem Reitunfall schwere Kopfverletzungen erlitten hatte. Vor allem aber erhält sie Nachrichten von Jesus Christus direkt. Trotz dieser göttlichen Herkunft stimmten nicht alle ihrer Prophezeiungen; jedenfalls trat der mehrfach von ihr vorhergesagte Weltuntergang bisher nicht ein. 

Uriella bei Viktor Giacobbo alias Fredi Hinz.  Video: YouTube/Robert Müller

Das Heiligtum des Ordens befindet sich seit einigen Jahren in Ibach im Schwarzwald. Inzwischen hat sich Uriella aus der Öffentlichkeit zurückgezogen; die mittlerweile 87-jährige Ordensgründerin, die auch als Geistheilerin in Erscheinung trat, gilt als schwer krank. Die – stets in Weiss gekleidete – Gefolgschaft dürfte deshalb stark abgenommen haben. Die Geschicke des Ordens leitet derzeit ihr Ehemann Eberhard Bertschinger-Eicke, genannt «Icordo». 

Nuwaubianismus: Kräftige Sauce aus Rassismus

Der Nuwaubianismus macht gern Anleihen beim alten Ägypten.  Bild: splcenter.org

Die Gemeinschaft mit dem schwierig auszusprechenden Namen war in den 70er Jahren nur eine der vielen Black-Muslim-Gruppen in den USA. Doch dann mixte Gründer Dwight York allerhand Zutaten aus verschiedenen Töpfen in den Nuwaubianismus: Aliens, New Age, fernöstliche Philosophie und Verschwörungstheorien. Das ganze unappetitliche Gebräu würzte er mit einer kräftigen Sauce aus Rassismus. Das nahezu unfassbare Konglomerat der nuwaubianischen «Theologie» umfasst unter anderem diese Glaubenssätze: 

Polizei bewacht 2002 den Eingang zum Hauptquartier der United Nuwaubian Nation of Moors in Putnam, Georgia. Bild: AP THE UNION-RECORDER

Die United Nuwaubian Nation of Moors, die zuerst in Brooklyn beheimatet war, verlegte ihr Hauptquartier 1993 nach Georgia. 2002 erlitt der Nuwaubianismus einen schweren Rückschlag, weil York wegen Geldwäscherei und Kindsmissbrauchs verhaftet und verurteilt wurde. Er sitzt immer noch in Haft – voraussichtlich bis zum 7. April 2122. 

«Geheiligt sei deine linke Hand»

In Argentinien mehr als ein Fussballgott: Diego Maradona. 

Wo, wenn nicht in Südamerika, kann aus einem Fussballgott ein realer Gott werden? So geschehen mit Diego Maradona, dem legendären argentinischen Torjäger. 1998 wurde der begnadete Fussballer zum Gegenstand eines neuen Kults: Die Iglesia Maradoniana – La Mano de D10S erklärte den Stürmer zur Gottheit. D10S steht dabei zugleich für das spanische Wort «Dios» (Gott) und die Rückennummer 10, die Maradona meist trug. 

2014 glaubte dieser «Bischof» der Iglesia Maradoniana noch daran, dass Argentinien die WM «mit einer Hand Gottes» gewinnen werde.  Video: YouTube/elpaiscali

Freilich handelt es sich um eine Spassreligion, die sich als Parodie auf die übertriebene Verehrung Maradonas in Argentinien versteht. Für einen gestandenen Katholiken, von denen es in Argentinien ja nicht gerade wenige gibt, dürfte das «Diego unser» der Iglesdia Maradoniana dennoch an Blasphemie grenzen: 

«Diego unser, der du bist auf dem Fussballplatz, geheiligt sei deine linke Hand, die uns deinen Zauber bringt. An deine Tore soll im Himmel erinnert werden, wie auf Erden. Gib uns jeden Tag etwas Zauber, vergib den Engländern, so wie wir der neapolitanischen Mafia vergeben haben. Lass dich nicht im Abseits erwischen und erlöse uns von Havelange und Pelé. Diego.»

Dreadlocks, Cannabis und Homophobie

Rasta-Tempel in Los Angeles.  Bild: Wikimedia/Cholo Aleman

Rastafaris – das sind doch diese Männer mit Dreadlocks und bunten Wollmützen, die unablässig dicke Joints rauchen. Doch neben diesen Äusserlichkeiten geht schnell vergessen, dass es sich bei den Rastafaris um Angehörige einer Religion handelt.   Sie entstand zu Beginn der 30er-Jahre in den Armenvierteln der jamaikanischen Hauptstadt Kingston, als der schwarze Aktivist Marcus Garvey prophezeite, die Schwarzen würden eines Tages ihre Unterdrückung abschütteln und – wieder – Gottes auserwähltes Volk sein. Die neue Religion ging aus dem Christentum hervor, weist aber durch ihre Betonung des Alten Testaments auch viele jüdische Bezüge auf. 

König der Könige und Messias: Haile Selassie 1934. Bild: Wikimedia

Schwarze Jamaikaner, so glauben die Rastas, leben im Exil der westlichen Zivilisation – an den Flüssen Babylons – und werden irgendwann nach Afrika – Zion – zurückkehren. Die Prophezeiung, dass in Afrika ein bedeutender schwarzer König gekrönt würde, sahen sie damals in der Thronbesteigung des äthiopischen Kaisers Haile Selassie erfüllt –  er wurde zum Messias und Äthiopien zum gelobten Land. Aus diesem Grund übernahmen sie auch die Farben der äthiopischen Fahne. Neben dem rituellen Konsum von Cannabis und der Vermeidung von Alkohol legen Rastas auch Wert darauf, sich möglichst ohne tierische Produkte und Salz zu ernähren. Viele lehnen Homosexualität scharf ab. 

«Take it easy!»

Taoismus plus Dude: Symbol des Dudeism. Bild: Wikimedia

Selbst eine Filmfigur kann göttlichen Status erwerben. Beweis dafür ist die Church of the Latter-Day Dude, die von Jeffrey «The Dude» Lebowski aus dem Film «The Big Lebowski» inspiriert ist. Der Kultfilm der Coen-Brothers kam 1998 in die Kinos, die zugehörige Religion wurde aber erst im Jahr 2005 vom Journalisten Oliver Benjamin in Thailand gegründet.

Einige Szenen mit ihrer «Dudeness»: Ausschnitte aus «The Big Lebowski».  Video: YouTube/TheRastaJellyfish

Beim «Dudeismus» handelt es sich allerdings mehr um eine Philosophie als um eine Religion. Die Church of the Latter-Day Dude propagiert eine moderne Form des chinesischen Taoismus, in die Elemente der epikuräischen Philosophie einfliessen: «Take it easy!» Historische Gestalten wie Laotse, Epikur, Heraklit, Buddha und Jesus werden als Propheten des «Dudeismus» gesehen. Wichtigste Schrift ist «The Tao Dude Ching / The Dude De Ching» (2009), das Einsichten aus dem Tao Te Ching mit der Handlung des Films verbindet. 

Der «letzte Erlöser nach Buddha und Christus»

Zu Beginn der 80er-Jahre hatte der Japaner Hogen Fukunaga ein einschneidendes spirituelles Erlebnis: Ihm wurde schlagartig klar, dass er eine Inkarnation von Jesus Christus und Buddha war. Als «letzter Erlöser nach Buddha und Christus» sammelte Fukunaga dann ab 1987 eifrig Schäfchen für seine Sekte Ho-no-Hana Sanpōgyō. Seine Spezialität: Neuen Mitgliedern aus den Fusssohlen zu lesen und dann eine Diagnose abzugeben – oft eine eher bedrohlicher Art wie Krebs. Die verängstigten Gläubigen trennten sich dann leichter von ihren Besitztümern und investierten bereitwillig hohe Summen in Heilungskurse.

Stimme des Himmels: Fukunaga.

2001 war vorerst Schluss damit: Fukunaga, selbsternannte «Stimme des Himmels», der selber sehr luxuriös lebte, hatte es wohl übertrieben mit seinen Fusssohlen-Diagnosen. Er kam vor Gericht. 2005 wanderte er für zwölf Jahre in den Knast. 

Hohepriesterin im Bordell

In Santa Monica erleuchtet: Ehepaar Tracy.

Mary Ellen Tracy war Mormonin, bevor sie ihre eigene Religion gründete und als Hohepriesterin der Church of the Most High Goddess (Kirche der höchsten Göttin) Karriere – und Geld – machte. Die studierte Chemikerin und ihr Mann Wilbur hatten 1984 in Santa Monica eine spirituelle Erfahrung, die sie nach eigenem Bekunden mit Weisheit erfüllte. Dieses Geschenk musste geteilt werden, und so gründete das Ehepaar seinen ägyptisch angehauchten Kult.

Hohepriesterin Tracy trat auch als Porno-Darstellerin Sabrina Aset auf.  

Der bestand in erster Linie darin, dass Mary Ellen Sex mit männlichen Gläubigen hatte, die dadurch «spirituell gereinigt» und von ihren Sünden befreit wurden. Gegen Entgelt, natürlich. Bis zu 2000 Männer nahmen während der relativ kurzen Existenz der Kirche an dem Ritual teil. 1989 kam die Polizei und verhaftete das Ehepaar: Die Beamten hatten kein Musikgehör für die feineren Schwingungen und betrachteten den Tempel der Church of the Most High Goddess schlicht als Bordell. 

Und nun zu ganz was anderem: Waschen in der Schweiz ...

2m 33s

Endlich sagt mal jemand, wie's ist: Waschen in der Schweiz ist sch*****

Video: watson

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  • Adrian Sfintesco 02.07.2017 12:58
    Highlight Es fehlt die "Church of the Flying Spaghetti Monster"
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